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Im Herzen von Leitershofen gibt es neben einem biologischem Vollsortiment, frisches Gemüse, Obst und eine große Käseauswahl.
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Siebenfrisch OHG
Hauptstraße 58 - 60
86391 Stadtbergen
Deutschland

E-Mail
verwaltung [at] siebenfrisch.de

Einkaufen im Herzen von Leitershofen

 

Im Herzen von Leitershofen ist 2021 ein inhabergeführter Supermarkt für Bio-Lebensmittel entstanden: Siebenfrisch. Frisch sind nicht nur die Lebensmittel, sondern auch das Ambiente des Marktes. Der Umbau des Lebensmittel-Marktes, der schon seit vielen Jahren die Menschen in Leitershofen mit Lebenmitteln versorgt, ist wirklich gelungen.

 

Und auch das Angebot kann sich sehen lassen: Alles, was man fürs tägliche Leben braucht in Bioqualität - in allen Preislagen: von preiswerten Einsteigerprodukten bis zu exklusiven Spezialitäten. Wer möchte, kann sich seinen Einkauf ab 25 Euro sogar nach Hause liefern lassen. Gefragt ist vor allem das frische Obst und Gemüse, sowie die große Käseauswahl.

 

Bioladen mit langer Tradition

 

Siebenfrisch kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Fast 27 Jahre konnten die Menschen in Haunstetten in diesem Biomarkt einkaufen, bevor die Inhaber einen neuen Standort suchen mussten. Da stellte sich der schließende Leitershofer Supermarkt als idealer Standort heraus: eine Bushaltestelle vor der Tür und perfekte Verkehrsanbindung nach Stadtbergen, Pfersee, Neusäß, Göggingen und die umliegenden Ortschaften sowie viele Parkplätze hinter dem Haus. 

 

Inhaber Reiner Gruber freut sich über den Standort, da er selbst in den 1990er Jahren im Gögginger Naturkostladen Rübezahl seine Anfänge als Biohändler gemacht hat.

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Öffnungszeiten
Mo-Fr 8 - 19 Uhr
Sa 8 - 14 Uhr
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Unsere Vision ist gute Nahversorgung - im wahrsten Sinne des Wortes. Ebenso wollen wir eine lebenswerte Umwelt erhalten. Wir wollen ein offenes, ehrliches und wertschätzendes Miteinander zwischen Landwirten, Herstellern, Lieferanten, uns und unseren Kundinnen und Kunden fördern.

 

Reiner Gruber, Inhaber Siebenfrisch

Bio-Bäckerei im Foyer

 

Im Foyer ist die Bio-Bäckerei Schubert eingezogen. Dort gibt es neben den bewährten Backwaren, dem glutenfreien Brot auch ein paar Tische, um gemütlich bei Kaffee und Kuchen ein Schwätzchen mit den Nachbarn zu halten. 

 

Der Laden hat also wirklich Potenzial, ein Orts-Treffpunkt für die Menschen aus Leitershofen zu werden. Geleitet wird der Markt von Vater Reiner Gruber und Sohn Johannes Winter, die der Idealismus vereint, die auf regionale Produkte setzen und einen persönlichen Kontakt zu Erzeugern und Lieferanten. Tierwohl, Vielfalt und nachhaltige Verpackung stehen auf der Agenda - Frische eben. 

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Siebenfrisch: Bio-Lebensmittel in Leitershofen
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Im Weltladen Hochzoll-Süd findet ihr Fairhandelsprodukte, wie Kaffee, Tee und Honig. Außerdem eine sehr gute Auswahl an Kunsthandwerk.
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Weltladen Hochzoll-Süd
Zwölf- Apostel-Platz 1
86163 Augsburg
Deutschland

Neben den „Klassikern" des fairen Handels, wie Kaffee, Tee und Honig bietet dieser kleine Weltladen in Hochzoll-Süd eine Auswahl an Schokolade, Gebäck, Trockenfrüchten, Wein, Nudeln, Reis, Kakao und Gewürzen an. Außerdem gibt es schönes Kunsthandwerk und Schmuck.

Für “Puppenmuttis”, bzw. Mamas und Omas ist dieser Weltladen eine wahre Fundgrube: Hier findest du sehr schöne Puppenkleider, außerdem Fingerpuppen mit liebevollen Details, Babymützchen und -schühchen, sowie Handarbeiten und vieles mehr.

 

Betrieben wird der Weltladen von der Pfarrgemeinde Heilig-Geist und Zwölf-Apostel in Hochzoll. Mit dem Erlös aus diesem Verkauf wird die Arbeit des ehemaligen Kaplans der Pfarrgemeinde in Codò/ Brasilien unterstützt.

Ihr findet den Weltladen zischen der Zwölf-Apostel-Kirche und der Sporthalle.

 

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Öffnungszeiten
Wochentag
Mittwoch 9:30 bis 12:00
Freitag 14:30 bis 18:00
während der Pfingstferien und im August geschlossen
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Weltladen Hochzoll-Süd

Lebensmittel pur - Unverpackt und plastikfrei

Lebensmittel pur - Unverpackt und plastikfrei
Mit ihrem Fokus auf das Wesentliche betreibt Ramona Dorner ihren verpackungsfreien Naturkostladen rutaNatur. Das pure Lebensmittel kann ohne überflüssiges Plastik am besten wirken. So erfährt unser Essen Wertschätzung und unbeeinflussten Genuss.
Ramona Dorner, rutaNatur unverpackt, Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski

"Es ist wichtig, die Menschen auf diesen Weg mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass das Projekt "Unverpackt" ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Menschheit auf diesem Planeten sein kann."

Ramona Dorner

Mit ihrem Fokus auf das Wesentliche betreibt Ramona Dorner ihren verpackungsfreien Naturkostladen. Das pure Lebensmittel kann ohne überflüssiges Plastik und Werbung am besten wirken. So erfährt unser Essen Wertschätzung und den unbeeinflussten Genuss, den es verdient.

 

Steckbrief:

Name: Ramona Dorner

Beruf: Glasdesignerin, Geschäftsführerin bei rutaNatur

Lieblingsverpackung: Walnussschale oder auch eine andere Verpackung der Natur

 

Lifeguide: Unverpackt – wie geht das?

Ramona Dorner: Verpackt, wie geht das? Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten so stark an künstliche Verpackungen gewöhnt und uns so weit von der Natur entkoppelt, dass wir uns diese Frage überhaupt nicht mehr stellen. Nachdem mir das durch verschiedene Ereignisse und Begegnungen in den letzten Jahren immer stärker ins Bewusstsein rückte, war dieser Weg für mich irgendwie vorgezeichnet. Aber klar kostet diese Rückbesinnung auf "Tante Emma" und damit auf das Wesentliche beim Einkaufen - das Produkt und nicht die Verpackung - gewaltige Anstrengungen. Ein großer Teil der heutigen Produktions- und Vertriebsstrukturen, sowie der Marketingtechniken ist auf den Verkauf unverpackter Produkte an Endverbraucher überhaupt nicht mehr eingestellt. Deshalb ist es mit enormen Anstrengungen verbunden, ein entsprechendes Lieferantennetz aufzubauen. Aber genauso wichtig ist es, die Menschen auf diesen Weg mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass das Projekt "Unverpackt" ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Menschheit auf diesem Planeten sein kann. Die Zunahme von Plastik in den Weltmeeren wird mit Sicherheit eher das Gegenteil bewirken.

 

Unverpackt mit Kind – wie geht das?

Unverpackt ohne Kind – wie geht das? Ich sehe keinen Widerspruch darin.

    "Gerade mit Kind fühle ich mich noch mehr dazu aufgerufen, mein Leben bewusst zu gestalten und meinen Anteil für den Erhalt unserer Natur und unserer Umwelt beizutragen."

    Ramona Dorner gründete 2016 den ersten Unverpackt-Laden in Augsburg

    Was steht hinter eurem Logo?

    Mir war es wichtig, mit dem Logo meinen Grundgedanken der Natürlichkeit und des Ursprünglichen zum Ausdruck zu bringen. Dies geschah durch Anwendung eines eher primitiven Zeichenstils, der unvollkommen wirkt und dennoch ästhetisches Empfinden hervorruft. Die Natur selbst ist für mich - gerade durch ihre Unvollkommenheit - so wunderschön.

    Die Holzstruktur und die Blüte sind Symbole der Natur, die meinen Gedanken nochmals bildhaft vervollständigen. Ein Hauch Philosophie steckt auch dahinter. Die geöffnete Blüte ist ein Zeichen für die Vergänglichkeit alles Materiellen, auch wenn es noch so schön und anmutig wie eine Blume ist. Werden und Vergehen ist der Lauf der Welt...

     

    Was bedeutet für dich die Zuwendung zum Wesentlichen?

    Das ist eine Frage, die eine facettenreiche Antwort herausfordert. Im Grunde bedeutet das für mich eine Rückbesinnung auf die Einfachheit und auf das Ursprüngliche. Man könnte es auch als Minimalismus bezeichnen.

      "Indem ich auf viele, materiellen Dinge unserer Überflussgesellschaft verzichte, Orte mit unzähligen Reizen meide und gesellschaftlichen Zwängen immer mehr entsage, fühle ich eine große Erleichterung und finde besser zu einer inneren Ruhe. Diese ermöglicht es mir, ein Leben im Hier und Jetzt zu führen und jedem Augenblick mit Bewusstheit zu begegnen."

      Ramona Dorner, rutaNatur

       

      Konkret bedeutet das für mich unter anderem, ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen, ausreichend Zeit für das Alleinsein zu finden sowie unzählige Momente mit meiner Familie und lieben Menschen zu verbringen.

      Des Weiteren entspricht für mich „das Wesentliche“ einer inneren Haltung, dem Leben mit Demut und Dankbarkeit zu begegnen, sich selbst weniger im Mittelpunkt des Lebens zu sehen, sondern das große Ganze zu betrachten und seinen Teil für dessen Entwicklung beizutragen.

       

      Was würdest Du tun, wenn Du Bürgermeisterin von Augsburg wärst?

      Ich bin der Meinung, dass auch jeder Bürger ohne „Meistertitel“ eine Menge bewegen kann. Da hatte und habe ich viele Visionen – egal ob alleine oder zusammen mit anderen. Aus der Perspektive eines Bürgermeisters habe ich das noch nicht betrachtet und finde diese Träumerei auch nicht reizvoll, da das Erlangen eines solchen Amtes nicht in meinem Interesse ist.

      Grundlegende Änderungen auf politischer Ebene halte ich aber für dringend notwendig, auch wenn meine eigenen Motivationen weniger politischer Natur sind.

       

      Wo ist dein Lieblingsplatz in Augsburg?

      Aktuell ist das ein Fleckchen mit kleinem Bächlein im Siebentischwald in Haunstetten. Dort erfährt mein Kind gerade die Natur.

       

      Welche drei Dinge gehören für dich in jeden Kühlschrank?

      Ich habe in Frankreich ein halbes Jahr ohne Kühlschrank ganz gut gelebt, deshalb kann ich das nicht so pauschal beantworten.

       

      Was kochst du wenn Besuch kommt?

      Ich habe immer noch eine gewisse, sicherlich unbegründete Scheu davor, für viele Menschen zu kochen, obwohl ich es liebe, für die Familie täglich frische Speisen zuzubereiten. Deshalb gibt es dann meist Buffet mit Brotzeit und selbstgemachten Dips. Manchmal tische ich aber auch eine Quiche auf oder koche eine Saison-Suppe, wie z.B. aus Spargel. Seitdem der Nachwuchs da ist, habe ich meine Liebe zum Backen wiederentdeckt. Bevor ich mir Süßes kaufe, backe ich lieber selbst und bestimme so, was drin ist. Besuche sind gute Gelegenheiten, um sich in diesem Bereich kreativ auszutoben. Ein weiterer Vorteil ist, dass man der „süßen Sünde“ nicht alleine ausgeliefert ist, sondern sie mit anderen teilen kann.

       

      Auto, Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß?

      Solange meine Beine mich tragen, bevorzuge ich den Fußmarsch. So bin ich völlig unabhängig und flexibel.

      Gerade jetzt mit Baby freue ich mich über diesen Vorteil noch mehr. Ansonsten ist der Drahtesel mein treuster Transportbegleiter. Da das Fahrradfahren mit Baby aber vorerst noch nicht möglich ist, schätze ich die Fortbewegung zu Fuß umso mehr. Und nicht nur ich – auch das Kind liebt es, weil es im Tragetuch ganz nah bei Mama ist. Als nächste Option gewinnt bei mir das Bahnfahren. Hierbei kann ich völlig entspannen und mich tragen lassen.

       

      Was regt dich auf?

      Wenn andere mir ihre Meinung aufdrängen möchten. Auch die Erwartungshaltung von so vielen, dass andere für sie jederzeit erreichbar sein müssen. Und die gesellschaftliche Versenkung in Smartphones und anderen Medien.

       

      Was bedeutet die Mutterrolle für dich?

      Dem Kind Geborgenheit schenken und mich selbst dabei geborgen fühlen. Die Welt durch Kinderaugen nochmals neu entdecken. Das Kind etwas lehren und vor allem auch von ihm lernen. In der neuen Aufgabe im Leben aufgehen und die Fülle auskosten.

      Da ein Kind sich zwangsläufig an dem orientiert, was ihm tagtäglich vorgelebt wird, ist es noch mehr als zuvor in meiner Verantwortung, ein Leben zu führen, mit dem ich selbst im Reinen bin. Es ist nicht an mir, ihm zu zeigen, welchen Weg es zu gehen hat, sondern ihm Vorschläge zu machen und es herauszufordern, seinen eigenen Weg zu beschreiten.

       

      Du triffst dein 18-jähriges Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?

      Vertraue dir selbst und gehe unbeirrt deinen Weg. Du wirst sehen, alles ist gut!

       

      Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

      Ich bin ein großer Kunstfreund, keine Frage. Allerdings habe ich nicht den Wunsch ein bestimmtes Kunstwerk in meinem Besitz zu wissen. So betrachte ich lieber die Kunstwerke, die mir auf meinen Wegen begegnen oder werde selbst kreativ. Eine Schwäche für kunsthandwerkliche Gebrauchsgegenstände muss ich allerdings eingestehen, was wohl daher rührt, dass ich selbst mehrere Jahre in diesem Bereich gearbeitet habe. Ich fühle mich der Handwerkskunst sehr verbunden, auch weil sie noch so ursprünglich ist und Schönheit mit Nutzen vereint. Deshalb fördere ich deren Fortbestehen auch sehr gerne, da sie tatsächlich vom Aussterben bedroht ist.

       

      Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?

        "Ich schätze bei Menschen vor allem Authentizität – Ein Mensch, der sich selbst und anderen gegenüber öffnen kann, den Mut hat, seine Maske abzulegen und in Kontakt mit anderen kommt, ohne dass jegliche Barriere zwischen ihnen steht. Diese kindliche Eigenschaft, die leider häufig verloren geht, schätze ich an erwachsenen Menschen. Und selbst, wenn es nur Momente sind, in denen sich ein Erwachsener so „nackt“ zeigt.".

        Ramona Dorner, rutaNatur

        Welche Begegnung hat dich berührt?

        Da fällt mir spontan die Begegnung mit einem Gärtner aus meiner Heimat ein. Ich war damals auf einer Recherche-Reise wegen meines Gesellenstücks – ein Minigewächshaus – unterwegs. Bevor ich diesem besagten älteren Herrn begegnete, sprach ich mit vielen anderen Fachleuten, die mir zwar auch gute Ratschläge gaben, welche aber eher auf einer sachlichen Ebene blieben.

        Bei ihm war es anders. Er liebte und lebte seinen Beruf, was ich unmittelbar spürte. Mein Vorhaben, ein Häuschen für seine innig geliebten Pflanzen zu bauen, begeisterte ihn auf Anhieb. Mit Herzblut ließ er sich auf meine Fragen ein. Unsere gemeinsame Leidenschaft für dieses Thema verband uns und ließ eine kurze, aber intensive Zusammenarbeit entstehen. Später kam auch noch per Zufall heraus, dass dieser Mann eine Brücke zu meinem jetzigen Lebenspartner darstellte. Wir beide kannten, unabhängig voneinander, Familienmitglieder der Gärtnerei, obwohl wir an zwei ganz verschiedenen Orten wohnten.

         

        INFO:

        Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Interviews am 11.9.2017

         

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        Im Laden rutaNatur unverpackt in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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        Ramona Dorner, Inhaberin des Ladens rutaNatur unverpackt in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
        Ramona Dorner, Inhaberin des Ladens rutaNatur unverpackt in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
        Im Laden rutaNatur unverpackt in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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        Kauft regionale Lebensmittel

        Kauft regionale Lebensmittel
        Lasst nicht zu, dass unsere regionalen Lebensmittel-Betriebe aufgeben müssen. Challenge: „Regional ist meine neue Lebensmittel-Norm“
        Spargel, Foto Pixabay

        Für diesen Artikel gibt es keine einfache Einleitung. Na klar, wir könnten jetzt sagen: Leute, es ist Mai, also die Zeit, auf die wir uns alle gefreut haben – es gibt frische Erdbeeren und frischen Spargel, die Tage werden länger, es wird gegrillt und gepicknickt. Alles schön. Wir leben in der Fülle. Und wir könnten dann anmerken: Denkt daran, kauft möglichst regionale Produkte, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse von regionalen Anbietern – denn es gibt so unglaublich viele und tolle Unternehmen in unserer Region. Hier geht‘s zur Lifeguide-Karte


        Aber diesmal reicht ein „möglichst regional einkaufen“ nicht aus – nicht für unsere Lebensmittelbranche vor Ort. Bei vielen kleinen, bäuerlichen Betrieben, bei regionalen Lebensmittelherstellern oder Läden geht es gerade um’s Ganze. Um die Existenz, um den Familienbetrieb, um die Genossenschaft.  Sie haben sich mit Ach und Krach über die Corona-Zeit gerettet, kämpfen mit hohen Energiekosten und jetzt steht ihnen der Sommer bevor – Juni, Juli und August, also die Ferienzeit. Die Kund*innen kommen seltener und weniger regelmäßig.


        Viele Betriebe haben die Steigerung der Lebensmittelpreise zwar gar nicht oder nur moderat übernommen, bieten Rabatte und Aktionen an, aber trotzdem suchen die Kund*innen wieder vermehrt den Discounter auf – zum Beispiel auf der Jagd nach der billigsten Butter, dem billigsten Brot.


        Dabei ist uns aufgefallen: So groß ist der Unterschied bei den meisten Lebensmitteln gar nicht. Denn gute Lebensmittel haben überall ihren Preis. Und wenn man sich einmal die Mühe macht und Produkte, Preise und den Geschmack vergleicht, spricht das Ergebnis häufig für regional, saisonal und bio! Von den kurzen Wegen, der ökologischen Landwirtschaft und der damit einhergehenden positiven Umwelt- und CO2-Bilanz einmal ganz zu schweigen. Trotzdem:


         „Das Regionale stirbt“, sagt die Bäuerin

        Sie gehört zu den etablierten, alteingesessenen Betrieben im Augsburger Land. Der Grund: Wir Verbraucher*innen konsumieren zu wenig oder nur sporadisch bei unseren regionalen Betrieben. Wir sind keine regelmäßige, sichere Einnahmequelle. Einige unserer liebsten Lifeguide-Orte mussten schon aufgeben oder sind in Gefahr.


        Statt „möglichst regional und saisonal“ einkaufen sollten wir uns also ein neues Ziel setzen und „immer regional“ einkaufen. Deshalb unser Appell – denkt und kauft regional. Nehmt eine neue Herausforderung an. Und handelt jetzt nach dem Grundsatz: Regional, bio, saisonal oder unverpackt einkaufen ist meine neue Lebensmittel-Norm, das neue „Normal“ beim Lebensmitteleinkauf. Im Discounter einkaufen geht mit der neuen Norm nur in extremen Ausnahmefällen. Und tragt diesen Gedanken auch in eure Vereine, Betriebe, in die Schulen und Kitas: Regelmäßige und sichere Einnahmequellen und größere Abnahmemengen sichern Existenzen – die eurer Nachbarn und damit den Wohlstand unserer gesamten Region.

        Macht mit: „Regional ist normal“

        Und ihr selbst: Besucht euren Wochen-Markt, radelt zum Erdbeerstand an der Straße, geht in den nächsten Hofladen, zum Imker an der Ecke oder in die Unverpackt-Läden. Das kostet vielleicht Zeit – macht aber auch Spaß! Dabei ist ein nettes persönliches Gespräch möglich und kompetente Ansprechpartner*innen beantworten gern eure Fragen.

        Und belohnt werden wir alle: Mit bunten Märkten, leckerem, in der Region gebrautem Bier, mit tollen Neuerungen wie dem Klimacatering oder mit guten Alternativen zu teuren Importen: Forelle aus heimischen Seen statt Lachs, Dinkelreis statt Basmati, Kürbis statt Cashew, Kirsch-Streuselkuchen statt Mango-Tarte. Die Liste ließe sich noch fortsetzen… sogar Kichererbsen und Soja werden bereits in unserer Region angebaut. Geht einfach einmal auf Entdeckungstour!

         

        Helft bitte mit, dass wir auf diese Errungenschaften aus unserer Region nicht verzichten müssen. Helft mit, dass Netzwerke, die in den vergangenen Jahren mit Engagement und Elan aufgebaut wurden, nicht kaputt gehen, bevor sie an Stärke gewinnen. Und letztendlich: bereichert euren täglichen Genuss von Lebensmitteln mit neuen, vielleicht zunächst ungewohnten Köstlichkeiten und schützt gleichzeitig Klima und Umwelt.

         

         

        Hier findet ihr regionale Anbieter

        • HIer geht es zur Lifeguide-Karte, die euch Lebensmittelläden in eurer Nähe zeigt
        • Hier findet ihr alles rund um Lebensmittel im Lifeguide
        • Hier geht es zu den Unverpackt-Läden der Region: Unverpackt einkaufen
        • Hier findet ihr Hofläden in Augsburg, Aichach Friedberg und Augsburg Land
        • Das sind die Wochen-Märkte in unserer Region
        • Global denken, regional handeln - hier geht es zu den Weltläden
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        Bereits in dritter Generation betreibt Uli Koch den Gartenbaubetrieb in Lechhausen. Dort wird nach ökologischen Standards angebaut.
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        Ort

        Gartenbau Koch
        Uli Koch
        Blücherstraße 221a
        86156 Augsburg
        Deutschland

        Die Familie Koch verkauft in ihrem Hofladen in Lechhausen frisches Gemüse und Obst aus der eigenen Gärtnerei sowie aus der Region. Außerdem bieten sie Blumen und Kräuter an, sowie Gemüsepflanzen aus eigenem Anbau. Ergänzt wird das Sortiment durch Tees, Bio-Kaffee, Honig, Fruchtaufstriche, Olivenöle, Essige, Salatsoßen und Bio-Würzmischungen.


        Hofladen mit Gemüse aus Ökoanbau

        Uli Koch führt den Gartenbaubetrieb Koch bereits in dritter Generation und hat Schritt für Schritt auf biologischen Anbau umgestellt. Sein Großvater hielt noch Tiere auf dem Hof. Doch sein Vater wandelte den Hof 1975 zum reinen Gemüseanbau-Betrieb um.

         

        Seit 2002 sorgt nun Uli Koch dafür, dass auf den drei Hektar Außenfläche und knapp einem halben Hektar Gewächshaus Obst und Gemüse in biologischer Qualität wächst. Obwohl er selbst keine Biozertifzierung besitzt, zieht er seine Pflanzen nach diesen Prinzipien groß. Es kommen Nützinge wie Marienkäfer, Hummeln oder Schlupfwespen zum Einsatz und sorgen für gesundes, leckeres Gemüse. Ganz stolz ist Uli auf seine Tomaten und Brotzeitgurken.


        Die Feldfrüchte verkauft er dann im eigenen Hofladen. Zudem beliefert er die Teilnehmenden der Solidarische Landwirtschaft (SOLAWI) Augsburg. Das Konzept der SOLAWI sieht vor, dass die so genannten Stadtwirt*innen selbst bei der Ernte helfen und so ihr Gemüse selbst aus der Erde auf ihren Teller bringen. 

         

        2. Wahl Gemüse gegen Verschwendung 

         

        Damit nichts verschwendet wird, verkauft Uli Koch Obst und Gemüse mit Schadstellen als 2. Wahl. Viele Kunden nutzen dieses Angebot und freuen sich, dass sie günstiger Lebensmittel kaufen können. So kommen immer Dienstags und Freitags viele Stammkunden in den Hofladen und bringen ihre eigenen Taschen mit, um Abfall zu vermeiden.

         

        Auch beim Zukauf von Obst und Gemüse achtet Uli Koch darauf, dass die Lebensmittel aus der Region oder aus Deuschland kommen. Nur wenn es im Winter gar nichts Heimisches mehr gibt, kauft er auf dem Münchner Großmarkt, Gurken, Paprika und anderes aus dem Ausland zu - natürlich soweit wie möglich in Bioqualität. 

         

        Text von Katrin Weiß

         

        Mehr lesen:

        Heimat auf den Teller - Plädoyer für regionale, saisonale Lebensmittel von Laurin Oberneder

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        Mo und Do 8 - 18 Uhr
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        Hofladen Gartenbau Koch Lechhausen
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        Der Naturkostladen Fünf/Achtel in Hochzoll bietet alles für den täglichen Bedarf und ist darüber hinaus ein Ort des Austauschs und der Begegnung.
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        Ort

        Fünf/Achtel
        Familie Hein
        Meringer Straße 58
        86163 Augsburg
        Deutschland

        E-Mail
        hallo [at] fuenf-achtel.de

         

         

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        Di-Fr 8:00-18:00
        Sa 8:00-14:00
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        Bio-regional in familiärer Atmosphäre

        Der Lebensmittelladen Fünf/Achtel hat ein ausgewähltes bio-regionales Sortiment für den alltäglichen Bedarf. Im Laden herrscht eine sehr entspannte und familiäre Atmosphäre, die in keinem Supermarkt zu finden ist. Es geht sehr persönlich zu und individuelle Kundenwünsche werden gerne erfüllt. In dem familiengeführten Laden packt auch schon die kleine Tochter von Stefanie Hein an und testet gerne die Produktqualität der Brezen.

        Gemüse, Brot oder Kosmetik - alles wird geboten

        Bei Fünf/Achtel gibt es Grundnahrungslebensmittel wie Obst, Gemüse, Milchprodukte, Trockenware oder Getränke, aber auch Kosmetik- und Reinigungsprodukte. Brot kommt von der weizenfreien Biobäckerei Cumpanum. Dieses umfassende aber dennoch überschaubare Angebot schätzen die Kund*innen neben der familiären Stimmung besonders.

        Nachhaltiger Umgang mit Verpackungen und Lebensmitteln

        Auch wenn das Fünf/Achtel kein Unverpackt-Laden ist, legt Familie Hein viel Wert auf die Vermeidung von Verpackungsmüll. Deshalb gibt es viele Produkte in Glas- oder Papierverpackungen und Obst, Gemüse und Käse sind komplett unverpackt. Produkte, die nicht mehr für den normalen Verkauf geeignet sind, werden weiterverwertet oder wandern an „To Good To Go“.

        "Äpfel, die noch gut sind, wir aber nicht mehr normal verkaufen können, werfen wir nicht weg, sondern backen einen Apfelkuchen daraus."

        Ladeninhaberin Stefanie Hein

        Die freundlich gestaltete Kaffee-Ecke lädt zum Verweilen ein und hat sich schon zum Nachbarschaftstreffpunkt etabliert. Wenn ihr also nach einem Lebensmittelladen sucht, in dem man alles bekommt, was man braucht und in dem man sich wohl fühlt, dann seid ihr hier genau richtig! 

        "Ich fände es gut, wenn  die Steuern auf Lebensmittel entfallen."

        Ladeninhaberin Stefanie Hein, auf die Frage was man in Nachhaltiger Hinsicht verbessern könnte

        Text: Jakob Stortz

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        Fünf/Achtel Nachbarschaftsladen Hochzoll
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        Ob Hochzeit, Party oder Meeting: Anita Würmseer und Simon Keller liefern für jedes Event die passenden veganen Köstlichkeiten
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        HIDE
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        Kornstrasse 11
        86199 Augsburg
        Deutschland

        E-Mail
        lecker [at] veganani.com

        Ob Hochzeit, Party oder Meeting, ob romantische Torten, Fingerfood oder ein mehrgängiges Buffet: Anita Würmseer und Simon Keller von „Veganani – das vegane Catering“ liefern für jedes Event die passenden veganen Köstlichkeiten.

        Die Köchin Anita Würmseer lässt sich bei ihren Kreationen sowohl von Genüssen aus aller Welt inspirieren, als auch von den frischen Zutaten aus der Region. Und natürlich spielen die individuellen Ideen und Wünsche ihrer Kund*innen eine zentrale Rolle.

          Tipp
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          Wochentag
          Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
          Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
          Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
          Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
          Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
          Samstag geschlossen
          Sonntag geschlossen
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          "Kochen ist Leidenschaft. Kreativität. Frische, regionale Zutaten so zu verarbeiten, dass neue Geschmackserlebnisse entstehen, traditionelle Gerichte modern zu interpretieren – das ist meine Passion. Ich wache jeden Tag mit neuen Ideen auf.“

          Anita Würmseer, Veganani

          Veganani - veganer Cateringservice in Augsburg. Das Team: Simon Keller und Anita Würmseer. Foto: Veganani

          Veganer Genuss ist für die beiden Jungunternehmer ein zentraler Aspekt: „Vegan ist mehr als ein Trend. Vegan ist ein Lebensgefühl. Eine Möglichkeit, Genuss neu zu entdecken und dabei auch noch etwas Gutes für sich und die Umwelt zu tun", so Simon Keller. 

           

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          Französische Galettes, das sind herzhaft-knusprige Buchweizen-Crêpes aus der Bretagne, bietet Frank Stormanns in Bio-Qualität auf dem Stadtmarkt in Augsburg.
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          Ort

          Stormanns Bio Küche
          Fuggerstraße 12a
          86150 Augsburg
          Deutschland

          "Meine Frau und meine Kinder sind alle absolute Galette-Fans. Im Frankreichurlaub genießen wir sie regelmäßig", beschreibt Frank Stormanns seine Motivation, französischen Flair auf den Augsburger Stadtmarkt zu bringen. Herzhaft gefüllt gibt es sie zum Beispiel mit fermentiertem Gemüse, Portobello-Pilz oder hausgemachtem Schinken. Neben den herzhaften Galettes gibt es auch süße Crêpes.

           

          In der Küche verwenden Frank Stormanns und sein Team zu 100 % Bio-Zutaten. Damit ist er in Augsburg der erste Bioland-Gastronomiepartner in Gold auf dem Stadtmarkt. Ein nachhaltiger Umgang mit Lebensmitten ist dem gebürtigem Aachener schon immer ein Anliegen. Bei ihm wird alles verarbeitet, möglichst ohne Abfälle - von "nose to tail". 

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          Öffnungszeiten
          Küche
          Di-Fr 10.30-17 Uhr
          Sa 10.30-14 Uhr
          Verkauf
          Die-Do 9-17 Uhr
          Fr 8-18 Uhr
          Sa 8-14 Uhr
          Karte Kategorie
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          Das erste Bio-Restaurant auf dem Augsburger Stadtmarkt
          German
          Bei Ich BIN’s gibt es nicht nur unverpackte, regionale Lebensmittel zu kaufen, die Inhaberinnen sind offen für alle Fragen rund um nachhaltiges Leben und führen gerne Schulklassen durch ihren Laden.
          Anrede
          Frau
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          Ort

          Ich BIN's regional & unverpackt
          Pfarrstraße 4

          86316 Friedberg
          Deutschland

          E-Mail
          ichbins.unverpackt [at] gmail.com
          Tipp
          Öffnungszeiten
          Öffnungszeiten
          Mo, Di, Do 9:00 bis 13:00 und 14.00 bis 18:00
          Fr 9:00 bis 18:00
          Mi, Sa 9:00 bis 13:00
          Author
          Seitenabschnitte

          Unverpackt und plastikfrei einkaufen

           

          Mit dem Ziel vor Augen, wohnortnah unverpackt und plastikfrei einkaufen zu können, gründeten die Grundschullehrerin Sarah Hertle und die Gartenbauingenieurin Verena Lojewski im März 2021 einen kleinen Unverpacktladen in Mering – St. Afra ‚Ich BINs regional & unverpackt‘. Ansporn war für beide war eine zu volle Plastikmüll-Tonne und der Wunsch, den Menschen einen neuen Weg zum Einkaufen ohne Müll und Plastik aufzeigen.

           

          Ihr sorgsam ausgewähltes Bio-Sortiment wuchs so schnell, dass sie beschlossen nach Friedberg in einen Laden mit mehr Verkaufs- und Lagerfläche zu ziehen. Seit Ende September 2021 gibt es nun im Herzen Friedbergs eine einladende Einkaufsmöglichkeit für unverpackte Bio-Lebensmittel.

           

          Lose Lebensmittel in Bins

           

          Der Name „Ich BIN’s“ leitet sich von der Bezeichnung für die Behälter ab, in denen die losen Bio-Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Getreide, Hülsen-/Trockenfrüchte, Müsli, Nüsse, Kaffeebohnen aufbewahrt werden – den sogenannten Bins. Der Geschäftsname spiegelt aber auch die Lebensphilosophie des Duos wieder: Regional & unverpackt – So bin ich, so will ich leben.

           

          Bei der Auswahl des Sortiments legen die beiden Gründerinnen viel Wert auf Regionalität und nachhaltig produzierte Lebens-, Drogerie- und Reinigungsmittel:

            „Das unterstützt die Menschen, die noch in Handarbeit und mit viel Liebe ihre Produkte herstellen: Familienbetriebe und Manufakturen, deren Firmenleitbild geprägt ist durch Gedanken wie gesunde Ernährung, Schutz des Ökosystems und fairen Handel.“

            Sarah Hertle, Inhaberin Ich BIN's

              Unverpackt, fair, bezahlbar und umweltfreundlich

              Faire Produkte haben auch faire Preise. Im Unverpacktladen kosten die Produkte ungefähr so viel wie im Bio-Supermarkt. Sie sind also nicht teurer, manches ist sogar günstiger. Zudem sind die Preise für Biolebensmittel in den vergangenen Monaten nicht so stark gestiegen, wie von konventionellen Lebensmitteln. Biolandwirtschaft ist eben weniger energieintensiv und die meisten Waren kommen aus der Region. Im Unverpackt-Laden kauft man nur so viel oder so wenig, wie man will. Das spart Geld und verhindert Lebensmittelabfälle.

               

              Diese Art von Unterstützung und einen Schutz der Umwelt wünschen sich die Sarah und Verena auch von ihren Kund*innen: Nach und nach sollte jeder Haushalt auf plastikfrei und /oder unverpackt umstellen und zwar konsequent: also plastikfrei, bio und regional!

                „Sprechen Sie doch mit ihren Mitmenschen über das Müllsparen und geben Sie Ihren Kindern umweltschützendes Verhalten auf den Weg mit“

                Verena Lojewski, Inhaberin Ich BIN's

                  Im Laden gibt es viele gute Tipps und es geht sehr familiär zu: Viele Kund*innen kommen gerne und regelmäßig in den Laden und man kennt sich mit Namen. Das war schon von Anfang an so und viele Menschen unterstützen den Laden, beispielsweise durch Patenschaften für die vielen BINs. Damit der Laden aber auch weiterläuft, wünschen sich die beiden Inhaberinnen:

                  „Empfehlen Sie uns weiter. Wir sind immer noch in der Gründungsphase und freuen uns über jede Form der Unterstützung!“

                  Sarah Hertle und Verena Lojewski

                  Das kann gut in Form von Geschenkgutscheinen erfolgen. So hat das beispielsweise die Stadt Friedberg gemacht. Sie hat Gutscheine von Ich BIN’s als Weihnachtsgeschenk an die Mitarbeitenden verschenkt. Das war eine tolle Aktion, die viele dazu inspiriert hat, den Laden zu besuchen.

                   

                  Und ein Besuch lohnt sich immer: Neben den Grundnahrungsmitteln, gibt es zahlreiche Müslimischungen und eine große Auswahl an Süßigkeiten. Wer Gefäße dabei hat, kann also nach Herzenslust ausprobieren ohne Sorge zu haben, Reste wegschmeißen zu müssen, die nicht schmecken. Oder man genießt die Süßigkeiten gleich vor Ort in der gemütlichen Kaffee-Ecke oder am sonnenbeschienen Tisch vor dem Laden mit Blick auf die historische Kirche gegenüber und ratscht mit den Besitzerinnen. 

                   

                  Info:

                  Ich BINs regional & unverpackt

                  Pfarrstraße 4

                  86316 Friedberg

                  https://www.ichbins-unverpackt.de/

                    Mehr Läden für plastikfreien, unverpackten Einkauf:

                    RutaNatur - Unverpackt im Herzen Augsburgs

                    AuxburgUnverpackt - Unverpackt in Augsburg-Lechhausen

                    Die Krämerin - Unverpackt in Schwabmünchen

                    Unser kleiner Laden - Unverpackt-Laden in Straßburg

                    Herzstück - regionale und unverpackte Lebensmittel in Diedorf und Horgau

                     

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                    Die Bäckerei Schneider gibt es schon seit über hundert Jahren. Seit vier Generationen wird die Überzeugung vom Backen mit Qualität und mit Zutaten aus der Region in der Familie weitergegeben.
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                    Wellenburger Str. 35
                    86199 Ausgburg
                    Deutschland

                    E-Mail
                    info [at] vollwertbaecker-schneider.de

                    Die Bäckerei Schneider gibt es schon seit über hundert Jahren. Seit vier Generationen wird die Überzeugung vom Backen mit Qualität und mit Zutaten aus der Region in der Familie weitergegeben.

                     

                    Schon seit 1970 ist die Vollwert-Philosophie fest in der Backtradition der Vollwertbäckerei verankert. Es werden nur möglichst naturbelassene, frische Produkte verarbeitet. Das Unternehmen aus der Region schätzt den Wert jeder Zutat. Alle Brote und Backwaren der Familie Schneider sind biozertifiziert.

                     

                    Weitere Informationen:
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                    Montag - Freitag 06:30 bis 18:00
                    Samstag 06:30 bis 13:00
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