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Heimat-Pommes – Bio-Pommes aus dem Pfaffenhofer Land

Pommes gehen auch bio und regional – das zeigen die Heimat-Pommes aus dem Pfaffenhofener Land. Für die tiefgekühlten Bio-Pommes werden ausschließlich heimische Bio-Kartoffeln verwendet.

Direktvermarktung Pfaffenhofener Land und Hallertau e. V.
Scheyererstraße 10
85276 Pfaffenhofen an der Ilm
Deutschland

Heimat Pommes

Bio-Pommes aus der Region? Das klingt zu schön, um wahr zu sein! Eine Initaitve aus dem Pfaffenhofer Land macht das möglich - ganz unter dem Motto: „Deine Portion Region“. Die Kartoffeln der Sorte Agria für die Tiefkühlpommes stammen von Bioanbaubetrieben aus der Gegend rund um Pfaffenhofen und der Hallertau. Sie werden ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutz- und Düngemittel angebaut und anschließend in hochwertigem Bio-Sonnenblumenöl schonend vorfrittiert.

Alltagsklassiker mit regionalem Mehrwert

Hinter den Heimat-Pommes steckt die Idee, ein beliebtes Alltagsprodukt mit echter regionaler Wertschöpfung zu verbinden. Entwickelt wurde das Produkt von der Direktvermarktung Pfaffenhofener Land und Hallertau e. V. gemeinsam mit der Öko Service GmbH in Schrobenhausen. Der Verein ist eine Gemeinschaft von Erzeugern und Verbrauchern, die 2019 gegründet wurde. Er will heimischen Betrieben neue Wege vom Hof zu den Menschen eröffnen.

Ein besonderes Prinzip ist der „Bio-Bauern-Bonus“: Jeder Kauf stärkt die beteiligten Bio-Kartoffelbetriebe und damit die ökologische Landwirtschaft in Bayern. Also unterstützt jede Nachfrage faire Vermarktung und regionale Partnerschaften.

Mit Gesicht und Herkunft

Jede Packung lässt sich bis zu den Kartoffeläckern zurückverfolgen. Statt anonymer Zulieferer stehen Höfe mit Namen dahinter. So betont Landwirt Georg Huber aus Manching, dass eine gute Kartoffel Zeit und lebendigen Boden braucht. Marlene Fischer aus Rieden sagt, Bio sei für ihren Betrieb seit drei Generationen kein Trend. Auch Anna und Tobias aus Schrobenhausen gehören zu den Betrieben, die hinter den Pommes stehen.

Für Zuhause und Gastronomie

Die Heimat-Pommes eignen sich für Fritteuse, Konvektomat und Backofen und richten sich sowohl an Privathaushalte als auch an Gastronomie, Kantinen und Großküchen. Damit machen sie den Einstieg in eine bio-regionale Verpflegung besonders einfach. Für die Gastronomie gibt es den 2,5-kg-Beutel, der für Kantinen, Wirtshäuser und Feste gedacht ist. Dort haben sich die Pommes bereits bewährt: auf dem Oktoberfest, auf Volksfesten, auf Christkindlmärkten und in Gastronomiebetrieben. Wer den Anteil bio-regionaler Produkte erhöhen will, findet in den Pommes ein einfaches Einstiegsprodukt.

Erhältlich sind die Heimat-Pommes über regionale Verkaufsstellen und online – für Privathaushalte ebenso wie für die Gastronomie. So wird aus einem Klassiker ein Produkt mit regionalem Mehrwert: knusprige Bio-Pommes aus heimischen Kartoffeln, die Landwirtschaft und Wertschöpfung in der Region stärken.

Info

Hier sind Heimat-Pommes zu bestellen:

Weihnachtsdeko-Tauschbörse

Weihnachtsdeko-Tauschbörse

Welt-Raum Mering
Augsburger Straße 3
86415
Mering
Weihnachtsdeko-Tauschbörse Strohsterne
Aussortierte Weihnachtsdeko abgeben und neue Lieblingsstücke mitnehmen: Bei der Weihnachtsdeko-Tauschbörse des Nachhaltigen Stammtischs Mering finden Schätze ein neues Zuhause.

Das Konzept der Tauschbörse, die von 10 bis 13 Uhr im Welt-Raum hinter dem Weltladen Mering stattfindet, ist einfach – jede Person kann Stücke mitbringen und auch mitnehmen. Damit der Lagerbestand nicht zu groß wird, wird darum gebeten, bei Abgabe auch neue Artikel mitzunehmen.

Ziel der Tauschbörse ist es, Dinge, die die einen nicht mehr brauchen, anderen kostenlos zur Verfügung zu stellen. So können ungenutzte Teile, die schon lange im Schrank verstauben, noch die Wohnzimmer anderer Menschen schmücken. Einzige Bedingung ist, dass die Stücke noch gut erhalten sein sollen.

Der Lagerbestand ist kunterbunt – auch ausgefallene Dinge wie selbstgestickte Tischdecken, hochwertige Weihnachtsengel und sogar eine Weihnachtspyramide fanden bereits ihren Weg zu Meringer Tauschbörse. Natürlich wird immer auch klassische Deko abgegeben, darunter Christbaumkugeln, Figuren, Kränze, Schleifen und Bänder, Teelichthalter, Lichterketten, Kerzen, Strohsterne und -figuren, Lametta und noch vieles mehr. Besonders spannend ist es, wenn im Laufe des Vormittags immer wieder Neues hinzukommt – so können immer wieder neue Dinge entdeckt werden.

Die Veranstalterinnen organisieren die Tauschbörse nun schon zum fünften Mal. Nach den Herausforderungen in den Anfängen wurde die Börse in den letzten Jahren immer beliebter. „Solche Events fördern nicht nur den Austausch von Dekoration, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Vorfreude auf Weihnachten“, resümiert die ehemalige Veranstalterin Johanna Winter die Börse im Jahr 2024.

Der Nachhaltige Stammtisch Mering wurde von Aktiven des Bündnis Nachhaltiges Mering ins Leben gerufen und ist ein fester Teil des Bündnis. Spenden, die bei der Dekotauschbörse eingehen, werden für nachhaltige Projekte in Mering verwendet. Die Veranstalterinnen planen nach dem diesjährigen Erfolg, auch im nächsten Jahr wieder eine Weihnachtsdeko-Tauschbörse zu organisieren.

„Solche Events fördern nicht nur den Austausch von Dekoration, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl und die Vorfreude auf Weihnachten.“ (Johanna Winter)

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Augsburg bleibt Fairtrade-Stadt

Augsburg bleibt Fairtrade-Stadt
Seit 2010 engagiert sich Augsburg als Fairtrade-Stadt für gerechtere Handelsbedingungen. Im Sommer 2026 hat Fairtrade Deutschland den Titel für weitere zwei Jahre bestätigt.
Gesellschafts-Referent Martin Schenkelberg und Ute Michallik von der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Augsburg präsentieren die Urkunde zur erneuten Auszeichnung der Stadt Augsburg als Fairtrade-Stadt. Foto: Torsten Mertz

Faire Schokolade für Kinder in städtischen Kitas, eine Familienrallye, ein Picknick in der autofreien Maximilianstraße oder eine Kaffee-Röst-Challenge zum Weltladentag: Mit vielfältigen Aktionen macht die Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Augsburg auf den fairen Handel aufmerksam. Bei einer Mode-Rallye konnten Interessierte außerdem entdecken, wo es in Augsburg fair produzierte Kleidung zu kaufen gibt.

Auch Bildungsangebote spielen eine wichtige Rolle. Das Heft „KonsuMensch“ vermittelt Schüler*innen mit Informationen und humorvollen Comics, wie sie selbst zu einer gerechteren und nachhaltigeren Welt beitragen können. Zu den jüngsten Projekten gehört zudem ein Geocache, eine digitale Schnitzeljagd durch das faire und nachhaltige Augsburg.

Vier Augsburger Schulen tragen bereits den Titel Fairtrade-School: die Realschule St. Ursula, das Gymnasium Maria Ward, das Jakob-Fugger-Gymnasium und das Anna-Gymnasium. Eine fünfte Schule befindet sich im Bewerbungsprozess. Auch die Universität Augsburg strebt die Auszeichnung als Fairtrade-University an.

Fairer Handel ist gelebte Nachhaltigkeit

„Der Faire Handel ist für mich der Inbegriff von Nachhaltigkeit“, sagt Ute Michallik, die sich seit vielen Jahren in der Steuerungsgruppe Fairtrade-Stadt Augsburg engagiert. Denn dabei gehe es um weit mehr als faire Bezahlung: Auch Frauenförderung, Bildung statt Kinderarbeit, klimaresiliente Anbaumethoden, Umweltschutz und gesellschaftliche Teilhabe spielen eine wichtige Rolle.

Die Steuerungsgruppe ist Teil der Lokalen Agenda 21 und bringt Menschen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Zu ihren wichtigsten Partnern gehören das Büro für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg und die Werkstatt Solidarische Welt mit ihrem Weltladen. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, den fairen Handel in Augsburg bekannter zu machen und noch mehr Menschen zum Mitmachen zu gewinnen.

Seit 2010 Fairtrade-Stadt

Augsburg wurde 2010 erstmals als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet. Um den Titel tragen zu dürfen, müssen Kommunen fünf Kriterien erfüllen: einen entsprechenden Stadtratsbeschluss vorweisen, eine lokale Steuerungsgruppe einrichten, fair gehandelte Produkte in Geschäften und Gastronomiebetrieben anbieten, die Zivilgesellschaft einbinden und Öffentlichkeitsarbeit für den fairen Handel leisten.

Alle zwei Jahre überprüft Fairtrade Deutschland, ob diese Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Mit der erneuten Auszeichnung im Sommer 2026 wird das langjährige Engagement in Augsburg bestätigt.

Die Auszeichnung ist zugleich Ansporn, den fairen Handel weiter voranzubringen. Denn eine faire Stadt lebt von den Menschen, die sich dafür einsetzen – und von allen, die beim Einkaufen, in der Schule, im Beruf oder bei gemeinsamen Aktionen mitmachen.


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Die Genuss Brauer - Manufaktur für feine BIO-Biere

Bei den Genuss Brauern in Rehling-Au ist der Name Programm: Hier entstehen Bio-Biere für alle, die handwerkliches Brauen, besondere Geschmacksrichtungen und regionale Zutaten schätzen.

Die Genussbrauer
Auer Bergstraße 5a
86508 Rehling-Au
Deutschland

Genussbrauer

Die kleine Braumanufaktur braut aus Überzeugung und Leidenschaft und setzt dabei auf Bio-Qualität und überwiegend regionale Rohstoffe.
Die Biere werden handwerklich gebraut und von Hand abgefüllt. Auf Filtration, Pasteurisierung oder andere Verfahren zur Haltbarmachung wird bewusst verzichtet. Stattdessen dürfen die Biere in der Flasche reifen und ihren eigenen Charakter entwickeln. Dabei entstehen sowohl klassische als auch kreative Bierspezialitäten.
Ein festes Standardsortiment sucht man bewusst vergebens: Die Genuss Brauer probieren gerne Neues aus und brauen das, worauf sie selbst Lust haben. Je nach Sud gibt es beispielsweise Lager, IPA, Pils, Weißbier, Märzen oder Dunkles. Gerade dieses wechselnde Angebot macht den Einkauf spannend und lädt dazu ein, immer wieder neue Bio-Biere zu entdecken.
Auch Regionalität spielt eine wichtige Rolle. Als Teil des BioBierBunds engagieren sich die Genuss Brauer gemeinsam mit Bio-Landwirten und weiteren Brauereien für regionale Wertschöpfung und den Einsatz heimischer Bio-Braugerste.
Erhältlich sind die Bio-Biere direkt bei der Brauerei in Rehling-Au. Ein Angebot für alle, die Bio, echtes Brauhandwerk und besondere Biere aus der Region genießen möchten.

Öffnungszeiten
Jeden 1. Sonntag im Monat 09:00-13:00 Uhr
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Nefzger – Bio-Spargel und Bio-Kürbis aus Sainbach

Nefzger ist ein familiengeführter Betrieb im Landkreis Aichach-Friedberg und steht für moderne Bio-Landwirtschaft, nachvollziehbare Herkunft und echte Regionalität – vom Feld bis zum Einkauf.

Peter Nefzger jun.
Augsburger Str. 1
86570 Sainbach
Deutschland

Nefzger

Im Mittelpunkt stehen Bio-Spargel und Bio-Speisekürbisse – regionale und saisonale Produkte, bei denen Frische, Qualität und kurze Wege großgeschrieben werden.

Eine besondere Rolle spielt der Bio-Spargel: Seit 2018 werden rund 30 Hektar biologisch bewirtschaftet, etwa 30 Prozent davon mit Grünspargel. Neben grünem wird auch klassischer weißer Bio-Spargel angeboten. Sämtliche Produktionsflächen liegen hofnah in einem Umkreis von maximal acht Kilometern. Dadurch sind die Transportwege vom Feld zur Verarbeitung besonders kurz und der frisch geerntete Spargel kann schnell für den Verkauf vorbereitet werden.
Nach der Spargelsaison bereichern Bio-Speisekürbisse das Angebot. Verschiedene Sorten sorgen im Spätsommer und Herbst für Abwechslung in der regionalen Küche.

Die Betriebsphilosophie ist klar: Verbraucherinnen und Verbrauchern sollen regionale, frische und saisonale Bio-Produkte in hoher Qualität angeboten werden. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Direktvermarktung. Beim Einkauf ab Hof erhalten Kundinnen und Kunden einen unmittelbaren Einblick in den Betrieb und können erleben, wo und wie die Produkte erzeugt werden.

So steht Nefzger für moderne Bio-Landwirtschaft, nachvollziehbare Herkunft und echte Regionalität – vom Feld bis zum Einkauf.

Öffnungszeiten
Mo-So (April-Juni) 08:00 - 18:00 Uhr
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Hofläden
Produkte

Wildwuchs & mehr – Kräutervielfalt aus Edelshausen

Bei Wildwuchs & mehr in Edelshausen dreht sich alles um Bio-Kräuter, ihre Aromen und die vielfältigen Möglichkeiten, sie in der Küche einzusetzen.

Wildwuchs & mehr
Arnbachstr. 33
86529 Edelshausen
Deutschland

essbare Kräuter, Tine Klink, Foto Umweltstation Augsburg

Kräuter, so weit das Auge reicht. Seit 2018 gedeihen auf den Feldern der Familie Stegmeir Basilikum, Johanniskraut und Minze – angebaut nach denstrengen Naturlandrichtlinien. Dahinter steht Monika Stegmeir, Kräuterpädagogin aus Leidenschaft. Auf ihrem Hof hat sie sich den Traum vom eigenen Laden mit Küche erfüllt. Hier stellt sie ihre Produkte her, verkauft sie und verwöhnt Gäste nach Kräuterwanderungen mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Kräuter und Blüten frisch vom Feld

Auf den eigenen Anbauflächen sprießen Thymian, Brennnessel, Estragon, Schafgarbe, Anis-Ysop, Spitzwegerich, Koriander, verschiedene Minzsorten sowie Korn- und Ringelblumen. Diese Kräuter und Blüten bilden die Basis für die hausgemachten Produkte.

Im hofeigenen Laden mit Küche entstehen daraus kreative Spezialitäten und Gewürzmischungen. Das Sortiment reicht vom Fichtenspitzen-Senf über Kräutergewürz-Salz und Salatkräuter bis zum „Blütenfeuerwerk“, Steak-Pfeffer und Monis DUKKA. Die Produkte zeigen, wie abwechslungsreich heimische Kräuter und Blüten in der Küche eingesetzt werden können.

Wildkräuterwanderungen und Verkostungen

Wer noch tiefer in die Welt der Kräuter eintauchen möchte, kann an Wildkräuterwanderungen und Verkostungen teilnehmen. Monika Stegmeir teilt dabei ihr Wissen als Kräuterpädagogin und verbindet es mit sinnlichen Genusserlebnissen. So wird „Wildwuchs und mehr“ nicht nur zur Adresse für regionale Bio-Produkte, sondern auch zu einem Ort, an dem die Vielfaltheimischer Kräuter entdeckt, geschmeckt und erlebt werden kann.

Öffnungszeiten
Dienstag 09:00-13:00 Uhr
Donnerstag 14:00-17:00 Uhr

Zukunft gemeinsam kochen

Zukunft gemeinsam kochen
Kochen als Klimaschutz? Im Umweltbildungszentrum Augsburg zeigt dieses Projekt, wie regionales Essen und echte Begegnung zusammenpassen – Genuss garantiert.
Bild von einem Teller voller Spätzle auf einem Tisch.

„Zukunft gemeinsam kochen“ bietet ein abwechslungsreiches Programm für Familien, Erwachsene und alle Interessierten, die bewusst Klimaschutz, Regionalität und Genuss verbinden wollen.

Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen

Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen rücken regionale und saisonale Produkte in den Mittelpunkt. Sie fördern die Wertschätzung von Lebensmitteln und schaffen Begegnungen zwischen Konsumenten und Produzenten, etwa auf  Christophs Biohof. Mitglieder des Netzwerks des Umweltbildungszentrums leiten die Kochkurse.

Von der Idee zum Projekt

Zukunft gemeinsam kochen?  Wir haben die Initiatorin des Projekts, Tine Klink, gefragt, was genau sich dahinter verbirgt.

Wie kam es zu dem Projekt „Zukunft gemeinsam kochen“?
Durch den Umzug der Umweltstation ins Umweltbildungszentrum im Sommer 2023 hatten wir ideale Rahmenbedingungen: eine gut ausgestattete Lehrküche, einen Seminarraum direkt daneben und die enge Anbindung an die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg. Die Idee lag nahe, nachhaltige, regionale, saisonale Bio-Ernährung praktisch erlebbar zu machen: Durch Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen können sich Verbraucher*innen direkt mit Lebensmittelproduzent*innen austauschen.

Kochen als Klimaschutz – das klingt erstmal ungewohnt. Wie erklärt man das Menschen, die das zum ersten Mal hören?
Viele denken bei Klimaschutz erst mal an Energie oder Mobilität. Wir zeigen, dass Klimaschutz im Alltag beginnt – beim Kochen und Konsum von Lebensmitteln. Was wir essen, woher es kommt, wie es produziert wird und wie wir es zubereiten, beeinflusst das Klima direkt. Konkret heitß das: Regionale Produkte haben kurze Wege, saisonale Nahrung benötigt weniger Energie bei der Herstellung, Bioanbau schützt die Böden und wer bewusst Lebensmittel einkauft, wirft am Ende auch weniger weg.

Wie läuft ein typischer Kochabend ab – von der Begrüßung bis zum letzten Bissen?
Ein Kochabend beginnt ganz entspannt mit einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Produkt oder das Thema des Abends. Wir schauen gemeinsam darauf, woher die Lebensmittel kommen, wie sie angebaut oder erzeugt werden und was sie besonders macht. Danach stellen die Gastköch*innen ihren Betrieb oder ihre Organisation vor – und auch die Teilnehmenden kommen direkt ins Gespräch: Wie handhabt man das bisher selbst, welche Erfahrungen bringt man mit? Anschließend wird gemeinsam in kleinen Gruppen gekocht. Dabei geht es nicht nur ums Nachkochen nach Rezept, sondern auch ums Ausprobieren, Fragenstellen und den Austausch zwischendurch. So erfährt man nebenbei mehr über den Betrieb, die Motivation der Landwirt*innen oder Köch*innen und entdeckt den ein oder anderen Kochtrick. Zum Schluss genießen wir, was wir gekocht haben.

Kinder, Familien, Erwachsene – wie schafft man ein Angebot, das so unterschiedliche Zielgruppen wirklich erreicht?
Die Kochworkshops richten sich eher an Erwachsene und Familien mit älteren Kindern – da können wir ins Detail gehen, einen CO2-Rechner ausprobieren, Bio-Umstellung diskutieren und mit Rezepten spielen. Die Exkursionen eigenen sich für Jung und Alt, weil man Betriebe live erlebt und zum Beispiel Tiere sehen kann. Die Schokowerkstatt ist extra für Kinder für 8-12 Jahre konzipiert.

Die Begegnung zwischen Konsumentinnen und Produzentinnen ist ein Kern des Projekts. Welche Begegnung hat dich selbst zuletzt überrascht oder berührt?
Das Herzblut und die ansteckende Energie, die trotz aller Widrigkeiten und Bürokratie in den Handwerken steckt, begeistern mich immer wieder. Besonders faszinierend finde ich den Spagat bei den Landwirt*innen, die ihre Tiere als Fleisch vermarkten: Die Liebe zu dem einzelnen Tier, das sie aufgezogen haben und gleichzeitig die Realität der Fleischtheke zu meistern, ohne dass es widersprüchlich rüberkommt und Konsument*innen das auch wirklich nachvollziehen können.

Was nehmen die Teilnehmenden mit nach Hause – außer vollem Magen und neuen Rezepten?
Vor allem neue Ideen für den Alltag: Wo man was regional einkaufen kann, wie man Reste kreativ nutzt, bewusster hinschaut, wie Lebensmittel verarbeitet sind. Den Mut, mal anders einzukaufen. Die Erkenntnis, dass Bio nicht immer teurer ist. Und vor allem die Lust, Neues auszuprobieren.

 

Wo soll „Zukunft gemeinsam kochen" in drei Jahren stehen?
In drei Jahren sollen die Projekte als beliebte Formate im UBZ richtig fest stehen und sich selbst tragen. Die Kochworkshops sind dann buchbare Standardangebote, die wir auch für geschlossene Veranstaltungen anbieten. Themenabende und Exkursionen sollen immer wieder frische Einblicke geben, so dass es nie langweilig wird.

 

Was kochst du selbst am liebsten, wenn du nach Hause kommst?
Ich bin großer Kartoffelfan, so viele Möglichkeiten und sie lassen sich gut vorbereiten. Aber diese Woche kommt der erste Spargel vom plastikfrei anbauenden Spargelbauern Rehm – da freue ich mich das ganze Jahr drauf. Mein Lieblingsrezept ist dünner grüner Spargel und etwas Knoblauch in Butter anbraten und etwas gehobelten Parmesan darüber geben. Dazu gibt es Hackfleischpatties von Körners Hofladen am Pferseer Wochenmarkt. Sie vertreiben Rindfleisch von Landwirt Martin Augustin, der mit seinen Rindern auch Beweidungsprojekte für unseren Landschaftspflegeverband macht. Das gibt es bis zum Ende der Spargelsaison einmal in der Woche bei uns. Ansonsten ist das Gemüse der Solidarischen Landwirtschaft Augsburg auch immer wieder eine Herausforderung, der ich mich durch neue Rezepte gerne stelle.
 

Infos

Mehr Informationen und alle Termine des ersten Halbjahres für die Veranstaltungen findet ihr unter www.ubz-augsburg.de

Termine

  • Sa, 26.09.26, 11:00 Uhr: Fairer Brunch – Es ist dein Start. Mach ihn fair (mit Werkstatt Solidarische Welt), 30 €
  • Sa, 26.09.26, 13:00 Uhr: Fahrradtour: Streuobst in Augsburg, 15 €
  • Mi, 30.09.26, 17:00 Uhr: Ernteglück zum Anfassen – Mit dem Rad zu Christophs Biohof in Inningen, kostenlos
  • Sa, 10.10.26, 11:00 Uhr: Vom Ferment zum Festmahl – Leckere Küche mit fermentiertem Gemüse (mit Slowfood e.V.), 40 €
  • Di, 13.10.26, 17:30 Uhr: Fair Trade auf dem Teller – Global verbunden, solidarisch genießen, 50 €
  • Di, 20.10.26, 18:00 Uhr: Echte Küche – Rinderkraftbrühe und Suppenfleisch (mit Theresa von Höfles Hofladen), 45 €
  • Fr, 23.10.26, 16:00 Uhr: Aus Resten wird Genuss – Kreative Küche für altes Brot (mit Eva Liebig, Umweltpädagogin), 40 €
  • Sa, 24.10.26, 11:00 Uhr: Kartoffeln – Alleskönner in der Küche (mit Slowfood e.V.), 35 €
  • Do, 29.10.26, 17:30 Uhr: Aus Augsburgs Wäldern – Wildküche mit Stormanns Bio-Kochschule, 70 €
  • Fr, 06.11.26, 14:00 Uhr: Schokowerkstatt für Kinder (8–12 Jahre), 13 €
  • Mo, 16.11.26, 18:00 Uhr: Weihnachtsmenü mit Gockel (mit Anna vom Hasenberghof), 50 €
  • Sa, 21.11.26, 11:00 Uhr: In der Weihnachtsbäckerei (mit Slowfood e.V.), 60 €
  • Fr, 27.11.26, 16:00 Uhr: Herbst im Glas – Fermentieren leicht gemacht (mit Eva & Nicolas Liebig), 40 €
  • Di, 01.12.26, 17:30 Uhr: Tofumeisterei meets Veganesha – Vegane Küche mit frischem Tofu, 65 €

Anmeldung bis 5 Tage vor dem jeweiligen Termin: 0821/324-6074 oder t.klink@ubz-augsburg.de

 

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Slow Food Augsburg – Engagement für gute, saubere und faire Lebensmittel: Slow Food setzt sich weltweit dafür ein, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält.

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Fortbildung "Schokowerkstatt für Kinder"

Fortbildung "Schokowerkstatt für Kinder"

Umweltbildungszentrum Augsburg UBZ
Dr.-Ziegenspeck-Weg 6
86161
Augsburg
Schokoladenstücke
Kinder erleben die Reise der Kakaobohne, stellen ihre eigene Schokolade her und werden zu Schokodetektiv*innen. Ein Workshop über Geschmack, Kreativität und fairen Handel.

Wie entsteht eigentlich Schokolade, und was hat das mit fair gehandeltem Kakao zu tun? In der Schokowerkstatt des UBZ Augsburg folgen Kinder der Reise der Kakaobohne, vom Baum bis zur fertigen Tafel. Sie stellen ihre eigene Schokolade her, verzieren sie kreativ und lernen dabei, was nachhaltiger Anbau und fairer Handel bedeuten.

Während die Schokolade im Kühlschrank fest wird, gehen die Teilnehmenden als „Schokodetektiv*innen" auf Spurensuche: Wo wächst Kakao? Wer erntet ihn? Und wie leben die Menschen in den Anbaugebieten? So verbindet der Workshop Genuss mit spannenden Einblicken in die Welt hinter der Schokolade.

Der Workshop dauert 2,5 Stunden, maximal 10 Kinder können mitmachen. Er findet in der Küche und Seminarraum 2 des UBZ statt. Bitte meldet euch per E-mail an t.klink@ubz-augsburg.de an. 

Info

  • Schokowerkstatt für Kinder - Wie entsteht eigentlich Schokolade – und was hat das mit fair gehandeltem Kakao zu tun?
  • Samstag, den 28.11.26
  • Von 10 bis 14 Uhr
  • Küche und Seminarraum 2 des UBZ
  • Maximal 10 Kinder können mitmachen
  • Veranstalter: UBZ Augsburg, Tine Klink
  • Anmeldung: t.klink@ubz-augsburg.de 

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Lechtaler Kürbiskerne – Bio-Ölsaaten aus Rehling

Kürbiskerne, Sonnenblumen und Leinsaat aus dem Lechtal: Familie Strobl baut Bio-Ölsaaten an und verarbeitet sie selbst – vom Kern mit Bergsalz bis zum prämierten Hof-Müsli.

Lechtaler Kürbiskern GbR
Langweider Straße 4
86508 Rehling
Deutschland

 Lechtaler Kürbiskern GbR

Kürbiskerne landen bei vielen längst auf dem Brot, im Salat oder direkt in der Hand. Woher sie kommen, weiß man dagegen selten. Bei Familie Strobl in Rehling, im Augsburger Umland, lässt sich die Antwort auf den Feldern sehen. Die Lechtaler Kürbiskerne zeigen, wie Bio-Kürbiskerne regional erzeugt und verarbeitet werden: vom Anbau bis zum fertigen Produkt in einer Hand.

Bio-Anbau im Lechtal: Kürbis, Sonnenblume und Lein

Auf den Bio-Flächen im bayerischen Lechtal wachsen Ölkürbisse, Sonnenblumen und Leinsaat. Nach der Ernte werden die Kürbiskerne gewaschen, schonend getrocknet und gereinigt. Danach geht es in die eigene Manufaktur. Die Wege sind kurz, die Herkunft ist nachvollziehbar, und die Wertschöpfung bleibt in der Region. Damit ist der Hof ein schönes Beispiel für nachhaltigen Einkauf direkt vor der Haustür.

Das Herzstück sind die Kürbiskerne, naturbelassen oder geröstet. Daneben gibt es veredelte Varianten:

  • mit Bergsalz für den herzhaften Snack
  • mit Honig oder Zimt-Vanille für Naschkatzen
  • mit Kakao-Chili für alle, die es gern etwas ausgefallener mögen

Dazu kommen Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Hanfsamen und selbst hergestellte Müslis. Das Spezial Hof-Müsli wurde 2022 bei „Bayerns beste Bioprodukte” mit Silber ausgezeichnet. Dass regionales Bio auch geschmacklich überzeugt, ist damit offiziell bestätigt.

Bio-Produkte vom Hof bequem online bestellen

Für die Spezialitäten ist nicht unbedingt ein Ausflug nach Rehling nötig. Im hofeigenen Online-Shop steht eine große Auswahl der Bio-Produkte bereit, die bequem nach Hause geliefert werden. So verbindet Familie Strobl regionale Landwirtschaft und Handarbeit mit einem unkomplizierten Einkauf.

Unser Tipp

Wer regionale Bio-Produkte ohne lange Transportwege entdecken möchte, findet hier einen guten Einstieg. Als erste Probe eignen sich die Kürbiskerne mit Bergsalz oder das ausgezeichnete Hof-Müsli. Welche Sorte am Ende zum Favoriten wird, ist reine Geschmackssache. Wir sind gespannt auf die Erfahrungen aus der Community.

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Fairtrade-Geocache: Auf Schatzsuche durch Augsburg

Eine digitale Schatzsuche führt auf drei Kilometern durch Augsburgs Innenstadt. Beim Rätsellösen entdecken die Teilnehmenden Orte und Initiativen rund um Fairen Handel und Nachhaltigkeit.

Unverpacktladen rutaNatur
Prinzregentenstraße 7
86150 Augsburg
Deutschland

eine Welt, Weltladen Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt

Fair einkaufen, nachhaltig leben und dabei Augsburg neu entdecken: Ein Geocache führt auf rund drei Kilometern durch die Innenstadt. Unterwegs warten Rätsel und interessante Orte rund um Fairen Handel und globale Gerechtigkeit.

Wer Augsburg einmal anders erkunden möchte, kann sich auf eine digitale Schatzsuche begeben. Seit September 2026 gibt es den Geocache „Fairtrade-Town Augsburg“. Die Route beginnt beim Unverpacktladen rutaNatur in der Prinzregentenstraße 7 und führt zu verschiedenen Stationen in der Innenstadt, an denen die Teilnehmenden Rätsel lösen und Wissenswertes über Fairen Handel und Nachhaltigkeit erfahren.

Augsburg auf fairen Spuren entdecken

Wo kann man in Augsburg fair und nachhaltig einkaufen? Welche Initiativen setzen sich für gerechte Handelsbedingungen ein? Und was können wir selbst durch unsere Kaufentscheidungen verändern?

Diesen und weiteren Fragen begegnen die Teilnehmenden auf ihrem Weg durch die Stadt. Sie lernen Orte und Menschen kennen, die sich für einen bewussteren Konsum, faire Arbeitsbedingungen und globale Gerechtigkeit engagieren.

Für die Schatzsuche braucht es lediglich ein Smartphone oder GPS-Gerät. Damit geht es von Station zu Station, bis schließlich das Versteck des Geocaches gefunden ist.

Die Strecke ist etwa drei Kilometer lang, lässt sich gut zu Fuß erkunden und ist kein Rundweg. Der Geocache ist dauerhaft angelegt und kann unabhängig von der Fairen Woche gespielt werden.

Eine Idee der Fairtrade-Stadt Augsburg

Entwickelt wurde der Geocache von der Steuerungsgruppe Fairtradestadt Augsburg, in der sich unter anderem der Weltladen Augsburg engagiert. Freigeschaltet wurde er am 11. September 2026 zum Auftakt der bundesweiten Fairen Woche.

Mit der digitalen Schatzsuche möchte die Steuerungsgruppe Menschen für Fairen Handel und Nachhaltigkeit interessieren, die sich diesen Themen vielleicht nicht über Vorträge oder Informationsveranstaltungen nähern würden.

„Der Geocache lädt dazu ein, Augsburg mit anderen Augen zu entdecken und dabei ganz nebenbei zu sehen, wo faires und nachhaltiges Handeln hier vor Ort bereits möglich ist“, erklärt Ute Michallik, Sprecherin der Steuerungsgruppe.

Die Schatzsuche verbindet damit Bewegung, Rätselspaß und Informationen über die Möglichkeiten eines faireren und nachhaltigeren Alltags in Augsburg.

So funktioniert die Schatzsuche

Name: Fairtrade-Town Augsburg

Startpunkt: Unverpacktladen rutaNatur, Prinzregentenstraße 7, 86150 Augsburg

Strecke: rund 3 Kilometer durch die Augsburger Innenstadt, kein Rundweg

Benötigt: Smartphone oder GPS-Gerät

Verfügbarkeit: ganzjährig, jederzeit eigenständig spielbar

Geocache: OC19025 auf Opencaching

Weitere Informationen: Werkstatt Solidarische Welt e. V.

Hier geht es zur Originalbeschreibung des Geocaches mit allen Stationen.

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