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Zukunft gemeinsam kochen - Workshop

Zukunft gemeinsam kochen - Workshop

Foyer des Umweltbildungszentrums
Dr.-Ziegenspeck-Weg 6
86161
Augsburg
reife Zucchinis, kochen, Bild von freepik
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zukunft gemeinsam kochen" vom UBZ Augsburg erwartet euch ein Kochworkshop zum Thema "Zucchini-Zauber - Sommerliche Vielfalt neu entdeckt"

Zukunft gemeinsam kochen

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft gemeinsam kochen“ vom Umweltbildungszentrum Augsburg, verbindet Genuss, Nachhaltigkeit und Bildung auf praktische Weise: In Kochworkshops, Themenabenden und Exkursionen erfahrt ihr, wie bewusste Ernährungsentscheidungen zum Klimaschutz beitragen können und warum regionale sowie saisonale Lebensmittel eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Zukunft spielen. 

Ziel der Reihe ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu stärken, den Austausch zwischen Konsument*innen und Produzent*innen zu fördern und Menschen jeden Alters dazu einzuladen, nachhaltige Ernährung mit allen Sinnen zu erleben.

Im Rahmen dieser Eventreihe habt ihr am Mittwoch, den 22.07.2026 von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr die Möglichkeit an einem Kochworkshop zum Thema "Zucchini-Zauber - Sommerliche Vielfalt neu entdeckt" teilzunehmen. Insektenrangerin Tine Klink kocht und backt mit euch im Umweltbildungszentrum verschiedene Rezepte und zeigt euch wie vielseitig dieses Gemüse sein kann.

Bitte meldet euch telefonisch unter 0821-3246074 oder per E-mail an t.klink@ubz-augsburg.de bis zum 17.07.2026 an. Die Teilnahmekosten liegen bei 45,00€ pro Person. Bitte gebt evetuelle Lebensmittelunverträglichkeiten an und beachtet, dass es keine glutenfreie Umgebung ist. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und kommenden Events findet ihr hier beim Lifeguide oder unter www.ubz-augsburg.de

 

Info

  • Zukunft gemeinsam kochen - Kochworkshop
  • Mittwoch, der 22.07.2026
  • 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr
  • Foyer des Umweltbildungszentrums, Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg
  • Veranstalter: UBZ Augsburg, Tine Klink
  • Anmeldung bis 17.07.2026 unter 0821-3246074 oder t.klink@ubz-augsburg.de
  • Kosten: 45,00€
  • Lebensmittelunverträglichkeiten angeben, keine glutenfreie Umgebung
  • weitere Informationen hier beim Lifeguide oder unter www.ubz-augsburg.de

 

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Zukunft gemeinsam kochen - Exkursion

Zukunft gemeinsam kochen - Exkursion

Cafe Himmelgrün
Am alten Schlachthof 9
86153
Augsburg
Brot - traditionell gebacken von der Biobäckerei Frank Schubert in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Zukunft gemeinsam kochen" vom UBZ Augsburg erwartet euch eine Exkursion zur Biobäckerei Schubert zum Thema Tradition und Nachhaltigkeit.

Zukunft gemeinsam kochen

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft gemeinsam kochen“ vom Umweltbildungszentrum Augsburg, verbindet Genuss, Nachhaltigkeit und Bildung auf praktische Weise: In Kochworkshops, Themenabenden und Exkursionen erfahrt ihr, wie bewusste Ernährungsentscheidungen zum Klimaschutz beitragen können und warum regionale sowie saisonale Lebensmittel eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Zukunft spielen. 

Ziel der Reihe ist es, die Wertschätzung für Lebensmittel zu stärken, den Austausch zwischen Konsument*innen und Produzent*innen zu fördern und Menschen jeden Alters dazu einzuladen, nachhaltige Ernährung mit allen Sinnen zu erleben.

Im Rahmen dieser Eventreihe habt ihr am Sonntag, den 19.07.2026 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr die Möglichkeit an einer Exkursion zur Biobäckerei Schubert teilzunehmen. Unter dem Thema "Brotgeschichten aus Augsburg - Tradition trifft Nachhaltigkeit" erzählt euch Frank Schubert mehr über die nachhaltige Unternehmenskultur der Biobäckerei. 

Bitte meldet euch telefonisch unter 0821-3246074 oder per E-mail an t.klink@ubz-augsburg.de bis zum 12.07.2026 an. Die Exkurison ist kostenfrei. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und kommenden Events findet ihr hier beim Lifeguide oder unter www.ubz-augsburg.de

 

Info

  • Zukunft gemeinsam kochen - Exkursion Biobäckerei Schubert
  • Sonntag, der 19.07.2026
  • 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • Cafe Himmelgrün, Am alten Schlachthof 9, 86153 Augsburg
  • Veranstalter: UBZ Augsburg, Tine Klink
  • referent: Frank Schubert
  • Anmeldung bis 12.07.2026 unter 0821-3246074 oder t.klink@ubz-augsburg.de
  • kostenfrei
  • weitere Informationen hier beim Lifeguide oder unter www.ubz-augsburg.de

 

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bewusst konsumieren
Leihen, Teilen, Tauschen

Kolping Geschirrmobil - Leihgeschirr aus Gersthofen

Pfarrfest, Vereinsfeier oder Firmenjubiläum – wer viele Gäste einlädt und keine Möglichkeit hat, zu spülen, produziert am Ende viel Müll. Eine gute und günstige Alternative ist geliehenes, echtes Geschirr.

Kolping Bezirksverband Augsburg
Johann-Sebastian-Bach-Straße 4
86368 Gersthofen
Deutschland

Menschen vor dem Anhänger des Geschirrmobils der Kolpingsfamlie Gersthofen.

Wer schon einmal Nachhaltiges Catering: Selbstgemacht oder geliefert? ein großes Sommerfest organisiert hat, kennt das Dilemma: Hunderte Gäste wollen versorgt werden, und am Ende türmen sich Berge aus Papptellem und Plastikbechern – schwer abbaubar, wenig appetitlich und ökologisch kaum zu rechtfertigen. Augsburg hat dafür seit über 30 Jahren eine elegante Lösung.

Umweltschutz seit 1991

Schon im Sommer 1991 übergab der damalige Oberbürgermeister Dr. Peter Menacher dem Kolping Bezirksverband Augsburg das erste Geschirrmobil. Diese Investition der Stadt hat sich bis heute vielfach ausgezahlt. Seither kümmert sich der Bezirksverband ehrenamtlich um Vermietung, Reinigung und Pflege der Anhänger, was die Kosten für Veranstalter spürbar niedrig hält.

Das Konzept ist denkbar einfach: Die Anhänger bringen nicht nur Teller, Tassen, Suppenschüsseln und Besteck, sondern auch eine professionelle Industriespülmaschine direkt auf das Festgelände. Vor Ort wird gespült, was vor Ort genutzt wird.

Zwei Größen, eine Mission

Im Jahr 2000 kam durch Eigenleistungen der Kolpingsfamilie Gersthofen ein zweites, größeres Geschirrmobil hinzu. Das kleinere Modell versorgt bis zu 500 , das größere bis zu 700 Gäste mit allem, was ein Fest braucht. Damit ist das Angebot für die allermeisten Veranstaltungen in der Region mehr als ausreichend.

Inzwischen kamen beide Geschirrmobile zusammen fast tausendmal zum Einsatz. Hundertausendfach wurde so auf Einwegteller und Plastikbesteck verzichtet – ein beachtlicher Beitrag für die Umwelt, der im Kleinen beginnt und im Großen wirkt.

Ehrenamt macht's möglich

Dass das Angebot so gut angenommen wird, liegt vor allem an einem Faktor: dem Preis. Weil der Kolping Bezirksverband die Arbeit ehrenamtlich stemmt, bleiben die Mietkosten für Vereine, Schulen, Pfarrgemeinden und Firmen überschaubar. Umweltbewusstes Feiern muss also kein Luxus sein – es braucht nur den richtigen Partner.

Und mal ehrlich: Wer will schon beschichtete Pappteller und Plastikbesteck nutzen, wenn es auch mit richtigem Geschirr und Besteck geht?

 

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Bücherschränke in Augsburg

Bücherschränke in Augsburg
Viele Bücher werden nur einmal gelesen. Und was passiert dann? Eine gute Idee für einen kostenlosen und nachhaltigen Büchertausch sind Bücherschränke. Und von denen gibt es in Augsburg und Umgebung immer mehr.
Bücherschrank im Hofgarten Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski

Ein Buch kann so viel: Es entführt uns in eine andere Welt und lässt uns den Alltag für eine kleine Weile vergessen. Es vertreibt uns die Zeit, wenn wir im Urlaub Pause machen. Es unterhält uns, lässt uns Neues kennenlernen oder die Vergangenheit besser verstehen. 
Bücher sind aber auch Gebrauchsgegenstände, die häufig nur einmal konsumiert, zum entsorgen einfach zu schade sind. Eine nachhaltige und vor allem kostenlose Alternative, Büchern ein zweites, drittes oder sogar viertes Leben zu schenken sind Bücherschränke.

Lesestoff für alle 

Seit mehr als 20 Jahren gibt diese Tauschstationen für Literatur nun schon in den Stadtvierteln von Augsburg, im Botanischen Garten, in Gersthofen, Mering, Friedberg und vielen mehr. 
Das Prinzip ist denkbar einfach: Wer zu Hause gut erhaltene Bücher übrig hat, kann sie in diesen Schränken anderen zur Verfügung stellen und sich selbst mit interessanter Lektüre versorgen.

Vom Kunstprojekt zum Bücherschrank 

Ursprünglich handelte es sich bei der offenen Bibliothek im Hofgarten um ein Kunstprojekt. Es wurde im Juli 2001 als etwa drei Meter hohe, mahgonifarbene Vitrine in der Nordost-Ecke des Hofgartens aufgestellt. Über eine Leiter erreichte man das begehbare Dach, von dem aus Dichterlesungen stattfanden. Aufgrund der guten Resonanz blieb das Projekt bis zum Herbst 2002 bestehen. Weil sich die Augsburger*innen den dauerhaften Betrieb einer solchen offenen Bibliothek wünschten, wurde im Juli 2003 ein neuer Bücherschrank im Hofgarten aufgestellt. Bis heute können literaturbegeisterte Augsburger*innen und Besucher*innen dort ihren Horizont mit neuer Literatur erweitern.

Bücherschränke in Augsburg und der Region:

  • Hofgarten - Schmökern im Barrockgarten
  • Drei-Auen-Platz - Literatur für alle Altersgruppen
  • Inningen - Bobinger Straße am Inninger Dorfplatz
  • Göggingen - Wittelsbacher Straße 20 in der Abzeigung auf den Fußweg
  • Bergheim - vor dem Haus der Dorffreunde
  • Pfersee - auf dem Platz vor der Herz-Jesu-Kirche an der Augsburger Straße
  • Oberhausen - gegenüber des Friedensplatzes und der beiden Kirchen St. Joseph und St. Johannes gibt es den feuerroten Bücherschrank des Rot-Kreuz-Lädles, der zu den Öffnungszeiten zum Stöbern einlädt
  • Firnhaberau - vor dem MehrGenerationen Treffpunkt in der Schillstraße 208
  • Flößerpark - Radetzkystraße 16 vor dem Restaurant Floßländle
  • Zollhaus - Bücherfenster im Zollhaus, Obere Jakobermauer 1
  • Handwerkerhof - Bücherschrank und Lesebänkchen stehen in unmittelbarer Nähe zum Vorderen Lech am Durchgang des Handwerkerhofs zum Kräutergarten, Beim Rabenbad 6
  • Botanischer Garten - rotes Telefonhäuschen mit Büchern zu den Themen Garten und Natur
  • Herrenbach - Frank der Schrank im Foyer des MehrGeneration Treffpunkt Herrenbachstr. 5
  • Hochzoll Nord - Bürgertreff Hochzoll, Neuschwansteinstr. 23
  • Hochzoll Süd - ausrangierte Telefonzelle in der Hochzoller Straße 5
  • Mering - Lesestoff auf dem Marktplatz
  • Gessertshausen - Leseregal in der Raiffeisenbank
  • Leitershofen - Lesen am Brunnenplatz
  • Friedberg - Offenes Bücherregal vor der Sankt Jakob Kirche
  • Gersthofen - Offener Bücherschrank in Gersthofen 


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bewusst konsumieren
Lebensmittel kaufen
Soziales & Teilhabe

Foodcoop Genusskollektiv – Gutes günstig kaufen

Das Genusskollektiv Augsburg e.V. im Grandhotel Cosmopolis sorgt für eine nachhaltige und preisgünstige Grundversorgung. Die Mitglieder organiseren Gemüse, Obst und Alltagsprodukte, die jeder vor Ort abholt.

Abolstelle des Genusskollektivs
Grandhotel Cosmpolis
Springergässchen 5
86152 Augsburg
Deutschland

Ein Abholer zeigt stolz die von der Foodcoop abgeholten Lebensmittel. © Genusskollektiv

Alles für das tägliche Leben an einer Stelle – preisgünstig und trotzdem nachhaltig? Klingt für viele nach einem Traum. Das Foodcoop Genusskollektiv Augsburg e.V. macht ihn wahr. Mitglieder suchen sich aus einer langen Liste von Obst, Gemüse und Grundnahrungsmitteln alles aus, was sie benötigen. Engagierte Vereinsmitglieder suchen dafür die besten, preisgünstigsten Quellen für möglichst ökologische, nachhaltige Produkte – und tragen sie an der Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis zusammen. 

„Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Menschen gesunde und nachhaltige Lebensmittel leisten können.“

Emanuel Denzel, Vorstand Genusskollektiv Augsburg

Von der Idee zur Wirklichkeit

Die Geschichte beginnt 2020: Eine Gruppe rund um Gründer Emanuel Denzel wollte eine gemeinschaftlich organisierte, bezahlbare Grundversorgung aufbauen – und damit Kontrolle über Grundbedürfnisse zurückgewinnen, die heute schwer vereinbar scheinen: gute Ernährung, Nachhaltigkeit, bezahlbare Preise. Dass Denzel auch im Wohnprojekt „Para*dieschen" in Pfersee aktiv ist – einer Hausgemeinschaft, die seit Frühjahr 2026 in einem selbst renovierten Haus lebt –, ist da kein Zufall. Es ist Teil einer größeren Idee vom gemeinschaftlichen Leben.
Bis aus der Vision Realität wurde, verging einige Zeit. Erst im Herbst 2024 wurde im Grandhotel Cosmopolis ein passender Raum frei. Seitdem holen Vereinsmitglieder alle zwei Wochen ihre Bestellungen dort ab.

So funktioniert das Kollektiv

Produktpatinnen und -paten übernehmen die Verantwortung für einzelne Produkte, vergleichen Preise und organisieren die Anlieferung. Bei der Auswahl der Produkte achten sie auf Verpacksvermeidung, nachhaltige Kriterien und regionale Herstellung – ohne den Preis aus den Blick zu verlieren. Denn es gehört zu den zentralen Anliegen des Foodcoop Genusskollektivs, dass sich wirklich jeder eine gesunde, nachhaltige Lebensführung leisten kann.

Das Sortiment konzentriert sich auf lang haltbare Trockenprodukte wie Nüsse, Mehl oder Haferflocken, die in großen Gebinden geliefert werden. Frischeprodukte lagern im Kühlschrank. Günstig ist das alles, weil der Overhead minimal bleibt: keine Verkaufsräume, kein Personal, keine Werbung. „Es geht hier nicht um Gewinn. Hier kommen Lebensmittel rein und gehen schnell wieder raus – fertig", erklärt Emanuel Denzel.

Was ist eigentlich eine Foodcoop?

Foodcoops gibt es in vielen Varianten: als Selbstversorger-Kooperative, Einkaufsgemeinschaft, Mitgliederladen oder Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft. Allen gemeinsam ist das genossenschaftliche Prinzip – alle Mitglieder haben eine Stimme. In Deutschland existieren einige hundert solcher Zusammenschlüsse, von kleinen Privatinitiativen mit einer Handvoll Mitgliedern bis hin zu großen Strukturen wie der Verbrauchergemeinschaft in Dresden mit mehreren Tausend Beteiligten.

Mitmachen – und das Kollektiv stärken

Wer einsteigen möchte, meldet sich per E-Mail und bekommt vor Ort eine persönliche Einführung. Die erste Bestellung wird gemeinsam durchgeführt; für Fragen gibt es eine Signal-Gruppe. „Wir suchen noch Leute, die mitmachen wollen", sagt Emanuel Denzel. Je mehr Mitglieder, desto günstiger die Preise – und desto mehr Schultern tragen die Arbeit.
Gesucht werden auch Menschen, deren Gärten mehr abwerfen, als sie selbst verbrauchen – und die ihr Überschussgemüse oder -obst an die Foodcoop abgeben möchten. Eine gute Adresse also für alle, die nachhaltiges Leben nicht als Privilege, sondern als Gemeinschaftsprojekt verstehen.

Info:

Wie das Projekt genau funktioniert und welche Produkte findet ihr auf der Seite des Genusskollektivs.
Mehr Informationen zu Foodcoops bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Foodcoops
 

Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis e.V.

Das neue Purpur-Magazin ist da!

Das neue Purpur-Magazin 1.2026 ist da!
Purpur ist das regionale Magazin rund um Werte, Heimat, Bewusstheit und Nachhaltigkeit. Diesmal geht's um Architektur, Windenergie und Augsburg im Wandel.
Das Bild zeigt das Cover der aktuellen Ausgabe 01/2026 der Zeitschrift Purpur

Das neue Purpur-Magazin ist da!

Die neue Ausgabe für den Herbst und Winter findet ihr ab sofort kostenlos an mehr als 500 Auslegestellen in und um Augsburg. 

Diesmal:

  • Wo's summt, wird's wild und lecker: Bienen – Heimat pur
  • Stadtgeflüster: Lesung und Dialog, Frauen-Stimmen, Klima ...
  • Tapetenwechsel: Theater, Musik und besondere Erlebnisse.
  • Lauschtour: Literarischer Holzwinkel – Auf Ganghofers Spuren.
  • Zart, frisch und voller Leben: Sauerklee im Portrait.
  • Einfach nur süß? Bittersüße Bilanz des Zuckers.
  • Wohlsein – Naturheilkunde, Coaching, Therapien und Wellness.
  • Jede Menge Termine und Tipps für Eure Frühjahrs- und Sommeraktivitäten.

...und natürlich News, Termine, Angebote und Inspiration aus der Region.

Holt sie euch!

Noch mehr Veranstaltungen und Termine findet ihr auf www.veranstaltungen-augsburg.de.

Das aktuelle Heft und weitere Artikel findet ihr auch online: www.purpur-magazin.de.


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Purpur - Magazin für verantwortungsbewusstes Leben - Ein Heft voller spannende Reportagen über Menschen, Projekte und Initiativen - rund um Nachhaltigkeit, Bio, faires und pures Leben und Handeln in Ausburg und Umgebung.

Das gute Leben für alle - Der Augsburger liesLotte Medien Verlag ist seit Juli 2020 gemeinwohlzertifiziert. 

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Nachhaltiges Catering: Selbstgemacht oder geliefert?

Nachhaltiges Catering und Feiern in Augsburg und Aichach
Wer feiert, muss nicht auf Nachhaltigkeit verzichten. Mit der richtigen Planung wird jede Party zum Genuss – für Gäste, Umwelt und regionale Betriebe.
Klimacatering vom Herzstück Horgau. Foto: Sylvia Schaab

Ob Geburtstagsparty, Firmenjubiläum oder Gartenfest – hinter jedem Buffet stecken Entscheidungen, die mehr bewirken als man denkt. Nachhaltig zu feiern ist dabei leichter als gedacht: Mit regionalen und saisonalen Produkten, bewusstem Umgang mit Lebensmitteln und dem Verzicht auf Einweggeschirr lässt sich der ökologische Fußabdruck einer Veranstaltung deutlich verkleinern. Augsburg bietet dafür eine bemerkenswert gute Ausgangslage – von zertifizierten Bio-Caterern bis hin zu integrativen Betrieben, die soziale Verantwortung mit kulinarischem Engagement verbinden.

Gute Planung ist alles

Überlege dir je nach Uhrzeit, Dauer der Veranstaltung, Aktivitäten drum herum und Anlass, ob ein Hauptgericht nötig ist, oder ob Snacks und Getränke genügen. Gibt es nachmittags bereits Kaffee und Kuchen, haben die Gäste abends meist weniger Appetit, als wenn ihr den Nachmittag aktiv miteinander verbringt.
Lade frühzeitig ein und bitte um Rückmeldung, um die Teilnehmeranzahl realistisch einzuschätzen. So vermeidest du, am Ende der Feier auf Bergen von Essen sitzen zu bleiben.
Überlege, was und wie viel du für deine Zielgruppe wirklich brauchst - Kinder und Senior*innen nehmen weniger vom Buffet als Jugendliche im Wachstumsschub. Denke auch an spezielle Gerichte für Allergiker*innen.

Auswahl an Essen und Getränken

Die Umweltbilanz deiner Feier hängt stark von der Lebensmittelauswahl ab. Biete daher grundsätzlich ökologisch und regional angebaute Lebensmittel der Saison an. Bio-Lebensmittel sind gut für Umwelt, Klima, Tiere und Menschen. Achte bei Kaffee, Kakao und Co. auf fairen Handel, damit Ausbeutung auf deiner Kaffeetafel keinen Platz hat.
Biete vegetarische und vegane Gerichte an. Das beschert dir direkt eine bessere Klimabilanz und es ist stets für alle etwas dabei. Wie wäre es mit Klassikern wie Chili sin Carne, Linsen-Burgern oder veganem Schokokuchen? Übrigens, einen Korb mit saisonalem Bio-Obst aufzustellen, bringt Frische ins Buffet und macht wenig Arbeit.
Bio-Läden, Hofläden mit Bio-Angebot und Filialen der Bio-Bäckereien findest du im bio-regionalen Einkaufsführer für Stadt und Landkreis Augsburg unter bio-regional-augsburg.de.

Denke bei Getränken daran, hübsche Karaffen mit Leitungswasser – aufgepeppt mit Zitronenscheiben, Beeren oder Minze - aufzustellen. Augsburger Wasser aus dem Siebentischwald hat beste Trinkqualität, ist super nachhaltig und steht dir (fast) umsonst zur Verfügung.

Du möchtest nicht alles selbst einkaufen und zubereiten? Beauftrage einen Catering-Betrieb, der auf Nachhaltigkeit achtet oder bitte deine Gäste, statt Geschenken selbst zubereitete Leckereien mitzubringen – idealerweise aus regionalen Bio-Lebensmitteln der Saison, fair gehandelt und mit vielen pflanzlichen Zutaten.

Anbieter in und um Augsburg

Einen ersten Überblick über zertifizierte Catering-Unternehmen mit Bio-Angebot in Augsburg & Umgebung findest du hier. Falls ihr weitere kennt, gebt bitte Bescheid:

In Augsburg
•    BIODuMAROC - 100 % Bio, marokkanisches Catering: BIODuMAROC – Marokkanischer Bio-Genuss in Hochzoll
•    BIO-Hotel Bayerischer Wirt - 100 % Bio, bayerische Spezialitäten: BIOHotel Bayerischer Wirt - Hotel mit ganzheitlichem Bio-Konzept
•    Nuno - Bio-Anteil, große Auswahl an veganen und vegetarischen Gerichten: nunó - Restaurant im Augsburger Textilmuseum
In der Region
•    Herzstück Horgau -100 % Bio, besonders viele bio-regionale Zutaten: Das Herzstück in Horgau
•    Jim´s Geschmackszirkus -Bio-Anteil, viele regionale Zutaten, Catering und Foodtruck Jim´s Geschmackszirkus – Catering und Foodtruck
•    Metzgerei Kaindl - Bio-Anteil mit Bioland-Zertifikat: Metzgerei Kaindl | Lifeguide Augsburg


Hier findet ihr noch weitere Anbieter, die besonderen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Sie haben zwar keine Biozertifikat, zeichnen sich aber aus, weil sie etwa soziale Teilhabe ermöglichen oder ein veganes Sortiment anbieten:

In Augsburg
•    Café Dreizehn - Alle Speisen vegan, mit vielen regionalen Lieferanten: Café Dreizehn - vegane Köstlichkeiten im Herzen Augsburgs
•    Grandhotel Cosmopolis e.V.- Soziales Projekt: Grandhotel Cosmopolis - Café-Bar
•    InHoGa GmbH - Integrationsgebetrieb mit vielen regionalen Lieferanten und fairen Produkten: InHoGa Catering | Lifeguide Augsburg
•    Meikes Schmeckerei- Regionale und saisonale Küche: Meikes Schmeckerei - schlemmen und catern | Lifeguide Augsburg
•    Tante Emma -     Integrationsbetrieb mit vielen regionalen Produkten: Tante Emma Laden & Café am Fischertor | Lifeguide Augsburg
•    Vegane Bäckerei ELVIE - Veganes Catering mit vielen regionalen Produkten und fairem Kaffee: Vegane Bäckerei ELVIE - süßes und herzhaftes Gebäck
•    Veganesha - die vegane Kochschule    Alle Speisen vegan, auch als Koch-Events mit Themen wie „Zero-Waste“: Veganesha | Lifeguide Augsburg

In der Region
•    Kulturküche Augsburg - Integrationsbetrieb, legen Wert auf saisonale und regionale Zutaten: Kulturküche Augsburg - Integratives Catering | Lifeguide Augsburg
•    Kühner‘s Landhaus- Slow Food Restaurant mit regionalem und saisonalem Catering: Kühner's Landhaus - regional und saisonal | Lifeguide Augsburg
•    ORGANIC FOODS Catering - Viele Lebensmittel von regionalen Lieferanten


Und was passiert mit Müll und Lebensmittelresten?

Damit du dir darüber wenig Gedanken machen musst, verzichte möglichst auf Einwegartikel, sonst stehst du am Ende des Tages mit einem riesigen Müllsack da. Leihe Geschirr von Freunden oder einem Catering-Betrieb, kaufe Vintage-Teller und Gläser Second Hand oder lass sie von deinen Gästen mitbringen. Pfandflaschen gibst du nach der Veranstaltung einfach wieder zurück. Hauptsache Mehrweg für mehr Wert!
Mehr Infos dazu findest du hier: Partybedarf mieten statt kaufen
Apropos Mehrweg: Bring Boxen und Dosen mit zur Location, wenn es ein großes Buffet gibt. Trotz guter Planung bleibt sicher etwas übrig. Die, die bis zum Schluss durchhalten, können sich einen leckeren Snack für den nächsten Tag einpacken. Achtet dabei auf einen zeitnahen Verzehr und gute Hygiene – viele Lebensmittel sollten gekühlt stehen.
Viel Spaß bei deiner Feier!
Mit unseren Tipps punktest du mit Nachhaltigkeit– du schaffst ein Plus in Gesundheit, Soziales, Umwelt, Klima und regionaler Wertschöpfung. Jeder kleine Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zählt und zeigt Wirkung!
Wir wünschen dir mit diesem Extra einen besonderen Genuss für deine wundervolle Feier!
Dein Lifeguide-Team in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Biostadt Augsburg

 

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Mehrweg statt Einwegplastik - In Deutschland ist seit Juli 2021 das Einwegplastikverbot in Kraft. Hier erfahrt ihr, warum das gut ist.

Klimafreundlich essen - Gesunder Mensch, gesunder Planet - Wie eine pflanzenbetonte Ernährung die Gesundheit von Mensch und Umwelt schützen kann.

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Zukunft gemeinsam kochen

Zukunft gemeinsam kochen
Kochen als Klimaschutz? Im Umweltbildungszentrum Augsburg zeigt dieses Projekt, wie regionales Essen und echte Begegnung zusammenpassen – Genuss garantiert.
Bild von einem Teller voller Spätzle auf einem Tisch.

„Zukunft gemeinsam kochen“ bietet ein abwechslungsreiches Programm für Familien, Erwachsene und alle Interessierten, die bewusst Klimaschutz, Regionalität und Genuss verbinden wollen.

Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen

Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen rücken regionale und saisonale Produkte in den Mittelpunkt. Sie fördern die Wertschätzung von Lebensmitteln und schaffen Begegnungen zwischen Konsumenten und Produzenten, etwa auf  Christophs Biohof. Mitglieder des Netzwerks des Umweltbildungszentrums leiten die Kochkurse.

Von der Idee zum Projekt

Zukunft gemeinsam kochen?  Wir haben die Initiatorin des Projekts, Tine Klink, gefragt, was genau sich dahinter verbirgt.

 

Wie kam es zu dem Projekt „Zukunft gemeinsam kochen“?
Durch den Umzug der Umweltstation ins Umweltbildungszentrum im Sommer 2023 hatten wir ideale Rahmenbedingungen: eine gut ausgestattete Lehrküche, einen Seminarraum direkt daneben und die enge Anbindung an die Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg. Die Idee lag nahe, nachhaltige, regionale, saisonale Bio-Ernährung praktisch erlebbar zu machen: Durch Kochworkshops, Themenabende und Exkursionen können sich Verbraucher*innen direkt mit Lebensmittelproduzent*innen austauschen.

 

Kochen als Klimaschutz – das klingt erstmal ungewohnt. Wie erklärt man das Menschen, die das zum ersten Mal hören?
Viele denken bei Klimaschutz erst mal an Energie oder Mobilität. Wir zeigen, dass Klimaschutz im Alltag beginnt – beim Kochen und Konsum von Lebensmitteln. Was wir essen, woher es kommt, wie es produziert wird und wie wir es zubereiten, beeinflusst das Klima direkt. Konkret heitß das: Regionale Produkte haben kurze Wege, saisonale Nahrung benötigt weniger Energie bei der Herstellung, Bioanbau schützt die Böden und wer bewusst Lebensmittel einkauft, wirft am Ende auch weniger weg.

 

Wie läuft ein typischer Kochabend ab – von der Begrüßung bis zum letzten Bissen?
Ein Kochabend beginnt ganz entspannt mit einer kurzen Begrüßung und Einführung in das Produkt oder das Thema des Abends. Wir schauen gemeinsam darauf, woher die Lebensmittel kommen, wie sie angebaut oder erzeugt werden und was sie besonders macht. Danach stellen die Gastköch*innen ihren Betrieb oder ihre Organisation vor – und auch die Teilnehmenden kommen direkt ins Gespräch: Wie handhabt man das bisher selbst, welche Erfahrungen bringt man mit? Anschließend wird gemeinsam in kleinen Gruppen gekocht. Dabei geht es nicht nur ums Nachkochen nach Rezept, sondern auch ums Ausprobieren, Fragenstellen und den Austausch zwischendurch. So erfährt man nebenbei mehr über den Betrieb, die Motivation der Landwirt*innen oder Köch*innen und entdeckt den ein oder anderen Kochtrick. Zum Schluss genießen wir, was wir gekocht haben.

 

Kinder, Familien, Erwachsene – wie schafft man ein Angebot, das so unterschiedliche Zielgruppen wirklich erreicht?
Die Kochworkshops richten sich eher an Erwachsene und Familien mit älteren Kindern – da können wir ins Detail gehen, einen CO2-Rechner ausprobieren, Bio-Umstellung diskutieren und mit Rezepten spielen. Die Exkursionen eigenen sich für Jung und Alt, weil man Betriebe live erlebt und zum Beispiel Tiere sehen kann. Die Schokowerkstatt ist extra für Kinder für 8-12 Jahre konzipiert.

 

Die Begegnung zwischen Konsumentinnen und Produzentinnen ist ein Kern des Projekts. Welche Begegnung hat dich selbst zuletzt überrascht oder berührt?
Das Herzblut und die ansteckende Energie, die trotz aller Widrigkeiten und Bürokratie in den Handwerken steckt, begeistern mich immer wieder. Besonders faszinierend finde ich den Spagat bei den Landwirt*innen, die ihre Tiere als Fleisch vermarkten: Die Liebe zu dem einzelnen Tier, das sie aufgezogen haben und gleichzeitig die Realität der Fleischtheke zu meistern, ohne dass es widersprüchlich rüberkommt und Konsument*innen das auch wirklich nachvollziehen können.

 

Was nehmen die Teilnehmenden mit nach Hause – außer vollem Magen und neuen Rezepten?
Vor allem neue Ideen für den Alltag: Wo man was regional einkaufen kann, wie man Reste kreativ nutzt, bewusster hinschaut, wie Lebensmittel verarbeitet sind. Den Mut, mal anders einzukaufen. Die Erkenntnis, dass Bio nicht immer teurer ist. Und vor allem die Lust, Neues auszuprobieren.

 

Wo soll „Zukunft gemeinsam kochen" in drei Jahren stehen?
In drei Jahren sollen die Projekte als beliebte Formate im UBZ richtig fest stehen und sich selbst tragen. Die Kochworkshops sind dann buchbare Standardangebote, die wir auch für geschlossene Veranstaltungen anbieten. Themenabende und Exkursionen sollen immer wieder frische Einblicke geben, so dass es nie langweilig wird.

 

Was kochst du selbst am liebsten, wenn du nach Hause kommst?
Ich bin großer Kartoffelfan, so viele Möglichkeiten und sie lassen sich gut vorbereiten. Aber diese Woche kommt der erste Spargel vom plastikfrei anbauenden Spargelbauern Rehm – da freue ich mich das ganze Jahr drauf. Mein Lieblingsrezept ist dünner grüner Spargel und etwas Knoblauch in Butter anbraten und etwas gehobelten Parmesan darüber geben. Dazu gibt es Hackfleischpatties von Körners Hofladen am Pferseer Wochenmarkt. Sie vertreiben Rindfleisch von Landwirt Martin Augustin, der mit seinen Rindern auch Beweidungsprojekte für unseren Landschaftspflegeverband macht. Das gibt es bis zum Ende der Spargelsaison einmal in der Woche bei uns. Ansonsten ist das Gemüse der Solidarischen Landwirtschaft Augsburg auch immer wieder eine Herausforderung, der ich mich durch neue Rezepte gerne stelle.
 

Infos

Mehr Informationen und alle Termine des ersten Halbjahres für die Veranstaltungen findet ihr unter www.ubz-augsburg.de

Termine

  • Fr, 24.04.26, 15:00 Uhr: Radtour zum Beweidungsprojekt & Hofladengenuss in Inningen, kostenfrei
  • Di, 05.05.26, 18:00 Uhr: Schwäbische Kässpätzle – regional & lecker, 35 €
  • Mi, 06.05.26, 18:00 Uhr: Wildkräuter in der Küche, 35 €
  • Fr, 08.05.26, 14:00 Uhr: Schokowerkstatt für Kinder (8–12 Jahre), 13 €
  • Mi, 03.06.26, 09:00 Uhr: Exkursion zur rollenden Gemüsekiste, kostenfrei
  • Sa, 06.06.26, 11:00 Uhr: Spargel in Farbe – kreative Küche mit regionalem Spargel, 45 €
  • Do, 11.06.26, 18:00 Uhr: Urban Farming & Microgreens bei Rennkraut, kostenfrei
  • Fr, 12.06.26, 18:00 Uhr: Gold aus der Region: Kochen mit Biohonig, 45 €
  • Sa, 27.06.26, 10:00 Uhr: Radtour zu Christophs Biohof in Inningen, kostenfrei
  • Sa, 27.06.26, 16:30 Uhr: Summerrolls mit regionalen Microgreens, 50 €
  • Fr, 10.07.26, 15:00 Uhr: Radtour von der Alten Schäferei zum Augsburger Genusskistle, 5 €
  • So, 19.07.26, 10:00 Uhr: Exkursion zur Biobäckerei Schubert, kostenfrei
  • Mi, 22.07.26, 18:00 Uhr: Zucchini-Zauber – Sommerliche Vielfalt neu entdeckt, 45 €

Anmeldung bis 5 Tage vor dem jeweiligen Termin: 0821/324-6074 oder t.klink@ubz-augsburg.de

 

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Textilien im Umweltcheck

Textilien im Umweltcheck
Baumwolle gilt als umweltfreundlich, Polyester als Sünder – doch so einfach ist die Rechnung nicht. Welche Textilfaser im Umweltcheck wirklich überzeugt und worauf es beim Kauf ankommt.
Kleidung auf Kleiderbügeln, Bild von JamesDeMers auf Pixabay

Viele Menschen greifen zu Kleidung aus „Naturfasern“, weil sie diese für automatisch umweltfreundlich halten. Doch so einfach ist es nicht. Jede Faserart hat eigene Vor- und Nachteile, etwa beim Wasserverbrauch, beim Einsatz von Chemikalien, beim Ausstoß von Treibhausgasen oder beim Thema Mikroplastik. Welche Textilfaser schneidet im Umweltcheck am besten ab?  Wer seinen Kleiderschrank bewusst füllt und pflegt, kann in jeder Faser-Kategorie viel für Umwelt und Gesundheit tun.

Das Wichtigste vorab: Es gibt keine perfekte Faser, aber durchaus enorme Unterschiede bei den Umweltauswirkungen. Ein robustes Polyester-Shirt, das viele Jahre genutzt wird, kann besser abschneiden als ein Baumwollshirt, das nach wenigen Wäschen im Altkleidercontainer landet. Entscheidend sind neben der Faserart Langlebigkeit und die Zahl der Trage- und Waschzyklen. Hohe Qualität, viele Lieblingsstücke und gute Pflege sind besonders wichtig für eine nachhaltig Kleiderauswahl. Auch beim Material gibt es Unterschiede – hier ein Überblick über Textilfasern. 

Baumwolle: wasserintensiver Klassiker 

Konventionell angebaute Baumwolle ist einer der wichtigsten Rohstoffe für T Shirts, Jeans und Unterwäsche – gleichzeitig aber ein Sorgenkind der Umweltbilanz. Etwa 14 Prozent der weltweiten Insektizide landen auf Baumwollfeldern, dazu kommen große Mengen Düngemittel. 
Der Wasserverbrauch ist hoch: Studien nennen 3.000 bis 7.000 Liter pro Kilogramm Baumwolle, andere Ökobilanzen gehen von rund 11.000 Litern aus. Das Umweltbundesamt veranschaulicht: Für eine Baumwollhose können über den Lebensweg rund 15 Badewannen Wasser anfallen. 
Bio Baumwolle wird ohne synthetische Pestizide und Düngemittel angebaut und kann auch beim Energieverbrauch günstiger abschneiden, löst aber das Wasserproblem nicht. Auch hier kommt es auf Anbauregion, Bewässerung und Bewirtschaftung an.  

Hanf und Leinen: ökologisch starke Alternativen 

Hanf und Leinen stechen unter den Naturfasern hervor. Beide Pflanzen wachsen schnell, benötigen kaum Pestizide und gedeihen oft nur mit Regenwasser. Die Gewinnung der Fasern erfolgt meist mechanisch oder biologisch, mit wenig Einsatz aggressiver Chemikalien. Das Ergebnis ist eine Faser mit geringe Umweltauswirkungen beim Wasserverbrauch und chemischen Belastungen. Darüber hinaus sind Hanf und Leinen biologisch gut abbaubar und robust. Allerdings entstehen bei Düngemittelproduktion und dem Entschleimungsprozess der Flachsfaser Treibhausgase.  
Eine Auswertung des Öko-Instituts ordnet Bastfasern wie Hanf und Flachs ökologisch deutlich besser ein als synthetische Fasern und konventionelle Baumwolle. Die entsprechenden Produkte sind bisher allerdings noch Nischenware und es fehlt oft an Transparenz, über Anbau und Verarbeitung.

Wolle und Seide: Schwächen bei Tierwohl und Klimabilanz 

Tierische Fasern wie Schafwolle, Kaschmir oder Alpaka gelten oft als „natürlich“, haben aber eine besondere Klimarelevanz: Sie stammen von Wiederkäuern, die Methan ausstoßen, ein Treibhausgas das rund 28-mal klimaschädlicher ist als CO2. Zwar ist der Anteil, den Schafe am Methanausstoß im Vergleich zu Rindern sehr viel kleiner, allerdings setzt die konventionelle Schafzucht häufig Insektizide gegen Parasiten ein, die Umwelt und Tiere belasten können. 

Während kleine Herden in der Landschaftspflege gezielt eingesetzt werden und so einen positiven Beitrag zur Artenvielfalt leisten, können große Herden gegenteilige Effekte haben. Insbesondere bei Alpakas oder Kaschmirziegen führt Überweidung häufig zu Bodenerosion, was die Biodiversität negativ beeinflusst.
Auch Seide hat einen höheren CO2-Fußaubruck als andere Garne. Sie wird aus den Kokons von Seidenraupen gewonnen und ist energieintensiv in der Produktion. Die Aufzucht der Raupen erfolgt unter kontrollierten Bedingungen in beheizten bzw. gekühlten Räumen mit gleichbleibender Luftfeuchtigkeit. CO2 entsteht auch beim Töten der Raupen durch Heißluft, Kochen der Kokons und der anschließenden Trocknung. Ein weiterer negativer Aspekt bei der Umweltbilanz ist das Futter der Seidenraupe. Sie frisst ausschließlich die Blätter des Maulbeerbaumes, der dafür unter hohem Einsatz von Bewässerungswasser, Dünge- und Pflanzenschutzmitteln in Monokulturen angebaut wird.

Wolle und Seide sind biologisch abbaubar, ihre Herstellung belastet jedoch das Klima stärker als viele pflanzliche oder chemisch hergestellte Fasern.

Halbsynthetische Garne: Holz und Chemie 

Halbsynthetische Fasern wie Viskose, Modal oder Lyocell werden aus Zellulose hergestellt, die chemisch gelöst und zu neuen Fasern versponnen wird. Der Ausgangsstoff ist meist Holz oder Bambus. Diese Stoffe verbinden die Eigenschaften von Naturfasern mit industrieller Herstellung sind oft weich und saugfähig. Sie werden wegen ihrer Eigenschaften auch als vegane Seide bezeichnet.  
Die Umweltbilanz hängt vom Verfahren ab. Klassische Viskose benötigt viel Wasser und setzt aggressive Chemikalien. Moderne Lyocell-Verfahren arbeiten mit geschlossenen Kreisläufen, in denen das verwendete Lösungsmittel weitgehend zurückgewonnen wird, und benötigen deutlich weniger Wasser. Das Holz sollte aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammen und anerkannte Zertifizierungen wie FSC oder PEFC tragen. Zellulosefasern setzen keine Mikroplastikpartikel frei, da sie biologisch abbaubar sind.

Synthetische Fasern: widerstandsfähig aber klimaschädlich

Synthetische Garne wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl sind auf Basis fossiler Rohstoffe wie Erdöl vollständig chemisch hergestellt. Ihre Vorteile: Sie sind günstig, sehr form- und strapazierfähig, trocknen schnell und sind erschwinglich in der Anschaffung. Ökobilanzen zeigen jedoch, dass sie in der Herstellung viel Energie verbrauchen und hohe Treibhausgasemissionen verursachen. Sie brauchen zwar keine Anbaufläche und weniger Wasser als Naturfasern, sind aber durch energieintensive Verarbeitung sehr klimaschädlich. Zudem sind sie nicht biologisch abbaubar und verursachen im Produktionsprozess, bei der Nutzung und Entsorgung Mikroplastik. 

Viele Marken setzen inzwischen auf recycelten Polyester aus PET-Flaschen. Das reduziert zwar den Bedarf an neuem Erdöl, löst aber andere Probleme nicht: Recycelte Polyester kann beim Waschen mehr Mikroplastik freisetzen kann als neu hergestellte Polyester. 

Tipps für den Einkauf

Auch wenn keine Faser perfekt ist, könnt ihr euren Kleiderkonsum umweltfreundlicher gestalten: 

  • Weniger, aber besser kaufen: Jede nicht produzierte Hose spart Wasser, Energie und Chemikalien. Die Reduzierung unseres Überkonsums ist der zentrale Hebel.
  • Langlebige Produkte bevorzugen: Achtet auf gute Verarbeitung, robuste Stoffe und zeitloses Design. Eine längere Nutzungsdauer verbessert die Klimabilanz von Kleidung deutlich.  
  • Fasern bewusst wählen: Wenn möglich, auf Bastfasern wie Hanf und Leinen setzen oder zertifizierte Bio-Baumwolle wählen (z.B. G.O.T.S.) Bei Viskose und Lyocell auf glaubwürdige Holz- und Faserzertifikate achten.  
  • Mikroplastik reduzieren: Synthetik-Kleidung seltener und schonend waschen, niedrige Temperaturen und geringe Schleuderdrehzahlen wählen, die Trommel gut füllen und – wenn möglich – spezielle Waschbeutel oder Filter nutzen, die Fasern zurückhalten.
  • Mischfasern meiden: Sie behindern das Recycling unserer Kleidung, da sich die Fasern nur schwer trennen lassen. Viele Mischtextilien landen daher am Ende ihres Lebens in Müllverbrennungsanlagen oder auf Deponien. 

Am Ende entscheiden nicht nur Baumwolle, Polyester oder Lyocell über die Umweltbilanz, sondern vor allem, wie viel Kleidung wir kaufen, wie lange wir sie tragen und wie wir mit ihr umgehen. Wer seinen Kleiderschrank bewusst füllt und pflegt, kann in jeder Faser-Kategorie viel für Umwelt und Gesundheit gewinnen. Wenn es ein Neukauf sein muss, haben Leinen und Hanf die Nase vorn.   

Workshop: Nachhaltige Textilien zum Anfassen

Der Verbraucherservice Bayern bietet zu diesem Thema einen  interaktiven Workshop an für Teams, Schulklassen oder Gruppen, die Textilien aus einem neuen Blickwinkel kennenlernen möchten. Der Workshop zeigt, wie umweltfreundlich Wolle, Baumwolle, Leder, Polyester & Co. wirklich sind. Mit Stoffproben auf Karten vergleichen die Teilnehmenden Wasserverbrauch, CO₂-Ausstoß, Mikroplastik und Abwasserbelastung der einzelnen Fasern. Nach einem kurzen inhaltlichen Input wird es spielerisch: diskutieren, einschätzen und gemeinsam die Nachhaltigkeit der Materialien verstehen. Kosten. 

Für Schulklassen ist der Kurs für 120 Euro zzgl. Fahrtkosten buchbar, andere Gruppen zahlen und 150 Euro zzgl. Fahrtkosten. Kontakt: augsburg@verbraucherservice-bayern.de  

Weiterführende Infos:

 

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Faire Blumen - nicht nur zum Valentinstag

Faire Blumen zum Valentinstag
Rosen zum Valentinstag sind schön – aber oft problematisch. Wir zeigen, warum viele Schnittblumen Umwelt und Menschen belasten und welche nachhaltigen Alternativen es gibt, von fairen Blumen bis zu Baum-Patenschaften.
Blumen, Fair Trade, Foto: Solveig Matuszewski

Der Valentinstag war nicht immer ein Tag der Blumen. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde aus einem religiösen Gedenktag ein globales Ritual der Aufmerksamkeit – und ein bedeutender Umsatztreiber für die Blumenbranche. Heute werden allein in Deutschland rund um den 14. Februar Schnittblumen im Wert von weit über 100 Millionen Euro verkauft, weltweit ist es ein Milliardenmarkt. Ein Großteil dieser Blumen kommt aus den Niederlanden. In den Wintermonaten jedoch stammen viele Rosen, Nelken oder Tulpen aus Ostafrika oder Südamerika. 

Blumen mit Schattenseiten

Schnittblumen sind ein sensibles Produkt. Sie müssen schnell wachsen, makellos aussehen und frisch bleiben. Das hat Konsequenzen: ökologisch wie sozial. In vielen Anbauregionen werden Pestizide eingesetzt, die Böden und Gewässer belasten und für die Beschäftigten gesundheitliche Risiken bergen. Hinzu kommt ein hoher Wasserverbrauch, oft in Regionen, in denen Wasser ohnehin knapp ist.

Der Transport verschlechtert die Bilanz zusätzlich. Blumen werden häufig per Flugzeug nach Europa gebracht, um rechtzeitig und in perfektem Zustand in den Verkauf zu gelangen. Gleichzeitig zeigt sich: Auch regional angebaute Blumen sind nicht automatisch nachhaltig. Werden sie außerhalb der Saison in beheizten Gewächshäusern gezogen, kann der Energieaufwand ihre Klimabilanz deutlich verschlechtern. Entscheidend sind also nicht nur Herkunft und Entfernung, sondern auch Saison, Anbauweise und eingesetzte Energie.

Arbeit, Einkommen – und strukturelle Probleme

In Ländern wie Kolumbien oder Kenia leben Hunderttausende, teils Millionen Menschen von der Blumenproduktion. Die Branche schafft Einkommen und Arbeitsplätze, steht aber seit Jahren in der Kritik. Niedrige Löhne, unsichere Arbeitsverhältnisse, hoher Chemikalieneinsatz und mangelhafte Unterkünfte prägten lange Zeit den Alltag auf vielen Farmen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Bedingungen in Teilen verbessert. Dennoch bleiben grundlegende Probleme bestehen – insbesondere dort, wo Produktionsdruck und internationale Preiskonkurrenz hoch sind. Hinzu kommt der Konflikt um Wasser: Der intensive Bewässerungsbedarf der Plantagen führt in ohnehin trockenen Regionen immer wieder zu Engpässen, mit direkten Folgen für die lokale Bevölkerung.

Fair gehandelte Blumen: nicht perfekt, aber besser

Ganz ohne Einfluss sind wir als Verbraucherinnen und Verbraucher dabei nicht. Wer sich für fair gehandelte Blumen entscheidet, unterstützt verbindliche soziale Mindeststandards, auch wenn damit weder der klimaschädliche Transport noch der hohe Wasserverbrauch vollständig gelöst werden.

Zertifizierte Betriebe verpflichten sich zu geregelten Arbeitszeiten, Mindeststandards beim Gesundheitsschutz und sozialen Absicherungen. Ausbeuterische Kinderarbeit ist ausgeschlossen, besonders gefährliche Pestizide sind verboten. Zusätzlich fließt eine Prämie in Gemeinschaftsprojekte vor Ort, etwa in Trinkwasserversorgung, Gesundheitsangebote oder Bildungseinrichtungen. Fair gehandelte Blumen sind damit keine perfekte Lösung, aber eine bewusstere Entscheidung innerhalb eines problematischen Marktes.

Regional ist besser – aber nicht immer möglich

Am überzeugendsten ist die Umweltbilanz dort, wo Blumen saisonal und regional wachsen können. Von Frühling bis Herbst bieten Wochenmärkte und lokale Gärtnereien in unserer Region eine große Auswahl an Sträußen aus heimischer Zucht; ohne Flugtransport und mit überschaubarem Energieeinsatz.

In den Wintermonaten wird es schwieriger. Wer dennoch ein lebendiges Geschenk machen möchte, kann auf Pflanzen im Topf ausweichen. Einheimische Frühblüher wie Krokusse oder Narzissen verwelken nicht nach wenigen Tagen, sondern können nach dem Verblühen in den Garten oder in größere Gefäße gesetzt werden. Sie kommen jedes Jahr wieder und sind damit eine dauerhaftere Form der Aufmerksamkeit.

Auch Naturschutzgeschenke sind eine Alternative zu klassischen Blumen: Eine Blühwiesen- oder Baum-Patenschaft ersetzt den Strauß durch ein Stück Natur, das gepflegt wird und Lebensraum für Insekten und Vögel schafft. Ähnlich wirkt das Verschenken von Wildblumenwiesen, die später im Garten oder auf dem Balkon ausgesät werden. Statt eines fertigen Produkts wird etwas überreicht, das Zeit braucht.

Darf’s auch mal etwas anderes sein?

Vielleicht ist der Valentinstag auch ein guter Anlass, die Gewohnheit selbst zu hinterfragen. Denn Zuneigung muss nicht zwangsläufig in Form eines Straußes überreicht werden.

Eine naheliegende Alternative sind Patenschaften für Obstbäume oder Streuobstwiesen. Statt kurzlebiger Schnittblumen wird damit ein echter Baum unterstützt, der über Jahre wächst, Lebensraum für Tiere bietet und regionale Kulturlandschaften erhält. In Augsburg etwa können Bürgerinnen und Bürger über die Obstbaumpatenschaften des Landschaftspflegeverbands Augsburg einen konkreten Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen leisten – inklusive Pflege der Bäume und langfristigem Nutzen für Artenvielfalt und Stadtklima. 

Auch Baumpatenschaften im städtischen Raum sind möglich. Im Bürgerpark Nord können Bäume gezielt unterstützt werden – als Zeichen für langfristige Verantwortung und für mehr Grün in der Stadt. Wer über die Region hinausdenken möchte, findet zudem Angebote, bei denen konkret Obstbäume auf landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt werden. Plattformen wie CrowdFarming ermöglichen Patenschaften für Oliven-, Orangen- oder Apfelbäume, inklusive Einblick in Anbau und Ernte – eine direkte Verbindung zwischen Erzeugung und Konsum. 

Und schließlich gibt es Geschenke, die ganz ohne Dinge auskommen: gemeinsame Zeit, ein bewusst geplanter Ausflug, ein Tag draußen, eine Verabredung ohne Ablenkung. Nichts davon lässt sich verpacken. Aber vieles davon bleibt.

 

Info

Valentinstag: Wer hat’s erfunden?

Die Ursprünge des Valentinstages gehen übrigens wahrscheinlich auf Bischof Valentin von Terni zurück, der im dritten Jahrhundert nach Christus Verliebte mit Blumen beschenkt und trotz Verbot nach christlichem Ritus getraut haben soll. Auf Befehl des römischen Kaisers Claudius II. soll Bischof Valentin an einem 14. Februar hingerichtet worden sein.

 

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