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Energieberatung - Zentral am Königsplatz

Energieberatung - Zentral am Königsplatz

Beratungsbüro der Energieberatung
Hermanstraße 1
86150
Augsburg
Energieberatung der Stadt Augsburg, Haus mit Energie Icons, Bild von studiogstock auf Freepik
In dem neuen Beratungsbüro der Energieberatung der Stadt Augsburg finden die Energieberatung, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern, jetzt zentral am Königsplatz statt!

Energieberatung Augsburg

Der Klimawandel nimmt weiter zu: Sommer werden heißer, Regenfälle nehmen zu, das Klima generell wird unberechenbar. Eine Energieberatung für ein energieeffizientes Zuhause hilft nicht nur im fortschreitenden Klimawandel Ressourcen zu sparen, und damit auch Kosten für euch, ihr seid auch besser auf die sich verändernden klimatischen Bedingungen vorbereitet. 

Energieeffizienz ist ein großes Wort und es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Möglichkeiten euer Zuhause umzurüsten. Das Angebot des neuen Beratungsbüro der Energieberatung der Stadt Augsburg in der Hermanstraße 1, direkt am Königsplatz, hilft euch herauszufinden was am Besten zu euch und eurem Zuhause passt! Experten des Beratungsbüros, in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Bayern, helfen euch durch alle Fragen.

Die Beratungen finden mittwochs alle zwei Wochen statt und sind kostenlos. Am besten bringt ihr zu dem Termin genauere Informationen zu eurer Wohn- und Energiesituation mit, zum Beispiel Fotos, Grundrisse oder Stromabrechnungen. Weitere Informationen findet ihr unter www.augsburg.de und alle weiteren Termine des Beratungsangebotes findet ihr hier beim Lifeguide. 

 

Info

  • Energieberatung - Zentral am Königsplatz
  • Mittwoch den 16.09.2026
  • 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Beratungsbüro der Energieberatung, Hermanstraße 1, 86150, Augsburg
  • Veranstalter: Energieberatung Augsburg, Verbraucherzentrale Bayern
  • kostenfrei
  • Termine jeden zweiten Mittwoch
  • Weitere Informationen unter www.augsburg.de

 

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Wohnen
Soziales & Teilhabe

wagnisSHARE – genossenschaftlich wohnen in Augsburg

Gemeinschaft statt Anonymität: Die Münchener wagnis eG verwirklicht im Sheridanpark ihr erstes Augsburger Wohnprojekt. Gemeinsame Flächen, solidarisches Teilen und bezahlbare Mieten prägen wagnisSHARE.

Wohnbaugenossenschaft wagnis eG
Siegfried-Aufhäuser-Straße
86157 Augburg
Deutschland

Die drei Wohnblocks von wagnisSHARE

Ein Gästeapartment, eine Werkstatt und frei zugängliche Dachterrassen – das gibt es jetzt im Sheridanpark in Augsburg. Die drei Mehrfamilienhäuser von wagnisSHARE zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen funktioniert: geteilte Räume statt Platz in jeder Wohnung, Begegnung statt Anonymität, bezahlbare Mieten statt Wohnungsnot.

Gemeinschaftliches Wohnen steht im Mittelpunkt der Projekte der wagnis eG. Sie entstand als Reaktion auf das Wohnen in anonymen Wohnblocks und die Einsamkeit inmitten von Menschenmassen in der Großstadt. Dem „jeder für sich“ setzte die Genossenschaft eine Vision von Gemeinschaft und solidarischem Teilen entgegen. Mehrfamilienhäuser mit gemeinsam genutzten Flächen und die Kombination aus geförderten und nicht geförderten Wohneinheiten sollen möglichst unterschiedliche Menschen zusammenbringen.

Visionäre aus München

Die wagnis eG, 2000 in München gegründet, zählt inzwischen rund 4.500 Mitglieder. Sie betreut neun Objekte mit rund 750 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die Wohnprojekte bestehen aus selbstorganisierten und selbstverwalteten Hausgemeinschaften, deren Bewohner*innen eine Art „Dorf in der Stadt“ bilden. Jedes Projekt ist Gemeinschaftseigentum der Mitglieder. Sie besitzen lebenslanges Wohnrecht und zahlen dauerhaft günstige Mieten – ein wichtiger Aspekt in Zeiten explodierender Wohnkosten.

Da viele Mitglieder der wagnis eG in Augsburg wohnen, war es nur konsequent, dort auch das erste Wohnprojekt außerhalb von München anzugehen. Im Frühjahr 2021 bewarb sich die Genossenschaft für ein Baufeld im Sheridanpark und konnte die Jury mit ihrem Konzept überzeugen. Das Ziel: solidarisches Teilen, bewusster Umgang mit Ressourcen und das Erschließen neuer Gestaltungspotentiale. Die zuständige Baugruppe wählte den Namen „wagnisSHARE“.

Ökologisch, sozial, nachhaltig 

Im Sheridanpark entstanden so drei Mehrfamilienhäuser mit drei bis vier Stockwerken in Massivholzbauweise mit 46 Wohnungen. Eine Mischung aus frei finanzierten und geförderten Wohnungen trägt dazu bei, dass sich eine inklusive und Generationen übergreifende Nachbarschaft entwickeln kann. Studierende leben neben Familien, Seniorinnen neben Alleinerziehenden.

Die Gemeinschaftsflächen entlasten die eigenen Wohnungen und schaffen Orte für Begegnungen. Wer nur eine kleine Wohnung hat, kann trotzdem Gäste einladen – ins Gästeapartment. Wer ein Fahrrad reparieren oder ein Möbelstück bauen möchte, nutzt die gemeinsame Werkstatt statt des eigenen Kellers. Die Dachterrassen haben unterschiedliche Nutzungskonzepte: Eine dient als Gemüsegarten, eine andere als Treffpunkt für gemeinsame Grillabende.

Begegnung im Quartier

Ein Platz im Süden der Wohnanlage ermöglicht es den Bewohnenden andere Menschen aus dem Quartier zu treffen und sich auszutauschen. wagnisSHARE öffnet sich also bewusst nach außen und bleibt kein geschlossenes System. Das Konzept der Genossenschaft wirkt so über die eigenen Hausgrenzen hinaus und prägt das soziale Leben im gesamten Sheridanpark.

Wohnungen in wagnisSHARE werden nicht im Rahmen von den sonst üblichen Massenbesichtigungsterminen oder Wartelisten vergeben. Stattdessen wählt ein Bewerbungsverfahren die passenden Bewohner*innen aus, das Wert auf Vielfalt, Integration und soziale Aspekte legt. Info-Abende in Präsenz ermöglichen es beiden Seiten zu prüfen, ob Erwartungen und Wünsche zusammenpassen. Wer einziehen möchte, sollte bereit sein, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Fazit: Ein Modell für Augsburg

wagnisSHARE zeigt, dass Wohnen anders gehen kann: bezahlbar, ökologisch und sozial. Die Genossenschaft beweist, dass hohe Mieten keine Naturgesetze sind und dass Gemeinschaft kein romantisches Ideal bleiben muss, sondern konkret gelebt werden kann. In Zeiten von Wohnungsnot und sozialer Vereinzelung ist das ein vielversprechendes Modell – nicht nur für den Sheridanpark, sondern für die ganze Stadt.

Aktuelle Informationen zu wagnisSHARE und zur Bewerbung für Wohnungen finden sich auf der Website der wagnis eG. Dort gibt es auch Einblicke in andere Wohnprojekte der Genossenschaft und die Möglichkeit, Mitglied zu werden.

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Faire Blumen - nicht nur zum Valentinstag

Faire Blumen zum Valentinstag
Rosen zum Valentinstag sind schön – aber oft problematisch. Wir zeigen, warum viele Schnittblumen Umwelt und Menschen belasten und welche nachhaltigen Alternativen es gibt, von fairen Blumen bis zu Baum-Patenschaften.
Blumen, Fair Trade, Foto: Solveig Matuszewski

Der Valentinstag war nicht immer ein Tag der Blumen. Erst im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde aus einem religiösen Gedenktag ein globales Ritual der Aufmerksamkeit – und ein bedeutender Umsatztreiber für die Blumenbranche. Heute werden allein in Deutschland rund um den 14. Februar Schnittblumen im Wert von weit über 100 Millionen Euro verkauft, weltweit ist es ein Milliardenmarkt. Ein Großteil dieser Blumen kommt aus den Niederlanden. In den Wintermonaten jedoch stammen viele Rosen, Nelken oder Tulpen aus Ostafrika oder Südamerika. 

Blumen mit Schattenseiten

Schnittblumen sind ein sensibles Produkt. Sie müssen schnell wachsen, makellos aussehen und frisch bleiben. Das hat Konsequenzen: ökologisch wie sozial. In vielen Anbauregionen werden Pestizide eingesetzt, die Böden und Gewässer belasten und für die Beschäftigten gesundheitliche Risiken bergen. Hinzu kommt ein hoher Wasserverbrauch, oft in Regionen, in denen Wasser ohnehin knapp ist.

Der Transport verschlechtert die Bilanz zusätzlich. Blumen werden häufig per Flugzeug nach Europa gebracht, um rechtzeitig und in perfektem Zustand in den Verkauf zu gelangen. Gleichzeitig zeigt sich: Auch regional angebaute Blumen sind nicht automatisch nachhaltig. Werden sie außerhalb der Saison in beheizten Gewächshäusern gezogen, kann der Energieaufwand ihre Klimabilanz deutlich verschlechtern. Entscheidend sind also nicht nur Herkunft und Entfernung, sondern auch Saison, Anbauweise und eingesetzte Energie.

Arbeit, Einkommen – und strukturelle Probleme

In Ländern wie Kolumbien oder Kenia leben Hunderttausende, teils Millionen Menschen von der Blumenproduktion. Die Branche schafft Einkommen und Arbeitsplätze, steht aber seit Jahren in der Kritik. Niedrige Löhne, unsichere Arbeitsverhältnisse, hoher Chemikalieneinsatz und mangelhafte Unterkünfte prägten lange Zeit den Alltag auf vielen Farmen.

In den vergangenen Jahren haben sich die Bedingungen in Teilen verbessert. Dennoch bleiben grundlegende Probleme bestehen – insbesondere dort, wo Produktionsdruck und internationale Preiskonkurrenz hoch sind. Hinzu kommt der Konflikt um Wasser: Der intensive Bewässerungsbedarf der Plantagen führt in ohnehin trockenen Regionen immer wieder zu Engpässen, mit direkten Folgen für die lokale Bevölkerung.

Fair gehandelte Blumen: nicht perfekt, aber besser

Ganz ohne Einfluss sind wir als Verbraucherinnen und Verbraucher dabei nicht. Wer sich für fair gehandelte Blumen entscheidet, unterstützt verbindliche soziale Mindeststandards, auch wenn damit weder der klimaschädliche Transport noch der hohe Wasserverbrauch vollständig gelöst werden.

Zertifizierte Betriebe verpflichten sich zu geregelten Arbeitszeiten, Mindeststandards beim Gesundheitsschutz und sozialen Absicherungen. Ausbeuterische Kinderarbeit ist ausgeschlossen, besonders gefährliche Pestizide sind verboten. Zusätzlich fließt eine Prämie in Gemeinschaftsprojekte vor Ort, etwa in Trinkwasserversorgung, Gesundheitsangebote oder Bildungseinrichtungen. Fair gehandelte Blumen sind damit keine perfekte Lösung, aber eine bewusstere Entscheidung innerhalb eines problematischen Marktes.

Regional ist besser – aber nicht immer möglich

Am überzeugendsten ist die Umweltbilanz dort, wo Blumen saisonal und regional wachsen können. Von Frühling bis Herbst bieten Wochenmärkte und lokale Gärtnereien in unserer Region eine große Auswahl an Sträußen aus heimischer Zucht; ohne Flugtransport und mit überschaubarem Energieeinsatz.

In den Wintermonaten wird es schwieriger. Wer dennoch ein lebendiges Geschenk machen möchte, kann auf Pflanzen im Topf ausweichen. Einheimische Frühblüher wie Krokusse oder Narzissen verwelken nicht nach wenigen Tagen, sondern können nach dem Verblühen in den Garten oder in größere Gefäße gesetzt werden. Sie kommen jedes Jahr wieder und sind damit eine dauerhaftere Form der Aufmerksamkeit.

Auch Naturschutzgeschenke sind eine Alternative zu klassischen Blumen: Eine Blühwiesen- oder Baum-Patenschaft ersetzt den Strauß durch ein Stück Natur, das gepflegt wird und Lebensraum für Insekten und Vögel schafft. Ähnlich wirkt das Verschenken von Wildblumenwiesen, die später im Garten oder auf dem Balkon ausgesät werden. Statt eines fertigen Produkts wird etwas überreicht, das Zeit braucht.

Darf’s auch mal etwas anderes sein?

Vielleicht ist der Valentinstag auch ein guter Anlass, die Gewohnheit selbst zu hinterfragen. Denn Zuneigung muss nicht zwangsläufig in Form eines Straußes überreicht werden.

Eine naheliegende Alternative sind Patenschaften für Obstbäume oder Streuobstwiesen. Statt kurzlebiger Schnittblumen wird damit ein echter Baum unterstützt, der über Jahre wächst, Lebensraum für Tiere bietet und regionale Kulturlandschaften erhält. In Augsburg etwa können Bürgerinnen und Bürger über die Obstbaumpatenschaften des Landschaftspflegeverbands Augsburg einen konkreten Beitrag zum Erhalt der Streuobstwiesen leisten – inklusive Pflege der Bäume und langfristigem Nutzen für Artenvielfalt und Stadtklima. 

Auch Baumpatenschaften im städtischen Raum sind möglich. Im Bürgerpark Nord können Bäume gezielt unterstützt werden – als Zeichen für langfristige Verantwortung und für mehr Grün in der Stadt. Wer über die Region hinausdenken möchte, findet zudem Angebote, bei denen konkret Obstbäume auf landwirtschaftlichen Betrieben unterstützt werden. Plattformen wie CrowdFarming ermöglichen Patenschaften für Oliven-, Orangen- oder Apfelbäume, inklusive Einblick in Anbau und Ernte – eine direkte Verbindung zwischen Erzeugung und Konsum. 

Und schließlich gibt es Geschenke, die ganz ohne Dinge auskommen: gemeinsame Zeit, ein bewusst geplanter Ausflug, ein Tag draußen, eine Verabredung ohne Ablenkung. Nichts davon lässt sich verpacken. Aber vieles davon bleibt.

 

Info

Valentinstag: Wer hat’s erfunden?

Die Ursprünge des Valentinstages gehen übrigens wahrscheinlich auf Bischof Valentin von Terni zurück, der im dritten Jahrhundert nach Christus Verliebte mit Blumen beschenkt und trotz Verbot nach christlichem Ritus getraut haben soll. Auf Befehl des römischen Kaisers Claudius II. soll Bischof Valentin an einem 14. Februar hingerichtet worden sein.

 

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Die Grünschmiede: Nachhaltiger Schmuck aus Deuringen. In Ramona Storchs Grünschmiede in Stadtbergen gibt es möglichst ungiftigen Schmuck aus recyceltem Metall.

 

 

 

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Wohnen
DIY & Reparieren
Handwerk

Das_habitat Augsburg – Makerspace und offene Werkstatt

Von der Idee bis zum fertigen Werkstück: Habitat e.V. ist ein offener Makerspace und eine gemeinschaftliche Werkstatt im Kesselhaus am Augsburger Glaspalast.
das_habitat, Augsburg, offene Werkstatt, Augsburger Glaspalast, Foto: Sven ten Pas

Hier können Menschen mit ganz unterschiedlichen Vorkenntnissen eigene handwerkliche Projekte umsetzen, reparieren, ausprobieren und voneinander lernen.

Hilfe beim Selberbauen oder Reparieren

Ob ein neuer Esstisch, ein Regal nach Maß oder die Reparatur eines alten Möbelstücks: In den gut ausgestatteten Werkstätten des Habitat stehen sowohl Profis als auch Einsteiger*innen an den Maschinen. Zum Angebot gehören unter anderem eine Schreinerei, eine Schlosserei, eine Werkstatt für Zerspanung, Keramikbereiche sowie eine Siebdruckwerkstatt.

Im FabLab, dem Elektronik- und Digitalbereich, können Geräte repariert, Schaltungen getestet oder 3D-Drucker genutzt werden. Wer neu ist, erhält eine Einweisung und wird bei Bedarf begleitet – danach ist selbstständiges Arbeiten möglich.

Offene Werkstatt, Coworking und Räume zum Mieten

Neben der offenen Werkstatt bietet das Habitat auch Coworking-Arbeitsplätze, Ateliers, Büros und Seminarräume zur Miete. Damit ist es nicht nur Werkstatt, sondern auch Arbeitsort für Kreative, Selbstständige und Initiativen.

Der Standort im Glaspalast verfügt über großzügige Flächen mit Maschinenhalle sowie zusätzlichen Büro-, Atelier- und Projekträumen. Das Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt und ergänzt.

Einweisung durch Ehrenamtliche

Getragen wird das Habitat von einem engagierten ehrenamtlichen Team. Fachkundige Unterstützerinnen stehen Nutzerinnen mit Rat und Tat zur Seite, erklären Maschinen, geben Tipps und teilen ihr Wissen.

Für die Holzbearbeitung stehen unter anderem Formatkreissägen, Abrichte, Plattensäge, Tischfräse und weiteres professionelles Werkzeug zur Verfügung. Materialien können – je nach Bedarf – auch über die offene Werkstatt bezogen werden.

Ausprobieren, Lernen, Gemeinschaft

Im Habitat geht es nicht nur um das fertige Werkstück. Der Ort versteht sich als Raum zum Lernen, Experimentieren und Begegnen. Hinter dem Projekt steht ein gemeinnütziger Verein mit mehr als 35 ehrenamtlich Aktiven – darunter Handwerker*innen, Gestalter*innen, Techniker*innen, also Menschen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern.

Gemeinsam verfolgen sie die Idee einer offenen Werkstatt, die unabhängig von sozialer Herkunft oder Vorerfahrung zugänglich ist. Oder, wie es eine der Verantwortlichen formuliert:

"Unser Ziel ist es, am Augsburger Glaspalast einen Ort zu schaffen, der für jeden zugänglich ist, unäbhängig davon, wie privilegiert oder welche soziale Herkunft die Person hat.“

 

Jennifer Leis, Vorständin das_habitat.

Repair-Café: regelmäßig reparieren statt wegwerfen

Ein fester Bestandteil des Angebots ist das Repair-Café, das zweimal im Monat stattfindet – jeweils am ersten und dritten Samstag, von 12:00 bis 17:00 Uhr. Unter dem Motto „Kaputt ist nur ein temporärer Zustand“ wird hier gemeinsam repariert statt entsorgt.

Mitgebracht werden können private Elektrogeräte, Haushaltsgegenstände, kleine Möbel, Fahrräder, Musikinstrumente, Spielzeug oder Computer. Ehrenamtliche Reparateure helfen bei der Fehlersuche und – wenn möglich – bei der Reparatur. Die nötigen Werkzeuge sind vor Ort, Kaffee und Kuchen gehören ebenso dazu.

Die Teilnahme am Repair-Café ist kostenfrei, eine freiwillige Spende zur Unterstützung des ehrenamtlichen Angebots ist willkommen.

Für die Nutzung der Werkstätten außerhalb des Repair-Cafés bietet das Habitat ein flexibles Preismodell: Abgerechnet wird auf Wunsch im 15-Minuten-Takt, alternativ ermöglichen Abonnements einen regelmäßigen und günstigeren Zugang zu Werkstätten und Maschinen – je nach Projekt und Bedarf.

Nicht repariert werden Großgeräte wie Waschmaschinen, Kühlschränke oder Fernseher sowie Autos oder Motorräder. Eine Anmeldung ist in der Regel nicht nötig; bei größeren Fragen gibt es vorab Informationen per E-Mail.

Ausgezeichnet mit dem ROY 2026

Am 3. Februar 2026 wurde das Habitat mit dem ROY, dem Augsburger Pop-Preis, in der Kategorie "nachhaltig" ausgezeichnet. Der ROY würdigt herausragende Leistungen der Augsburger Kreativ- und Kulturszene und macht sichtbar, welche Rolle das Habitat inzwischen für die Stadt spielt.

Besonders hervorgehoben wurde das Repair-Café-Netzwerk, das Reparieren als kulturelle Praxis neu belebt: Menschen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen kommen zusammen, geben Wissen weiter, schonen Ressourcen und erleben Gemeinschaft ganz praktisch.

Offene Werkstätten, Workshops und Kurse ergänzen das vielfältige Angebot. Das Habitat wurde damit nicht nur ein Ort für handwerkliche Projekte gewürdigt, sondern als ein sozialer und kultureller Treffpunkt, der aus der Augsburger Kreativszene nicht mehr wegzudenken ist.

Öffnungszeiten
Wochentag
Sa 12:00 - 18:00 Uhr
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Energie sparen & erzeugen
Wohnen

Energieberatung in Aichach - Energie und Kosten sparen

Die Verbraucherzentrale Bayern bietet in Aichach eine umfassende Energieberatung an – unabhängig und kostenlos für alle, die ihre Energiekosten senken oder umweltschonend wohnen möchten.

LRA Aichach-Friedberg
Münchner Straße 9
86551 Aichach
Deutschland

Energieberatung

Egal ob Heizkostenabrechnung, Schimmelprobleme oder die Planung eines energiesparenden Hauses – eine Energieberatung zeigt, wie sich durch intelligente Maßnahmen Kosten senken und Fördermittel vom Staat nutzen lassen. Die kostenfreien Beratungen der Energieberatung Aichach finden persönlich, telefonisch oder per Videochat statt. 

Um euch dabei zu helfen, Energie, Strom und Kosten zu sparen, deckt die Beratung eine breite Palette an Themen ab: neue Heiztechnik, Wärmedämmung, erneuerbare Energien, gesundes Raumklima und vieles mehr. Dabei gehen die Berater*innen individuell auf die Bedürfnisse und Fragen der Ratsuchenden ein. Mit einem starken Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale, den Weg zu einem umweltfreundlichen und kostensparenden Leben zu ebnen.

Termine für Energie- und Photovoltaik-Beratung

Die aktuellen Beratungstermine sind auf der Homepage des Landratsamtes Aichach-Friedberg zu finden. Für 2026 stehen folgende Termine schon fest:

Energieberatung: 15.01., 05.02., 05.03., 16.04., 07.05., 11.06., 02.07., 06.08., 03.09., 01.10., 12.11., 03.12.

Photovoltaikberatung: 29.01., 26.02., 26.03., 30.04., 21.05., 25.06., 30.07., 27.08., 24.09., 29.10., 26.11., 17.12. 

 

Digitale Modernisierungstage Wittelbacher Land

Von Montag, den 02.03.2026 bis Mittwoch, den 04.03.2026 finden inzwischen zum sechsten Mal die „Digitalen Modernisierungstage Wittelsbacher Land" statt. Hier haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich rund um die Themen Modernisierung und Erneuerbare Energie digital zu informieren. Es werden kostenlose Onlinevorträge zu den Themen Gebäude, Heizen sowie Photovoltaik angeboten. Dabei stehen die Informationen durch die regionalen Partner und Experten im Vordergrund. Außerdem stellen einige Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis ihre bereits umgesetzten Projekte in Datenblättern und kleinen Videos auf der Webseite vor. Verschiedene Informationsmaterialien runden das Angebot ab. Nähere Informationen und Anmeldung unter: www.modernisierungstage.de
Mehr als 800 Energieberater und Energieberaterinnen der Verbraucherzentrale beraten bundesweit Verbraucher unabhängig und kompetent. In Aichach stehen Experten wie Dipl.-Ing. (FH) Horst Söllner, B.Eng. Ferdinand Mießl und Dipl.-Ing. Versorgungstechnik Ursula Vita bereit.
 

Info:

Die Beratungen sind aufgrund der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz für Sie kostenlos bzw. kosten max. 30 Euro. Für einkommensschwache Haushalte ist das gesamte Beratungsangebot kostenfrei. Für eine Terminvereinbarungen steht die kostenfreie Hotline unter 0800 809 802 400 zur Verfügung. Eine Anmeldung per Mail bitte an klimainfo@lra-aic-fdb.de. Alle weiteren Informationen findet ihr auch unter lra-aic-fdb.de

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Grüne Geldanlagen - „Greenwashing“ oder zukunftweisend? Im Interview erklärt der Finanzberater Dr. Eduard Belotti auf was man bei nachhaltiger Geldanlage achten sollte.

Barrierearmes Zuhause - aber wie?

Barrierearmes Zuhause - aber wie?
Der Landkreis Augsburg zeigt in einem besonderen Projekt, wie Menschen, die Hilfe oder Pflege brauchen, weiter zuhause leben können.
Auf dem Bild sind drei Männer, unter ihnen Landrat Martin Sailer und eine Frau bei der Besichtigung einer Musterwohnung für ein barrierearmes Zimmer zu sehen. Ein Mann öffnet eine Schranktür am rechten Bildrand und im Vordergrund steht ein Bett mit Hebevorrichtung. Das Bild stammt von Julia Pietsch

Ehrenamtliche beraten kostenlos und neutral

Viele Menschen möchten gern in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben, auch wenn sich bei ihnen eine beginnende Hilfe- oder sogar Pflegebedürftigkeit zeigt. Doch da können Teppiche und Treppen zu Stolperfallen werden oder der hohe Einstieg in die Dusche zum Sturz führen. 
Um den Komfort und vor allem die Sicherheit im Zuhause so lange wie möglich erhalten zu können, hat der Landkreis Augsburg ein Projekt mit ehrenamtlichen Wohnberater*innen ins Leben gerufen.

Wohnumfeld neu gestalten

Die kostenlose Beratung findet in den eigenen vier Wänden statt. Das Ziel ist es, das Wohnumgeld so zu gestalten, dass alle Bewohner*innen dort möglichst lange sicher und selbständig leben können. Die freiwillig engagierten Wohnberater*innen beantworten Fragen, planen die Möglichkeiten einer Wohnraumanpassung und können auch bei einem eventuellen Neubau Tipps geben. Auch über mögliche Zuschüsse oder Finanzierungsmöglichkeiten informieren sie.

„Manchmal müssen nur Kleinigkeiten verändert werden, wie das Beseitigen von Teppichen oder das Anbringen von Haltegriffen. Vereinzelt sollten aber auch größere Umbaumaßnahmen zu einem pflegegerechten Bad oder der Einbau eines Treppenliftes in Angriff genommen werden.“ 

Sabine Schmeikal von der Seniorenberatung – Fachstelle für pflegende Angehörige im Landkreis Augsburg. 

Beratung vor Ort

Wenn es gewünscht wird, dann kommen die Berater*innen direkt nach Hause. Es steht aber auch eine Musterwohnung in Stadtbergen bereit, die besucht werden kann, um sich Ideen und Inspirationen zu holen. Koordiniert wird das Ganze vom Landkreis Augsburg. Wer sich gern beraten lassen möchte, der kann sich telefonisch unter 0821 3102-2705 oder 0821 3102-2707 melden. Informationen zur barrierearmen Musterwohnung gibt es unter www.landkreis-augsburg.de/musterwohnung

„Das Angebot der Ehrenamtlichen in der Wohnberatung ist wirklich eine tolle Möglichkeit, sich rechtzeitig zu informieren, um die Selbstständigkeit im fortgeschrittenen Alter oder im Falle von plötzlicher Krankheit zu erhalten und damit ein großes Stück Lebensqualität.“ 

Landrat Martin Sailer.

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Das Hotel mit einsmehr – Nachhaltigkeit und Inklusion im Hotel: Der Verein einsmehr realisiert in Augsburg ein vorbildliches Leuchtturmprojekt
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AnnaPunkt - AnsprechBar – Anlaufstelle für alle Fragen des Lebens und des Glaubens

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Umweltfreundlich Grillen

Umweltfreundlich Grillen - vegan und nachhaltig
Sind die Tage lang und die Abende mild, spielt sich das Leben draußen ab. Dann werden die Grills angeworfen, dann ziehen verführerische Düfte durch Hinterhöfe, Gärten und Grünanlagen.
An milden Sommerabenden macht das Grillen besonders Spaß.

Grillen macht Spaß und bringt häufig Freunde zuammen. Nach dem Event sind nicht nur die Mägen gut gefüllt, sondern häufig leider auch die Mülltonnen. 
Hier findet ihr einige Tipps zum umweltfreundlichen Grillen.

1. Hände weg von Einweg-Grills

Diese Schalen aus Aluminium sind mit Holzkohle und Grillanzünder bereits komplett ausgestattet.  Beim Discounter oder an der Tankstelle werden sie teilweise schon für weniger als zwei Euro das Stück angeboten. Das ist zwar billig und klingt sehr praktisch, ist aber aus ökologischer, gesundheitlicher und geschmacklicher Sicht ein absolutes No-Go. Einweg-Grills werden mit hohem Energieaufwand produziert und verursachen viel überflüssigen Abfall. Da sie keine Beine haben, verbrennen beispielsweise die Rasenflächen unter ihnen. Und gesund ist das Grillen auf dem Einwegschrott schon gar nicht: „Köstliche“ Chemikalien werden als Anzünder der Kohle entweder direkt zugesetzt oder als eine Art Vlies darüber gelegt – und deren Reste gelangen in euer Essen.

2. Sucht euch die richtige Grillkohle aus

Viele der so schön glühenden Kohlen waren vor kurzem noch Urwaldbäume. Daher beim Kauf der Kohle bitte unbedingt darauf achten, dass die Kohle aus heimischem Laubholz stammt. Das DIN-Prüfzeichen hilft dabei: Es sichert einen Mindeststandard an Qualität und geringer Umweltbelastung und stellt sicher, dass die Holzkohle kein Pech, Erdöl, Braunkohle oder Kunststoffe enthält. Eine Gewähr für Rohstoffe aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung bietet das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC). Oder ihr greift direkt zu den zertifizierten Grillkohlen des Augsburger Start-ups und Gewinner des Zukunftspreises 2021 NERO.

Eine ökologische Alternative sind Briketts aus Olivenkernen aus der Olivenölproduktion. Sie brennen sehr ausdauernd und verursachen wenig Funkenflug.

3. Habt Geduld mit der Glut

Einen schönen Wuff gibt es, wenn man Brennspiritus als Grillanzünder verwendet. Davon – wie auch von Benzin oder Lampenöl – ist aber wegen der Verbrennungsgefahr abzuraten. Habt also lieber ein wenig Geduld und bringt eure Grillfeuer auf ungefährliche Weise zum Glühen: Es gibt umweltfreundliche Grillanzünder aus wachs- oder ölgetränkten Holzfasern, die im Gegensatz zu Produkten aus mineralölbasierten Bestandteilen auch keine unerwünschten Gerüche freisetzen und das gegrillte Essen nicht unnötig mit Giftstoffen „würzen“. Zerknülltes Papier ist bei Holzkohle übrigens recht wirkungslos, auch Kiefernzapfen verbrennen zu schnell und sind wahre Funkenschleudern.

4. Reduziert den Aluminiumverbrauch

Alufolie ist sehr praktisch, um Kartoffeln einzuwickeln oder die vielfältig zu befüllenden Päckchen herzustellen. Alternativ zur Folie eignen sich Bananenblätter oder große Kohl-, Mangold-, Rhabarber- oder auch Weinblätter sehr gut. Dazu feste Blätter kurz blanchieren, damit sie sich besser wickeln lassen.  Wenn das Päckchen nur indirekt gegrillt wird, also nicht auf der Glut liegt, könnt ihr es auch mit zwei oder drei Lagen Backpapier versuchen, das innen und außen mit Wasser befeuchtet wurde. Bananen werden in der eigenen Schale gegrillt. Statt Einweg-Aluschalen sollten Schalen aus Edelstahl verwendet werden - dort fällt auch nichts durchs Rost.

5. Verwendet nachhaltig erzeugte Lebensmittel

Kauft möglichst Gemüse, Obst und Käse aus der Region. Wo es die gibt, zeigt euch unser Bio-regionaler-Einkaufsführer. Beste Qualität bringen Obst und Gemüse mit, wenn sie Saison haben. Dann überzeugen sie durch Frische und Geschmack, da sie nicht (ewig) weit transportiert wurden und unter freiem Himmel reifen durften. Um der Lebensmittelverschwendung etwas entgegen zu setzen, kauft auch Gemüse und Obst, das nicht dem gemeinen Schönheitsideal der Käuferinnen und Käufer oder den Supermarktketten entspricht.

Wo immer möglich, solltet ihr Waren aus ökologischem Landbau verwenden. Das ist besonders bei Produkten tierischen Ursprungs wichtig: Die Anforderungen für die Tierhaltung sind beim biologischen Landbau deutlich höher als in der konventionellen Landwirtschaft. Nochmals anspruchsvoller als beim EU-Ökosiegel ist der Tierschutzaspekt bei den anerkannten Bio-Anbauverbänden wie Bioland, Naturland oder Demeter. Hier haben die Tiere beispielsweise mehr Platz in den Ställen, haben Auslauf unter freiem Himmel, dürfen grasen und bekommen nur Antibiotika wenn sie krank sind. 

Und auch wenn es vielen schwerfällt: Beim Grillen muss es nicht immer Fleisch sein. Gestern kamen die Grillfleisch-Alternativen nicht über Salat und Baguette oder gegrillten Maiskolben hinaus! Heute ist vegetarisch Grillen längst salonfähig geworden. Ob gefüllte Paprika oder Zucchini, Gemüse- und Seitanspieße, Grillkäse und Fetapäckchen, marinierte Austernpilze oder sogar Maultaschen – der Fantasie sind beim fleischlosen Grillen keine Grenzen gesetzt. Einige vegetarische Rezepte findet ihr im Lifeguide.

Und solltet ihr euch für Fisch entscheiden, nehmt Süßwasserfische. Bei Seefisch achtet auf das MSC-Siegel. Es steht für „Marine Stewardship Council“, einer vom World Wide Fund for Nature (WWF) und Unilever gegründeten Organisation, die sich weltweit für verantwortungsvolle, nachhaltige Fischerei einsetzt. Aber besser: kein Fisch aus dem Meer.

6. Verzichtet auf Einweggeschirr…

… und nehmt euren Müll mit. Leider quellen an beliebten Grillplätzen wie an Lech und Wertach, an den Badeseen oder im Siebentischwald an Wochenenden die Mülltonnen über. Auf den Wiesen und Kiesbänken werden leider immer wieder Einweggrills, Pappteller, Wurstverpackungen, Flaschen und Kronkorken „vergessen“. Die schönsten Orte werden so schnell vermüllt und unattraktiv. Abgesehen davon, dass der Müll vom Winde verweht und von den Flüssen in die Meere getragen wird. Also muss auch das Selbstverständliche angesprochen werden: Nehmt bitte euren Müll wieder mit nach Hause. Und spart Ressourcen, indem ihr richtiges Geschirr oder spülbare Plastikteller – und Becher nutzen. 

Noch besser als verpackte Lebensmittel: Kauft euer Essen einfach unverpackt in eigenen Gefässen und bereitet Salate aus regionalen Zutaten selbst zu. Fleisch und Würstchen bekommt ihr in Hofläden und Metzgereien in eure eigene Dose. Schraubgläser dienen als Verpackung für Salate und Cremes. Und den Schafskäse könnt ihr in eine Weinblatt wickeln und dann grillen. 

7. Denkt an die Natur und die Anwohnerinnen und Anwohner

Wenn ihr in der Natur grillt, haltet euch bitte an die Verbote und grillt nur dort, wo es gestattet ist. Achtet darauf, dass fliegende Funken keine Bäume in Brand setzen können und respektiert  die Ruhezonen für Tiere. Auch in Städten ist Grillen nicht überall erlaubt, um die Anwohner*innen vor zu viel Rauch zu schützen. Grundsätzlich ist Grillen im Garten und auf Balkonen oder in Mehrfamilienhäusern aber nicht verboten. Nehmt auf jeden Fall Rücksicht auf die Nachbarschaft und macht möglichst wenig Qualm.

 

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BUCHTIPP
Feine Grillrezepte, die ohne Fisch und Fleisch auskommen, stellt das Buch "Sehr gut vegetarisch grillen" unseres Redakteurs Torsten Mertz vor. Das Buch ist auch im örtlichen Buchhandel erhältlich.

 

Erstveröffentlichung: Dieser Artikel wurde am 13.07.2016 im Lifeguide veröffentlicht und am 26.05.2025 überarbeitet.

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Neue Regeln für die Biotonne

Neue Regeln für die Biotonne in der Region Augsburg
Ab 1. Mai gelten neue Vorgaben für die Biotonne. Die Qualität der Bioabfälle soll steigen und der Anteil von sogenannten Störstoffen weiter sinken.
Augsburg, AWS, Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb, Biomüll,

Bioabfall - ein wertvoller Rohstoff

 

Der Inhalt der Biotonne sollte idealerweise aus kompostierbarem Bioabfall bestehen und stellt einen wertvollen Rohstoff dar. In der Vergärungs- und Kompostieranlage der AVA Abfallverwertung Augsburg KU entstehen daraus Biogas, Flüssigdünger und Kompost. 

Künftig dürfen Fremdstoffe wie Glas, Metall, Hundekot, Zigarettenkippen und Kunststoffe in Haushaltsabfällen nur noch weniger als drei Prozent ausmachen. Besonders im Fokus stehen die "kompostierbaren" Kunststofftüten. Das Aussortieren dieser Fremdstoffe ist technisch aufwendig und teuer. 

„Eine bessere Abfalltrennung trägt zum Umweltschutz und zur besseren Verwertung des Bioabfalls bei.“ 

 

Umweltreferent Reiner Erben

Regelmäßige Kontrolle


Der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Augsburg (AWS) wird künftig Stichprobenkontrollen durchführen. Überschreiten die Abfälle die Grenzwerte, bleibt die Biotonne ungeleert stehen. In solchen Fällen versehen das Personal der Stadtreinigung die Tonne mit einem Hinweisanhänger. Bis zur nächsten regulären Leerung müssen die Bürger*innen den Inhalt selbst sortieren und Störstoffe entfernen. Geschieht dies nicht, kann eine kostenpflichtige Leerung der unsortierten Tonne als Restmüll beantragt werden. Bei besonders schweren Verstößen droht ein Bußgeld von bis zu 2.500 Euro.

 

 

Was gehört in die Biotonne und was nicht?

 

Beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz findet ihr die Antworten auf diese Frage. Die Regelungen gelten übrigens deutschlandweit.

 

In die Tonne gehört alles, was schnell verrottet: 

 

  • Bioabfalltüten aus unbehandeltem Papier
  • Brot, Backwaren, sonstige Mehlprodukte
  • Eierschalen
  • Ernterückstände, Fallobst
  • Fisch-, Fleisch-, Lebensmittelreste (auch verdorben)
  • Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Laub/Nadeln, Blumen- und Pflanzenreste, einige kranke Pflanzen (Ausnahmen gelten primär bei Schädlingsbefall), Unkraut und Moos
  • Gemüse-, Salat-, Obstreste (auch Südfrüchte)
  • Kaffeesatz, Tee
  • Kleintierstreu (nur Späne, Sand), Stroh
  • Küchenrollenpapier
  • zerreißbare Kaffeefilter und Teebeutel
  • Milchprodukte (nicht flüssig!)
  • Nussschalen
  • Speisereste, gekocht und roh
  • Topf-, Schnittblumen (ohne Topf, Bindedraht)
  • Zeitungspapier in Maßen (kein Hochglanzpapier)

 

Das gehört nicht in die Biotonne: 

 

  • Abfallbeutel
  • Arzneifläschchen
  • Bauschutt, Bodenaushub, Straßenkehricht, Steine
  • Binden, Tampons
  • Bioabfallbeutel
  • Bioeinweggeschirr und -schalen, Bioeinwegbesteck
  • Frischhaltefolie
  • Gläser mit Lebensmittelresten
  • Hundekotbeutel
  • Kaffee-, Espresso-, Teekapseln
  • Kosmetikartikel, Hygieneartikel
  • Metall, Verbundstoffe
  • Plastiktüten
  • Speiseöl, Frittierfett
  • verpackte Lebensmittel
  • Verpackungen aus Kunststoff
  • Windeln

 

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Gelebte Zukunft auf Schloss Blumenthal

Gelebte Zukunft auf Schloss Blumenthal
Auf Schloss Blumenthal wagen etwa 60 Menschen ein Experiment. Ihr Ziel ist nachhaltiges Zusammenleben. Das 1568 erbaute Schloss ist heute „Ein Lernort für gelebte Zukunft“.
Der Eingang der alternativen Lebensgemeinschaft Schloss Blumenthal bei Aichach.

Südlich von Aichach, ganz in der Nähe von Augsburg, liegt Schloss Blumenthal. Inmitten von sanften Hügeln, umgeben von Feldern und Wäldern. Die klassisch gelb-weißen Häuser, die Kirche, das Schloss mit Türmchen und die Remise bilden einen nahezu perfekten Kreis. Ein Biergarten und ein Restaurant laden zu regionalen Spezialitäten, das Hotel mit 40 individuell ausgestatteten Zimmern zu komfortabler Übernachtung. Auf den ersten Blick ist Blumenthal also ein typisch schwäbisch-bayerisches Anwesen. Aber das 1568 erbaute Schloss ist heute vor allem eines: „Ein Lernort für gelebte Zukunft“.

Erfolgreiche soziale Innovation

Hier haben sich 2006 acht Familien niedergelassen, um gemeinsam so zu leben, wie es ihren Vorstellungen entspricht. Der nachhaltige Umgang mit Mensch und Natur steht dabei im Mittelpunkt. Außerdem die gute Kommunikation untereinander und Arbeit, mit der jede*r sich identifizieren kann.

Ihre gemeinsamen Unternehmen, wie Hotel, Biergarten, Solidarische Landwirtschaft oder Seminarräume und Veranstaltungen werden nicht hierarchisch organisiert und funktionieren wie ein selbstführender Organismus. Seit 2014 betreiben sie eine Solidarische Landwirtschaft, sie renovieren die älteren Häuser mit ökologischen Materialien, teilen Autos im Carsharing-System und Kleider, Bücher und Medien im Sharing-Room. Das Projekt umfasst eine eigene biologische Landwirtschaft. Der Heilpflanzen- und Gemüsegarten dient sowohl der Nahrungsproduktion als auch als Bildungsort, wie beispielsweise den „Wandelpfad“, einem kleinen Lehrpfad für Schulklassen und interessierte Besucher*innen. Das Energiemanagement ist konsequent auf Nachhaltigkeit ausgelegt: Stromversorgung durch Photovoltaik-Anlagen auf einigen Dächern und eine Heizungsanlage, die mit Hackschnitzeln betrieben wird. Die Blumenthaler*innen leben also in vielerlei Hinsicht nachhaltig und umweltfreundlich und sie sehen in ihrem Zusammenleben ein „zukunftsweisendes und mutig gelebtes Experiment in praktischer Umsetzung“. 


Solide wirtschaftliche Basis

Aber wie ist das gelungen? Zunächst einmal agierten die Blumenthaler sehr pragmatisch und haben sich für ihre Idee eine solide wirtschaftliche Basis geschaffen. 2006 legten die acht Familien ihr Geld zusammen und brachten gemeinsam die nötigen 50 Prozent Eigenkapital für den Kauf des Blumenthaler Anwesens auf. Ihr Kreditgeber, die GLS-Bank, machte zur Voraussetzung, dass von Anfang an Schulungen für Kommunikation und Konfliktlösung durchgeführt wurden. Fortbildungen gehören auch heute noch zum gemeinsamen Freizeitprogramm – von ökologischem Bauen bis hin zum Tangotanzen ist alles möglich. Einmal im Jahr organisieren die Blumenthaler*innen mit Initiativen aus der Umgebung das Forum Zukunft, in dem neue Wege des Zusammenlebens diskutiert und erarbeitet werden.

Seit 2023 ist der Betrieb Schlosshotel & Gasthaus Blumenthal gemeinwohl-zertifiziert. Dies betont die Ausrichtung auf die Gemeinwohlökonomie: Statt Gewinnmaximierung steht das Wohl von Menschen und Umwelt im Vordergrund. 

Dies wirkt sich über die Region hinaus aus: Blumenthal wird national und international als Vorbild wahrgenommen. Es zeigt, dass Wirtschaft und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, ohne dabei soziale Werte zu vernachlässigen und bietet dadurch Inspiration für neue Initiativen.

 

Leben in Gemeinschaft

Heute leben 47 Erwachsene und 30 Kinder in der Schlossanlage. Darunter Gärtner*innen Musiker*innen, Lehrer*innen, Architekt*innen, Designer*innen, Landwirte und viele Selbstständige. Betrachtet man die hochaktuelle Website, die Professionalität im Hotel- und Gaststättenbereich und die Schnelligkeit der Kommunikation, so ist das Experiment im 21. Jahrhundert angekommen.

Im Alltag treffen sich alle Blumenthaler*innen jeden Mittwoch und besprechen Sachthemen, wie Mietverwaltung, Elterngruppen oder neue Ideen und Pläne. Einmal im Monat wird über Privates gesprochen und alle sechs Wochen ist Mittwochs-Plenum, bei dem über Belange der Gemeinschaft abgestimmt wird. Die Gemeinschaft arbeitet nach dem Prinzip der Gleichberechtigung und der Mitbestimmung. 

 

Kunst und Kreativität

Ein weiteres Herzstück des Projekts ist die künstlerische Kreativität. Schloss Blumenthal versteht sich als Ort der Inspiration, an dem Kunst und Kultur aktiv gefördert werden, wie durch eine dauerhafte Kooperation mit der Freien Kunst Akademie. Der Veranstaltungsraum „Freiraum“ und drei Werkstätten bieten Künstler*innen die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und ihre Produkte vor Ort zu verkaufen. Konzerte, Theateraufführungen und Festivals finden auch regelmäßig statt.

"Das gemeinsame Leben hier ist viel intensiver, als in einer normalen Nachbarschaft. Denn meine Nachbarn hier sind auch meine Freunde und ich sehe sie regelmäßig.“ 

 

Martin Horack, Schloss Blumenthal.

Martin Horack ist im Leitungsteam des Hotels. Außerdem arbeitet er als freiberuflicher Trainer auch oft außerhalb von Blumenthal. 2007 ist er mit seiner Frau nach Blumenthal gezogen, vor allem, weil „der Mensch ein soziales Wesen“ ist.
Für die Realschullehrerin Kathrin Schaefer, ihren Mann Mario und ihre drei Kinder waren gleich mehrere Gründe ausschlaggebend, um nach Blumenthal zu ziehen.

"Unsere Kinder wachsen in einem Umfeld auf, wo sie auch andere Erwachsene als Bezugspersonen und Rollenvorbilder haben." 

 

Kathrin Schaefer, Schloss Blumenthal.

Ihr Mann Marion Schaefer ergänzt, dass sie damals einen Bauernhof suchten und Blumenthal  Landwirte. Er hat Waldwirtschaft studiert und erarbeitet hat das Konzept für eine Käserei mit Hofladen erarbeitet, das 2021 umgesetzt wurde. Und natürlich arbeitet er in der Solidarische Landwirtschaft Blumenthal, kurz SoLaWi.

 

SoLaWi: Landwirte und Verbraucher*innen planen gemeinsam

Das Prinzip ist einfach: In einer solidarischen Landwirtschaft zahlen die Teilnehmer*innen den Bauern das gesamte Jahr über jeden Monat einen festen Betrag. Damit ist für den Landwirt die Finanzierung seines Erntejahres gesichert. Als Gegenleistung wird die Ernte unter den Mitgliedern geteilt. In Blumenthal werden auf 1,5 Hektar 50 verschiedene Gemüsesorten angebaut, sowohl auf der Freifläche, als auch im Gewächshaus. Das heißt, alle SoLaWi-Teilnehmer*innen haben das ganze Jahr über regionales, saisonales Bio-Gemüse. Unverpackt und ohne große Transportwege kann es wöchentlich an sechs verschiedenen Verteilerstellen abgeholt werden. Wer jetzt Lust auf frisches Gemüse bekommen hat, kann dieses Angebot einen Monat lang ausprobieren – für 69 Euro.

 

Hotelführung - ohne hierarchische Strukturen?

Natürlich profitieren auch das Restaurant und der Biergarten auf Schloss Blumenthal von dem reichhaltigen Angebot der SoLaWi. Die Gaststätte kocht fast ausschließlich mit frischen Zutaten und in biologischer Qualität. Bei der Führung des Hotels gibt es keine rein hierarchischen Strukturen. Einmal im Jahr wird eine Jahresplanung festgelegt. Aktuelle Entscheidungen treffen Küche, Rezeption oder Housekeeping eigenständig, ohne Abstimmung mit allen Blumenthaler*innen. 

 

Nach einem Jahr wird geprüft, wie das funktioniert hat. „Das hat den Vorteil, dass wir keine lähmenden basisdemokratischen Entscheidungen fällen“, sagt Horack. Und dass die Zufriedenheit der selbstbestimmt arbeitenden Mitarbeiter*innen besonders groß ist. Ein Blick in das Angebot von Schloss Blumenthal zeigt, wie erfolgreich das Konzept ist. Der Terminkalender ist gut gefüllt mit Hochzeiten, Seminaren, Musik, Lesungen oder anderen Events. Demnächst wollen die Blumenthaler ein eigenes Kursprogramm auf die Beine stellen.


Die 40 Zimmer des Hotels haben übrigens Blumenthaler Innenarchitekt*innen, Designer*innen oder Künstler*innen ausgestattet. Sie tragen Namen wie Baumhöhle, Orientexpress oder Rendezvous mit einem Globetrotter. Jeder Raum ist ein Unikat und gleichzeitig ein Zeichen für die gelungene Zusammenarbeit der Blumenthaler untereinander.

 

Erst kennenlernen, dann einziehen

Wer Interesse hat, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden, sollte sich Zeit nehmen, Blumenthal und seine Bewohner*innen kennenzulernen. Denn der Einstieg in eine Gemeinschaft ist eine weitreichende Entscheidung. Vom ersten Infotag über das Probewohnen bis hin zur Entscheidung wird etwa ein Jahr veranschlagt. Für Martin Horack hat sich das Prozedere gelohnt:

 

In Blumenthal stimmt das Verhältnis von ökologischem Fußabdruck und persönlicher Zufriedenheit. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diese Form des Lebens und des lebenslangen Lernens für mich sehr intensiv, reich und erfüllend ist.“ 

 

Martin Horack, Schloss Blumenthal

Infos

 

Mehr über Blumenthal: www.schloss-blumenthal.de
Führung durch Blumenthal: Jeden Sonntag um 14 Uhr findet eine 90-minütige Führung durch Blumenthal statt

Führung Biohof: Im Sommer findet einmal im Monat eine zweistündige Führung mit Verkostung von Ziegenkäse über den Biohof statt.

 

Dieser Artikel erschien erstmalig im November 2019. 

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Werkzeuge und Geräte mieten

Werkzeuge und Geräte mieten
Ob für Heimwerkerprojekte oder professionelle Bauvorhaben: Wir zeigen euch wo ihr in Augsburg und Umgebung das passende Werkzeuge und Geräte leihen könnt.
Maschinen zum Bodenabschleifen gibt es beim Geräteverleih.

Ob Heimwerken, Gartenarbeit oder Reparaturen – viele Projekte erfordern spezielle Werkzeuge, die oft nur selten gebraucht werden. In Augsburg gibt es verschiedene Angebote, um Werkzeuge, Geräte und Baumaschinen rund um Haus und Garten zu leihen. Dies ist ideal, um Kosten zu sparen und Ressourcen zu schonen, anstatt selten benötigte Geräte zu kaufen. Hier einige Profis aus Augsburg und Region:
 

  • Beim Baumarkt Mahler (Augsburg, Gögginger Str. 13a) kannst du Profi-Werkzeuge wie Bohrhämmer, Hochdruckreiniger, Teppichreiniger oder Gartengeräte tageweise mieten. 

     

  • Einen Mietprofi, der die Nachhaltigkeit hoch hält, findest du in Neusäß (Boschstraße 6): Bei Werkmeile findest du eine große Auswahl hochwertiger Baumaschinen und Werkzeuge. Werkmeile ist Partner von Eventmeile.

     

  • Eine riesige Auswahl an Baumaschinen, Hebebühnen etc. bieten LOXAM (Lechhausen, Südtiroler Str. 1 bei Bauhaus) und Boels Rental, ebenfalls in Lechhausen (Südtiroler Str. 6).

     

  • Take my Tool in Gersthofen bietet eine breite Auswahl an Werkzeugen und Maschinen, die sowohl von Handwerkern als auch von Hobbybastlern genutzt werden können. Die Geräte können für kurze oder längere Zeiträume gemietet werden. Die Geräte können einen Online-Shop einfach und unkompliziert bestellt werden. Zudem bietet Take my Tool einen Lieferservice an.

     

  • Für alltäglicheres Werkzeug wie Werkzeugkoffer, Akkuschrauber oder Sackkarren lohnt sich auch ein Blick in die Bibliothek der Dinge der Stadtbücherei Augsburg.


     

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In den drei offenen Werkstätten in Augsburg kannst du kreativ werden, reparieren und selbst bauen.

In den Repair-Cafés reparieren Ehrenamtliche Kleingeräte, Kleidung oder auch Spielzeug oder andere Lieblingsstücke

 

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