1 - 10 von 33 wird angezeigt

Power to the Children: Film und Gespräch

Power to the Children: Film und Gespräch

Jakobssaal
Mittlerer Lech 5
86150
Augsburg
Swarna Lakshmi (15) ist Premierministerin ihres Dorfes im Kinderparlmanent
Kinder gründen Parlamente, wählen Minister und kämpfen für ihre Rechte: Der Dokumentarfilm „Power to the Children“ zeigt Indiens Kinderparlamente, mit Online-Gespräch mit der Regisseurin.

Dokumentarfilm und Gespräch mit Filmemacherin Anna Kersting

Kinderarbeit, häusliche Gewalt, Kinderheirat: Mit diesen Themen setzen sich Kinderparlamente in Indien auseinander. In ihrem Dokumentarfilm „Power to the Children – Kinder an die Macht“ zeigt die Berliner Filmemacherin Anna Kersting, wie Kinder ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie gründen Parlamente, wählen eigene Minister und verändern damit das Leben ganzer Dorfgemeinschaften.

Was der Film für Augsburg bedeutet

„Power to the Children“ ist ein Best-Practice-Beispiel für Empowerment, also Selbstermächtigung, selbst unter schwierigen Bedingungen. Er motiviert Jugendliche, aktiv zu werden, und lädt Erwachsene ein, junge Menschen mit anderen Augen zu sehen. Zugleich zeigt er im Kleinen, wie Demokratie und Partizipation auf Nachbarschaftsebene funktionieren können.

Nach dem Film besteht die Gelegenheit, mit Anna Kersting ins Gespräch zu kommen und Hintergründe zu erfahren. Sie wird online zugeschaltet. Veranstaltet wird der Abend vom Bildungsbündnis Augsburg und dem Soziokratie Zentrum Augsburg e.V., zwei Foren der Lokalen Agenda 21.

Lebendige Nachbarschaften und Nachbarschaftsfrühstücke

Nach indischem Vorbild entstehen auch in Augsburg selbstorganisierte Nachbarschaften, etwa das SONEC-Projekt  „Lebendige Nachbarschaft am Bogen“ in der Jakobervorstadt. Bei den Nachbarschaftsfrühstücken des Soziokratie Zentrums Augsburg bekommt ihr Unterstützung beim Planen eines Nachbarschaftstreffens, von der Ortssuche bis zur Einladungskarte. Du kannst auch einfach vorbeikommen, dich austauschen und dich inspirieren lassen.

Die Power und Leidenschaft dieser Kinder hat mich so berührt, dass ich beschloss, einen Film über sie zu drehen. Ich sah die Chance, dass Kinderarbeit und Kinderheirat in Indien sehr bald beendet werden können, wenn die Kinder sich selbst für ihre Rechte einsetzen.

Anna Kersting, Filmemacherin

INFO

Das könnte euch auch noch interessieren:

Das Bildungsbündnis Augsburg: Forum der Lokalen Agenda 21

Jenseits von Hierarchie: Beitrag über neue Organisationsformen wie etwa der Soziokratie

Arbeitsfrühstück „Lebendige Nachbarschaft“ - Das Arbeitsfrühstück am 14. November ist ein Treffen zum Austausch, Vernetzen und gemeinsamen Entwickeln von Ideen für eine lebendige Nachbarschaft und letztendlich für ein gutes Leben für Alle.

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Arbeitsfrühstück „Lebendige Nachbarschaft“

Arbeitsfrühstück „Lebendige Nachbarschaft“

Seminarraum der Werkstatt Solidarische Welt
Weiße Gasse 3
86150
Augsburg
Menschen beim Arbeitsfrühstück "Lebendige Nachbarschaften"
Das Arbeitsfrühstück ist ein Treffen zum Austausch, Vernetzen und gemeinsamen Entwickeln von Ideen für eine lebendige Nachbarschaft und letztendlich für ein gutes Leben für Alle.

Unter einer „Lebendigen Nachbarschaft“ verstehen wir eine Nachbarschaft, in der sich die Menschen kennen, in der sie sich wohl und sicher fühlen, füreinander da sind und gemeinsam ihr Umfeld im Sinne der Demokratie, Nachhaltigkeit und einer gerechten und lebenswerten Welt gestalten. Du bist eingeladen, wenn du gerne in so einer lebendigen, aktiven und umsichtigen Nachbarschaft leben und etwas dafür tun möchtest. Hier erhältst Du Unterstützung beim Planen eines Nachbarschaftstreffens - von der Suche nach einem geeigneten Ort über die Planung von Aktivitäten bis hin zum konkreten Entwerfen einer Einladungskarte. Du kannst aber auch einfach vorbeikommen, dich mit anderen über Nachbarschaften austauschen und inspirieren lassen. 

Uns vom Soziokratie Zentrum Augsburg (ein Forum der Lokalen Agenda 21 - Netzwerk für Nachhaltigkeit) beschäftigt das Thema „Lebendige Nachbarschaften“ seit einem Kongress für Soziokratie & Politik im Jahr 2019. Dort trafen wir Pioniere der Nachbarschaftsparlamente in Indien, mit denen wir gemeinsam sowie mit vielen weiteren Akteur:innen zwischen 2020 und 2022 in dem EU-Projekt SONEC (Sociocratic Neighborhood Circles) ein Handbuch für Nachbarschaftskreise entwickelten. Mit dem Arbeitsfrühstück wollten wir allen Interessierten eine Plattform zum gegenseitigen Lernen anbieten.

Info

  • Arbeitsfrühstück "Lebendige Nachbarschaften"
  • Samstag, der 14.11.2026 , 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr
  • Weiße Gasse 3, 86150 Augsburg, Eingang links vom Eine Welt Laden
  • Veranstalter: Soziokratie Zentrum Augsburg www.soziokratiezentrum.org
  • Referentinnen: Maria Brandenstein, Pia Haertinger
  • kostenfrei, um einen Essens-Beitrag zum Frühstück wird gebeten
  • Anmeldung: Sozeaux@soziokratriezentrum.org

Das könnte euch auch noch interessieren

Mein Traum von einer lebendigen Nachbarschaft - Wie gelingt es, Nachbarinnen und Nachbarn dazu zu bringen, sich als Gemeinschaft zu fühlen? Unsere Autorin hat eine soziokratisch selbstorganisierte Nachbarschaft organisiert. Ein Beitrag von Maria Brandenstein.

Soziokratie: Wertschätzend Entscheidungen finden - Die soziokratische Kreisorganisationsmethode sorgt für wertschätzende Gespräche und ermöglicht Entscheidungen, die auf dem Wissen und der Erfahrung aller beruht.

SDG 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen - Friedliche und inklusive Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen. Auch in Augsburg.

"Hilf zeitig wo du helfen kannst. Hilf dem Nachbarn löschen ehe das Feuer auch dein Dach ergreift.“ 

Aesop

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
Bildung & Kultur
Soziales & Teilhabe

Kulturcafé - Internationaler Treffpunkt in Mering

Im Kulturcafé Mering kommen Menschen aus aller Welt zusammen: bei Länderabenden mit Büfett, Musik, Kunst und Schreibwerkstatt. Ein Treffpunkt für alle, die Neues entdecken wollen.

Kulturcafé
Luitpoldstr. 24 c
86415 Mering
Deutschland

Eingang des Kultur Cafés in Mering mit Plakaten an der Glastür

Was kocht man eigentlich in Eritrea, wie klingt Volksmusik aus Südosteuropa, und warum ist ein Café manchmal die beste Brücke zwischen Menschen? Im Kulturcafé Mering findet ihr Antworten darauf – und vor allem: Menschen, die Lust haben, sie mit euch zu teilen.

Treffpunkt für alle Kulturen

Das Kulturcafé ist ein Ort für Meringer*innen aller Nationen und Kulturen. Hier geht es um gemütliches Beisammensein und echten Austausch, ohne Schwellenangst und ohne Eintrittskarte in irgendeine Gruppe. Wer neu in Mering ist, findet Anschluss. Wer schon lange hier lebt, entdeckt vielleicht die Welt vor der eigenen Haustür.

Ein Highlight ist der monatliche Länderabend. Dabei gibt es einen kleinen Vortrag über eines der Länder, aus denen Mitbürger*innen nach Mering gekommen sind. Und weil man Kulturen am besten mit allen Sinnen kennenlernt, gehört ein passendes Büfett dazu. So wird aus einem Abend eine kleine Reise, bei der Geschichten, Geschmack und Gespräche zusammenkommen.

Kunst, Musik, Kochen und Literatur

Das Programm ist bunt gemischt. Neben den Länderabenden gibt es Veranstaltungen aus den Bereichen Kunst, Musik, Kochen sowie Literatur & Ethik. Zwei Beispiele: die Kreative Schreibwerkstatt für alle, die gern mit Worten spielen, und der internationale Volksmusik-Abend, bei dem Klänge aus verschiedenen Ländern aufeinandertreffen. Das aktuelle Programm findet ihr beim Verein.

Verein Internationale Kultur Mering

Getragen wird das Kulturcafé vom Verein Internationale Kultur Mering (IKM). Der Verein richtet außerdem jedes Jahr das Internationale Festival Mering aus. 2021 wurde er mit dem Schwäbischen Integrationspreis ausgezeichnet. Eine schöne Bestätigung dafür, dass hier Integration nicht nur beschrieben, sondern gelebt wird.

Das Kulturcafé zeigt, dass Vielfalt im Alltag ganz einfach anfängt: mit einem Platz am Tisch, einem Gespräch und Neugier aufeinander. Schaut vorbei, bringt Freundinnen oder Nachbarinnen mit und lasst euch überraschen, was ihr an einem Abend über die Welt (und über Mering) lernen könnt.

Öffnungszeiten
bei Veranstaltungen des IKM

Online-Kochkurs - Aromazauber am Herd: Kochen wie in Madagaskar

Online-Kochkurs - Kochen wie in Madagaskar

Online, Teilnahme von zuhause aus
Essen aus Madagaskar
Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Weltmissionssonntags kocht euch online nach Madagaskar! Entdeckt gemeinsam die Aromen und Gewürze der madagassischen Küche am 16. Oktober 2026.

Lust auf einen kulinarischen Ausflug nach Madagaskar? Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober 2026 lädt das Forum Eine Welt Augsburg gemeinsam mit missio München zu einem besonderen Online-Kochkurs ein. Ab 17 Uhr geht es rund 90 Minuten lang um die vielfältige Küche Madagaskars.

Beim „Aromazauber am Herd“ wird gemeinsam mit Andri Randrianasolo, der aus Antananarivo stammt und heute in München als Koch lebt und arbeitet, gekocht. Freut euch auf spannende Einblicke in die madagassische Küche und entdeckt, wie Gewürze, Reis und Kokos für besondere Aromen sorgen.

Der Kochkurs findet im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Weltmissionssonntags statt. Kooperationspartner ist die madagassische Gemeinde München, die Menschen verschiedener christlicher Traditionen aus Madagaskar zusammenbringt. Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert daran, dass weltweit noch immer Millionen Menschen von Hunger betroffen sind – und bietet gleichzeitig Anlass, sich mit Ernährung, Vielfalt und globalen Zusammenhängen zu beschäftigen.

Das Forum Eine Welt Augsburg

Das Forum Eine Welt Augsburg wurde 1996 als eines der ersten Agendaforen gegründet und vernetzt entwicklungspolitisch engagierte Organisationen und Initiativen in und um Augsburg. Koordiniert wird das Forum von der Werkstatt Solidarische Welt. Zu den beteiligten Akteur*innen gehören unter anderem die Werkstatt Solidarische Welt, der Weltladen Augsburg, Brot für die Welt, das Referat Weltkirche des Bistums, der Katholische Deutsche Frauenbund, die Aktion Hoffnung und der Oikocredit Förderkreis Bayern. Auch die Steuerungsgruppe Fairtradestadt Augsburg ist als Kooperationspartnerin beteiligt.

Info

  • Online-Kochkurs - Aromazauber am Herd: Kochen wie in Madagaskar
  • Freitag, den 16. Oktober 2026
  • 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
  • Online, Teilnahme von zuhause aus
  • Referent: Andri Randrianasolo aus Madagaskar
  • Anmeldung: auf bildung-muenchen@missio.de oder telefonisch unter 089 / 5162-238
  • Eine Einkaufsliste und der Zugangslink werden anschließend zugeschickt.

Das könnte euch auch noch interessieren

Werkstatt Solidarische Welt e.V. - Die Werkstatt Solidarische Welt bietet einen Platz für globales Lernen in Augsburg, mit dem Schwerpunkt entwicklungspolitische Bildung, sowie Aktionen, Workshops und Ausstellungen.
Nahrung ist ein Menschenrecht! - Warum das Konzept der „Ernährungssouveränität“ stärker in den Blick genommen werden sollte, erklärt die Ökologin Eva Bahner.
Home in a Bowl - Hier kommen eine Reportage von Johanna Wehle und zwei köstliche Rezepte von Anita aus Uganda. Aus dem interkulturellen Kochbuch "Home in a Bowl"

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Parking Day 2026

Parking Day 2026

Bahnhofstraße (zwischen Schrannen- und Schaezlerstraße)
Bahnhofstraße
86150
Augsburg
Bahnhofstraße mit gezeichneten Blumen und spielenden Kindern. Die Schilder sagen „Parking Day“ und „Stadt für alle statt für Autos“.
Beim Parking Day 2026 sind Jung und Alt sind herzlich eingeladen, gemeinsam die Stadt zurückzuerobern und Parkplätze im öffentlichen Straßenraum zeitweise in Begegnungsplätze für Menschen zu verwandeln.

Parking Day 2026

Am 18. September von 15 -18 Uhr verwandeln verschiedene Augsburger Initiativen, darunter ADFC, Fridays for Future, Omas for Future u.a., einen Teil der Bahnhofstraße (zwischen Schrannen- und Schaezlerstraße) in eine bunte Spiel- und Aktionsfläche. Im Rahmen des Internationalen Parking Days wollen die Aktivist*innen zeigen wie Städte zugänglicher und klimaresilienter werden können.

Um zu verdeutlichen, wie viel Platz Autos in der Stadt einnehmen, müssen diese für einen Nachmittag weichen. Stattdessen wird ein vielfältiges Kreativ- und Mitmachpramm sowie Sitzgelegenheiten und Informationsstände angeboten. Die Aktivist*innen weisen darauf hin, dass Städte durch parkende Autos für viele Menschen, insbesondere für Kinder, unsicher sind.

 

„Viel zu lange war die Verkehrsplanung auf Autos fokussiert, aber Augsburg sollte für alle da sein. Es braucht mehr Spielplätze statt Parkplätze!"

Anja Mayer vom ADFC Augsburg

Außerdem fordern die Aktivist*innen mehr Begrünung statt Parkplätzen um die Stadt abzukühlen und die Luftqualität zu verbessern."Wir haben diesen Sommer gemerkt, wie sehr sich die Stadt aufheizt. Jedes parkende Auto ist eine zusätzliche Tonne Stahl, die die Hitze noch verschlimmert. Beim Parking Day zeigen wir, wie schön Augsburg sein könnte, wenn wir die Parkplätze begrünen und als Begegnungsfläche nutzen." führt Serge Fiedler (39) aus.

Diese Vision einer nachhaltigen Verkehrswende wird am Freitag Nachmittag in der Bahnhofsstraße für Groß und Klein erlebbar.

 

Pressekontakt:

Anja Mayer: 01771497250

 

 

Info

  • Parking Day 2026
  • Freitag, der 18.09.2026
  • 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • Bahnhofstraße, 86150, Augsburg
  • Veranstalter: ADFC, Fridays for Future, Omas for Future u.a.

 

Das könnte euch auch noch interessieren

ADFC Augsburg - Lobby für Radfahrende - Der ADFC steht für eine konsequente Förderung des Fahrradverkehrs und ist die Lobby für die Radfahrer*innen in der Region. Neben Versicherung gibt es auch Radreisen im Angebot.

Fridays for Future Augsburg - Fridays for Future (FFF) hat es geschafft, tausende Menschen in Augsburg auf die Straße zu bringen, um sich gegen den Klimawandel und für zukunftsrelevante Themen einzusetzen.

Omas for Future - Handeln aus Liebe zum Leben - Seit einiger Zeit gibt es eine Augsburger Gruppe der O4F. Seitdem sind sie bei Demonstrationen, Klimastreiks und Infoständen sowie mit eigenen Aktionen sichtbar.

 

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Kulinarische Vielfalt aus Kamerun

Kulinarische Vielfalt aus Kamerun

Thaddäus Zentrum, Gemeinderaum der Katholischen afrikanischen Gemeinde
Madisonstraße 12
86156
Augsburg
Kamerun
Ndolé, Sawa-Fisch und Taro mit Palmnusssauce: Frauen von AKUA kochen mit euch kamerunische Klassiker und laden zum gemeinsamen Dinner voller Geschmack, Gespräche und Gemeinschaft ein.

Kochen, essen und kamerunische Kultur erleben

Wie schmeckt Kamerun? Die Frauen des Vereins AKUA – Afrikakultur für Augsburg e.V. geben darauf eine Antwort, die man nicht nur hören, sondern auch riechen und schmecken kann. Sie zeigen, wie Garnelen in Ndolé, gebratener Fisch nach Sawa-Art oder gedämpfter Taro mit Palmnusssauce zubereitet werden, und lassen euch dabei über die Schulter schauen.

Beim anschließenden gemeinsamen Dinner kommen die Teilnehmenden miteinander ins Gespräch und erfahren mehr über die kamerunische (Ess-)Kultur: über Zutaten, Traditionen und die Bedeutung des gemeinsamen Essens. Der Abend bietet einen kulinarischen Austausch, der neue Geschmackserlebnisse und persönliche Begegnungen verbindet.

Info

  • Kulinarische Vielfalt aus Kamerun
  • Samstag, den 10. Oktober 2026
  • 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr
  • Thaddäus Zentrum, Madisonstraße 12, 86156, Augsburg
  • Kosten: 20 Euro pro Person
  • Kosten: 20 Euro pro Person
    Anmeldung bis 4.10. unter ticket@werkstatt-solidarische-welt.de

Das könnte euch auch noch interessieren

Werkstatt Solidarische Welt e.V. - Die Werkstatt Solidarische Welt bietet einen Platz für globales Lernen in Augsburg, mit dem Schwerpunkt entwicklungspolitische Bildung, sowie Aktionen, Workshops und Ausstellungen.

Home in a Bowl - Hier kommen eine Reportage von Johanna Wehle und zwei köstliche Rezepte von Anita aus Uganda. Aus dem interkulturellen Kochbuch "Home in a Bowl"

Nahrung ist ein Menschenrecht! - Warum das Konzept der „Ernährungssouveränität“ stärker in den Blick genommen werden sollte, erklärt die Ökologin Eva Bahner.

 

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Vortrag zur Menschenrechtssituation im Sudan

Vortrag zur Menschenrechtssituation im Sudan

Zeughaus
Zeugplatz 4
86150
Augsburg
Sudan 2026
Zehntausende Tote, Millionen Vertriebene: Ein Vortrag im Zeughaus beleuchtet den Krieg im Sudan, Menschenrechtsverletzungen und die Rolle der Zivilbevölkerung.

Seit April 2023 kämpfen im Sudan die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) und die sudanesischen Streitkräfte (SAF) gegeneinander. Die Bilanz ist verheerend: Zehntausende Menschen wurden getötet, über 12 Millionen mussten fliehen, rund vier Millionen von ihnen suchten Zuflucht in den Nachbarländern. Damit ist der Sudan die größte humanitäre Krise der Welt. Frauen und Mädchen erleben sexualisierte Gewalt, Hunger wird gezielt als Kriegswaffe eingesetzt. Angeheizt wird der Konflikt zusätzlich von außen, etwa durch Waffenlieferungen.

Der Vortrag zeichnet die Entwicklung des Konflikts nach und macht die gravierenden Menschenrechtsverletzungen greifbar. Referentin Martina Liedke, Sprecherin der Kogruppe Sudan/Südsudan bei Amnesty International, ordnet außerdem den Einfluss externer Akteure ein und richtet den Blick auf die sudanesische Zivilbevölkerung, die sich trotz allem für Frieden und Zukunft engagiert. Wer verstehen möchte, was hinter den Schlagzeilen steckt, erhält hier fundiertes Hintergrundwissen aus erster Hand.

Der Vortrag findet im Zeughaus in Augsburg statt und ist Teil des Programms der Afrikanischen Wochen 2026 in Augsburg.

Info

Das könnte euch auch noch interessieren

Reich an Rohstoffen und dennoch arm - Sie sind die reichsten Länder der Welt. In ihren Böden lagert Gold in Hülle und Fülle. Sie verfügen über Öl, Gas und Seltene Erden. Und trotzdem sind die Menschen hier bitterarm. Der Ressourcenfluch betrifft vor allem Afrika, Asien und Lateinamerika.

MAK Afrika - Kaffeerösterei und Café - Fairer Kaffee aus ökologischem Anbau direkt aus Tansania. Das Ziel von Katharina und Allan Mutagwaba sind Kaffeebäuer*innen, die gut von ihrer Arbeit leben können und Kaffeegenuß auf höchstem Niveau.

Augsburg erhält „Bayerischen Eine Welt-Preis 2024“ - Preis für umfangreiches Engagement in Sachen Nachhaltigkeit, Fairetrade sowie in der Geflüchtetenarbeit und Anti-Diskriminierungskampagne.

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Nkabom-Fest

Nkabom-Fest

Augustanasaal
Im Annahof 4
86150
Augsburg
Nkabom Fest
Großes Eröffnungsfest der Afrikanischen Wochen 2026 in Augsburg

„Nkabom“ ist das Twi-Wort für "zusammenbringen" oder "verbinden" und das Motto ist Programm. Akuma for Africa e.V. und die Afrikanischen Wochen laden zum großem Eröffnungsfest mit buntem Programm, Projektständen, African Fingerfood und Tombola. Für Livemusik sorgen Akuma Paa, Komazama, Naani Kiri und Alex & Friends, eine internationale Musikgruppe mit Musiker*innen aus Südafrika, Guinea, Ghana und Senegal mit mitreißenden Rhythmen, kraftvollen Trommeln und den warmen Klängen der Kora.

Gesamtes Programm: https://weltladen-augsburg.de/mutgeschichten-afrikanische-wochen-2026-i…

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

30 Jahre Lokale Agenda 21

30 Jahre Lokale Agenda 21
30 Jahre gelebte Nachhaltigkeit – Augsburgs Lokale Agenda 21 hat gefeiert. Ein Blick auf die Feierlichkeiten und auf 30 Jahre Augsburger Agendaprozess.
Speeddating auf der Jubiläumsfeier 30 Jahre Lokale Agenda 21

„Wenn ich etwas erreichen will, muss ich Banden bilden.“ Mit diesem Satz eröffnete Cesy Leonard von den Radikalen Töchtern – einem Berliner Kollektiv für politischen Aktivismus und Kulturarbeit – am Montag, 11. Mai 2026, die Jubiläumsfeier der Lokalen Agenda 21 im Umweltbildungszentrum Augsburg. Und er passte erstaunlich gut zu einem Prozess, der seit drei Jahrzehnten genau davon lebt: Menschen schließen sich zusammen, arbeiten über Institutionen hinweg, streiten, entwickeln Ideen, bleiben dran.

120 geladene Gäste kamen zur Feier: Politiker*innen aus Augsburg und dem Landtag, ehemalige und aktive Referent*innen, Mitglieder des Nachhaltigkeitsbeirats und vor allem Aktive der Lokalen Agenda 21, dem Augsburger Netzwerk für Nachhaltigkeit. Das Programm war sehr vielfältig: ein Festimpuls von Cesy Leonard zum Mutmuskeltraining, ein Grußwort des neuen Oberbürgermeisters Dr. Florian Freund, ein Gespräch der vier Agendasprecherinnen mit dem neuen zuständigen Referenten Martin Schenkelberg, Essen aus geretteten Lebensmitteln – gekocht vom Kochclub Oberhausen – und zum Abschluss Capoeira mit Abadá Augsburg.

Die Geschichte des Nachhaltigkeitsprozesses 

1996 begann in Augsburg nicht einfach ein Verwaltungsprojekt. Im Gegenteil: Als der Deutsche Städtetag empfahl, einen kommunalen Nachhaltigkeitsprozess (die Lokale Agenda 21) zu starten, blieb das Thema zunächst im Umweltausschuss liegen. Der entscheidende Impuls kam aus der Stadtgesellschaft selbst – von der Werkstatt Solidarische Welt und ihren Verbündeten.

Im März 1996 trafen sich rund 40 Engagierte zum ersten Bürgerforum „Zukunftsfähiges Augsburg“ im Augsburger Zeughaus. Daraus entstand ein Prozess, der Augsburg bis heute prägt – und der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. Noch im selben Jahr beschloss der Stadtrat die Einrichtung eines Umweltbeirats und einer Geschäftsstelle Lokale Agenda 21.

Vieles folgte, hier eine Auswahl:

  • Arbeitsgruppen zu Energie, Verkehr und Einer Welt, die bis heute aktiv sind
  • Zukunftsleitlinien für Augsburg mit der bundesweit einmaligen vierten Dimension Kultur
  • eine Nachhaltigkeitseinschätzung für Stadtratsbeschlüsse, später Vorbild für Solingen, Baden-Württemberg und andere
  • der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2013
  • heute 30 Agendaforen, von Foodsharing und Fairtrade über Soziokratie und digitale Selbstbestimmung, von Armut, Frauenrechten und Bildung bis hin zu Gemeinwohlökonomie und Quartiersentwicklung

Oberbürgermeister Dr. Florian Freund betonte in seinem Grußwort die „spielentscheidende“ Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Wissenschaft, Unternehmen, Verwaltung und Politik. Dafür steht in Augsburg seit Jahren ein Begriff: die Kooperative Stadt. Bürgermeister Dirk Wurm (der das Grußwort des verhinderten Oberbürgermeisters verlas) ergänzte, dass auch die neue Stadtregierung weiterhin den Antrieb der Aktiven brauche. Im Juli wird er Augsburg auf Einladung der Bundesregierung erstmals beim Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen in New York vertreten.

"Augsburg ist in Sachen Nachhaltigkeit innovativ und setzt bundesweit Maßstäbe. Schon als Stadtrat, mehr noch jetzt als Oberbürgermeister bin ich stolz auf dieses Augsburger Nachhaltigkeitsprofil. Und ich möchte dies in den kommenden Jahren unterstützen und weiter ausbauen. Dabei sollen Bildung, Klimaschutz und Wohnen im Mittelpunkt stehen." 

Dr. Florian Freund, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg

30 Jahre sind nur ein Zwischenstopp

Auftrag erfüllt? Eher im Gegenteil. Dr. Norbert Stamm, der das Büro für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg leitet und den Prozess von Anfang an begleitet hat – zunächst als Agendasprecher, seit 2005 hauptamtlich –, schreibt dazu im Editorial der aktuellen Agendazeitung Stadt mit A: „Hätte nicht mehr erreicht werden können, müssen? Ja. Wir müssen also schneller werden, mehr werden, uns mehr anstrengen. Weiterhin und verstärkt Energielieferantin sein, Hoffnungsträgerin, Impulsgeberin." 

Parallel zur Jubiläumsfeier laufen bereits die Verhandlungen über ein größeres Förderprojekt namens Transformationsraum N mit der Bertelsmann Stiftung – mit Augsburg als Fallbeispiel für kommunale Nachhaltigkeitstransformation. 

„Global denken und lokal handeln“ klingt heute fast altmodisch. Tatsächlich ist der Satz vielleicht aktueller denn je. Denn die großen Krisen verschwinden nicht, wenn man sich abschottet oder nur auf kurzfristige Interessen schaut. Norbert Stamm bringt es auf den Punkt: „Falsch und unwichtig war, ist und wird die Augsburger Nachhaltigkeitsarbeit nicht sein.“ Und Cesy Leonard gab dem Saal einen Tipp mit auf den Weg: „Ich trainiere mich jeden Tag in aktiver Hoffnung." Vielleicht ist genau das die eigentliche Leistung dieses Augsburger Nachhaltigkeitsprozesses: trotz Krisen, Gegenwind und Rückschritten handlungsfähig zu bleiben. Und Banden zu bilden, die halten.

"Mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit sind keineswegs überholt, auch wenn persönliche, lokale und nationale Sorgen und internationaler Bullshit reindrücken. Der Rest der Welt verschwindet nicht, und dass wir Teil der Welt sind, spüren wir täglich und sollen das auch."

Dr. Norbert Stamm, Bildungsreferent der Werkstatt Solidarische Welt von 1994 bis 2001 und Agendasprecher von 1996 bis 2005, ab 2005 dann hauptamtlich Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 Stadt Augsburg, die seit 2015 Büro für Nachhaltigkeit heißt.

Das könnte euch auch interessieren

„Lokale Agenda 21 - Augsburger Netzwerk für Nachhaltigkeit – „Lokale Agenda 21? ... Nie gehört.“ So in etwa lautet die Reaktion, wenn wir im Freundes- oder Bekanntenkreis nachfragen. Dabei existiert die „Lokale Agenda 21" in Augsburg bereits seit 1996. Hier erfahrt ihr, worum es geht.

Was ist die kooperative Stadt? Dr. Norbert Stamm sagt: "Die Stadt, das sind wir alle."

Feedback
redaktion@lifeguide.de
×
bewusst konsumieren
Lebensmittel kaufen
Soziales & Teilhabe

Foodcoop Genusskollektiv – Gutes günstig kaufen

Das Genusskollektiv Augsburg e.V. im Grandhotel Cosmopolis sorgt für eine nachhaltige und preisgünstige Grundversorgung. Die Mitglieder organiseren Gemüse, Obst und Alltagsprodukte, die jeder vor Ort abholt.

Abolstelle des Genusskollektivs
Grandhotel Cosmpolis
Springergässchen 5
86152 Augsburg
Deutschland

Ein Abholer zeigt stolz die von der Foodcoop abgeholten Lebensmittel. © Genusskollektiv

Alles für das tägliche Leben an einer Stelle – preisgünstig und trotzdem nachhaltig? Klingt für viele nach einem Traum. Das Foodcoop Genusskollektiv Augsburg e.V. macht ihn wahr. Mitglieder suchen sich aus einer langen Liste von Obst, Gemüse und Grundnahrungsmitteln alles aus, was sie benötigen. Engagierte Vereinsmitglieder suchen dafür die besten, preisgünstigsten Quellen für möglichst ökologische, nachhaltige Produkte – und tragen sie an der Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis zusammen. 

„Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Menschen gesunde und nachhaltige Lebensmittel leisten können.“

Emanuel Denzel, Vorstand Genusskollektiv Augsburg

Von der Idee zur Wirklichkeit

Die Geschichte beginnt 2020: Eine Gruppe rund um Gründer Emanuel Denzel wollte eine gemeinschaftlich organisierte, bezahlbare Grundversorgung aufbauen – und damit Kontrolle über Grundbedürfnisse zurückgewinnen, die heute schwer vereinbar scheinen: gute Ernährung, Nachhaltigkeit, bezahlbare Preise. Dass Denzel auch im Wohnprojekt „Para*dieschen" in Pfersee aktiv ist – einer Hausgemeinschaft, die seit Frühjahr 2026 in einem selbst renovierten Haus lebt –, ist da kein Zufall. Es ist Teil einer größeren Idee vom gemeinschaftlichen Leben.
Bis aus der Vision Realität wurde, verging einige Zeit. Erst im Herbst 2024 wurde im Grandhotel Cosmopolis ein passender Raum frei. Seitdem holen Vereinsmitglieder alle zwei Wochen ihre Bestellungen dort ab.

So funktioniert das Kollektiv

Produktpatinnen und -paten übernehmen die Verantwortung für einzelne Produkte, vergleichen Preise und organisieren die Anlieferung. Bei der Auswahl der Produkte achten sie auf Verpacksvermeidung, nachhaltige Kriterien und regionale Herstellung – ohne den Preis aus den Blick zu verlieren. Denn es gehört zu den zentralen Anliegen des Foodcoop Genusskollektivs, dass sich wirklich jeder eine gesunde, nachhaltige Lebensführung leisten kann.

Das Sortiment konzentriert sich auf lang haltbare Trockenprodukte wie Nüsse, Mehl oder Haferflocken, die in großen Gebinden geliefert werden. Frischeprodukte lagern im Kühlschrank. Günstig ist das alles, weil der Overhead minimal bleibt: keine Verkaufsräume, kein Personal, keine Werbung. „Es geht hier nicht um Gewinn. Hier kommen Lebensmittel rein und gehen schnell wieder raus – fertig", erklärt Emanuel Denzel.

Was ist eigentlich eine Foodcoop?

Foodcoops gibt es in vielen Varianten: als Selbstversorger-Kooperative, Einkaufsgemeinschaft, Mitgliederladen oder Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft. Allen gemeinsam ist das genossenschaftliche Prinzip – alle Mitglieder haben eine Stimme. In Deutschland existieren einige hundert solcher Zusammenschlüsse, von kleinen Privatinitiativen mit einer Handvoll Mitgliedern bis hin zu großen Strukturen wie der Verbrauchergemeinschaft in Dresden mit mehreren Tausend Beteiligten.

Mitmachen – und das Kollektiv stärken

Wer einsteigen möchte, meldet sich per E-Mail und bekommt vor Ort eine persönliche Einführung. Die erste Bestellung wird gemeinsam durchgeführt; für Fragen gibt es eine Signal-Gruppe. „Wir suchen noch Leute, die mitmachen wollen", sagt Emanuel Denzel. Je mehr Mitglieder, desto günstiger die Preise – und desto mehr Schultern tragen die Arbeit.
Gesucht werden auch Menschen, deren Gärten mehr abwerfen, als sie selbst verbrauchen – und die ihr Überschussgemüse oder -obst an die Foodcoop abgeben möchten. Eine gute Adresse also für alle, die nachhaltiges Leben nicht als Privilege, sondern als Gemeinschaftsprojekt verstehen.

Info:

Wie das Projekt genau funktioniert und welche Produkte findet ihr auf der Seite des Genusskollektivs.
Mehr Informationen zu Foodcoops bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Foodcoops. 
 

Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis e.V.

KONTAKT
Kein Spam, jederzeit kündbar. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Newsletter abonnieren