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Queere Veranstaltungsreihe "UNÜBERSEHBAR"

Queere Veranstaltungsreihe "UNÜBERSEHBAR"

unterschiedliche Orte Stadt Augsburg
Regenbogenflagge, Queer Community, Bild von MerlinLight auf pixabay
Die crossmediale Veranstaltungsreihe "Unübersehbar – Facetten der Sichtbarkeit." ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Augsburg und will queeres Leben in der Stadtgesellschaft sichtbarer machen.

Unübersehbar in Augsburg

Mit der crossmedialen Veranstaltungsreihe "Unübersehbar – Facetten der Sichtbarkeit" setzt die Stadt Augsburg gemeinsam mit kirchlichen, sozialen und zivilgesellschaftlichen Partner*innen ein sichtbares Zeichen für Offenheit, Vielfalt und Toleranz. Vom 13.06 bis 19.07 lädt das Kooperationsprojekt dazu ein, queeres Leben in der Stadtgesellschaft sichtbar zu machen und Räume für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven zu schaffen.

Ausgangspunkt der crossmedialen Reihe ist die Fotoausstellung „Gut.Katholisch.Queer.“ der Initiative OutInChurch im Evangelischen Forum Annahof. Mit Lesungen, Fachworkshops, Ausstellungen und interaktiven Formaten bietet das Programm vielfältige Möglichkeiten, unterschiedliche Lebensrealitäten kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und miteinander ins Gespräch zu kommen. 

Ein besonderer Schwerpunkt der städtischen Beteiligung liegt auf dem Workshop „Liebe ist halal. Islam und Queer“ am 18.06 um 13.00 Uhr in der Bürgermeister-Fischer-Str. 11 (Anmeldung notwendig). Ziel ist es, die Handlungssicherheit für eine diskriminierungssensible Praxis für pädagogische Fachkräfte zu fördern.

Zu den weiteren Programmpunkten zählen die Lesung mit anschließendem Austausch zum Sammelband „Liebe ist halal“ am 18.06 um 19.00 Uhr im moritzpunkt (Anmeldung erforderlich), die Fotoausstellung „Leben. Lieben. Sichtbar sein.“ vom 1. bis 31.07 in der Mühle Dreizehn sowie die Abschlussveranstaltung „SichtBar im Garten Eden“ am 15.07 um 15.00 Uhr im moritzpunkt. Informationen zur Anmeldung und das vollständige Programm findet ihr auch unter www.katolischundqueer.de

Die Reihe wird organisiert von der Stadt Augsburg und kirchlichen, sozialen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen; mit dabei sind das Queersensible Pastoral Bistum Augsburg, die Moritzkirche Cityseelsorge, das Evangelische Forum Annahof, und AWO Schwubis. 

 

Info

  • crossmediale Veranstaltungsreihe „Unübersehbar – Facetten der Sichtbarkeit“
  • 13.06.2026 bis 19.07.2026
  • an unterschiedlichen Orten in Augsburg
  • Veranstalter: Stadt, Augsburg, Queersensibles Pastoral Bistum Augsburg, Moritzkirche Cityseelsorge, Evangelisches Forum Annahof, AWO Schwubis
  • einige Veranstaltungen erfordern eine Anmeldung
  • Anmeldung und vollständiges Programm unter www.katolischundqueer.de

 

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30 Jahre Lokale Agenda 21

30 Jahre Lokale Agenda 21
30 Jahre gelebte Nachhaltigkeit – Augsburgs Lokale Agenda 21 hat gefeiert. Ein Blick auf die Feierlichkeiten und auf 30 Jahre Augsburger Agendaprozess.
Speeddating auf der Jubiläumsfeier 30 Jahre Lokale Agenda 21

„Wenn ich etwas erreichen will, muss ich Banden bilden.“ Mit diesem Satz eröffnete Cesy Leonard von den Radikalen Töchtern – einem Berliner Kollektiv für politischen Aktivismus und Kulturarbeit – am Montag, 11. Mai 2026, die Jubiläumsfeier der Lokalen Agenda 21 im Umweltbildungszentrum Augsburg. Und er passte erstaunlich gut zu einem Prozess, der seit drei Jahrzehnten genau davon lebt: Menschen schließen sich zusammen, arbeiten über Institutionen hinweg, streiten, entwickeln Ideen, bleiben dran.

120 geladene Gäste kamen zur Feier: Politiker*innen aus Augsburg und dem Landtag, ehemalige und aktive Referent*innen, Mitglieder des Nachhaltigkeitsbeirats und vor allem Aktive der Lokalen Agenda 21, dem Augsburger Netzwerk für Nachhaltigkeit. Das Programm war sehr vielfältig: ein Festimpuls von Cesy Leonard zum Mutmuskeltraining, ein Grußwort des neuen Oberbürgermeisters Dr. Florian Freund, ein Gespräch der vier Agendasprecherinnen mit dem neuen zuständigen Referenten Martin Schenkelberg, Essen aus geretteten Lebensmitteln – gekocht vom Kochclub Oberhausen – und zum Abschluss Capoeira mit Abadá Augsburg.

Die Geschichte des Nachhaltigkeitsprozesses 

1996 begann in Augsburg nicht einfach ein Verwaltungsprojekt. Im Gegenteil: Als der Deutsche Städtetag empfahl, einen kommunalen Nachhaltigkeitsprozess (die Lokale Agenda 21) zu starten, blieb das Thema zunächst im Umweltausschuss liegen. Der entscheidende Impuls kam aus der Stadtgesellschaft selbst – von der Werkstatt Solidarische Welt und ihren Verbündeten.

Im März 1996 trafen sich rund 40 Engagierte zum ersten Bürgerforum „Zukunftsfähiges Augsburg“ im Augsburger Zeughaus. Daraus entstand ein Prozess, der Augsburg bis heute prägt – und der in dieser Form einzigartig in Deutschland ist. Noch im selben Jahr beschloss der Stadtrat die Einrichtung eines Umweltbeirats und einer Geschäftsstelle Lokale Agenda 21.

Vieles folgte, hier eine Auswahl:

  • Arbeitsgruppen zu Energie, Verkehr und Einer Welt, die bis heute aktiv sind
  • Zukunftsleitlinien für Augsburg mit der bundesweit einmaligen vierten Dimension Kultur
  • eine Nachhaltigkeitseinschätzung für Stadtratsbeschlüsse, später Vorbild für Solingen, Baden-Württemberg und andere
  • der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2013
  • heute 30 Agendaforen, von Foodsharing und Fairtrade über Soziokratie und digitale Selbstbestimmung, von Armut, Frauenrechten und Bildung bis hin zu Gemeinwohlökonomie und Quartiersentwicklung

Oberbürgermeister Dr. Florian Freund betonte in seinem Grußwort die „spielentscheidende“ Zusammenarbeit von Bürgerschaft, Wissenschaft, Unternehmen, Verwaltung und Politik. Dafür steht in Augsburg seit Jahren ein Begriff: die Kooperative Stadt. Bürgermeister Dirk Wurm (der das Grußwort des verhinderten Oberbürgermeisters verlas) ergänzte, dass auch die neue Stadtregierung weiterhin den Antrieb der Aktiven brauche. Im Juli wird er Augsburg auf Einladung der Bundesregierung erstmals beim Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen in New York vertreten.

"Augsburg ist in Sachen Nachhaltigkeit innovativ und setzt bundesweit Maßstäbe. Schon als Stadtrat, mehr noch jetzt als Oberbürgermeister bin ich stolz auf dieses Augsburger Nachhaltigkeitsprofil. Und ich möchte dies in den kommenden Jahren unterstützen und weiter ausbauen. Dabei sollen Bildung, Klimaschutz und Wohnen im Mittelpunkt stehen." 

Dr. Florian Freund, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg

30 Jahre sind nur ein Zwischenstopp

Auftrag erfüllt? Eher im Gegenteil. Dr. Norbert Stamm, der das Büro für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg leitet und den Prozess von Anfang an begleitet hat – zunächst als Agendasprecher, seit 2005 hauptamtlich –, schreibt dazu im Editorial der aktuellen Agendazeitung Stadt mit A: „Hätte nicht mehr erreicht werden können, müssen? Ja. Wir müssen also schneller werden, mehr werden, uns mehr anstrengen. Weiterhin und verstärkt Energielieferantin sein, Hoffnungsträgerin, Impulsgeberin." 

Parallel zur Jubiläumsfeier laufen bereits die Verhandlungen über ein größeres Förderprojekt namens Transformationsraum N mit der Bertelsmann Stiftung – mit Augsburg als Fallbeispiel für kommunale Nachhaltigkeitstransformation. 

„Global denken und lokal handeln“ klingt heute fast altmodisch. Tatsächlich ist der Satz vielleicht aktueller denn je. Denn die großen Krisen verschwinden nicht, wenn man sich abschottet oder nur auf kurzfristige Interessen schaut. Norbert Stamm bringt es auf den Punkt: „Falsch und unwichtig war, ist und wird die Augsburger Nachhaltigkeitsarbeit nicht sein.“ Und Cesy Leonard gab dem Saal einen Tipp mit auf den Weg: „Ich trainiere mich jeden Tag in aktiver Hoffnung." Vielleicht ist genau das die eigentliche Leistung dieses Augsburger Nachhaltigkeitsprozesses: trotz Krisen, Gegenwind und Rückschritten handlungsfähig zu bleiben. Und Banden zu bilden, die halten.

"Mehr Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit weltweit sind keineswegs überholt, auch wenn persönliche, lokale und nationale Sorgen und internationaler Bullshit reindrücken. Der Rest der Welt verschwindet nicht, und dass wir Teil der Welt sind, spüren wir täglich und sollen das auch."

Dr. Norbert Stamm, Bildungsreferent der Werkstatt Solidarische Welt von 1994 bis 2001 und Agendasprecher von 1996 bis 2005, ab 2005 dann hauptamtlich Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 Stadt Augsburg, die seit 2015 Büro für Nachhaltigkeit heißt.

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Was ist die kooperative Stadt? Dr. Norbert Stamm sagt: "Die Stadt, das sind wir alle."

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Soziales & Teilhabe

Foodcoop Genusskollektiv – Gutes günstig kaufen

Das Genusskollektiv Augsburg e.V. im Grandhotel Cosmopolis sorgt für eine nachhaltige und preisgünstige Grundversorgung. Die Mitglieder organiseren Gemüse, Obst und Alltagsprodukte, die jeder vor Ort abholt.

Abolstelle des Genusskollektivs
Grandhotel Cosmpolis
Springergässchen 5
86152 Augsburg
Deutschland

Ein Abholer zeigt stolz die von der Foodcoop abgeholten Lebensmittel. © Genusskollektiv

Alles für das tägliche Leben an einer Stelle – preisgünstig und trotzdem nachhaltig? Klingt für viele nach einem Traum. Das Foodcoop Genusskollektiv Augsburg e.V. macht ihn wahr. Mitglieder suchen sich aus einer langen Liste von Obst, Gemüse und Grundnahrungsmitteln alles aus, was sie benötigen. Engagierte Vereinsmitglieder suchen dafür die besten, preisgünstigsten Quellen für möglichst ökologische, nachhaltige Produkte – und tragen sie an der Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis zusammen. 

„Wir wollen dafür sorgen, dass sich die Menschen gesunde und nachhaltige Lebensmittel leisten können.“

Emanuel Denzel, Vorstand Genusskollektiv Augsburg

Von der Idee zur Wirklichkeit

Die Geschichte beginnt 2020: Eine Gruppe rund um Gründer Emanuel Denzel wollte eine gemeinschaftlich organisierte, bezahlbare Grundversorgung aufbauen – und damit Kontrolle über Grundbedürfnisse zurückgewinnen, die heute schwer vereinbar scheinen: gute Ernährung, Nachhaltigkeit, bezahlbare Preise. Dass Denzel auch im Wohnprojekt „Para*dieschen" in Pfersee aktiv ist – einer Hausgemeinschaft, die seit Frühjahr 2026 in einem selbst renovierten Haus lebt –, ist da kein Zufall. Es ist Teil einer größeren Idee vom gemeinschaftlichen Leben.
Bis aus der Vision Realität wurde, verging einige Zeit. Erst im Herbst 2024 wurde im Grandhotel Cosmopolis ein passender Raum frei. Seitdem holen Vereinsmitglieder alle zwei Wochen ihre Bestellungen dort ab.

So funktioniert das Kollektiv

Produktpatinnen und -paten übernehmen die Verantwortung für einzelne Produkte, vergleichen Preise und organisieren die Anlieferung. Bei der Auswahl der Produkte achten sie auf Verpacksvermeidung, nachhaltige Kriterien und regionale Herstellung – ohne den Preis aus den Blick zu verlieren. Denn es gehört zu den zentralen Anliegen des Foodcoop Genusskollektivs, dass sich wirklich jeder eine gesunde, nachhaltige Lebensführung leisten kann.

Das Sortiment konzentriert sich auf lang haltbare Trockenprodukte wie Nüsse, Mehl oder Haferflocken, die in großen Gebinden geliefert werden. Frischeprodukte lagern im Kühlschrank. Günstig ist das alles, weil der Overhead minimal bleibt: keine Verkaufsräume, kein Personal, keine Werbung. „Es geht hier nicht um Gewinn. Hier kommen Lebensmittel rein und gehen schnell wieder raus – fertig", erklärt Emanuel Denzel.

Was ist eigentlich eine Foodcoop?

Foodcoops gibt es in vielen Varianten: als Selbstversorger-Kooperative, Einkaufsgemeinschaft, Mitgliederladen oder Erzeuger-Verbraucher-Gemeinschaft. Allen gemeinsam ist das genossenschaftliche Prinzip – alle Mitglieder haben eine Stimme. In Deutschland existieren einige hundert solcher Zusammenschlüsse, von kleinen Privatinitiativen mit einer Handvoll Mitgliedern bis hin zu großen Strukturen wie der Verbrauchergemeinschaft in Dresden mit mehreren Tausend Beteiligten.

Mitmachen – und das Kollektiv stärken

Wer einsteigen möchte, meldet sich per E-Mail und bekommt vor Ort eine persönliche Einführung. Die erste Bestellung wird gemeinsam durchgeführt; für Fragen gibt es eine Signal-Gruppe. „Wir suchen noch Leute, die mitmachen wollen", sagt Emanuel Denzel. Je mehr Mitglieder, desto günstiger die Preise – und desto mehr Schultern tragen die Arbeit.
Gesucht werden auch Menschen, deren Gärten mehr abwerfen, als sie selbst verbrauchen – und die ihr Überschussgemüse oder -obst an die Foodcoop abgeben möchten. Eine gute Adresse also für alle, die nachhaltiges Leben nicht als Privilege, sondern als Gemeinschaftsprojekt verstehen.

Info:

Wie das Projekt genau funktioniert und welche Produkte findet ihr auf der Seite des Genusskollektivs.
Mehr Informationen zu Foodcoops bietet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Foodcoops
 

Verteilstelle im Grandhotel Cosmopolis e.V.

Augsburg.de in 15 Sprachen

Augsburg.de in 15 Sprachen
Das Stadtportal augsburg.de spricht jetzt 15 Sprachen – plus leichte Sprache. Ob Bürgerservice oder Politik: Alle Infos sind für alle Menschen in Augsburg zugänglich. Einfach und datensicher.
Gute Idee der Woche

Egal ob ihr Fragen zum Bürger-Service oder der Stadt-Politik habt, ihr findet alle Informationen dazu auf den Seiten von augsburg.de. Und das auch in Englisch, Türkisch, Rumänisch, Ukrainisch, Kroatisch, Italienisch, Polnisch, Arabisch, Persisch (Dari/Farsi), Bulgarisch, Russisch, Französisch, Japanisch, Chinesisch oder Tschechisch.

Leicht erklärt in leichter Sprache

Neben den 15 Fremdsprachen könnt ihr auch alle Informationen in leichter Sprache abrufen. Damit werden die Bereiche verständlicher und sollen für alle Menschen einfach zugänglich sein. 
Auf allen Seiten des Portals findet ihr im oberen rechten Rand die Navigation "Barrierefrei" - ab hier werden dann alle Seiten in leichter Sprache angezeigt. Gleich daneben könnt ihr die Fremdsprache auswählen, die ihr für euch braucht. 
Auch der Chatbot „CiSA“ ist jetzt mehrsprachig, damit ihr euch in eurer Muttersprache zu den Themen der Stadtverwaltung austauschen könnt. 

Datenschutz wird groß geschrieben

Die Übersetzungen übernimmt der Dienst für künstliche Intelligenz (KI) "DeepL". DeepL ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Köln. Die Übersetzung wird über eine Funktion der Kölner Agentur Conword aktiviert. Die Anwendung erfüllt sämtliche datenschutzrechtlichen Anforderungen. Bei der Übersetzung auf augsburg.de werden, nach Aussagen der Stadt Augsburg, keine Daten übermittelt oder gespeichert.

Projekt DIWA 4.0 

Die Mehrsprachigkeit von augsburg.de gehört zum Projekt „Gleichberechtigte Teilhabe im Recht auf Information und Austausch“ und ist Teil von DIWA 4.0. Das EU-geförderte Projekt unter der Leitung des Büros für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg setzt sich aktiv für die gleichberechtigte Teilhabe Neuzugewanderter und für ein respektvolles Miteinander ein. 

 

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Sechs Jahre "Integreat-App" – 2020 gewann das Projekt "Integreat-App" den Augsburger Zukunftspreis. Heute wird das digitale Angebot für Neubürger*innen in 140 deutschen Kommunen genutzt.

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Stadtrundgang zu Augsburgs nachhaltigsten Plätzen – Die Lifeguide-Tour zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt Nachhaltigkeit sein kann: Ein Weg zu Menschen und Ideen – Initiativen, die Plastikabfall vermeiden, Verpackungsmüll reduzieren und Kleidung fair produzieren.
 

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Mensch sein, nicht Maschine

Mensch sein, nicht Maschine
Fünf Jahre lang beschäftigte sich der Dialograum Geld mit humanen Alternativen zum bestehenden Geldsystem. Das Ergebnis: Es braucht mehr Menschlichkeit in unseren Dialogen. Peter Frommherz erklärt, warum.
Menschen mit Sprechblasen symbolisieren einen Dialograum Mensch.

Stellt euch vor: Ein Raum, in dem niemand auf den Tisch haut. In dem nicht jeder seinen Standpunkt verteidigt, als ginge es ums Überleben. In dem einfach geredet wird – miteinander, nicht übereinander. Klingt utopisch? Ist es aber nicht. Der DialogRaumMensch macht genau das möglich. Und man muss kein Gesellschaftskritiker sein, um zu spüren, dass so ein Ort gerade bitter nötig ist.

Denn das Gefühl, das viele Menschen umtreibt, ist Ohnmacht. Das Gefühl, reguliert, verwaltet und bürokratisiert zu werden, als wäre man eine Stellschraube im großen Getriebe und kein Mensch mit eigenem Willen und eigener Stimme. Wer eine lebendige Gesellschaft wie eine Maschine behandelt, hat das Wesentliche nicht verstanden. Maschinen kann man von außen reparieren. Menschen brauchen etwas anderes: Gehör, Begegnung, Selbstbestimmung.

Wie wahrhaftig sind wir eigentlich noch?

Und die Frage, die dahinter steckt, ist unbequem: Wie wahrhaftig sind wir eigentlich noch? In einer Wirtschaft, in der Großkonzerne mehr als die Hälfte ihrer Produktkosten für Werbung und Marketing ausgeben? In einer Politik, in der Geld zunehmend entscheidet, wer gehört wird und wer nicht? In Medien, Wissenschaft, Gesundheit, Bildung – überall dort, wo Abhängigkeiten vom Geld längst die Spielregeln bestimmen? 

das alte Sprichwort „wes Brot ich ess, des Lied ich sing"  klingt harmlos. Gemeint ist aber etwas Ernstes. Wer von jemandem abhängig ist, denkt und spricht selten frei. Das ist ein Fehler in unserem System. 

Raum für echte Begegnung

Der DialogRaumMensch setzt dem etwas entgegen: einen Raum für echte Begegnung, für Wahrhaftigkeit und für die Frage, welche Gesellschaft wir eigentlich wollen. In Zusammenarbeit mit dem Soziokratie-Zentrum Augsburg entstanden, versteht er sich als Einladung an alle, die nicht länger nur zuschauen wollen. 

Was es dafür braucht, ist keine Revolution. Sondern ein Umdenken. Weg von der Vorstellung, dass sich Menschen wie Maschinen optimieren und steuern lassen. Hin zu einem Bewusstsein, das auch das Lebendige, das Beseelte, das Menschliche erfasst. Wer das für weltfremd hält, irrt. Denn das Gegenteil davon, nämlich der Mensch als digital programmierte Funktionseinheit, ist die eigentlich beunruhigende Vision.

Der Vorläufer: DialogRaumGeld 

Dass es so einen Raum braucht, hat eine Vorgeschichte. Fünf Jahre, zwölf Ehrenamtliche, drei große Konvente im Kongress am Park – zuletzt mit 150 Teilnehmenden aus Banken, Initiativen und der Zivilgesellschaft. Der DialogRaumGeld hat bewiesen, dass echter Dialog funktioniert. Dass Menschen, die sonst gegeneinander arbeiten, gemeinsam nach Lösungen suchen können. Eine knapp 100-seitige Dokumentation hält fest, was dabei entstanden ist: https://dialograumgeld.org

Jetzt soll der Mensch in den Mittelpunkt rücken. Es wird Zeit.

 

Gastartikel von Peter Frommherz, Forum Fließendes Geld

 

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Weltfrauentag in Göggingen: „Wir tanzen zusammen“

Internationaler Weltfrauentag

Stadtteilbücherei Göggingen
Von-Cobres-Str. 1
86199
Augsburg
Einladung Weltfrauentag 2026 Frauen für Frieden
Zum Internationalen Weltfrauentag laden die Frauen für Frieden ein: Unter dem Motto „Wir tanzen zusammen“ wird gemeinsam gefeiert, gesprochen und getanzt - Zeichen für die Rechte, Gerechtigkeit und Handlungsfähigkeit von Frauen und Mädchen weltweit.

Seit 2014 gestalten die Augsburger Frauen für Frieden rund um den Internationaler Frauentag eine Veranstaltung, die daran erinnert: Frieden bedeutet nicht Passivität, sondern Engagement und Solidarität. In diesem Jahr steht das gemeinsame Tanzen im Mittelpunkt – als Ausdruck von Verbundenheit, Lebensfreude und globaler Verantwortung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, miteinander ins Gespräch zu kommen und den Weltfrauentag gemeinsam zu feiern.

Termin: Sonntag, 8. März 2026, 16–18 Uhr
Ort: Stadtteilbücherei Göggingen, Von-Cobres-Str. 1, 86199 Augsburg
Anmeldung: frauenfuerfrieden@gmail.com

 

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Mulheres pela Paz – Frauen für Frieden e.V.: Kultur als Mittel zum Frieden für Frauen weltweit - das ist das Motto des Augsburger Vereins. Mit Kunst- und Kulturprojekten, werden Frauen aller Orte unterstützt. Und mit dem Friedenskaffe, der mobil vom Kaffee-Fahrrad ausgeschenkt wird.

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Anderssein als Superkraft – Ein Mut-Mach-Buch

Anderssein als Superkraft – Ein Mut-Mach-Buch
Im Interview verrät Marcel Friedrich, warum er seinen Job aufgab, um anderen Mut zu machen – und was er sich von seiner Lesung in Augsburg erhofft.
Der Autor des Buches Buch „Mutmacher-Menschen“ Marcel Friedrich.

Was bedeutet es, anders zu sein? Und wie wird aus vermeintlicher Schwäche eine echte Superkraft? Antworten auf diese Fragen gibt der Journalist und Speaker in seiner Lesung am Mittwoch, 25. Februar 2026, in der Stadtbücherei Augsburg.
In seinem sehr persönlichen Buch "Mutmacher-Menschen" erzählt er von inspirierenden Persönlichkeiten, die Herausforderungen gemeistert haben – und teilt dabei auch seine eigene Geschichte mit dem Möbius-Syndrom. Der Abend bietet Raum für Begegnung, Austausch und die Botschaft: Jeder Mensch kann ein Vorbild sein.

Wir haben Marcel Friedrich gefragt, wie es zu diesem Buch kam und was er noch vorhat.

Mut machen

Lifeguide: Worum geht es in Ihrem Buch "Mutmacher-Menschen"?

Marcel: Friedrich: Das Buch erzählt von inspirierenden Persönlichkeiten, die Herausforderungen und Lebenshürden überwunden haben – sichtbar oder unsichtbar. Es geht darum, Anderssein nicht als Schwäche zu sehen, sondern als Chance und Stärke.

Was hat Sie dazu bewegt, dieses Buch zu schreiben?

Ich lebe seit meiner Geburt mit dem Möbius-Syndrom und habe selbst lange erlebt, wie schwer Anderssein in unserer Gesellschaft manchmal ist. Durch meine Erfahrungen als Journalist und durch viele berührende Begegnungen wollte ich eine positive Botschaft senden: Anderssein kann zur Superkraft werden.

Vom Schweigen zur Öffentlichkeit

Sie sprechen heute sehr offen über Ihr eigenes Anderssein. Wie kam es dazu?

Der Wendepunkt kam vor drei Jahren, als ich erstmals öffentlich über meine Behinderung gesprochen habe. Das Feedback war überwältigend und hat gezeigt, dass viele Menschen ähnliche Themen mit sich tragen. Das hat mich bestärkt, meinen Weg öffentlich zu gehen.

Wie wählen Sie die Menschen für das Buch aus?

Die Protagonistinnen und Protagonisten haben unterschiedlichste Hürden gemeistert – körperlich, psychisch oder gesellschaftlich. Wichtig war eine große Bandbreite: von 17 bis 90 Jahren, mit sichtbaren und nicht sichtbaren Themen.

Gibt es eine Geschichte, die Sie besonders berührt hat?

Es gibt viele bewegende Geschichten. Das Porträt einer 90-jährigen Frau etwa, die trotz großer Verluste eine inspirierende Perspektive auf Dankbarkeit gefunden hat, zeigt, wie vielfältig Mut aussehen kann.

Mut heißt, trotz Angst weiterzugehen

Was bedeutet Mut zum Anderssein für Sie persönlich?

Die eigene Einzigartigkeit anzunehmen und Stärke aus dem zu ziehen, was einen besonders macht. Anderssein bedeutet nicht, sich zu verstecken – sondern sichtbar zu sein und davon zu lernen.

Sie haben Ihren Job aufgegeben, um sich ganz Ihrem Projekt zu widmen. War das schwierig?

Ja, das war ein großer Schritt. Viele Jahre habe ich als Journalist und Kommunikationsleiter gearbeitet. Doch die Resonanz hat gezeigt, dass gesellschaftlicher Bedarf an Mut und Verständnis da ist – und genau hier soll der Beitrag liegen.

Vielfalt als Stärke sehen

Warum ist Respekt und Vorurteilslosigkeit heute so wichtig?

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Diskussionen oft polarisiert sind und viele sich unverstanden fühlen, ist ein respektvolles Miteinander entscheidend. Ich möchte dazu beitragen, dass Vielfalt als Stärke gesehen wird.

Wie reagieren Menschen auf Sie und Ihr Projekt?

Die Rückmeldungen sind unglaublich – viele berichten, dass sie durch meine Geschichte oder die im Buch erzählten Mutmacher*innen neu über sich und ihr eigenes Anderssein nachdenken und mehr Selbstvertrauen gewinnen.

Ihr Projekt geht über das Buch hinaus. Was ist noch geplant?

Als Speaker bin ich unterwegs, halte Vorträge und Workshops in Unternehmen. In diesem Jahr entsteht daraus auch ein Verein, der Schülerinnen und Schüler unterstützt.

Was wünschen Sie sich für die Lesung in Augsburg?

Einen Raum für Austausch und Begegnung – dass Menschen inspiriert und ermutigt nach Hause gehen und mutiger zu sich selbst stehen. "Mutmacher-Menschen" soll verbinden und Mut geben.

Welche Botschaft geben Sie den Leserinnen und Lesern mit?

Jeder Mensch kann ein Vorbild sein. Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben – sondern trotz Angst weiterzugehen. Und genau das wünsche ich allen, die mein Buch lesen.

Info:

Mutmacher-Menschen
Schräg. Stark. Außergewöhnlich.

Pinguletta Verlag, 2025

https://www.marcelfriederich.de/buch

https://www.marcelfriederich.de

 

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Einsmehr - Nachhaltigkeit und Inklusion im Hotel: Das Hotel einsmehr ist etwas Besonderes: Es gibt Menschen mit einer Beeinträchtigung einen Arbeitsplatz auf dem ersten Arbeitsmarkt, die dort ihre Fähigkeiten und Talente einbringen können.

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Wohnen
Soziales & Teilhabe

wagnisSHARE – genossenschaftlich wohnen in Augsburg

Gemeinschaft statt Anonymität: Die Münchener wagnis eG verwirklicht im Sheridanpark ihr erstes Augsburger Wohnprojekt. Gemeinsame Flächen, solidarisches Teilen und bezahlbare Mieten prägen wagnisSHARE.

Wohnbaugenossenschaft wagnis eG
Siegfried-Aufhäuser-Straße
86157 Augburg
Deutschland

Die drei Wohnblocks von wagnisSHARE

Ein Gästeapartment, eine Werkstatt und frei zugängliche Dachterrassen – das gibt es jetzt im Sheridanpark in Augsburg. Die drei Mehrfamilienhäuser von wagnisSHARE zeigen, wie gemeinschaftliches Wohnen funktioniert: geteilte Räume statt Platz in jeder Wohnung, Begegnung statt Anonymität, bezahlbare Mieten statt Wohnungsnot.

Gemeinschaftliches Wohnen steht im Mittelpunkt der Projekte der wagnis eG. Sie entstand als Reaktion auf das Wohnen in anonymen Wohnblocks und die Einsamkeit inmitten von Menschenmassen in der Großstadt. Dem „jeder für sich“ setzte die Genossenschaft eine Vision von Gemeinschaft und solidarischem Teilen entgegen. Mehrfamilienhäuser mit gemeinsam genutzten Flächen und die Kombination aus geförderten und nicht geförderten Wohneinheiten sollen möglichst unterschiedliche Menschen zusammenbringen.

Visionäre aus München

Die wagnis eG, 2000 in München gegründet, zählt inzwischen rund 4.500 Mitglieder. Sie betreut neun Objekte mit rund 750 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die Wohnprojekte bestehen aus selbstorganisierten und selbstverwalteten Hausgemeinschaften, deren Bewohner*innen eine Art „Dorf in der Stadt“ bilden. Jedes Projekt ist Gemeinschaftseigentum der Mitglieder. Sie besitzen lebenslanges Wohnrecht und zahlen dauerhaft günstige Mieten – ein wichtiger Aspekt in Zeiten explodierender Wohnkosten.

Da viele Mitglieder der wagnis eG in Augsburg wohnen, war es nur konsequent, dort auch das erste Wohnprojekt außerhalb von München anzugehen. Im Frühjahr 2021 bewarb sich die Genossenschaft für ein Baufeld im Sheridanpark und konnte die Jury mit ihrem Konzept überzeugen. Das Ziel: solidarisches Teilen, bewusster Umgang mit Ressourcen und das Erschließen neuer Gestaltungspotentiale. Die zuständige Baugruppe wählte den Namen „wagnisSHARE“.

Ökologisch, sozial, nachhaltig 

Im Sheridanpark entstanden so drei Mehrfamilienhäuser mit drei bis vier Stockwerken in Massivholzbauweise mit 46 Wohnungen. Eine Mischung aus frei finanzierten und geförderten Wohnungen trägt dazu bei, dass sich eine inklusive und Generationen übergreifende Nachbarschaft entwickeln kann. Studierende leben neben Familien, Seniorinnen neben Alleinerziehenden.

Die Gemeinschaftsflächen entlasten die eigenen Wohnungen und schaffen Orte für Begegnungen. Wer nur eine kleine Wohnung hat, kann trotzdem Gäste einladen – ins Gästeapartment. Wer ein Fahrrad reparieren oder ein Möbelstück bauen möchte, nutzt die gemeinsame Werkstatt statt des eigenen Kellers. Die Dachterrassen haben unterschiedliche Nutzungskonzepte: Eine dient als Gemüsegarten, eine andere als Treffpunkt für gemeinsame Grillabende.

Begegnung im Quartier

Ein Platz im Süden der Wohnanlage ermöglicht es den Bewohnenden andere Menschen aus dem Quartier zu treffen und sich auszutauschen. wagnisSHARE öffnet sich also bewusst nach außen und bleibt kein geschlossenes System. Das Konzept der Genossenschaft wirkt so über die eigenen Hausgrenzen hinaus und prägt das soziale Leben im gesamten Sheridanpark.

Wohnungen in wagnisSHARE werden nicht im Rahmen von den sonst üblichen Massenbesichtigungsterminen oder Wartelisten vergeben. Stattdessen wählt ein Bewerbungsverfahren die passenden Bewohner*innen aus, das Wert auf Vielfalt, Integration und soziale Aspekte legt. Info-Abende in Präsenz ermöglichen es beiden Seiten zu prüfen, ob Erwartungen und Wünsche zusammenpassen. Wer einziehen möchte, sollte bereit sein, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.

Fazit: Ein Modell für Augsburg

wagnisSHARE zeigt, dass Wohnen anders gehen kann: bezahlbar, ökologisch und sozial. Die Genossenschaft beweist, dass hohe Mieten keine Naturgesetze sind und dass Gemeinschaft kein romantisches Ideal bleiben muss, sondern konkret gelebt werden kann. In Zeiten von Wohnungsnot und sozialer Vereinzelung ist das ein vielversprechendes Modell – nicht nur für den Sheridanpark, sondern für die ganze Stadt.

Aktuelle Informationen zu wagnisSHARE und zur Bewerbung für Wohnungen finden sich auf der Website der wagnis eG. Dort gibt es auch Einblicke in andere Wohnprojekte der Genossenschaft und die Möglichkeit, Mitglied zu werden.

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Pa*radieschen startet in Pfersee durch - Der Pa*radieschen e.V. aus Augsburg hat zusammen mit 225 Kreditgeber*innen ein Mehrfamilienhaus in Pfersee gekauft. In der Weißenburger Straße 32 wird jetzt ein Gemeinschaftswohnprojekt mit vielfältigem Angebot für die Stadtgesellschaft entstehen.

WOGENAU – die junge Wohnungsbaugesellschaft - Bezahlbarer Wohnraum, in dem Jung und Alt auch inklusiv zusammenleben, sind die Ziele der 2019 gegründeten Wohnbaugenossenschaft.

"Es geht um viel mehr, als um ein eigenes Haus!“ - Die Augsburger Vereine Unser Haus und Pa*radieschen zeigen, dass auf dem knallharten Immobilienmarkt Träume vom gemeinsamen Wohnen und solidarischem Zusammenleben wahr werden können.
 


 

Umarmungen zum Welt-Knuddeltag in Augsburg

Umarmungen zum Welt-Knuddeltag in Augsburg

Königsplatz
86150
Augsburg
Zwei Menschen umarmen sich im Schnee auf einem Platz in Augsburg.
Stefan Kaindl und seine Cushelcrew verschenken am Welt-Knuddeltag auf dem Kö ein Lächeln, Nähe oder auch ein Gespräch.

Kostenlose Umarmungen für alle!

Anlässlich des internationalen Weltknuddeltags am 21. Januar lädt die Cuschelcrew um Stefan Kaindl zum gemeinsamen Umarmungen-Verschenken am Augsburger Königsplatz ein.

Nach dem großen Erfolg der vorweihnachtlichen Aktion „Kuscheln statt Kaufen" soll auch diese Veranstaltung zeigen, wie viel Freude und Glück zwischenmenschliche Nähe und Umarmungen bringen können. Die Aktion möchte ein Zeichen setzen, dass menschliche Begegnungen mehr Freude bereiten können, als die Stadt nur als Ort des Konsums wahrzunehmen.

„Viele Ersatzbefriedigungen, die uns Menschen und unser Ökosystem belasten, können wir getrost hinter uns lassen, wenn wir uns wieder unserer Verbindung mit der Natur, uns selbst und unseren Mitmenschen zuwenden.“

Stefan Kaindl, Organisator der Knuddelaktion

Alle Interessierten sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und ebenfalls Umarmungen zu verschenken. Die einfache Geste kann bei den Beteiligten, bei anderen Menschen und in der Atmosphäre der Stadt eine besondere Wirkung entfalten.

Mehr Informationen zur Aktion und ihrer Entstehungsgeschichte:
https://cuschelcrew.de/weltknuddeltag/

 

Info

  • Wann: Mittwoch, 21. Januar 2026
  • Uhrzeit: 15:00 – 18:00 Uhr
  • Wo: Königsplatz, Augsburg
  • Veranstalter: Cushelcrew Augsburg
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Soziales & Teilhabe

Frauenbude Hochzoll - Auszeit vom Alltag

Mitten in Augsburg-Hochzoll gibt es seit 2023 einen Ort, der Frauen gehört – zum Reden, Kreativsein und Durchatmen, fernab von Familie, Job und den kleinen und großen Lasten des Alltags.

86163 Augsburg, Hochzoll-Nord
Deutschland

Zwei lächelnde Frauen vor einem ornamentalen Raumteiler. Die linke Frau trägt ein grün gestreiftes Shirt, die rechte einen rosa Hoodie. Sie halten gemeinsam ein Schild mit der Aufschrift "frauen BUDE – good vibes only".

Der Alltag rauscht vorbei. Familie, Job, mentale Last – und irgendwo dazwischen verschwindet manchmal die eigene Zeit, die eigene Stimme. Genau hier setzt die Frauenbude in Augsburg Hochzoll an. Ein Ort, an dem Frauen jeden Alters zur Ruhe kommen, nachdenken und Kraft tanken können.

Sprechen, Singen, Kreativ sein

Herzstück der Frauenbude sind Gesprächskreise, in denen sich Frauen über Themen austauschen, die sie gerade beschäftigen: Weiblichkeit, eigene Bedürfnisse, Mutterschaft, Partnerschaft, alleinerziehend sein und vieles mehr. Hier wird zugehört, ohne zu bewerten. Hier ist Raum für das, was im Alltag oft keinen Platz findet.

Daneben gibt es Kreativangebote und Singkreise. Yoga, Weben, Basteln oder beim gemeinsamen Singen Gemeinschaft erleben – die Angebote sind vielfältig und wachsen mit den Ideen der Teilnehmerinnen.

"Wir haben die ‚Bude' ins Leben gerufen, um einen Ort zu schaffen, in dem sich Frauen sicher fühlen können, einfach mal laut denken können, sich gehört fühlen und sich gegenseitig unterstützen."

Sandra Becker und Linda Kaindl, Initiatorinnen der Frauenbude

Wunsch nach Auszeit

Die Idee zur Frauenbude entstand aus dem eigenen Bedürfnis der beiden Initiatorinnen. Sie suchten einen Ort, an dem sie abseits des Familienalltags eine unkomplizierte Auszeit nehmen konnten – ohne lange Anfahrt, ohne großen Aufwand. Einen Ort, an dem Frauen einfach sein dürfen.

Seit 2023 gibt es diesen Ort nun in Hochzoll-Nord. Ob für ein paar Stunden oder ein paar Tage – wer einfach mal raus will, findet hier einen temporären Rückzugsort. Ein Raum, der Schutz bietet, der Kraft spendet und der zeigt: Du bist nicht allein.

Teil der Transition Town Bewegung

Die Frauenbude ist mehr als ein Treffpunkt. Sie ist eine Projektgruppe der Transition Town Augsburg und damit auch Mitglied in der Lokalen Agenda Augsburg. Das bedeutet: Hier geht es nicht nur um individuelle Auszeiten, sondern auch um gesellschaftlichen Wandel – um gegenseitige Unterstützung, um Empowerment, um die Stärkung von Frauen in ihrer Selbstwahrnehmung, um Kraft zu tanken, um Wandel mitzugestalten, um in guter Gemeinschaft mit allen Menschen zu leben.

Mitmachen erwünscht!

Wer Lust hat mitzumachen oder eigene Ideen für Formate und Kreise hat, ist herzlich willkommen. Die Frauenbude lebt von den Frauen, die sie nutzen und gestalten. Nähere Informationen gibt es per E-Mail: frauenbude@transition-town-augsburg.de

Also: Traut euch, reinzuschauen. Die Frauenbude wartet auf euch – mit offenen Armen und offenem Ohr.

 

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