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Klimaschutz
Umweltschutz & Ökologie

Bund Naturschutz Ortsgruppe Mering-Ried

Die Bund Naturschutz-Ortsgruppe Mering-Ried kümmert sich seit über 40 Jahren um Landschaft, Tier, Natur und Umwelt in Mering und Ried.

Bund Naturschutz Ortsgruppe Mering-Ried
Wiesenstraße 3
86415 Mering
Deutschland

Bund Naturschutz Ortsgruppe Mering-Ried

Die Bund Naturschutz Ortsgruppe Mering-Ried gibt es nun schon seit über 40 Jahren und entstand aus einer für die Umwelt engagierten und begeisterten Gruppe Meringerinnen und Meringer. Die ehrenamtlichen Aktiven leisten in vielen freien Stunden praktischen Naturschutz, der zum Erhalt schützenswerter Lebensräume und Landschaften beiträgt.

Jedes Jahr erwartet die Aktiven zahlreiche Aktionen und Projekte, aber auch Pflegeeinsätze und Veranstaltungen. Jährlich sind sie beispielsweise bei der Krötenwanderung beteiligt. Bei gemeinsamen Exkursionen ging es bereits an die Wertach, zur Lechstaustufe 21 zu den Kreuzenzian-Ameisenbläulingen oder auf die Königsbrunner Heide zur Gladiolenblüte. Auch im Hartwald gibt es immer etwas zu tun oder auch zu sehen - unter anderem die Reinigung der Nistkästen, Aufforstungen und Anpflanzungen oder Kulturpflege. Auch eine Saatgut-Bücherei hat die Ortsgruppe eingerichtet. Und natürlich kümmert sie sich auch um ihre Streuobstwiese.

Als ältester und größter Umweltschutzverband ist der Bund Naturschutz bei Planungsvorhaben mit Eingriffen in Natur und Landschaft involviert und ist auch zur Verbandsklage berechtigt. Außerdem arbeitet er als gemeinnütziger Verein unabhängig von Parteipolitik, Wirtschaft und Religion.

Der Verein sucht immer nach neuen Interessierten, die sich für Natur und Tier in Mering und Ried einsetzen wollen. Ob bei Pflegeeinsätzen, Infoständen oder einfach nur bei den monatlichen Treffen – alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen und ihrer Tatkraft einzubringen.

Waldcafé 60+: Wildbienen im Stadtwald

Waldcafé 60+: Wildbienen im Stadtwald

Umweltbildungszentrum
Doktor-Ziegenspeck Weg 6
86161
Augsburg
Welche Wildbienen summen durch den Augsburger Stadtwald? Beim Waldcafé 60+ gibt es spannende Einblicke ins Monitoring, Tipps zum Bienenschutz und gesellige Kaffeerunde.

Wildbienen im Stadtwald

Habt ihr euch schon einmal gefragt, welche Wildbienen im Augsburger Stadtwald unterwegs sind und wie es um ihren Lebensraum steht? Beim Waldcafé 60+ dreht sich am Donnerstag, 26. November, von 13 bis 16 Uhr alles um das Thema „Wildbienen im Stadtwald“.

Freut euch auf spannende Einblicke in das Wildbienenmonitoring 2025 und erfahrt, welche Wildbienen im Stadtwald vorkommen und wie ihr ganz persönlich zu ihrem Schutz beitragen könnt. Dabei gibt es viele Informationen und Anregungen, wie sich bereits mit kleinen Maßnahmen im eigenen Umfeld etwas für die wichtigen Bestäuber tun lässt.

Treffpunkt ist das Umweltbildungszentrum, Doktor-Ziegenspeck-Weg 6. Für die Anreise mit dem ÖPNV könnt ihr die Linie 32 bis zur Haltestelle Zoo/Botanischer Garten nehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Damit alles gut vorbereitet werden kann, meldet euch bitte bis spätestens Mittwoch, 25. November, unter augsburg.de/kontakt-waldpavillon oder telefonisch unter 0821 324 6118 an.

"Lebenslanges Lernen" im WaldCafe 60+

„Lebenslanges Lernen“ – so lautet das Motto des WaldCafe 60+. Immer am letzten Donnerstag eines Monats widmen wir uns einem spannenden Thema zu Augsburgs Naturvielfalt. Vorträge und Exkursionen, sowie Bastelnachmittage für Großeltern und ihre Enkel sind geplant. Das Café im WaldCafe 60+ ist wörtlich zu nehmen. Die gesellige Kaffeerunde ist bei allen Terminen fest mit eingeplant.

Info

  • Waldcafé 60+ „Wildbienen im Stadtwald“
  • Donnerstag, den 26. November
  • 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Treffpunkt: Umweltbildungszentrum, Doktor-Ziegenspeck Weg 6 (ÖPNV Linie 32 bis Haltestelle Zoo/Botanischer Garten)
  • Spendenbasis
  • Anmeldung: bis Mittwoch, 25. November, auf augsburg.de/kontakt-waldpavillon oder telefonisch unter 0821 324 6118.

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Rund um den Igel im Waldcafé 60+

Rund um den Igel im Waldcafé 60+

Umweltbildungszentrum
Doktor-Ziegenspeck Weg 6
86161
Augsburg
Ein Igel
Igel in Augsburg: Warum gehört das Stacheltier zu den ältesten Säugetieren und ist trotzdem bedroht? Im Waldcafé 60+ gibt es Wissen, Igelschutz-Tipps und Kaffee.

Rund um den Igel

Habt ihr euch eigentlich schon mal gefragt, warum der Igel zu den allerältesten Säugetieren unserer Erde gehört – und weshalb das kleine Stacheltier heute leider auf der Roten Liste der bedrohten Arten steht? Genau diesen Fragen widmet sich der gemütliche Nachmittag „Rund um den Igel“ im Rahmen des Waldcafés 60+. Am Donnerstag, 29. Oktober, von 13:00 bis 16:00 Uhr können die Teilnehmenden im Umweltbildungszentrum, Doktor-Ziegenspeck-Weg 6, einen informativen und entspannten Nachmittag rund um das faszinierende Wildtier erleben. 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Über eine kleine Spende freut sich das Waldcafé natürlich immer. Die Besucherinnen und Besucher erwarten spannende Einblicke in die geheimnisvolle Lebensweise der stacheligen Wildtiere. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie Igel in der Umgebung bestmöglich unterstützt werden können und welche kleinen Maßnahmen im Alltag eine große Wirkung haben können.

"Lebenslanges Lernen" im WaldCafe 60+

„Lebenslanges Lernen“ – so lautet das Motto des WaldCafe 60+. Immer am letzten Donnerstag eines Monats widmen wir uns einem spannenden Thema zu Augsburgs Naturvielfalt. Vorträge und Exkursionen, sowie Bastelnachmittage für Großeltern und ihre Enkel sind geplant. Das Café im WaldCafe 60+ ist wörtlich zu nehmen. Die gesellige Kaffeerunde ist bei allen Terminen fest mit eingeplant.

Info

  • Waldcafé 60+ „Rund um den Igel“
  • Donnerstag, den 29. Oktober 2026
  • 13:00 bis 16:00 Uhr
  • Treffpunkt: Umweltbildungszentrum, Doktor-Ziegenspeck Weg 6 (ÖPNV Linie 32 bis Haltestelle Zoo/Botanischer Garten)
  • Eintritt auf Spendenbasis
  • Anmeldung: bis Mittwoch, 28. Oktober, auf augsburg.de/kontakt-waldpavillon oder telefonisch unter 0821 324 6118.

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Umweltschutz & Ökologie

Recycling Atelier Augsburg - von Altkleidern zu neuen Stoffen

Wie werden aus Alttextilien hochwertige Produkte? Das Recycling Atelier Augsburg erforscht als weltweit erste Modellfabrik einen nachhaltigen Stoffkreislauf – von der Sortierung bis zur Weiterverarbeitung.

SIGMA Technopark - Halle 15
Werner-von-Siemens-Straße 6
86159 Augsburg
Deutschland

Produkt aus dem THA Recyclingatelier Augsburg. Bild Matthias Leo

Unsere Kleiderschränke platzen aus allen Nähten: Neue Modetrends, spontane Fehlkäufe oder einfach die Lust auf Veränderung sorgen dafür, dass sich getragene Hemden, Hosen und Pullis zu beachtlichen Bergen stapeln. So entstehen Millionen Tonnen Alttextilien jedes Jahr, weil Mode immer schneller und günstiger produziert wird, während immer weniger Kleidung wirklich lange getragen wird.

Kaum Recycling von Textilien

Von den rund 1,6 Millionen Tonnen Altkleider und insgesamt bis zu fünf Millionen Tonnen Alttextilien in Deutschland werden nur etwa ein Prozent wirklich recycelt – also zu neuen Textilien verarbeitet. 73 Prozent landen in der thermischen Verwertung also der Müllverbrennung – oder auf Deponien. Der Rest wird zu Putzlappen und Malervliesen „downgecycelt“. Das ist ein riesiger Rohstoffverlust, ganz abgesehen von den entstehenden Treibhausgasen durch Verbrennung. 
Wie lässt sich Textilrecycling verbessern, um hochwertige Ringgarne für neue Stoffe und Produkte herzustellen? Antworten darauf sucht das Recycling Atelier Augsburg, eine Modellfabrik für mechanisches Textilrecycling. Gegründet im Juni 2022 von Forschenden der Technischen Hochschule Augsburg und ihres An-Instituts ITA Augsburg, wird das Projekt im Rahmen der Hightech Agenda Plus des Freistaates Bayern gefördert.

Die Idee in Augsburg

Das Recycling Atelier Augsburg betrachtet die gesamte textile Wertschöpfungskette –von der Sortierung von Alttextilien bis zur Herstellung neuer textiler Endprodukte. Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit Industriepartnern innovative Lösungen für ein hochwertiges Textilrecycling zu entwickeln und einen geschlossenen Stoffkreislaufes zu schaffen. Alttextilien werden als wertvolle Rohstoffquelle verstanden und durch gezielte Aufbereitungs- und Verarbeitungsprozesse zu hochwertigen Ringgarnen verarbeitet. Daraus entstehen dann neue textile Produkte. 
Entscheidend jedoch ist die Qualität der Ausgangsstoffe.  Um neue Garne zu produzieren, müssen möglichst lange Fasern aus den alten Textilien gewonnen werden. Zerschlissene oder kaputte Kleidung, aber auch Fast-Fashion-Textilien, bieten oftmals nicht die benötigte Qualität.

 

„Haben die Ausgangstextilien eine schlechte Qualität, sind sie für die Herstellung neuer Garne oft nur eingeschränkt nutzbar.“

Loraine Labus, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektingenieurin am ITA Augsburg

Modellwerkstatt und Lernfabrik 

Im Recycling Atelier Augsburg wird Schritt für Schritt getestet, wie sich mechanisches Textilrecycling umsetzen lässt. Es ist ein langer Prozess, bis aus alten Kleidungsstücken neues Garn entsteht. Bei einer Führung durch die Hallen der Modellfabrik im SIGMA Technopark in Augsburg-Hochfeld zeigt Loraine Labus die verschiedenen Prozessschritte des mechanischen Textilrecyclings: 

  • Sortieren: Zunächst müssen die angelieferten Alttextilien sortiert werden. Ein KI-gestütztes Erkennungssystem, entwickelt im THA-Forschungsprojekt „detex“ (Link: https://www.tha.de/Informatik/THA-ias/detex.html) erkannt Farben und  identifiziert Störstoffe wie Knöpfe oder Reißverschlüsse. Diese müssen danach anschließend per Hand entfernt werden, um eine Beschädigung von Maschinen in der weiteren Verarbeitung zu verhindern.
  • Zerkleinern: Danach schneidet eine Maschine die Stoffe in kleine Rechtecke. Die optimale Schnittgröße ist entscheidend, um lange Fasern zu gewinnen. Anschließend zerfasert eine Reißmaschine die Stoffstücke. Die gewonnenen Reißfasern lassen sich zu Garnen verarbeiten oder in Vliesstoffen nutzen, etwa für Gipsfaserplatten im Forschungsprojekt „GiFaTex“ des ITA Augsburgs und des Technologietransferzentrums (TTZ) der THA in Aichach.
  • Mischen und Spinnen: Im nächsten Schritt werden die recycelten Fasern mit neuen Rohfasern, sogenannten „Virgin Fasern“, gemischt, parallelisiert und verstreckt. Eine Mischung aus 50 Prozent Recyclingfasern und 50 Prozent Virgin Baumwollfasern sorgt für die nötige Garnqualität. Vom Kardenband bis zum fertigen Ringgarn wird das Material immer feiner und durch Drehung zu einem stabilen Garn versponnen.

Das Ergebnis

Die im Recycling Atelier Augsburg gewonnenen Recyclinggarne wurden im kleinen Maßstab bereits erfolgreich zu verschiedenen textilen Materialien weiterverarbeitet. Im staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) entstanden auf einer Jaquardwebmaschine unterschiedliche Stoffe für Hemden oder Geschirrhandtücher. Die Garne eigenen sich ebenso zum Stricken. 
Loraine Labus zeigt einen gestrickten Kinderpulli aus Recyclinggarn. Er fühlt sich weich an, seine Farbe ist ein pastelliges Blau. Wie kam diese Farbe zustande? Ganz einfach: Beim Sortieren wurden vor allem blaue Alttextilien ausgewählt. So entfallen das Entfärben und Neufärben, was Chemikalien spart – gut für die Umwelt und die Haut. 
Noch sind Recyclingfasern nicht durchgängig wettbewerbsfähig. Doch das Recycling Atelier Augsburg arbeitet daran, den Prozess technisch, wirtschaftlich und ökologisch zu optimieren. Auf seiner Homepage zeigt das Atelier in kurzen Videos, wie Partnerfirmen die Techniken bereits nutzen und welche Produkte daraus entstehen: Walk 4 Recycling – sustainable textiles. 
Wie du deine alten Textilien richtig entsorgst, bis das Textilrecycling wirklich funktioniert, erfährst du hier: link zum anderen Text

 

„Unser Anspruch ist es, den Recyclinganteil so hoch wie möglich zu setzen. Das entstehende Garn ist nicht so homogen wie herkömmliche Neuware – hier muss ein Umdenken der Endverbraucher stattfinden.“

Loraine Labus, Projektingenieurin am Institut für Textiltechnik Augsburg

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ReFashion MINT: Textilrecycling im Schulalltag erleben - Das innovative Bildungsprojekt zeigt, wie Technik, Mathematik und Informatik zur Lösung realer Umweltprobleme beitragen können – und macht das Thema Textilrecycling greifbar.

Umsteigen auf Recyclingpapier! ... und damit Urwälder retten. Gastkolumne von Ute Michalik, AG Papierwende der Lokalen Agenda 21 in Augsburg. Sie sagt: Umweltpapier hat ein schlechtes Image. Völlig zu Unrecht. Wer Recylingpapier nutzt, leistet einen großen Beitrag zum Umweltschutz.

Öffnungszeiten
Führungen auf Anfrage
×
Bildung
Umweltschutz & Ökologie

Wassercampus Augsburg: Wasser erleben

Augsburg ist eine Wasserstadt, und der neue Wassercampus des UBZ macht das erlebbar: mit Führungen, Workshops, Vorträgen und Radtouren zu Trinkwasser, Flüssen, Klimawandel und dem Augsburger Wassersystem.

Umweltbildungszentrum Augsburg
Dr.-Ziegenspeck-Weg 6
86161 Augsburg
Deutschland

Augsburger Wassercampus

Augsburg ist eine Wasserstadt – und der Augsburger Wassercampus macht die vielen Facetten von Wasser in Augsburg erlebbar. Dabei verbindet das vom UBZ entwicklete Bildungsangebot Veranstaltungen und Lernorte in der Stadt. Dabei geht es nicht nur um das berühmte Augsburger Wassersystem und seine Geschichte, sondern auch um Trinkwasser, Flüsse und ihre Lebensräume, Klimawandel und globale Fragen rund um die Ressource Wasser.

Das Prinzip erinnert ein wenig an ein Studium – allerdings ohne Prüfungen, festen Stundenplan oder Zeitdruck. Teilnehmende stellen sich ihr Programm selbst zusammen und besuchen Veranstaltungen, die im Rahmen des Wassercampus angeboten werden. Das sind Führungen, Workshops, Vorträge, Radtouren oder Ferienangebote.

"Der Wassercampus verbindet Wissen, Erleben und eigenes Entdecken. So wird Wasserbildung für alle in der Wasserstadt Augsburg zugänglich.“ 

Sebastian Streitberger, Bildungsreferent für Wasser und Welterbe am UBZ

Das Angebot richtet sich an Schulklassen und andere Gruppen ebenso wie an Familien und Einzelpersonen. Eine Anmeldung zum Wassercampus selbst ist nicht nötig. Ihr braucht lediglich die Stempelkarte und los gehts. Veranstaltung findet ihr im Prgramm des UBZ. Für einzelne Veranstaltungen kann jedoch eine Anmeldung oder Teilnahmegebühr erforderlich sein.

Fünf Themen rund ums Wasser

Der Wassercampus betrachtet Wasser aus fünf unterschiedlichen Perspektiven. Ein Themenbereich beschäftigt sich mit Wasser als Lebensgrundlage und mit Gewässern als Lebensräumen. Ein weiterer führt in das UNESCO-Welterbe des Augsburger Wassermanagement-Systems und damit in die lange Geschichte der Augsburger Wasserwirtschaft.

Auch Lech und Wertach und der Wandel der Flusslandschaften spielen eine wichtige Rolle. Dabei geht es beispielsweise um Renaturierung und Projekte wie Licca liber und Wertach vital. Hinzu kommen die Folgen des Klimawandels für Wasser und Gewässer sowie die Frage, wie Wasser künftig nachhaltig genutzt werden kann.

Der fünfte Bereich richtet den Blick über Augsburg hinaus: Wie ist Wasser weltweit verteilt? Wo entstehen Konflikte um die kostbare Ressource? Und welchen Einfluss haben Landwirtschaft, Industrie und Konsum?

Stempel sammeln auf dem Wassercampus

Wer am Wassercampus teilnehmen möchte, benötigt eine Stempelkarte. Für jede besuchte Wassercampus-Veranstaltung gibt es einen Stempel. Insgesamt könnt ihr sieben Stempel sammeln. Aus jedem der fünf Themenbereiche müsst ihr mindestens eine Veranstaltung besuchen, zwei weitere könnt ihr frei wählen.

Einen festgelegten Zeitraum gibt es dafür nicht: Die Stempelkarte ist zeitlich nicht begrenzt. So lässt sich der Wassercampus entsprechend der eigenen Interessen und Möglichkeiten nach und nach absolvieren.

Ist die Karte voll, könnt ihr sie gegen eine Abschlussurkunde und einen sogenannten „Wasserschatz“ eintauschen. Dafür bekommt ihr von den Partnern (UBZ, Zoo, Stadtwerke Augsburg, Weltererbe-Büro, FCA) kleine Belohnungen.

Ein Campus in der ganzen Stadt

Einen klassischen Campus mit Hörsälen und Seminarräumen gibt es dabei jedoch nicht. Die Idee besteht vielmehr darin, unterschiedliche Wasserorte, Bildungsangebote und Einrichtungen Augsburgs miteinander zu verbinden.

Entwickelt wurde der Wassercampus vom Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ). Gemeinsam mit verschiedenen Partnern entsteht so ein wachsendes Bildungsnetzwerk rund um das Thema Wasser. Auch das Veranstaltungsangebot soll laufend erweitert werden.

Der Wassercampus bietet damit insbesondere Schulen und anderen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, das Thema Wasser aus unterschiedlichen Perspektiven zu erschließen. Gleichzeitig steht das Angebot allen offen, die Augsburg als Wasserstadt kennenlernen und sich mit einer der wichtigsten natürlichen Ressourcen beschäftigen möchten.
 

Infos

Veranstalter: Der Augsburger Wassercampus ist ein Projekt des Umweltbildungszentrums Augsburg (UBZ)

Zielgruppen: Schulklassen, Gruppen, Familien und Einzelpersonen

Teilnahme: Für den Wassercampus selbst ist keine Anmeldung erforderlich. Für einzelne Veranstaltungen können Anmeldung und Teilnahmegebühren erforderlich sein.

Stempelkarte: Die Stempelkarte ist unter anderem im Umweltbildungszentrum Augsburg und im Welterbe-Info-Zentrum am Rathausplatz sowie bei Veranstaltungen des Wassercampus erhältlich.

Wasserschatz:  Eine vollständig ausgefüllte Stempelkarte kann im Umweltbildungszentrum oder im Welterbe-Info-Zentrum gegen eine Urkunde und einen Wasserschatz eingetauscht werden (z.B: 15-€-Gutschein für eine Veranstaltung des Umweltbildungszentrums Augsburg, Freikarte für den Augsburger Zoo, Wasserkaraffe der Stadtwerke Augsburg, Handtuch des Welterbe-Büros, Überraschungstüte des FC Augsburg)

Weitere Infos und Termine: ubz-augsburg.de/wassercampus

„Gerade in Zeiten von Dürre und Klimawandel wird deutlich, wie wertvoll Wasser für unsere Landschaft, unsere Ökosysteme und unsere Lebensqualität ist. Der Wassercampus macht diese Zusammenhänge dort erlebbar, wo sie direkt vor unserer Haustür stattfinden. Und er lädt ein, rauszugehen, ganz genau hinzusehen und die vielfältigen Zusammenhänge zu verstehen.“

Nicolas Liebig, Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands Augsburg e.V.

Gärtnern
plastikfrei
Umweltschutz & Ökologie

Wertachwiese Pferseer Gemeinschaftsgarten e.V.

Seit 2018 wird auf der Wertachwiese in Pfersee gemeinsam biologisch gegärtnert. Statt Einzelbeeten stehen Gemeinschaft, Naturschutz und der gemeinsame Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen im Mittelpunkt.

Wertachwiese Pferseer Gemeinschaftsgarten e.V.
Wasenmeisterweg 138
86199 Augsburg
Deutschland

Wertachwiese Logo und Foto des Gartens

Wer auf der Wertachwiese gärtnert, braucht keine eigene Parzelle. Seit 2018 wird auf dem rund 2.000 Quadratmeter großen Gelände in Pfersee alles gemeinschaftlich geplant, bepflanzt, gepflegt und geerntet. Gemüse, Kräuter und Beeren wachsen hier ebenso wie die Gemeinschaft – denn gemeinsames Gärtnern, Werkeln, Kochen und Essen gehören untrennbar zusammen. 

Der Verein versteht sich als Naturgarten und setzt konsequent auf biologisches Gärtnern. Chemische Pflanzenschutzmittel sind tabu, ebenso möglichst Plastik bei der Gartenarbeit. Stattdessen entstehen Lebensräume für Wildbienen, Insekten und andere Tiere. Auch ein Bio-Imker hat seine Bienenvölker auf dem Gelände angesiedelt. Mitglieder haben gemeinsam ein Kompostsystem, zahlreiche Naturstrukturen und sogar eine Komposttoilette ohne Chemie gebaut. 

Die Wertachwiese lebt davon, dass sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten einbringen. Manche säen und pflanzen, andere reparieren, bauen Hochbeete, organisieren Werkzeuge oder kümmern sich um gemeinsame Mahlzeiten. Gartenwissen ist keine Voraussetzung – wichtiger sind Freude am Mitmachen und Lust auf Gemeinschaft. 

Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. Während der Gartensaison trifft sich die Gruppe regelmäßig zum gemeinsamen Gärtnern; Interessierte können unverbindlich vorbeischauen und den Garten kennenlernen. 

 

Infos:

Adresse: Auf dem Radweg zwischen Wasenmeisterweg und Wertach, Zugang über Wasenmeisterweg 138 (Schranke) 

ACHTUNG: Parkmöglichkeiten nur in der Uhlandstraße.
Anfahrt: Buslinie 35, Pfersee Süd
 

Öffnungszeiten
gemeinschaftliches Gärtnern
Mi ab 17 Uhr
1. Sa im Monat ab 20 Uhr
Ausflüge
grüne Oasen
Umweltschutz & Ökologie

Zoo Augsburg – Tiere erleben, Arten schützen

Der Zoo Augsburg begeistert immer wieder aufs Neue mit seinen etwa 1.000 Tieren in über 200, oft gefährdeten Arten. Bildungsangebote und nachhaltige Projekte zeigen, wie jeder Besuch bedrohten Arten helfen kann.

Brehmplatz 1
86161 Augsburg
Deutschland

Schneeleopard Zoo Augsburg

Ob Elefant oder Zwerggecko, ob Pinguin oder Geburtshelferkröte: Jedes Tier im Augsburger Zoo hat seine eigenen Besonderheiten und seine eigenen Geschichten. Viele handeln von der Gefährdung dieser Arten durch den Menschen. Hier setzt der Zoo als Zentrum für Arten- und Naturschutz an: Gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern sollen bedrohte Arten gerettet werden.

Die Haltung und Zucht von Breitmaulnashörnern, Kiebitzen, Europäischen Sumpfschildkröten und vielen mehr erhält diese Arten in menschlicher Obhut. Über den freiwillig an der Kasse zu zahlenden Artenschutz-Euro helfen Zoobesucher*innen zudem auch Tieren in der Natur: Jährlich können so vom Zoo etwa 500.000 € an Artenschutzprojekte auf der ganzen Welt weitergeleitet werden. Auch in Augsburg wurden zusammen mit dem Landschaftspflegeverband der Stadt mehrere Projekte realisiert, die dem Erhalt lokaler Wälder und Wiesen dienen. Dazu gehört das Beweidungsprojekt der Wildpferde in den Königsbrunner Heiden.

Warum Arten- und Naturschutz überhaupt wichtig sind und was jede und jede*r Einzelne dafür tun kann, wird in den vielfältigen Bildungsangeboten genauer beleuchtet. Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) ist hierbei besonders wichtig: Der Zoo ist Mitglied des Augsburger BNE-Netzwerks und erhielt 2026 die nationale BNE-Auszeichnung der UNESCO. Im Angebot sind Führungen, Kindergeburtstage, Ferienprogramme, Besuche beim Lieblingstier und Aktionstage wie der Pinguin- oder Gürteltier-Tag: Im Zoo Augsburg ist für jeden etwas dabei! 
 
Weitere Infos: 

  • Öffnungszeiten: Der Zoo öffnet um 9 Uhr, je nach Jahreszeit schließt er zwischen 16:30 (Winter) und 18:30 (Sommer)
  • Termine findet ihr um Veranstaltungskalender
  • Tickets lassen sich bequem online bestellen
  • Anreise am besten mit dem Bus Nr. 32 (alle 15 Mi­nu­ten vom Haupt­bahn­hof oder Kö­nigs­platz bis zur End­hal­te­stel­le „Zoo/Botanischer Gar­ten“) oder dem Fahrrad, Pkw-Parkplätze vorhanden
  • Du bist ein richtiger Tierliebhaber? Tritt hier dem Freundeskreis des Zoos bei oder übernimm eine Tierpatenschaft deines Lieblingstiers
     

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Im Zoo Augsburg zum Artenschützer werden- Der Leiter der zoopädagogischen Abteilung im Zoo, Maximilian Fuchs, erläutert, wie Bildung für Nachhaltige Entwicklung in die Zoopädagogik einfließt.

Das Augsburger Umweltbildungszentrum - Mit dem Umweltbildungszentrum bekommt Augsburg einen Lern- und Begegnungsort, der von der Planung bis zur Realisierung und Nutzung voll und ganz dem Thema Nachhaltigkeit verpflichtet ist.

Nachhaltig aktiv durch Bildung - Wie lernen Kinder und Erwachsene, nachhaltig zu handeln? Das Augsburger BNE-Netzwerk bringt Schulen, Kitas und Vereine zusammen, um Bildung für nachhaltige Entwicklung fest zu verankern.

Öffnungszeiten
täglich geöffnet ab 9 Uhr
Januar & Februar 9 bis 16.30 Uhr
März 9 bis 17 Uhr
April & Mai 9 bis 18 Uhr
Juni & Juli & August 9 bis 18.30 Uhr
September 9 bis 18 Uhr
Oktober 9 bis 17 Uhr
November & Dezember 9 bis 16.30 Uhr

Klimawissen für Bayern: Fakten statt Mythen

Klimawissen für Bayern: Fakten statt Mythen
Wie gut kennt ihr euch mit Klimaschutz in Bayern aus? Klima.Bayern.de erklärt Klimaneutralität verständlich und räumt im Mythen-Check mit Halbwahrheiten auf.
Der Klimazug mit den blauen und roten Streifen und der Aufschrift Klima.Bayern und dem Hashtag #showYourStripes steht an einem Gleis in einem Bahnhof. Bild Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Wer Wissen will was in Bayern für den Klimaschutz getan wird, was mit Klimaneutralität in der Stadt und auf dem Land gemeint ist und wie stark wir hier in unserem Bundesland vom Klimawandel betroffen sind, der findet im Online-Portal Klima.Bayern.de Antworten. Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat dort unter den Stichworten Klimawissen, Klimaschutz aktiv, Klimaschutz vor Ort und Klimaneutrales Bayern zahlreiche Informationen gebündelt -  verständlich aufbereitet und ohne komplizierten Fachjargon.

Wissen auf einem Blick

Wer sich einen ersten Überblick verschaffen möchte, findet im Bereich Klimawissen die wichtigsten Grundlagen zum Klimawandel in Bayern kompakt zusammengefasst. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Hinweise, wie Kommunen und Privatpersonen selbst aktiv werden können, sei es durch konkrete Projekte vor Ort oder durch die schrittweise Umsetzung eines klimaneutralen Bayerns.

Mythen im Check

Besonders spannend ist der Klima-Mythen-Check, der gängige Aussagen zum Klimawandel und zur Klimaanpassung in Bayern auf den Prüfstand stellt. Eine weit verbreitete Annahme lautet etwa, Klimaanpassung bedeute, den Klimaschutz aufzugeben. Das Portal widerspricht dieser Sichtweise deutlich: Anpassung und Klimaschutz schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Nur wenn beide Ansätze zusammengedacht werden, lässt sich verhindern, dass die Grenzen dessen, was überhaupt noch anpassbar ist, überschritten werden – und genau darin liegen oft wertvolle Synergien.

Auch der Einwand, die Datenlage zum Klimawandel sei viel zu unsicher, um daraus verlässliche Planungen abzuleiten, wird im Mythen-Check eingeordnet. Prognosen zum künftigen Klima beruhen demnach auf Szenarien, einem in der Wissenschaft etablierten Werkzeug, um die Folgen unterschiedlicher Handlungsoptionen abzuschätzen. Wie diese Szenarien am Ende ausfallen, hängt maßgeblich davon ab, wie konsequent Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich umgesetzt werden. Auf dieser Grundlage lassen sich fundierte Entscheidungen treffen und Strategien entwickeln, die sowohl der Anpassung an den Klimawandel als auch dessen Eindämmung dienen.

Wer sich also unabhängig und fundiert über Klimaschutz und Klimawandel in Bayern informieren möchte, findet auf Klima.Bayern.de eine verlässliche Anlaufstelle – und kann nebenbei den einen oder anderen hartnäckigen Mythos aus der Welt schaffen.

Info:

Hier findet ihr den Klima-Mythen-Check Bayern: https://www.klima.bayern.de/

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Stadt Augsburg gibt sich einen Hitzeaktionsplan – Wir alles spüren es: Die Klimakrise macht auch vor Augsburg nicht halt. Mit einem "Hitzeaktionsplan" bereitet sich die Stadt nun auf die zunehmenden Extremtemperaturen vor.

Blue City – das Klimaschutzprogramm für Augsburg – Wie wird Augsburg klimaneutral? Das Blue City Klimaschutzprogramm zeigt den Weg in sieben Säulen – von erneuerbaren Energien über nachhaltige Mobilität bis zur klimaneutralen Stadtverwaltung.
Grünflächen – die heimlichen Held*innen der Stadt – Grünflächen sind mehr als Erholung: Sie kühlen Städte, schützen vor Hitze und Starkregen und stärken unsere Gesundheit. Mit den schönsten grünen Oasen in Augsburg.

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redaktion@lifeguide-augsburg.de
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Ausflüge
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Riegele Zukunftswald im Anhauser Tal

Wie können unsere Wälder auch in Zukunft Trockenheit, Hitze und Starkregen standhalten? Der Riegele Zukunftswald im Anhauser Tal zeigt, wie nachhaltiger Waldumbau in der Praxis aussehen kann.

Riegele Zukunftswald
Karl-Endrös-Weg
86420 Diedorf
Deutschland

Riegele Zukunftwald

Auf rund acht Hektar entsteht in den Westlichen Wälern Schritt für Schritt ein naturnaher Dauerwald mit standortgerechten Baumarten unterschiedlicher Altersstufen. Ein beschilderter Lehrpfad macht den Wandel erlebbar und vermittelt anschaulich, warum gesunde Wälder für Klima, Wasser und Artenvielfalt so wichtig sind.

Mehr als Bäumepflanzen

Im Zukunftswald geht es nicht einfach darum, möglichst viele neue Bäume zu setzen. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Entwicklung eines stabilen Waldökosystems. Statt ganze Flächen zu roden, werden gezielt einzelne – vor allem anfällige – Fichten entnommen und durch standortgerechte Laub- und Nadelbaumarten ersetzt. So entsteht nach und nach ein vielfältiger Mischwald, der besser mit den Folgen des Klimawandels zurechtkommt und gleichzeitig wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bietet.

Der Waldboden spielt die Hauptrolle

Das Besondere am Zukunftswald ist der Blick unter die Oberfläche. Denn nicht nur die Bäume, sondern vor allem der Waldboden entscheidet darüber, wie widerstandsfähig ein Wald ist. Humusreiche Böden speichern Kohlenstoff, filtern Niederschläge und halten Wasser über lange Zeit zurück. Regenwürmer und andere Bodenorganismen lockern den Boden auf und schaffen feine Gänge, durch die Regenwasser versickern kann. Nach Angaben des Projektpartners Life Future Forest können dadurch jährlich bis zu acht Millionen Liter zusätzliches Wasser im natürlichen Kreislauf gespeichert und gefiltert werden.

Lernen im Wald

Ein rund einen Kilometer langer Lehrpfad mit neun Stationen erklärt verständlich, warum viele Fichtenbestände heute unter Trockenheit, Stürmen und Borkenkäfern leiden und wie ein klimaresilienter Mischwald entstehen kann. Vier Bodenprofile ermöglichen spannende Einblicke in die sonst verborgene Welt unter unseren Füßen und zeigen, welche zentrale Rolle der Boden für Wasser, Klima und Artenvielfalt spielt. Für den Rundgang sollte man etwa eine bis eineinhalb Stunden einplanen.

Zum Zukunftswald gehört außerdem ein kleiner Naschwald mit Walnuss-, Kirsch- und weiteren fruchttragenden Baumarten. Sie bieten Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und Vögel und bereichern den Wald um einen zusätzlichen ökologischen Baustein.

Ein Gemeinschaftsprojekt

Initiiert wurde der Zukunftswald von der Augsburger Familienbrauerei Riegele. Die ausgeschilderte Zukunftswald-Tour, die von der Riegele BrauWelt bis nach Anhausen führt, entstand gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Bauteam des ADFC Landsberg und Pfarrer Jürgen Nitz. Fachlich begleitet wird der Waldumbau von Förster Siegfried Knittel und Ludwig Pertl von Life Future Forest. Die Entwicklung des Waldes ist auf viele Jahrzehnte angelegt – als Projekt für kommende Generationen.

Lifeguide-Einschätzung

Der Zukunftswald verbindet gleich mehrere Nachhaltigkeitsziele: Er fördert die biologische Vielfalt, verbessert den Wasserhaushalt, unterstützt die Anpassung an den Klimawandel und macht diese Zusammenhänge auf anschauliche Weise erlebbar. Zusammen mit der ausgeschilderten Fahrradtour entsteht so ein Ausflugsziel, das Naturerlebnis, Umweltbildung und nachhaltige Mobilität miteinander verbindet.

INFOS

Start des Lehrpfads: Karl-Endrös-Weg (am Ende der Straße), 86420 Diedorf, Ortsteil Anhausen
Lehrpfad

  • Rundweg ca. 1 km
  • 9 Informationsstationen
  • 4 Bodenprofile
  • Dauer: ca. 1–1,5 Stunden
  • ganzjährig begehbar
  • nicht für Kinderwagen geeignet

Anreise

  • gut mit dem Fahrrad über die ausgeschilderte Zukunftswald-Tour ab Augsburg
  • Parkmöglichkeiten am Ende des Karl-Endrös-Wegs in Anhausen vorhanden 

Infos online

Augsburgs Klimainsel lädt zum Verweilen ein

Klimainsel Augsburg - Hitzeschutz in der Innenstadt
Von Juli bis September könnt ihr mitten in der Innenstadt im Grünen entspannen: Auf dem Martin-Luther-Platz zeigt die Klimainsel, wie Stadtgrün das Leben angenehmer macht.
Die Klimaninsel auf dem Augsburger Martin-Luther-Platz. Foto: Sylvia Schaab

Wer in diesen Wochen über den Platz schlendert, findet sich plötzlich in einer grünen Oase wieder. Hochbeete voller Pflanzen, neue Sitzbänke und erklärende Schilder prägen das Bild. Bereits im zweiten Jahr spendet die Klimainsel hier Schatten und Kühle.

Schon im vergangenen Jahr kam die Klimainsel gut an. Unter den Bäumen laden zahlreiche Bänke zum Verweilen ein, der Goldschmiedebrunnen plätschert leise, und eine Sportbox animiert zu Bewegung. Wer in der Innenstadt kurz durchatmen möchte, findet hier bis Ende September den perfekten Ort. 

Grün gegen Hitze

Augsburgs Innenstadt gehört zu den heißesten Bereichen der Stadt. Dichte Bebauung und unterirdische Leitungen heizen das Mikroklima auf, während neue Bäume wegen Platzmangels kaum gepflanzt werden können. Die Klimainsel bietet eine Lösung: mobiles Stadtgrün an Orten, wo feste Begrünung nicht möglich ist. 

Die Pflanzen in den Hochbeeten stammen aus dem Botanischen Garten. Mitarbeitende und Auszubildende des Amts für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen (AGNF) haben sie eingesetzt. Infotafeln an den Kästen erklären, wie Stadtgrün zur Klimaanpassung beiträgt. Wer mehr erfahren möchte, kann per QR-Code zusätzliche Informationen auf augsburg.de/klimainsel abrufen.

Teil eines größeren Plans

Die Klimainsel ist kein Einzelprojekt, sondern Teil des städtischen Hitzeaktionsplans. Dieser bündelt Maßnahmen, um die Lebensqualität in Augsburg langfristig zu sichern. Praktisch gedacht: Nach dem Abbau im September werden Bänke und Pflanzkästen eingelagert und für künftige Aktionen wiederverwendet – nichts wird entsorgt.

Info

Mehr zur Klimainsel in Augsburg: augsburg.de/klimainsel

Das Augsburger Hitzeportal: augsburg.de/hitzeportal

Das Hitzeportal des Landkreises Augsburg: landkreis-augsburg.de/hitzeschutz/

 

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