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swa erleben: Offenes Gaswerk

swa erleben: Im Gaswerk

Gaswerk
Am Alten Gaswerk 1
86156
Augsburg
Gaswerk Augsburg, Foto: swa / Thomas Hosemann
Die Stadtwerke Augsburg (swa) laden euch auf das Gaswerksareal in Oberhausen ein. Auf dem Programm steht eine historische Führung, eine VR-Tour, eine Audio-Tour, eine Kunstführung und ein atemberaubender Blick vom 84 Meter hohen Gaskessel.

Das Gaswerk – Industriegeschichte, Kunst und ein Rundblick auf die Stadt

Am Sonntag, den 19.07.2026 könnt ihr im Gaswerk Augsburg an einer historischen Führung über das Gelände teilnehmen. Vertreter*innen des Gaswerksfreunde e.V. erklären euch den geschichtlichen Hintergrund des Gaswerkareals. Es wir zwei kostenlose Führungen geben, die um 10:30 Uhr und 13:00 Uhr stattfinden. Je Führung solltet ihr etwa zwei Stunden einplanen. Wenn ihr teilnehmen wollt, dann meldet euch bitte unter www.sw-augsburg.de/swa-erleben an.

Ihr könnt aber auch per Audioguide das Geländen des Gaswerks auf eigene Faust erkunden. An zwölf Stationen des denkmalgeschützten Geländes finden ihr QR-Codes zum Abscannen. Ob Portalgebäude, Ofenhaus, Kühlergebäude oder großer Scheiben-Gasbehälter, auf der Website swa.to/audiogaswerk sind Audioguide-Dateien zu den einzelnen Stationen zu finden. Sie lassen sich ganz einfach über euer Smartphone abrufen.

Die Kunstführung von Kunstschaffenden aus dem Gaswerk führt euch zu den Proberäumen und Ateliers, die die swa Augsburger Künstler*innen zur Verfügung stellt. Treffpunkt ist unter dem Torbogen beim Portalgebäude. Neben einem Rundgang zu den Kunstexponaten im Außenbereich geht es in die Ateliers der Gaswerkskünstler*innen. Die Führung startet um 13:30 Uhr. Bitte meldet euch unter sw-augsburg.de/swa-erleben an.

Und wer will, der kann auch noch den atemberaubenden Blick vom 84 Meter hohen Gaskessel auf die Stadt Augsburg genießen. Für den Aufstieg müsst ihr schwindelfrei sein und festes Schuhwerk tragen. Der Aufstieg erfolgt mit maximal neunzehn Personen und kostet 10,00€, mit der swa City Card nur 8,00€ und findet ausschließlich bei guter Witterung statt. Aufstiege sind um 11:00 Uhr, 12:00 Uhr, 13:00 und 14:00 Uhr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren dürfen nur in Begleitung Erwachsener nach Voranmeldung gratis aufsteigen.

 

Info

  • swa erleben: offenes Gaswerk
  • Sonntag, der 19.07.2026
  • ab 10.30 Uhr
  • Gaswerk, Am Alten Gaswerk 1, 86156, Augsburg
  • Gaswerk History und Kunstführung kostenfrei
  • Kosten Aufstieg Gaskessel; 10,00€ (ermäßigt: 8,00€) angemeldete Kinder zwischen 6 und 14 Jahren kostenfrei
  • Anmeldung für alle Veranstaltungen unter sw-augsburg.de/swa-erleben

 

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Walkable City: Die Mozarts in Augsburg

Walkable City: Die Mozarts in Augsburg
Klassische Musik, Geschichte und Geschichten – all das bietet euch unsere Walkable-City-Tour zur Familie Mozart. Folgt den Spuren hin zu einer der berühmtesten Musiker-Familien ihrer Zeit die bis ins heute nachhallt.
Das Mozartdenkmal im sommerlichen Fronhof in der Nähe zum Augsburger Dom. Bild Regio Augsburg

Augsburg lebt Kunst! Modern und Klassisch. Das Mozartfest, das zu den hochkarätigsten Musikfestivals gehört findet hier in der Heimatstadt von Leopold Mozart statt. Selbst in Augsburg zum Musiker ausgebildet, ebnete er seinem Sohn Wolfgang Amadé Mozart dessen weltberühmte Karriere. 

Und die Augsburger*innen fühlen sich nicht nur ihrer Geschichte verpflichtet. Sie geben Kunst und Kultur Raum für heutige und kommende Generationen. Damit auch sie die Möglichkeiten haben, ihre Talente zu entdecken und zu fördern. Wie wichtig das den Menschen in Augsburg ist, zeigt, dass sie Kunst und Kultur zu einer tragenden Säule der Zukunftsleitlinien der Stadt gemacht haben.

Ein unterhaltsamer Spaziergang zu den Mozarts

Die Mozarts waren eine schwäbische Familie. Die ersten Mozarts verdienten ihren Lebensunterhalt als Bauern und Maurer. Ab 1643, als die Mozarts Augsburger Bürger wurden, stiegen sie zu Baumeistern, Buchbindern und Bildhauern auf. Der Weg in die Kunst war geebnet und so gewann die Musik an Bedeutung und in der Familie wuchs der bekannteste Spross Wolfgang Amadeus Mozart heran. Den Grundstein für dessen Karriere legte die Stadt Augsburg mit ihren Bildungsmöglichkeiten, die sie seinem Vater Leopold Mozart bot, der hier eine umfassende musikalische Ausbildung erhielt. Wolfgang Amadé selbst war fünfmal in der „vatterstatt meines papa" – und erlebte hier 1777 mit seiner Cousine Maria Anna Thekla Mozart, dem „Bäsle", sein erstes erotisches Abenteuer.

Auf der Mozart-Tour, die die Regio Tourismus Augsburg entwickelt hat, begleitet euch klassisch ein Flyer oder digital die passende kostenlose App (im Apple Store und bei Google Play), die mit Videos und Augmented-Reality-Szenen einen spannenden Mehrwert liefert.

 

Tour-Stationen

Station 1 – Leopold-Mozart-Haus in der Frauentorstraße 30

Euer Rundgang beginnt dort, wo alles anfing: im Leopold-Mozart-Haus in der Frauentorstraße. In diesem ehemaligen Handwerkerhaus wurde am 14. November 1719 Leopold Mozart geboren. Auf drei Etagen und in elf Themenräumen taucht ihr in sein Leben und Wirken ein – als Musiker, Komponist und Vize-Kapellmeister am Hof des Erzbischofs von Salzburg, aber natürlich auch als Entdecker und „Manager" seines berühmten Sohnes. Das heutige Museum beherrbergt die begehbare Reisekutsche, das Hammerklavier seines Augsburger Freundes Johann Andreas Stein und das barocke Zimmertheater der Familie. 

Die begehbare Kutsche im Leopold Mozart Haus in Augsburg, Bild von Christian Menkel
Station 2 – St. Georg und die Stiftsgebäude in der Georgenstraße/Thommstraße

Nur wenige Schritte weiter stoßt ihr auf St. Georg – eine Kirche, die für die Mozarts über Generationen eine besondere Rolle spielte. Pater David Mozart, ein Sohn des ersten Augsburger Mozart-Vorfahren, war hier ab 1686 als Prediger tätig. Sein Bruder Hans Georg barokisierte als Werkmeister des Domkapitels von 1702 bis 1705 die Stiftsgebäude neben der spätgotischen Kirche. Und in eben dieser Kirche, in der Hochzeitskirche seiner Eltern, wurde Leopold Mozart im November 1719 getauft.

Kirche St. Georg von aussen, Bild Regio Tourismus Augsburg
Station 3 – Wohnhaus Hans Georg Mozarts beim Äußeres Pfaffengässchen 24

Gleich um die Ecke, im Äußeren Pfaffengässchen, liegt das Wohnhaus des wohl erfolgreichsten Augsburger Mozart-Vorfahren: Hans Georg Mozart, Werkmeister des Domkapitels, baute an Kirchen, an Jesuitenschlössern und am Fuggerschloss in Wellenburg mit. Das Haus im Domviertel hatte er 1681 erworben. Eine Gedenktafel an der Fassade erinnert an Leopold Mozarts Großonkel – schaut genau hin, die meisten laufen einfach daran vorbei.

Station 4 – Denkmal für Maria Anna Thekla Mozart in der Jesuitengasse 24

Weiter geht's in die Jesuitengasse, wo eine Bronzetafel an das „Bäsle" erinnert – Maria Anna Thekla Mozart, Cousine von Wolfgang Amadé und Tochter des Buchbindermeisters Franz Alois Mozart. Hier, in einem heute längst zerstörten Anwesen, wurde sie am 25. September 1758 geboren. Mozart entdeckte mit ihr die Liebe – und schrieb ihr anschließend jene berühmten „Bäsle-Briefe".

Station 5 – Mariendom bei Hoher Weg 

Der Augsburger Dom wurde zur Pfarrkirche der Familie Mozart, nachdem Leopold Mozart 1721 mit seinen Eltern aus der Frauentorstraße in die nahegelegene Jesuitengasse gezogen war. Alle acht jüngeren Geschwister Leopolds wurden hier getauft. Als Sängerknabe in der Ulrichsbasilika und der Heilig-Kreuz-Kirche half er wohl auch im Dom als „Discantist" aus. Heute singen hier die Augsburger Domsingknaben.

Das Bild zeigt den Dom von Augsburg, Bild von lapping Pixabay.de
Station 6 – Mozartdenkmal im Fronhof

Im Fronhof zwischen Dom und bischöflicher Residenz steht das 1991 von der Mozartgemeinde Augsburg gestiftete Doppeldenkmal für Leopold und Wolfgang Amadé Mozart. Und wenn ihr den Sommer in Augsburg verbringt, könnt ihr hier bei den „Konzerten im Fronhof" Mozarts Musik unter freiem Himmel genießen.

Mozartdenkmal mit dem Bildplaketten von Leopold Mozart und Wolfgang Amadeus Mozart in Fronhof Augsburg, Bild Regio Tourismus Augsburg
Station 8 – Mozartrelief am „Weißen Lamm" in der Ludwigstraße/Beim Hafnerberg

Auf dem Weg in die Innenstadt passiert ihr den Ort des ehemaligen Gasthofs „Zum Weißen Lamm" – einst eine der nobelsten Adressen der Stadt. 1777 logierte Mozart hier 15 Tage lang, auf Empfehlung seines Vaters. Hier verabschiedete er sich unter Tränen vom geliebten „Bäsle" und kehrte erst 1790, auf der Rückreise von Frankfurt, noch einmal hier ein – im selben Jahr übernachtete übrigens auch Goethe in diesem Haus. Eine Gedenktafel mit zwei Bronzereliefs erinnert an die beiden berühmtesten Gäste.

Station 9 – Katholische Heilig-Kreuz-Kirche in der Heilig-Kreuz-Straße

Vater Leopold Mozart war hier einst Sängerknabe. 1777 spielte Wolfgang Amadé die Orgel in der Kirche. Im März 1781 kehrte er gemeinsam mit Vater Leopold und Schwester „Nannerl" zurück – die ehemaligen „Wunderkinder" unterhielten mit einer „beynahe mehr als himmlischen Musik". Gleich daneben steht die evangelische Heilig-Kreuz-Kirche – die Doppelkirchen gelten als Symbol der „Augsburger Parität". 

Station 10 – Perlachturm am Rathausplatz 6

Am Rathausplatz mit dem Perlachturm, gab Mozart 1777 eine private „Akademie" vor den Patriziern der Reichsstadt – und war hinterher stocksauer über die kärgliche Gage. Seinen Unmut ließ er in einem Brief an den Vater aus, in dem er die anwesende Nobless mit höchst unfeinen Kosenamen bedachte. Heute lässt das Glockenspiel des Perlachturms täglich Melodien der beiden Mozarts erklingen. (Aktuell wird der Perlachturm saniert)

Station 11 – Rathaus und Goldener Saal beim Rathausplatz 2 

Direkt neben dem Perlachturm steht das Rathaus – eines der bedeutendsten Renaissancebauwerke nördlich der Alpen. Den Goldenen Saal besuchte die Familie Mozart im Sommer 1763 gemeinsam, als Teil des touristischen Programms. Auch heute gehört er noch dazu und sollte von euch auf jeden Fall besucht werden.

Augsburg, Rathaus, Perlachturm,Augsburg bei Nacht, Renaissance, Rathausplatz Augsburg, Foto Cynthia Matuszewski
Station 12 – Fuggerhäuser bei der Maximilianstraße 36/38 sowie Zeugplatz 7

Weiter die Maximilianstraße hinunter erreicht ihr die Fuggerhäuser. Hier gab Mozart 1777 sein einziges öffentliches Konzert während seines 15-tägigen Augsburg-Aufenthalts – Graf Fugger hatte den Konzertsaal kostenlos zur Verfügung gestellt. Viel Applaus, wenig Honorar: Mozart war nicht restlos begeistert. Der Russische Saal, in dem das Konzert stattfand, fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. Ein Besuch der erhaltenen Badstuben lässt den einstigen Glanz des Stadtpalastes aber noch erahnen.

Fugger-Palais in Augsburg, Foto: Regio Augsburg Tourismus GmbH
Station 13 – Hotel „Maximilian's" in der Maximilianstraße 40

Gleich nebenan liegt das Hotel „Maximilian's". Zweimal logierte die Familie Mozart hier: 1763 ganze zwei Wochen lang und 1766 für eine Nacht, jeweils auf der Hin- beziehungsweise Rückfahrt ihrer großen Westeuropareise nach Paris und London.

Station 14 – Stein'sches Wohnhaus am Ulrichsplatz 10

Am Ulrichsplatz steht das Haus des Orgel- und Klavierbauers Johann Andreas Stein, eines langjährigen Freundes von Vater Leopold. Mozart besuchte ihn 1777 gemeinsam mit dem „Bäsle", testete Orgeln und probte im Salon für sein Konzert in den Fuggerhäusern. Stein und der Domorganist Demmler traten damals an seiner Seite auf. Eine Gedenkinschrift an der Barockfassade nennt den Augsburger einen „Freund der Mozarts" – einen Hammerflügel aus seiner Werkstatt konntet ihr an der ersten Station der Tour, dem Leopold Mozart Haus, bewundern. 

Station 16 – St. Ulrich und Afra am Ulrichsplatz 21

Direkt am Ulrichsplatz ragt die mächtige Ulrichsbasilika auf. Leopold Mozart war hier einst Sängerknabe; 1763 besuchte er die Kirche mit der ganzen Familie. Am 18. Oktober 1777 spielte Wolfgang Amadé auf der von den Fuggern gestifteten Orgel. Den Treppenaufgang zur Orgel – die sogenannte „Mozartstiege" – fand er scheußlich eng.

Die Kirchen St. Ulrich und St. Afra in Augsburg. Foto: Raphael Wolf, Regio Augsburg Tourismus GmbH
Station 17 – Barfüßerkirche bei Mittlerer Lech 1

Ein paar Schritte weiter stoßt ihr auf die Barfüßerkirche in der Mozart am 13. Oktober 1777 auf einer Orgel von Johann Andreas Stein spielte. Der Orgelbauer war erst skeptisch, dann begeistert. Mozart seinerseits nannte die Orgel die „Königin der Instrumente". Die Kirche verbindet zwei große Namen: Hier wurde nicht nur Mozart zum Orgelspielen vorgelassen – hier wurde auch Bertolt Brecht getauft. Sein Geburtshaus liegt gleich nebenan.

Station 18 – Fuggerei in der Jakoberstraße 26

Beenden könnt ihr den Rundgang in der weltberühmten Fuggerei, der ältesten noch bewohnten Sozialsiedlung der Welt. Eine Gedenktafel erinnert hier an Franz Mozart, den Urgroßvater von Wolfgang Amadé. Der Maurermeister lebte ab 1681 in der Siedlung, im Häuschen „Mittlere Gasse 13", wo er 1694 verstarb. 

Fuggerei, Foto Katrin Jacob

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Fugger und Welser - Von Handel, Geld und Macht

Fugger und Welser - Von Handel, Geld und Macht

Fugger und Welser Erlebnismuseum
Äußeres Pfaffengässchen 23
86152
Augsburg
Das Bild zeigt die Rosen im Garten vor dem Fugger und Welser Erlebnismuseum. Bild Regio Augsburg Tourismus GmbH
Die Übersichtsführung "Von Handel, Geld und Macht", im Fugger und Welser Erlebnismusseum, begibt sich auf die Spuren der beiden Augsburger Kaufmannsfamilien.

Handel, Geld und Macht...

...so stieg Augsburg durch die beiden einflussreichen Kaufmannsfamilien, die Fugger und die Weber, zu einer der bedeutenden Metropolen in Europa auf. Allen voran nutzte Jakob Fugger die neuen Möglichkeiten des entstehenden Kapitalismus und baute ein weitverzweigtes Finanz- und Handelsimperium auf. Der Reichtum der Augsburger Kaufleute beruhte jedoch nicht nur auf unternehmerischem Geschick, sondern auch auf den Strukturen des frühen Kolonialismus.

Bei den Übersichtsführungen im Fugger und Welser Erlebnismuseum, die jeden 1. Sonntag im Monat und am 3. Samstag im Monat stattfinden, wird der Einfluss der beiden Familien beleuchtet, aber auch ein kritischer Blick auf die Grundlagen ihres Erfolgs geworfen. Die nächste Führung findet am Samstag, den 18.07.2026 von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Die Kosten liegen bei 12 € (ermäßigt 10 € / Familie 25 € / Mini-Familie 18 €). Tickets und Informationen zu weiteren Veranstaltungen findet ihr unter www.fugger-und-welser-museum.de

 

Info

  • Übersichtsführung "Von Handel, Geld und Macht"
  • Samstag, der 18.07.2026
  • 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr
  • Fugger und Welser Erlebnismuseum, Äußeres Pfaffengässchen 23, 86152, Augsburg
  • Veranstalter: Fugger und Welser Erlebnismuseum, Regio Augsburg Tourismus
  • Kosten: 12 € (ermäßigt 10 € / Familie 25 € / Mini-Familie 18 €)
  • Tickets und weitere Informationen unter www.fugger-und-welser-museum.de

 

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Inklusion im Fugger und Welser Erlebnismuseum

Inklusion im Fugger und Welser Erlebnismuseum

Fugger und Welser Erlebnismuseum
Äußeres Pfaffengässchen 23
86152
Augsburg
Inklusionsführung Regio Augsburg Tourismus GmbH, Bild von Zoltan Halmos
Inklusion im Fugger und Welser Erlebnismuseum: Erlebnisführung "Unter der Haube - Kleider machen Leute!" für Menschen mit und ohne Sehbehinderung.

Inklusion im Museum

Das Fugger und Welser Erlebnismuseum bietet Inklusion für alle an! Die Führung geht durch die Ausstellung "Unter der Haube – Kleider machen Leute!" und ist vor allem auf die strikte Kleiderordnung zu Zeiten Jakob Fuggers angesetzt und legt Wert auf unterschiedlichen Kleider und Stoffe aus dem frühen 16. Jahrhundert. 

Die Führung am Samstag, den 25.07.2026 wird für Menschen mit und ohne Sehbehinderung angeboten. Unter dem Motto Geschichte "begreifen" können Besucher*innen (die Sehenden mit Dunkelbrille) die historischen Kleider und Stoffe der frühen Neuzeit ertasten. 

Die Kosten für die Führung, welche von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr stattfinden wird, liegen bei 12 € (10€ ermäßigt | 25€ Familie | 18€ Mini-Familie); Begleitpersonen haben freien Eintritt. Tickets und weitere Informationen erhaltet ihr unter www.fugger-und-welser-museum.de

 

Info

  • Erlebnisführung für Menschen mit und ohne Sehbehinderung
  • Ausstellung "Unter der Haube – Kleider machen Leute!" zum Ertasten
  • Samstag der 25.07.2026
  • 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Fugger und Welser Erlebnismuseum, Äußeres Pfaffengässchen 23, 86152, Augsburg
  • Veranstalter: Fugger und Welser Erlebnismuseum, Regio Augsburg Tourismus
  • Kosten 12€ (ermäßigt 10€), Begleitpersonen frei
  • Dunkelbrille für Sehende
  • weitere Informationen unter www.fugger-und-welser-museum.de

 

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Modular Festival 2026

Modular Festival 2026

Gelände Gaswerk
Am Alten Gaswerk 1
86156
Augsburg
Blick von der Bühne beim Modular Festival im Gaswerk Augsburg.
Das Modular Festival 2026 verspricht ein umfangreiches Programm mit einer Fülle an Bands und Künstler*innen, sowie Workshops, Aktivitäten und Verpflegung!

Festival in nachhaltig

Wie man ein Festival nachhaltig organisieren kann, das zeigt seit vielen Jahren der Stadtjugendring Augsburg (SJR). Das Modular nutzt ausschließlich regionalen Ökostrom, bietet seit 2023 ein rein vegetarisches und veganes Speisenangebot und trennt den Müll konsequent. Ein engagiertes Team freiwilliger „Trash-Heroes“ unterstützt diese Bemühungen. Mit innovativen Maßnahmen wie einem eigenen CO₂-Rechner für Veranstaltungen und der Integration des ÖPNV in die Tickets verringert das Festival stetig seinen ökologischen Fußabdruck. So gilt das Festival als Vorreiter für nachhaltige Großveranstaltungen in der Region.

Dem Organisationsteam ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, ein ansprechendes Programm für das Modular Festival auf die Beine zu stellen. Während das Bühnenprogramm unter anderem mit Künstler*innen wie Ennio, Blackout Problems, Yola oder Esveae hochkarätig besetzt ist verspricht auch das Platzprogramm viel! Etwa 500 Ehrenamtliche machen das Festival möglich. Sie helfen beim Auf- und Abbau, vor und während des Festivals, damit alles läuft. Nur so ist es möglich die Tickets günstig abzugeben. 

Das Modular Festival widmet sich vor allem Themen, die in der aktuellen Alltags- und Gedankenwelt der Jugendkultur eine Rolle spielen. Das Platzprogram teilt sich daher dieses Jahr in die ModulARENA, bei der FUN groß geschrieben wird und einläd Neues zu entdecken, mit u.a. Kanal C - Augsburgs junges Radio, Stadtraum Augsburg, oder Rollschuhtanz TVA. In der Dream Factory trifft man Initiativen aus Augsburg, die sich für eine gerechtere Zukunft einsetzen, mit dabei u.a. ASTA Universität Augsburg & Amnesty international, CSD Augsburg, Greenpeace Augsburg. Die Kreativlounge läd ein mit DIY, Styles und entspannten Vibes: probiere neue Looks oder gestalte dein eigenes Festival Souvenir! Mit dabei sind AK Blau machen, das Habitat, oder SAKRIS - mindful Tattooing. Zu guter Letzt könnt ihr bei der SJRea des Stadtjugendrings zocken, lachen oder feiern, je nachdem wie euch der Sinn steht!

Euch erwarten von Freitag bis Sonntag eine umfangreiche Menge an Künstler*innen, DJs und Bands! Das komplette Programm findet ihr unter modular-festival.de/programm/. Tickets gibt es unter www.tickets.modular-festival.de. Wie bereits in den Vorjahren gibt es auch in diesem Jahr wieder Community Tickets für das Modular Festival, die durch euch, die Stadtwerke Augsburg, der Wohnbaugruppe Augsburg und der AVA, sowie dem Stadtjugendring unterstützt werden, und all denjenigen die Teilhabe ermöglichen, die sich sonst kein Ticket leisten können.

Das Modular Festival wird vom Stadtjugendring Augsburg (SJR) veranstaltet und von der Stadt Augsburg gefördert. Mit rund 30.000 Besucher*innen an drei Tagen auf dem Gaswerk Augsburg gilt es als eines der größten Jugendkultur-Festivals in Deutschland. 2017 erhielten die Volunteers des Festivals den Augsburger City-Preis. Der SJR wurde für das Modular-Festival bereits mehrfach mit dem Bayerischen Popkulturpreis in der Kategorie (ökologische) Nachhaltigkeit und dem Zukunftspreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet (2018 und 2022).

 

Info

 

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Wohnzimmerkonzert mit Luis Borda

Wohnzimmerkonzert mit Luis Borda

Fugger und Welser Erlebnismuseum
Königsplatz
86150
Augsburg
Gitarre, Foto: Pixabay
Der Verein Augsburg International lädt in Kooperation mit der Regio Augsburg Tourismus GmbH zu einem Wohnzimmerkonzert mit Luis Borda ein.

Mit dem argentinischen Gitarristen und Komponisten Luis Borda, bildet dieses Konzert den Auftakt für eine neue Konzertreihe in kleinem Rahmen an außergewöhnlichen Orten. Der Verein Augsburg International ist für internationale Städtepartnerschaften zuständig und beschäftigt sich mit internationalen Verbindungen zwischen Augsburg und der Welt. 

Luis Borda wurde 1955 in der Provinz Buenos Aires geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland. Er ist nicht nur als virtuoser Gitarrist, sondern auch als Komponist für Film, Theater und Konzertprojekte tätig. Seine Musik verbindet traditionellen argentinischen Tango mit neuen Klangwelten und Einflüssen aus der Weltmusik. Der international bekannte Musiker gilt als einer der wichtigsten Vertreter des modernen Tango und des sogenannten „Tango Nuevo“.

Das Konzert findet in besonders persönlicher Atmosphäre an so einem besonderen Ort wie dem Fugger und Welser Erlebnismuseum statt. Auf dem Programm stehen ausgewählte Tangos sowie eigene Kompositionen – ein intensives musikalisches Erlebnis in kleinem Rahmen.

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Infoabend zum Projekt "Zeit zum Zuhören"

Infoabend zum Projekt "Zeit zum Zuhören"

moritzpunkt
Maximilianstraße 28
86150
Augsburg
Einladung Zeit zum Zuhören
Zuhörbänke könnten in Augsburg mitten in der Stadt Orte werden, wo Menschen einander zuhören. Das Projekt "Zeit zum Zuhören" sucht Mitstreiter*innen.

Immer Menschen fühlen sich nicht gehört. Statt miteinander zu sprechen, reden wir oft übereinander – laut, hart und ohne echtes Interesse. Die Kunst des Zuhörens droht verloren zu gehen. Fehlt sie, drohen Streit, Wut und Einsamkeit. Menschen ziehen sich zurück oder radikalisieren sich, wir erleben, wie die demokratische Basis unseres Miteinanders ins Wanken gerät. 

Dem setzt die Idee "Zeit zum Zuhören" etwas entgegen: echtes, aufmerksames Zuhören mitten in der Stadt.

Für dieses Projekt werden noch ehrenamtliche Zuhörerinnen und Zuhörer gesucht. Auf den Zuhörbänken überall in der Stadt schenken diese anderen Zeit, Aufmerksamkeit und ein offenes Ohr. Zuhörer*innen müssen nichts lösen, nichts bewerten, nichts diskutieren – Zuhören reicht.

Wer Lust hat, Teil dieses Projektes für Demokratie zu werden, kann zum Informations- und Austauschabend kommen.

Ort:  moritzpunkt, Maxstr. 28, 86150 Augsburg 
Termin: 31.3. um 18 Uhr


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Plärrer und Nachhaltigkeit

Plärrer und Nachhaltigkeit
Schwabens größtes Volksfest öffnet bis zum 19. April seine Pforten. Wir haben nachgefragt, wie nachhaltig das Volksfest eigentlich ist.
Der Eingang zum Augsburger Plärrer - dem größten Schwäbischen Volksfest.

Nachhaltig lebende Menschen fahren vielleicht lieber mit dem Rad zum Kuhsee als zum Volksfest auf dem Augsburger Plärrer. Zu voll, zu laut ... und überhaupt nicht umweltfreundlich! Aber stimmt das auch noch so oder können die Kinder doch in die Leopardenspur steigen und mit Oma oder Opa eine Fahrt im Riesenrad und eine Zuckerwatte genießen?

Gut zu wissen, dass sich die Organisierenden des größten Volksfestes in Schwaben schon lange darüber Gedanken machen, wie sie den Plärrer nachhaltig gestalten können. Joseph Diebold, Vorsitzender des Schwäbischen Schaustellerverbandes, hat uns erzählt, was bereits passiert.

Energie aus erneuerbaren Energien

Bereits seit 2015 Jahren kommt der Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Und zwar für alle Schaustellerbetriebe – vom Bierzelt bis zur Achterbahn, erklärt Josef Diebold. Damit war Augsburg Vorreiter und das erste Volksfest, das komplett auf erneuerbare Energien setzte.

Auch sonst steht Energiesparen hoch im Kurs. Überall werden LED-Lampen eingesetzt - teilweise schon in der dritten Generation und mit der höchsten Effizienzklasse. Das spart bis zu 75 Prozent der Energie ein. 

Mobile Trinkwasserstation

Ebenso können sich Besuchende über kostenloses Trinkwasser freuen. Die Stadt Augsburg stellt eine mobile Zapfstation auf dem Festgelände zur Verfügung, an der frisches Leitungswasser direkt aus dem städtischen Versorgungsnetz kommt.
Die Station findet ihr in der Nähe des Binswanger Festzeltes und sie ist am swa-Logo gut erkennbar. Festbesuchende können dort ihre mitgebrachten Trinkgefäße kostenlos auffüllen und sich so während des Volksfestes mit Wasser versorgen.

Mülltrennung wird großgeschrieben

Auch wenn es nicht sofort für alle erkennbar ist: Auf dem Augsburger Plärrer wird der Müll streng getrennt. Ein Platzwart nimmt auf einem abgetrennten Müllhof Kartonagen, Papier und Folien entgegen und sortiert den Müll aus den Abfallbehältern nach. So bleibt nur wenig Restmüll übrig.

Überall an den Essensständen gibt es Bio-Tonnen, sodass die Lebensmittelreste der Biogasanlage der AVA zugeführt werden können. Ebenso wird Altöl-Frittenfett in Tonnen gesammelt und zurückgeführt - daraus entsteht dann Biodiesel.

"Es wird hier nichts sinnlos weggeschmissen. Alles was am Ende des Tages noch übrig ist - von den Erdbeeren bis zur Knödel - wird von Foodsharing abgeholt und verteilt." 

Josef Diebold, Vorsitzender des Schwäbischen Schaustellerverbandes

Nachhaltiges Denken nimmt an Fahrt auf

Josef Diebold betont, dass der Schwäbische Schaustellerverband als Wirtschaftsverband für seine Mitglieder Kurse anbietet, damit diese beim Umweltschutz besser werden können. Das schließt auch ein nachhaltige Angebot beim Essen und Trinken mit ein. So sind Bioprodukte an Essensständen und im Bierzelt ebenso erhältlich wie vegane Speisen. Bio-Bratwürste bekommt man stets frisch gegrillt - so wird Lebensmittelverschwendung vermieden. 

In den Bierzelten finden die Besuchenden eine reichhaltige Speisekarte, die neben lokalen Fleischspezialitäten auch vegetarische und vegane Gerichte anbieten. Vor allem die Speiskarte des Binswanger Zeltes weist Bio-Produkte - allen voran den Bio-Ochsen - gesondert aus. Es gibt sogar eine eigenen Rubrik "Bio, vegetarisch, vegan". Die Zutaten kommen meist aus der Region, mit kurzen Anfahrtswege – täglich frisch produziert.

Anreise mit Bahn, Tram und Radl

Ebenso nachhaltig ist es, dass die rund 600.000 Besuchenden hauptsächlich zu Fuß, mit dem Rad oder mit den öffentlichen Nahverkehr anreisen. "Das ist ökologisch besser, als wenn all diese Menschen einzeln in den Europark fahren würden," erklärt Diebold.

Mit dem Familien-Tagesticket der SWA kann eine erwachsene Person ab 15 Jahre Montag bis Freitag ab 9.00 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen ganztags bis zu 4 Kinder kostenlos mitnehmen. 

Fahrradständer gibt es in der Holzbachstraße in unmittelbarer Nähe zum Eingang an der Badstraße, entlang der Schwimmschulstraße. Zudem können Fahrräder am Zaun an der Langenmantelstraße auf der linken Seite des Haupteinganges abgestellt werden.

Neu ist, dass Menschen mit Behinderung, die mit dem Auto anreisen, eigens ausgeschriebene Parkplätze zur Verfügung gestellt werden. Und auch die neuen Frauenparkplätze sollen besonders gut ausgeleuchtet werden, um die Sicherheit zu erhöhen. 

Soziales Engagement

Auch in Sachen soziale Nachhaltigkeit ist der Plärrer engagiert. Beim Frühjahrs- und Herbstplärrer können jeweils rund 250 Menschen mit Beeinträchtigungen, Waisenkinder oder andere benachteiligte Menschen kostenlos Essen und an den Buden Spaß haben.

Zudem gibt es in diesem Jahr die "Toilette für alle". Diese Sanitäranlage steht Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen zur Verfügung. Und beim Kinderfahrgeschäft "Orient-Experess" ebenso wie im Festzelt Binswanger, befindet sich eine Kindertoilette mit Wickeltisch, die Familien kostenfrei nutzen dürfen. 

Wie immer ist mittwochs der Familientag, bei dem es bis zum frühen Abend ermäßigte Fahr- und Eintrittspreise sowie Sonderangebote gibt. Die Streetworker des Stadtjungendring Augsburg kümmern sich um die Belange und Sorgen der jugendlichen Besucherinnen und Besucher. 

Fazit:

Auf dem Plärrer sind nicht nur die vielen Fahrgeschäfte in Bewegung, sondern auch die Schausteller und Schaustellerinnen, die sich auf den Weg zu mehr Nachhaltigkeit machen. Wir bleiben der Nachhaltigkeit auf der Spur und freuen uns auf euer Feedback und eure Beobachtungen dazu. 

Schreibt uns, wenn ihr dazu noch Fragen habt oder ob ihr auf dem Plärrer etwas besonders nachhaltiges entdeckt habt.


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"Lebenslanges Lernen" im WaldCafe 60+

"Lebenslanges Lernen" im WaldCafe 60+

Umweltbildungszentrum
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161
Augsburg
Kiefernwald in Augsburg.
Unter dem Moto "Lebenslanges Lernen" findet jeden letzten Donnerstag des Monats ein Vortrag oder eine Exkursion im Rahmen des WaldCafe 60+ statt.

Lebenslanges Lernen

Wer von euch über 60 Jahre ist und Lust am "Lebenslangen Lernen" hat, ist jeden letzten Donnerstag ins WaldCafe 60+ eingeladen. Jeweils steht ein spannendes Thema zu Augsburgs Naturvielfalt im Mittelpunkt - unter anderem der Vogel oder der Baum des Jahres. Natürlich ist der Cafe-Teil der Veranstaltung wörtlich zu nehmen, denn eine gesellige Kaffeerunde ist bei allen Terminen fest mit eingeplant. Im Juli erwartet euch ein kleiner Spaziergang unter dem Motto „Stadtwaldbäume im Klimawandel“. 

Unterschiedliche Baumarten kommen unterschiedlich gut mit Klimaveränderungen. Was das für den Stadtwald und die Pläne der der Forstverwaltung für dessen Zukunft bedeutet, erfahrt ihr bei diesem Spaziergang. Anschließend könnt ihr euch, passend zum Namen der Veranstaltung im Waldcafé Viktoria neben dem Waldpavillon, bei einer Kaffeerunde weiter austauschen.

Auch Bastelnachmittage für Großeltern und ihre Enkel sind geplant. Wie Rangerin Anne-Marie Heinze betont, sind auch alle Besucher*innen unter 60 Jahren willkommen. „Und wer Zeit mit den Enkelkindern verbringen möchte, darf gerne bei den WaldCafe-Enkelnachmittagen vorbeischauen. Auf Großeltern und ihre Enkel wartet hier ein buntes Mitmachprogramm.“ 

Der Spaziergang findet am Donnerstag, den 30.07.2026 ab 13.00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Forstmuseum Waldpavillon und die Kosten beruhen auf Spendenbasis. Eine Anmeldung ist allerdings bis Mittwoch den 29.07.2026 erforderlich unter augsburg.de/kontakt-waldpavillon oder telefonisch unter 0821 324-6118. Alle Termine gibt es unter www.augsburg.de oder in der Broschüre des Seniorenbeirats unter augsburg.de/seniorenbeirat.

 

Info

  • Waldcafe 60+ „Stadtwaldbäume im Klimawandel"
  • Donnerstag der 30.07.2026
  • 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Treffpunkt: Umweltbildungszentrum, Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161, Augsburg
  • Veranstalter: Waldpavillon, Seniorenbeirat Stadt Augsburg
  • Spendenbasis
  • jeden letzten Donnerstag im Monat mit unterschiedlichem Thema
  • Anmeldung bis Mittwoch den 29.07.2026 unter augsburg.de/kontakt-waldpavillon oder telefonisch unter 0821 324-6118
  • Weitere Informationen unter www.augsburg.de oder augsburg.de/seniorenbeirat

 

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Aufstand der Jugend: Ein Film als Manifest

Aufstand der Jugend: Film in Augsburg

Zeughaus
Zeugplatz 4
86150
Augsburg
Jugendliche, die gegen die Ausbeutung der Welt und protestieren.
Jugendliche kämpfen um politische Mitsprache – mit Performances, Kampagnen und Protest. Simon Marian Hoffmanns Dokumentarfilm ist ein künstlerisches Zeitdokument einer Generation im Aufbruch.

Aufstand der Jugend ist mehr als ein Film – er ist das künstlerische Echo einer Generation im Aufbruch. Ein visuelles Manifest. Eine politische Ansage. Und ein leidenschaftlicher Appell, die Stimmen jener zu hören, die alle Konsequenzen heutiger Entscheidungen tragen. Provokant, poetisch und politisch zugleich, erkundet Aufstand der Jugend den Generationenkonflikt im 21. Jahrhundert: Wie viel Mitspracherecht steht einer Jugend zu, die mit den Folgen heutiger Politik leben muss?
Der Regisseur Simon Marian Hoffmann hat ein Filmwerk aus dem Innersten einer Bewegung erschaffen, ein künstlerisches Zeitdokument jugendlicher Sehnsucht nach Veränderung. Er zeigt seine Perspektive auf den Aufstand einer Generation, die lange keine Stimme hatte.

Film und Dialog der Generationen

Der Regisseur ist mit Team in Augsburg und lädt zum Generationendialog ein. Vor & nach dem Film gibt es Austausch-, Gesprächs- und Begegnungsformate. Initiiert wird der Filmabend von DialogRaumMensch/Forum fließendes Geld - einem Forum der Lokalen Agenda in Augsburg. Den Veranstaltenden ist wichtig, dass der Kinoabend nicht nur eine Vorführung ist, sondern ein Raum für Begegnung, Ideen & demokratischen Austausch – zwischen Generationen. Es geht dabei um folgende Fragen: Wie gestalten wir unsere Demokratie heute? Wie beteiligen wir junge und ältere Menschen? Wie können gesellschaftliche Konflikte gelöst werden? 

Inhalt des Films

Eine diverse Gruppe Jugendlicher beschließt, sich Gehör in der Demokratie zu verschaffen. Sie entwerfen Kampagnen, inszenieren Performances, drehen Musikvideos, ketten sich an den Bundestag und fordern das Recht ein, über ihre Zukunft mitzuentscheiden. In ihrem Pilotprojekt „Deutscher Jugendrat“ mit dem Ministerium treffen Idealismus und Realität frontal aufeinander – und was als kollektive Vision beginnt, endet in individuellen „Aufständen“ jeder und jedes Einzelnen. Der Regisseur Simon Marian Hoffmann hat ein Filmwerk aus dem Innersten einer Bewegung erschaffen – ein künstlerisches Zeitdokument jugendlicher Sehnsucht nach Veränderung. Er zeigt seine Perspektive auf den Aufstand einer Generation, die lange keine Stimme hatte. 

Die Kinotour führt nach Augsburg

Die vierköpfige Crew ist den ganzen April 2026 unterwegs – jeden Tag in einer anderen Stadt. Vor jeder Vorführung gibt es Begegnung, nach dem Film moderierte Gespräche, um Räume für demokratischen und generationenübergreifenden Austausch zu öffnen. Ab 16. Mai 2026 erscheint der Film dann offiziell im Kino. Das bedeutet, jeder kann das Kino bei sich vor Ort anfragen und der Film wird dann vor Ort gespielt.

Infos:

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