Gesundheit

Klimafreundlich essen - Gesunder Mensch, gesunder Planet

Die Ernährung verursacht ein Drittel des ökologischen Fußabdrucks in Deutschland. Wie eine pflanzenbetonte Ernährung die Gesundheit von Mensch und Umwelt schützen kann.
Eine Gemüsekiste frisch aus dem Garten, Foto: Freepik

Die vegetarische Ernährung bleibt umstritten. Doch die Expert*innen vom VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. (VSB) betonen, dass man nicht völligauf Fleisch- und Molkereiprodukte verzichten muss. Es genügt, die Ernährung umzustellen: weniger tierische Produkte, mehr Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Nüsse und hochwertige Öle. Das schont Ressourcen und Treibhausgase und verhindert typische Zivilisationskrankheiten.

 

Warum sind pflanzliche Nahrungsmittel nachhaltiger? 

Die Fleisch-, Wurst- und Milchproduktion beansprucht fast drei Viertel der weltweiten Agrarflächen. Eine vegetarische Ernährung reduziert diesen Bedarf um 46 Prozent. „Es ist deutlich effizienter, Pflanzen direkt zu verzehren, da von der Umwandlung von pflanzlichem Futter in tierisches Protein erhebliche Verluste einhergehen: Nur etwa 10 bis 35 Prozent der eingesetzten Nahrungsenergie kommen beim Menschen an“, erklärt Maria Leidemann, Umweltreferentin beim VSB.

„Wer zusätzlich auf saisonale, regionale und ökologische Produkte achtet, reduziert seinen ökologischen Fußabdruck erheblich.“

Maria Leidemann, Umweltreferentin beim VSB

5 Kriterien für eine nachhaltige Ernährung

  • Bevorzuge pflanzliche Lebensmittel
  • Kaufe ökologisch erzeugte Nahrungsmittel ein
  • Achte auf Region und Saison und wähle gegebenenfalls fair gehandelte Lebensmittel
  • Bevorzuge wenig verarbeitete Lebensmittel
  • Achte beim Einkauf und bei der Zubereitung auf Ressourcenschonung (Lebensmittel- und Verpackungsmüll reduzieren, Energie sparen, Einkaufswege optimieren)

Mehr Informationen zu diesem Thema unter www.verbraucherservice-bayern.de

 

 

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