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Herzstücke - genossenschaftlich bio-regional einkaufen

Genossenschaft Herzstück - bio-regionale Dorfäden
Vom Bauwagen zum Leuchtturm: Die Herzstück Genossenschaft bringt bio-regionale Dorfläden ins Augsburger Umland – 24/7, verpackungsarm und getragen von 1.000 Mitgliedern.
Menschen der Genosssenschaft Herzstück, das regionale Lebensmittel verkauft

Was 2017 in einem Bauwagen der Friedensbewegung in Augsburg begann, hat sich zu einem Leuchtturmprojekt für nachhaltige Regionalentwicklung gewandelt: eine Reihe von modernen Dorfläden, in denen man 24/7 bio-regionale Lebensmittel kaufen kann. Die Herzstück Genossenschaft vereint wirtschaftliches Handeln mit sozialer Verantwortung und ökologischer Nachhaltigkeit – getragen von etwa 1.000 Mitgliedern aus der Region.

Treffpunkt Dorfladen 

Eine Gruppe engagierter Menschen träumte von genossenschaftlich geführten Dorfläden als Begegnungsstätten. Unter dem Motto "Von Bürger für Bürger" gründeten sie die Herzstück Genossenschaft. Die Idee: Regional erzeugte Bio-Produkte ohne unnötige Verpackung, kombiniert mit einer Kaffeewirtschaft und kulturellen Angeboten. Ein modernes Konzept, das an die Tradition alter Dorfläden anknüpft – Orte, an denen man nicht nur einkauft, sondern auch Nachbarn trifft und sich austauscht. 
Drei Jahre nach der Gründungsidee eröffnete 2020 das erste Herzstück in Diedorf – mitten in der schwierigen Corona-Zeit. Trotz aller Widrigkeiten folgte 2021 das zweite Geschäft in Horgau. Die Pandemie zeigte die Stärke des Konzepts: Gerade in Krisenzeiten wurde der Wert regionaler Versorgungsstrukturen und kurzer Wege deutlich. Seit Sommer 2024 ermöglicht eine App das Einkaufen rund um die Uhr, im Herbst 2025 kam eine Einkaufsbox in Wertingen hinzu, im Dezember 2025 das Herzstück in Mering. Mittlerweile sind rund 1.000 Menschen, Firmen und Vereine Mitglied in der Genossenschaft und schaffen gemeinsam Orte für Gemeinschaft, Genuss und Kultur.

Mietfach für regionale Angebote

In den Herzstück Läden hat jeder seine Produkte in so genannten Mietfächern verkaufen - sei es als Erzeugender von Lebensmittel oder von kreativen Artikeln. Die EinFACHheimat Mietfächer sind Regalfächer, Kisten oder befinden sich in Kühl- und Tiefkühlfächern.   

Neben Lebensmitteln und Artikeln für den täglichen Bedarf bietet die Kaffeewirtschaft Frühstück und einen wechselnden, frischen Mittagstisch – natürlich bio und regional. Heimatliche Rezepte verbinden sich mit pfiffigen Ideen - Regionalität ist das Herz des Herzstücks. Das Konzept ist eng mit dem Naturpark Westliche Wälder verbunden. 

„Wir wollen dieses Gebiet, aus dem viele unserer Produkte stammen und wo wir Menschen uns für einen Wandel zusammenschließen, erlebbar und spürbar machen.“

Anja Dördelmann, Herzstück Horgau

Heimatcatering: Regional und klimafreundlich 

Seit 2021 bietet die Genossenschaft auch Catering an, das bio, regional und fair ist. Beim Klimacatering kommen hauptsächlich pflanzliche und saisonale Zutaten auf den Teller – gut für die Umwelt, die regionalen Erzeuger und den Gaumen. Die Herzler, wie sich die Mitarbeitenden nennen, unterstützen Kunden dabei, exotische Essenswünsche durch heimische Alternativen zu ersetzen: Forelle statt norwegischer Lachs, Dinkelreis statt Basmati, Kürbis statt Cashew. Am Buffet wird transparent gemacht, woher die Zutaten stammen, und auf Wunsch stehen Mitarbeitende für Fragen zur Verfügung. So wird Essen mehr als Nahrungsaufnahme – es wird zu Bildung und bewusstem Genuss. 

Gemeinwohl im Fokus 

Das Herzstück folgt dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie und organisiert sich soziokratisch. Jeder Beteiligte bringt seine Ansichten und Ideen direkt ein, sodass sich jedes Genossenschaftsmitglied im Herzstück widerspiegelt. Auch sind die regionalen Lebensmittelbetriebe Mitglieder in der Genossenschaft. Das schafft Nähe und Verbundenheit und sorgt dafür, dass die einzelnen Standorte nicht nur Einkaufstätten sind, sondern echte Gemeinschaftsprojekte!

Herzstück-Standorte:

  1. Herzstück Rothtal
    • Augsburger Straße 2a, 86497 Horgau
    • Telefon: 08294 8049635
    • E-Mail: info@herzstueck-horgau.de
    • 24/7-Einkauf per App
    • Öffnungszeiten mit Service: Mo-Sa 7:30-14 Uhr
  2. Herzstück Schmuttertal
    • Hauptstraße 30, 86420 Diedorf
    • Telefon: 08238 9666186
    • E-Mail: info@herzstueck-diedorf.de
    • 24/7-Einkauf per App
    • Öffnungszeiten mit Service: Mo-Sa 7:30-12 Uhr
  3. Herzstück Mering
    • Marktplatz 8, 86415 Mering
    • 24/7-Einkauf per App
    • Öffnungszeiten mit Service: Mo-Sa 7:30-12 Uhr
  4. Herzstück Wertingen BioRegionalBox
    • Industriestraße 11, 86637 Wertingen
    • 24/7-Einkauf per App

Partner-Standorte:

  1. Strausser Hof
  2. Cumpanum Augsburg
    • Augsburger Str. 27, 86157 Augsburg
    • Telefon: 0821 52148142
    • E-Mail: hallo@cumpanum.de
  3. Cumpanum Odelzhausen
    • Hauptstraße 12, 85235 Odelzhausen
    • Telefon: +49 8134 9356633
    • Website: www.cumpanum.de

Info

Mehr über die Herzstücke und die Mitglieder findet ihr auf der Webseite: https://www.herzstueck-horgau.de

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Paten gesucht: Inklusion gemeinsam ermöglichen

Paten gesucht: Inklusion gemeinsam ermöglichen
Der Augsburger Verein einsmehr e.V. sucht Paten für inklusive Gruppen und Freizeiten. Ob Ballett, Theater oder Medienprojekt – hier wird Vielfalt gelebt. Wer unterstützt mit, dass Teilhabe möglich wird?
Foto zeigt eine Gruppe des einsmehr Vereins. Ein Gruppenfoto mit vielfältigen Menschen jeglicher Altersklasse. In der ersten Reihe sitzen oder liegen die Personen auf der Wiese, damit alle auf dem Foto sind.

Teilhabe an der Gesellschaft ist essenziell. Für den eigenen Selbstwert, gegen Einsamkeit, für ein erfülltes Leben. Doch nicht alle Menschen haben die gleichen Chancen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Genau hier setzt der Augsburger Verein einsmehr e.V. an – die Initiative Down-Syndrom für Augsburg und Umgebung.

Anfang 2026 startet eine Patenschaftsaktion, um echte Teilhabe und Inklusion für Menschen aller Altersklassen zu ermöglichen. Gesucht werden Pat*innen, die inklusive Gruppen und Freizeiten finanziell unterstützen möchten. Denn der Verein bietet ein wichtiges Umfeld, um Sichtbarkeit und Teilhabe zu schaffen – für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung.
 

„Unsere Gruppen und Angebote sind für unsere Mitglieder aber auch für Teilnehmende ohne Beeinträchtigung wertvoll und wichtig. Hier können Kinder tanzen, Jugendliche Sport treiben, Erwachsene Theater spielen – und alle erleben, dass Inklusion nicht nur ein Wort, sondern gelebte Gemeinschaft ist.“

Karin Lange, Vorsitzende von einsmehr

Die Gruppen sind, genau wie die Teilnehmenden: vielfältig. Sie reichen von sportlichen Aktivitäten über kreative und kulturelle Angebote bis hin zu Veranstaltungen, die für das Leben stärken sollen. So gibt es beispielsweise eine Ballettgruppe für Kinder, eine inklusive Theatergruppe oder ein Medienprojekt zur sicheren und aktiven Teilhabe im Netz. Es ist wirklich an jede/n gedacht!
Zusätzlich organisiert der Verein jährlich fünf inklusive Freizeiten für unterschiedliche Altersgruppen sowie ein Familienwochenende. Sie bieten wichtige Auszeiten für die Entwicklung – und fürs Leben.

Interesse an einer Patenschaft?

Eine Patenschaft einzugehen, bedeutet die Kosten einer Gruppe oder Freizeit ganz oder teilweise zu übernehmen. Als Dankeschön könnt ihr auf Wunsch auf der Website oder den Social-Media Kanälen als Unterstützer/in verlinkt oder zu der Gruppe eingeladen werden.
Mit der Patenschaft seid ihr Teil einer Gemeinschaft die Inklusion mit Herz lebt. Der Verein umfasst über 240 Familien mit einem Familienangehörigen mit Trisomie 21 und anderen Beeinträchtigungen. Er setzt sich für Menschlichkeit und ein Miteinander ein, Werte die so wichtig sind und in unserer Gesellschaft nicht in Vergessenheit geraten sollten!

Mitmachen und Pate werden

Ihr habt Interesse, eine Patenschaft zu übernehmen oder wollt erfahren? Dann wendet euch direkt an Karin.Lange@einsmehr.org, Mobil: 0151-15712894 .
Mehr Infos zu einsmehr e.V. unter: einsmehr e.V. - Initiative Down-Syndrom Augsburg

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Tue Gutes und rede darüber

Tue Gutes und rede darüber
Interview mit Rica Friedl, Geschäftsführerin des Biohotels Bayerischer Wirt
Rica Friedl, Biohotel Bayerischer Wirt, Augsburg, Gemeinwohlökonomie, Biohotel, Foto: Sylvia Schaab

Rica Friedl ist Geschäftsführerin des Bio Hotel Bayerischer Wirt. Das Familienunternehmen ist nicht nur Augsburgs einziges Biohotel, sondern hat auch als einziges Unternehmen in Augsburg einen Gemeinwohlbericht verfasst. Das ist intensive Arbeit, die neue Einblicke verschafft und hilft, das Hotel noch nachhaltiger zu gestalten. Es lohnt sich, sagt Rica Friedl.

 

Steckbrief: Rica Friedl geboren in Riesa in Sachsen, Geschäftsführerin des Biohotels Bayerischer Wirt, gelernte Erzieherin, Ernährungsberaterin, 3 Kinder. Sie ist naturnah auf dem Land aufgewachsen und liebt ihren Beruf im Gastgewerbe, weil man auf so viele offene Menschen und Geschichten trifft, die den eignen Horizont erweitern.

 

Sylvia Schaab: Zelt oder Hotel? Wo haben Sie als Kind am liebsten übernachtet?


Rica Friedl: Als Kind habe ich am liebsten im Zelt in der Natur übernachtet.

 

Und heute?


Wir fahren gerne in andere Biohotels in Europa. Zum einen wollen wir erfahren, wie die anderen Hoteliers Nachhaltigkeit umsetzen und der freundschaftliche Austausch zu unseren Kollegen ist uns sehr wichtig. Aber auch weil wir in allen Bereichen nachhaltig leben wollen: Wir kaufen zu 100 Prozent Biolebensmittel, nutzen Ökostrom, fahren ein E-Auto und machen eben ökologischen Urlaub.

 

Waren Sie und Ihre Familie schon immer nachhaltig veranlagt?


Die Familie meines Mannes hatte früher direkt am Gasthof die Landwirtschaft. Meinem Mann war es schon immer wichtig, dass es den Tieren gut ging und so war es gut, dass wir unser Fleisch direkt nutzen konnten.


Die Überzeugung, dass Regionales und Umweltverträgliches besser für uns ist, hat uns dazu geführt, das Stück für Stück im Hotel umzusetzen. Als es 2006 dann die Möglichkeit gab, ein Biohotel zu werden, haben wir das gemacht. Dabei haben wir Essen und Getränke zu 100 Prozent auf Bio umgestellt.


Erst war es schwierig, alle Zutaten aus der Region zu bekommen. Mittlerweile gibt es zum Glück biologische Einkaufsgemeinschaften, die alles anbieten, das wir brauchen. Natürlich benutzen wir auch ökologisch Wasch- und Reinigungsmittel, Biostrom und -Gas. Bisher haben wir haben 50 Prozent unserer Zimmer biologisch renovieren lassen. Wir haben die Wände ökologisch verputzt und mit Keimfarben gestrichen. Selbst die Gardinen sind biologisch und das war ziemlich schwierig zu bekommen. Doch nun sind unsere Räume völlig schadstoff- und chemiefrei. Das gleich gilt für unsere Kosmetikabteilung. Dort arbeiten wir nur mit Naturkosmetik.

 

Den Gemeinwohlbericht anzufertigen war eine tolle Geschichte und hat das Unternehmen verändert.

Rica Friedl, Geschäftsführerin Biohotel Bayersicher Wirt

Und was hat Sie dann dazu veranlasst, einen Gemeinwohlbericht zu schreiben?

Es war die logische Konsequenz aus unserer Arbeit. So messen wir schon lange unseren ökologischen Fußabdruck – das ist schon fast ein Wettbewerb unter uns Biohotels. Dann las ich immer wieder über das Thema Gemeinwohlbericht und 2016 merkte ich dann: Jetzt ist die Zeit reif, jetzt gehen wir es an! Die Gemeinwohlökonomie ist eine alternative Wirtschaftsordnung, die verfassungsrechtlich festgelegte Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit oder Demokratie berücksichtigt. Einen Gemeinwohlbericht anzufertigen war schon eine tolle Geschichte und hat das Unternehmen auch verändert. Zum Glück stand die ganze Familie hinter mir und gemeinsam mit meinem ältesten Sohn, der auch im Hotel mitarbeitet, haben wir den Bericht in 160 Stunden ausgearbeitet.

 

Wie ist es Ihnen dabei ergangen?

Die viele Arbeit hat sich wirklich gelohnt und wir haben viel gelernt. Es gibt viele Bereiche, die hatten wir gar nicht so auf dem Schirm: Für den Gemeinwohlbericht muss man ja auch die gesamte Lieferkette der Zulieferer durchleuchten. Als ich unseren Steuerberater den Fragebogen übergab, war er nicht sicher, ob wir das wirklich alles wissen müssen. So sollte er beispielsweise angeben, ob er Ökostrom bezog. Viele hinterfragen solche Dinge gar nicht, bis jemand tatsächlich danach fragt. Es ist, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft, der Wellen schlägt. Es bringt die Menschen zum Nachdenken. Das wiederum setzt etwas in Bewegung.

 

Wie hat sich der Gemeinwohlbericht auf das Unternehmen ausgewirkt?

Nach biologischen Grundsätzen zu arbeiten, ist eine gute Grundlage für die Gemeinwohlökonomie. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sagt: Jetzt schaue ich aus meiner Welt raus und auch ganz tief bis zu den Wurzeln. Gemeinsam mit fünf anderen Biohotel-Besitzern in Bayern und einem Begleiter von der Gemeinwohlökonomie haben wir mehr als ein Jahr unsere Unternehmen genau angeschaut und den Bericht erarbeitet. Dabei sind wir als Gruppe eng zusammengewachsen. Wir haben uns untereinander sehr gut unterstützt und jeder ist für sich gewachsen. Und so war diese Zeit sowohl ein Reifeprozess als auch eine gute Grundlage für die Zukunft. Denn mit dem, was wir erarbeitet haben, können wir unsere Hotels noch nachhaltiger machen.

 

Was haben Sie im Prozess alles gelernt?

Wir haben durch den Bericht einen ziemlich guten Einblick bekommen, was wir eigentlich schon alles für das Gemeinwohl tun. Es heißt ja immer „Tue Gutes und rede darüber“ … das können wir jetzt tatsächlich umsetzen. Für uns war Vieles selbstverständlich, dass wir jetzt unter einen anderen Blickwinkel betrachten. So beschäftigen wir immer wieder Praktikanten von der benachbarten Förderschule und unserer Mitarbeiter können kostenlos unsere Salzgrotte, Sauna und Massagen nutzen. Wir sehen nun vieles unter einem anderen Blickwinkel. Der Bericht setzt viel im Kopf in Bewegung und erweitert den Horizont. Und er regt auch dazu an, Abläufe zu ändern.

 

Und was zum Beispiel?

Wir mangeln unsere Wäsche wieder selbst. So stellen wir sicher, dass dafür Ökostrom verwendet wird. Zudem erleichtert es die Prozesse, wenn die Wäsche im Haus ist. Mittlerweile ist die Mangel zum Kommunikationsmittel geworden. Damit hätte ich nie gerechnet. Ich sah mich schon als Einzige bei dieser Tätigkeit. Doch stattdessen haben sich viele Mitarbeiter freiwillig dazu bereit erklärt. Sie machen das gern, denn dabei kommen sie miteinander ins Gespräch. Das schafft Verbundenheit untereinander. So etwas ist dann wirklich ein unerwartetes Geschenk. Überhaupt arbeiten die Menschen gerne bei uns. Wir haben als Familienbetrieb kein Problem Mitarbeiter zu finden und könnten mehr Auszubildende beschäftigen als wir Kapazitäten haben.

 

Was ist anders im Bayerischen Wirt?

 

Bei uns geht es eben sehr familiär zu. Gäste sowie Mitarbeiter merken und schätzen es, dass wir uns um die Umwelt sorgen.

Als Green Meeting Hotel kommen viele nachhaltige Firmen zu uns, um Tagungen abzuhalten. Vor allem am Wochenende sind dann Gäste in unserem Haus, die unser biologisches Angebot und Wellness-Anwendungen nutzen wollen.
Und, bei uns ist die ganze Familie involviert. Die beiden großen Kinder arbeiten mit und selbst meine Schwiegermutter kommt mit ihren 87 Jahren fast täglich vorbei und erzählt, wie es war, als ihr Opa den Gasthof aufgebaut hat. Ins Restaurant kommen auch viele lokale Stammgäste, die mit uns auch den ganzen Weg zum Biohotel mitgegangen sind. Von Familienfeiern bis hin zu gemütlichen Abendessen oder Firmenfeiern sind wir für unsere Gäste da.

 

Waren Sie schon immer im Gastgewerbe tätig?

Ursprünglich habe ich Erzieherin gelernt. Seitdem habe ich viel dazu gelernt, wie etwa Ernährungsberatung. Das hilft mir auch meine Arbeit im Gasthof besser zu machen. Heute bin ich sehr froh im Gastgewerbe zu arbeiten. Man trifft so viele unterschiedliche Menschen in kürzester Zeit. Jeder ist aufgeschlossen und erzählt seine eigene Geschichte. Dabei kann man so viel dazu lernen und seinen Horizont erweitern. Auch die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen sind sehr spannend. Das ist so faszinierend für mich und gibt es fast nur in der Gastronomie.

 

Was würden Sie ändern, wenn Sie Bürgermeisterin von Augsburg wären?

Ich würde die Stadt nachhaltiger gestalten. Ich denke, in Augsburg ist bereits vieles vorhanden, es wird nur nicht nach außen getragen. Das ist der große Vorteil des Gemeinwohlberichts. Dadurch werden Dinge sichtbar und können dann nach außen getragen werden. Frei nach dem Spruch: „Tue Gutes und rede darüber!“

 

TIPP:

Wer mehr über die Gemeinwohlökonomie und das Hotel Bayrischer Wirt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zur VHS Veranstaltung am 20. Mai um 17 Uhr. 

 

Hier geht es zu Gemeinwohl-Ökonomie, Regionalgruppe Augsburg

Kontakt: augsburg@list.ecogood.org

Dieses Interview erschien bereits im Dezember 2018 im Lifeguide.

 

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Ein spannendes Interview mit Michael Schnitzlein zum Thema Gemeinwohlökonomie findet ihr auch auf der Website Aufgeklärtes Herz.

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