Premiere: Augsburgs erste städtische „Eine-Welt-Kita“
Auszeichnung zur Eine-Welt Kita
Eigentlich sei alles ganz einfach gewesen, so Anja Rettenbacher, die Leiterin der städtischen Kindertageseinrichtung Remshartgässchen bei der feierlichen Zertifikatsübergabe zur „Eine-Welt-Kita“. Als erste städtische Kita überhaupt wurde sie im September vom Eine Welt Netzwerk Bayern als „Eine-Welt-Kita“ ausgezeichnet.
Globales Lernen fängt bei den Kleinsten an
Martina Wild, Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration, unterstrich in ihrem Grußwort die Wichtigkeit von Bildung für Nachhaltige Entwicklung als elementare Voraussetzung schon für die Kleinsten, um nachhaltige Entwicklung zukunftsweisend und eigenverantwortlich mitgestalten zu können. Die Leiterin der städtischen Kitas, Diana Schubert, ergänzte, dass sich weitere städtische Einrichtungen auf den Weg zur Zertifizierung machen. Vertreten wurde das Eine Welt Netzwerk Bayern vor Ort durch Berit Schurse, die bei der Begründung für die Zertifizierung hervorhob, dass in der Kita Themen der Einen Welt wichtig seien.
"Es ist ein großes Anliegen, den Kindern Themen der Einen Welt nahe zu bringen, ihren Blick zu schärfen für die globalen Realitäten, sie zum Einsatz für eine gerechtere, ausgewogenere Welt mit Menschenrechten für alle zu animieren und schonend mit den Ressourcen unseres Planeten umzugehen.“
Berit Schurse, Eine-Welt-Netzwerk
Kultursensible Haltung und Ausstattung
Für die Auszeichnung zur „Eine-Welt-Kita“ ist das Erfüllen verschiedener Kriterien erforderlich. Neben der Gründung eines Eine-Welt-Kita Teams und dem offiziellen Beschluss zur Bewerbung müssen Nachweise über Fortbildungen vorgelegt werden. Des Weiteren muss sich in einer „Eine-Welt-Kita“ eine kultursensible Haltung und Bildung im Alltag widerspiegeln. Hinzukommen sollte eine kultursensible Ausstattung.
Dieser Beitrag erschien zuerst in Stadt mit A 58, Augsburgs Agendazeitung: