1 - 10 von 39 wird angezeigt

Fahrradklimatest 2026: Augsburg macht mit

ADFC Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit
Wie fahrradfreundlich ist Augsburg wirklich? Bis 30. November können Bürgerinnen und Bürger beim ADFC-Fahrradklimatest ihre Meinung zu Infrastruktur, Service und Sicherheit abgeben.
Radfahrer auf einer Augsburger Straße bei der Fahrraddemo der Kidical Mass.

Im Rahmen des bundesweiten Fahrradklimatests 2026 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) sind Augsburgerinnen und Augsburger aktuell aufgerufen, die Fahrradfreundlichkeit in ihrer Stadt zu bewerten. 

Mittels Online-Fragebogen (fahrradklima-test.adfc.de) werden Themen wie die persönliche Einschätzung zum Stand der Infrastruktur, zu Serviceangeboten oder zum persönlichen Sicherheitsgefühl beim Fahrradfahren abgefragt. Neu ist in diesem Jahr eine eigene Befragung für Kinder und Jugendliche, deren Perspektive erstmals gesondert erfasst wird.

Bis Montag, 30. November ist eine Teilnahme möglich. Im Frühjahr/Sommer 2027 werden die Ergebnisse in einem bundesweiten Städteranking präsentiert und die fahrradfreundlichsten Kommunen ausgezeichnet.

Augsburg beteiligt sich seit 2012 am Fahrradklimatest 

Die Stadt Augsburg beteiligt sich seit 2012 am Fahrradklimatest. Baureferent Steffen Kercher betont die Bedeutung der Umfrage: „Die Ansprüche an eine gute Radverkehrsinfrastruktur steigen, insbesondere in einer wachsenden Stadt wie Augsburg. Die Ergebnisse des Fahrradklimatests liefern wichtige Hinweise darauf, wie wir die Bedingungen für Radfahrende weiter verbessern können. Deshalb sind alle eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen – ganz gleich, ob sie täglich mit dem Fahrrad unterwegs sind oder es nur gelegentlich in ihrer Freizeit nutzen.“

Infos

  • Online-Fragebogen: fahrradklima-test.adfc.de
  • Teilnahme bis 30. November 2026 möglich
  • Fragen zu Infrastruktur, Service und Sicherheit
  • Erstmals eigene Befragung für Kinder und Jugendliche

Das könnte euch auch noch interessieren

ADFC Augsburg - Lobby für Radfahrende - Der ADFC steht für eine konsequente Förderung des Fahrradverkehrs und ist die Lobby für die Radfahrer*innen in der Region. Neben Versicherung gibt es auch Radreisen im Angebot.

bikekitchen Augsburg - Fahrrad reparieren - Selbsthilfe-Fahrrad-Reparatur-Werkstatt: In Bikekitchen-Tradition wird hier zusammen geschraubt, repariert, gekocht und gegessen!

Fahrradstadt Augsburg? - Bike-Sharing, Fahrradstraßen, Fahrrad-Parkhäuser – die Mobilitätswende ist voll im Gange. a3kultur-Autorin Gudrun Pittroff-Glock hat das E-Bike-Projekt »Lech Elephant« besucht und stellt sich die Frage: Können wir ohne Auto?
 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot

Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot
Ob zur Arbeit oder zum Siebentischwald: Mit swabi stehen euch in Augsburg rund um die Uhr über 1000 Leihräder und E-Bikes bereit. Praktisch: Mit einem Konto lassen sich sogar bis zu fünf Räder gleichzeitig ausleihen.
Das Bild von Thomas Hosemann zeigt den hinteren Teil eines Swabi Leihfahrrads mit einem QR Codes auf dem Schutzblech. Eine Person mit einem Smartphone in der Hand scannt er diesen ab.

In Augsburg gehört swabi längst zum Stadtbild: Das Bikesharing-System der Stadtwerke Augsburg (swa) und der Stadt Augsburg bringt euch flexibel von A nach B – mit 1020 Fahrrädern, davon 700 mechanische Räder und 320 E-Bikes, verteilt auf mehr als 500 Standorte. Von der Firnhaberau bis Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum stehen die Räder rund um die Uhr bereit.

So funktioniert swabi

Die Nutzung ist denkbar einfach: Ihr braucht nur ein Smartphone und die kostenlose swabi-App aus dem Google Play Store oder Apple App Store. Nach der Registrierung könnt ihr:

  • Ein verfügbares Rad in der Nähe über die App finden
  • Den QR-Code auf dem Schutzblech scannen, um das Fahrrad zu entsperren
  • Bis zu 30 Minuten vor Fahrtantritt ein Rad reservieren
  • Nach der Fahrt das Rad an einem swabi-Standort abstellen und per App abschließen
  • Die Räder sind täglich 24/7 verfügbar – von der Firnhaberau bis nach Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum.

Gruppenbuchungen möglich

Mit einem Kundenkonto lassen sich bis zu fünf Fahrräder gleichzeitig ausleihen: eines für den Buchenden selbst, die übrigen für Begleitpersonen. Ein großer Vorteil der Gruppenbuchung sind die gemeinsamen Tarifvorteile. So können etwa alle Teilnehmer profitieren, wenn ein swabi-Kunde mit dem Tarif „Monats-Abo ÖPNV“ bucht. In diesem Fall fahren alle mit einem mechanischen Fahrrad die ersten 30 Minuten kostenlos.

Die Nutzung ist einfach: Der Buchende scannt den QR-Code am Fahrrad mit der swabi-App und startet die Buchung. Anschließend wählt er in der App „Gruppenbuchung“ und scannt die QR-Codes der weiteren Fahrräder, bis alle entsperrt sind. Jede Fahrt beendet er am Ende einzeln über die App.
 

„Mit der Gruppenbuchung machen wir swabi noch alltagstauglicher, ob für einen Familienausflug oder eine Radtour mit Freunden."

Jürgen Biedermann, Leiter Multimobilität

Kosten von swabi

  • Mechanische Räder kosten 8 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr. Mit einem Tagespass: 10 Euro
  • E-Bikes gibt es für 15 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr, der Tagespass kostet 19 Euro.
  • Interessant ist das Monats-Abo. Es kostet 12 Euro monatlich, darin sind Fahrten mit mechanischen Bikes bis zu 30 Minuten frei. Für E-Bikes gibt 120 Freiminuten pro Monat
  • Für swa Abo-Kund*innen kostet das Monats-Abo nur 5 Euro. Auch hier sind bis zu 30 Minuten für mechanische Bikes inklusive und 120 Freiminuten für das eBike. 

Swabi für Tourist*innen und Unternehmen

Auch Augsburg-Besucher*innen können das Bikesharing nutzen. Die swa bietet einen speziellen "24-Stunden-Pass" für Tourist*innen an. Hotels und Tourismusanbieter sollen das swabi-Angebot in ihr Portfolio aufnehmen.
Als Standortpartner können sich Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Arbeitgeber beteiligen: Sie stellen Flächen für swabi-Fahrradständer bereit und erhalten im Gegenzug einen individuellen Freifahrt-Code, mit dem sie 60 Freiminuten für mechanische swabis verschenken können. Geplant sind zudem spezielle Tarife für Studierende und ÖPNV-Abonnenten.

Teil der Verkehrswende

Das swabi ergänzt das Mobilitätsangebot der swa mit Bussen, Straßenbahnen, dem Ridesharing-Dienst swaxi und dem Carsharing. Es hilft dabei, die "letzte Meile" von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken.
"Das swabi ergänzt unser Mobilitätsangebot mit Bussen und Straßenbahnen und trägt dazu bei, die 'letzte Meile' von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken", erklärt swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz.

Die Räder werden von der Firma Fifteen bereitgestellt, die erstmals in Deutschland aktiv wird. Das Bikesharing-System ist Teil des Modellprojekts "AktionsplanVerkehrsVerlagerung" und wird über das Förderprogramm "Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs" durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

„Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang zu nachhaltiger Mobilität zu bieten und die Nutzung von swabi noch attraktiver zu machen.“

Jürgen Biedermann, Leiter Multimobilität

Das könnte euch auch interessieren

Elektromobilität: Das SWA-Komplettpaket für Augsburg – Umweltfreundlich unterwegs mit der swa-Monats-Flatrate: Für E-Bikes und E-Roller
Flexibel in Augsburg unterwegs mit dem Ridesharing in Augsburg: Das swaxi ist täglich unterwegs. Die Kombination aus Taxi und Öffentlichen Verkehrsmitteln bringt euch bequem von A nach B.

SWA - Stadtwerke Augsburg Carsharing GmbH – Wozu ein eigenes Auto, das mindestens 23 Stunden am Tag herumsteht? Das Carsharing der swa bietet über 300 Fahrzeuge an. Sie stehen an 115 Standorten in Augsburg und sind damit die optimale Ergänzung zu Bus, Straßenbahn und (Leih)-Fahrrädern!

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Mitmachen beim Stadtradeln

Mitmachen beim Stadtradeln in Ausburg und Region
Sucht euch ein Team und schwingt euch aufs Fahrrad! In vielen Gemeinden in der Region startet wieder die Aktion Stadtradeln, bei der ihr fürs Klima radeln und Preise gewinnen könnt.
Menschen auf dem Fahrrad, die bei der Aktion Stadtradlen mitmachen.

Mehr Radfahren im Alltag

Die Aktion Stadtradeln, eine internationale Kampagne von Klima-Bündnis Services, motiviert seit mehr als 15 Jahren weltweit Menschen für 21 zusammenhängende Tage vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen und dabei möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei sollen sie in Teams möglichst viele Fahrradkilometer für die Kommune sammeln. 
Jedes Jahr schließen sich immer mehr Kommunen und Städte dieser Initiative an – auch in unserer Region. Die Kampagne wirbt für eine klimafreundlich Mobilität und Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren. Außerdem will sie den teilnehmenden Kommunalpolitiker*innen zeigen, wie nötig eine gute Infrastruktur fürs Fahrradfahren ist.

Stadtradeln - wo und wie

Teilnehmen können alle, die in dem Zeitraum der Aktion in der Region leben. Ihr könnt euch einem bestehenden Team anschließen oder ein neues gründen. Die App erfasst dann eure gefahrenen Kilometer. Die erfolgreichsten Teams gewinnen verschiedene Preise. Bei der Teilnahme ist es egal, ob ihr bereits jeden Tag fahrt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs seid. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn ihr ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättet.

Teilnehmende Kommunen in und um Augsburg:

Über Klima-Bündnis Services

Das Klima-Bündnis Services gehört zum europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis. Es bietet Beratung, Kampagnen und Dienstleistungen zur Datenerhebung an, um kommunale Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit rund 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

Das könnte euch auch interessieren:

Lastenfahrräder in unsere Städte! - Interview mit den Fahrradexperten Sven Külpmann und Christoph Mießl, die ihr umfangreiches Wissen im Augsburger Lastenfahrradladen Elephant Cargo weitergeben.
Dynamo Fahrradladen – Hier kannst du dich auf wirklich kompetente und ehrliche Beratung verlassen! Kein Wunder, dass Dynamo einer der gefragtesten Fahrradläden in Augsburg ist.
Swabi mit E-Bikes im Angebot – Ab sofort findet ihr auch Elektro-Fahrräder im Fuhrpark der swa. Damit erweitert Augsburg konsequent sein Angebot für klimafreundliche Mobilität.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Graffiti-Stadtführung mit Fahrrad

Graffiti-Stadtführung mit Fahrrad

Treffpunkt: City-Galerie (Kino-Seite)
Willy-Brandt-Platz 1
86153
Augsburg
swa, Graffiti-Projekt, Stadtwald
Bei der Graffiti-Stadtführung der Regio Augsburg Tourismus mit dem Augsburger Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ könnt ihr urbane Kunst im Stadtbezirk Augsburg entdecken.

Graffiti in Augsburg

Die Graffiti-Stadtführung der Regio Augsburg Tourismus mit dem Fahrrad führt durch verschiedene Stationen der Augsburger Urban-Art-Szene. Gemeinsam mit dem Augsburger Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ entdeckt ihr beeindruckende Murals, die in Kooperation mit dem Friedensbüro der Stadt Augsburg zum Hohen Friedensfest entstanden sind. 

Die Route umfasst außerdem temporäre Kunstprojekte, kreativ gestaltete Technikhäuschen der Stadtwerke Augsburg sowie die bekannten Halls of Fame des Projekts „Schwabenwand“. Die Tour bietet spannende Einblicke in die Vielfalt legaler Graffiti-Kunst und erzählt die Geschichten hinter den Werken und ihren Künstler*innen.

Die Führung findet am Sonntag, den 08.11.2026 ab 14.00 Uhr statt und dauert etwa zwei Stunden. Die Teilnahme kostet 17€ pro Person, ermäßigt 16€ für Schüler*innen, Studierende sowie Menschen mit Behinderung. Bitte bringt euer eigenes Fahrrad und einen Helm mit! Alle weiteren Informationen findet ihr auch unter www.augbsurg-tourismus.de. 

 

Info

  • Graffiti Stadtführung mit dem Fahrrad
  • Sonntag, der 08.11.2026
  • 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Treffpunkt: City-Galerie (Kino-Seite), Willy-Brandt-Platz 1, 86153, Augsburg
  • Veranstalter: Regio Augsburg Tourismus, "Die Bunten"
  • Kosten: 17€ pro Person, ermäßigt 16€ (Schüler*innen, Studierende, Menschen mit Behinderung)
  • bitte eigenes Fahrrad und Helm mitbringen
  • Anmeldung und weitere Informationen unter www.augbsurg-tourismus.de

 

Das könnte euch auch noch interessieren

Fit für den Frühling - der Fahrrad-Check - Die steigenden Temperaturen läuten die Fahrradsaison sein. Bevor es losgeht, sollten Radler*innen ihr Gefährt fit für den Frühling machen. Die wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrradsaison

Mit dem Fahrrad von Augsburg nach München - Familienfreundliche Radtour durch Auwälder und Moore zu Prachtbauten und Schlössern

Graffiti-Projekt der Stadtwerke Augsburg - Zusammen mit den Profis vom Verein Die Bunten greifen Jugendliche zur Farbdose und werden kreativ.

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
Fahrrad
Mobilität
Leihen, Teilen, Tauschen

Die Lech-Elephanten – Augsburgs Lastenräder für alle

Mit dem Leihsystem LECH ELEPHANT können alle Bürger*innen Lastenräder für Transportfahrten nutzen und zugleich testen, ob sie eine alltagstaugliche Alternative zum Pkw sind.

Elephant Cargo
Am Brunnenlech 17
86150 Augsburg
Deutschland

Das Leih-Lastenrad Lech Elephant am Standort Kongresshalle

Sie sind groß, stark und trotzdem überraschend wendig – die Lech-Elephanten. Seit Juni 2023 flitzen die elektrischen Lastenräder durch Augsburg und sind inzwischen nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken.

An 13 Standorten im Stadtgebiet stehen die Räder rund um die Uhr für Ausleihe bereit. Ob Wochenendeinkauf, Getränkekisten, Möbelstücke aus dem Sozialkaufhaus oder ein Familienausflug mit Kindern – die Lech-Elephanten sind vielseitig einsetzbar und eine ökologische, kostengünstige Alternative zum Auto oder Lieferdienst.

Die Idee hinter dem Lech-Elephanten

Der Lech-Elephant macht sichtbar, dass es eine praktische und nachhaltige Alternative zum Auto gibt. Ganz ohne eigenes Fahrzeug können Menschen in Augsburg schwere Lasten bewegen und dabei klimafreundlich unterwegs sein.

Das Konzept wurde im Fachforum Verkehr der Lokalen Agenda 21 entwickelt und gemeinsam mit der Stadt Augsburg sowie dem Unternehmen Elephant Cargo umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch städtische Mittel und eine Förderung des Freistaats Bayern.
So wie ein Elefant zuverlässig Lasten trägt, unterstützen die Räder den Alltag vieler Menschen – und stärken zugleich das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt.

Einfach leihen – flexibel nutzen

Die Räder können unkompliziert über eine Smartphone-App gebucht werden. Die Preise sind nach Dauer gestaffelt:
•    1 Stunde: 3 Euro
•    4 Stunden: 9 Euro
•    1 Tag: 25 Euro
Jedes Rad hat einen festen Standort und muss nach der Nutzung wieder dort abgestellt werden. Die Transportkapazität liegt bei bis zu 120 Kilogramm – genug für zwei Kinder plus Gepäck. Mit einer Akkuladung sind bis zu 40 Kilometer Reichweite möglich, Modelle mit Dual-Batterie-System schaffen sogar bis zu 100 Kilometer.

"Auf Grund der stetig hohen Nachfrage war es uns wichtig, das Projekt auf ein höheres und robusteres Level zu bringen. Der Lech Elephant 2.0 wird den hohen Anforderungen gerecht und bringt den aktuellen Stand der Technik auch im Lastenrad-Verleih auf die Straße. Wir freuen uns schon auf die warme Jahreszeit mit vielen neue Nutzenden!."

Christoph Mießl von Elephant-Cargo

Lech-Elephant 2.0 – die neue Generation

Im Frühjahr 2025 startete der Lech-Elephant in die nächste Runde. Die bisherigen Räder wurden generalüberholt und verkauft, die neuen Lech-Elephanten 2.0 erkennt man am schwarzen Rahmen.

Sie bringen technische Verbesserungen mit:
•    Riemenantrieb statt Kette – langlebiger und wartungsarm
•    Automatikschaltung – für noch leichteres Fahren
•    stärkerer Akku (545 statt 500 Wh) – für größere Reichweite

Erfolgreich und beliebt

Seit dem Start hat sich das System etabliert:
•    2.250 registrierte Nutzer*innen (Stand Anfang 2025)
•    60.000 gefahrene Kilometer
•    2,5 Tonnen CO₂ eingespart
Die Nachfrage ist groß, besonders an sonnigen Wochenenden. Im Winter geht sie zwar zurück, doch dank Dachabdeckungen finden die Räder auch in der kalten Jahreszeit Fans. Vandalismus gibt es so gut wie keinen.

Gemeinschaftsprojekt mit Engagement

Hinter den Lech-Elephanten steckt viel freiwilliges Engagement:
•    Lastenradbegeisterte, die das Konzept entwickelt haben
•    das Büro für Nachhaltigkeit, das das Projekt begleitet
•    das Unternehmen Elephant-Cargo, das das System betreibt und wartet
•    sowie zahlreiche ehrenamtliche Standortpartner

Info:

👉 Alle Informationen zu den Standorten und Ausleihbedingungen: lech-elephant.de
👉 Aktuelles auch auf Instagram: @lechelephant

Das könnte euch auch noch interessieren

Radfahrend die Umwelt schonen

Radfahrend die Umwelt schonen
Fahrrad fahren ist gut für die Gesundheit und das Klima - keine Frage. Doch was ist mit der Herstellung? Wie umweltverträglich schneiden welche Fahrräder ab?
Fahrrad ohne Plastik vor einen grünen Hintergrund.

Seit wir das Auto abgeschafft haben, ist das Fahrrad zu unserem Hauptverkehrsmittel geworden. Der nächste Carsharing-Parkplatz ist zwei Minuten entfernt und bringt uns all an Orte, die mit Bus und Bahn oder dem Fahrrad unerreichbar sind. Doch mit dem Rad komme ich am schnellsten durch Augsburg: quer durchs Grüne, staufrei und ich parke direkt vor der Tür meines Ziels.

Das ist gesund und im Gegensatz zum Auto völlig CO₂-frei. Zumindest beim Fahren. Doch wie steht es um die Herstellung? Beliebt sind Materialien wie Aluminium und Carbon - wegen ihres geringen Gewichts. Allerdings ist CO₂-Ausstoß im Vergleich zu einem Stahlrahmen sehr hoch. Zudem ist Stahl stabiler, lässt sich besser reparieren und recyceln. Dagegen belastet Aluminium bei der Gewinnung die Umwelt stark, und Carbon wird nach Gebrauch zu Sondermüll.

Noch nachhaltiger sind Rahmen aus Holz oder Bambus, die sogar CO₂ binden. Sie entstehen sozialverträglich in Ländern wie Kolumbien, Ghana oder Indonesien und werden in Deutschland montiert, wie etwa das my Boo oder Pine.

Mein Rad ist „Made in Augsburg“ und ich habe es bei Rudi, meinem Fahrradladen um die Ecke mit möglichst wenig Plastik zusammenbauen lassen: Sattel und Lenkergriffe sind aus Leder, die Schutzbleche, Ständer und der Korb aus Metall. Jeden Frühling wird es durchgecheckt, damit es lange hält. 

Längere Strecken fahre ich mit dem E-Bike, das mir mein Vater vermacht hat. Im Vergleich zur Autofahrt spart das 90 Prozent des CO₂-Emissionen. Einziges Manko von E-Bikes: Der Akku fällt aus umwelt- und sozialen Aspekten bei der Herstellung negativ ins Gewicht. Er hat ebenso wie der Antrieb eine begrenzte Lebensdauer. Daher am besten „Made in Germany“, den Akku richtig nutzen und fachgerecht entsorgen oder aufbereiten lassen. Und natürlich Öko-Strom zum Aufladen verwenden.

 

Das könnte euch auch noch interessieren:

Fahrrad fahren in Kopenhagen - Mit dem Fahrrad unterwegs in der Fahrradhauptstadt der Welt: Johanna Pfaffenzeller lebt in Kopenhagen und sagt: Hier ist das Radfahren nicht nur ein Mittel zum Zweck. Es ist eine Leidenschaft, allgemeiner Konsens, eine Lebenseinstellung.
Elephant Cargo - Die Lastenfahrrad-Spezialisten - Christoph Mießl und Sven Külpmann bieten alles rund um's Lastenfahrrad: individuelle Beratung, professionelle Werkstatt und Lastenfahrrad-Verleih.

Fit für den Frühling - der Fahrrad-Check - Die steigenden Temperaturen läuten die Fahrradsaison sein. Bevor es losgeht, sollten Radler*innen ihr Gefährt fit für den Frühling machen. Die wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrradsaison.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

"flottes Gewerbe" - Lastenräder für Unternehmen

"flottes Gewerbe" - Lastenräder für Unternehmen
In Augsburg läuft gerade das Mobilitätsplan-Pilotprojekt "flottes Gewerbe". Neun Augsburger Unternehmen testen Lastenräder für ihren Arbeitsalltag.
Logo Gute Idee der Woche

Viel Verkehr durch die Wirtschaft

 

Rund ein Drittel des Verkehrs in Augsburg ist Wirtschaftsverkehr. Dazu gehören vor allem Waren- , Güter- und auch Personenverkehr. Besonders häufig sind, nach Angaben der Stadt Augsburg, Handwerker, Lieferanten, Pflegedienste oder Freiberufler mit Pkw oder Kleintransportern unterwegs.

Aber diese Art der Mobilität belastet mit ihren Kurzstreckenfahrten das Leben in der Stadt und verursacht einen hohen Energieverbrauch und Schadstoffausstoß.

 

Lastenrad statt Auto oder Transporter


Insgesamt neun Augsburger Unternehmen ersetzen im Zuge des Pilotprojekts „flottes Gewerbe" noch bis 19. Juli 2024 den Transporter oder das Auto durch ein Lastenrad.  Mit dabei sind Auxburg Unverpackt, die Bäckerei-Konditorei Mück, der FC Augsburg, Die rollende Gemüsekiste, der Eco Clean Sevice, der eigenaktiv e.V. - Waldkindergarten Regenstrahlen, die Kaffeerösterei PROGUSTO, die Ressel & Koyun GbR und die Prosenio GmbH.

„Es ist toll dabei zu sein, da ein Lastenrad schon lange auf unserer "Wunschliste" als Unternehmen steht. Wir beliefern bereits mehrere Augsburger Schulen- Kindergärten und Firmen wöchentlich mit frischem Obst-Gemüse sowie Milchprodukten, was wir nun noch nachhaltiger gestalten können. Für den Testzeitraum haben wir uns einige Aktionen überlegt, um noch mehr auf uns aber auch auf das Projekt aufmerksam
machen zu können. Mein Team und ich freuen uns sehr auf die Testphase.“

 

Gila Richter, Auxburg Unverpackt 

Abschlussveranstaltung für alle

 

Zum Abschluss des Pilotprojekts wird es am 19. Juli eine große Abschlussveranstaltung für alle Teilnehmer*innen und alle interessierten Augsburger*innen geben. Im Martinipark in der Provinostrasse gibt es dann Informations- und Beratungsmöglichkeiten zum Thema Lastenrad im Gewerbe sowie einen Lastenrad–Testparcours. 

 

„flottes Gewerbe“ wird in Augsburg als Pilotprojekt des Mobilitätsplans umgesetzt.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Stadtradeln in Augsburg

Aktion Stadtradeln in Augsburg
Zum 14. Mal nimmt Augsburg an der internationalen Aktion "Stadradeln" teil. Vom 29. Juni bis 19. Juli seid ihr aufgerufen, gemeinsam Kilometer mit dem Rad zu sammeln. Meldet euch jetzt an.
Logo Gute Idee der Woche

Jeder Kilometer zählt


Drei Wochen lang könnt ihr am diesjährigen Stadtradeln teilnehmen. Wer von euch mitmachen möchte, kann sich ab sofort über augsburg.de/stadtradeln informieren und anmelden.


Nach der Anmeldung wählt ihr ein bestehendes Team aus oder gründet selbst eins. Jeder Kilometer, der während der dreiwöchigen Aktionszeit mit dem Fahrrad zurückgelegt wird, kann online eingetragen oder direkt über die STADTRADELN-App getrackt werden.

 

Wo die Radkilometer zurückgelegt werden, ist nicht ausschlaggebend, denn Klimaschutz endet ja nicht an Stadt- oder Landesgrenzen. Ziel der internationalen Aktion Stadtradeln ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ein Zeichen für vermehrte Radförderung in der Kommune zu setzen und natürlich Spaß beim Radeln zu haben.


Hauptpreis - ein Lastenrad


Die erfolgreichsten Teams schaffen es in den Lostopf für die vielen Preise, die es zu gewinnen gibt. Der Hauptpreis ist das Lastenrad „Atlas“ der Firma Patria, gestiftet von Elephant Cargo, das im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Herbst verlost wird.

 

Das beste Ergebnis erreichten die Augsburger*innen übrigens im vergangenen Jahr 2023. 5.081 Teilnehmer*innen radelten in drei Wochen rund 1.160.000 Kilometer. Zum Vergleich: Hamburg erzielte als zweitgrößte deutsche Stadt (1,85 Mio. Einwohner) gut 1.424.000 km. Auf Platz 1 lag Berlin mit gut 6.572.000 km und 3,66 Mio. Einwohnern.

 


FCA unterstützt Schulradeln

 

Bereits zum dritten Mal können auch alle Augsburger Schüler*innen am bayernweiten Wettbewerb Schulradeln teilnehmen. Und auch diesmal ist der FC Augsburg dabei. Für die teilnehmenden Schulen hat sich der Verein eine besondere Motivation überlegt: Die Schule mit den meisten geradelten Kilometern gewinnt ein unterschriebenes Trikot und den exklusiven Besuch eines FCA-Profis. Anmelden können sich die Schulen unter www.stadtradeln.de.

 

Für Fragen stehen euch die Augsburger Koordinator*innen Janos Korda und Josefa Dahme unter der Mailadresse stadtradeln@augsburg.de zur Verfügung. 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Mit der Rikscha durch Augsburg

Ausflug für Senioren mit der Rikscha Augsburg
Der Malteser Hilfsdienst bietet Augsburger*innen Ausflüge in einer Rikscha an. Vor allem mobil eingeschränkten Menschen will das Angebot helfen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Logo Gute Idee der Woche

Rikschas machen mobil


Ein Ausflug durch den Park oder am Fluss entlang, die Fahrt zu einer Kulturveranstaltung oder zum Eis essen in der Innenstadt: Die Rikschafahrten der Malteser sind etwas ganz Besonderes. Vor allem Menschen, die sonst nicht so einfach ohne fremde Hilfe aus dem Haus kommen, können mit einer Rikscha-Fahrt am öffentlichen Leben teilhaben.

 

Dank der elektronischen Unterstützung der speziell ausgestatteten E-Fahrräder ist sichergestellt, dass genug Puste übrig bleibt für ein Gespräch zwischen Gast und Fahrer*in der Rikscha.

 

Frischer Wind in den Haaren und viel Spaß ist garantiert

 

Die ehrenamtlichen Fahrer*innen folgen dabei keinen festen Routen, sondern orientieren sich am Bedarf und den individuellen Wünschen ihrer Fahrgäste. Eine Tour dauert ein bis zwei Stunden – je nach individueller Absprache –, ist in der Regel für bis zu zwei Fahrgäste möglich und kostenfrei. Die Stadt Augsburg hat sich an der Anschaffung der beiden „Malteser Rikschas“ des Malteser Hilfsdienstes e.V. finanziell beteiligt. 

"Es ist gute Möglichkeit zur Teilhabe an Mobilität, auch wenn man chronisch krank oder aus anderen Gründen in der Bewegung eingeschränkt ist. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts ist auch die persönliche Zuwendung, die das Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen ermöglicht.“

Martin Schenkelberg, Sozialreferent Stadt Augsburg

Ehrenamtlich unterwegs

Eine Gruppe aus derzeit 12 Ehrenamtlichen betreuen die Fahrten. Es gibt Kooperationen mit Senioreneinrichtungen. An festen Tagen machen die Menschen aus diesen Einrichtungen Rikscha-Ausflüge durch die Natur oder fahren zu besonderen Orten aus ihrer Jugend. 

 

Wer Lust am Radfahren hat und gern ehrenamtlich Teilnehmer*innen des Malteser Projekts in einer Rikscha durch Augsburg oder Umgehung fahren möchte, der kann gern Kontakt mit den Maltesern aufnehmen. Es werden immer wieder Menschen gesucht, die diese Aufgabe übernehmen Sie erhalten eine Fahrerausbldung zur Verkehrssicherheit sowie eine Schulung zum Umgang mit schutzbedürftigen oder dementen Menschen.  

„Das Malteser-Rikscha-Projekt begeistert, weil es immobilen Seniorinnen und Senioren und sportlich ehrenamtlich Helfenden gleichermaßen Freude macht! Zusammen raus in die Natur und an die frische Luft, mit Bewegung und guten Gesprächen. Das lohnt sich sowohl für die Fahrgäste als auch für die Ehrenamtlichen."

 

Manuel Heckmann, Dienststellenleiter der Malteser in Augsburg

Infos

 

Informationen zum Rischka Projekt und zur Buchung gibt es auf der Seite der Malteser.

Für eine Buchung oder als Kontaktaufnahme wendet euch bitte an Oliver Savitis oder meldet euch per Telefon beim den Maltesern unter 0821 25850-0. 

Wenn ihr Lust habt, selbst als Rikscha-Fahrer*in in die Pedale zu treten, meldet euch am besten direkt bei Oliver Savitis unter 01729997801, der dieses Projekt ehrenamtlich betreut.

Feedback
redaktion@mnet-mail.de
×

Beim Radfahren Prämien sammeln

Beim Radfahren in Augsburg Prämien mit der DB+ App sammeln
Wer Rad fährt schützt die Umwelt, tut etwas für seine Gesundheit und kann auch noch einen Besuch im Augsburger Zoo for free im wahrsten Sinne des Wortes erfahren. Mit der DB Rad+ App.
Logo Gute Idee der Woche

Augsburg: 164.000 km

 

Die Tage werden wärmer und wir sehen immer mehr Radfahrer*innen in den Straßen. Und wer von euch den Drahtesel, egal ob mit oder ohne elektrischer Unterstützung nutzt, der kann mit der App der Deutschen Bahn, DB Rad+, in Augsburg gefahrene Kilometer sammeln und sie dann in Partnergeschäften vor Ort, bei der Bahn oder in Onlineshops einlösen. Aktuell haben die Nutzer*innen der App in Augsburg rund 164.000 Kilometer "gesammelt".

 

Eure Prämien könnt ihr in der Region, je nach Höhe der gefahrenen Kilometer, unter anderem bei Elephant Cargo, Regio Augsburg Tourismus, dem Augsburger Zoo, im Retroarea Vintage Shop, SUSLET Outlet, Sport Sheds oder bei Yard Coffee einlösen. Aber auch in Online Shops wie Avocadostore, As Easy As That oder der Deutschen Bahn dürft ihr eure gesammelten Kilometer begleichen. Schon für 100 gefahrene Kilometer bekommt ihr etwa einen 5-Euro-Gutschein für Reisen mit der Deutschen Bahn. Für wie viel geradelte Kilometer ihr was bekommt, das könnt ihr unter radplus.bahnhof.de einsehen.

 


Radfahren und Kilomter mit der App aufzeichnen

 

Die App funktioniert sowohl mit iOS- als auch Android-Betriebssystemen und steht kostenlos zum Download unter radplus.bahnhof.de bereit. Ihr müsst euch nicht registrieren. Routendaten werden anonymisiert erfasst und gesammelt. 

 

Ihr müsst allerdings die Ortungsfunktion eures Handys aktivieren, damit die App die gefahrenen Kilometer speichern und euer Kilometerguthaben errechnen kann. Und natürlich die App aktivieren, bevor ihr in die Pedale tretet. 

„Multimodalität ist das Fundament für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in Augsburg. Der Zugang zu unterschiedlichen Mobilitätsoptionen und ihre Verknüpfung muss leichter werden. Mit der DB Rad+ App hat Augsburg nun ein zusätzliches Angebot, das Radfahren noch attraktiver macht. Die Rabattaktionen und Gutscheine schaffen einen Anreiz, möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Somit zahlen sich die geradelten Kilometer doppelt aus.“

 

Steffen Kercher, Baureferent der Stadt Augsburg 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×
KONTAKT
Kein Spam, jederzeit kündbar. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.
Newsletter abonnieren