1 - 10 von 51 wird angezeigt

Mobilitätstraining der swa

Mobilitätstraining der swa

Haltestelle „Inninger Straße P+R“
86179
Augsburg-Haunstetten
Mobilitätstraining für Senioren und Menschen mit Einschränkung, Bild von swa/Beatrix Stengl
Die swa bieten wieder ein Mobilitätstraining für Senior*innen und Menschen mit Beeinträchtigung an, um Ängste beim Fahren von Bus und Straßenbahn abzubauen und Sicherheit und Selbtvertrauen zu stärken.

Mobilitätstraining der swa

Die Stadtwerke Augsburg bieten am Mittwoch, den 26.08.2026 um 13.00 Uhr an der Haltestelle „Inninger Straße P+R“ ein kostenloses Mobilitätstraining für Senior*innen sowie Menschen mit Beeinträchtigung an. Dabei lernt ihr unter anderem wie ihr mit Rollator oder Rollstuhl sicher ein- und aussteigen könnt und welche Funktionen die verschiedenen Bedienelemente an den Fahrzeugen haben.

Durch praktische Übungen können schwierige Situationen in entspannter Atmosphäre trainiert und offene Fragen geklärt werden. Die swa möchten damit das Selbstvertrauen und die Mobilität der Fahrgäste stärken, die Inklusion fördern und die Barrierefreiheit verbessern. Gleichzeitig trägt das Training dazu bei, die Kommunikation zwischen Fahrgästen und Fahrpersonal zu erleichtern und Missverständnisse zu vermeiden. 

Das Angebot findet bereits zum sechsten Mal statt; eine Anmeldung per E-Mail an barrierefrei@sw-augsburg.de ist erwünscht, aber nicht verpflichtend. Weitere Informationen findet ihr auch unter www.sw-augsburg.de

 

Info

  • Mobilitätstraining der swa für Senioren und Menschen mit Beeinträchtigung
  • Mittwoch, der 26.011.2026
  • Beginn 13.00 Uhr
  • Treffpunkt: Haltestelle „Inninger Straße P+R“, 86179, Augsburg-Haunstetten
  • Veranstalter: Stadtwerke Augsburg (swa)
  • Anmeldung erwünscht, per E-Mail an barrierefrei@sw-augsburg.de
  • weitere Termine: 05.11
  • weitere Informationen unter www.sw-augsburg.de

 

Das könnte euch auch noch interessieren

Swaxi ergänzt den ÖPNV in Augsburg - Das swaxi der Stadtwerke Augsburg ist eine smarte Alternative zum Taxi – flexibel buchbar per App, mit geteilten Fahrten umweltfreundlicher. Mit E-Fahrzeugen und für Kinder zum halben Preis.

Neuer alter Hauptbahnhof bewegt Augsburg - Das Projekt "BewegtAugsburg" hat auf seinem Weg zur Mobilitätsdrehscheibe einen weiteren Meilenstein genommen. Der neue Hauptbahnhof Augsburg ist eröffnet.

Mit der Rikscha durch Augsburg - Der Malteser Hilfsdienst bietet Augsburger*innen Ausflüge in einer Rikscha an. Vor allem mobil eingeschränkten Menschen will das Angebot helfen, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Mitmachen beim Stadtradeln

Mitmachen beim Stadtradeln in Ausburg und Region
Sucht euch ein Team und schwingt euch aufs Fahrrad! In vielen Gemeinden in der Region startet wieder die Aktion Stadtradeln, bei der ihr fürs Klima radeln und Preise gewinnen könnt.
Menschen auf dem Fahrrad, die bei der Aktion Stadtradlen mitmachen.

Mehr Radfahren im Alltag

Die Aktion Stadtradeln, eine internationale Kampagne von Klima-Bündnis Services, motiviert seit mehr als 15 Jahren weltweit Menschen für 21 zusammenhängende Tage vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen und dabei möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei sollen sie in Teams möglichst viele Fahrradkilometer für die Kommune sammeln. 
Jedes Jahr schließen sich immer mehr Kommunen und Städte dieser Initiative an – auch in unserer Region. Die Kampagne wirbt für eine klimafreundlich Mobilität und Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren. Außerdem will sie den teilnehmenden Kommunalpolitiker*innen zeigen, wie nötig eine gute Infrastruktur fürs Fahrradfahren ist.

Stadtradeln - wo und wie

Teilnehmen können alle, die in dem Zeitraum der Aktion in der Region leben. Ihr könnt euch einem bestehenden Team anschließen oder ein neues gründen. Die App erfasst dann eure gefahrenen Kilometer. Die erfolgreichsten Teams gewinnen verschiedene Preise. Bei der Teilnahme ist es egal, ob ihr bereits jeden Tag fahrt oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs seid. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn ihr ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättet.

Teilnehmende Kommunen in und um Augsburg:

Über Klima-Bündnis Services

Das Klima-Bündnis Services gehört zum europäischen Städtenetzwerk Klima-Bündnis. Es bietet Beratung, Kampagnen und Dienstleistungen zur Datenerhebung an, um kommunale Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen.

Seit mehr als 30 Jahren arbeiten Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis partnerschaftlich mit indigenen Völkern der Regenwälder gemeinsam für das Weltklima. Mit rund 2.000 Mitgliedern aus mehr als 25 Ländern ist das Klima-Bündnis das größte Städtenetzwerk Europas, das sich für einen umfassenden und gerechten Klimaschutz einsetzt. Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

Das könnte euch auch interessieren:

Lastenfahrräder in unsere Städte! - Interview mit den Fahrradexperten Sven Külpmann und Christoph Mießl, die ihr umfangreiches Wissen im Augsburger Lastenfahrradladen Elephant Cargo weitergeben.
Dynamo Fahrradladen – Hier kannst du dich auf wirklich kompetente und ehrliche Beratung verlassen! Kein Wunder, dass Dynamo einer der gefragtesten Fahrradläden in Augsburg ist.
Swabi mit E-Bikes im Angebot – Ab sofort findet ihr auch Elektro-Fahrräder im Fuhrpark der swa. Damit erweitert Augsburg konsequent sein Angebot für klimafreundliche Mobilität.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

swa erleben: historische Wagenhalle Lechhausen

swa erleben: historische Wagenhalle Lechhausen

historische Wagenhalle Lechhausen
Blücherstraße 65a
86165
Augsburg
1898, älteste Augsburger Straßenbahn,Foto: swa / Jürgen Fergg
Über 100 Jahre Augsburger Nahverkehr erleben und das in einer Stunde! Das könnt ihr bei der Führung durch die historische Wagenhalle in Lechhausen im Rahmen der Veranstaltungen von swa erleben.

Die historische Wagenhalle Lechhausen

Im Rahmen von swa erleben bieten euch „Die Freunde der Augsburger Straßenbahn“ zusammen mit dem Traditionsbus Augsburg e.V. eine Führung durch die historische Wagenhalle in Lechhausen. Hier erfahrt ihr nicht nur alles zur historischen Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Augsburg, etwa wann die Straßenbahnen elektrisch wurden oder warum Beiwagenabstellhallen gebaut wurden. Ihr habt auch die Möglichkeit euch historische Bahnen und Busse aus diversen Jahrzehnten anzusehen, wie zum Beispiel den Wagen 165 aus dem Jahr 1926, oder den bekannten Fünfachser GT5 aus den 60er Jahren. 

Diese Führungen finden an jedem vierten Sonntag im Monat von März bis November um 14.00 Uhr statt und dauern ca. eine Stunde. Anmelden zur Führung könnt ihr euch vor Ort, dabei liegen die Kosten für Erwachsene bei 6€ und für Kinder unter 16 Jahre 3€. Alle Erlöse fließen in die Erhaltung der historischen Fahrzeuge. Weitere Informationen findet ihr unter www.f-d-a-s.de oder unter www.swa-augsburg.de. Weitere Termine findet ihr auch hier beim Lifeguide.

 

Info

  • Führung durch die historische Wagenhalle in Lechhausen
  • Sonntag den 26.07.2026
  • Führung 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • historische Wagenhalle Lechhausen, Blücherstraße 65a, 86165, Augsburg
  • Anmeldung vor Ort
  • Kosten: 6€ Erwachsene, 3€ Kinder unter 16 Jahren
  • Jeden vierten Sonntag im Monat
  • Weitere Informationen unter www.f-d-a-s.de

 

Das könnte euch auch noch interessieren

Augsburg entdecken – mit Straßenbahn und Bus - Die Historische Innenstadtroute führt zu den Kaufleuten Fugger und Welser, die Technik- und Handelsroute ins Textilviertel und zu den Wassertürmen

Elektromobilität: Das SWA-Komplettpaket für Augsburg - Umweltfreundlich unterwegs mit der swa-Monats-Flatrate: Für E-Bikes und E-Roller

Neue Tram für Augsburg - Rechtzeitig zum Jubiläum "125 Jahre elektrische Straßenbahn" kommt die neue Tram namens "Tramlink" in Augsburg an. 2024 sollen diese Straßenbahnen im Linienbetrieb eingesetzt werden.

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de

Im Augsburger Land mit DB Rad+ auf Schnitzeljagd

Im Augsburger Land mit DB Rad+ auf Schnitzeljagd
Ihr habt die App DB Rad+ und radelt in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg? Dann könnt ihr jetzt an einer digitalen Schnitzeljagd teilnehmen.
Felix Krammer, Klima-Buendnis Services.

Noch bis zum 17. Mai könnt ihr an der Schnitzeljagd der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg und der Deutschen Bahn teilnehmen und dabei eure Region erkunden.

Jeder Kilometer zählt doppelt

Bei euren Fahrten durch den Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg werden alle gefahren Kilometer verdoppelt und ihr könnt mit euren gesammelten Punkte Gutscheine lokaler Partner*innen gewinnen. Mit dieser Aktion soll allen Teilnehmer*innen gedankt werden, die ihre Fahrten in den Landkreisen mit dem Fahrrad unternehmen, die App DB Rad+ nutzen und damit auf mobile Nachhaltigkeit setzen. Die App ist ohne Registrierung nutzbar. Die Kilometer können einzeln als auch gemeinschaftlich in Gruppen gesammelt werden.

Beim Radeln Prämien sammeln

Seit 2024 gibt es bundesweit die kostenlose DB Rad+ App. Mit ihr könnt ihr für jeden gefahren Kilometer Punkte sammeln und diese dann bei teilnehmenden Geschäften oder Kultureinrichtungen in eurer Region einlösen. Bisher sind so bundesweit fast 48 Millionen Kilometer von den Teilnehmer*innen mit dem Fahrrad zurückgelegt worden.

Nachhaltige Infrastruktur

Und auch die Kommunen profitieren davon, wenn ihr die DBRad+ App nutzt. Die anonymisiert gesammelten Daten eurer Fahrradtouren helfen, die Radinfrastruktur der Region weiterzuentwickeln und so das Radfahren attraktiver zu machen.

 

Das könnte euch auch interessieren

Fit für den Frühling - der Fahrrad-Check – Die steigenden Temperaturen läuten die Fahrradsaison sein. Bevor es losgeht, sollten Radler*innen ihr Gefährt fit für den Frühling machen. Die wichtigsten Tipps für eine sichere Fahrradsaison.

Elephant Cargo - Die Lastenfahrrad-Spezialisten – Christoph Mießl und Sven Külpmann bieten alles rund um's Lastenfahrrad: individuelle Beratung, professionelle Werkstatt und Lastenfahrrad-Verleih.

Mit dem Fahrrad von Augsburg nach München – Familienfreundliche Radtour durch Auwälder und Moore zu Prachtbauten und Schlössern

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Aktion Lass das Elterntaxi stehen

Aktion Lass das Elterntaxi stehen
Die Stempelaktion „Lass das Elterntaxi stehen“ startet im November 2025 in ihre dritte Runde! Neben rund 30 Grundschulen nehmen dieses Jahr auch 7 KITAs an der Aktion teil.
Das Foto zeigt Augsburgs zweite Bürgermeisterin Martina Wild (links) mit Kindern und Lehrkräften der Westparkschule. Sie zeigen lächelnd die gelben Flyer der Stempelkartenaktion in die Kamera. Das Foto wurde draußen vor der Schule aufgenommen.

Die Aktion geht bis Ende März 2026 und soll Eltern dazu ermutigen ihre Kinder nicht mit dem Auto zur Schule zu bringen und Kinder dazu ermutigen ihren Schulweg selbstständig zu Fuß zurückzulegen. 
Mit der Kampagne sollen gefährliche Situationen durch zu viele Autos vor den Schul- oder KITA-Toren vermieden und ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. 

Kinder sammeln durch den gemeinsamen Fußweg in die Kita wertvolle Erfahrungen und entwickeln ein Gespür für ihre Umgebung. Sicherheit steht dabei an erster Stelle: Weniger Elterntaxis bedeuten weniger Gefahren vor der Einrichtung und ermöglichen den Kindern einen entspannten, sicheren Start in den Tag.

Diana Schubert, Amts-Leiterin Kindertagesbetreuung Augsburg

Begleitend zur Aktion erhalten Eltern:
•    einen Info-Flyer mit Hintergründen zur Aktion,
•    Tipps für einen sicheren Schulweg,
•    Hinweise zur Selbstständigkeit im Straßenverkehr.


Unterstützt wird das Projekt von der Verkehrswacht und der Polizei, Schulleitungen und Elternbeiräten sowie zahlreichen Partnern wie dem Sport- und Bäderamt, den Stadtwerken Augsburg, der Stadtsparkasse, dem FC Augsburg und den städtischen Museen.

Stempelkarte:

An jedem Tag, an dem die Kinder ohne Auto zur Schule kommen, dürfen sie ein Feld auf ihrer Karte ausfüllen. Fertig ausgefüllte Karten nehmen am Ende des Schuljahres an einer Verlosung teil. Dabei können sie verschiedenste Preise gewinnen, von Freikarten über Museumseintritte bis hin zu Sachpreisen. 

Die Schule mit den meisten ausgefüllten Stempelkarten erhält sogar noch einen Sonderpreis.

Die Aktion fördert die Selbstständigkeit der Kinder und stärkt damit gleichzeitig auch ihr Selbstbewusstsein.

Das könnte euch auch interessieren:

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Swaxi ergänzt den ÖPNV in Augsburg

Ridesharing Swaxi ergänzt ÖPNV und Taxi Augsburg
Das swaxi der Stadtwerke Augsburg ist eine smarte Alternative zum Taxi – flexibel buchbar per App, mit geteilten Fahrten umweltfreundlicher. Mit E-Fahrzeugen und für Kinder zum halben Preis.
Ein silberner Van mit blau/grünen Aufklebern und dem Schriftzug swaxi steht auf einer Kreuzung im Bismarkviertel. Foto von Thomas Hosemann

Wer kennt das nicht? Man möchte nur kurz von A nach B, hat aber zu viel Gepäck fürs Fahrrad, die nächste Tram-Haltestelle zu weit weg und zu Fuß schafft man es nicht pünktlich ans Ziel. Die Stadtwerke Augsburg (swa) bieten für solche Fälle seit einigen Jahren eine Lösung: das „swaxi“. Dieser taxiähnliche Fahrdienst ergänzt den öffentlichen Nahverkehr und bietet flexible Mobilität ohne festen Fahrplan. Nutzer buchen das swaxi per App und lassen sich zu virtuellen Haltestellen bringen. Mit einem so genannte Pooling-System werden die Fahrten mit anderen Personen geteilt, die ein ähnliches Ziel haben.

Seit April 2025 gehören zwei E-Autos zur swa-Flotte. Die Fahrzeuge bieten Platz für bis zu acht Personen. Die übrigen swaxi-Fahrzeuge stammen aus dem Carsharing-Pool der swa. So kommen die Carsharing-Autos nachts zum Einsatz, wenn die Nachfrage gering ist. 

Ihr könnt eure Fahrt bequem per App oder über das Buchungsportal swaxi.fahrt-buchen.de anmelden. Bezahlt wird via PayPal, Kreditkarte oder SEPA-Lastschrift. Gutscheine lassen sich allerdings noch nicht über das Portal einlösen. 

Wann ist das swaxi unterwegs?

Das Ridesharing Angebot der Stadtwerke Augsburg (swa) für euch täglich nutzbar. Zu diesen Zeiten könnt ihr ein swaxi buchen:

  • Montag bis Sonntag von 19:00 Uhr bis 5:00 Uhr

Wie teuer ist eine Fahrt mit dem swaxi?

Das swaxi hat ein dynamisches Preissystem: Eine Fahrt mit dem swaxi kostet mindestens so viel wie ein Einzelfahrschein im ÖPNV  - also 4,90 Euro. Der Preis hängt von dem vorhandenen ÖPNV Angebot ab. Nachts bleibt das swaxi günstig, da das ÖPNV Angebot gering ist. Tagsüber lohnt es sich den errechneten swaxi-Preis mit dem ÖPNV zu vergleichen. Ein höherer swaxi Preis weist auf eine gute ÖPNV Verbindung hin. So ergänzt das swaxi Angebot Bus und Tram optimal.

Kindertarif und Beförderung von Kindern

Kinder bis einschließlich 14 Jahren bekommen bei einer Fahrt mit dem swaxi eine Ermäßigung auf den Fahrpreis von 50 Prozent. Sie können allerdings nur in Begleitung eines Erwachsenen mit dem swaxi fahren. Es muss auch zwingend ein Sitzplatz für sie gebucht werden. Babys und Kleinkinder können in Sitzschalen oder Kindersitzen befördert werden. Kindersitze für Kinder von 76 bis 150 cm Körpergröße sowie Sitzerhöhungen für Kinder von 125 bis 150 cm Körpergröße können mitgebucht werden. Wenn allerdings das swaxi mal keine passenden Sitze für Kinder hat, dann müsst ihr selbst einen geeigneten Sitz mitbringen.

Wie funktioniert das Augsburger swaxi?

Über eine App oder das Internet-Buchungsportal ruft ihr das swaxi an rund 3.000 Haltepunkte, verteilt über die ganze Stadt, um ans gewünschte Ziel zu gelangen. Bereits bei der Anfrage erfahrt ihr die voraussichtliche Ankunftszeit des swaxi, die Ankunftszeit am Zielort sowie den Preis. Mit dem sogenannten „Pooling“ können weitere Fahrgäste, die in die ähnliche Richtung wollen, mitfahren. Das kann zwar zu einem kleinen Umweg führen, ist dafür aber umweltfreundlicher.

Attraktive Mobilität ohne eigenes Auto 

Das swaxi erweitert das Mobilitätsangebot der swa und ergänzt den ÖPNV in Zeiten und Gebieten mit wenig Straßenbahnen und Bussen. Bis Ende 2025 befindet sich das swaxi in einer Ausbau- und Entwicklungsphase, unterstützt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) durch das Förderprogramm „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“  und mitfinanziert durch die Stadt Augsburg.

Info

Mehr zum Ridehsharing des Poolsystems swaxi findet ihr auf der Seite der swa.

 

Das könnte euch auch interessieren

Lech Elephant: Lastenrad zum Mieten – Mit dem Leihsystem LECH ELEPHANT können alle Bürger*innen Lastenräder für Transportfahrten nutzen und zugleich testen, ob sie eine alltagstaugliche Alternative zum PKW sind.

Swabi mit E-Bikes im Angebot – Ab sofort findet ihr auch Elektro-Fahrräder im Fuhrpark der swa. Damit erweitert Augsburg konsequent sein Angebot für klimafreundliche Mobilität.

ÖPNV besser vernetzt in der Region – AVV und swa machen das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln in unserer Region attraktiver. Ihr kommt nun besser mit dem ÖPVN zu Ausflugszielen in der Region.

 

×

Augsburgs Energie- und Verkehrswende: Ein Interview mit Rainer Nauerz

Interview mit Stadtwerke-Chef Nauerz
Wir fragten Rainer Nauerz, den Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, nach dem Stand der Energie- und Verkehrswende in Augsburg. Er gibt einen ehrlichen Einblick in die Herausforderungen.
Rainer Nauerz, Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg, im Gespräch

Rainer Nauerz ist seit Mai 2024 Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg und spricht offen über die Realitäten der Energie- und Verkehrswende. Er erklärt, warum 100 Prozent grüne Energie bis 2040 unrealistisch sind, solange niemand den dreifachen Strompreis zahlen möchte, und warum der öffentliche Nahverkehr durch steigende Kosten von E-Bussen vor enormen Finanzierungsproblemen steht. Seine Vision: ein deutschlandweites Solidarsystem für den ÖPNV und mehr Tempo bei der Energiewende – aber mit realistischen Zielen und bezahlbaren Lösungen.

Lifeguide: Seit Mai 2024 sind Sie Geschäftsführer der swa. Wie finden Sie, ist es um die Nachhaltigkeit hier in Augsburg bestellt?

Rainer Nauerz: Ich glaube, dass das Thema Nachhaltigkeit im ÖPNV hier sehr, sehr stark ist. Aber es gibt andere Bereiche, in denen andere Regionen schon ein wenig weiter sind, gerade beim Beispiel Elektromobilität.

Haben Sie Ideen, wie man das voranbringen könnte?

Wir sind dabei, unsere Strategie zur Ladeinfrastruktur zu überarbeiten, um einen nachhaltigen Pkw-Verkehr noch mehr zu fördern. Der Verkehr trägt erheblich zum CO2-Ausstoß bei. Daher setzen wir neben dem Ausbau des ÖPNV auf alternative Antriebe. Unser Ziel ist es, die Lademöglichkeiten für Pkw im öffentlichen Raum zu verbessern und uns mittelfristig auch um die Ladeinfrastruktur für Lkw und Busse zu kümmern.

Welche Innovationen stehen bei der swa an? Und warum verschwinden bald die Biogasbusse ?

Im ÖPNV tauschen wir uns intensiv mit Herstellern über die nächsten Innovationen im Verkehr aus. Neue Magnetschwebebahnen reduzieren Lärm und Verschleiß. Wir prüfen deren Entwicklung und andere aktuelle Lösungen wie Seilbahnen und Schnellbuslinien für Augsburg. Dies sind langfristige Visionen, die sich aus heutiger Sicht zunächst etwas surreal anfühlen. Aber auch hier heißt es, sich die Marktentwicklungen Ergebnis offen anzuschauen, um dann ableiten zu können, was auf unsere Region passt.
Die Stadtwerke waren bereits innovativ mit Biogasbussen, die CO2-neutral waren. Da Biogas jedoch nicht als emissionsfreier Antrieb anerkannt wird, elektrifizieren wir unsere Busflotte bald. In den nächsten 15 Jahren stellen wir nach und nach auf Elektroantrieb mit Batterien um.

 

Autonomes Fahren verlagert das Personal in die Zentrale

Wie sieht es beim autonomen Fahren aus, könnte man hier mehr Fahrzeuge trotz Personalmangels auf die Straße bringen?

Wir haben uns intensiv mit den Herstellern beschäftigt und vor 2035 ist  im ÖPNV, nichts zu erwarten. Die Anforderungen sind einfach zu groß und die Genehmigungsphasen so lang. Es gibt die ersten Pilotprojekte, doch dort verlagert sich eigentlich nur die Fahrertätigkeit vom Fahrzeug auf eine Zentrale. So haben Sie noch keine Personaleinsparung, Sie verlieren aber ein Stück Vertrauensbasis, wenn kein Mensch mehr im Fahrzeug ist. Es hat also Vor- und Nachteile.

 

Welche Themen liegen in näherer Zukunft?

Wir werden uns in der nächsten Zeit mit dem Energieverbrauch der Fahrzeuge pro befördertem Fahrgast beschäftigen müssen. Das war bisher im ÖPNV fast egal. Interessant ist, zu welcher Tageszeit wir welches Fahrzeug im Einsatz haben. Wenn ich in der Hauptverkehrszeit mit einer Straßenbahn fahre, ist das hocheffizient, hoch innovativ und hoch energieeffizient. Wenn ich aber in der Nebenzeit mit einer Straßenbahn vier, fünf Personen befördere und dazu 40 oder 50 Tonnen Stahl spazieren fahre, dann ist es nicht mehr effizient. Wir werden uns ansehen, wie wir den Takt, die Fahrzeugwahl oder auch die sogenannte Kabinengröße viel flexibler gestalten können. Man muss vielleicht auch nicht nach starren Zeiten und über starre Routen fahren. Da wird mehr an Innovationen kommen, als wenn man vielleicht an einen autonom fahrenden Bus denkt.

In fünf Jahren gehen 25 Prozent unserer Mitarbeitenden in Rente. Wir fragen uns, wo die neuen Mitabeitenden wohnen werden.

 

Rainer Nauerz, Geschäftsführer swa

In dem Zusammenhang nochmal einen Schritt zurück zum Thema Mitarbeiter*innen: Wie stellen Sie das sicher, dass Sie ausreichend Personal für die Stadtwerke bekommen? Gibt es da etwas Besonderes, das Sie machen?

 

Etwas besonders zu machen, ist nie leicht. Was macht ein Unternehmen attraktiv? Erstens: die Tätigkeit selbst. Zweitens: die Region. Und dann kommt die große Herausforderung – in fünf Jahren gehen 25 Prozent unserer Mitarbeitenden in Rente. Das schafft zwar Jobs, aber keinen Wohnraum, weil die Rentner bleiben. Wir brauchen also 25 bis 30 Prozent mehr Wohnraum. Gleichzeitig müssen wir als Stadtwerke massiv in Nachhaltigkeit, Energie- und Verkehrswende investieren. Wenn dann noch Werkswohnungen dazukommen, ist fraglich, ob wir das alles stemmen können.

Ich will mal ein Beispiel nennen: Ein neuer E-Bus kostet uns das Zwei- bis Dreifache eines Dieselbusses. Trotzdem erhöhen wir die Ticketpreise nicht – niemand zahlt gern 30 oder 50 Prozent mehr, nur weil der Bus schöner ist. Unser Verlust im Verkehrsbereich steigt von 40 auf 50 Millionen – durch neue Investitionen, Abschreibungen, Personal. Aber wir haben keine Möglichkeit, das über Einnahmen oder bestehende Fördermittel auszugleichen. Deshalb brauchen wir dringend neue Finanzierungsmodelle von Land oder Bund.

Früher konnten wir Verluste im Verkehr über Kostendeckungsbeiträge aus dem Energiebereich ausgleichen – das geht heute nicht mehr. In der Energiekrise mussten wir als Grundversorger einspringen, mit hohen Kosten. Wir haben einen klaren Nachteil gegenüber Anbietern, die keine Grundversorgung leisten müssen. Die können günstig anbieten, ohne Verantwortung zu tragen. Uns brechen dadurch die Margen weg. Und das bedeutet: Wir können den ÖPNV nicht mehr wie früher querfinanzieren. Ich verstehe, dass Verbraucher auf den Preis schauen – aber wir müssen Versorgungssicherheit stärker gewichten, gerade in dieser global angespannten Lage. Und das ist halt die Frage, ob man dem Thema Grundversorgung mehr Wert geben wird, neben dem parallelen Thema Nachhaltigkeit.

 

Energie sparen ist der beste und günstigste Weg zur Klimaneutralität

Bleiben wir beim Thema Energie. Ziel der Stadt ist ja: 100 Prozent regenerative Energie bis 2040. Ist das in irgendeiner Form realistisch?

Wenn Sie als Privatperson bereit wären, den dreifachen Preis zu zahlen, wäre 100 Prozent grüne Energie realistisch. Aber das ist aktuell nicht der Fall – also ist es unrealistisch. Wenn wir als Gesellschaft, sagen, wir wollen in 15 bis 20 Jahren ein Energiesystem umstellen, das wir über 120 Jahre mit hohen Investitionen aufgebaut haben, wird das kaum möglich sein. Und es kostet extrem viel Geld.

Sinnvoll wäre: Erst massiv Energie einsparen – 40, 50 Prozent – und dann rund 80 Prozent vom Rest auf erneuerbar umstellen. 100 Prozent grün bis 2035 oder 2040 ist technisch machbar, aber finanziell kaum. Kohle und Gas waren einfach sehr billig. Das, was wir heute haben wollen, kostet viel mehr.

Und: PV und Wind liefern nur, wenn Sonne scheint oder Wind weht. Bei Dunkelflaute springen Kraftwerke ein. Wenn wir das mit Speichern überbrücken wollen, reden wir über das Hundertfache an Kosten – und die landen beim Verbraucher. Das will keiner hören, ist aber Realität.

Klar ist: Wir müssen handeln. Die Klimakosten kommen sonst woanders – bei Hochwasser, Stürmen, Schäden. Aber wir müssen es realistisch angehen. Nicht aufschieben, aber auch nicht mit zu engen Zeitvorgaben.

 

Jetzt erscheint das Thema Strom ja tatsächlich einfacher zu lösen als die Wärmeversorgung. Wie gehen wir hier in Augsburg damit um?

Wenn wir die Wärmeversorgung, die wir aktuell haben, auf hundert Prozent Wärmepumpen umstellen möchten, kann unser Stromsystem das gar nicht leisten. Wir brauchen in den nächsten 50 Jahren Nahwärmelösungen und Übergangstechnologien wie Holzpellets, Geothermie oder anderen Quellen, um die Transformation des Stromnetzes verträglich umzusetzen. Sonst ist es auch unbezahlbar. Und da muss man genau schauen, bin ich im urbanen Bereich mit hoher Energiedichte als Abnehmer, sprich habe ich mehr Geschosswohnungsbau oder Reihenhäuser? Dort kann ich sehr gut mit Nah- und Fernwärme arbeiten, weil ich eine hohe Energieeffizienz habe. Im ländlichen Bereich dagegen, wo ich große Grundstücke habe, da ist die Wärmepumpe noch die ultimative Lösung, dann muss man dort die Stromnetze ausbauen, aber nicht ganz so stark wie im städtischen Bereich.

Elektrische Energie als Wärmequelle scheint die einzige CO2-neutrale Lösung zu sein.

 

Rainer Nauerz, swa-Chef

Sie sagten, das seien Übergangslösungen für 50 Jahre, was käme denn danach?

Ja, das ist die große Frage, wie gut wir die Gebäude in den 50 Jahren isolieren, wie wir unseren Bestand so weit reduzieren, dass wir deutlich weniger Energie verbrauchen. Dazu kommt das Thema Speichertechnologie. Ich sehe im Moment das Thema elektrische Energie als die Wärmequelle für alles, außer in der Industrie, aber das muss man dann verträglich machen. Das wird nur über Zentralisierung gehen, das wird nur über neue Anschlüsse an den Häusern gehen, nach und nach. Es sei denn, Sie haben eine autarke Möglichkeit, wenn Sie ein alleinstehendes Haus haben, mit großen Dachflächen, mit Grünflächen. Aber ansonsten, wenn die Bebauung etwas dichter wird, brauchen Sie was Zentrales.

 

Das ist ja auch eine Marketingfrage, kriegt man die Bürgerinnen dazu, das mitzufinanzieren?

Ich glaube, wir brauchen hier eine neue Ehrlichkeit. Es wäre viel ehrlicher, die Energie so teuer zu machen, wie sie sein müsste, damit das Energiesystem dementsprechend umgebaut werden kann. Aber das ist eine gesellschaftliche Aufgabe, eine Ehrlichkeit zu bekommen, dass man die Kosten der Energie so gestaltet, dass man die Energiewende bezahlen kann. Wenn man einen Strompreisdeckel und Wärmepreisdeckel einführt, dann muss das Geld woanders herkommen, aus den Steuern.  Aber die Frage ist die Geschwindigkeit des Umstiegs. Man sollte vielleicht die Geschwindigkeit ein bisschen rausnehmen, damit alles noch bezahlbar bleibt. 

 

Wir brauchen eine Energiewende und eine Verkehrswende

 

Ist denn vor diesem Hintergrund die Elektromobilität in Ihrem Sinne?

Schauen Sie sich an, wer die Klimaerwärmung zum größten Teil verursacht. Das sind der Verkehr und die Gebäudeheizung. An beides müssen wir ran. Deswegen brauchen wir die Energiewende und die Verkehrswende. Und wenn wir Elektroenergie zentral erzeugen, ist das deutlich effizienter, als wenn wir es dezentral machen. Wenn die Kunden den Strom überall laden können, ist das ein gutes Konzept. Schöner wäre es natürlich, wenn wir den Individualverkehr zurückfahren würden. Man muss auch sehen, dass 25 Prozent des CO2-Ausstoßes eines Autos bei der Produktion anfällt. Das heißt, wir sollten Carsharing und ÖPNV, dort wo es möglich ist, stärker vorantreiben, denn jedes Auto, das nicht produziert wird, ist eine Rieseneinsparung - das wird oft vergessen. Deswegen ist Carsharing, das wir auch anbieten, ein wichtiger Baustein neben dem Swaxi und den anderen Themen, um einfach diese Vielseitigkeit des ÖPNVs als Angebot für den Wahlverkehr zu machen.

 

Gibt es denn hier schon so etwas wie Smart Grids oder die Möglichkeit, dass ich Strom beziehe in den Zeiten, in denen viel Energie zur Verfügung steht, aber wenig genutzt wird?

Das Problem ist ja, dass die Energiewirtschaft sehr stark reguliert wurde und wir leider das, was wir früher hatten, nämlich zum Beispiel Nachtstromheizungen, oder abschaltbare Verträge durch die Politik abgeschafft wurde. Das heißt, alles, was eigentlich sinnvoll wäre, um Netzinfrastruktur flexibler zu machen, hat man leider politisch abgesagt. Jetzt fängt man wieder an mit flexiblen Tarifen - aber aus Gründen des Verbraucherschutzes und nicht wegen der Netzstabiliät oder Netzauslastung oder um in Schwachlastzeiten eine konstante Abnahme zu gewährleisten. Wir müssen viel mehr auf die Netzwirtschaft hören, denn dann kommen dort auch bessere Preise raus.

Meine Vision lautet: Jeder Haushalt zahlt pauschal  25 Euro pro Monat und wir organisieren den ÖPNV einheitlich für ganz Deutschland. Zum Einziehen der Gebühren nutzen wir das GEZ-System.

 

Rainer Nauerz, Geschäftsführer swa

Zum Abschluss: was wären Ihre Wünsche für die Zukunft?

Für den ÖPNV wünsche ich mir, dass er ausreichend finanziert wird. Meine Vision lautet: Jeder Haushalt zahlt pauschal 25 Euro pro Monat und wir organisieren den ÖPNV einheitlich für ganz Deutschland. Zum Einziehen der Gebühren nutzen wir das GEZ-System. Mit dem Geld könnten wir einen deutschlandweiten ÖPNV aufbauen, den alle mit ihrem Personalausweis kostenlos nutzen könnten. Ein Solidarsystem für die Mobilität. Wir bräuchten das ganze Ticketsystem nicht mehr, da können wir sehr viel einsparen. Zudem finde ich Einheitssysteme sehr interessant, mit einer einheitlichen Taktung, die nicht davon abhängt, was sich die ein oder andere Kommune leisten kann oder will …

 

Und Ihre Vision für die Energie- und Wärmewende?

Wir haben viele Visionen, aber das muss man sich je Sparte anschauen. Klar ist: Wir müssen Wind und PV deutlich ausbauen und viel mehr bei Stromspeichern tun. Manchmal müssen wir auch den Naturschutz etwas zurückstellen. Es bringt nichts, wenn wir wegen jeder Orchidee Projekte blockieren, aber am Ende das Klima kippt. Wenn wir zu sehr ins Klein-Klein gehen, verlieren wir das große Ganze aus den Augen.

Mein Wunsch wäre: Mehr Vertrauen in die Technik und mehr Tempo bei der Energiewende, aber verträglich.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×
Fahrrad
Mobilität
Leihen, Teilen, Tauschen

Die Lech-Elephanten – Augsburgs Lastenräder für alle

Mit dem Leihsystem LECH ELEPHANT können alle Bürger*innen Lastenräder für Transportfahrten nutzen und zugleich testen, ob sie eine alltagstaugliche Alternative zum Pkw sind.

Elephant Cargo
Am Brunnenlech 17
86150 Augsburg
Deutschland

Das Leih-Lastenrad Lech Elephant am Standort Kongresshalle

Sie sind groß, stark und trotzdem überraschend wendig – die Lech-Elephanten. Seit Juni 2023 flitzen die elektrischen Lastenräder durch Augsburg und sind inzwischen nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken.

An 13 Standorten im Stadtgebiet stehen die Räder rund um die Uhr für Ausleihe bereit. Ob Wochenendeinkauf, Getränkekisten, Möbelstücke aus dem Sozialkaufhaus oder ein Familienausflug mit Kindern – die Lech-Elephanten sind vielseitig einsetzbar und eine ökologische, kostengünstige Alternative zum Auto oder Lieferdienst.

Die Idee hinter dem Lech-Elephanten

Der Lech-Elephant macht sichtbar, dass es eine praktische und nachhaltige Alternative zum Auto gibt. Ganz ohne eigenes Fahrzeug können Menschen in Augsburg schwere Lasten bewegen und dabei klimafreundlich unterwegs sein.

Das Konzept wurde im Fachforum Verkehr der Lokalen Agenda 21 entwickelt und gemeinsam mit der Stadt Augsburg sowie dem Unternehmen Elephant Cargo umgesetzt. Finanziert wird das Projekt durch städtische Mittel und eine Förderung des Freistaats Bayern.
So wie ein Elefant zuverlässig Lasten trägt, unterstützen die Räder den Alltag vieler Menschen – und stärken zugleich das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt.

Einfach leihen – flexibel nutzen

Die Räder können unkompliziert über eine Smartphone-App gebucht werden. Die Preise sind nach Dauer gestaffelt:
•    1 Stunde: 3 Euro
•    4 Stunden: 9 Euro
•    1 Tag: 25 Euro
Jedes Rad hat einen festen Standort und muss nach der Nutzung wieder dort abgestellt werden. Die Transportkapazität liegt bei bis zu 120 Kilogramm – genug für zwei Kinder plus Gepäck. Mit einer Akkuladung sind bis zu 40 Kilometer Reichweite möglich, Modelle mit Dual-Batterie-System schaffen sogar bis zu 100 Kilometer.

"Auf Grund der stetig hohen Nachfrage war es uns wichtig, das Projekt auf ein höheres und robusteres Level zu bringen. Der Lech Elephant 2.0 wird den hohen Anforderungen gerecht und bringt den aktuellen Stand der Technik auch im Lastenrad-Verleih auf die Straße. Wir freuen uns schon auf die warme Jahreszeit mit vielen neue Nutzenden!."

Christoph Mießl von Elephant-Cargo

Lech-Elephant 2.0 – die neue Generation

Im Frühjahr 2025 startete der Lech-Elephant in die nächste Runde. Die bisherigen Räder wurden generalüberholt und verkauft, die neuen Lech-Elephanten 2.0 erkennt man am schwarzen Rahmen.

Sie bringen technische Verbesserungen mit:
•    Riemenantrieb statt Kette – langlebiger und wartungsarm
•    Automatikschaltung – für noch leichteres Fahren
•    stärkerer Akku (545 statt 500 Wh) – für größere Reichweite

Erfolgreich und beliebt

Seit dem Start hat sich das System etabliert:
•    2.250 registrierte Nutzer*innen (Stand Anfang 2025)
•    60.000 gefahrene Kilometer
•    2,5 Tonnen CO₂ eingespart
Die Nachfrage ist groß, besonders an sonnigen Wochenenden. Im Winter geht sie zwar zurück, doch dank Dachabdeckungen finden die Räder auch in der kalten Jahreszeit Fans. Vandalismus gibt es so gut wie keinen.

Gemeinschaftsprojekt mit Engagement

Hinter den Lech-Elephanten steckt viel freiwilliges Engagement:
•    Lastenradbegeisterte, die das Konzept entwickelt haben
•    das Büro für Nachhaltigkeit, das das Projekt begleitet
•    das Unternehmen Elephant-Cargo, das das System betreibt und wartet
•    sowie zahlreiche ehrenamtliche Standortpartner

Info:

👉 Alle Informationen zu den Standorten und Ausleihbedingungen: lech-elephant.de
👉 Aktuelles auch auf Instagram: @lechelephant

Das könnte euch auch noch interessieren

Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot

Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot
Flexible Mobilität für alle – die Stadtwerke Augsburg bieten mit mechanischen Rädern und E-Bikes an über 400 Standorten ein komplettes Bikesharing-System.
Das Bild von Thomas Hosemann zeigt den hinteren Teil eines Swabi Leihfahrrads mit einem QR Codes auf dem Schutzblech. Eine Person mit einem Smartphone in der Hand scannt er diesen ab.

Seit Oktober 2024 gibt es in Augsburg wieder ein stadtweites Netz an Leihfahrrädern. Das Bikesharing-System "swabi" der Stadtwerke Augsburg (swa) und der Stadt Augsburg ist jetzt komplett: Mit insgesamt 940 Fahrrädern – 700 mechanische Räder und 240 E-Bikes – an mehr als 400 Standorten bietet swabi flexible Mobilität rund um die Uhr.

So funktioniert swabi

Die Nutzung ist denkbar einfach: Ihr braucht nur ein Smartphone und die kostenlose swabi-App aus dem Google Play Store oder Apple App Store. Nach der Registrierung könnt ihr:

  • Ein verfügbares Rad in der Nähe über die App finden
  • Den QR-Code auf dem Schutzblech scannen, um das Fahrrad zu entsperren
  • Bis zu 30 Minuten vor Fahrtantritt ein Rad reservieren
  • Nach der Fahrt das Rad an einem swabi-Standort abstellen und per App abschließen
  • Die Räder sind täglich 24/7 verfügbar – von der Firnhaberau bis nach Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum.

Kosten von swabi

  • Mechanische Räder kosten 8 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr. Mit einem Tagespass: 10 Euro
  • E-Bikes gibt es für 15 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr, der Tagespass kostet 19 Euro.
  • Interessant ist das Monats-Abo. Es kostet 12 Euro monatlich, darin sind Fahrten mit mechanischen Bikes bis zu 30 Minuten frei. Für E-Bikes gibt 120 Freiminuten pro Monat

Swabi für Tourist*innen und Unternehmen

Auch Augsburg-Besucher*innen können das Bikesharing nutzen. Die swa bietet einen speziellen "24-Stunden-Pass" für Tourist*innen an. Hotels und Tourismusanbieter sollen das swabi-Angebot in ihr Portfolio aufnehmen.
Als Standortpartner können sich Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Arbeitgeber beteiligen: Sie stellen Flächen für swabi-Fahrradständer bereit und erhalten im Gegenzug einen individuellen Freifahrt-Code, mit dem sie 60 Freiminuten für mechanische swabis verschenken können. Geplant sind zudem spezielle Tarife für Studierende und ÖPNV-Abonnenten.

Teil der Verkehrswende

Das swabi ergänzt das Mobilitätsangebot der swa mit Bussen, Straßenbahnen, dem Ridesharing-Dienst swaxi und dem Carsharing. Es hilft dabei, die "letzte Meile" von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken.
"Das swabi ergänzt unser Mobilitätsangebot mit Bussen und Straßenbahnen und trägt dazu bei, die 'letzte Meile' von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken", erklärt swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz.

Die Räder werden von der Firma Fifteen bereitgestellt, die erstmals in Deutschland aktiv wird. Das Bikesharing-System ist Teil des Modellprojekts "AktionsplanVerkehrsVerlagerung" und wird über das Förderprogramm "Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs" durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
 

Das könnte euch auch interessieren

Elektromobilität: Das SWA-Komplettpaket für Augsburg – Umweltfreundlich unterwegs mit der swa-Monats-Flatrate: Für E-Bikes und E-Roller
Flexibel in Augsburg unterwegs mit dem Ridesharing in Augsburg: Das swaxi ist täglich unterwegs. Die Kombination aus Taxi und Öffentlichen Verkehrsmitteln bringt euch bequem von A nach B.

SWA - Stadtwerke Augsburg Carsharing GmbH – Wozu ein eigenes Auto, das mindestens 23 Stunden am Tag herumsteht? Das Carsharing der swa bietet über 300 Fahrzeuge an. Sie stehen an 115 Standorten in Augsburg und sind damit die optimale Ergänzung zu Bus, Straßenbahn und (Leih)-Fahrrädern!

Feedback
test@test.com
×

Fahrgemeinschaften bilden mit fahrmob.eco

Fahrgemeinschaften bilden mit fahrmob.eco
fahrmob.eco heißt die neue Plattform, die helfen will, die alltägliche Mobilität im Landkreis Augsburg klimafreundlicher zu machen.
Logo Gute Idee der Woche

Neue Mitfahrplattform im Landkreis Augsburg


fahrmob.eco für den Landkreis Augsburg ist online. Damit wird es einfacher, Fahrgemeinschaften zu bilden, egal ob zum Einkaufen, um zu Freizeitveranstaltungen zu fahren oder beim Pendeln. Das Besondere ist hier, dass auch die ÖPNV-Fahrpläne (öffentlicher Nahverkehr) in das System mit eingebunden sind. Durch die Kombination von PKW und ÖPNV wird die soziale und die ökologische Nachhaltigkeit gestärkt.

 

Das Prinzip fahrmob.eco

 

Bürger*innen im Landkreis Augsburg bieten über fahrmob.eco ihre geplanten Autofahrten anderen Nutzenden von fahrmob zur Mitfahrt an. Ebenso können sie aber auch konkrete Fahrgesuche veröffentlichen, um eine passende Mitfahrgelegenheit zu finden. Der Mitfahrende zahlt dabei einen Euro alle angefangenen zehn Kilometer an den Fahrenden.

 

Vereine im Mittelpunkt

 

Und noch etwas ist besonders an fahrmob.eco: Wer sich registriert, kann für einen Verein, Betrieb oder eine Bildungseinrichtung fahren, die ebenfalls auf der Plattform angemeldet ist. Das heißt, das Geld, das der Fahrenden einnimmt, kann am Jahresende für einen Verein gespendet werden. Eine Mitgliedschaft in diesem Verein, dem Betrieb oder der Bildungseinrichtung ist dafür nicht notwendig. Über das Geld kann frei verfügt werden.

 

Durch diese Einbindung soll auch eine Vertrauensbasis geschaffen werden. Dies erfolgt über eine Verifizierung der Fahrenden durch die Vereine, Betriebe oder die Bildungseinrichtung. Die Möglichkeit einer Bewertung sowohl durch Fahrende als auch durch Mitfahrende erweitert den Vertrauensbereich zusätzlich.
 

„Ab sofort steht damit allen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises über 16 Jahre ein weiteres Mobilitätsangebot zur Verfügung und wir bieten die Möglichkeit, soziale und ökologische Nachhaltigkeit vor Ort umzusetzen und zu leben.“ 

 

Landrat Martin Sailer

Fünf Jahre Fahrgemeinschaften bilden

 

Seit 2019 gibt es die regionale Mitfahrplattform schon. Sie entstand aus dem ehrenamtlichen Engagement von Helmut Scharpf, der sie im Rahmen des Initiativprojekts „Ottobeuren-macht-mobil“ in der Marktgemeinde Ottobeuren im Landkreis Unterallgäu ins Leben rief. Damit war der Grundstein für eine Mitfahrplattform gelegt, die bis heute zahlreiche Gemeinden vom Allgäu bis nach Schwaben vernetzt.

 

So funktioniert fahrmob.eco

 

  • Registrierung online oder per App – einfach und kostenlos
  • Verein, Betrieb bzw. Bildungseinrichtung auswählen, der bzw. die unterstützt werden soll
  • Fahrten suchen oder anbieten
  • Fahrt nach Abschluss bestätigen
  • Bewertung für Fahrende bzw. Mitfahrende abgeben

Weitere Informationen finden Interessierte unter www.landkreis-augsburg.de/fahrmob

 


Das könnte euch auch noch interessieren


SWA - Stadtwerke Augsburg Carsharing GmbH – Wozu ein eigenes Auto, das mindestens 23 Stunden am Tag herumsteht? Das Carsharing der swa bietet über 300 Fahrzeuge an. Sie stehen an 115 Standorten in Augsburg und sind damit die optimale Ergänzung zu Bus, Straßenbahn und (Leih)-Fahrrädern! 

 

Lastenfahrräder in unsere Städte! – Interview mit den Fahrradexperten Sven Külpmann und Christoph Mießl, die ihr umfangreiches Wissen im Augsburger Lastenfahrradladen Elephant Cargo weitergeben.

 

Die rollende Gemüsekiste rollt seit 1995 – 100% Bio-zertifiziert: Die rollende Gemüsekiste bringt seit 1995 Lebensmittel und viele andere Produkte direkt vor die Tür. Interview mit den Pionieren des regionalen Lieferservice, Carina Hahn und Hermann Haas-Hübsch.
 

 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×
KONTAKT
Kein Spam, jederzeit kündbar. Erfahre mehr in unserer Datenschutzerklärung.