Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot
Seit Oktober 2024 gibt es in Augsburg wieder ein stadtweites Netz an Leihfahrrädern. Das Bikesharing-System "swabi" der Stadtwerke Augsburg (swa) und der Stadt Augsburg ist jetzt komplett: Mit insgesamt 940 Fahrrädern – 700 mechanische Räder und 240 E-Bikes – an mehr als 400 Standorten bietet swabi flexible Mobilität rund um die Uhr.
So funktioniert swabi
Die Nutzung ist denkbar einfach: Ihr braucht nur ein Smartphone und die kostenlose swabi-App aus dem Google Play Store oder Apple App Store. Nach der Registrierung könnt ihr:
- Ein verfügbares Rad in der Nähe über die App finden
- Den QR-Code auf dem Schutzblech scannen, um das Fahrrad zu entsperren
- Bis zu 30 Minuten vor Fahrtantritt ein Rad reservieren
- Nach der Fahrt das Rad an einem swabi-Standort abstellen und per App abschließen
- Die Räder sind täglich 24/7 verfügbar – von der Firnhaberau bis nach Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum.
Kosten von swabi
- Mechanische Räder kosten 8 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr. Mit einem Tagespass: 10 Euro
- E-Bikes gibt es für 15 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr, der Tagespass kostet 19 Euro.
- Interessant ist das Monats-Abo. Es kostet 12 Euro monatlich, darin sind Fahrten mit mechanischen Bikes bis zu 30 Minuten frei. Für E-Bikes gibt 120 Freiminuten pro Monat
Swabi für Tourist*innen und Unternehmen
Auch Augsburg-Besucher*innen können das Bikesharing nutzen. Die swa bietet einen speziellen "24-Stunden-Pass" für Tourist*innen an. Hotels und Tourismusanbieter sollen das swabi-Angebot in ihr Portfolio aufnehmen.
Als Standortpartner können sich Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Arbeitgeber beteiligen: Sie stellen Flächen für swabi-Fahrradständer bereit und erhalten im Gegenzug einen individuellen Freifahrt-Code, mit dem sie 60 Freiminuten für mechanische swabis verschenken können. Geplant sind zudem spezielle Tarife für Studierende und ÖPNV-Abonnenten.
Teil der Verkehrswende
Das swabi ergänzt das Mobilitätsangebot der swa mit Bussen, Straßenbahnen, dem Ridesharing-Dienst swaxi und dem Carsharing. Es hilft dabei, die "letzte Meile" von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken.
"Das swabi ergänzt unser Mobilitätsangebot mit Bussen und Straßenbahnen und trägt dazu bei, die 'letzte Meile' von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken", erklärt swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz.
Die Räder werden von der Firma Fifteen bereitgestellt, die erstmals in Deutschland aktiv wird. Das Bikesharing-System ist Teil des Modellprojekts "AktionsplanVerkehrsVerlagerung" und wird über das Förderprogramm "Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs" durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.
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