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Weihnachtsbaum aus der Region

Weihnachtsbaum aus der Region, nachhaltig, keine Pestizide

Forstbetriebshof in Augsburg-Haunstetten
Tattenbachstr. 15
86179
Augsburg
Christbaum, Forstverwaltung, Augsburg, nachhaltige Tannen, NordmanntanneFoto: Stadt Augsburg
Am 9. und 10. Dezember verkauft die Forstverwaltung Augsburg frisch geschlagene Nordmanntannen aus dem Stadtwald

Kürzeste Transportwege, seit fünf Jahren weder gespritzt noch gedüngt, aus eigener, nachhaltiger Produktion: Für einen Christbaum aus Augsburg spricht viel. Der Weg zum Forstbetriebshof in der Tattenbachstraße lohnt sich also.

 

Das spricht für einen Christbaum aus dem Augsburger Stadtforst:

Die Bäume haben in Bezug auf den Transportweg eine hervorragende Ökobilanz. Sie wachsen sozusagen vor unserer Haustür. Außerdem werden sie nachhaltig produziert. Seit fünf Jahren wurden die Tannen weder gedüngt noch gespritzt. Lediglich in ihren Anfangsjahren erhielten die siebenjährigen Tannen eine Startdüngung und wurden auch gespritzt. Bäume, die nicht als Christbaum verkauft werden, bleiben im Wald, das heißt, aus der derzeitigen Christbaumkultur wird in Zukunft ein ganz normaler, nachhaltiger, gemischter Wald.

"Wenn wir davon ausgehen, dass die Umstellungszeit von konventionellem Anbau auf Bio-Anbau in der Landwirtschaft rund drei Jahre dauert, dann ließen sich diese Bäume durchaus als „zertifikatsfreie-bio-Bäume“ bezeichnen. Sie kennen Pflanzenschutzmittel und Dünger nur aus ihren „Babyjahren," sagt Jürgen Kircher Amtsleiter der Forstverwaltung mit Unterer Jagdbehörde

 

Verkauf von Nordmanntannen aus nachhaltiger Produktion im Stadtwald

  • Freitag, 9. Dezember, 9 bis 17 Uhr
  • Samstag, 10. Dezember, 8 bis 12 Uhr
  • Forstbetriebshof, Tattenbachstraße 15
Event-Termin
-
German
Bei Ich BIN’s gibt es nicht nur unverpackte, regionale Lebensmittel zu kaufen, die Inhaberinnen sind offen für alle Fragen rund um nachhaltiges Leben und führen gerne Schulklassen durch ihren Laden.
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Ort

Ich BIN's regional & unverpackt
Pfarrstraße 4

86316 Friedberg
Deutschland

E-Mail
ichbins.unverpackt [at] gmail.com
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Öffnungszeiten
Mo, Di, Do 9:00 bis 13:00 und 14.00 bis 18:00
Fr 9:00 bis 18:00
Mi, Sa 9:00 bis 13:00
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Mit dem Ziel vor Augen, wohnortnah unverpackt und plastikfrei einkaufen zu können, gründeten die Grundschullehrerin Sarah Hertle und die Gartenbauingenieurin Verena Lojewski im März 2021 einen kleinen Unverpacktladen in Mering – St. Afra ‚Ich BINs regional & unverpackt‘. Ansporn war für beide war eine zu volle Plastikmüll-Tonne und der Wunsch, den Menschen einen neuen Weg zum Einkaufen ohne Müll und Plastik aufzeigen.

 

Ihr sorgsam ausgewähltes Bio-Sortiment wuchs so schnell, dass sie beschlossen nach Friedberg in einen Laden mit mehr Verkaufs- und Lagerfläche zu ziehen. Seit Ende September 2021 gibt es nun im Herzen Friedbergs eine einladende Einkaufsmöglichkeit für unverpackte Bio-Lebensmittel.

 

Lose Lebensmittel in Bins

 

Der Name „Ich BIN’s“ leitet sich von der Bezeichnung für die Behälter ab, in denen die losen Bio-Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Getreide, Hülsen-/Trockenfrüchte, Müsli, Nüsse, Kaffeebohnen aufbewahrt werden – den sogenannten Bins. Der Geschäftsname spiegelt aber auch die Lebensphilosophie des Duos wieder: Regional & unverpackt – So bin ich, so will ich leben.

 

Bei der Auswahl des Sortiments legen die beiden Gründerinnen viel Wert auf Regionalität und nachhaltig produzierte Lebens-, Drogerie- und Reinigungsmittel:

    „Das unterstützt die Menschen, die noch in Handarbeit und mit viel Liebe ihre Produkte herstellen: Familienbetriebe und Manufakturen, deren Firmenleitbild geprägt ist durch Gedanken wie gesunde Ernährung, Schutz des Ökosystems und fairen Handel.“

    Sarah Hertle, Inhaberin Ich BIN's

      Unverpackt, fair, bezahlbar und umweltfreundlich

      Faire Produkte haben auch faire Preise. Im Unverpacktladen kosten die Produkte ungefähr so viel wie im Bio-Supermarkt. Sie sind also nicht teurer, manches ist sogar günstiger. Zudem sind die Preise für Biolebensmittel in den vergangenen Monaten nicht so stark gestiegen, wie von konventionellen Lebensmitteln. Biolandwirtschaft ist eben weniger energieintensiv und die meisten Waren kommen aus der Region. Im Unverpackt-Laden kauft man nur so viel oder so wenig, wie man will. Das spart Geld und verhindert Lebensmittelabfälle.

       

      Diese Art von Unterstützung und einen Schutz der Umwelt wünschen sich die Sarah und Verena auch von ihren Kund*innen: Nach und nach sollte jeder Haushalt auf plastikfrei und /oder unverpackt umstellen und zwar konsequent: also plastikfrei, bio und regional!

        „Sprechen Sie doch mit ihren Mitmenschen über das Müllsparen und geben Sie Ihren Kindern umweltschützendes Verhalten auf den Weg mit“

        Verena Lojewski, Inhaberin Ich BIN's

          Im Laden gibt es viele gute Tipps und es geht sehr familiär zu: Viele Kund*innen kommen gerne und regelmäßig in den Laden und man kennt sich mit Namen. Das war schon von Anfang an so und viele Menschen unterstützen den Laden, beispielsweise durch Patenschaften für die vielen BINs. Damit der Laden aber auch weiterläuft, wünschen sich die beiden Inhaberinnen:

          „Empfehlen Sie uns weiter. Wir sind immer noch in der Gründungsphase und freuen uns über jede Form der Unterstützung!“

          Sarah Hertle und Verena Lojewski

          Das kann gut in Form von Geschenkgutscheinen erfolgen. So hat das beispielsweise die Stadt Friedberg gemacht. Sie hat Gutscheine von Ich BIN’s als Weihnachtsgeschenk an die Mitarbeitenden verschenkt. Das war eine tolle Aktion, die viele dazu inspiriert hat, den Laden zu besuchen.

           

          Und ein Besuch lohnt sich immer: Neben den Grundnahrungsmitteln, gibt es zahlreiche Müslimischungen und eine große Auswahl an Süßigkeiten. Wer Gefäße dabei hat, kann also nach Herzenslust ausprobieren ohne Sorge zu haben, Reste wegschmeißen zu müssen, die nicht schmecken. Oder man genießt die Süßigkeiten gleich vor Ort in der gemütlichen Kaffee-Ecke oder am sonnenbeschienen Tisch vor dem Laden mit Blick auf die historische Kirche gegenüber und ratscht mit den Besitzerinnen. 

           

          Info:

          Ich BINs regional & unverpackt

          Pfarrstraße 4

          86316 Friedberg

          https://www.ichbins-unverpackt.de/

            Mehr Läden für plastikfreien, unverpackten Einkauf:

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            AuxburgUnverpackt - Unverpackt in Augsburg-Lechhausen

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            Herzstück - regionale und unverpackte Lebensmittel in Diedorf und Horgau

             

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            Juli-Rezept: Gnocchi Caprese

            Juli-Rezept: Gnocchi Caprese
            Die rollende Gemüsekiste wünscht guten Appetit. Bio, saisonal und vegetarisch – hier kommt ein leckeres, leichtes Sommergericht.
            Gnochhi Caprese ein leichtes, vegetarisches Sommergericht. © Ökokiste e.V.

            Gnocchi Caprese sind das ideale Gericht für die Feierabend-Küche und Ungeduldige. Die Zutaten sind ruckzuck vorbereitet, kommen auf ein Blech und werden im Ofen gebacken.

             

            Zutaten

            für 2 Portionen

            400 g Gnocchi (Fertigprodukt)
            400 g Cherry- oder Cocktailtomaten (rot, gelb, nach Verfügbarkeit)
            1 Kugel Mozzarella
            Basilikum frisch (oder getrocknet, nach Verfügbarkeit)

             

            Zutaten aus eurem Vorrat

            3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer

             

            Zubereitung

            1.    Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
            2.    Gnocchi aus der Packung nehmen und auf einem Blech mit Backpapier verteilen.
            3.    Tomaten halbieren und ebenfalls auf dem Blech verteilen. Es sollte nichts übereinander liegen.
            4.    Mozzarella abgießen, abtupfen, in kleine Stücke zupfen und gleichmäßig auf Gnocchi und Tomaten legen.
            5.    Falls man kein frisches Basilikum hat, 1/2 TL getrocknetes Basilikum auf dem Blech verstreuen.
            6.    Das Ganze mit Olivenöl beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.
            7.    Im Ofen 20-25 Minuten backen, bis der Käse goldbraun wird.
            8.    Mit einem Pfannenwender auf Teller verteilen und mit abgezupften Basilikum-Blättern servieren.


            Kalorien und Co

            Das Gericht ist vegetarisch

            Schwierigkeitsgrad: sehr leicht
            Zubereitungszeit: 5 Minuten und 20-25 Minuten Backzeit
            Pro 100 g: 699 kJ / 167 kcal
            F: 9 g, davon 1,9 g gesättigte Fettsäuren, K: 15 g, davon 2 g Zucker, E: 6 g, Salz: 0,55g
             

            Tipp

            Besonders hübsch und sehr lecker ist es, wenn ihr vor dem Servieren einige Tropfen Crema di Balsamico (cremiger Balsam-Essig zum Würzen) über das Gericht gibt. Raffiniert wird es, wenn man während der Backzeit in einer Pfanne Olivenöl mit feinstgehacktem Knoblauch, Salz und einem TL feingehackten frischen oder getrockneten italienischen Kräutern (Thymian, Majoran, Oregano, Salbei, Rosmarin) vermengt und unter Rühren erhitzt. Das Knoblauch-Öl vor dem Servieren über das Gericht träufeln. Lecker!!!


            Rezept: rollende Gemüsekiste

            Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept für ein leichtes, leckeres Sommergericht mit Bio-Zutaten passend zur Jahreszeit zur Verfügung gestellt hat. © Ökokiste e.V.

            Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

            Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

             

             

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            redaktion@lifeguide-augsburg.de
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            German
            Unweit des Biohotels Bayrischer Wirt gibt es jetzt im Norden Augsburgs eine weitere Bio-Oase. In Gila Richters Laden kommen nur Produkte, die auch bei uns wachsen oder in der Region hergestellt werden.
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            Neuburger Straße 164
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            info [at] auxburgunverpackt.de
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            Klein und gemütlich und dennoch hell und freundlich - so kann man Gila Richters Laden beschreiben. Wer Lust hat, bekommt einen Kaffee direkt am Schaufenster serviert und kann sich mit ihr über die neuesten Errungenschaften austauschen oder mit netten Nachbarn plauschen. „Es sollen die Menschen aus dem Quartier hier einkaufen kommen,“ wünscht sie sich.

              „So wie früher sollte Einkaufen wieder zu einem Genußerlebnis werden und frische Produkte auf den Tisch kommen.“

              Gila Richter, Inhaberin AuxburgUnverpackt

                Zero Waste mitten in Lechhausen

                Während andere ewig nach einem Laden suchen, hatte Gila Richter einfach Glück. Sie übernahm das Ladengeschäft ihrer Mutter. Wo früher Fotos gemacht wurden, hängen jetzt Schütten voller leckerer Produkte und füllen schmackhaft gefüllte Gläser die Regale. Buntes Obst und Gemüse lockt die Kund*innen in den kleinen Laden.

                  „Ich verkaufe nichts, was nicht mindestens ein Pfandglas hat.“

                  Gila Richter, Inhaberin AuxburgUnverpackt

                    Müll vermeiden ist also eines ihrer wichtigsten Ziele. Durch den Einkauf von Großgebinden und den Weiterverkauf in mitgebrachte Gefäße spart sie viel Verpackung. Ihr liebstes Produkt in diesem Zusammenhang: die gefriergetrockneten Erdbeeren. "Das ist im Bio-Supermarkt der Renner für kleine Kinder," erzählt sie. Dort werden sie in kleinen Tüten zu 12 Gramm verkauft und verursachen so eine Menge Müll. Bei ihr kosten sie nur einen Bruchteil und können einfach in beliebiger Menge in einem hübschen Schraubglas mitgenommen werden. Im ersten halben Jahr hat sie so an die 250 Tüten einsparen können… Und das ist nur ein Produkt von nahezu 300 Produkten.

                     

                    Mindestens genauso wichtig ist Gila, dass sie nur Lebensmittel verkauft, die hier auch wachsen. Es gibt eine Kundin, die seit der Eröffnung immer wieder kommt und fragt: „Haben Sie Chia-Samen?“. Diese Frage beantwortet sie demnach auch immer mit „Nein und ich werde sie auch nicht anschaffen.“ Der Grund: Chia-Samen kommen von weit her und haben deswegen einen hohen CO2-Fußabdruck. Leinsamen sind genauso gesund und wachsen hierzulande.

                    Tante-Emma-Ladenbesitzerin mit Leib und Seele!

                    „Ich mache den Laden hier aus Überzeugung!“

                    Gila Richter über ihre Motivation einen Laden zu führen

                    Und das merkt man in allem was sie tut. Sie erklärt ihrer Kundschaft unermüdlich die Vorzüge des verpackungsfreien, regionalen Einkauf. Sie hat für alle ein freundliches Wort und kennt die Geschichten jedes und jeder einzelnen Kund*in. Sie ist eben Tante-Emma-Ladenbesitzerin mit Leib und Seele!

                     

                    Darüber hinaus ist sie ständig auf der Suche nach regionalen Bezugsquellen für ihr teilweise ungewöhnliches Sortiment. „Ein ehemaliger Klassenkamerad ist der Besitzer der „Alten Liebe“ und baut sein eigenes Gemüse an. Diese teilweise ungewöhnlichen Gemüsesorten liefert er mir auch in den Laden,“ berichtet Gila.

                     

                    Auch sonst nutzt sie die kleinen, sehr innovativen Angebote aus der Region. Schokolade, Eis, Nussecken und in der Weihnachtszeit vegane Lebkuchen kommen von der Augsburger Manufaktur Meisterhand. Sojabohnen, Erdbeeren und Heidelbeeren aus Kissing vom Asam Hof und Kürbiskerne aus Aichach von Lechtaler Kürbiskerne

                     

                    Weniger Plastik und mehr Regionalität

                     

                    Mit dem zweiten Unverpackt-Laden in Augsburg entsteht also nicht nur eine flächendeckender Landschaft an Unverpackt-Läden in der Region, sondern auch ein individuelles kulinarisches Angebot in Bioqualität. Damit ist sie in ihrem Stadtviertel zusammen mit dem Biohotel Bayrischer Wirt ein paar Häuser weiter, einer der wenigen biologisch und regional ausgerichteten Orte in Lechhausen.

                     

                    Infos:

                     

                    Webseite AuxburgUnverpackt 

                     

                    Mehr Läden für plastikfreien, unverpackten Einkauf::

                    RutaNatur - Unverpackt im Herzen Augsburgs

                    Die Krämerin - Unverpackt in Schwabmünchen

                    Unser kleiner Laden - Unverpackt-Laden in Straßburg

                    Herzstück - regionale und unverpackte Lebensmittel in Diedorf und Horgau

                     

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                    Im Herzen von Schwabmünchen bietet die Genossenschaft „Die Krämerin“ lose Ware aus der Region in Bioqualität an. Damit können Verbraucher*innen plastikfrei einkaufen und lokal-produzierende Betriebe unterstützen.
                    Anrede
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                    Fuggerstraße 44
                    86830 Schwabmünchen
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                    info [at] diekraemerin-smue.de
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                    Di-Fr 8:00 bis 19:00
                    Sa 8:00 bis 13:00
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                    Seitenabschnitte

                    An den Wänden hängen gut gefüllte Schütten aus Glas, in einer Ecke steht ein alter Bauernschrank mit nützlichen Utensilien für plastikfreies Leben, davor ein paar Tische, um den Café aus der regionalen Kaffeerösterei zu trinken. Eine lange, helle Ladentheke ist das Herzstück des Schwabmünchner Unverpackt-Ladens „Die Krämerin“. Hier stehen lecker anmutende, selbstgemachte Süßwaren verführerisch in Glasbehältern auf der Theke direkt neben der Kasse. Wer kann dazu schon nein sagen?

                     

                    Faire Preise für die Erzeuger*innen und qualitativ gute Ware

                    Auf der anderen Seite erwarten die Kund*innen schmackhafter Käse aus der Region, der beliebte selbstgemachte Käsesalat und die Frischkäsecremes. Der Käse kommt direkt von einem Betrieb mit Mutterkuhhaltung.

                      „Uns ist es wichtig, dass unsere Produkte umweltverträglich und tierfreundlich hergestellt werden.“

                      Heike Uhrig, Mit-Initiatorin der Genossenschaft Die Krämerin

                        In so einem Laden funktioniert Einkaufen eben ganz anders als im Supermarkt. Die Genossenschaft kauft zu fairen Preisen von kleinen Erzeuger*innen aus der Region und bekommen qualitativ hochwertige Ware dafür. Das kostet natürlich mehr als im Supermarkt, der durch die große Absatzmenge Rabatte bekommt. Doch die Kund*innen zeigen dafür großes Verständnis, wenn man ihnen das erklärt.

                         

                        Hochwertige Bioprodukte liegen ihr am Herzen

                        Ihre Vorliebe für hochwertige Bioprodukte hat Heike Uhrig bei ihrer Arbeit in einem Hofladen entdeckt. Sie ist schon seit Jahren Anhängerin des unverpackten Einkaufs und organisiert beim Forum Plastikfrei die Stammtische in Schwabmünchen. Das führte auch zum Wunsch, einen Unverpackt Laden vor Ort aufzumachen. Zum einen, damit sie nicht so weit zum nächsten Unverpackt-Laden fahren muss, zum anderen, weil sie den vielen Erzeuger*innen aus der Region, die Möglichkeit geben wollte, ihre tollen Produkte zu verkaufen. 

                         

                        Genossenschaft sorgt für gemeinschaftlichen Laden

                         

                        Gut, dass sie mit Konstantin Wamser einen ebenso begeisterten Kompagnon gefunden hat, der mit ihr gemeinsam die Gründung der Genossenschaft vorangetrieben hat. Nun stehen hinter dem Projekt mehr als 200 Genoss*innen, die den Laden mit ihrem Anteil von je 200 Euro unterstützen. Uhrig wünscht sich, dass die Mitglieder der Genossenschaft sich noch mehr zum Laden zugehörig fühlen und dass ihnen bewusst ist, das „Die Krämerin“ der Laden für alle sein will.

                         

                        Keimzelle für nachhaltige Projekte

                         

                        Wie sehr der Laden schon im Bewusstsein der Menschen angekommen ist, zeigt das Beispiel eines Mädchens, das über den Laden Mitstreiter*innen für eine Kindergruppe von Greenpeace gesucht hat. Gemeinsam mit anderen Kindern hat sie nun das „Greenteam Schwabmünchen“ gegründet und sie treffen sich regelmäßig in der Café-Ecke der Krämerin, um ihre Projekte zu planen. Das soll künftig auch für andere Projekte funktionieren. Auch einen Stammtisch für nachhaltiges Leben oder andere Veranstaltungen für ressourcenschonenden Konsum soll es geben.

                          „Wir wollen, dass der Laden eine Keimzelle für nachhaltige Projekte wird.“

                          Heike Uhrig über den Anspruch der Genossenschaft Die Krämerin

                          Weniger Plastik und mehr Regionalität

                           

                          Bis dahin wünschen sich Heike Uhrig und das Verkaufsteam, dass noch mehr Schwabmünchner*innen ihren Einkauf bei der Krämerin tätigen. Das hilft nicht nur langfristig den Laden zu erhalten, sondern unterstützt die Erzeuger*innen aus der Region. 

                          So ein Laden spart also nicht nur Unmengen an (Plastik-)Verpackungen, sondern sorgt auch dafür, dass das Geld in der Region bleibt und somit die Resilienz, also die Widerstandsfähigkeit der Region, gestärkt wird. Darüber hinaus entfallen lange Lieferwege und sparen so viel Verkehr und CO2.  

                           

                          Infos:

                           

                          Webseite Die Krämerin

                           

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                          Forum Zukunft im Schloss Blumenthal

                          Blumenthal 1
                          86551
                          Aichach
                          Foto: Schloss Blumenthal, SoLaWi, Hotel, Biergarten, Augsburg
                          Nachhaltige Entwicklung geht nur mit einer starken Bürgerbeteiligung. Das Forum Zukunft lädt zum Netzwerken und einem gemeinsamen Blick in die Zukunft ein.

                          2022 treffen sich auf Schloss Blumenthal wieder Menschen, die an nachhaltigem Leben interessiert sind.

                           

                          Kostenloser Workshoptag

                          Am 7. Mai ist von 10 bis 17 Uhr ist Workshoptag zum Thema „Nachhaltige Kommunalentwicklung mit starker Bürgerbeteiligung“. Zu Gast sind zwei Best-Pratice Referenten: Frank Uhle und Markus Käser . Zu den Vorträgen und der gemeinsamen Workshoparbeit bitte anmelden: www.forum-z.de oder per mail an wandel@schloss-blumenthal.de

                           

                          Wandelsonntag

                          Am 8. Mai ist von 11 bis 18 Uhr Wandelsonntag mit World-Cafe und anderen entspannten Austauschformaten.

                          Jede(r)einzelne von uns ist JETZT aufgerufen ihr eigenes Verhalten auf den Prüfstand zu stellen und in den Bereichen: Ernährung, Konsum, Energie, Mobilität oder auch Bauen. Dort das eigene Verhalten zu überprüfen und gegebenenfalls nachhaltiger anzupassen.

                          Dazu will der Wandelsonntag Impulse geben. Für jedes dieser Themen haben die Akteur*innen des Forum Z einen Infostand geplant und bieten dazu auch Impulsvorträge mit Dialogrunden an. An 8. MaiTag geht es darum in einer lockeren, freundlichen und entspannten Atmosphäre im frühlingshaften Innenhof von Blumenthal in den Kontakt, den Austausch und die Vernetzung zu gehen und voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.

                          INFO: Weitere Informationen findet ihr hier.

                           

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                          Event-Termin
                          -

                          David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei

                          David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei
                          David Blättners Lieblingsplätzchen sind Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade
                          Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner

                          Im Rahmen der Rezeptserie „David kocht“ stelle ich euch hier im Lifeguide die nachhaltigen Lieblingsrezepte von Augsburger Kochprofis vor. Diese Rezepte stammen direkt aus den Küchen von nachhaltigen Restaurants in Augsburg, wie dem Bio-Hotel Bayerischer Wirt, dem Café dreizehn oder von den Lokalhelden. Mit Fotos von diesen köstlichen Gerichten will ich euch Lust auf's Selber-Kochen machen. Denn bio, regional oder vegan zu kochen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch leicht und lecker!

                           

                          Dieses Mal läuft es ein bisschen anders. In meinem Sonderbeitrag „David bäckt“ will ich euch meine eigene Lieblingsleckerei in der Adventszeit vorstellen. Denn wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, um es sich zu Hause mit Weihnachtsmusik gemütlich zu machen und Plätzchen zu backen?

                           

                          Mein Rezept ist außerdem ein supergutes Beispiel dafür, wie du beim Backen Plastikmüll vermeiden kannst. Es bekommt eine Einschätzung zu Dauer, Preis und Schwierigkeit. Am Ende stehen noch ein paar Tipps für dich zum plastikfreien Backen. Du wirst sehen, das ist viel leichter als du denkst!

                           

                          Zum Rezept: Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade

                          Schwierigkeit: Leicht

                          Dauer: ca. eine halbe Stunde

                          Kosten: insgesamt ca 6-7 €. Eingekauft habe ich an der Unverpackt-Theke vom Biosupermarkt Basic in Göggingen. Alles in allem haben die Nüsse und Mandeln am meisten gekostet. Für ein Backblech schätze ich die Kosten auf 3 €.

                          Zutaten für ein Backblech:

                          Für den Teig:

                          • 200g Haferflocken
                          • 50g Weizen oder Dinkelmehl
                          • 125g Zucker
                          • 100g weiche Butter
                          • 1 Ei
                          • 120g gemischte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
                          • Eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer

                          Für das Backblech:

                          • 2 EL Pflanzenöl
                          • 1 Hand voll Semmelbrösel
                          • Außerdem: Marmelade. Ich empfehle Orangenmarmelade, aber andere Sorten gehen genauso.

                           

                           

                          Hier findest du ein erstklassiges Rezept, um Orangenmarmelade selbst zu machen.

                          Nüsse und Mandeln grob hacken. Die Hälfte der Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Den Ofen währenddessen auf 160 Grad vorheizen. Wenn die Butter heiß ist und Blasen wirft die Hälfte des Zuckers hinzugeben. Warten, bis die Butter und der Zucker leicht braun werden, dann die Nüsse, sowie eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer hinzugeben und karamellisieren lassen. Dann Nüsse aus der Pfanne nehmen und mit dem Rest der Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und im Mixer oder mit dem Zauberstab kurz pürieren.

                           

                          Die nun entstandene dickflüssige Masse mit dem Mehl, den Haferflocken und dem restlichen Zucker zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist einen Schuss Mandelmilch (oder andere) hinzufügen, wenn er zu weich ist ein wenig mehr Mehl hinzugeben. Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig mit einem Nudelholz auf einen halben Zentimeter Dicke (oder etwas mehr) ausrollen und kurz ruhen lassen.

                           

                          Die zwei Esslöffel Pflanzenöl mit einem Pinsel auf einem Backblech verteilen und eine Handvoll Semmelbrösel darauf verstreuen (dient als Ersatz für Backpapier). Die Plätzchen mit einem Glas ausstechen und auf dem Backblech verteilen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Plätzchen ca. 20 min bei Umluft backen.

                           

                          Die Plätzchen nach 20 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Hälfte mit der Marmelade bestreichen und die andere Hälfte als Deckel verwenden. Anschließend 1-2 Stunden unabgedeckt auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren Haferplätzchen!

                           

                           

                          Hier noch einige Tipps zum plastikfreien Backen vom Forum Plastikfreies Leben:

                          Um Plastik beim Backen zu vermeiden kannst du:

                          • Mehl in einer Großpackung von der Mühle kaufen
                          • Mandeln & Nüsse unverpackt oder in einer Großpackung kaufen und selbst mahlen, hacken oder rösten
                          • Backpulver selber machen: Für 500 g Mehl brauchst du 5 g Natron und 6 Esslöffel Zitronensaft. Das Natron unter das Mehl mischen, den Zitronensaft zum Schluss zum Teig hinzugeben
                          • Hefe unverpackt beim Bäcker kaufen (nur in Bäckereien, die noch selbst backen), z.B. Degle in Göggingen
                          • Milch, Sahne etc. in Pfandflaschen kaufen
                          • Öl statt Butter / Margarine verwenden

                           

                          Ersatz für Backform oder Backpapier:

                          • Statt Backpapier kannst du das Backblech einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben
                          • nimm keine beschichteten Backformen sondern Formen aus Edelstahl, Glas, Keramik oder Emaille
                          • Schnapsgläser oder Saftgläser kannst du als Keksausstecher benutzen

                           

                          Kekse oder Kuchen kannst du plastikfrei verpacken mit:  

                          • Stoffsäckchen
                          • Stoffservietten
                          • Küchenhandtüchern (z.B. für Stollen)
                          • in Butterbrotpapier mit Packschnur
                          • gebrauchten Keksdosen
                          • Bienenwachstüchern

                           

                           

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                          Dazu gehören täglich frisches Obst und Gemüse, Brot und Gebäck vom Bio-Bäcker, Milchprodukte, eine Käsetheke auf Feinkost-Niveau, Wein, Fleisch und Wurst in Bio-Qualität sowie Produkte für die vegane, gluten- und laktosefreie Lebensweise. Neben der großen Auswahl an Bio-Lebensmitteln finden ihr bei Denns außerdem Naturkosmetikprodukte, ökologische Haushaltsprodukte und vieles mehr.

                          Ganz besonders für Schokoladen Liebhaber*innen zu empfehlen: Bei Denns BioMarkt gibt es eine große Auswahl an Nuss-Nougat Streichcremes, die - im Gegensatz zum Marktführer - ökologisch erzeugt sind und meist ohne Palmöl auskommen.

                           

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                          Verpackungsreduzierter Laden in Straßberg-Bobingen - Im Herzen von Straßberg können die Menschen nun biologisch und unverpackt einkaufen. Eine kleine Kaffee-Ecke soll zum Treffpunkt für alle Generationen werden.
                          Anrede
                          Herr
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                          Seitenabschnitte

                          Klein aber oho – so lässt sich der Laden, den Sandra und Jürgen Kaiser in Straßberg gleich neben ihrer Kita „Kleine Farm“ im Herzen von Straßberg eröffnet haben, am besten beschreiben. Dort findet sich ein reichhaltiges Angebot für den täglichen Bedarf, das aus der Region kommt und meist biologisch ist.

                           

                          Vieles wird unverpackt angeboten: von Nüssen bis zu Salzstangen, offenes Obst und Gemüse, Frischkäse und Milchprodukte in Pfandgläsern, Wasch- und Putzmittel zum Selbstabfüllen. Jede*r darf seine eigenen Gefäße befüllen, kann aber Pfandgefäße von Rebowl verwenden, wenn die mitgebrachten Behälter nicht ausreichen oder wenn man spontan kommt. Dafür werden 5 Euro Pfand fällig, die es an allen Rebowl-Partner*innen wieder zurückgibt.

                           

                           

                          Wegwerfbehälter sucht man in Unserem Kleinen Laden vergeblich, auch den Coffee-to-Go gibt es nur im mitgebrachten Becher oder im Pfandbecher.

                            "Wir wollen alles tun, um unsere Umwelt zu bewahren."

                             

                            Jürgen Kaiser, Unser Kleiner Laden

                              Jürgen Kaiser und seiner Frau Sandra liegt die Natur und Umwelt am Herzen. Daher verfolgen sie sowohl in der Kita also auch im Laden einen ganzheitlichen und ökologischen Ansatz. So gibt es in der Kita auf dem ehemaligen Bauernhofgelände auch Tiere und einen Acker. „Hier lernen schon die Kleinsten mit und von der Natur zu leben,“ beschreibt Jürgen Kaiser ihr Konzept.

                               

                              Begegnungsort für alle im Herzen von Straßberg

                              Die Großen können dementsprechend in Unserem Kleinen Laden gesund und lecker einkaufen oder sich mit ein paar biologischen und gesunden Kleinigkeiten stärken. Das Kaffee-Eck lädt bei einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Gebäckstück aus der Frischetheke mit Backwaren zum Verweilen ein. Sandra und Jürgen Kaiser wünschen sich, dass dieses Eck ein generationenübergreifender Treffpunkt im Dorf wird. Es soll dort sogar einen plastikfreien Stammtisch geben.

                               

                              Doch der Treffpunkt soll sich nicht nur auf das Café beschränken. Die Räume der Kita können auch Versammlungen und Vorträge genutzt werden. So gab es im Sommer 2021 bereits eine Lesung von Sylvia Schaab, der Autorin des Buches „Es geht auch ohne Plastik“.

                               

                              Dieses ganzheitliche Konzept setzt sich auch bei der Einrichtung fort. Viele der Einrichtungsgegenstände im Laden und in den Verwaltungsräumen der Kita stammen vom ehemaligen Bauernhof, dem alten Gasthof gegenüber oder vom Wertstoffhof. Sie verleihen dem Laden nicht nur ein gemütliches Aussehen, sondern setzen so konsequent den müllfreien Ansatz um. Und so hat Unser Kleiner Laden das Potential zum neuen Treffpunkt für die Straßberger*innen und dort ein Zentrum für die nachhaltige Zukunft des Ortes zu werden.

                               

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