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3. Kreativmarkt im Auxburg Unverpackt

3. Kreativmarkt im Auxburg Unverpackt

Auxburg Unverpackt
Neuburger Straße 164
86167
Augsburg
Auf dem Kreativmarkt gibt es allerhand zu entdecken
Gila Richter lädt ein ins Auxburg Unverpackt zum 3. Kreativmarkt. Kreative Unikate von Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen erwarten euch.

Kreativmarkt für Einzigartiges

Zum dritten Mal findet der Kreativmarkt nun schon im Auxburg Unverpackt statt. Und die Auswahl der Austeller*innen ist dieses Jahr noch größer und noch abwechslungsreicher als in den Jahren zuvor! Euch erwarten Unikate aus kunsthandwerklichen Bereichen aller Art: Von Kinderkleidung über Aquarellkarten, Bilder, Makramees, Trockenblumen und Taschen gibt es vieles zu bestaunen und zu kaufen.

Selbstverständlich gibt es auch Speisen und Getränke an der Grillstation, am Kaffee & Kuchenbuffet oder mit dem leckersten Eis von der Meisterhand Manufaktur! Der 3. Kreativ- und Genussmarkt wird auch bei schlechtem Wetter, mit Zelt vor dem Laden stattfinden! Auxburg Unverpackt wird während des Marktes auch ganz regulär für eure Einkäufe geöffnet sein. Alle weiteren Informationen findet ihr auch unter auxburgunverpackt.de.

 

Info

  • 3. Kreativ- und Genussmarkt im Auxburg Unverpackt
  • Samstag der 25.04.2026
  • 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • Auxburg Unverpackt, Neuburger Straße 164, 86167 Augsburg
  • Markt für Kunsthandwerk
  • Essens und Getränke Stände
  • weitere Informationen unter auxburgunverpackt.de


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Hofladen Schloss Blumenthal - Gemüse, Fleisch und Ziegenkäse

Im Bioland Hofladen erwartet euch ein vielfältiges Angebot an frischen, unverpackten und nachhaltigen Produkten – von Obst und Gemüse über Käse aus der eigenen Käserei bis hin zu veganen Alternativen.

Blumenthal 1
86551 Aichach
Deutschland

Eingangstür zum Hofladen in Blumenthal.

Im Bioland Hofladen im malerischen Schloss Blumenthal erwartet euch ein reichhaltiges Angebot: frisches Obst und Gemüse, Molkereiprodukte von Kühen und Blumenthaler Ziegen, ein feines Sortiment an Wurstwaren von Schwein und Ziege, zartes Ziegenfleisch im Spätherbst sowie vegane Alternativen.

Ihr könnt hier auch unverpackt einkaufen: Kaffeebohnen von Kaffee Gezz aus Friedberg, Lechtaler Müsli, Mehl vom Biolandhof Kreppold, Pasta, Nüsse, Hülsenfrüchte und vieles mehr gibt es zum Selbstabfüllen. Selbst Waschpulver und Klopapier sind unverpackt erhältlich. Zudem bietet der Hofladen eine Vielzahl an Kosmetik- und Hygieneartikeln sowie nachhaltige Produkte für Haushalt und den täglichen Bedarf, die in praktischen Pfandgläsern bereitstehen.

Der Käse stammt aus der hofeigenen Käserei, wo alle ein bis zwei Tage Quark, Frisch-, Weich- und Schnittkäse entstehen – veredelt mit Blüten, Kräutern und Gewürzen. Der Hofladen dient auch als Abholstelle der Solawi Blumenthal, die Menschen mit Produkten der Blumenthaler Gärtnerei versorgt.

Die Tierhaltung der Biohof Blumenthal eG ist übrigens auch besonders: Bei der Milchziegenhaltung gelten die maximalen Tierwohlstandards (noch über Demeter), Schweine leben als Weideschweine an der frischen Luft.

Immer freitags ist der mobile Bioladen, das Marktmobil, von 8 bis 13 Uhr auf dem Wochenmarkt am Unteren Markt in Dachau.

 

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Öffnungszeiten
Wochentag Uhrzeit
Mo & Do 14:00- 19:00 Uhr
Fr & Sa 09:00 - 19:00 Uhr
Unverpackt
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Tofumeisterei - handgemachter Tofu aus Augsburg

Nur drei Zutaten braucht es für den frischen handwerklich hergestellten Tofu aus der Tofumeisterei. Alexandra Fischer produziert ihre leckeren Variationen im Grandhotel Cosmopolis.

Tofumeisterei im Grandhotel
Springergässchen 5
86152 Augsburg
Deutschland

Handgemachter geräucherter Tofu aus Augsburg von der Tofumeisterei.

Frischer wird man Tofu wohl kaum kaufen können. Jeden Montag zaubert Alexandra Fischer in der Küche des Grandhotel Cosmopolis ihren feinen Tofu aus nur drei einfachen Zutaten. Grundlage sind die Sojabohnen, die vom bayerischen Biohof Lex in Bockhorn bei Erding angebaut und ohne Umwege direkt an die Tofumeisterin geschickt werden. Der Biobauernhof ist Naturland-zertifiziert und ein Pionier im Anbau von Sojabohnen. Dann fehlt nur noch Nigari, ein aus Meersalz gewonnenes Gerinnungsmittel, welches traditionell in Japan bei der Herstellung von Tofu benutzt wird, und das bekannt gute Augsburger Wasser.


Variantenreich lecker


Den frischen handwerklich hergestellten Tofu gibt es in verschiedenen Variationen. Variation „Natur“ ist sehr zart und weich und eignet sich ideal zum Kochen und Zubereiten von allen möglichen Speisen – sogar Desserts. 
Geräuchert kann der Tofu Fleisch bestens ersetzen und ist auch zum Grillen perfekt geeignet. Für Grillfans hat die Tofumeisterin eine Spezialität kreiert: den Barbecue-Tofu, veredelt mit Marinade und frischem Ingwer. 
Etwas Besonderes ist der Backtofu - diese Variante schmeckt in dünnen Scheiben aufs Brot, angebraten als Topping über bunte Salate und natürlich auch in den unterschiedlichsten Pfannengerichten. Den Tofu gibt es auch mariniert, dann eignet er sich bestens für lecker Sandwiches oder einfach so zum Snacken.


Frischen Tofu selber machen


Schon seit Längerem wächst das Angebot an Tofu in den Supermarkt-Regalen, jedoch ist frischer handwerklich hergestellter Tofu aus regionalen Bio-Sojabohnen immer noch eine echte Rarität. 
 

„Frischer Tofu schmeckt ganz anders als der abgepackte, er ist viel zarter und feiner. Durch mein Angebot möchte ich noch mehr Leuten vor allem den guten Geschmack und die Vielseitigkeit von Tofu näherbringen.“ 

 

Alexandra Fischer, Tofumeisterei

Den Tofu gibt es nicht nur zum Kauf, bei Alexandra Fischer kann man sogar selbst lernen, diesen herzustellen. In ihren Tofu-Workshops können Teilnehmende verschiedene Tofusorten probieren und erfahren, wie sie aus selbst gemachter Sojamilch mit wenigen Zutaten und geringem Aufwand frischen, leckeren Tofu zubereiten. Zudem probieren sie leckere, einfache Zubereitungsarten aus. Da die Kurse sehr nachgefragt sind, plant die Tofumeisterin dieses Angebot in Zukunft zu erweitern, um noch mehr Menschen von gutem Tofu zu überzeugen.


Eine Kostbarkeit schätzen lernen


Alexandra Fischer hatte in der Vergangenheit beruflich viel mit Japan zu tun. Japanische Freunde und sogar eine japanische Schwägerin haben sie früh zur japanischen Küche und so auch zum Tofu gebracht. So begann sie, selbst Tofu herzustellen. Nach einigem Experimentieren hatte sie den Dreh raus. Dann entstand der Gedanke, frischen Tofu in Augsburg anzubieten.

In der Tofumeisterei entsteht nur eine begrenzte Menge Tofu, da Zeit und Platz knapp sind. Wer den beliebten Tofu ergattern möchte, sollte ihn vorbestellen und dann direkt am Produktionstag im Grandhotel abholen. Eigenen Behälter nicht vergessen! 
Der Tofu aus der Tofumeisterei ist zwar nicht biozertifiziert – eine solche Zertifizierung wäre für den kleinen Betrieb nicht rentabel – trotzdem ist es für Alexandra Fischer eine Selbstverständlichkeit, dass die Hauptzutat stets in Bioqualität und regional eingekauft wird. 

 

Ihr könnt den frischen Tofo auch in folgenden Läden kaufen:

„Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch mehr Menschen guten Tofu schätzen lernen, einfach mehr mit Tofu gekocht und ausprobiert wird und so der Fleischkonsum sinkt, ohne dass man das Gefühl hat, auf etwas verzichten zu müssen.“ 


Alexandra Fischer, Tofumeisterei

Öffnungszeiten
Werksverkauf
Wochentag Uhrzeit
Mo 16.30 – 17.30 Uhr
Kultur & Bildung
Cafés & Restaurants
Unverpackt

buch7-Kulturbahnhof – Kultur, Bücher und Café in Langweid

Mit Buchhandlung, Kaufladen und Café ist der alte Bahnhof in Langweid am Lech durch die Macher*innen des sozialen Online-Buchhändlers buch7 zu einem lebendigen Kulturzentrum geworden.

buch7-Kulturbahnhof
Flurstraße 1
86462 Langweid am Lech
Deutschland

Kulturbahnhof Langweid

Vom Studierendenprojekt zum gemeinnützigen Kulturzentrum

Langweid Bahnhof. Pendlerinnen, Schüler, Privatleute warten auf den nächsten Zug nach Augsburg, München oder Donauwörth. Der sonnengelb gestrichene, liebevoll renovierte Kulturbahnhof direkt an Gleis 1 sticht auch vielen Durchreisenden ins Auge. 

„In meiner Wohnung gleich gegenüber sind wir als Studierendenprojekt vor über zehn Jahren mit unserem Online-Buchhandel buch7 am Küchentisch gestartet“, erzählt Benedikt Gleich, Gründer und Geschäftsführer von buch7 und Initiator des Kulturbahnhofs. Nachdem das Unternehmen in den 2010er-Jahren auf zwischenzeitlich 14 Mitarbeitende angewachsen und auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten war, reifte die Idee, das mehr als 100 Jahre alte Bahnhofsgebäude zu übernehmen und zu einem kulturellen Treffpunkt für gesellschaftlich interessierte Menschen zu machen.

 

Ein Ort zum Verweilen 

Mehr als die Hälfte der kleinen Bahnhöfe in Deutschland sind in einem unbefriedigenden Zustand. Sie sind betrieblich nicht mehr notwendig und für Investoren oft uninteressant. Ein ähnliches Schicksal drohte auch dem Bahnhof in Langweid – bis buch7 kam: Neben dem neuen Geschäftssitz ging 2019 der buch7-Kulturbahnhof in Betrieb. Herzstück ist das größtenteils ehrenamtlich betriebene Bahnhofs-Café: Hier gibt es Frühstück, hausgemachte Kuchen und Torten – alles möglichst aus der Region und in Bio-Qualität – sowie regelmäßige Veranstaltungen von Konzert bis Lesung. 
Zum Kulturbahnhof gehören außerdem ein kleiner Unverpackt-Laden mit bio-regionalem Angebot, und – natürlich – ein Buchladen. Im Außenbereich laden die Terrasse sowie ein kleiner Garten mit Kräuterbeeten und Insektenhotels zum Verweilen ein.

„Wir wollten hier im ländlichen Raum einen kulturellen Treffpunkt für gesellschaftlich interessierte Menschen schaffen. Autor*innenlesungen, Weltverbesserer-Treffs oder Kulturkino, informative Veranstaltungen wie Vorträge oder Themenabende. All dies und vieles mehr soll hier möglich sein.“


Benedikt Gleich, Gründer und Geschäftsführer von buch7
 

Buchhandel mit sozialem Geschäftsmodell


Der „buch7-Kulturbahnhof“ im Erdgeschoss des Gebäudes ist eine eigenständige gemeinnützige GmbH, die das Gebäude für 99 Jahre auf Erbpacht von der örtlichen Kommune Langweid übernommen hat. Im Obergeschoss betreibt die buch7.de GmbH einen umfangreichen Online-Shop für Bücher, CDs und DVDs mit einem sozialen Geschäftsmodell: 75 Prozent des Gewinns werden verwendet, um soziale, kulturelle und ökologische Projekte zu fördern. Bereits mehr als 1.000.000 Euro an Spenden sind so bis Ende 2024 bereits zusammengekommen. 

Kein Wunder, dass buch7 im Jahr 2022 mit dem Gemeinwohl-Preis für besonderes soziales und gesellschaftliches Engagement, das zu einer zukunftsfähigeren Gesellschaft beiträgt, ausgezeichnet wurde. Das ist ein besondere Ehre für das Unternehmen, dass 2018 seine erste Gemeinwohlbilanz erstellt hat. 

 

Dieser Artikel entstand im Rahmen eines Seminars an der Universität Augsburg. Verfasserin ist Nadine Kabbeck.

 


Ausflugs-Tipp

 

Der Kulturbahnhof Langweid bietet sich als Ausflugsziel, etwa mit dem Fahrrad entlang des Lechs an. Der Radweg Romantische Straße führt direkt am Gebäude vorbei. 

Mit dem Zug sind es ca. 15 Minuten Fahrzeit bis Augsburg - direkt bis vor die Tür.

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Öffnungszeiten
Winter
Do - Sa 09:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 17:00 Uhr
So 09:00 - 17:00 Uhr
Sommer
Do - Sa 09:00 - 12:00 Uhr 14:00 - 18:00 Uhr
So 09:00 - 18:00 Uhr

David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei

David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei
David Blättners Lieblingsplätzchen sind Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade - hier zeigt er, wie das plastikfrei geht.
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner

Im Rahmen der Rezeptserie „David kocht“ stelle ich euch hier im Lifeguide die nachhaltigen Lieblingsrezepte von Augsburger Kochprofis vor. Diese Rezepte stammen direkt aus den Küchen von nachhaltigen Restaurants in Augsburg, wie dem Bio-Hotel Bayerischer Wirt, dem Café dreizehn oder von den Lokalhelden. Mit Fotos von diesen köstlichen Gerichten will ich euch Lust auf's Selber-Kochen machen. Denn bio, regional oder vegan zu kochen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch leicht und lecker!

 

Dieses Mal läuft es ein bisschen anders. In meinem Sonderbeitrag „David bäckt“ will ich euch meine eigene Lieblingsleckerei in der Adventszeit vorstellen. Denn wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, um es sich zu Hause mit Weihnachtsmusik gemütlich zu machen und Plätzchen zu backen?

 

Mein Rezept ist außerdem ein supergutes Beispiel dafür, wie du beim Backen Plastikmüll vermeiden kannst. Es bekommt eine Einschätzung zu Dauer, Preis und Schwierigkeit. Am Ende stehen noch ein paar Tipps für dich zum plastikfreien Backen. Du wirst sehen, das ist viel leichter als du denkst!

 

Zum Rezept: Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade

 

Schwierigkeit: Leicht

Dauer: ca. eine halbe Stunde

Kosten: insgesamt ca 6-7 €. Eingekauft habe ich an der Unverpackt-Theke vom Biosupermarkt Basic in Göggingen. Alles in allem haben die Nüsse und Mandeln am meisten gekostet. Für ein Backblech schätze ich die Kosten auf 3 €. (Anmerkung der Redaktion: David hat die Zutaten für dieses Rezept im Dezember 2021 gekauft - es kann sein, dass sich die Lebensmittelpreise verändert haben)

 

Zutaten für ein Backblech:

 

Für den Teig:

  • 200g Haferflocken
  • 50g Weizen oder Dinkelmehl
  • 125g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 120g gemischte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
  • Eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer

Für das Backblech:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Hand voll Semmelbrösel
  • Außerdem: Marmelade. Ich empfehle Orangenmarmelade, aber andere Sorten gehen genauso.

 

Nüsse und Mandeln grob hacken. Die Hälfte der Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Den Ofen währenddessen auf 160 Grad vorheizen. Wenn die Butter heiß ist und Blasen wirft die Hälfte des Zuckers hinzugeben. Warten, bis die Butter und der Zucker leicht braun werden, dann die Nüsse, sowie eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer hinzugeben und karamellisieren lassen. Dann Nüsse aus der Pfanne nehmen und mit dem Rest der Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und im Mixer oder mit dem Zauberstab kurz pürieren.

 

Die nun entstandene dickflüssige Masse mit dem Mehl, den Haferflocken und dem restlichen Zucker zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist einen Schuss Mandelmilch (oder andere) hinzufügen, wenn er zu weich ist ein wenig mehr Mehl hinzugeben. Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig mit einem Nudelholz auf einen halben Zentimeter Dicke (oder etwas mehr) ausrollen und kurz ruhen lassen.

 

Die zwei Esslöffel Pflanzenöl mit einem Pinsel auf einem Backblech verteilen und eine Handvoll Semmelbrösel darauf verstreuen (dient als Ersatz für Backpapier). Die Plätzchen mit einem Glas ausstechen und auf dem Backblech verteilen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Plätzchen ca. 20 min bei Umluft backen.

 

Die Plätzchen nach 20 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Hälfte mit der Marmelade bestreichen und die andere Hälfte als Deckel verwenden. Anschließend 1-2 Stunden unabgedeckt auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren Haferplätzchen!

 

Tipps zum plastikfreien Backen vom Forum Plastikfreies Leben

 

Um Plastik beim Backen zu vermeiden kannst du:

  • Mehl in einer Großpackung von der Mühle kaufen
  • Mandeln & Nüsse unverpackt oder in einer Großpackung kaufen und selbst mahlen, hacken oder rösten
  • Backpulver selber machen: Für 500 g Mehl brauchst du 5 g Natron und 6 Esslöffel Zitronensaft. Das Natron unter das Mehl mischen, den Zitronensaft zum Schluss zum Teig hinzugeben
  • Hefe unverpackt beim Bäcker kaufen (nur in Bäckereien, die noch selbst backen), z.B. Degle in Göggingen
  • Milch, Sahne etc. in Pfandflaschen kaufen
  • Öl statt Butter / Margarine verwenden

 

Ersatz für Backform oder Backpapier:

  • Statt Backpapier kannst du das Backblech einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben
  • nimm keine beschichteten Backformen sondern Formen aus Edelstahl, Glas, Keramik oder Emaille
  • Schnapsgläser oder Saftgläser kannst du als Keksausstecher benutzen

 

Kekse oder Kuchen kannst du plastikfrei verpacken mit:  

  • Stoffsäckchen
  • Stoffservietten
  • Küchenhandtüchern (z.B. für Stollen)
  • in Butterbrotpapier mit Packschnur
  • gebrauchten Keksdosen
  • Bienenwachstüchern

 

 

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Unverpackt und plastikfrei - Interview mit Ramona Dorner von rutaNatur

Unverpackt und plastikfrei - Interview mit Ramona Dorner von rutaNatur
Mit ihrem Fokus auf das Wesentliche betreibt Ramona Dorner ihren verpackungsfreien Naturkostladen rutaNatur. Das pure Lebensmittel kann ohne überflüssiges Plastik am besten wirken. So erfährt unser Essen Wertschätzung und unbeeinflussten Genuss.
Ramona Dorner, rutaNatur unverpackt, Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski

"Es ist wichtig, die Menschen auf diesen Weg mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass das Projekt "Unverpackt" ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Menschheit auf diesem Planeten sein kann."

Ramona Dorner

Mit ihrem Fokus auf das Wesentliche betreibt Ramona Dorner ihren verpackungsfreien Naturkostladen. Das pure Lebensmittel kann ohne überflüssiges Plastik und Werbung am besten wirken. So erfährt unser Essen Wertschätzung und den unbeeinflussten Genuss, den es verdient.

 

Steckbrief:

Name: Ramona Dorner

Beruf: Glasdesignerin, Geschäftsführerin bei rutaNatur

Lieblingsverpackung: Walnussschale oder auch eine andere Verpackung der Natur

 

Lifeguide: Unverpackt – wie geht das?

Ramona Dorner: Verpackt, wie geht das? Wir haben uns in den letzten Jahrzehnten so stark an künstliche Verpackungen gewöhnt und uns so weit von der Natur entkoppelt, dass wir uns diese Frage überhaupt nicht mehr stellen.
Nachdem mir das durch verschiedene Ereignisse und Begegnungen in den letzten Jahren immer stärker ins Bewusstsein rückte, war dieser Weg für mich irgendwie vorgezeichnet. Aber klar kostet diese Rückbesinnung auf "Tante Emma" und damit auf das Wesentliche beim Einkaufen - das Produkt und nicht die Verpackung - gewaltige Anstrengungen. Ein großer Teil der heutigen Produktions- und Vertriebsstrukturen, sowie der Marketingtechniken ist auf den Verkauf unverpackter Produkte an Endverbraucher überhaupt nicht mehr eingestellt.
Deshalb ist es mit enormen Anstrengungen verbunden, ein entsprechendes Lieferantennetz aufzubauen. Aber genauso wichtig ist es, die Menschen auf diesen Weg mitzunehmen und ihnen zu zeigen, dass das Projekt "Unverpackt" ein wichtiger Beitrag zum Überleben der Menschheit auf diesem Planeten sein kann. Die Zunahme von Plastik in den Weltmeeren wird mit Sicherheit eher das Gegenteil bewirken.

 

Unverpackt mit Kind – wie geht das?

Unverpackt ohne Kind – wie geht das? Ich sehe keinen Widerspruch darin.

"Gerade mit Kind fühle ich mich noch mehr dazu aufgerufen, mein Leben bewusst zu gestalten und meinen Anteil für den Erhalt unserer Natur und unserer Umwelt beizutragen."

Ramona Dorner gründete 2016 den ersten Unverpackt-Laden in Augsburg

Was steht hinter eurem Logo?

Mir war es wichtig, mit dem Logo meinen Grundgedanken der Natürlichkeit und des Ursprünglichen zum Ausdruck zu bringen. Dies geschah durch Anwendung eines eher primitiven Zeichenstils, der unvollkommen wirkt und dennoch ästhetisches Empfinden hervorruft. Die Natur selbst ist für mich - gerade durch ihre Unvollkommenheit - so wunderschön.

Die Holzstruktur und die Blüte sind Symbole der Natur, die meinen Gedanken nochmals bildhaft vervollständigen. Ein Hauch Philosophie steckt auch dahinter. Die geöffnete Blüte ist ein Zeichen für die Vergänglichkeit alles Materiellen, auch wenn es noch so schön und anmutig wie eine Blume ist. Werden und Vergehen ist der Lauf der Welt...

 

Was bedeutet für dich die Zuwendung zum Wesentlichen?

Das ist eine Frage, die eine facettenreiche Antwort herausfordert. Im Grunde bedeutet das für mich eine Rückbesinnung auf die Einfachheit und auf das Ursprüngliche. Man könnte es auch als Minimalismus bezeichnen.

"Indem ich auf viele, materiellen Dinge unserer Überflussgesellschaft verzichte, Orte mit unzähligen Reizen meide und gesellschaftlichen Zwängen immer mehr entsage, fühle ich eine große Erleichterung und finde besser zu einer inneren Ruhe. Diese ermöglicht es mir, ein Leben im Hier und Jetzt zu führen und jedem Augenblick mit Bewusstheit zu begegnen."

Ramona Dorner, rutaNatur

 

Konkret bedeutet das für mich unter anderem, ein Leben im Einklang mit der Natur zu führen, ausreichend Zeit für das Alleinsein zu finden sowie unzählige Momente mit meiner Familie und lieben Menschen zu verbringen.

Des Weiteren entspricht für mich „das Wesentliche“ einer inneren Haltung, dem Leben mit Demut und Dankbarkeit zu begegnen, sich selbst weniger im Mittelpunkt des Lebens zu sehen, sondern das große Ganze zu betrachten und seinen Teil für dessen Entwicklung beizutragen.

 

Was würdest Du tun, wenn Du Bürgermeisterin von Augsburg wärst?

Ich bin der Meinung, dass auch jeder Bürger ohne „Meistertitel“ eine Menge bewegen kann. Da hatte und habe ich viele Visionen – egal ob alleine oder zusammen mit anderen. Aus der Perspektive eines Bürgermeisters habe ich das noch nicht betrachtet und finde diese Träumerei auch nicht reizvoll, da das Erlangen eines solchen Amtes nicht in meinem Interesse ist.

Grundlegende Änderungen auf politischer Ebene halte ich aber für dringend notwendig, auch wenn meine eigenen Motivationen weniger politischer Natur sind.

 

Wo ist dein Lieblingsplatz in Augsburg?

Aktuell ist das ein Fleckchen mit kleinem Bächlein im Siebentischwald in Haunstetten. Dort erfährt mein Kind gerade die Natur.

 

Welche drei Dinge gehören für dich in jeden Kühlschrank?

Ich habe in Frankreich ein halbes Jahr ohne Kühlschrank ganz gut gelebt, deshalb kann ich das nicht so pauschal beantworten.

 

Was kochst du wenn Besuch kommt?

Ich habe immer noch eine gewisse, sicherlich unbegründete Scheu davor, für viele Menschen zu kochen, obwohl ich es liebe, für die Familie täglich frische Speisen zuzubereiten. Deshalb gibt es dann meist Buffet mit Brotzeit und selbstgemachten Dips. Manchmal tische ich aber auch eine Quiche auf oder koche eine Saison-Suppe, wie z.B. aus Spargel. Seitdem der Nachwuchs da ist, habe ich meine Liebe zum Backen wiederentdeckt. Bevor ich mir Süßes kaufe, backe ich lieber selbst und bestimme so, was drin ist. Besuche sind gute Gelegenheiten, um sich in diesem Bereich kreativ auszutoben. Ein weiterer Vorteil ist, dass man der „süßen Sünde“ nicht alleine ausgeliefert ist, sondern sie mit anderen teilen kann.

 

Auto, Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß?

Solange meine Beine mich tragen, bevorzuge ich den Fußmarsch. So bin ich völlig unabhängig und flexibel.

Gerade jetzt mit Baby freue ich mich über diesen Vorteil noch mehr. Ansonsten ist der Drahtesel mein treuster Transportbegleiter. Da das Fahrradfahren mit Baby aber vorerst noch nicht möglich ist, schätze ich die Fortbewegung zu Fuß umso mehr. Und nicht nur ich – auch das Kind liebt es, weil es im Tragetuch ganz nah bei Mama ist. Als nächste Option gewinnt bei mir das Bahnfahren. Hierbei kann ich völlig entspannen und mich tragen lassen.

 

Was regt dich auf?

Wenn andere mir ihre Meinung aufdrängen möchten. Auch die Erwartungshaltung von so vielen, dass andere für sie jederzeit erreichbar sein müssen. Und die gesellschaftliche Versenkung in Smartphones und anderen Medien.

 

Was bedeutet die Mutterrolle für dich?

Dem Kind Geborgenheit schenken und mich selbst dabei geborgen fühlen. Die Welt durch Kinderaugen nochmals neu entdecken. Das Kind etwas lehren und vor allem auch von ihm lernen. In der neuen Aufgabe im Leben aufgehen und die Fülle auskosten.

Da ein Kind sich zwangsläufig an dem orientiert, was ihm tagtäglich vorgelebt wird, ist es noch mehr als zuvor in meiner Verantwortung, ein Leben zu führen, mit dem ich selbst im Reinen bin. Es ist nicht an mir, ihm zu zeigen, welchen Weg es zu gehen hat, sondern ihm Vorschläge zu machen und es herauszufordern, seinen eigenen Weg zu beschreiten.

 

Du triffst dein 18-jähriges Ich. Welchen Rat gibst du dir selbst?

Vertraue dir selbst und gehe unbeirrt deinen Weg. Du wirst sehen, alles ist gut!

 

Welches Kunstwerk würdest du gern besitzen?

Ich bin ein großer Kunstfreund, keine Frage. Allerdings habe ich nicht den Wunsch ein bestimmtes Kunstwerk in meinem Besitz zu wissen. So betrachte ich lieber die Kunstwerke, die mir auf meinen Wegen begegnen oder werde selbst kreativ. Eine Schwäche für kunsthandwerkliche Gebrauchsgegenstände muss ich allerdings eingestehen, was wohl daher rührt, dass ich selbst mehrere Jahre in diesem Bereich gearbeitet habe. Ich fühle mich der Handwerkskunst sehr verbunden, auch weil sie noch so ursprünglich ist und Schönheit mit Nutzen vereint. Deshalb fördere ich deren Fortbestehen auch sehr gerne, da sie tatsächlich vom Aussterben bedroht ist.

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?

"Ich schätze bei Menschen vor allem Authentizität – Ein Mensch, der sich selbst und anderen gegenüber öffnen kann, den Mut hat, seine Maske abzulegen und in Kontakt mit anderen kommt, ohne dass jegliche Barriere zwischen ihnen steht. Diese kindliche Eigenschaft, die leider häufig verloren geht, schätze ich an erwachsenen Menschen. Und selbst, wenn es nur Momente sind, in denen sich ein Erwachsener so „nackt“ zeigt.".

Ramona Dorner, rutaNatur

Welche Begegnung hat dich berührt?

Da fällt mir spontan die Begegnung mit einem Gärtner aus meiner Heimat ein. Ich war damals auf einer Recherche-Reise wegen meines Gesellenstücks – ein Minigewächshaus – unterwegs. Bevor ich diesem besagten älteren Herrn begegnete, sprach ich mit vielen anderen Fachleuten, die mir zwar auch gute Ratschläge gaben, welche aber eher auf einer sachlichen Ebene blieben.

Bei ihm war es anders. Er liebte und lebte seinen Beruf, was ich unmittelbar spürte. Mein Vorhaben, ein Häuschen für seine innig geliebten Pflanzen zu bauen, begeisterte ihn auf Anhieb. Mit Herzblut ließ er sich auf meine Fragen ein. Unsere gemeinsame Leidenschaft für dieses Thema verband uns und ließ eine kurze, aber intensive Zusammenarbeit entstehen. Später kam auch noch per Zufall heraus, dass dieser Mann eine Brücke zu meinem jetzigen Lebenspartner darstellte. Wir beide kannten, unabhängig voneinander, Familienmitglieder der Gärtnerei, obwohl wir an zwei ganz verschiedenen Orten wohnten.

 

INFO:

Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Interviews am 11.9.2017

 

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Zero Waste
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Unverpackt

Ich BIN’s - Unverpacktladen

Bei Ich BIN’s gibt es nicht nur unverpackte, regionale Lebensmittel zu kaufen, die Inhaberinnen sind offen für alle Fragen rund um nachhaltiges Leben und führen gerne Schulklassen durch ihren Laden.

Ich BIN's regional & unverpackt
Pfarrstraße 4

86316 Friedberg
Deutschland

Sarah Hertle und Verena Lojewski in ihrem Unverpackt Laden "Ich BIN's"

Unverpackt und plastikfrei einkaufen

Mit dem Ziel vor Augen, wohnortnah unverpackt und plastikfrei einkaufen zu können, gründeten die Grundschullehrerin Sarah Hertle und die Gartenbauingenieurin Verena Lojewski im März 2021 einen kleinen Unverpacktladen in Mering – St. Afra ‚Ich BINs regional & unverpackt‘. Ansporn für beide war eine zu volle Plastikmüll-Tonne und der Wunsch, den Menschen einen neuen Weg zum Einkaufen ohne Müll und Plastik aufzeigen.

Ihr sorgsam ausgewähltes Bio-Sortiment wuchs so schnell, dass sie beschlossen nach Friedberg in einen Laden mit mehr Verkaufs- und Lagerfläche zu ziehen. Seit Ende September 2021 gibt es nun im Herzen Friedbergs eine einladende Einkaufsmöglichkeit für unverpackte Bio-Lebensmittel.

Lose Lebensmittel in Bins

Der Name „Ich BIN’s“ leitet sich von der Bezeichnung für die Behälter ab, in denen die losen Bio-Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Getreide, Hülsen-/Trockenfrüchte, Müsli, Nüsse, Kaffeebohnen aufbewahrt werden – den sogenannten Bins. Der Geschäftsname spiegelt aber auch die Lebensphilosophie des Duos wieder: Regional & unverpackt – So bin ich, so will ich leben.

Bei der Auswahl des Sortiments legen die beiden Gründerinnen viel Wert auf Regionalität und nachhaltig produzierte Lebens-, Drogerie- und Reinigungsmittel:

„Das unterstützt die Menschen, die noch in Handarbeit und mit viel Liebe ihre Produkte herstellen: Familienbetriebe und Manufakturen, deren Firmenleitbild geprägt ist durch Gedanken wie gesunde Ernährung, Schutz des Ökosystems und fairen Handel.“

Sarah Hertle, Inhaberin Ich BIN's

Unverpackt, fair, bezahlbar und umweltfreundlich

Faire Produkte haben auch faire Preise. Im Unverpacktladen kosten die Produkte ungefähr so viel wie im Bio-Supermarkt. Sie sind also nicht teurer, manches ist sogar günstiger. Zudem sind die Preise für Biolebensmittel in den vergangenen Monaten nicht so stark gestiegen, wie von konventionellen Lebensmitteln. Biolandwirtschaft ist eben weniger energieintensiv und die meisten Waren kommen aus der Region. Im Unverpackt-Laden kauft man nur so viel oder so wenig, wie man will. Das spart Geld und verhindert Lebensmittelabfälle.

Diese Art von Unterstützung und einen Schutz der Umwelt wünschen sich Sarah und Verena auch von ihren Kund*innen: Nach und nach sollte jeder Haushalt auf plastikfrei und /oder unverpackt umstellen und zwar konsequent: also plastikfrei, bio und regional!

„Sprechen Sie doch mit ihren Mitmenschen über das Müllsparen und geben Sie Ihren Kindern umweltschützendes Verhalten auf den Weg mit“

Verena Lojewski, Inhaberin Ich BIN's

Im Laden gibt es viele gute Tipps und es geht sehr familiär zu: Viele Kund*innen kommen gerne und regelmäßig in den Laden und man kennt sich mit Namen. Das war schon von Anfang an so und viele Menschen unterstützen den Laden, beispielsweise durch Patenschaften für die vielen BINs. Damit der Laden aber auch weiterläuft, wünschen sich die beiden Inhaberinnen:

„Empfehlen Sie uns weiter. Wir sind immer noch in der Gründungsphase und freuen uns über jede Form der Unterstützung!“

Sarah Hertle und Verena Lojewski

Das kann gut in Form von Geschenkgutscheinen erfolgen. So hat das beispielsweise die Stadt Friedberg gemacht. Sie hat Gutscheine von Ich BIN’s als Weihnachtsgeschenk an die Mitarbeitenden verschenkt. Das war eine tolle Aktion, die viele dazu inspiriert hat, den Laden zu besuchen.

Und ein Besuch lohnt sich immer: Neben den Grundnahrungsmitteln, gibt es zahlreiche Müslimischungen und eine große Auswahl an Süßigkeiten. Wer Gefäße dabei hat, kann also nach Herzenslust ausprobieren ohne Sorge zu haben, Reste wegschmeißen zu müssen, die nicht schmecken. Oder man genießt die Süßigkeiten gleich vor Ort in der gemütlichen Kaffee-Ecke oder am sonnenbeschienen Tisch vor dem Laden mit Blick auf die historische Kirche gegenüber und ratscht mit den Besitzerinnen. 

Info:

Ich BINs regional & unverpackt
Pfarrstraße 4

86316 Friedberg

https://www.ichbins-unverpackt.de/

Mehr Läden für plastikfreien, unverpackten Einkauf:

RutaNatur - Unverpackt im Herzen Augsburgs

AuxburgUnverpackt - Unverpackt in Augsburg-Lechhausen

Die Krämerin - Unverpackt in Schwabmünchen

Unser kleiner Laden - Unverpackt-Laden in Straßburg

Herzstück - regionale und unverpackte Lebensmittel in Diedorf und Horgau

 

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Mehr über plastikfreies Leben erfahrt ihr hier:

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Mo, Do 9:00 bis 13:00 und 14.00 bis 18:00
Fr 9:00 bis 18:00
Di, Sa 9:00 bis 13:00
Mi, So geschlossen
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Unverpackt

Auxburg Unverpackt - regional und unverpackt

Unweit des Biohotels Bayrischer Wirt gibt es im Norden Augsburgs eine weitere Bio-Oase. In Gila Richters Laden kommen nur Produkte, die auch bei uns wachsen oder in der Region hergestellt werden.

Neuburger Straße 164
86167 Augsburg
Deutschland

Gila Richter, Inhaberin AuxburgUnverpackt

Klein und gemütlich und dennoch hell und freundlich - so kann man Gila Richters Laden beschreiben. Wer Lust hat, bekommt einen Kaffee direkt am Schaufenster serviert und kann sich mit ihr über die neuesten Errungenschaften austauschen oder mit netten Nachbarn plauschen. „Es sollen die Menschen aus dem Quartier hier einkaufen kommen,“ wünscht sie sich.

„So wie früher sollte Einkaufen wieder zu einem Genußerlebnis werden und frische Produkte auf den Tisch kommen.“

Gila Richter, Inhaberin Auxburg Unverpackt

Zero Waste mitten in Lechhausen

Während andere ewig nach einem Laden suchen, hatte Gila Richter einfach Glück. Sie übernahm das Ladengeschäft ihrer Mutter. Wo früher Fotos gemacht wurden, hängen jetzt Schütten voller leckerer Produkte und füllen schmackhaft gefüllte Gläser die Regale. Buntes Obst und Gemüse lockt die Kund*innen in den kleinen Laden.

„Ich verkaufe nichts, was nicht mindestens ein Pfandglas hat.“

Gila Richter, Inhaberin Auxburg Unverpackt

Müll vermeiden ist also eines ihrer wichtigsten Ziele. Durch den Einkauf von Großgebinden und den Weiterverkauf in mitgebrachte Gefäße spart sie viel Verpackung. Ihr liebstes Produkt in diesem Zusammenhang: die gefriergetrockneten Erdbeeren. "Das ist im Bio-Supermarkt der Renner für kleine Kinder," erzählt sie. Dort werden sie in kleinen Tüten zu 12 Gramm verkauft und verursachen so eine Menge Müll. Bei ihr kosten sie nur einen Bruchteil und können einfach in beliebiger Menge in einem hübschen Schraubglas mitgenommen werden. Im ersten halben Jahr hat sie so an die 250 Tüten einsparen können… Und das ist nur ein Produkt von nahezu 300.

Mindestens genauso wichtig ist Gila, dass sie nur Lebensmittel verkauft, die hier auch wachsen. Es gibt eine Kundin, die seit der Eröffnung immer wieder kommt und fragt: „Haben Sie Chia-Samen?“. Diese Frage beantwortet sie demnach auch immer mit „Nein und ich werde sie auch nicht anschaffen.“ Der Grund: Chia-Samen kommen von weit her und haben deswegen einen großen CO2-Fußabdruck. Leinsamen sind genauso gesund und wachsen hierzulande.

Tante-Emma-Ladenbesitzerin mit Leib und Seele!

„Ich mache den Laden hier aus Überzeugung!“

Gila Richter über ihre Motivation einen Laden zu führen

Und das merkt man in allem was sie tut. Sie erklärt ihrer Kundschaft unermüdlich die Vorzüge des verpackungsfreien, regionalen Einkauf. Sie hat für alle ein freundliches Wort und kennt die Geschichten jedes und jeder einzelnen Kund*in. Sie ist eben Tante-Emma-Ladenbesitzerin mit Leib und Seele!

Darüber hinaus ist sie ständig auf der Suche nach regionalen Bezugsquellen für ihr teilweise ungewöhnliches Sortiment. „Ein ehemaliger Klassenkamerad ist der Besitzer der „Alten Liebe“ und baut sein eigenes Gemüse an. Diese teilweise ungewöhnlichen Gemüsesorten liefert er mir auch in den Laden,“ berichtet Gila.

Auch sonst nutzt sie die kleinen, sehr innovativen Angebote aus der Region. Schokolade, Eis, Nussecken und in der Weihnachtszeit vegane Lebkuchen kommen von der Augsburger Manufaktur Meisterhand. Sojabohnen, Erdbeeren und Heidelbeeren aus Kissing vom Asam Hof und Kürbiskerne aus Aichach von Lechtaler Kürbiskerne

 

Weniger Plastik und mehr Regionalität

Mit dem zweiten Unverpackt-Laden in Augsburg entsteht also nicht nur eine flächendeckender Landschaft an Unverpackt-Läden in der Region, sondern auch ein individuelles kulinarisches Angebot in Bioqualität. Damit ist sie in ihrem Stadtviertel zusammen mit dem Biohotel Bayrischer Wirt ein paar Häuser weiter, einer der wenigen biologisch und regional ausgerichteten Orte in Lechhausen.

 

Infos:

Webseite AuxburgUnverpackt 

 

Mehr Läden für plastikfreien, unverpackten Einkauf:

RutaNatur - Unverpackt im Herzen Augsburgs

Unser kleiner Laden - Unverpackt-Laden in Straßburg

Herzstück - regionale und unverpackte Lebensmittel in Diedorf und Horgau

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

Öffnungszeiten
Wochentag Uhrzeit
Mo, Mi, Do 09:00 - 18:00 Uhr
Di, Sa 09:00 - 14:00 Uhr
Fr 09:00 - 19:00 Uhr
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Unverpackt

Unser kleiner Laden in Bobingen - regional, biologisch und unverpackt

Im Herzen von Straßberg gibt es einen Laden mit biologischem und unverpacktem Sortiment. Eine kleine Kaffee-Ecke lädt alle Generationen ein.

Unser Kleiner Laden
Frieda-Forster-Str. 23

86399 Bobingen
Deutschland

Unser Kleiner Laden, Straßberg, unverpackt, plastikfrei, Bobingen, Foto: Sylvia Schaab

Klein aber oho – so lässt sich der Laden, den Sandra und Jürgen Kaiser in Straßberg gleich neben ihrer Kita „Kleine Farm“ im Herzen von Straßberg eröffnet haben, am besten beschreiben. Dort findet sich ein reichhaltiges Angebot für den täglichen Bedarf, das aus der Region kommt und meist biologisch ist.

 

Vieles wird unverpackt angeboten: von Nüssen bis zu Salzstangen, offenes Obst und Gemüse, Frischkäse und Milchprodukte in Pfandgläsern, Wasch- und Putzmittel zum Selbstabfüllen. Jede*r darf seine eigenen Gefäße befüllen, kann aber Pfandgefäße von Rebowl verwenden, wenn die mitgebrachten Behälter nicht ausreichen oder wenn man spontan kommt. Dafür werden 5 Euro Pfand fällig, die es an allen Rebowl-Partner*innen wieder zurückgibt.

 

Wegwerfbehälter sucht man in Unserem Kleinen Laden vergeblich, auch den Coffee-to-Go gibt es nur im mitgebrachten Becher oder im Pfandbecher.

"Wir wollen alles tun, um unsere Umwelt zu bewahren."

 

Jürgen Kaiser, Unser Kleiner Laden

Jürgen Kaiser und seiner Frau Sandra liegt die Natur und Umwelt am Herzen. Daher verfolgen sie sowohl in der Kita also auch im Laden einen ganzheitlichen und ökologischen Ansatz. So gibt es in der Kita auf dem ehemaligen Bauernhofgelände auch Tiere und einen Acker. „Hier lernen schon die Kleinsten mit und von der Natur zu leben,“ beschreibt Jürgen Kaiser ihr Konzept.

 

Begegnungsort für alle im Herzen von Straßberg

Die Großen können dementsprechend in Unserem Kleinen Laden gesund und lecker einkaufen oder sich mit ein paar biologischen und gesunden Kleinigkeiten stärken. Das Kaffee-Eck lädt bei einer Tasse Tee oder Kaffee und einem Gebäckstück aus der Frischetheke mit Backwaren zum Verweilen ein. Sandra und Jürgen Kaiser wünschen sich, dass dieses Eck ein generationenübergreifender Treffpunkt im Dorf wird. Es soll dort sogar einen plastikfreien Stammtisch geben.

 

Doch der Treffpunkt soll sich nicht nur auf das Café beschränken. Die Räume der Kita können auch Versammlungen und Vorträge genutzt werden. So gab es im Sommer 2021 bereits eine Lesung von Sylvia Schaab, der Autorin des Buches „Es geht auch ohne Plastik“.

 

Dieses ganzheitliche Konzept setzt sich auch bei der Einrichtung fort. Viele der Einrichtungsgegenstände im Laden und in den Verwaltungsräumen der Kita stammen vom ehemaligen Bauernhof, dem alten Gasthof gegenüber oder vom Wertstoffhof. Sie verleihen dem Laden nicht nur ein gemütliches Aussehen, sondern setzen so konsequent den müllfreien Ansatz um. Und so hat Unser Kleiner Laden das Potential zum neuen Treffpunkt für die Straßberger*innen und dort ein Zentrum für die nachhaltige Zukunft des Ortes zu werden.

 

Website: https://unser-kleinerladen.de

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

Öffnungszeiten
Mo, Mi 07:15 - 13:00 Uhr
Do, Fr 07:15 - 17:00 Uhr
Sa 07:15 - 12:00 Uhr
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Hustensaft selber machen

Hustensaft selber machen
Wenn der Hals kratzt, hilft selbt gemachter Haustensaft - komlett natürlich und völlig ohne Verpackung. Ein Tipp zum Plastikvermeiden!
Zwiebelhustensaft

Helfer gegen Heißerkeit

 

Besonders in der kalten Jahreszeit ist dieser Hustensaft ein toller Helfer gegen Heiserkeit und Kratzen im Hals. Ihr könnt ihn schnell und leicht selber herstellen und braucht dazu nur Zwiebeln und Honig oder Kandiszucker. Lasst euch auf keinen Fall vom Geruch abschrecken: Der Saft riecht sehr streng, schmeckt aber – vor allem mit Kandiszucker – weitaus besser, als er riecht.

Und: Er bekämpft Erkältungen genauso gut wie herkömmlicher Hustensaft aus der Apotheke: Außerdem ist weniger Plastik besser für Gesundheit und Umwelt.

 

Dieser Tipp für selbstgemachten Zwiebel-Hustensaft hilft dabei, Plastik bei alltäglichen Produkten zu vermeiden.

 

Zutaten

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Kandiszucker oder Honig
     

Zubereitung

  • Zwiebel klein würfeln und mit Kandiszucker oder Honig beträufeln.
  • Für 2-3 Stunden in einem Schraubglas ziehen lassen.
  • Alle 1-2 Tage neu ansetzen.

 

Dieser Tipp entstammt dem Buch „Besser leben ohne Plastik“. Es enthält alltagstaugliche Praxistipps zur Plastikvermeidung, nützliches Plastikwissen, Anleitungen für Einsteiger und Fortgeschrittene, sowie plastikfreie Rezeptideen. Veröffentlichung dieses Rezept mit freundlicher Genehmigung des oekom verlags.

 

 

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