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Hilfe bei Fragen zu Handy & Computer

Hilfe bei Fragen zu Handy & Computer

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Str. 38
86161
Augsburg
Foto: Pixabay, Kaz
Handys und Computer müssen kein Buch mit sieben Siegeln sein: Hilfe im Umgang und mit spezifischen Fragen gibt es im Wohnzimmer im Schwabencenter.

Technik-Tipps für Computer und Handy

Unsere digitale Welt entwickelt sich ständig weiter, da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Deshalb wollen Leon und das Wohnzimmer im Schwabencenter Unterstützung bei Fragen rund um Handy, Computer und digitalen Anwendungen bieten. 

Egal ob es um grundlegende Einstellungen, hilfreiche Apps, Internetnutzung oder den Umgang mit neuen Programmen geht: in offener und freundlicher Atmosphäre werden alle eure Fragen beantwortet, Probleme gemeinsam gelöst und praktische Tipps für den Alltag gegeben. Ziel der Veranstaltung ist es, euch im Umgang mit digitalen Geräten zu stärken und den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. 

Die Computer und Handy Hilfe findet jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Zwar ist die Veranstaltung kostenfrei, aber damit keine langen Wartezeiten entstehen, meldet euch bitte telefonisch unter 0821 449 436 18 an. Auch Spenden für das Wohnzimmer sind immer herzlich willkommen. Alle weiteren Informationen zum Programm findet ihr auch unter awo-augsburg.de

 

Info

  • Hilfe bei Computer und Handy Nutzung
  • Samstag, der 01.08.2026
  • 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Wohnzimmer im Schwabencenter, Wilhelm-Hauff-Str. 38, 86161, Augsburg
  • Veranstalter: Wohnzimmer im Schwabencenter
  • kostenfrei
  • Anmeldung telefonisch unter 0821 449 436 18
  • jeden 1. und 3. Samstag im Monat
  • weitere Informationen unter awo-augsburg.de

 

Das Wohnzimmer im Schwabencenter

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

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redaktion@lifeguide-augsburg.de

Hilfe bei Fragen zu Handy & Computer

Hilfe bei Fragen zu Handy & Computer

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Str. 38
86161
Augsburg
Foto: Pixabay, Kaz
Handys und Computer müssen kein Buch mit sieben Siegeln sein: Hilfe im Umgang und mit spezifischen Fragen gibt es im Wohnzimmer im Schwabencenter.

Technik-Tipps für Computer und Handy

Unsere digitale Welt entwickelt sich ständig weiter, da ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Deshalb wollen Leon und das Wohnzimmer im Schwabencenter Unterstützung bei Fragen rund um Handy, Computer und digitalen Anwendungen bieten. 

Egal ob es um grundlegende Einstellungen, hilfreiche Apps, Internetnutzung oder den Umgang mit neuen Programmen geht: in offener und freundlicher Atmosphäre werden alle eure Fragen beantwortet, Probleme gemeinsam gelöst und praktische Tipps für den Alltag gegeben. Ziel der Veranstaltung ist es, euch im Umgang mit digitalen Geräten zu stärken und den Zugang zur digitalen Welt zu erleichtern. 

Die Computer und Handy Hilfe findet jeden ersten und dritten Samstag im Monat von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Zwar ist die Veranstaltung kostenfrei, aber damit keine langen Wartezeiten entstehen, meldet euch bitte telefonisch unter 0821 449 436 18 an. Auch Spenden für das Wohnzimmer sind immer herzlich willkommen. Alle weiteren Informationen zum Programm findet ihr auch unter awo-augsburg.de

 

Info

  • Hilfe bei Computer und Handy Nutzung
  • Samstag, der 18.07.2026
  • 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • Wohnzimmer im Schwabencenter, Wilhelm-Hauff-Str. 38, 86161, Augsburg
  • Veranstalter: Wohnzimmer im Schwabencenter
  • kostenfrei
  • Anmeldung telefonisch unter 0821 449 436 18
  • jeden 1. und 3. Samstag im Monat
  • weitere Informationen unter awo-augsburg.de

 

Das Wohnzimmer im Schwabencenter

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

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Augsburg checkt’s - Fakten statt Fake News

Augsburg checkt’s - Fakten statt Fake News
Desinformation bedroht unsere Demokratie, vor allem durch soziale Netzwerke. Mit der App können Bürger*innen Fake News erkennen lernen - gerade vor der Kommunalwahl sind Faktenchecks wichtig.
Auf dem Foto hält eine Hand ein Handy in der Hand. Auf dem Handybildschirm ist zu erkennen, dass gerade ein Foto eines "Augsburgs checkt's" Plakats gemacht wird.

Desinformation ist zu einer der größten Bedrohungen unserer Demokratie geworden. Vor allem in sozialen Netzwerken verbreiten sich Lügen, Halbwahrheiten und manipulierte Bilder rasend schnell. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl am 8. März 2025 sind Faktenchecks wichtiger denn je.

Genau hier setzt "Augsburg checkt's" an – eine bundesweit einzigartige Initiative gegen Desinformation, die Anfang Oktober 2025 gestartet ist. Hinter dem Projekt steht eine starke Kooperation: die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die Stadt Augsburg, die Stadtwerke Augsburg (swa), die Augsburger Allgemeine und die Günter Holland Journalistenschule (GHJS).

Faktenchecks an der Tramhaltestelle

Das Besondere: Die täglich neuen Faktenchecks sind im gesamten Stadtgebiet abrufbar – ob beim Warten auf die Tram, im Café oder auf dem Weg zur Arbeit. Einfach QR-Code scannen, und schon habt ihr Zugang zu aktuellen Überprüfungen von verdächtigen Behauptungen, Fotos oder Videos.
 

„Eine demokratische Gesellschaft kann nur dann funktionieren, wenn Entscheidungen auf Fakten basieren, die für alle gelten“

Sven Gösmann, Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur

 

Auch online und per WhatsApp

Wer lieber zu Hause recherchiert, findet alle Faktenchecks online unter azol.de/augsburgcheckts. Und noch besser: Alle können mitmachen. Verdächtige Inhalte oder Fotos lassen sich per WhatsApp an 0160 / 347 6409 weiterleiten. Die Redaktion prüft dann, ob es sich um Desinformation handelt. (Hinweis: Es gibt keinen Anspruch auf Bearbeitung jeder Einsendung.)

„Mit ‚Augsburg checkt’s‘ machen wir die Bürgerinnen und Bürger fit gegen Desinformation. Faktenchecken ist ein erlernbares Handwerk. Wir vermitteln das Wissen der dpa-Faktenchecker, damit die Menschen eigenständig Lügen im Internet selbst erkennen. Niemand möchte belogen werden.“

Lea Thies, Leiterin der Günter Holland Journalistenschule

Genau das ist das Ziel: Bürger*innen widerstandsfähiger gegen Desinformation machen. Journalistisches Fachwissen vermitteln. Und den kritischen Umgang mit Medieninhalten lehren – besonders wichtig in Zeiten, in denen Wahlkampf auch online stattfindet.
 

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Für eine selbstbestimmte Digitalisierung

Für eine selbstbestimmte Digitalisierung
Im Internet offenbaren wir oft bereitwillig unsere Daten. Georg von augsburg.one erklärt, wie wir sie schützen können und warum das entscheidend ist.
Digitalisierung sollte nachhaltig und selbstbestimmt funktionieren

Das neue Smartphone verweigert seinen Dienst, bis man einen Account anlegt. Oder die Webseite, die bisher einfach lesbar war, verlangt nun die Anmeldung mit einer E-Mail-Adresse – vielleicht sogar mit Telefonnummer. Vermeintlich alles im Namen von Sicherheit und Komfort. In Wahrheit jedoch werden wir immer umfassender überwacht und unser Verhalten systematisch ausgewertet. 
Konzerne erstellen digitale Akten über uns und verkaufen diese Daten häufig zu Werbezwecken. Dieser Markt ist unersättlich: Je mehr man über uns weiß, desto wertvoller ist der (käufliche) Datensatz.

Nicht das Handtuch werfen 

Natürlich kann man jetzt sagen: „Die wissen doch eh schon alles über mich – dann ist es ja egal.“ Falsch gedacht. Unternehmen interessieren sich vor allem für aktuelle Informationen über unser Leben. Und mit einer solchen Haltung gefährden wir nicht nur uns selbst, sondern auch unser Umfeld. 
Privatsphäre erfüllt mehrere wichtige Funktionen – sowohl im persönlichen als auch im gesellschaftlichen Bereich. Privat brauchen wir Rückzugsräume, in denen wir uns unbeobachtet ausprobieren oder verändern können. Manche Berufe erfordern zudem eine strikte Trennung zwischen öffentlicher Rolle und Privatleben: 
•    Die Schulleiterin, deren Sexual- oder Dating-Leben öffentlich wird? Vermutlich unangenehm. 
•    Der Journalist, der dem Schutz seiner Quellen verpflichtet ist? Notwendig.
•    Die Ärztin, die entscheidet, wer auf Patientendaten zugreifen darf? Unerlässlich.

Wir leben im Zeitalter der Überwachung 

Noch bedeutsamer ist jedoch die gesellschaftliche Dimension: Die Digitalisierung hat die Datensammlung auf ein bisher unvorstellbares Ausmaß getrieben. Im Zweifel kann der Staat auf viele dieser Daten zugreifen. Dank Edward Snowden wissen wir, wie groß insbesondere der Datenhunger der Geheimdienste ist. Unternehmensdaten – etwa von Google – und Kommunikationsdaten werden massenhaft gespeichert und ausgewertet. 
Natürlich nur aus Sicherheitsgründen. Oder zur Wirtschaftsspionage. Oder um unliebsame Personen loszuwerden: „We kill people based on metadata“ („Wir töten Leute auf der Basis von Metadaten/Kommunikationsdaten“), sagte Michael Hayden, Ex-Chef von NSA und CIA. 
Datenschutz als Mittel zur Aufrechterhaltung der Privatsphäre ist also auch als Abwehrrecht gegen einen Staat zu verstehen. Gerade die deutsche Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, die staatlichen Überwachungs- und Kontrollgelüste im Zaum zu halten. Es muss prinzipiell möglich bleiben, auch unerkannt gegen die Regierung aktiv zu sein. Letztendlich ist dies ein wichtiges Versprechen der Demokratie: Die Opposition wird berücksichtigt, sitzt im Parlament oder demonstriert auf der Straße. Nur so wird gesellschaftlicher Fortschritt möglich. In der Diktatur dagegen wird jegliche Opposition bekämpft und eben nicht am gesellschaftlichen Prozess beteiligt. 

Digitale Selbstverteidigung 

Folglich ist es wichtig zu lernen, wie Datenschutz praktiziert werden kann. Genau dafür wurden CryptoPartys erfunden. CryptoPartys gibt es weltweit in vielen größeren Städten. Sie sind immer kostenlos, unkommerziell und öffentlich. Inhaltlich beschäftigen wir uns häufig mit folgenden Themen (nehmen aber gerne Vorschläge an):
•    Datenschutzfreundliche Nutzung des Smartphones
•    Sichere Passwörter und Passwort verwaltung
•    Anonym, sicher und werbefrei im Web surfen
•    Verschlüsselung von Datenträgern
•    Seriöse Anbieter für Online Dienste

Der Text wurde als erstes im Augsburger Nachhaltigkeits-Magazin  1-2025 "Stadt mit A"  veröffentlicht.

Infos

In Augsburg findet die CryptoParty monatlich, am 4. Donnerstag im Monat um 19 Uhr im OpenLab Augsburg, Bäckergasse 32 statt. Meist ist es sinnvoll, die eigenen Geräte (Handy, Laptop) mitzubringen.
Infos unter cryptoparty.in 
Mail: cp-aux@mailbox.org

 

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Buchbesprechung: Big Tech muss weg!

Buchbesprechung: Big Tech muss weg!
Martin Andree warnt in seinem Buch „Big Tech muss weg!“ eindringlich vor der Macht digitaler Plattformen und zeigt, warum 2029 ein Wendepunkt für unsere Demokratie sein könnte.

Stellt euch folgendes vor: „Das Fernsehen bleibt schwarz, das Radio stumm, es existieren keine Zeitungen oder Zeitschriften mehr. Unser Mediensystem befindet sich nun weitgehend in der Hand einer Handvoll US-amerikanischer Konzerne. Redaktionelle digitale Inhalte sind fast völlig verschwunden, es dominieren die Plattformen. In den Feeds der Plattformen kursiert in erster Linie User-Generated Content (UGC) und bald automatisiert erzeugte Texte (etwa durch ChatGPT). Wir als Gesellschaft haben keinerlei Zugriff auf die Inhalte der Plattformen mehr.“ 
So skizziert Martin Andree unsere nahe Medienzukunft in seinem Buch Big Tech muss weg!. Bis 2029 noch hätten wir Zeit, diese Zukunft zu verhindern. Ab dann gäbe es keine anderen Informationsmöglichkeiten mehr, schreibt der Medienwissenschaftler in seinem Buch.

Unsere Demokratie ist bedroht

Diese Macht von Informationen aus den verschiedenen Plattformen bedroht unsere Demokratie. Denn Grundlage von Demokratie ist die Möglichkeit für alle Wählenden, sich vielfältig zu informieren. Und mit der wachsenden Dominanz der digitalen und dem (Ver-)Schwinden der analogen Medien schwindet genau diese Vielfalt. Die digitalen Medien haben inzwischen schon den größeren Anteil an Aufmerksamkeit als die analogen oder deren digitale Ableger. Das zeigte Martin Andree in einer ersten echten Untersuchung der Nutzungszeiten aller digitalen Angebote. Er nahm nicht die Anzahl der Aufrufe oder Antworten bei Umfragen, sondern analysierte. Ergebnis: totale Konzentration auf wenige Anbieter - und der Rest ist Friedhof.
Die Übermacht der digitalen Medien wächst. Seit 2020 verbuchen sie einen größeren Anteil an den Werbeeinnahmen als ihre analogen Vorgänger. Und diese Schere geht weiter auseinander, schreibt Andree. Die wachsenden finanziellen Schwierigkeiten der analogen Medien sind bekannt.

Ende der Meinungsfreiheit

Warum ist dieser Aufstieg der digitalen Medien eine Bedrohung? Weil dort keine Vielfalt herrscht. Weil es dort keine Regeln gibt, die – wie etwa bei Zeitungen, Rundfunk und Fernsehen – in Deutschland Meinungsvielfalt vorschreiben. Und keine Institutionen kennen, wie beispielsweise Landesmedienanstalten, die die Einhaltung der Meinungsvielfalt kontrollieren und bei Verstößen eingreifen.
Die zwei Instrumente zur Sicherung der Meinungsvielfalt sind hier in Deutschland das Kartellrecht, also das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (GWB), sowie das Medienrecht, das auf Artikel 5 Grundgesetz basiert. Beides greift bei den digitalen Medien nicht. Das Kartellrecht nicht, weil die BigTech Unternehmen bereits Monopole sind und so groß, dass sie nicht mehr kartellrechtlich zerschlagen werden können. In Bezug auf das Medienrecht behaupten sie, sie seien keine Medien, sondern nur Plattformen bzw. „Intermediäre“, wie sie sich selbst bezeichnen – was sich übersetzen lässt mit Vermittler, also doch Medien! Sie würden nur die Inhalte anderer durchleiten und könnten daher also nicht haftbar gemacht werden. 

Mit diesem Standpunkt kommen die digitalen Medien bisher durch. Obwohl sie eben nicht nur durchleiten, sondern pushen oder verschwinden lassen. Alles nach eigenen, undurchsichtigen und politisch nicht beeinflussbaren Regeln. Ihr Jokerargument: Geschäftsgeheimnis und Meinungsfreiheit! Jede Regulierung sei ein Eingriff in die Meinungsfreiheit. Rufmord, Hetze, Rassismus – all das ist strafbar, aber die Plattformanbieter sind nicht haftbar. Um diese Sicht aufrechtzuerhalten, bezahlte Big Tech 2021 laut der Organisation Lobbycontrol 140 Lobbyist*innen in Brüssel und belegte damit den 1. Platz, klar vor der Automobilindustrie.

Das freie Internet

Das Internet war anders angetreten - nämlich als freies Medium. Von diesem Image des Freien, Guten, Anarchischen hat es lange profitiert. Jetzt ist es zum Gefängnis geworden. Stichwort „Silos“: Verlinkungen auf andere Webseiten sind etwa bei Instagram oder LinkedIn nur schwer bis gar nicht möglich. 
Gleichzeitig sind die Tech-Giganten zu Ausbeutern geworden: Die Userinnen und User liefern kostenlos Inhalte, werden ausgeforscht und gelenkt über personalisierte Infos und Werbung. Inhalte verschwinden nach unbekannten Regeln oder abgeschaltet, andere gepusht. Das ändern? Geht das noch?

Die Zeit drängt

Was tun? Erstens: Sich informieren. Dabei hilft etwa dieses Buch - Big Tech muss weg. Zweitens, und das scheint das Wichtigste: Sich für eine andere Digitalpolitik einsetzen. 

Und ganz persönlich? Darauf geht Andree in diesem Buch nicht ein, aber es gibt Möglichkeiten. Konkrete Tipps geben der Agendaprozess und die Agendazeitung und natürlich auch der Lifeguide. Ihr könnt euch mit anderen austauschen oder euch weiterbilden, Erfahrungen austauschen, Alternativen andenken – z.B. im Agendaforum augsburg.one und über CyberPartys. Und Plattformen nutzen, die von der Community kontrolliert werden.
Last but not least: Nutzt und unterstützt redaktionell betreute und medienrechtlich kontrollierte analoge Medien, solange es sie noch gibt - also Zeitungen, Zeitschriften, deren digitale Seiten, öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Fernsehen, Bücher, Veröffentlichungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Martin Andree argumentiert schlüssig und klar engagiert. Die ungewohnt vielen Grafiken von Verena Bönninger sind äußerst hilfreich, sie bringen die Aussagen gut auf den Punkt. 
Es ist noch Zeit bis 2029, schreibt Andree. Nutzen wir sie!
Big Tech muss weg! Campus Verlag, 2023.
Ausleihbar in der Stadtbücherei oder gedruckt für 25€, zu beziehen über den lokalen Buchhandel oder online beim sozialen Buchhändler buch7 aus Langweid.

Dieser Beitrag erschien zuerst in „Stadt mit A“, Ausgabe 61.

 

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EcoHeroes – Das VR-Spiel, das Nachhaltigkeit erlebbar macht

EcoHeroes – Das VR-Spiel, das Nachhaltigkeit erlebbar macht
Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie es wäre, das Augsburger Rathaus, den Plärrer oder den japanischen Pavillon im Botanischen Garten in einer virtuellen 3D-Welt zu erkunden? Jetzt habt ihr die Gelegenheit, spielerisch Nachhaltigkeit zu lernen!
Das Augsburger VR-Spiel, das Textilrecycling und Nachhaltigkeit spielerisch erlebbar macht

Willkommen bei „EcoHeroes“, dem VR-Spiel, das sowohl kleine als auch große Entdecker auf eine unterhaltsame Reise durch die Augsburger Sehenswürdigkeiten und die Welt der Nachhaltigkeit schickt.


Das Spiel, entwickelt von Studierenden der Technischen Hochschule Augsburg, kann mit der Meta Quest 2 VR-Brille gespielt werden. Es richtet sich an Kinder ab etwa 8 Jahren. Doch auch Erwachsene werden ihren Spaß daran haben! In einer liebevoll gestalteten, virtuellen Welt werden die Spieler*innen ohne erhobenen Zeigefinger in die faszinierenden Themen Textilrecycling und nachhaltiges Leben eingeführt.


Ein Abenteuer durch Augsburgs Wahrzeichen


EcoHeroes beginnt auf dem Augsburger Rathausplatz. Von diesem zentralen Punkt aus können die Spieler*innen zu vier spannenden Minispielen aufbrechen, die sie mit der virtuellen Straßenbahn erreichen – ganz wie im echten Augsburg.


Minispiel 1: Textilrecycling im Botanischen Garten
Hier fliegen die Fetzen – oder besser gesagt, die Stoffe! In diesem witzigen Minispiel, das an das beliebte *FruitNinja* erinnert, zerschneiden die Spieler Kleidungsstücke mit einem Schwert. Aber Vorsicht: Die Fasern dürfen nicht zu klein werden, sonst sind sie fürs Recycling unbrauchbar.


Minispiel 2: Textilrecycling am Plärrer
Beim zweiten Minispiel geht es auf den Plärrer, Augsburgs berühmten Jahrmarkt. Hier erwartet die Spieler*innen ein kniffliges Quiz: Jede Bude stellt eine Frage zum Thema Nachhaltigkeit, und die Antwortmöglichkeiten müssen mit einer Armbrust abgeschossen werden. Wer richtig trifft, wird belohnt.


Minispiel 3: Ökologie im Augsburger Zoo
Im Streichelzoo des Augsburger Zoos müssen die Spieler*innen eine Wildblumenwiese anlegen. Klingt einfach? Nicht ganz! Hungrige Tiere lauern darauf, die frisch gepflanzten Blumen wieder zu fressen. Aber vielleicht kann man sie durch liebevolles Streicheln ablenken? Wer es schafft, am Ende der Zeit die meisten Blumen zu pflanzen, sammelt wertvolle Nachhaltigkeitspunkte. 


Minispiel 4: Wirtschaft in der Küche
Das letzte Minispiel führt in eine Küche, in der es darum geht, eine nachhaltige Pizza zu backen. Dabei muss nicht nur die Zubereitung stimmen, sondern auch die Wahl der Zutaten. Regionale Produkte bringen mehr Nachhaltigkeitspunkte.

 


Eine preisgekrönte Innovation


Das Projekt entstand unter der Leitung von Prof. Dr. Anja Metzner der Technischen Hochschule Augsburg und unter Mitarbeit des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg, dem DLR_School_Lab der Universität Augsburg, dem Hochschulprojekt ii.oo und ELLSI, dem Lernlabor des KI Produktionsnetzwerks der Technischen Hochschule Augsburg. Die 3D-Modelle wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Interaktive Medien erstellt, während die Programmierung von Informatik-Studierenden in Master- und Bachelor-Projektgruppen übernommen wurde. Am Projekttag der Fakultät für Informatik im Sommersemester 2024 holte sich EcoHeroes den ersten Platz unter 50 Wettbewerbern.


Nachhaltigkeit für alle zugänglich


EcoHeroes wird in verschiedenen öffentlichen Räumen in Augsburg zum Einsatz kommen, darunter im ELLSI Lernlabor des KI Produktionsnetzwerks der TH Augsburg, dem DLR_School_Lab, in Bibliotheken und weiteren städtischen Einrichtungen.
Und das Beste: Das Spiel ist Open-Source! Das bedeutet, jeder kann es kostenlos herunterladen, ausprobieren und sogar weiterentwickeln. Eine großartige Möglichkeit, nicht nur in die Welt der Nachhaltigkeit einzutauchen, sondern auch selbst ein Teil davon zu werden.


Kontakt: 

Prof. Dr. Anja Metzner, Hochschule Augsburg, Fakultät für Informatik, anja.metzner@hs-augsburg.de 
Mehr Infos findet ihr hier.
 

 

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Gemeinsam Zukunft gestalten - HSA_transmitter: Ein Raum für den Dialog zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft
 

Nachhaltige Websites - Webseiten benötigen viel Energie und gehören zu den größten CO₂-Erzeugern weltweit. Resat Bauer gibt Tipps zu energiesparenden und nachhaltigen Websites.

 

Tipps zum Energiesparen im Home-Office - Silvia Fischer vom Umweltamt der Stadt Augsburg gibt Tipps, wie ihr zuhause beim Arbeiten Energie sparen könnt.

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Wirtschaft neu denken
digitales Leben

Augsburg.One: Digitale Nachhaltigkeit und Selbstbestimmung

Gemeinschaftlich freie Software testen, unabhängige Cloudlösungen nutzen und sich über Datensicherheit bewusst werden – das steckt hinter dem Bürger*innennetz und Agenda-Forum augsburg.one.

Büro für Nachhaltigkeit
Leonhardsberg 15
86150 Augsburg
Deutschland

Digitalisierung sollte nachhaltig und selbstbestimmt funktionieren

Integrierendes Bürger*innennetz


Augsburg.one ist ein integrierendes Bürger*innennetz für nachhaltige Digitalisierung und digitale Selbstbestimmung in Augsburg. Statt sich in Abhängigkeit bezahlter Software zu begeben, setzt das Netzwerk auf Beteiligung: Gemeinsam testen, betreiben und nutzen die Mitglieder offene und ressourcenschonende Lösungen für digitale Zusammenarbeit, wie etwa Text- und Tabellenkalkulation, Videokonferenzen oder Speichern in der Cloud. So leistet augsburg.one einen Beitrag zur digitalen Daseinsvorsorge.

 

Ebenso sorgen die Mitglieder dafür, dass Hardware ein zweites Leben bei Bedürftigen bekommt. In einem gemeinschaftlichen Projekt mit dem SKM und der Bürgerstiftung Augsburg haben sie im Frühjahr 2023 gebrauchte Laptop aufgemöbelt und mit freier Software versehen. Diese gingen in ein Heim geflüchteter Kinder aus der Ukraine. 

 

Unkonventionelle Wege gehen


Augsburg.One ist eine Arbeitsgruppe von Transition Town Augsburg e.V. und ein Forum der Lokalen Agenda 21. Es vertritt dabei vor allem die Zukunftsleitlinien Ö 3.1 „Ressourcen sparsam und effizient nutzen“, S 2.5 „digitale Kompetenzen fördern und Angebote ausbauen“, K 3.4 „unkonventionelle Wege gehen“.

 

Digitale Nachhaltigkeit

 

Im Fokus steht immer das gemeinschaftliche Handeln und die digitale Eigenermächtigung. Die Mitglieder haben ihre Werte 2022 in einem Manifest festgehalten. Alle, die mitmachen möchten, treffen sich monatlich in einem schönen Café oder Biergarten – meistens am 2. Dienstag des Monats um 19 Uhr. Wo, das erfahrt ihr mit einer Mail an info(at)augsburg.one. 

 

Manifest Version 0.1


Augsburg.one versteht sich als Aktion von Bürger*innen für Bürger*innen. Dabei ist jede*r sowohl Gebende*r als auch Nehmende*r.


Augsburg.one ist etwas Soziales, nutzt Technik unter Berücksichtigung ökologischer Vorgaben und ist wirtschaftliche Infrastruktur. Als Ganzes ist Augsburg.one auch Kunst, die im Sinne von Creative Commons BY-SA 4.0 bereitgestellt wird.


Augsburg.one ist verwurzelt in der Lokalen Agenda21 und Teil von TransitionTown Augsburg e.V. Getragen wird das Projekt durch ehrenamtliche Arbeit und Zuwendungen. Wenn das Projekt eine Größe erreicht, die nicht mehr ehrenamtlich zu leisten ist, werden wir um eine geeignete Finanzierung bemühen.


Damit dies Sinn ergibt, müssen alle dies mittragen. Und Lasten und Nutzen fair geteilt werden. Fair berücksichtigt die Möglichkeiten. Sieht Nutzen nicht nur als Konsum von Dienstleistung gegen Geld oder unentgeltlich, sondern als Austausch und aktive Beteiligung an Entwicklung – im Rahmen der Möglichkeiten, der Personen, Strukturen und Techniken. Dabei sind diese Möglichkeiten nichts Statisches, sondern sollen sich in diesem Lernprozess erweitern.


So entwickelt sich gerade eine technisch administrative Struktur, die Ideen der Soziokratie aufgreifend. Umgekehrt kann dies aber auch als eine Interpretation von „Federation“ angesehen werden.


Ein Kreis kümmert sich um einen übergreifenden Rahmen und die Gruppenverantwortlichen (sie sind Nutzer des Kernkreises). Die Gruppen sind selbst verantwortlich. Der Schritt hin zur doppelten Bindung ist angestrebt, d.h. die Gruppe bestimmt eine*n Deligierte*n, umgekehrt wird aus dem Kernteam ein*e Leiter*in bestimmt.


Alle Personen handeln aus dem Verständnis der gemeinsamen Verantwortung für ein gemeinsames Ziel. Dies beinhaltet: Zielorientierung, wertschätzenden Umgang, die Verpflichtungen beizutragen als auch die Verpflichtung nicht zu blockieren. Es gibt kein Veto, aber Einwände weisen auf Feh- ler hin. Sie zu berücksichtigen ist Verpflichtung und dient dem Ziel, die beste Lösung schnell zu finden.


Einzelpersonen können von Gruppen aufgenommen werden. Gruppen sind nicht Nutzer, sondern Beteiligte an Augsburg.one.

DIY & Reparieren
digitales Leben

OpenLab Augsburg - Austausch und Basteln von Elektronika

Das OpenLab Augsburg bietet freien Raum für die Umsetzung von Ideen und das Weitergeben von Wissen, und fördert den Austausch zwischen den verschiedenen Technik- und Bastler-Gruppen.

Bäckergasse 32
86150 Augsburg
Deutschland

Computer, Menschen, Foto Pixabay, Team

Das OpenLab Augsburg bietet freien Raum für die Umsetzung von Ideen und das Weitergeben von Wissen in technischen Dingen. Seit Mitte 2022 hat das Projekt in der Bäckergasse einen neuen Raum gefunden. Durch das große Schaufenster rücken die Macher mit ins Bewusstsein von Passant*innen. So fördert der neue Raum noch mehr den Austausch zwischen den verschiedenen Technik- und Bastler-Gruppen.

 

In Workshops und Kursen vermitteln die Macher*innen einen leichteren Zugang zu zukunftsweisenden Themen wie digitale Fabrikation.

 

Folgende Themen stehen auf der Agenda:

 

  •     Nachhaltiges Handeln (Gegenstände reparieren oder aus defekten Geräten neue bauen)
  •    Freie Software und Hardware sowie frei zugängliche Vorlagen für Objekte
  •    Digitale Fabrikation (Dinge nach digitalen Vorlagen herstellen)
  •    Schönheit und Kunst

 

 

Jeden Donnerstag gibt es ab 19 Uhr einen offenen Donnerstag, an dem man die Menschen im OpenLab kennenlernen kann. Dienstags ab 19 Uhr gibt es einen Erfahrungsaustausch zu 3D-Druckern. 

 

Öffnungszeiten
Wochentag
offene Sprechstunde Mittwoch Do ab 19 Uhr
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