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Augsburg checkt’s - Fakten statt Fake News

Desinformation bedroht unsere Demokratie, vor allem durch soziale Netzwerke. Mit der App können Bürger*innen Fake News erkennen lernen - gerade vor der Kommunalwahl sind Faktenchecks wichtig.
Auf dem Foto hält eine Hand ein Handy in der Hand. Auf dem Handybildschirm ist zu erkennen, dass gerade ein Foto eines "Augsburgs checkt's" Plakats gemacht wird.

Desinformation ist zu einer der größten Bedrohungen unserer Demokratie geworden. Vor allem in sozialen Netzwerken verbreiten sich Lügen, Halbwahrheiten und manipulierte Bilder rasend schnell. Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl am 8. März 2025 sind Faktenchecks wichtiger denn je.

Genau hier setzt "Augsburg checkt's" an – eine bundesweit einzigartige Initiative gegen Desinformation, die Anfang Oktober 2025 gestartet ist. Hinter dem Projekt steht eine starke Kooperation: die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die Stadt Augsburg, die Stadtwerke Augsburg (swa), die Augsburger Allgemeine und die Günter Holland Journalistenschule (GHJS).

Faktenchecks an der Tramhaltestelle

Das Besondere: Die täglich neuen Faktenchecks sind im gesamten Stadtgebiet abrufbar – ob beim Warten auf die Tram, im Café oder auf dem Weg zur Arbeit. Einfach QR-Code scannen, und schon habt ihr Zugang zu aktuellen Überprüfungen von verdächtigen Behauptungen, Fotos oder Videos.
 

„Eine demokratische Gesellschaft kann nur dann funktionieren, wenn Entscheidungen auf Fakten basieren, die für alle gelten“

Sven Gösmann, Chefredakteur der Deutschen Presse-Agentur

 

Auch online und per WhatsApp

Wer lieber zu Hause recherchiert, findet alle Faktenchecks online unter azol.de/augsburgcheckts. Und noch besser: Alle können mitmachen. Verdächtige Inhalte oder Fotos lassen sich per WhatsApp an 0160 / 347 6409 weiterleiten. Die Redaktion prüft dann, ob es sich um Desinformation handelt. (Hinweis: Es gibt keinen Anspruch auf Bearbeitung jeder Einsendung.)

„Mit ‚Augsburg checkt’s‘ machen wir die Bürgerinnen und Bürger fit gegen Desinformation. Faktenchecken ist ein erlernbares Handwerk. Wir vermitteln das Wissen der dpa-Faktenchecker, damit die Menschen eigenständig Lügen im Internet selbst erkennen. Niemand möchte belogen werden.“

Lea Thies, Leiterin der Günter Holland Journalistenschule

Genau das ist das Ziel: Bürger*innen widerstandsfähiger gegen Desinformation machen. Journalistisches Fachwissen vermitteln. Und den kritischen Umgang mit Medieninhalten lehren – besonders wichtig in Zeiten, in denen Wahlkampf auch online stattfindet.
 

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