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Augsburg lebt Vielfalt

Augsburg lebt Vielfalt
Augsburg hat in Zusammenarbeit mit Tür an Tür das neue Booklet „Einfach gesagt! – Diversity-Booklet für den Alltag“ veröffentlicht. Es ist kostenfrei erhältlich und wird demnächst auch in einfacher Sprache verfügbar sein.
Das Bild zeit das Cover des Tischaufstellers „Einfach gesagt! – Diversity-Booklet für den Alltag“. Foto Anastasia Brant Stadt Augsburg

Ein Augsburger Projekt

Sprache ist unser wichtiges Instrument im Zusammenleben. Sie entscheidet darüber, wie wir einander begegnen. Hier setzt das Diversity Booklet direkt an. Mit Erklärungen zu Begriffen rund um Vielfalt und Diskriminierung und konkretem Werkzeug für ein wertschätzendes Miteinander will das Booklet aber kein Lexikon sein, sondern versteht sich, so die Macher*innen, als Lernhilfe. Erklärt werden Begriffe von "Ally" über "Toleranz" bis hin zu "weiße Zerbrechlichkeit". Auch Impulse für den Alltag werden vermittelt und sollen zum Nach- und Überdenken eigener Prägungen anregen. „Einfach gesagt!" will zu einem respektvollen und lernbereiten Miteinander in Augsburg einladen. Einer Stadt, die in ihrer Geschichte und auch heute Vielfältigkeit lebt.

Das Booklet ist das Ergebnis von Projekten zum Thema Diversity, die es bereits seit mehreren Jahren gibt und erscheint nun in einer überarbeiteten Ausgabe. Es richtet sich vor allem an Verwaltungen, Institutionen, Ehrenamtliche und alle interessierten Bürger*innen. Es soll Diskriminierung aktiv entgegenwirken sowie die Teilhabe in der Stadtgesellschaft stärken. Und damit es nicht einer Schublade landet, wurde das Booklet als praktischer Tischaufsteller für den täglichen Gebraucht designt. 

"Augsburg ist seit Jahrhunderten von Vielfalt geprägt. Für uns bei Tür an Tür bedeutet das, hinzuschauen: Wo gelingt Teilhabe – und wo bestehen noch Hürden? Wir bringen Impulse aus der Zivilgesellschaft ein, vor allem kritisch, weil Vielfalt nicht nur ein schönes Schlagwort ist, sondern gelebte Realität werden muss." 

Tülay Ates-Brunner, Geschäftsführerin Tür an Tür Integrationsgesellschaft gGmbH 

„Einfach gesagt! – Diversity-Booklet für den Alltag“ 

 

Der Tischaufsteller liegt in der Bürgerinfo am Rathausplatz aus, kann direkt vom Büro für gesellschaftliche Integration über ein Kontaktformular abgerufen werden und steht zum Download im PDF-Format zur Verfügung. 
Herausgeber ist das Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg in Kooperation mit Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH. 

 

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Lust auf Ehrenamt? Komm zur Freiwilligenmesse!

Lust auf Ehrenamt? Komm zur Freiwilligenmesse!

Stadtbücherei Augsburg
Ernst-Reuter-Platz 1
86150
Augsburg
Header Freiwilligenmesse Augsburg 2026
Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren, aber weißt noch nicht so recht was, wie und wo? Oder bist du für deinen Verein auf der Suche nach motivierten Freiwilligen? Dann ist die Augsburger Freiwilligenmesse genau das richtige für dich!

Am 18.04.2026 von 10 bis 17 Uhr kannst du dich in der Stadtbücherei Augsburg mit den verschiedensten Vereinen, Organisationen und Verbänden austauschen und die Menschen dahinter unverbindlich kennenlernen.

Mit dabei sind rund 50 Ausstellende, die über das EG und den 1. und 2. Stock des Gebäudes verteilt sind. Die Lokale Agenda 21 - Augsburgs Netzwerk Nachhaltigkeit, ist natürlich auch dabei. 

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Schwammstadt im TONI Park

Schwammstadt im TONI Park
Im Augsburger TONI Park wird Nachhaltigkeit neu definiert: Von der innovativen Grünfassade bis zur Schwammstadt-Entwässerung - Kim Kurz erklärt das Konzept mit vielfältigen ökologischen Aspekten.
Foto von einer Stockente an einem Teich im TONI-Park

Seit Beginn der Projektentwicklung im Augsburger TONI Park im Jahr 2017 legt die TONI großes Augenmerk auf nachhaltigen Naturschutz. Was wirklich nachhaltig ist und was nicht, lässt sich auf den ersten Blick schwer erkennen. Bei allen begrifflichen Differenzierungen darf man nicht übersehen, dass es sich bei Nachhaltigkeit um ein Spannungsgefüge handelt. Dieses spiegelt sich in den vier Dimensionen der wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und technologischen Nachhaltigkeit wider: Jede Maximierung einer Dimension geht zwangsläufig zu Lasten von anderen.

Nachhaltiges Verständnis

Es ist wichtig, das eigene Verständnis von Nachhaltigkeit zu definieren. Unser Verständnis umfasst im Wesentlichen vorausschauende Unternehmensführung, verbindliche Geschäftsbeziehungen, sinnvolle Bestandsentwicklung, kooperative Flächengestaltung und die Entwicklung hochwertiger, langfristig nutzbarer Gebäude. Ziel ist für uns das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Menschen vor Ort. Dazu dienen auch Grünanlagen und Gemeinschaftsflächen.

Technik hinter der Grünfassade

Die große begrünte Parkhausfassade in der Melli-Beese-Straße macht eindrücklich sichtbar, wofür der TONI Park steht: Flächen in lebendige Orte zu verwandeln. Die Begrünung besteht aus einzelnen Pflanz-Kissen, die mit insgesamt rund 56.000 Pflänzchen besetzt sind. Sie werden von einem ausgeklügelten Bewässerungssystem mit Wasser versorgt.
Der Blick ins Grüne reguliert laut zahlreichen Studien Stress und steigert das Wohlbefinden. Viele Insekten, wie beispielsweise Zitronenfalter, finden in der dichten Bepflanzung Schutz und Lebensraum.

Entwässerung nach dem Konzept der Schwammstadt

Restwasser versickert am Fuße der Fassade in einem Feuchtbiotop, eingebettet in verschiedenen Kiesschichten. So wird es gefiltert und dem Grundwasser in gereinigter Form zugeführt. Der Teich ist gleichzeitig Überlaufbecken für Starkregenereignisse und bildet ein biodiverses Ökosystem, das sich mit den Jahreszeiten verändert. Ab Tag eins wurde das Gewässer von der Tierwelt angenommen und zog einige Stockenten an, welche in den zurückliegenden Jahren einige Küken bekommen haben, ausgebrütet auf den Gründächern.
Diese Dächer sind mit aufnahmefähigem Substrat hügelig angelegt, um verschiedenste Bedingungen für eine diverse Pflanzenwelt zu schaffen. Regen wird vor Ort gespeichert und langsam an die Umgebung abgegeben. Das entlastet die Kanalisation und die versiegelten Flächen – unser Beitrag zur Schwammstadt.
Die Schwammstadt ist ein Konzept der Stadtplanung, mit dem Städte für Starkregen und Hitzeperioden gerüstet werden sollen. Statt Regenwasser über versiegelte Flächen und durch die Kanalisation abzuleiten, soll es vor Ort aufgenommen und gespeichert werden.
Dieses Wasser ist wertvoll! Wenn es Zeit hat, durch Kiesschichten zu sickern, steht es gefiltert als Grundwasser zur Verfügung. Verdunstet es, trägt es zu einem besseren Mikroklima während Hitzeperioden bei. Vor allem aber dient es dem Ökosystem vor Ort, also den Menschen, Pflanzen und Tieren.
Die Zunahme extremer Wetterereignisse steht außer Frage. Durch die Fähigkeit, große Wassermengen speichern zu können, ist die Schwammstadt für Hitzewellen und Starkregenperioden als natürliche Kühlung und Hochwasserschutz gleichermaßen von Bedeutung. In Dänemark benötigt jedes neue Bauprojekt sogar ein Wasserspeicherkonzept. Es ist daher zu begrüßen, dass sich Augsburg darum bemüht, selbst auch Schwammstadt zu werden.
Die Grünflächen im TONI Park entwickeln sich prächtig, das zeigt die Vielfalt der sich tummelnden Insekten. Auch ein Turmfalke ist zwischen der Grünfassade und dem Parkareal unterwegs. Von einer Nutzung der Mauerseglerkästen haben wir noch keine Kenntnis. Es würde uns aber sehr freuen, bald auch diese Gäste bei uns willkommen zu heißen.

Grünflächen

Unser persönliches Highlight ist das 1.200 m² große Parkareal. Hier hätte ein weiterer Neubau von knapp 4.000 m² Bürofläche stehen sollen. Doch stattdessen bietet die Fläche nun 21 große Bäume, viele Parkbänke zum Verweilen, sowie einen angenehm geschwungenen Fußweg. Uns freut es sehr zu sehen, wie die Pflanzenwelt dichter wird und Mitarbeitende der Unternehmen vor Ort den Park zur Mittagspause und zum Arbeiten im Freien nutzen und mit weiterem Leben füllen.

3 TIPPS ZUM NACHMACHEN FÜR UNTERNEHMEN:

Versiegelte Flächen aufbrechen, wo immer möglich: Parkplätze, asphaltierte Freiflächen, Einfahrten, Terrassen etc. Entsiegelung durch Kieswege, Rasen, Schotterrasen, Rasengittersteine oder Pflaster mit großen Versickerungsfugen. So kann Regenwasser im Boden versickern, anstatt in der Kanalisation abgeleitet zu werden und diese zu überlasten.
    Überlaufbecken in Form von Biotopen auf großen Geländen können einen großen Mehrwert für das Mikroklima, die Pausenqualität der Mitarbeitenden sowie im Falle von Hochwassern bieten.
    Dächer können nach statischer Prüfung auch nachträglich begrünt werden. Hier sollte unbedingt auf eine regionale und biodiverse Saatenmischung geachtet werden. So kann auch bei der Bepflanzung von "langweiligen" Grünstreifen nachträglich ein Mehrwert für Flora und Fauna geschaffen werden - und es sieht schöner aus.

Autorin: Kim Kurz, Toni Immobilien GmbH
Dieser Artikel wurde zuerst im Magazin achochdrei 2/2025 veröffentlicht.

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"Zertifikat Plastikfrei" zum vierten Mal vergeben

Auszeichnung „Zertifikat Plastikfrei" Augsburg
Rekord bei Plastikvermeidung: 21 Schulen und Kitas aus der Region Augsburg bekommen Auszeichnug für innovative Projekte wie Kleidertauschbörsen und Nutzung von Mehrweg.
Kinder und Betreuende der GS Bischoff Ulrich bei der Überreichung des Zertifikats Plastikfrei.

Bereits zum vierten Mal trafen sich Schüler*innen, Lehrkräfte und Erziehende aus Kitas, Grund- und weiteführenden Schulen Mitte September 2025 ins Umweltbidungszentrum, um die Übergabe der Zertifikate Plastikfrei zu feiern. 
Siebzehn Schulen, zehn Kitas und ein Hort erhielten das Zertifikat Plastikfreie Schule / Kita für das Schuljahr 2024/25 – so viele wie noch nie! Sechs Einrichtungen nahmen erstmals teil, zehn zum zweiten Mal, zwei Schulen zum dritten Mal und zwei Einrichtungen bei allen vier Runden: die Naturkita Waldzeit vom Bodensee und das Peutinger Gymnasium Augsburg, das erneut beeindruckende Projekte wie eine Kleidertauschbörse und den Bau von Gartenmöbeln aus Paletten organisierte.

Mit vereinter Frauenpower überreichten Augsburgs 2. Bürgermeisterin Martina Wild, die stellvertretende Landrätin Silvia Rinderhagen (Aichach-Friedberg), Helga Thalmann-Schwarz (Klimaschutz und Umweltbildung Augsburg-Land) und Sylvia Schaab (Sprecherin Forum Plastikfrei) die Urkunden und handgefertigten Holzplaketten. 

Kreative Ideen begeistern

Die teilnehmenden Einrichtungen überzeugten mit innovativen Projekten:
Slow Fashion statt Fast Fashion: Viele Schulen organisierten Flohmärkte und Kleidertauschbörsen. Das Peutinger Gymnasium – bereits zum vierten Mal dabei – baute Gartenmöbel aus Paletten und organisierte eine erfolgreiche Kleidertauschbörse.
Mehrweg wird Standard: Die GMS Langweid führte Pfandflaschen für den Pausenverkauf ein, die Grundschule Königsbrunn-West bat Eltern beim Schulfest, eigenes Geschirr mitzubringen. Das Peutinger Gymnasium setzte auf den Augsburg-Becher.
Kleine Schritte, große Wirkung: Die Kita Remshartgässchen bastelte wiederverwendbare Laternen, die Grundschule Königsbrunn-West verschenkte zu Nikolaus Stoffbeutel für verpackungsfreies Einkaufen beim Schulbäcker.

 

„Mit Optimismus und Tatendrang treibt das Forum Plastikfrei seit Jahren den Wandel voran – lokal, konkret und mit Herz. Es begeistert Kinder und Jugendliche für nachhaltiges Handeln. Das ist gelebte Bildung für nachhaltige Entwicklung mitten in unserer Stadt."

Martina Wild, 2. Bürgermeisterin Stadt Augsburg

Mentoring, Weiterbildung und Bildungsbox

Mentor*innen aus dem Forum Plastikfrei begleiten die Schulen und geben Tipps und Hilfestellungen, um die gesamte Kita- und Schulfamilie mitzunehmen. Weiterbildungen für das pädagogische Personal sind buchbar. Die Umweltstation Augsburg bietet spezielle Angebote zur Plastikvermeidung.

Die Bildungsbox „Plastikvermeidung“ kann in Büchereien in Augsburg Stadt, Landkreis Augsburg und Aichach-Friedberg ausgeliehen werden. Sie enthält Bücher, Unterrichtsmaterial sowie Hinweise auf Podcasts und Filme. Im Umweltbildungszentrum sind zusätzlich Bildungsboxen zu Biomüll und Mehrweg erhältlich oder als begleitete Lehreinheiten buchbar.

Selbstwirksamkeit erfahren

Das Forum Plastikfrei lädt jährlich dazu ein, am Zertifikatsprogramm „Plastikfrei“ teilzunehmen. Ziel ist es, nachhaltiges Verhalten bei Kindern und Jugendlichen zu fördern und ihnen praxisnah aufzuzeigen, wie sie durch einen bewussten Umgang mit Ressourcen aktiv Einfluss nehmen können.

Teilnehmende Einrichtungen kamen aus allen Schularten und Kitas, vor allem aus Augsburg und Umgebung. Auch aus dem Landkreis Günzburg und vom Bodensee meldeten sich engagierte Pädagog*innen an und freuten sich über Urkunde und Holzplakette, gefertigt vom Friedberger Holzkünstler Stefan Kaindl.

 

„Unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen zu zeigen: Jeder kann etwas bewirken", betont Schaab. „Wenn sie sorgsam mit den Ressourcen dieser Welt umgehen, verändert das konkret etwas."

Sylvia Schaab, Sprecherin Forum Plastikfrei

Get-together mit Plastikalternativen

Im Foyer des UBZ stellten sich im Anschluss der Verleihung die Sponsoren vor, und die Teilnehmenden informierten sich über Plastikalternativen und Bildungsangebote. Etwa über die neue Unterrichtseinheit und Fortbildung zum Thema „Wiederverwendbare Menstruationsprodukte.“. Denn Einwegprodukte verursachen mehr als 200.000 Tonnen Müll jährlich und kosten jährlich etwa 180 Euro pro Frau. Dazu wird es in den kommenden Wochen mehr Information geben.

Das Umweltcluster präsentierte zudem das Projekt „ReFashion MINT“ – Schulungen zu Textilrecycling und MINT, entwickelt mit dem ITA Augsburg. Diese sind ab sofort im Umweltcluster buchbar.

Neue Ausschreibung im Spätherbst

In den letzten drei Jahren erhielten 44 Einrichtungen das Zertifikat. Jährlich werden neue Schwerpunkte gesetzt, um das Engagement zu erweitern. In den kommenden Wochen wird die Ausschreibung für das aktuelle Schuljahr veröffentlicht. Vermehrt werden Weiterbildungen und Bildungsmaterial für pädagogisches Personal angeboten, um das Thema ganzheitlich zu integrieren.

Starke Partner im Rücken

Gefördert wird das Projekt durch die BNE-Förderung Bayern und zahlreiche regionale Partner: Stadtsparkasse Augsburg, VR Bank Augsburg-Ostallgäu, Rollende Gemüsekiste, AVA, Abfallwirtschaftsbetriebe, Unverpackt-Läden der Region (RutaNatur, AuxburgUnverpackt, ICH BIN's), Lokale Agenda 21 und Lifeguide Augsburg.

Ausgezeichnete Einrichtungen 2025:

  • Landkreis Aichach-Friedberg:
    GMS Merching, MS Friedberg

  • Landkreis Augsburg:
    GS Königsbrunn-Süd, GS Königsbrunn-West, GMS Dinkelscherben, GMS Langweid am Lech, GS Langerringen, Hort West Königsbrunn

  • Stadt Augsburg:
    Städtisches HfK Ulrich-Schiegg-Straße, Bischof-Ulrich-GS, Jakob-Fugger-Gymnasium, Fachakademie für Sozialpädagogik (bfz), GMS Firnhaberau, Kita Remshartgässchen, Maria Theresia Gymnasium, Stetten Institut, Friedrich-Ebert-MS, GMS Kerschensteiner, Peutinger Gymnasium

  • Weitere Regionen:
    GS Deisenhausen (Landkreis Günzburg), Naturkita Waldzeit (Bodensee)

     

Über das Forum Plastikfrei: 

Das Forum Plastikfrei ist Ansprechpartner für Menschen und Unternehmen, die plastikfreier und ressourcenschonender leben möchten. Die Experten zeigen Alternativen zu Plastikprodukten auf und sensibilisieren für überflüssige Verpackungen. Für seine Arbeit erhielt das Forum den Zukunftspreis der Stadt Augsburg 2018 und wurde 2019 von RENN.süd als Projekt Nachhaltigkeit ausgezeichnet.
Weitere Informationen:
•    www.plastikfreieschule.org
•    www.forum-plastikfrei.de
•    www.forum-plastikfrei.de/bildungsbox

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"Stadt mit A" 62 ist da!

Ausgabe 62 der Augsburger Agendazeitung ist erschienen
In der neusten Ausgabe von Augsburgs Agendazeitung findet ihr spannende Neuigkeiten zu nachhaltigen Projekten und Initiativen aus Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess.
Frau liest Agendazeitung Stadt mit A

Schon mehr als 30 Jahre findet ihr allerhand Wissenswerte über Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess. Die aktuelle Ausgabe bietet Beiträge zu den vier neuen Agendasprecherinnen, dem Augsburger Nachhaltigkeitsbericht, den Zukunftspreisen 2025, dem Jubiläum von Weltladen und Werkstatt Solidarische Welt, der Ausstellung „Klimaflucht“, der Ausstellung „SYMBIOSIS“, der RefugeeWeek, dem Zertifikat „Plastikfreie Schule/Kita“ und vielen weiteren Projekten und Initiativen aus Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess.

Ihr könnt die Stadt mit A online als Flipbook lesen oder als PDF herunterladen. Gedruckte Exemplare liegen in Augsburg an vielen Orten aus: in den Bürgerinformationen, den Stadt(teil)büchereien, im Zeughaus, im Kulturhaus Kreßlesmühle, an der Universität, der Technischen Hochschule sowie in einigen Cafés und Buchhandlungen. 

Wer über kommende Ausgaben per E-Mail informiert werden möchte, meldet sich beim Büro für Nachhaltigkeit: agenda@augsburg.de. 

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German

Urban Gardening mit geflüchteten Menschen, Regionalwert-Initiativen, inklusive Hotels, Insektenrechte und städtische Biodiversität– unsere Region bietet viele Ansätze für nachhaltigen Wandel. Wir zeigen, welche Projekte bereits laufen, wer sie engagiert vorantreibt und wo ihr mehr erfahrt. Der ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Umbau unserer Gesellschaft erfordert kreative Ideen, engagierte Menschen und vielfältige Initiativen. Kennt ihr ein Projekt, das fehlt? Schreibt uns an 

Gemeinsam Zukunft gestalten

Gemeinsam Zukunft gestalten
HSA_transmitter: Ein Raum für den Dialog zwischen Hochschule und Zivilgesellschaft
Hochschule Augsburg, HSA_Transfer, Foto: Hochschule Augsburg

HSA_transmitter – so lautet der Name des neuen Kommunikationsraums der Hochschule Augsburg. Das ehemalige Ladenlokal liegt in unmittelbarer Nähe vom Bahnhof Haunstetter Straße und direkt neben dem Campus am Brunnenlech. Hier soll ein kreativer, konstruktiver und fruchtbarer Austausch zwischen Bürger*innen und Wissenschaftler*innen stattfinden. Im Fokus dieses Tranfers von Wissen und Ideen steht die gemeinsame Suche nach zukunftsfähigen Lösungen für unsere Gesellschaft.

 

Ein Raum für die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft

Zunächst wollten wir ein Transfer-Schaufenster etablieren, wo sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über Hochschulprojekte informieren, die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft entstehen. Unser Transferverständnis geht aber darüber hinaus. Und so ist HSA_transmitter nun ein Ort des Austauschs und des aktiven Mitwirkens.” Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Weiterbildung und Wissenstransfer der Hochschule Augsburg.

Wo Wissen weiterwächst

Ziel der Hochschule Augsburg ist es, einen Innovationsort zu etablieren, in dem Lehrende und Studierende gemeinsam mit der Gesellschaft agieren.

Der konzeptionelle Grundgedanke des HSA_transmitter lautet: Wo Wissen weiterwächst. Wir wollen gemeinsam mit gesellschaftlichen Gruppen zukunftsfähige Lösungen für unsere Gesellschaft entwickeln.“ Prof. Michael Stoll von der Fakultät für Gestaltung der Hochschule Augsburg.

Der HSA_transmitter ermöglicht, Expertisen aus Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zusammenzubringen. Auch Bund und Länder haben erkannt, dass aus diesen Kooperationen Innovationen für die Gesellschaft entstehen und haben dazu das Projekt Innovative Hochschule ins Leben gerufen. Die Hochschule Augsburg beteiligt sich daran mit HSA_transfer und fördert die Transferaktivitäten der Hochschule – u.a. mit dem Raum HSA_transmitter.

 

Wortspiel mit Wirkung

Während schon im Projektnamen HSA_transfer ein Wort aus dem Lateinischen Eingang gefunden hat, ergänzt HSA_transmitter die Reihe.

Wir implizieren in diesem Namenszug das Moment des „Übertragens“. Die Transmission wird in diesem Raum im gegenseitigen Austausch erfolgen. Das ist ganz Sinne des Transferverständnisses unserer Hochschule.“ Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Krön, Vizepräsidentin für Weiterbildung und Wissenstransfer der Hochschule Augsburg.

HSA_transmitter – vielseitiges Programm

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Bestimmungen werden seit dem Sommersemester 2020 Transferaktivitäten im HSA_transmitter angeboten. So fand dort die erste digitale HSA_transfer | Themenschau statt, auf der Studierende und Lehrende Ergebnisse aus der Projektarbeit mit externen Partner*innen zeigten. Die großen Schaufenster des ehemaligen Restaurants ermöglichen insbesondere auch Ausstellungen, die nun sicher von außen betrachtet werden können.

Workshops in kleinerem Rahmen sind ebenso möglich. Allen Fakultäten steht HSA_transmitter offen, um ins Gespräch mit der Öffentlichkeit zu treten. Der HSA_transmitter ist mittwochs von 13 – 16 Uhr geöffnet. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen der Hochschule Augsburg.

 


Analog und digital – neue Projektpartner*innen sind willkommen

Die Ausstattung des HSA_transmitter ermöglicht analoge und digitale Aktivitäten. Multifunktionales Mobiliar bietet ein flexibles Setup für eine große Bandbreite an Formaten. Mit dem Videokonferenzsystem können innovative Dialogformate realisiert werden.

Mit dem Engagement Vieler ist an unserem neuen Ort, dem HSA_transmitter, ganz viel Innovatives möglich – analog, virtuell und mobil. Wir freuen uns auf viele neue Projektpartner.“ Kerstin Martina Kornacker, Referentin für HSA_transmitter

Ansprechpartnerin: Kerstin Martina Kornacker

Adresse HSA_transmitter
Hochschule Augsburg / HSA_transfer
Campus am Brunnenlech
Haunstetter Straße 27
86161 Augsburg
 

Öffnungszeiten: Mittwochs 13 – 16 Uhr (es gelten die jeweils aktuellen Corona-Bestimmungender Hochschule Augsburg)
 

cm/pm

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