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Plastikfreie Weihnachtsgeschenke Selbermachen 

Plastikfreie Weihnachtsgeschenke Selbermachen 

Werkraum Augsburg
Provinostr. 52,
86153
Augsburg
Badebomben und andere selbstgemachte Weihnachtsgeschenke
Im Werkraum können unter Anleitung dekorative Weihnachtsgeschenke selber hergestellt werden - individuell und ohne Plastik.

DIY im Werkraum Augsburg

 

Weihnachtsgeschenke selber machen statt kaufen ist nachhaltig und kommt von Herzen. Im Werkraum können unter Anleitung dekorative und wunderbar duftende Produkte selbst hergestellt werden.

Ob feste feste Bodylotion, Massagekerzen, Badebomben, Peeling oder Deo - alles ohne Plastik.

 

Info

Wann: 15.12.2022, 18-21 Uhr

Wo: Werkraum, Provinostr. 52, Augsburg 

Kosten: 21 Euro zzgl. Material

Anmeldung: Werkraum Augsburg

 

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Werkraum Augsburg

In der offenen Werkstatt zum selbstgebautem Tisch

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Nachhaltig Schenken

Nachhaltig Schenken, DIY, Geschenke, Weihnachten
Schöne Geschenke zu Weihnachten: Johanna Wehle möchte einerseits dem Konsumrausch zu Weihnachten widerstehen, anderseits schenkt sie so gern. Also hat sie sich einmal Gedanken über Alternativen gemacht.
Ob süß oder salzig: Selbst gemachter Brotaufstrich ist das perfekte Mitbringsel! Foto: Karin Wehle

Viele nehmen sich zu Weihnachten vor, dem Konsumwahn etwas entgegenzusetzen und von gekauften Geschenken abzusehen. Doch dann schenken die Freunde Plätzchen, man genießt wetterbedingt wieder mehr die Gastfreundschaft in den vier Wänden von Bekannten und möchte sich schließlich für die Aufmerksamkeiten revanchieren. So verlockend es ist, im Dekoladen oder Billigshop um die Ecke noch schnell eine Kleinigkeit zu besorgen, es gibt viele Möglichkeiten die Liebsten stattdessen mit selbst gemachten und nachhaltigen Kleinigkeiten zu überraschen. Hier ein paar Tipps:

 

Back- oder Trinkschokoladen-Mischung

Dabei werden die trockenen Zutaten für Kuchen, Muffins oder Trinkschokoladen in einem verzierten Altglas backfertig abgefüllt und eine kleine Rezeptkarte angehängt. Für eine Trinkschokoladen-Mischung werden zum Beispiel 1-2 TL Kakaopulver mit Schokoladentropfen, (veganen) Marshmallows, Zucker, Chili-, Zimt- oder auch Kardamompulver schichtweise in ein Fläschchen oder Glas gefüllt. Die Mischung reicht für etwa 300 ml Trinkschokolade mit heißer Milch oder Pflanzenmilch. Alle Zutaten gibt es im Reformhaus, aus biologischem Anbau oder im Fair Trade Handel.

 

Leckeres selbst Gekochtes oder süße Brotaufstriche

Über selbst gemachte Marmelade, Pesto oder Kräuteröl im hübsch verzierten Altglas freut sich sicherlich jeder. Neuer Trend: süße Aufstriche, z. B. Spekulatius-Creme, Cashew-Creme oder Chocolate-Chip-Butter. Für eine Chocolate-Chip-Butter werden 180 g Kekse mit Schokoladenstückchen im Mörser oder der Küchenmaschine zerkleinern. Hinzukommen 2-3 EL Milch und 1 EL Butter. Die Masse wird gut vermengt, in kleine Gläser abgefüllt und kaltgestellt (ergibt ca. 180 g Aufstrich). Statt Milch und Butter können auch vegane Alternativen verwendet werden. Wer Zutaten aus dem Bioladen verwendet, tut sich und der Umwelt noch mehr Gutes.

 

Stricken oder Häkeln

Das ist die wahrscheinlich zeitaufwendigste Art seine Liebsten zu beschenken. Die Klassiker wie Schal, Tasche oder Topflappen werden immer gerne entgegengenommen. Ein Trend sind derzeit Amigurumi: niedliche Tierfiguren, die auch als Schlüsselanhänger oder für ein Mobile verwendet werden können. Anleitungen sind im Internet in Handarbeitsforen oder auf Youtube zu finden. Mit Bio-Baumwolle wird das Ganze sogar noch nachhaltiger.

 

Kleinigkeiten nähen

Aus altem Stoff können schöne Kleinigkeiten wie Lesezeichen, kleine Handwärmer oder Münztäschchen für den Schlüsselbund genäht werden. Für die Handwärmer ca. 17 x 8 cm große Streifen ausschneiden und auf der Innenseite zur Hälfte falten. Die offenen Seiten ca. 0,5 cm vom Rand entfernt zusammennähen, am Ende einen ca. 2 cm großen Schlitz lassen. Den Stoffbeutel durch den Schlitz nach außen drehen, mit Reis- oder Dinkelkörner befüllen (Trichter verwenden) und schließlich den Schlitz zunähen. Die Handwärmer können vor ihrem Einsatz im Backofen, in der Mikrowelle oder am Heizkörper aufgewärmt werden.

 

Grüne Geschenke

Wer zu Hause mit einer grünen Oase gesegnet ist, kann seinen Liebsten Ableger der eigenen Pflanzen schenken. Gerade über Aloe Vera-Pflanzen freuen sich viele wegen ihrer zusätzlichen Heilungsqualitäten. Aber auch andere Zimmerpflanzen-Familien, zum Beispiel Grünlilie, Palmen oder Efeu, können durch Abnehmen und Einpflanzen der Ableger mit den Lieben geteilt werden.

 

Kostet gar keine Zeit…

Wenn die Zeit zum Do-it-yourself fehlt, kann Geld an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden. Die Spendenquittung wird dann auf den Namen des Beschenkten ausgestellt. Wer hätte nicht gerne ein Stück Regenwald im eigenen Namen gerettet? Besteht Interesse an regionalen und ökologischen Lebensmitteln, kann eine Gemüsekiste interessant sein. Bestellt wird diese in den Online-Shop der Unternehmen. Bei der Bestellung werden die Lieferadresse des Empfängers und das gewünschte Lieferdatum angeben. Der Beschenkte sollte im Liefergebiet der Gemüsekiste wohnen.

 

Nachhaltig verpacken

Wer sein Geschenk nachhaltig abrunden will verwendet als Geschenkpapier alte Zeitungen oder Zeitschriften. Geschenkbänder müssen nicht aus Plastik sein, sie können zudem aus alten Stoffen selbst produziert werden. Fortgeschrittene Verpacker verschließen ihre Geschenke ohne Klebestreifen. Die richtige Falttechnik macht’s, dazu gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen. Statt langen Klebestreifen reicht oft auch einen Tropfen Flüssigkleber.

 

Erstveröffentlichung dieses Textes: Dezember 2016

Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
Selbst genähte Handwärmer helfen gegen eisige Kälte. Sie werden mit Reis- oder Dinkelkörnern gefüllt und vor dem Hinausgehen erwärmt. Foto: Karin Wehle
Selbst genähte Handwärmer helfen gegen eisige Kälte. Sie werden mit Reis- oder Dinkelkörnern gefüllt und vor dem Hinausgehen erwärmt. Foto: Karin Wehle
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Upcycling von Textilien

Upcycling von Textilien

Hutwerkstatt Doris Limmer
Scharnhorststr. 2
86165
Augsburg
Mit Nadel, Faden und Flicken wird die löchrige Lieblingshose zum Unikat.
Ein Loch im Pulli ist kein Grund ihn gleich zu entsorgen – mit ein paar Tricks wird daraus ein Unikat. Die textilen Künstlerinnen Doris Limmer und Ursula Brenner zeigen im Rahmen der Woche der Abfallvermeidung, wie das geht.

Das Loch in der Jeans, der ausgefranste Bund des Lieblingspullovers oder der Fettfleck im Herzenskleid – all das ist kein Grund, Dinge wegzuschmeißen. Im Gegenteil! Mit ein bisschen Fantasie und Geschick wird aus dem Lieblingsstück ein Einzelstück. Die Modistin Doris Limmer ist eine Meisterin des Upcyclings, wie man in ihren Hutkreationen sieht. Zusammen mit der textilen Gestalterin Ursula Brenner zeigt sie, wie man mit wenigen Schritten, aus kaputter Kleidung wieder etwas schönes machen kann. Das freut das Herz, schont den Geldbeutel und sorgt dafür, dass Ressourcen erhalten bleiben. 

 

An drei Nachmittagen könnt ihr in der Werkstatt von Doris eure kaputten Kleider mitbringen und bekommt Ideen, wie ihr Löcher oder Flecken kaschieren können. Bringt doch einfach Nähzeug, Applikationen, Perlen oder einfach Stoffreste mit, falls ihr schöne Material zum Aufhübschen zuhause habt. Und wer Ideen fürs Upcycling braucht, schaut sich die Ausstellung Upcycling-Kopfbedeckungen und -Taschen in Doris Limmers Werkstatt an.

 

Abfall vermeiden und Ressourcen schonen

 

Diese Aktion findet im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV, European Week for Waste Reduction (EWWR). Diese Aktionswoche findet jährlich im November statt. Ziel ist es, das Thema des nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen unserer Welt durch vielfältige Aktionen der europäischen Öffentlichkeit zu präsentieren. So soll das Bewusstsein für die Vermeidung von Abfällen geschärft werden.

Als Kampagne findet die EWAV seit 2009 in ganz Europa statt. Seit 2010 wird sie auch in Deutschland koordiniert. Sie ist die größte Kommunikationskampagne rund um das Thema Abfallvermeidung in Europa.

Mehr Infos: wochederabfallvermeidung.de

 

Info:

 

Wann: Do, 24.11. / Fr, 25.11. jeweils 16 – 19 Uhr, Sa, 26.11, 15 – 19 Uhr

Ort: Hutwerkstatt Doris Limmer, Scharnhorststr. 2, Augsburg

Anmeldung: nicht nötig

Expertise vor Ort: Doris Limmer (Modistenmeisterin), Ursula Brenner (textile Gestaltung)

Veranstalter: Forum Plastikfrei

 

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In der offenen Werkstatt zum selbstgebauten Tisch

offene Werkstatt DIY reparieren Selbermachen
Ob Nistkästen bauen, Obstschalen herstellen oder den Toaster reparieren – in offenen Werkstätten können Bastler*innen, Hobbywerkelnde oder Profis ihre handwerklichen Träume umsetzen.
Projektberatung im Habitat: Zwei Frauen begutachten ein Holzstück
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<p>Für handwerklich engagierte Menschen, die gerne selber Sachen bauen oder reparieren möchte, git es in Augsburg gleich zwei offene Werkstätten. Dieses Angebot unterstützt einen nachhaltigen Lebensstil des Selbermachen und Reparieren.</p>
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Offener Austausch in offenen Werkstätten 

 

Geben, nehmen und lernen - das sind die Werte offener Werkstätten. Hier ist jede und jeder Willkommen: Profis, die einen Ort suchen, um ihre Projekte umzusetzen, aber auch Laien, die gerne selbst etwas bauen möchten, aber nicht wissen wie. Jede*r kann etwas vom anderen lernen und gemeinschaftlich entstehen die tollsten Sachen. 

 

Das verbreitetste Angebot im Sinne offener Werkstätten sind die Repair Cafés, in denen gemeinschaftlich kleine Elektro-Geräte, Fahrräder oder Computer repariert werden können. Davon gibt es in der Region einige. Doch es gibt auch mit Profimaschinen ausgestattete Werkstätten, in denen Möbel, Schmuck, Keramik oder Prototypen entstehen.

 

Makerspace heißt das im Jargon der etwa 1.000 offenen Werkstätten, von denen deutschlandweit etwa 260 im Verbund offener Werkstätten organisiert sind. An diesem Ort für Zupackende können sowohl Privatleute als auch Gewerbetreibende eigene Projekte verwirklichen.

 

Werkraum im Martini Park

In der Region Augsburg können Menschen seit 2015 im Werkraum ihre handwerklichen Träume erfüllen. Angestoßen wurde das Projekt von Bianka Groenewolt, die in Augsburg eine solche Werkstatt vermisste: „Seit ich im Werkzeugschuppen meines Großvaters das Schnitzen gelernt habe und ihm staunend zuschaute, was er alles baute, weiß ich es zu schätzen, etwas selbst herstellen zu können.“

 

Mit dem Werkraum im Martini Park hat sie gemeinsam mit vielen anderen Handwerksbegeisterten so einen Ort geschaffen. Von der Projektentwicklung bis zum Ausbau – alles entstand in Eigenleistung. In der gemeinnützigen UG arbeiten rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter, die dort nicht nur die Werkstätten betreuen, sondern auch Kurse geben wie schweißen, goldschmieden oder Messer schärfen. Sie weisen Menschen in die Maschinen ein und helfen, eigene Projekte umzusetzen.

Hier sind so viele Werkstätten unter einem Dach vereint, dass man stückchenweise sogar ein Haus bauen und es einrichten könnte.

 

Bianka Groenewolt, Gründerin Werkraum Augsburg

Und so trifft man im Werkraum Menschen aus allen Bereichen: Handwerker*innen, Manager*innen,, Politiker*innen, und selbst Bürgermeister*innen, Eltern, Kinder, Rentner*innen. Am beliebtesten sind die Holz- und die Keramikwerkstatt.

 

Profis, Laien, Firmen oder Privatparties - hier finden alle einen Platz

 

Der Werkraum steht auch Handwerker*innen offen, die temporär eine Werkstatt benötigen. Darüber hinaus können private Werkel-Parties oder Junggesellinnen-Abschiede genauso erlebt werden wie Firmenevents, Tembuilding-Events oder Kreativworkshops für Abteilungen in ungewöhnlicher Umgebung.

 

 „Wir erweitern stets unser Angebot und wollen Inspirationsquelle für andere Makerspaces und Unternehmer*innen sein“, berichtet Groenewolt. Sie träumt von vielen offene Werkstätten, damit möglichst viele Menschen selbst Dinge herstellen oder reparieren können und so Ressourcen sparen.

Makerspace im Glaspalast

Dieser nachhaltige Geist agiert auch im Habitat, das im ehemaligen Kesselhaus des Glaspalasts ganze 1.600 qm Büro- und Werkstattflächen angemietet hat.

„Hier soll langfristig ein Ort der Wissensvermittlung entstehen, der für jede Person zugänglich ist, unabhängig von sozialer oder monetärer Situation. Gleichzeitig wollen in den Quartieren aktiv werden, um auch dort die Teilhabe zu fördern."

 

Jennifer Leis, Vorständen des Habitat

Dazu passt der geplante Beitritt zum Fab City Verbund. Das ist eine weltweite Initiative, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Städte rund um den Globus zu vernetzen, damit diese bis 2054 ihre eigenen Konzepte für die Klimaneutralität und Zirkularität entwickeln können.

 

Das gelingt sicher mit den kleinen Gewebetreibenden, die viele der Räume untergemietet haben: Das sind Schreiner*innen, Schlosser*innen, Architekt*innen, Produktdesigner*innen, dem Acker e. V. und einer Filmagentur. Auch die Hochschule Augsburg ist mit dem neuen Studiengang “Creative Engeenering” hier gelandet. Kunst-Projekte, wie die „Müll-Welle“ anlässlich der Kanu WM sind bereits in der großzügigen Werkstatt entstanden. Bald werden die Flächen auch noch um weitere 1.500 qm erweitert. Dort sollen weitere Werkstätten und Co-Working Flächen entstehen.

 

Werkstätten und Repair Café als Zentrum

 

Das Herz des Makerspace sind jedoch die verschiedenen Gewerke wie die Holz- und Metallverarbeitung, Keramik und Siebdruck. Vor allem die Holzwerkstatt wird fleißig genutzt und auch das Elektroniklabor sowie der Lasercut sind beliebt. Sehr gefragt ist das Repair Café, das jeden 1. Samstag im Monat stattfindet.

 

Im Habitat Augsburg engagieren sich knapp 60 ehrenamtliche Macher*innen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, die ihr Wissen teilen und die Community beleben. Jennifer Leis ist der festen Überzeugung, dass wir die Probleme unserer Zeit nur mit dem Wissen der Vielen lösen können: „Selbermachen befähigt die Menschen und sorgt dafür, den eigenen Konsum zu überdenken. Daher klären wir auf, ob das verarbeitete Material zirkulär ist oder wie man erkennt ob Holz aus Raubbau stammt. Das befähigt die Nutzer*innen, selbstständig zu arbeiten."

Gemeinschaftliches Selbermachen spart Ressourcen

 

Über all dem steht die Lust am Selbermachen. Der Wunsch, etwas lieb gewonnenes zu reparieren oder aber auch ein nachhaltiger Gemeinschaftsgedanke. Gemeinschaftlich genutzte Maschinen und Werkzeug sparen Geld und Ressourcen. Mitmachen können sowohl Profis, also gelernte Handwerker*innen und ambitionierte Hobby-Bastler*innen, als auch Menschen, die zum ersten Mal etwas bauen möchten. 

 

Es gibt also viel zu lernen und zu teilen in den offenen Werkstätten. Sowohl im Habitat als auch im Werkraum ist noch viel Platz für Menschen, die gemeinsam etwas (auf)bauen wollen.

Info

Das Habitat Augsburg e.V.

Beim Glaspalast 5

86153 Augsburg

E-Mail: kontakt@das-habitat.de 

Tel.: 0821 56732890

https://das-habitat.de/

 

Öffnungszeiten:

Terminbuchung fürs Wochenende über die Website

Repair-Café: 1. Samstag im Monat 12-17 Uhr

 

Preis für die Nutzung:

Offene Werkstatt: 12 € / Std. (inkl. Maschinenlaufzeiten für Spezialmaschinen)

Lasercut: 0,50 € / Min.

Lagerung Werkstücke: 5 € / Woche

Beratung: 18 € / 30 Min. 

 

 

Werkraum Augsburg gUG

Provinostraße 52- Halle B3

86153 Augsburg

E-Mail: kontakt@werkraum-augsburg.de

Telefon: 0821 90785379

https://werkraum-augsburg.de

 

Öffnungszeiten:

Mittwoch: 17-21 Uhr 

Donnerstag: 15-21

Freitag:15-21

Samstag: 13-19

 

Preise:

Abo: (mind. 6. Monate) ab 29 Euro / Monat

Flexibel: 

Stunde: 7 Euro (10er Karte: 6,50 Euro)

Tageskarte: 28 Euro

Monatskarte: 130 Euro

Spezialmaschinen ab 0,50 Cent/Minute

Beratung: 35 Euro / Stunde

Rabatt für Studierende   

Dieser Lifeguide-Artikel erschien am 1. November 2022 auch in der Purpur, dem Magazin zu verantwortungsvollem Leben in Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

In der Purpur findet ihr auch eine Adressliste und eine Karte mit mehreren Anlaufstellen in der Region, wo ihr eure Lieblingsteile reparieren, flicken oder erneuern lassen könnt:

Hier geht's zur Karte.

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22nd dresses – Augsburgs größter Kleiderschrank

22nd dresses – Augsburgs größter Kleiderschrank
Doris Durstin bietet nachhaltige Second-Hand-Mode für jeden Anlass: Hochzeit & Ball, Party & Eleganz, kleines Schwarzes sowie Dirndl & Tracht in vintage & modern.
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujathent

Ihr habt eine Schwäche für schicke, ausgefallene Kleider? Und würdet am liebsten auf jeder Hochzeit, jedem Geburtstag oder jeder Taufe ein neues Kleid tragen? Das lässt sich aber nicht mit eurem Geldbeutel und schon gar nicht mit eurem nachhaltigen Gewissen vereinbaren? Dann ist Doris Durstin mit ihrem Second-Hand-Shop 22nd dresses genau die Richtige für euch - ihre Kleider tanzen auf vielen Hochzeiten, beglücken die verschiedensten Menschen und schonen dabei wertvolle Ressourcen.


In einem herkömmlichen Second-Hand-Shops ist es oft schwer schicke Kleider zu finden, denn die Auswahl ist meist sehr gering. Entweder ist die eigene Kleidergröße nicht vorhanden, oder es gibt kein passendes Kleid für die Saison. In weniger gängigen Größen wird es noch komplizierter, exquisite Second-Hand-Kleider zu finden.


Die Inhaberin von 22nd dresses, Doris Durstin, kennt diese Probleme. Sie liebt es, zu jedem besonderen Anlass auch ein anderes, ausgefallenes Kleid anzuziehen.

„Zu jedem Event ein neues Kleid zu kaufen war mir zu teuer, zu anstrengend und vor allem viel zu verschwenderisch.“

Doris Durstin, Gründerin von 22nd dresses

So kam ihr die Idee, einen eigenen Second-Hand Laden ausschließlich für festliche Kleider zu eröffnen. Angefangen hat alles mit den ausrangierten Kleidern ihrer Freundinnen, die sie sich zum Geburtstag gewünscht hat. Heute umfasst ihr Kleiderschrank 2.0 über 500 Kleider.

 

Aktuell verkauft sie noch im heimischen Keller, aber sie hofft auf ein eigenes Geschäft. Außerdem möchte sie im Sommer 2022, wenn sich die Möglichkeit ergibt, ein Event mit Musik, Sekt, Schmuck und schönen Kleidern aus zweiter Hand organisieren.

 

Derzeit könnt ihr nach vorheriger Terminvereinbarung nach Lust und Laune bei 22nd dresses stöbern. „Jede Frau weiß, Kleider sollte man anprobieren - daher ist ein Besuch vor Ort immer die beste Option. “, so Doris Durstin. Aber auch Versand, Abholung oder Vorbeibringen ist möglich. Auf der Homepage findet ihr dazu alle aktuellen Kleider im Online-Schaufenster.

 

Die Kleider gibt es zu erschwinglichen Preisen. Das Besondere: Wenn ihr ein Kleid getragen habt, könnt ihr es nach dem Event gereinigt wieder zurück zu 22nd dresses bringen und erhaltet für euren nächsten Einkauf einen Gutschein über 50 Prozent. Dirndl könnt ihr für einen bestimmten Zeitraum ausleihen. So bleibt in Augsburgs größtem Kleiderschrank immer eine vielfältige Auswahl – und bei euch Zuhause mehr Platz für Dinge, die man öfters trägt. Der nachhaltige Gedanke steht bei Doris an erster Stelle.

„Ich würde am liebsten die Konsum-Welt für einen Tag anhalten und nur das benutzen, was gerade vorhanden ist.“

Doris Durstin hat den 'größten Kleiderschrank' mit festlicher Second-Hand-Mode in Augsburg

Daher kauft Doris auch privat am liebsten Second Hand - egal ob Kleidung, Haushaltsgegenstände oder Möbel. Ihr Traum ist ein eigenes Kaufhaus, in dem ausgeliehen, getauscht, repariert und upgecycled wird.

 

Derzeit arbeitet Doris Durstin noch 20 bis 25 Stunden in der Woche in der Augsburger Stadtverwaltung. Aber schon jetzt widmet sie sich in ihrer Freizeit begeistert allen Aktivitäten rund um Second-Hand und Upcyclen.

 

 „Wenn mir eine Idee gefällt, handele ich nach dem Motto 'einfach mal anfangen'", erzählt Doris. „Dabei versuche ich immer (frei nach dem großen Vorbild Sina Trinkwalder) das Gute zu üben und nicht in Perfektion zu scheitern.“ Die neueste Idee entstand im Lockdown, wo sie kurzerhand angefangen hat, aus alten Bettlaken knuffige Haustierkörbchen zu häkeln.

„Jedes Material hat doch einen Sinn und kann wiederverwertet werden.“

Doris Durstin, Gründerin von 22nd dresses

Anfang 2022 hat sie ihre neueste Idee mit „bedderbaskets“ dann auch als Shop umgesetzt – dort sind neben den gehäkelten Upcycling-Körbchen auch Einkaufstaschen aus alten Kleidern zu finden – Sonderwünsche & -anfertigungen sind auch hier immer herzlich willkommen!

 

INFO:

Gastbeitrag von der Geographiestudentin Lisa Jäger

22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
22nd dresses in Augsburg bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Mark Kujath
Doris Durstin (rechts), Gründerin von 22nd dresses in Augsburg, bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Stefan Quintus
Doris Durstin (Mitte), Gründerin von 22nd dresses in Augsburg, bietet Second-Hand-Kleider für jeden Anlass. Foto: Stefan Quintus
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Osterbasar im Wohnzimmer im Schwabencenter

Osterbasar im Wohnzimmer im Schwabencenter

Wilhelm-Hauff-Straße 28
86161
Augsburg
Die Akteure des Augsburger Wohnzimmers im Schwabencenter. Foto Cynthia Matuszewski
Osterbasar vor dem Wohnzimmer im Schwabencenter - neben cooler Osterdeko könnt ihr viel Selbstgemachtes erstehen und die Akteure vom Wohnzimmer kennenlernen.

Lust auf tolle Leute und DIY-Artikel?

Beim Osterbasar bietet unter anderem die Handarbeitsgruppe vom Wohnzimmer im Schwabencenter ihre liebevoll selbstgemachten Artikel an, wie Seifen, Gehäkeltes, Genähtes und natürlich verschiedene Osterdekoration an.

 

Das Wohnzimmer im Schwabencenter:

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

 

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Umweltfreundlich Grillen

Umweltfreundlich Grillen
Sind die Tage lang und die Abende mild, spielt sich das Leben draußen ab. Dann werden die Grills angeworfen, dann ziehen verführerische Düfte durch Hinterhöfe, Gärten und Grünanlagen.
Grillfest. Foto: Cynthia Matuszewski

Später sind nicht nur die Mägen gut gefüllt, sondern häufig leider auch die Mülltonnen. Hier findet ihr einige Tipps zum umweltfreundlichen Grillen.

 

1. Hände weg von Einweg-Grills.

Diese Schalen aus Aluminium sind mit Holzkohle und Grillanzünder bereits komplett ausgestattet.  Beim Discounter oder an der Tankstelle werden sie teilweise schon für weniger als zwei Euro das Stück angeboten. Das ist zwar billig und klingt sehr praktisch, ist aber aus ökologischer, gesundheitlicher und geschmacklicher Sicht ein absolutes No-Go. Einweg-Grills werden mit hohem Energieaufwand produziert und verursachen viel überflüssigen Abfall. Da sie keine Beine haben, verbrennen beispielsweise die Rasenflächen unter ihnen. Und gesund ist das Grillen auf dem Einwegschrott schon gar nicht: „Köstliche“ Chemikalien werden als Anzünder der Kohle entweder direkt zugesetzt oder als eine Art Vlies darüber gelegt – und deren Reste gelangen in euer Essen.

 

2. Sucht euch die richtige Grillkohle aus.

Viele der so schön glühenden Kohlen waren vor kurzem noch Urwaldbäume. Daher beim Kauf der Kohle bitte unbedingt darauf achten, dass die Kohle aus heimischem Laubholz stammt. Das DIN-Prüfzeichen hilft dabei: Es sichert einen Mindeststandard an Qualität und geringer Umweltbelastung und stellt sicher, dass die Holzkohle kein Pech, Erdöl, Braunkohle oder Kunststoffe enthält. Eine Gewähr für Rohstoffe aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung bietet das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC). Eine ökologische Alternative sind Briketts aus Olivenkernen aus der Olivenölproduktion. Sie brennen sehr ausdauernd und verursachen wenig Funkenflug.

 

3. Habt Geduld mit der Glut.

Einen schönen Wuff gibt es, wenn man Brennspiritus als Grillanzünder verwendet. Davon – wie auch von Benzin oder Lampenöl – ist aber wegen der Verbrennungsgefahr abzuraten. Habt also lieber ein wenig Geduld und bringt eure Grillfeuer auf ungefährliche Weise zum Glühen: Es gibt umweltfreundliche Grillanzünder aus wachs- oder ölgetränkten Holzfasern, die im Gegensatz zu Produkten aus mineralölbasierten Bestandteilen auch keine unerwünschten Gerüche freisetzen und das gegrillte Essen nicht unnötig mit Giftstoffen „würzen“. Zerknülltes Papier ist bei Holzkohle übrigens recht wirkungslos, auch Kiefernzapfen verbrennen zu schnell und sind wahre Funkenschleudern.

 

4. Reduziert den Aluminiumverbrauch.

Alufolie ist sehr praktisch, um Kartoffeln einzuwickeln oder die vielfältig zu befüllenden Päckchen herzustellen. Alternativ zur Folie eignen sich Bananenblätter oder große Kohl-, Mangold-, Rhabarber- oder auch Weinblätter sehr gut. Dazu feste Blätter kurz blanchieren, damit sie sich besser wickeln lassen.  Wenn das Päckchen nur indirekt gegrillt wird, also nicht auf der Glut liegt, könnt ihr es auch mit zwei oder drei Lagen Backpapier versuchen, das innen und außen mit Wasser befeuchtet wurde. Bananen werden in der eigenen Schale gegrillt. Statt Einweg-Aluschalen sollten Schalen aus Edelstahl verwendet werden.

 

5. Verwendet nachhaltig erzeugte Lebensmittel.

Kauft möglichst Gemüse, Obst und Käse aus der Region. Beste Qualität bringen Obst und Gemüse mit, wenn sie Saison haben. Dann überzeugen sie durch Frische und Geschmack, da sie nicht (ewig) weit transportiert wurden und unter freiem Himmel reifen durften. Um der Lebensmittelverschwendung etwas entgegen zu setzen, kauft auch Gemüse und Obst, das nicht dem gemeinen Schönheitsideal der Käuferinnen und Käufer oder den Supermarktketten entspricht.

 

Wo immer möglich, solltet ihr Waren aus ökologischem Landbau verwenden. Das ist besonders bei Produkten tierischen Ursprungs wichtig: Die Anforderungen für die Tierhaltung sind beim biologischen Landbau deutlich höher als in der konventionellen Landwirtschaft. Nochmals anspruchsvoller als beim EU-Ökosiegel ist der Tierschutzaspekt bei den anerkannten Bio-Anbauverbänden wie Bioland, Naturland oder Demeter. Hier haben die Tiere beispielsweise mehr Platz in den Ställen, haben Auslauf unter freiem Himmel, dürfen grasen und bekommen nur Antibiotika wenn sie krank sind. 

 

Und auch wenn es vielen schwerfällt: Beim Grillen muss es nicht immer Fleisch sein. Gestern kamen die Grillfleisch-Alternativen nicht über Salat und Baguette oder gegrillten Maiskolben hinaus! Heute ist vegetarisch Grillen längst salonfähig geworden. Ob gefüllte Paprika oder Zucchini, Gemüse- und Seitanspieße, Grillkäse und Fetapäckchen, marinierte Austernpilze oder sogar Maultaschen – der Fantasie sind beim fleischlosen Grillen keine Grenzen gesetzt. Einige vegetarische Rezepte findet ihr im Lifeguide.

 

Und solltet ihr euch für Fisch entscheiden, achtet auf das MSC-Siegel. Es steht für „Marine Stewardship Council“, einer vom World Wide Fund for Nature (WWF) und Unilever gegründeten Organisation, die sich weltweit für verantwortungsvolle, nachhaltige Fischerei einsetzt.

 

6. Verzichtet auf Einweggeschirr…

 … und nehmt euren Müll mit. Leider quellen an beliebten Grillplätzen wie an Lech und Wertach, an den Badeseen oder im Siebentischwald an Wochenenden die Mülltonnen über. Auf den Wiesen und Kiesbänken werden leider immer wieder Einweggrills, Pappteller, Wurstverpackungen, Flaschen und Kronkorken „vergessen“. Die schönsten Orte werden so schnell vermüllt und unattraktiv. Abgesehen davon, dass der Müll vom Winde verweht und von den Flüssen in die Meere getragen wird. Also muss auch das Selbstverständliche angesprochen werden: Nehmt bitte euren Müll wieder mit nach Hause. Und spart Ressourcen, indem ihr richtiges Geschirr oder spülbare Plastikteller – und Becher nutzen.

 

7. Denkt an die Natur und die Anwohnerinnen und Anwohner.

Wenn ihr in der Natur grillt, haltet euch bitte an die Verbote und grillt nur dort, wo es gestattet ist. Achtet darauf, dass fliegende Funken keine Bäume in Brand setzen können und respektiert  die Ruhezonen für Tiere. Auch in Städten ist Grillen nicht überall erlaubt, um die Anwohner*innen vor zu viel Rauch zu schützen. Grundsätzlich ist Grillen im Garten und auf Balkonen oder in Mehrfamilienhäusern aber nicht verboten. Nehmt auf jeden Fall Rücksicht auf die Nachbarschaft und macht möglichst wenig Qualm.

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren:

 

BUCHTIPP Feine Grillrezepte, die ohne Fisch und Fleisch auskommen, stellt das Buch "Sehr gut vegetarisch grillen" unseres Redakteurs Torsten Mertz vor. Das Buch ist im örtlichen Buchhandel erhältlich.

 

Erstveröffentlichung: Dieser Artikel wurde am 13.7. 2016 im Lifeguide veröffentlicht. 

 

Forest Stewardship Coubcil Logo
Forest Stewardship Coubcil Logo
zertifizierte, nachhaltige Fischerei, MSC
zertifizierte, nachhaltige Fischerei, MSC
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Tipps für ein plastikfreies Osterfest

Tipps für ein plastikfreies Osterfest
So wird das Osterfest zuhause verpackungsfrei schön.
Osternest, Foto: Pixabay, Naturmaterial, Ostern,

Ostern steht vor der Tür und wir freuen uns auf die Feierlichkeiten und die Schokolade. Daher kommen hier noch ein paar Anregungen für plastikfreiere oder müllarme Ostern.

 

1. Tipp: Keine fertigen Osternester aus dem Supermarkt

Diese halten häufig den Inhalt mit viel unnötiger Verpackung zusammen. Lieber selbst ein Osternestchen gestalten.

 

2. Tipp: Verschiedene Osternestvarianten

Flecht- oder Holzkörbe bringen den Vorteil, dass sie jedes Jahr wieder verwendet werden können. Die Nester können nach Ostern auch wieder an die Spender*innen, also den Osterhasen;), zurückgegeben werden, so muss keiner ein neues Nest kaufen. Statt künstlichem Plastikgras kommen einfach Stroh oder Holzspäne in den Korb. Auch diese müssen, wenn sie gut getrocknet sind, nur einmal besorgt werden und können immer wieder verwendet werden.Für Last-Minute-Hasen und Häsinnen: Ein Schokohase kann zur Not auch komplett auf ein Körbchen verzichten und es sich im Balkonkasten zwischen den Kräutern, auf dem Bücherregal, im Sofakissen oder im Tulpenbeet und im blühenden Apfelbaum bequem machen.Für DIY-Fans: Stabile Körbchen lassen sich für Handarbeitsbegeisterte auch stricken/ häkeln oder nähen. Anleitungen gibt es im Internet dazu zahlreich. Hier entlang ...

 

3. Tipp: Weniger ist mehr – Ein großer Hase

Lieber ein größeres Schokohäschen statt lauter kleiner Schokoeier und Süßigkeiten, welche alle einzeln verpackt sind. Man könnte den Schokohasen auch durch einen Kuchen in Hasenform oder ein klassisches Osterlamm ersetzen.

 

4. Tipp: Eier selbst färben

Da die Ausgangsbeschränkung vermutlich noch einige Zeit anhalten wird, kann man sich auch kreativ beschäftigen. Eine Anleitung wie man Eier mit Naturfarben färben kann, findet man bei RutaNatur. Eier von glücklichen Hühnern aus der Region findet Ihr vor allem in Hofläden. Dort bekommt häufig auch regionales Fleisch - ohne viel Verpackung.

 

5. Tipp Schoko-Eier verstecken ohne Plastik

Wer gerne Eier verstecken will und dabei auf Verpackung verzichten möchte, kann die unverpackten Schoko-Eier einfach in ein leeres Schraubglas legen. Wer mag, kann es schön verzieren: entweder anmalen oder mit einem bunten Stoff bekleben. Schön sind auch Eier aus Metall oder buntem Karton, die man öffnen kann. Dort finden Schokolade oder andere Köstlichkeiten Platz, und die Eier können später problemlos im Freien – aber natürlich auch zuhause – versteckt werden. Statt Schokoei mit Überraschung gibt es nun eben ein Überraschungsei mit Schoko.

 

6. Tipp: Lifeguide-Oster-Tipps von 2020 ;)

Weitere Lifeguide-Tipps  findet ihr hier

 

Mit diesen Tipps steht einem fröhlichen Osterfest im engsten Familienkreis und einfach zuhause nichts mehr im Wege.

Autorinen: Carmen-Helen Weber (Plastifkrei Stammtisch Fischach) & Sylvia Schaab (Plastifkfrei Stammtisch Augsburg)

 

Erstveröffentllichung dieses Lifeguide-Artikles: 1.3.2021

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Advent, Advent...

Advent, Advent...
Blätter, Beerenzweige und Zapfen aus dem Garten, Weihnachtsdeko vom Vorjahr und Bienenwachs vom Imker
Advent, Adventskranz, Foto Cynthia Matuszewski

Jedes Jahr kurz vor dem ersten Advent stehen überall in den Läden massenweise Adventskränze. Im besten Fall sind sie tatsächlich aus echtem Tannengrün und nur mit Heißkleber bearbeitet und mit Plastikdeko verziehrt. Häufig finden sich aber auch Kränze aus Plastik. Aus Kostengründen oder Zeitmangel wird schnell solch ein Plastikungetüm eingepackt und ziert dann den Adventstisch… Dabei kostet ein selbstgebundener plastikfreier Kranz meist weniger als der fertige aus dem Laden um die Ecke, und die Zeit, die das Binden dauert, kann gerade im Vorweihnachtsstress sehr entspannend sein.

 

Ein recycelter Strohkranz, Bast und Zweige aus der Natur

Zum Binden des Kranzes verwenden wir einen alten Strohkranz, den ich vor Jahren gebraucht geschenkt bekommen habe - die meisten gekauften Kränze werden um so einen Strohkranz herum gebunden, und wenn man die dann nach Weihnachten vorsichtig von den Zweigen befreit, kann der Kranz jedes Jahr wieder verwendet werden. Zweige holen wir uns immer direkt aus dem Garten und die Kinder haben viel Spaß daran, die Zweige auf die passende Größe zu schneiden und die verschiedenen Grüntöne zusammenzustellen. Da wir keinen großen Garten haben, verwenden wir so ziemlich alles Immergrüne, das wir finden. Auch Buchsbaum oder Efeu macht sich schön zwischen den Nadelzweigen. Kerzenhalter, Stecknadeln und Weihnachts-Deko haben wir ebenfalls gebraucht bekommen. Auch die können jedes Jahr wiederverwendet werden und müssen nicht neu gekauft werden, geht man sorgfältig damit um. Und warum sollte man nicht einmal die Muscheln vom letzten Strandurlaub verwenden?

Statt Blumendraht oder Plastikfaden verwenden wir zum Festbinden der Zweige um den Kranz herum Naturbast. Der kann nach Weihnachten problemlos durchgeschnitten werden und mitsamt der Zweige in der Biotonne entsorgt werden.

Da der Bast leicht reißt und nicht so straff gezogen werden kann wie Draht oder Schnur, schneide ich immer kurze Stücke ab und wickle dann nur zwei oder drei Reihen um den Kranz herum, bevor ich den Bast verknote. Dann kommt ein neues Stück Bast und die nächsten Reihe Zweige wird um den Kranz herum gebunden. Kleine Blätter, Beerenzweige oder Zapfen können auch mit Stecknadeln oder Klammern schnell und problemlos am Kranz festgesteckt werden. Mit etwas Übung geht das recht flott. Das Kranzbinden am Tag vor dem ersten Advent ist bei uns nun seit Jahren ein festes Ritual, auf das sich die Kinder und ich bereits Tage vorher freuen. Zuletzt kann der Kranz je nach Geschmack dekoriert werden.

 

Tipps für den nachhaltigen Kauf von Kerzen

Wenn der Kranz fertig ist, braucht man nur noch ein paar Metall-Tellerchen, um die Kerzen auf den Kranz zu stecken. Und natürlich die Kerzen. Schöne Bienenwachskerzen findet ihr auf dem Weihnachtsmarkt, beim Imker um die Ecke oder auch in den Schäfflerbach Werkstätten in der Provinostraße. Adressen haben wir am Ende des Artikels aufgelistet.

Im Gegensatz zu den üblichen Paraffin-Kerzen brennen Bienenwachskerzen länger, duften und sind einfach natürlicher. Paraffin wird ja aus Erdöl gewonnen und sollte somit aus ökologischen Gründen besser gemieden werden. Vegane Alternativen sind aus biologischem Öl, die unter der Bezeichnung „Stearinkerzen“ laufen. Diese sind aber meist aus Palmöl und fallen wegen der katastrophalen Anbaubedingungen und der Rodungen der Regenwälder aus. Zudem gibt es auch Kerzen aus Sojaöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl oder Biomasse.

Auch Teelichter gibt es in Bienenwachs und ohne den üblichen Aluminiumschalen. Die Teelichter kommen dann in Glasschalen, die man immer wieder verwenden kann.

Kerzen selber machen

Eine Alternative zum Kaufen ist das Selbermachen. Entweder Kerzenreste schmelzen und neue daraus machen. Oder aber man holt sich von einem Imker in der Nähe Bienenwachsplatten und rollt sich seine Kerzen selbst. Das spart auch ein paar Euro. Bei Bienenwachskerzen solle man auf Bioqualität achten, sonst können Pestizidrückstände das Bienenwachs verunreinigen und werden beim Verbrennen freigesetzt.

Bienen sind ziemlich fleißig: Das Wachs wird von den Bienen in Form winziger Plättchen ausgeschwitzt. 1,2 Millionen davon ergeben 1kg reines Wachs. Das entspricht der Jahresproduktion eines Bienenvolkes. Diese Arbeit sollten wir daher wertschätzen und das Kerzenlicht bewusst genießen.

 

Adressen von Imkern:

Demeter-Imkerei und Kerzenwerkstatt Hannes und David Gerstmeier Margeritenweg 1

86859 Igling

Telefon:  08248 1429

http://www.demeter-bienenprodukte.de

Die Honigsammler

Susanne Frey & Rainer Bickel

Auwiesenstrasse 23

86517 Wehringen

http://www.die-honigsammler.de

Bienes Honighaus Augsburg

Zusamstraße 21A

86165 Augsburg

Telefon: 0821 791709

http://www.bienes-honighaus.de/

Mehr zu den beiden Autorinnen unter:  Grünezwerge.de

www.gruenerwirdsnimmer.de.

 

Kerzen. Foto Sylvia Schaab
Kerzen. Foto Sylvia Schaab
Adeventskranz. Foto Sylvia Schaab
Adeventskranz. Foto Sylvia Schaab
Adevent. Foto Sylvia Schaab
Adevent. Foto Sylvia Schaab
Adventskranz. Foto Andrea Maiwald
Adventskranz. Foto Andrea Maiwald
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David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei

David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei
David Blättners Lieblingsplätzchen sind Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner

Im Rahmen der Rezeptserie „David kocht“ stelle ich euch hier im Lifeguide die nachhaltigen Lieblingsrezepte von Augsburger Kochprofis vor. Diese Rezepte stammen direkt aus den Küchen von nachhaltigen Restaurants in Augsburg, wie dem Bio-Hotel Bayerischer Wirt, dem Café dreizehn oder von den Lokalhelden. Mit Fotos von diesen köstlichen Gerichten will ich euch Lust auf's Selber-Kochen machen. Denn bio, regional oder vegan zu kochen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch leicht und lecker!

 

Dieses Mal läuft es ein bisschen anders. In meinem Sonderbeitrag „David bäckt“ will ich euch meine eigene Lieblingsleckerei in der Adventszeit vorstellen. Denn wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, um es sich zu Hause mit Weihnachtsmusik gemütlich zu machen und Plätzchen zu backen?

 

Mein Rezept ist außerdem ein supergutes Beispiel dafür, wie du beim Backen Plastikmüll vermeiden kannst. Es bekommt eine Einschätzung zu Dauer, Preis und Schwierigkeit. Am Ende stehen noch ein paar Tipps für dich zum plastikfreien Backen. Du wirst sehen, das ist viel leichter als du denkst!

 

Zum Rezept: Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade

Schwierigkeit: Leicht

Dauer: ca. eine halbe Stunde

Kosten: insgesamt ca 6-7 €. Eingekauft habe ich an der Unverpackt-Theke vom Biosupermarkt Basic in Göggingen. Alles in allem haben die Nüsse und Mandeln am meisten gekostet. Für ein Backblech schätze ich die Kosten auf 3 €.

Zutaten für ein Backblech:

Für den Teig:

  • 200g Haferflocken
  • 50g Weizen oder Dinkelmehl
  • 125g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 120g gemischte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
  • Eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer

Für das Backblech:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Hand voll Semmelbrösel
  • Außerdem: Marmelade. Ich empfehle Orangenmarmelade, aber andere Sorten gehen genauso.

 

 

Hier findest du ein erstklassiges Rezept, um Orangenmarmelade selbst zu machen.

Nüsse und Mandeln grob hacken. Die Hälfte der Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Den Ofen währenddessen auf 160 Grad vorheizen. Wenn die Butter heiß ist und Blasen wirft die Hälfte des Zuckers hinzugeben. Warten, bis die Butter und der Zucker leicht braun werden, dann die Nüsse, sowie eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer hinzugeben und karamellisieren lassen. Dann Nüsse aus der Pfanne nehmen und mit dem Rest der Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und im Mixer oder mit dem Zauberstab kurz pürieren.

 

Die nun entstandene dickflüssige Masse mit dem Mehl, den Haferflocken und dem restlichen Zucker zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist einen Schuss Mandelmilch (oder andere) hinzufügen, wenn er zu weich ist ein wenig mehr Mehl hinzugeben. Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig mit einem Nudelholz auf einen halben Zentimeter Dicke (oder etwas mehr) ausrollen und kurz ruhen lassen.

 

Die zwei Esslöffel Pflanzenöl mit einem Pinsel auf einem Backblech verteilen und eine Handvoll Semmelbrösel darauf verstreuen (dient als Ersatz für Backpapier). Die Plätzchen mit einem Glas ausstechen und auf dem Backblech verteilen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Plätzchen ca. 20 min bei Umluft backen.

 

Die Plätzchen nach 20 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Hälfte mit der Marmelade bestreichen und die andere Hälfte als Deckel verwenden. Anschließend 1-2 Stunden unabgedeckt auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren Haferplätzchen!

 

 

Hier noch einige Tipps zum plastikfreien Backen vom Forum Plastikfreies Leben:

Um Plastik beim Backen zu vermeiden kannst du:

  • Mehl in einer Großpackung von der Mühle kaufen
  • Mandeln & Nüsse unverpackt oder in einer Großpackung kaufen und selbst mahlen, hacken oder rösten
  • Backpulver selber machen: Für 500 g Mehl brauchst du 5 g Natron und 6 Esslöffel Zitronensaft. Das Natron unter das Mehl mischen, den Zitronensaft zum Schluss zum Teig hinzugeben
  • Hefe unverpackt beim Bäcker kaufen (nur in Bäckereien, die noch selbst backen), z.B. Degle in Göggingen
  • Milch, Sahne etc. in Pfandflaschen kaufen
  • Öl statt Butter / Margarine verwenden

 

Ersatz für Backform oder Backpapier:

  • Statt Backpapier kannst du das Backblech einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben
  • nimm keine beschichteten Backformen sondern Formen aus Edelstahl, Glas, Keramik oder Emaille
  • Schnapsgläser oder Saftgläser kannst du als Keksausstecher benutzen

 

Kekse oder Kuchen kannst du plastikfrei verpacken mit:  

  • Stoffsäckchen
  • Stoffservietten
  • Küchenhandtüchern (z.B. für Stollen)
  • in Butterbrotpapier mit Packschnur
  • gebrauchten Keksdosen
  • Bienenwachstüchern

 

 

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Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
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Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
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Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
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