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Online-Kochkurs - Aromazauber am Herd: Kochen wie in Madagaskar

Online-Kochkurs - Kochen wie in Madagaskar

Online, Teilnahme von zuhause aus
Essen aus Madagaskar
Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Weltmissionssonntags kocht euch online nach Madagaskar! Entdeckt gemeinsam die Aromen und Gewürze der madagassischen Küche am 16. Oktober 2026.

Lust auf einen kulinarischen Ausflug nach Madagaskar? Anlässlich des Welternährungstags am 16. Oktober 2026 lädt das Forum Eine Welt Augsburg gemeinsam mit missio München zu einem besonderen Online-Kochkurs ein. Ab 17 Uhr geht es rund 90 Minuten lang um die vielfältige Küche Madagaskars.

Beim „Aromazauber am Herd“ wird gemeinsam mit Andri Randrianasolo, der aus Antananarivo stammt und heute in München als Koch lebt und arbeitet, gekocht. Freut euch auf spannende Einblicke in die madagassische Küche und entdeckt, wie Gewürze, Reis und Kokos für besondere Aromen sorgen.

Der Kochkurs findet im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Weltmissionssonntags statt. Kooperationspartner ist die madagassische Gemeinde München, die Menschen verschiedener christlicher Traditionen aus Madagaskar zusammenbringt. Der Welternährungstag am 16. Oktober erinnert daran, dass weltweit noch immer Millionen Menschen von Hunger betroffen sind – und bietet gleichzeitig Anlass, sich mit Ernährung, Vielfalt und globalen Zusammenhängen zu beschäftigen.

Das Forum Eine Welt Augsburg

Das Forum Eine Welt Augsburg wurde 1996 als eines der ersten Agendaforen gegründet und vernetzt entwicklungspolitisch engagierte Organisationen und Initiativen in und um Augsburg. Koordiniert wird das Forum von der Werkstatt Solidarische Welt. Zu den beteiligten Akteur*innen gehören unter anderem die Werkstatt Solidarische Welt, der Weltladen Augsburg, Brot für die Welt, das Referat Weltkirche des Bistums, der Katholische Deutsche Frauenbund, die Aktion Hoffnung und der Oikocredit Förderkreis Bayern. Auch die Steuerungsgruppe Fairtradestadt Augsburg ist als Kooperationspartnerin beteiligt.

Info

  • Online-Kochkurs - Aromazauber am Herd: Kochen wie in Madagaskar
  • Freitag, den 16. Oktober 2026
  • 17:00 bis ca. 18:30 Uhr
  • Online, Teilnahme von zuhause aus
  • Referent: Andri Randrianasolo aus Madagaskar
  • Anmeldung: auf bildung-muenchen@missio.de oder telefonisch unter 089 / 5162-238
  • Eine Einkaufsliste und der Zugangslink werden anschließend zugeschickt.

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TAGWERK - Biometzgerei am Augsburger Stadtmarkt

Bio-Fleisch aus bäuerlicher Landwirtschaft, handwerkliche Verarbeitung und nachvollziehbare Herkunft: TAGWERK bringt sein Genossenschaftsmodell auf den Augsburger Stadtmarkt.

TAGWERK Biometzgerei Vertriebs GmbH
Stadtmarkt
Fuggerstraße 12a
86150 Augsburg
Deutschland

Der Tagwerkstand in der Viktualienhalle des Augsbuger Stadtmarkts.

Wer durch die Viktualienhalle des Augsburger Stadtmarkts schlendert, findet dort seit März 2026 einen festen Stand der TAGWERK Bio Metzgerei. In der offenen Verkaufstheke gibt es Bio-Fleisch und handwerklich hergestellte Wurstwaren, dazu Brotzeiten, Snacks und warme Gerichte.

Hinter dem Marktstand steht die TAGWERK Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft. Sie verbindet seit vielen Jahren Bio-Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung und bringt dieses Modell nun auch mitten in die Augsburger Innenstadt. Landwirt*innen, Mitarbeitende sowie Verbraucher*innen tragen die Genossenschaft gemeinsam.

Das Leitmotiv der Metzgerei lautet: „Wenn Fleisch, dann so.“ Gemeint ist damit ein bewusster Fleischkonsum, bei dem Herkunft, Tierhaltung und Verarbeitung eine zentrale Rolle spielen.

Bio-Fleisch mit nachvollziehbarer Herkunft

Verarbeitet werden Rind, Schwein und Lamm aus bäuerlicher Bio-Landwirtschaft. Das Sortiment reicht von Frischfleisch über hausgemachte Würste, Bratwürste und Wiener bis zu Schinken, Salami und klassischem Aufschnitt.

Auch für die Mittagspause bietet der Stand etwas: Neben Brotzeiten und gekühlten Snacks gibt es warme Gerichte aus der heißen Theke. Damit ist der TAGWERK-Stand nicht nur eine Einkaufsmöglichkeit für Bio-Fleisch und Wurst, sondern auch eine Anlaufstelle für einen schnellen Imbiss auf dem Stadtmarkt.

Ein wichtiges Prinzip ist die Transparenz. TAGWERK arbeitet mit landwirtschaftlichen Bio-Betrieben zusammen und setzt auf nachvollziehbare regionale Wertschöpfungsketten.

„Wir wollen, dass wieder sichtbar wird, was hinter gutem Fleisch steckt: verantwortungsvoll gehaltene Tiere, bäuerliche Bio-Landwirtschaft, ehrliches Handwerk und Menschen, die mit Überzeugung arbeiten. Genau diese Wertschätzung wollen wir mit TAGWERK weitergeben – in einer Qualität, die man schmeckt, und in einem Genuss mit Haltung.“

Jürgen Weig, Betriebsleiter TAGWERK Bio Metzgerei

Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft

Eine Besonderheit von TAGWERK ist die Organisationsform. Das Unternehmen ist eine Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft. Damit sind nicht nur die landwirtschaftlichen Betriebe und Mitarbeitenden Teil des Modells: Auch Kund*innen können Mitglied werden und sich an der Genossenschaft beteiligen.

Die Mitglieder entscheiden über die Entwicklung der Genossenschaft mit. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, TAGWERK über Genussrechte Kapital zur Verfügung zu stellen. Die Verzinsung kann als Warengutschein ausgegeben werden. Auf diese Weise lässt sich unmittelbar in regionale Bio-Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung investieren.

Kurze Wege bis zur Schlachtung

Zum Konzept gehört auch der Blick auf einen Teil der Fleischproduktion, der beim Einkauf leicht aus dem Blick gerät: die Schlachtung. Denn für das Tier macht es einen Unterschied, wie lang der Transport zum Schlachthof ist und unter welchen Bedingungen die letzten Stunden vor der Schlachtung ablaufen.

Bei TAGWERK werden Rinder und Schweine bereits am Vortag zur Metzgerei gebracht und können dort über Nacht im Stall bleiben. So soll der Ablauf möglichst ruhig gestaltet werden.

Schlachtung und Verarbeitung liegen bei TAGWERK eng beieinander. Das ermöglicht auch die traditionelle Warmfleischverarbeitung: Das Fleisch wird unmittelbar nach der Schlachtung verarbeitet, bevor es vollständig auskühlt.

Dieses heute selten gewordene Verfahren hat auch Auswirkungen auf die Herstellung von Wurstwaren. Bei bestimmten Produkten kann dadurch auf Zusatzstoffe wie Phosphate verzichtet werden.

Was passiert mit den Kälbern der Milchkühe?

TAGWERK beschäftigt sich außerdem mit einer weniger bekannten Herausforderung der Bio-Milchviehhaltung. Damit Kühe Milch geben, müssen sie Kälber bekommen. Die männlichen Kälber von auf Milchleistung gezüchteten Rassen sind für die klassische Rindermast jedoch häufig weniger wirtschaftlich interessant.

TAGWERK versucht, diese Tiere in der ökologischen Wertschöpfungskette zu halten. Männliche Bio-Milchkälber werden in der Region in ökologisch wirtschaftenden Betrieben aufgezogen und anschließend über die eigene Metzgerei vermarktet.

Damit wird ein Zusammenhang sichtbar, der beim Einkauf von Milch und Fleisch häufig getrennt betrachtet wird: Auch zur Milchviehhaltung gehören Kälber – und damit die Frage, wie diese Tiere aufgezogen und vermarktet werden.

Handwerk sichtbar machen

Der Stand in der Viktualienhalle bringt diese Themen an einen Ort, an dem Lebensmittel unmittelbar verkauft und gegessen werden. Die offene Gestaltung der Verkaufstheke gehört deshalb zum Konzept: Fleisch soll nicht als anonymes Produkt erscheinen, sondern mit Landwirtschaft, Tierhaltung und Metzgerhandwerk in Verbindung gebracht werden.

Das bedeutet nicht, dass nachhaltiger Fleischkonsum allein durch den Kauf von Bio-Fleisch gelöst wäre. TAGWERK selbst bringt seine Haltung mit „Wenn Fleisch, dann so“ auf eine einfache Formel: Fleisch bewusst konsumieren und dabei auf Herkunft, ökologische Tierhaltung und handwerkliche Verarbeitung achten.

Für Augsburg schafft der Marktstand dafür eine zusätzliche Möglichkeit. Bio-Fleisch und Wurstwaren sind hier offen an der Bedienungstheke erhältlich – mit Ansprechpartner*innen, bei denen Kund*innen auch nach Herkunft, Haltung und Verarbeitung fragen können.


Infos

Angebot: Bio-Frischfleisch von Rind, Schwein und Lamm, Wurst- und Schinkenspezialitäten, Salami, Aufschnitt und Brotzeiten sowie Snacks und warme Gerichte

Besonderheiten: Bio-Fleisch aus bäuerlicher Landwirtschaft, handwerkliche Verarbeitung, nachvollziehbare Herkunft, eigene Schlachtung und Warmfleischverarbeitung

Träger: TAGWERK Verbraucher- und Erzeugergenossenschaft eG

 

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Öffnungszeiten
Mo - Fr 7:00 - 18:00 Uhr
Sa 7:00 - 14:00 Uhr
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Boandl-Bräu - regionales Bio-Bier

Die Berabecka "Boandl-Bräu" in Aichach-Oberbernbach braut seit 1994 mit Humor und Tradition. 2024 wurde die komplette Produktion auf Bio umgestellt - regionaler Pionier mit eigenem gemütlichen Bräustüberl.

Hauptstraße 36
86551 Aichach-Oberbernbach
Deutschland

Brauerei & Bräustüberl Berabecka Boandl-Bräu in Aichach-Oberbernbach.

Gleich neben dem Friedhof in Aichach-Oberbernbach steht eine kleine Brauerei mit einem Namen, der zum Schmunzeln einlädt: "Boandl" ist bayerisch für "Knochen" – und wo liegt man näher an den Knochen als direkt neben dem Friedhof? Seit 1994 brauen hier die Berabeckas mit dieser humorvoll-bodenständigen Selbstironie ihre Biere und machen dabei vor, wie authentisches Handwerk und ökologisches Denken Hand in Hand gehen können.

Vom traditionellen Brauen zur Bio-Pionierarbeit

Was als klassische Familienbrauerei begann, hat sich zu einem echten Vorreiter der Region entwickelt. Bereits 2014 starteten die Berabeckas mit dem Blumenthaler Hell aus rein ökologischen Zutaten für das Schloss Blumenthal. Anfang 2019 trafen sie die Entscheidung, die ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft aktiv zu unterstützen und sich bio-zertifizieren zu lassen.

Seitdem ging es Schritt für Schritt weiter: Im Juni 2019 kam das Hefeweizen ins Bio-Sortiment, 2021 folgte das Dunkle. Als Gründungsmitglied der Vereinigung für ökologische Land- und Ernährungswirtschaft Aichach-Friedberg verbinden die Brauleute konsequent ökologische und regionale Aspekte.
Das Herzstück der nachhaltigen Vision ist die Teilnahme am "Brauer-Bauer"-Projekt der Öko-Modellregionen Paartal und Stadt.Land.Augsburg. Diese besondere Partnerschaft zwischen lokalen Landwirten und Brauereien hat ein klares Ziel: Bio-Biere aus komplett lokalem Malz zu brauen und die regionale Wertschöpfung zu erhöhen. 

Der Höhepunkt dieser Entwicklung kam 2024 zum 30-jährigen Brauereijubiläum: Seit dem Brauereifest im Juni 2024 werden alle Biere der Berabecka Boandl-Bräu biologisch gebraut. 

Gemütlichkeit im eigenen Bräustüberl

Seit 2003 können Bierfreund*innen die Spezialitäten direkt vor Ort genießen. Im hauseigenen Bräustüberl sorgen traditionelle bayerische Speisen für die richtige Grundlage. Besonders authentisch wird's bei den Wild-Spezialitäten – die stammen nämlich direkt aus der Jagd des Chefs. Frischer und regionaler geht's nicht!

Auch musikalisch ist oft was geboten: Ob Manni zur Gitarre greift oder Thomas zur Trompete oder zum Jagdhorn, "gmiatlich geht es dabei immer zu und eine fetzen Gaudi ist garantiert" wirbt das Brauhaus.

Für jeden Anlass das richtige Bier

Ob helle Vollbiere, dunkler Export oder das beliebte Hefeweizen – hier wird noch mit Leidenschaft und nach traditionellen Methoden gebraut. Ein ganz besonderer Tropfen ist der "Mannipulator", ein starkes Bier, das seinem Namen alle Ehre macht. Dazu kommen immer wieder kreative Spezialbiere, die zeigen, dass Innovation und Tradition sich nicht ausschließen.

Das Boandl-Bräu liefert sogar bis nach Österreich und Luxemburg. Wer die Boandl-Bräu-Erfahrung nach Hause holen möchte, kann aus einem umfangreichen Sortiment wählen. Von 0,33-Liter-Flaschen bis hin zu ganzen Fässern für Hochzeiten, Geburtstage oder Vereinsfeste ist alles dabei. Flaschen- und Fassbier könnt ihr zu den Öffnungszeiten des Bräustüberl abholen oder nach Absprache bestellen. Erhältlich ist das Bier auch in Schloss Blumenthal, bei zwei Eiscafés, beim Getränkemarkt Lippert und dem Landgasthof Bichlmeier in Aichach, sowie bei Frau Huber in Ausgsburg Oberhausen.

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Wochentag Uhrzeit
Di bis Fr 16:00 - 24:00 Uhr
Sa 10:00 - 13:00 Uhr und ab 16:00 Uhr
So 10:00 - 14:00 Uhr
German

Nachhaltig einkaufen - das ist leichter gesagt als getan. Alltagsstress und Geldbeutel fordern von uns Tag für Tag Kompromisse. Wir zeigen euch, wo ihr regionale, fair gehandelte oder Bio-Lebensmittel kaufen könnt, welcher Hofladen gleich bei euch um die Ecke ist und wer euch Leckeres direkt vor die Tür bringt. Hier findet ihr außerdem Restaurants, Bars oder Cafés mit einer tollen Auswahl an vegetarischen, veganen, bio oder regionalen Spezialitäten. Guten Appetit! Euer nachhaltiges Lieblingsrestaurant ist nicht dabei? Schreibt uns: redaktion@lifeguide-augsburg.de

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