Soziales & Teilhabe

Augsburg stärkt Jugendpartizipation

Augsburg setzt neue Jugendbeteiligungsmanager*innen ein, die Jugendliche direkt in Stadtentscheidungen einbinden. Unter dem Motto "Macht was, dann geht was" gestalten sie gemeinsam die Stadtteile.
Hintere Reihe (v. l.): Thomas Schaffner (SIA gGmbH), Dominik Rankl (Stadtjugendring Augsburg) und Sozialreferent Martin Schenkelberg (Stadt Augsburg). Vordere Reihe (v. l.): Die Jugendbeteiligungsmanagerinnen Giulia Merk (Osten), Alexandra Königer (Mitte), Lisa-Marie Lemcke (Süden), Iana Dereabin (Norden) und Silvia Neidig (Westen) mit Koordinatorin Anna-Katharina Helwig (Amt für Kinder, Jugend und Familie) Bild: Julia Paul-Menacher, Stadt Augsburg

Die Stadt Augsburg hat neue Ansprechpartner*innen für die Sozialregionen engagiert, die sich ab sofort um die Jugendlichen kümmern. Sie nehmen deren Anliegen auf, begleiten sie bei der Umsetzung von Lösungen und setzen sich dafür ein, dass Jugendliche ihre Stadtteile direkt mit gestalten können.

"Macht was, dann geht was"

Unter diesem Motto engagieren sich künftig Alexandra Königer (Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Augsburg, AKJF) für die Sozialregion Mitte, Giulia Merk und Silvia Neidig (Stadtjugendring Augsburg) für die Sozialregionen Ost und West, Lisa-Marie Lemcke und Iana Dereabin (SIA gGmbH) für den Süden und den Norden im Einsatz sein. Auf der Plattform augsburg.de/jugendbeteiligung findet ihr alle Informationen und könnt Termine mit den für euch zuständigen Jugendbeteiligungsmanager*innen vereinbaren. 
Auf dem Webportal gibt es auch eine Erklärung des Projekts in Gebärdensprache. 

„In einer demokratischen Gesellschaft ist es zentral, Jugendliche in Entscheidungsprozesse einzubinden, sie für Politik zu begeistern und ihnen Möglichkeiten zu geben, ihre Bedürfnisse einzubringen. Dabei ist das Wohnumfeld für junge Menschen zentral. Es ist nur konsequent, Beteiligung genau dort zu verankern und das Jugendbeteiligungsmanagement in direkter Nähe zu installieren.“ 

 

Sozial- und Jugendreferent Martin Schenkelberg

Mitmachen leicht gemacht

Die Jugendbeteiligungsmanager*innen sind Teil der 2022 vom Stadtrat beschlossenen Rahmenkonzeption zur Partizipation junger Menschen. Das Ziel ist, eine stabile und leicht zugängliche Beteiligungsmöglichkeit für junge Menschen in Augsburg zu schaffen. Die im AKJF angesiedelte Fachstelle Partizipation junger Menschen unter der Leitung von Anna-Katharina Helwig koordiniert seit 2023 die Beteiligung auf gesamtstädtischer Ebene. Mit den Jugendbeteiligungsmanagerinnen wird diese nun auf die sozialregionale Ebene ausgeweitet.

 

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