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Von der vagen Idee bis zum fertigen Werkstück: In der offenen Werkstatt könnt ihr eigene handwerkliche Projekte umgesetzen.
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Beim Glaspalast 5
86153 Augsburg
Deutschland

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kontakt [at] das-habitat.de

 

 

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Wochentag
Freitag, Samstag 15-21 Uhr
Sonntag 11-17 Uhr
Bitte aktuelle Öffnungszeiten und Termine auf der Website von das_habitat nachschauen
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"Unser Ziel ist es, am Augsburger Glaspalast einen Ort zu schaffen, der für jeden zugänglich ist, unäbhängig davon, wie privilegiert oder welche soziale Herkunft die Person hat.“ Jennifer Leis, Vorständin das_habitat.

Ihr wollt einen neuen Esstisch bauen oder ein altes Möbelstück reparieren? In der bestens ausgerüsteten Werkstatt von das_habitat können alle Macher*innen, Profis oder Laien, ihre eigenen Projekte planen und umsetzen. Zum habitat gehören eine Schreinerei, eine Schlosserei und eine Siebdruckwerkstatt, sowie Co-Working-Spaces.

 

Im September 2021 ist das_habitat in das Kesselhaus am Augsburger Glaspalast umgezogen.  In den neuen Räumen bietet der Makerspace werktags eine Büro- und Werkstatt-Infrastruktur und steht an den Wochenenden allen Augsburger*innen im offenen Werkstatt-Betrieb zur Verfügung. Der neue Standort am Glaspalst bietet mit 760 qm² Maschinenhalle und 750 qm² Büro-, und Atelierflächen zusätzliche Büro- und Projekträume an. Außerdem wird das Angebot der Werkstätten um den Leichtbau, eine Goldschmiede, ein Tonstudio und vieles mehr erweitert.

Ehrenamtliche Fachberater*innen stehen allen Nutzer*innen mit Rat und Tat zur Seite. Nach einer Einweisung können professionelle Maschinen benutzt werden. Für die Bearbeitung von Holz stehen beispielsweise zwei Formatkreissägen, eine Abrichte, eine Plattensäge, eine große Tischfräse und anderes professionelles Werkzeug bereit. Wer möchte, kann das Holz oder andere Materialien über die offene Werkstatt bestellen.

Ziel des Projektes ist nicht nur das fertige Werkstück. Im habitat geht es auch darum, sich auszuprobieren, dazuzulernen und sich sozial wie kreativ auszuleben.

Hinter dem habitat steht ein buntes ehrenamtliches Team aus mehr als 35 Mitgliedern, unter ihnen Schreiner*innen, Schlosser*innen, aber auch Gestalter*innen und Physiker*innen. Ihre Vision einer offenen und gemeinschaftlichen Werkstatt haben sie mit einem gemeinnützigen Verein umgesetzt.

 

Das_habitat bietet ein Repair-Café

Bitte aktuelle Öffnungszeiten und Termine auf der Website von das_habitat nachschauen!

An jedem ersten Samstag im Monat ist von 12:00 bis 17:00 Uhr das Repair-Café im habitat geöffnet. Denn: „Kaputt ist nur ein temporärer Zustand“, finden die Macher*innen von Das_habitat. Die offene Werkstatt setzt mit ihrem Repair-Café ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und leistet ganz praktische Hilfe.

Mitgebracht werden können private (Elektro)-Geräte, Gebrauchsgegenstände, kleine Möbel, Musikinstrumente, Spielzeug, PCs, Haushalts- und Mediengeräte, sowie Fahrräder. Ehrenamtliche Reparateure helfen, den Defekt zu finden und können ihn im besten Fall sogar beseitigen. Die notwendigen Materialien und Werkzeuge stehen bereit. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt – repariert wird hier in entspannter, gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen. Nicht repariert werden Autos, Motorräder, Waschmaschinen, Kühlschränke oder Fernseher. Jede*r kann einfach vorbeikommen - ohne sich vorher anzumelden. Bei größeren Problemen gibt es im Vorfeld Infos unter reparieren@das-habitat.de.

Bitte aktuelle Öffnungszeiten und Termine auf der Website von das_habitat nachschauen:

 

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Nachhaltig Schenken

Nachhaltig Schenken
Schöne, kleine Alternativen zum Konsumrausch

Viele nehmen sich zu Weihnachten vor, dem Konsumwahn etwas entgegenzusetzen und von gekauften Geschenken abzusehen. Doch dann schenken die Freunde Plätzchen, man genießt wetterbedingt wieder mehr die Gastfreundschaft in den vier Wänden von Bekannten und möchte sich schließlich für die Aufmerksamkeiten revanchieren. So verlockend es ist, im Dekoladen oder Billigshop um die Ecke noch schnell eine Kleinigkeit zu besorgen, es gibt viele Möglichkeiten die Liebsten stattdessen mit selbst gemachten und nachhaltigen Kleinigkeiten zu überraschen. Hier ein paar Tipps:

Back- oder Trinkschokoladen-Mischung

Dabei werden die trockenen Zutaten für Kuchen, Muffins oder Trinkschokoladen in einem verzierten Altglas backfertig abgefüllt und eine kleine Rezeptkarte angehängt. Für eine Trinkschokoladen-Mischung werden zum Beispiel 1-2 TL Kakaopulver mit Schokoladentropfen, (veganen) Marshmallows, Zucker, Chili-, Zimt- oder auch Kardamompulver schichtweise in ein Fläschchen oder Glas gefüllt. Die Mischung reicht für etwa 300 ml Trinkschokolade mit heißer Milch oder Pflanzenmilch. Alle Zutaten gibt es im Reformhaus, aus biologischem Anbau oder im Fair Trade Handel.

 

Leckeres selbst Gekochtes oder süße Brotaufstriche

Über selbst gemachte Marmelade, Pesto oder Kräuteröl im hübsch verzierten Altglas freut sich sicherlich jeder. Neuer Trend: süße Aufstriche, z. B. Spekulatius-Creme, Cashew-Creme oder Chocolate-Chip-Butter. Für eine Chocolate-Chip-Butter werden 180 g Kekse mit Schokoladenstückchen im Mörser oder der Küchenmaschine zerkleinern. Hinzukommen 2-3 EL Milch und 1 EL Butter. Die Masse wird gut vermengt, in kleine Gläser abgefüllt und kaltgestellt (ergibt ca. 180 g Aufstrich). Statt Milch und Butter können auch vegane Alternativen verwendet werden. Wer Zutaten aus dem Bioladen verwendet, tut sich und der Umwelt noch mehr Gutes.

 

Stricken oder Häkeln

Das ist die wahrscheinlich zeitaufwendigste Art seine Liebsten zu beschenken. Die Klassiker wie Schal, Tasche oder Topflappen werden immer gerne entgegengenommen. Ein Trend sind derzeit Amigurumi: niedliche Tierfiguren, die auch als Schlüsselanhänger oder für ein Mobile verwendet werden können. Anleitungen sind im Internet in Handarbeitsforen oder auf Youtube zu finden. Mit Bio-Baumwolle wird das Ganze sogar noch nachhaltiger.

 

Kleinigkeiten nähen

Aus altem Stoff können schöne Kleinigkeiten wie Lesezeichen, kleine Handwärmer oder Münztäschchen für den Schlüsselbund genäht werden. Für die Handwärmer ca. 17 x 8 cm große Streifen ausschneiden und auf der Innenseite zur Hälfte falten. Die offenen Seiten ca. 0,5 cm vom Rand entfernt zusammennähen, am Ende einen ca. 2 cm großen Schlitz lassen. Den Stoffbeutel durch den Schlitz nach außen drehen, mit Reis- oder Dinkelkörner befüllen (Trichter verwenden) und schließlich den Schlitz zunähen. Die Handwärmer können vor ihrem Einsatz im Backofen, in der Mikrowelle oder am Heizkörper aufgewärmt werden.

 

Grüne Geschenke

Wer zu Hause mit einer grünen Oase gesegnet ist, kann seinen Liebsten Ableger der eigenen Pflanzen schenken. Gerade über Aloe Vera-Pflanzen freuen sich viele wegen ihrer zusätzlichen Heilungsqualitäten. Aber auch andere Zimmerpflanzen-Familien, zum Beispiel Grünlilie, Palmen oder Efeu, können durch Abnehmen und Einpflanzen der Ableger mit den Lieben geteilt werden.

 

Kostet gar keine Zeit…

Wenn die Zeit zum Do-it-yourself fehlt, kann Geld an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden. Die Spendenquittung wird dann auf den Namen des Beschenkten ausgestellt. Wer hätte nicht gerne ein Stück Regenwald im eigenen Namen gerettet?Besteht Interesse an regionalen und ökologischen Lebensmitteln, kann eine Gemüsekiste interessant sein. Bestellt wird diese in den Online-Shop der Unternehmen. Bei der Bestellung werden die Lieferadresse des Empfängers und das gewünschte Lieferdatum angeben. Der Beschenkte sollte im Liefergebiet der Gemüsekiste wohnen.

 

Nachhaltig verpacken

Wer sein Geschenk nachhaltig abrunden will verwendet als Geschenkpapier alte Zeitungen oder Zeitschriften. Geschenkbänder müssen nicht aus Plastik sein, sie können zudem aus alten Stoffen selbst produziert werden. Fortgeschrittene Verpacker verschließen ihre Geschenke ohne Klebestreifen. Die richtige Falttechnik macht’s, dazu gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen. Statt langen Klebestreifen reicht oft auch einen Tropfen Flüssigkleber.

Erstveröffentlichung dieses Textes: Dezember 2016

Ob süß oder salzig: Selbst gemachter Brotaufstrich ist das perfekte Mitbringsel! Foto: Karin Wehle
Ob süß oder salzig: Selbst gemachter Brotaufstrich ist das perfekte Mitbringsel! Foto: Karin Wehle
Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
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Turbo Trash Team-Workshop

Turbo Trash Team-Workshop

Provino Club / BITTE ERKUNDIGT EUCH, OB DER WORKSHOP STATTFINDEN KANN!
Provinostr. 35
Augsburg
upcycling-Workshop, turbo trash team, Augsburg, Foto: Patricia Brau
DIY: Gestalte ein neues Boxy-Shirt aus gebrauchten Materialien

Wer Patricia Brau noch von ihrem wunderbaren Laden keks handgemachtes kennt, kann sich freuen: Sie bietet jetzt zusammen mit Hazme Oktay im Provino-Club in Augsburg einen Turbo Trash Team-Workshop an. Die Idee ist super-nachhaltig und ihr braucht keinerlei Vorkenntnisse.

In dem Turbo Trash Team-Workshop werden ausschließlich gebrauchte Materialien verwendet: Aus schönen Stoffresten könnt ihr zusammen mit Patricia unisex-boxy T-Shirts nähen. „Das ist ganz easy, keine Sorge“, sagt Patricia. Anschließend könnt ihr euer Shirt mit Nadel und Faden verzieren. Entweder ihr bestickt es von Hand oder ihr verwendet für eure ganz individuelle Verzierung gebrauchte Perlen, Aufnäher oder Buttons.Den Schnitt von den Shirts könnt ihr mit nach Hause nehmen und mit euren T-Shirt-Ideen in Serie gehen.

 

Hazme und Patricia sind das Turbo Trash Team

Kennengelernt haben sich Patricia Brau und Hazme Oktay beim Klimawochenende des Staatstheaters Augsburg. Und weil sie fanden, dass sie gut zusammenpassen, haben sie das Turbo Trash Team gegründet. Hazme  Oktay macht unter dem Namen „Augschburger Puppe“ schon seit vielen Jahren Workshops in Augsburg. Sie hat das Nähen in ihrer Ausbildung gelernt. Patricia Brau hat sich das Sticken selbst beigebracht. Somit übernimmt Hazme in den Workshops die Näh-Anleitung und Patricia zeigt euch, wie das Sticken funktioniert. 

INFOS zum Turbo Trash Team-Workshop im Dezember:

BITTE ERKUNDIGT EUCH, OB DER WORKSHOP STATTFINDEN KANN!

Bodylotion selber machen

Bodylotion selber machen
Ein Tipp zum Plastikvermeiden
Bodylotion selbst machen

Weniger Plastik ist besser für Gesundheit und Umwelt. Dieser Tipp für selbstgemachte Bodylotion hilft dabei, Plastik bei alltäglichen Produkten zu vermeiden.

 

Zutaten

35 g Sheabutter

25 g Mandelöl

35 g Kokosöl

10-15 Tropfen ätherisches Öl

 

Zubereitung

1. Fette in einer Metallschüssel im Ofen auf 100 Grad zum Schmelzen bringen. Mit den ätherischen Ölen mischen.Wenn das Gemisch auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, zum Festwerden in den Kühlschrank stellen.

2. Mit einem Handmixer oder Schneebesen so lange schlagen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

3. Im Kühlschrank hält sie drei Monate, ansonsten binnen vier Wochen aufbrauchen.

 

 

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Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Artikels: am 5.8.2016

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

Bodylotion selbst machen
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Besser leben ohne Plastik, Cover: oekom Verlag
Cover des Buches: Besser leben ohne Plastik, Cover: oekom Verlag
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Vertikale Gärten und grüne Fassaden für Augsburg

Vertikale Gärten und grüne Fassaden für Augsburg
Die Architektin Sabine Pfister und die Urban-Gardening-Expertin Tine Klink haben eine detaillierte Praxis-Anleitung für vertikale Gärten erstellt und erprobt. Die kostenlose Praxisanleitung gibt wertvolle Tipps.
Fassadenbegrünung, Foto: Sabine Pfister

Die Broschüre „Grüne Fassaden für Augsburg. Vertikale Gärten – planen – bauen und genießen – eine Anleitung“ enthält detaillierte Praxis-Tipps für die Realisierung vertikaler Gärten  - mit individueller Bestandsaufnahme, Pflanzenlisten und Ideen für Kletterhilfen. Sie ist jetzt kostenlos erhältlich.

 

Herbst und Winter sind wie geschaffen dafür, sich für das kommende Gartenjahr inspirieren zu lassen und neue Pläne zu entwickeln. Und warum sollten wir dabei nicht auch einmal eine ungewohnte Perspektive einnehmen? Und in die Höhe denken? Gerade wenn man mitten in der Stadt wohnt und nicht viele Quadratmeter Boden zur Verfügung hat.

 

"Wir denken an eine Dimension, die nur eine Stadt zu bieten hat und die oft als Nachteil definiert wird: die Höhe. Und auf einmal erschließen sich vielfältige zusätzliche Möglichkeiten! Der vermeintliche Nachteil wird zum Vorteil. Fassaden, leere Hauswände oder langweilige Mauern sind die Grundlage für unser grünes Augsburg – eine Stadt mit vertikalen Gärten", so die Architektin Sabine Pfister.

 

Fast alle Fassaden können grün werden

Denn fast alle Fassaden eignen sich für eine Begrünung. Im Rahmen des bundesweiten Förderprogrammes Kurze Wege für den Klimaschutz und in Zusammenarbeit mit dem Büro für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg erprobten die beiden Fachfrauen ihren Gegenentwurf zur steinernen Stadt an einem Kita-Container und einem Einfamilienhaus in Augsburg.

 

Wärmedämmung und bessere Luft

Die Argumente für begrünte Hauswände liegen auf der Hand: Sie verändern unsere Straße, unser Viertel und letztendlich auch uns. Pflanzen verbessern die Luftqualität und locken Vögeln und Insekten an. Das gesamte Quartier wird bunter, lebenswerter und menschenfreundlicher. "Ein „Grüner Mantel“ ist nicht nur schön, er spart auch Energie und verbessert das Klima. Im Sommer sorgen vertikale Gärten für schattige, kühle Straßen“, so Sabine Pfister.  

 

Sylvia und Niklas Schaab aus Göggingen mussten von diesen Argumenten nicht lange überzeugt werden: Sie beschlossen, ihr über 100 Jahre altes Haus zu begrünen und nahmen am Projekt Kurze Wege für den Klimaschutz teil. In der Praxisphase zeigte sich, dass es gut war, bei der Fassadenbegrünung auf die Expertise sowohl einer Architektin, als auch einer Urban-Gardening-Expertin zurückgreifen zu können. "Die Planung und Bestandsaufnahme war bei uns sehr wichtig. Dabei werden die Fassade, der Putz, der Haussockel und der Fassadenanstrich geprüft", erzählt  Sylvia Schaab.

 

Für die Familie war auch eine detaillierte, maßstabsgerechte Zeichnung von möglichen Begrünungs-Ideen eine gute Entscheidungshilfe. Insgesamt haben die Vorbereitungen - mit der Entfernung von Bodenplatten, dem Fassadenanstrich und der Bodenverbesserung - länger gebraucht, als erwartet. „Dafür haben wir aber eine solide Grundlage für die kommenden Jahre“, so Niklas Schaab.

 

Welche Pflanze für welches Haus?

Bei der Auswahl der Pflanzen sind unter anderem die Himmelsrichtung, die Bodenqualität, die Bewässerung und natürlich der vorhandene Platz für eine Pflanze entscheidend“, sagt die Urban Gardening-Expertin Tine Klink. "Und eine Pflanze sollte auch zum Charakter des Hauses passen“, ergänzt Sabine Pfister. Die Schaabs haben sich für Kletterrosen an der Südseite ihres freundlichen, gelben Vorstadthauses entschieden. Das unterstreicht den Charakter des Gebäudes von 1895.

 

In ihrer Broschüre haben Tine Klink und Sabine Pfister ihre Erfahrungen verarbeitet und vor allem Wert auf eine praxisnahe Beschreibung gelegt. Von kurzen Anleitungen zum Bau von Holz-Rankgerüsten, über die Auswahl der richtigen Kletterhilfe, bis hin zu praktischen Pflanzlisten, hilfreichen Links und einer „Checkliste“, wird jeder Schritt leicht verständlich begleitet. Darüber hinaus sind die beiden Begrünungsexpertinnen auch in Zukunft offen für Fragen von Interessierten.

 

In vielen anderen Städten werden vertikale Gärten bereits mit Zuschüssen für Pflanzen und Rankhilfen gefördert. Manche Gemeinden bieten auch Hilfe bei Behördengängen an. Das kann bei der Fassadenbegrünung von Mehrfamilienhäusern sehr sinnvoll sein. Denn hier sind häufig öffentliche Flächen involviert, wie etwa Gehwege. "Wir wollen mit unserer Broschüre möglichst viele Menschen - und gern auch die Stadt Augsburg - für grünen Fassade begeistern und alle Interessierten dabei unterstützen, dass in unserer Stadt bald einige vertikale Gärten in den Himmel wachsen", so Sabine Pfister.

 

INFO:

Die Broschüre „Grüne Fassaden für Augsburg. Vertikale Gärten – planen – bauen und genießen – eine Anleitung“ gibt es kostenlos:

Dieser Lifeguide-Artikel erschien am 15.Oktober  2020 auch in der Purpur, dem Magazin zu verantwortungsvollem Leben in Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

Fassadenbegrünung, Foto: Sabine Pfister
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Eine kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Sabine Pfister
Fassadenbegrünung, Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Diese kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Cynthia Matuszewski
Fassadenbegrünung, Foto: Sabine Pfister
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Eine kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Sabine Pfister
Fassadenbegrünung, Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Eine kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Cynthia Matuszewski
Fassadenbegrünung, Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Eine kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Cynthia Matuszewski
Fassadenbegrünung, Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburgs Fassaden sollen grüner werden. Eine kostenlose Broschüre hilft beim Planen und Umsetzen. Foto: Cynthia Matuszewski
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Reparieren statt wegwerfen
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HIDE
Ort

Provinostraße 52
Werkraum Augsburg, Martini Park, Halle B3
86153 Augsburg
Deutschland

E-Mail
kontakt [at] werkraum-augsburg.de

Das Kleid hat einen Riss, dem Stuhl fehlt ein Bein und der Toaster hat den Geist aufgegeben? Am besten alles wegwerfen? Denn der Neukauf kostet ja nicht viel? Denkste! In regelmäßigen Abständen öffnet im Werkraum Augsburg für einen Nachmittag das Repair Café.

Einfach alle defekten Gegenstände mitnehmen und schauen, was zu retten ist. Neben CD-Playern, DVD-Playern und anderen elektronischen Kleingeräten, werden auch Gegenstände aus Holz repariert, die Fahrradwerkstatt kümmert sich um den defekten Drahtesel und die Goldschmiedewerkstatt repariert die Lieblingskette und anderen Schmuck. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.

Das Repair-Café Augsburg wird als "Selbsthilfewerkstatt" organisiert. Einige ehrenamtliche Helfer*innen und Reparatur-Expert*innen sind vor Ort. Die Reparatur ist kostenlos, eine kleine freiwillige Spende ist möglich und natürlich höchst willkommen. Die Reparatur-Veranstaltungen sind ein Zeichen gegen die "Wegwerfgesellschaft". Hier gehts zu weiteren Infos zum Repair-Café.

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Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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