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Stadtrundgang: Zu Augsburgs Grünen Oasen

Stadtrundgang: Zu Augsburgs Grünen Oasen

Rathausplatz
86150
Augsburg
Schaezler-Palais, Augsburg, Rokoko-Garten, Grüne Oase, Ruheplatz, Innenhof, Patrizierhäuser Augsburg, Rokoko, Foto: Cynthia Matuszewski
Grünes Gold - Spaziergang zu den prachtvollen Gärten der Patrizier und den versteckten grünen Oasen mitten in Augsburg.

Grünflächen sind die heimlichen Held*innen der Städte - inmitten von Lärm und Abgasen sorgen sie für Entspannung, sind kostenlose Treffpunkte für Jung und Alt, kühlen im Sommer die aufgeheizten Häuserfluchten herunter und sind schlicht eine Freude für die Seele.

 

Schon die Patrizierhäuser hatten prachtvolle Grüne Oasen

'Grünes Gold' heißt deshalb auch eine Führung der Regio Tourismus Augsburg GmbH zu den schönsten Parks, Gärten und Innenhöfen, die Augsburg zu bieten hat. Schon in der Zeit der Renaissance waren die Gartenanlagen der Patrizier von beispielloser Pracht. Der zweistündige Spaziergang führt euch zu historischen Gärten und versteckten Grünanlagen.

 

Information: 0821- 50207-21

Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt.

Tickets: www.augsburg-tourismus.de

 

 

Mehr lesen:

Grünflachen, die heimlichen Held*innen der Stadt

Augsburger Kräutergärtlein - mit Kräutern zum Selberpflücken

Sieger des Zukunftspreises 2020: Der Protestanische Friedhof - eine Oase mitten in Augsburg

 

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Stadtrundgang: Zu Augsburgs Grünen Oasen

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Rathausplatz
86150
Augsburg
Hofgarten, Augsburg, kostenloser Ort, Barock, Rokkoko, Bücherschrank, Oase in der Stadt, Erholung, Ruhe, Grün in der Stadt, Foto: Norbert Liesz
Grünes Gold - Spaziergang zu den prachtvollen Gärten der Patrizier und den versteckten grünen Oasen mitten in Augsburg.

Grünflächen sind die heimlichen Held*innen der Städte - inmitten von Lärm und Abgasen sorgen sie für Entspannung, sind kostenlose Treffpunkte für Jung und Alt, kühlen im Sommer die aufgeheizten Häuserfluchten herunter und sind schlicht eine Freude für die Seele.

 

Schon die Patrizierhäuser hatten prachtvolle Grüne Oasen

'Grünes Gold' heißt deshalb auch eine Führung der Regio Tourismus Augsburg GmbH zu den schönsten Parks, Gärten und Innenhöfen, die Augsburg zu bieten hat. Schon in der Zeit der Renaissance waren die Gartenanlagen der Patrizier von beispielloser Pracht. Der zweistündige Spaziergang führt euch zu historischen Gärten und versteckten Grünanlagen.

 

Information: 0821- 50207-21

Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt.

Tickets: www.augsburg-tourismus.de

 

 

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Das Augsburger Kräutergärtlein am Roten Tor - eine grüne Oase mitten in der Stadt. Foto Cynthia Matuszewski
Grünes Gold - Spaziergang zu den prachtvollen Gärten der Patrizier und den versteckten grünen Oasen mitten in Augsburg.

Grünflächen sind die heimlichen Held*innen der Städte - inmitten von Lärm und Abgasen sorgen sie für Entspannung, sind kostenlose Treffpunkte für Jung und Alt, kühlen im Sommer die aufgeheizten Häuserfluchten herunter und sind schlicht eine Freude für die Seele.

 

Schon die Patrizierhäuser hatten prachtvolle Grüne Oasen

'Grünes Gold' heißt deshalb auch eine Führung der Regio Tourismus Augsburg GmbH zu den schönsten Parks, Gärten und Innenhöfen, die Augsburg zu bieten hat. Schon in der Zeit der Renaissance waren die Gartenanlagen der Patrizier von beispielloser Pracht. Der zweistündige Spaziergang führt euch zu historischen Gärten und versteckten Grünanlagen.

 

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Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt.

Tickets: www.augsburg-tourismus.de

 

 

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Schaezler-Palais, Augsburg, Rokoko-Garten, Grüne Oase, Ruheplatz, Innenhof, Patrizierhäuser Augsburg, Rokoko, Foto: Cynthia Matuszewski
Grünes Gold - Spaziergang zu den prachtvollen Gärten der Patrizier und den versteckten grünen Oasen mitten in Augsburg.

Grünflächen sind die heimlichen Held*innen der Städte - inmitten von Lärm und Abgasen sorgen sie für Entspannung, sind kostenlose Treffpunkte für Jung und Alt, kühlen im Sommer die aufgeheizten Häuserfluchten herunter und sind schlicht eine Freude für die Seele.

 

Schon die Patrizierhäuser hatten prachtvolle Grüne Oasen

'Grünes Gold' heißt deshalb auch eine Führung der Regio Tourismus Augsburg GmbH zu den schönsten Parks, Gärten und Innenhöfen, die Augsburg zu bieten hat. Schon in der Zeit der Renaissance waren die Gartenanlagen der Patrizier von beispielloser Pracht. Der zweistündige Spaziergang führt euch zu historischen Gärten und versteckten Grünanlagen.

 

Information: 0821- 50207-21

Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt.

Tickets: www.augsburg-tourismus.de

 

 

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Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Rathausplatz
86150
Augsburg
lifeguide-Stadtrundgang, rutaNatur, Ramona Dorner, Augsburg, unverpackt, weniger Plastikmüll
Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger leben und ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. Der Stadtrundgang zeigt wie nachhaltiges Leben in Augsburg geht.

Die Regio Tourismus Augsburg GmbH hat zusammen mit der Redaktion des Internetportals Lifeguide Augsburg einen nachhaltigen Stadtspaziergang entwickelt: die Augsburger Lifeguide-Tour.

Dieser Weg durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt es sein kann, den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu realisieren. Das ist nicht nur für Touristen interessant, auch Augsburgerinnen und Augsburger entdecken ihre Stadt ganz neu.

 

Augsburg hat größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit

Die erste Führung fand bereits am 13. April 2019 statt. Der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, war dabei. „Ich freue mich sehr, dass es diese Tour gibt. Denn Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen. Hier arbeiten und leben wir, hier verbringen wir unsere Freizeit.“

 

In Augsburg gut und ökologisch leben!

Die Stadtführung startet vor der Tourismus-Information am Augsburger Rathaus. In etwa zwei Stunden geht es zu Fuß durch Augsburgs Innenstadt. Besucht werden Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Dabei erfahren die Teilnehmenden viel über nachhaltiges Schenken, die Bedeutung von Reparieren und natürlich über reduce, reuse und recyclen. Wer seine eigene Trinkflasche mitbringt, kann an einem der zahlreichen Trinkbrunnen oder Refill-Stationen in Augsburg das außergewöhnlich gute Augsburger Trinkwasser probieren. Denn eines zeigt die Tour auch: Ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren.

Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt. Tickets: www.augsburg-tourismus.de

Individualführungen: ab 100 Euro pro Gruppe

 

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Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

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Augsburg
lifeguide-Stadtrundgang, rutaNatur, Ramona Dorner, Augsburg, unverpackt, weniger Plastikmüll
Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger leben und ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. Der Stadtrundgang zeigt wie nachhaltiges Leben in Augsburg geht.

Die Regio Tourismus Augsburg GmbH hat zusammen mit der Redaktion des Internetportals Lifeguide Augsburg einen nachhaltigen Stadtspaziergang entwickelt: die Augsburger Lifeguide-Tour.

Dieser Weg durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt es sein kann, den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit zu realisieren. Das ist nicht nur für Touristen interessant, auch Augsburgerinnen und Augsburger entdecken ihre Stadt ganz neu.

 

Augsburg hat größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit

Die erste Führung fand bereits am 13. April 2019 statt. Der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, war dabei. „Ich freue mich sehr, dass es diese Tour gibt. Denn Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen. Hier arbeiten und leben wir, hier verbringen wir unsere Freizeit.“

 

In Augsburg gut und ökologisch leben!

Die Stadtführung startet vor der Tourismus-Information am Augsburger Rathaus. In etwa zwei Stunden geht es zu Fuß durch Augsburgs Innenstadt. Besucht werden Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Dabei erfahren die Teilnehmenden viel über nachhaltiges Schenken, die Bedeutung von Reparieren und natürlich über reduce, reuse und recyclen. Wer seine eigene Trinkflasche mitbringt, kann an einem der zahlreichen Trinkbrunnen oder Refill-Stationen in Augsburg das außergewöhnlich gute Augsburger Trinkwasser probieren. Denn eines zeigt die Tour auch: Ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren.

Start: Tourismus-Information vor dem Rathaus

Führungen: 12 € pro Person, 10 Euro ermäßigt. Tickets: www.augsburg-tourismus.de

Individualführungen: ab 100 Euro pro Gruppe

 

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Rezept: Focaccia mit grünem Spargel

Rezept-Tipp von der rollenden Gemüsekiste für den Monat Mai: Spargel Focaccia
Das Mai-Rezept von der rollenden Gemüsekiste mit grünem Spargel macht Lust auf Sommer - mit Picknicks und Grillabenden.
Italienische Fladenbrot-Variante: Foccacia mit grünem Spargel und Cocktailtomaten. Foto: Ökokiste

Die italienische Fladenbrot-Variante eignet sich als Beilage zum Grillen, zum Salat oder einfach so mit einem Stück Käse. Selbst zum Picknick kommt es gerne mit.

 

Zutaten

20 g frische Hefe
500 g Weizenmehl
250 g grüner Spargel
1 rote Zwiebel oder 1-2 Schalotten oder 2 Lauchzwiebeln
100 g Cherry- oder Cocktailtomaten

 

Zutaten aus eurem Vorrat

1 EL Honig oder Zucker
300 ml warmes Wasser
9 EL Olivenöl
Öl zum Einfetten
2-3 El getrocknete oder frische Kräuter, wie
Rosmarin oder Thymian
Salz

 

Zubereitung

1. Für den Hefeteig, die Hefe mit 1 EL Honig im Wasser auflösen, 10 Minuten zugedeckt stehen lassen bis sich kleine Bläschen bilden.


2. Mehl und 1 TL Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Hefemischung einrühren und zusammen mit 4 EL Öl in 5-10 Minuten zu einem glatten und elastischen Teig verkneten. Der Teig bleibt recht klebrig. Den fertigen Teig in einer Schüssel mit 1 EL Öl einreiben und abgedeckt bis zur doppelten Größe gehen lassen. Das dauert in einem warmen Raum etwa 1 Stunde.


3. Inzwischen den Spargel waschen und holzige Enden abschneiden. Dicke Stangen der Länge nach halbieren. Zwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Tomaten in Scheibchen schneiden.


4. Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Öl bepinseln oder mit Backpapier auslegen.


5. Den Hefeteig noch einmal gut durchkneten, dann auf das Backblech legen und mit den Handflächen flachdrücken, bis der Teig bis zum Rand des Bleches reicht. Restliche 4 EL Öl auf dem Teig verteilen und den Teig gleichmäßig mit den Fingerspitzen eindrücken. Nochmals 20 Minuten lang ruhen lassen.


6. Mit dem Spargel, den Tomaten und den Zwiebeln belegen, Kräuter und Salz darüber verteilen. 20 Minuten goldgelb backen.

 

Tipp

Lecker schmeckt es, wenn man dem Teig 2-3 kleingeschnittene Bärlauchblätter hinzufügt. Der Teig kann auch vor dem Spargel mit kleingeschnittenem Camembert belegt werden. Blütensalz passt wunderbar zu dieser Focaccia. Sehr aromatisch wird sie mit Würzöl Zitrone.

 

Kalorien und Co

  • Für 1 Blech
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Zubereitungszeit: 30 Minuten plus Ruhezeit / 20 Min. Backzeit

 

Pro 100 g:

  • 1064 kJ / 254 kcal
  • F: 22 g, davon 15 g gesättigte Fettsäuren
  • K: 50,4 g, davon 9 g Zucker
  • E: 8,9 g
  • Salz: 1,3 g

 

Rezept: Die rollende Gemüsekiste

Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept zur Verfügung gestellt hat. Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben. Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

 

 

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Kauft regionale Lebensmittel

Kauft regionale Lebensmittel
Lasst nicht zu, dass unsere regionalen Lebensmittel-Betriebe aufgeben müssen. Challenge: „Regional ist meine neue Lebensmittel-Norm“
Spargel, Foto Pixabay

Für diesen Artikel gibt es keine einfache Einleitung. Na klar, wir könnten jetzt sagen: Leute, es ist Mai, also die Zeit, auf die wir uns alle gefreut haben – es gibt frische Erdbeeren und frischen Spargel, die Tage werden länger, es wird gegrillt und gepicknickt. Alles schön. Wir leben in der Fülle. Und wir könnten dann anmerken: Denkt daran, kauft möglichst regionale Produkte, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse von regionalen Anbietern – denn es gibt so unglaublich viele und tolle Unternehmen in unserer Region. Hier geht‘s zur Lifeguide-Karte


Aber diesmal reicht ein „möglichst regional einkaufen“ nicht aus – nicht für unsere Lebensmittelbranche vor Ort. Bei vielen kleinen, bäuerlichen Betrieben, bei regionalen Lebensmittelherstellern oder Läden geht es gerade um’s Ganze. Um die Existenz, um den Familienbetrieb, um die Genossenschaft.  Sie haben sich mit Ach und Krach über die Corona-Zeit gerettet, kämpfen mit hohen Energiekosten und jetzt steht ihnen der Sommer bevor – Juni, Juli und August, also die Ferienzeit. Die Kund*innen kommen seltener und weniger regelmäßig.


Viele Betriebe haben die Steigerung der Lebensmittelpreise zwar gar nicht oder nur moderat übernommen, bieten Rabatte und Aktionen an, aber trotzdem suchen die Kund*innen wieder vermehrt den Discounter auf – zum Beispiel auf der Jagd nach der billigsten Butter, dem billigsten Brot.


Dabei ist uns aufgefallen: So groß ist der Unterschied bei den meisten Lebensmitteln gar nicht. Denn gute Lebensmittel haben überall ihren Preis. Und wenn man sich einmal die Mühe macht und Produkte, Preise und den Geschmack vergleicht, spricht das Ergebnis häufig für regional, saisonal und bio! Von den kurzen Wegen, der ökologischen Landwirtschaft und der damit einhergehenden positiven Umwelt- und CO2-Bilanz einmal ganz zu schweigen. Trotzdem:


 „Das Regionale stirbt“, sagt die Bäuerin

Sie gehört zu den etablierten, alteingesessenen Betrieben im Augsburger Land. Der Grund: Wir Verbraucher*innen konsumieren zu wenig oder nur sporadisch bei unseren regionalen Betrieben. Wir sind keine regelmäßige, sichere Einnahmequelle. Einige unserer liebsten Lifeguide-Orte mussten schon aufgeben oder sind in Gefahr.


Statt „möglichst regional und saisonal“ einkaufen sollten wir uns also ein neues Ziel setzen und „immer regional“ einkaufen. Deshalb unser Appell – denkt und kauft regional. Nehmt eine neue Herausforderung an. Und handelt jetzt nach dem Grundsatz: Regional, bio, saisonal oder unverpackt einkaufen ist meine neue Lebensmittel-Norm, das neue „Normal“ beim Lebensmitteleinkauf. Im Discounter einkaufen geht mit der neuen Norm nur in extremen Ausnahmefällen. Und tragt diesen Gedanken auch in eure Vereine, Betriebe, in die Schulen und Kitas: Regelmäßige und sichere Einnahmequellen und größere Abnahmemengen sichern Existenzen – die eurer Nachbarn und damit den Wohlstand unserer gesamten Region.

Macht mit: „Regional ist normal“

Und ihr selbst: Besucht euren Wochen-Markt, radelt zum Erdbeerstand an der Straße, geht in den nächsten Hofladen, zum Imker an der Ecke oder in die Unverpackt-Läden. Das kostet vielleicht Zeit – macht aber auch Spaß! Dabei ist ein nettes persönliches Gespräch möglich und kompetente Ansprechpartner*innen beantworten gern eure Fragen.

Und belohnt werden wir alle: Mit bunten Märkten, leckerem, in der Region gebrautem Bier, mit tollen Neuerungen wie dem Klimacatering oder mit guten Alternativen zu teuren Importen: Forelle aus heimischen Seen statt Lachs, Dinkelreis statt Basmati, Kürbis statt Cashew, Kirsch-Streuselkuchen statt Mango-Tarte. Die Liste ließe sich noch fortsetzen… sogar Kichererbsen und Soja werden bereits in unserer Region angebaut. Geht einfach einmal auf Entdeckungstour!

 

Helft bitte mit, dass wir auf diese Errungenschaften aus unserer Region nicht verzichten müssen. Helft mit, dass Netzwerke, die in den vergangenen Jahren mit Engagement und Elan aufgebaut wurden, nicht kaputt gehen, bevor sie an Stärke gewinnen. Und letztendlich: bereichert euren täglichen Genuss von Lebensmitteln mit neuen, vielleicht zunächst ungewohnten Köstlichkeiten und schützt gleichzeitig Klima und Umwelt.

 

Macht mit bei der Lifeguide-Challenge

Macht mit bei der Lifeguide-Challenge: „Regional ist meine neue Lebensmittel-Norm“, erzählt uns eure Erlebnisse beim Umsetzen der Challenge und gewinnt einen von 10 Lifeguide-Reiseführern. Berichtet von euren Erlebnissen, nur noch regional einzukaufen. Was waren die Hürden, was euer Triumph? Schreibt an redaktion@lifeguide-augsburg.de. Die besten Geschichten veröffentlichen wir im Lifeguide. Einsendeschluss Sonntag, 18. Juni 2023

 

Hier findet ihr regionale Anbieter

  • HIer geht es zur Lifeguide-Karte, die euch Lebensmittelläden in eurer Nähe zeigt
  • Hier findet ihr alles rund um Lebensmittel im Lifeguide
  • Hier geht es zu den Unverpackt-Läden der Region: Unverpackt einkaufen
  • Hier findet ihr Hofläden in Augsburg, Aichach Friedberg und Augsburg Land
  • Das sind die Wochen-Märkte in unserer Region
  • Global denken, regional handeln - hier geht es zu den Weltläden
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Das neue Purpur-Magazin ist da!

Das neue Purpur-Magazin ist da!
Purpur ist das regionale Magazin rund um Werte, Heimat, Bewusstheit und Nachhaltigkeit.
Purpur, Augsburg

Das neue Purpur-Magazin ist da!


Purpur ist das regionale Magazin rund um Werte, Heimat, Bewusstheit und Nachhaltigkeit. Die Themen in der aktuellen Ausgabe:

 

  • Gartenästhetik – Stein im Garten oder Steingarten – Geschmack ist nicht alles!
  • Überblick – Treffpunkte für alle! Öffentliche Stammtische und offene Treffs in Augsburg.
  • Auszeichnung – Willkommen im Dschungel der Biosiegel.
  • Kooperieren – Für eine unserer Art gerechtere Haltung durch ein Prinzip, das auf das Gemeinsame abzielt.
  • Inspiration – Vier Augsburger:innen berichten von ihren Schritten zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
  • Sich engagieren – Integration auf Augenhöhe: Start with a Friend

Außerdem findet ihr in der neuen Ausgabe:

  • Veranstaltungskalender – Mehr als 550 nachhaltige Termine zum Mitmachen und Ausprobieren.
  • News zu nachhaltigen Themen und Kultur in Augsburg, saisonale Tipps und Genüssliches.

Holt sie euch kostenlos an unseren über 500 Verteilstellen in der Stadt.

Noch mehr Termine gibt es auf www.purpur-magazin.de.

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Fair Fashion: Nachhaltiger Shopping-Rundgang durch Augsburg

Fair Fashion: Nachhaltiger Shopping-Rundgang durch Augsburg
Fair Fashion: Wir zeigen euch, wo ihr in Augsburg faire, vegane oder Bio-Label bekommt, welche tollen Vintage-Läden unsere Stadt hat und wer in der Region produziert.
Fair Fashion

Fair Fashion ist angesagt: Unser virtueller Shopping-Rundgang zu Adressen mit fair gehandelter, bio-zertifizierter, ökologischer oder veganer Kleidung in der Innenstadt ist etwa 3.5 Kilometer lang und dauert je nach Kauf-Lust und Shopping-Laune zwei bis drei Stunden. Am Schluss des Artikels werfen wir noch einen Blick in die anderen Stadtteile Augsburgs und in die Region.

     

    Station 1: Der Weltladen Augsburg  in der Weißen Gasse 3

    Die Weltläden sind die „Mütter“ des gerechten Handels: Den Augsburger Laden gibt es seit 1980. Also starten wir unseren Rundgang hier, in dem wirklich schönen Shop in der Weißen Gasse 3. Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine gute Auswahl an bio-fairer Mode: Shirts und Pullis für Männer und Frauen, außerdem Röcke, Kleider und Tücher. Neu im Sortiment sind Mela-Sneakers, die weltweit ersten Sneakers mit Fairtrade Cotton und GOTS-Zertifizierung. Besonders beliebt sind die Basics, wie faire Unterwäsche und Socken für Damen, Herren und Kinder. Vom Bio-Baumwollanbau bis zum fertigen Shirt sind alle Herstellungs-Schritte transparent. Für die Produzent*innen, die ihre Waren über den Fairen Handel verkaufen können, bedeutet die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards eine Verbesserung ihrer Lebenssituation. Weltladen Augsburg.

    Station 2: Tourist-Information am Rathausplatz

    In der Augsburger Tourist-Information erhaltet ihr die passende Tasche für euren nachhaltigen Shopping-Rundgang: Die Augsburger RathausBag. Jede Tasche wurde aus den 1.200 Quadratmetern PVC-Mesh-Foto-Gewebe-Plane hergestellt, die 2016 das Augsburger Rathaus bei Renovierungsarbeiten verhüllte und eins zu eins die Fassade des Renaissancegebäudes zeigt. Die Designerin Natalija Ribovic hat daraus  eine kleine, feine „Linie“ mit drei urbanen Modellen kreiert, die elegante SpotBag, die gradlinige TwinBag und den Unisex-Shopper UrbanBag. Jede RathausBag ist ein Unikat, ein einmaliges „Stück Augsburg“, liebevoll genäht im inklusiven Dominikus-Ringeisen-Werk, unterstützt von „Respekt – genäht in Augsburg“ Inzwischen hat sich die „RathausBag“ zu einem wahren Globetrotter entwickelt. Sie wurde in Berlin, Hamburg, Rom, Genf, Mailand und Tokio gesehen. Vielleicht geht sie ja demnächst mit euch auf Reisen....

    Station 3: Retroarea in der Philippine-Welser-Straße 7

    In dem zweistöckigen Shop in der Philippine-Welser-Straße findet ihr Vintage-Streetwear aus den 90er und 2000er Jahren. Jedes einzelne Teil wird per Hand auserwählt, auf Qualität und Originalität geprüft und  gereinigt. Retroarea bietet sowohl gut erhaltene Markenartikel – beispielsweise von Ralph Lauren, Prada, Adidas, Dickies oder Champion – als auch unbranded Vintage-Mode.

    Die Klamotten von Retroarea werden unter anderem bei Privatanbieter*innen gekauft. Ihr könnt hier also eure gut erhaltene Marken-Kleidung weiterverkaufen. Die "Pieces" müssen eine gewisse Grundqualität und Haltbarkeit erfüllen, aber kleinere Mängel wie Löcher oder Druckmängel werden von lokalen Näher*innen und Druckereien behoben. Die Devise von Retroarea lautet, so viele Klamotten wie möglich zu verwerten. Vor einiger Zeit hat Retroarea „Retroarea reworked“ vorgestellt. Hierfür werden beispielsweise alte, kaputte Hosen zu einer Tragetasche zusammengenäht. In dieser Upcycling-Abteilung von Retroarea entstehen außerdem neue Shirts, Hosen, Jackets und vieles mehr.

    "Wer sich bei uns ein Retroarea-Reworked Kleidungsstück holt, trägt automatisch einen bedeutenden Teil zur Nachhaltigkeit bei, was schon immer unser Hauptziel war und bleibt."

    Marius, David und Simon von Retroarea Augsburg.

    Station 4:  manomama in der Steingasse 10

    Hier gibt es tolle Basics made in Germany: Shirts, Jeans, Pullis und Kleider. Außerdem Gürtel und Accessoires. Sina Trinkwalder mit ihrer Firma manomama dürfte den meisten Augsburgerinnen und Augsburgern ein Begriff sein. 2010 hat sie manomama aus dem Boden gestampft und beschäftigt heute 150 Frauen, die auf unserem Arbeitsmarkt als „unvermittelbar“ galten. Am Willy-Brand-Platz, hinter der Citygalerie, nähen diese Frauen für einen Einheitslohn Stofftaschen und die eigene manomama-Kollektion. Gesponnen, gewebt, gefärbt und gestrickt wird in Nordrhein-Westfalen, entworfen und genäht in Augsburg. Verarbeitet werden Baumwolle aus Tansania (von einem Raingrow-Projekt) und Augsburger Merino-Wolle.  Mehr über manomama in unserem Lifeguide-Interview mit Sina Trinkwalder

    "Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für mich: so zu wirtschaften, dass nicht der Kunde glücklich ist, sondern dessen Enkel."

    Sina Trinkwalder, manomama

    Station 5: glore in der Grottenau 2

    Be green in any colour you like... so lautet das Motto von Glore. Der Name steht für globally responsible fashion. Wer Lust auf einen wirklich ästhetischen Shopping-Genuss hat, kann hier auf 160 qm Verkaufsfläche guten Gewissens in moderner, ökologisch nachhaltiger und fair gehandelter Mode für Damen und Herren schwelgen. Darüber hinaus findet man bei Glore Schuhe, Accessoires, Schmuck, Taschen und Beauty Produkte.

     

    Alle bei Glore geführten Labels sind mit dem GOTS & FAIR WEAR zertifiziert: Das heißt, die komplette Produktionskette, vom Anbau der Rohstoffe bis zur Endverarbeitung, ist ökologisch und fair. Außerdem haben alle Materialien Bioqualität. Dazu gehören Baumwolle, pflanzlich gegerbtes Leder, Modal, Leinen, Hanf, Tencel, recyceltes PET, Kork und Wolle. Eine Besonderheit sind die Winterjacken von Knowledge Cotton Apparel aus Dänemark. Der Hersteller fertigt die Jacken aus recyceltem PET und gewinnt die Fasern aus gebrauchten Wasserflaschen. Auch der Materialmix der Schweizer Marke FREITAG, aus Leinen, Hanf und Modal, ist außergewöhnlich: Er ist zu 100% kompostierbar.

    Mit Simone Kunz haben wir übrigens eine kundige und engagierte Ladeninhaberin nach Augsburg bekommen. Fragt sie beim Shoppen ruhig alles, was ihr zum Thema nachhaltige Mode wissen möchten - sie kennt viele interessante Details.  Mehr über Simone Kunz in unserem Lifeguide-Interview.

    Station 6: Suslet Outlet in der Ludwigstraße 16

    Das erste faire und nachhaltige Outlet der Welt. "Kein Kleidungsstück bleibt zurück!", lautet das Credo der Gründer Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei. Die beiden haben sich in unserer Stadt bereits mit ihrem nachhaltigen Streetwear-Label Degree Clothing einen Namen gemacht. Das Suslet Outlet bietet nachhaltig und fair produzierte Produkte von beliebten Bio-Marken zu stark reduzierten Preisen (immer zwischen 30-70% Rabatt) für Frauen, Männer und Kinder an. Verkauft werden verschiedenste Teile vergangener Kollektionen und B-Ware sowie Schuhe, Accessoires, Food, Deko und Bio-Kosmetika. Von Anfang an dabei sind unter anderem die Marken wie Vatter, Ethletics, Greentee, NaraFood, Feuervogl, Life Tree, Degree Clothing ... Die Vision ist es, neue Maßstäbe zu setzen, denn nachhaltiger Konsum soll zur Selbstverständlichkeit werden.

    Hier geht's zum Interview mit Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei.

     

    Degree - faire Streetwear aus Augsburg im SUSLET

    Bei Suslet gibt es auch faire Streatwear vom Augsburger Label Degree Clothing, hinter dem auch die beiden Augsburger Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle stecken. Die Biobaumwolle für ihre Kollektion stammt aus der Türkei, Produktion und Verarbeitung finden unter fairen Bedingungen in Portugal statt und der letzte Feinschliff wird hier vor Ort in Augsburg vorgenommen. Zu ihrem Angebot gehören hauptsächlich Frauen- und Männeroberbekleidung mit kleinen optischen Details und speziellen außergewöhnlichen Funktionen. Zum Beispiel ein Shirt, das sich in einen Beutel verwandeln lässt oder der „Hooder Helicopter“ von Degree, ein Pullover an dessen Kapuze ein Holz-Propeller befestigt ist. Die degree-Mützen werden im Textilmuseum gestrickt.

    Hier kommt ihr direkt zum Online-Shop. Und warum Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle wie ein Schweizer Taschenmesser funktionieren, erfahrt ihr im Lifeguide-Interview mit den degree-Machern.

    Station 7: Onimos am Obstmarkt 11

    Seit 2015 bekommt ihr bei ONIMOS ausgewählte Vintage-Kleidung. Dort seht ihr, dass Slow Fashion vielseitig sein kann: von schlicht und sportlich bis hin zu glamourös. Die aus den 70ern, 80ern, 90ern und 2000ern stammende Mode wird von ONIMOS für euch aus der ganzen Welt handverlesen und findet sich im Store zusammen. Auch dafür steht die Wortneuschöpfung ONIMOS, die sich aus den lateinischen Wörtern „omnis" und „animus" zusammensetzt und „die Seelen von uns allen" meint. Mittlerweile gibt es ONIMOS nicht nur in Augsburg. Ebenso in London an der Brick Lane ist ein ONIMOS für euch da. Auch dort stehen euch die Türen immer offen!  

    Mehr über das Shopping-Gefühl bei ONIMOS in unserer Lifeguide-Reportage "Entschleunigte Mode".

    Station 8: Dear Goods vegane Mode in der Frauentorstraße 7

    "Buy less – choose well..." so lautet das Motto von Dear Goods. Ein guter Rat, den neuerdings viele Menschen befolgen: Sie kaufen bewusst nur noch sehr wenige „Lieblingsstücke“, die sie oft und gern tragen. Die Kleiderschränke werden dadurch übersichtlicher, die Regale sind luftig leer. Diese angenehme Reduktion strahlt auch der Laden von Dear Goods aus. Hier sind alle Produkte menschen-, tier- und umweltfreundlich, also „Fair + Bio + Vegan“.

    "Mode macht Spaß. Noch mehr Spaß macht Mode, wenn man Verantwortung übernimmt. Und so wird eine schöne Tasche noch schöner, wenn weder Menschen noch Tiere leiden mussten und auch die Umwelt möglichst unversehrt bleibt."

    Philosophie von DearGoods

    Station 9: Latztruhe, Metzgplatz 3 

    In diesem hellen und freundlich eingerichteten Laden an der Stadtmetzg findet ihr ökologische Baby- und Kinderkleidung. Allein das Anschauen macht schon sehr viel Spaß: Hier gibt es Strampler, Kleidchen, Babyschuhe, Babytragesystemen (auch Babytragetücher), naturfreundliche Geschenke und vieles mehr. Für Julia Lauterbach, die Inhaberin der Latztruhe, haben die zertifizierten Standards von GOTS (Global Organic Textile Standards) und vom IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) höchste Priorität. Dazu gehören Reinheit und ökologische Qualität für die bei ihr angebotenen Kindermode, aber auch soziale Verantwortung für die Angestellten in der Produktion.  Kund*innen finden in der Latztruhe ausschließlich Kleidung aus 100% Biobaumwolle, von ausgesuchten Hersteller*innen und Lieferant*innen, deren Produkte und Produktion ausnahmslos dem ökologischen Gedanken verschrieben sind. Mit der ökologischen Baby- und Kinderkleidung gewährleisten Eltern nicht nur, dass die Kleidung ihrer Kinder vollständig schadstofffrei ist, sondern sie tragen auch zur Verbesserung von Umwelt und der Arbeitsbedingungen bei.

    Station 10 : Blütenstern, Barfüßerstraße 8

    Mit einem freundlichen „Hereinspaziert“ empfängt die kleine Boutique Blütenstern ihre Kundinnen und lockt mit Kleidern, Röcken, Blusen und Strickjacken in einem entspannten, urbanen Look. Alles lässt sich mit (beinahe) allem kombinieren. Mal ist das Outfit strahlend bunt, mal zurückhaltend und funktional. Taschen und Accessoires runden das Bild ab. Die Besitzerin Marieanne Dolp legt größten Wert auf ökologische Standards und faire Arbeitsbedingungen. Sie bietet vor allem nach GOTS zertifizierte Bekleidung von namhaften Labeln an, wie etwa Nix, Lana, Madness oder Dorothee Lehnen. Und da die Friseurmeisterin keine halben Sachen macht, gibt es gleich nebenan das komplette Pflegeprogramm mit Naturkosmetik.

    Station 11: Vinty’s Oberer Graben 4

    In diesem Second-Hand-Laden der aktion hoffnung kommen Vintage-Liebhaber*innen und Retro-Fans voll auf ihre Kosten. HIer gibt es alles, was das Herz begehrt: Hochwertige Vintage-Kleidung, Schuhe, Accessoires eine große Auswahl an Jeans, Markenkleidung und andere Second-Hand-Schätzchen. Ihr wollt vor dem Shoppen euren Schrank leeren? Kleiderspenden sind bei vinty's willkommen.

    Station 12: Life Tree Oberer Graben 15

    Life Tree setzt sich für eine nachhaltige und bewusste Lebensweise ein, bei der jeder Mensch Verantwortung für Natur und Umwelt übernehmen soll. Kernstück des Life-Tree-Designs sind die kunstvoll gezeichneten Bäume von Martin Benedek. Sie zieren die fair gehandelte und ökologisch produzierte Life-Tree-Kollektion.

    Die Textilien bestehen zu 100% aus biologischer Baumwolle. Ein angenehmer Tragekomfort wird durch den Zusatz der natürlichen Fasern Modal (Buchenfaser) und Tencel (Eukalyptusfaser), sowie Bambusfaser erreicht. Zum Sortiment von Life Tree gehören außerdem Rucksäcke.

    "Der Baum in seinen vielen Variationen trägt das Lebensgefühl auf jedem Kleidungsstück nach außen."

    Credo von Life Tree

    Station 13: Runners Shop in der Bäckergasse 1

    Wer jetzt noch Energie hat und auch beim Sport nicht auf faire Kleidung verzichten will, wird beim Runner’s Shop fündig. Laufshirts, - hosen und – jacken von Kossmann werden größtenteils in Deutschland gefertigt. Auch die Grundstoffe stammen aus Deutschland, Italien oder Österreich.

    Mehr über faire Sportbekleidung

    End-STATION: Weißen Gasse 3: Werkstatt Solidarische Welt 

    Unser Bummel durch Augsburgs Innenstadt endet in der Weißen Gasse 3, bei unserem Ausgangspunkt. Hier ist nicht nur der Weltladen, sondern im 1. Stock auch die Werkstatt Solidarische Welt, eine gute Anlaufstelle für alle, die noch mehr Hintergrundwissen benötigen. Die WSW stellt Informationen, Materialien und Aktionen rund um Kleidung und Textilien zur Verfügung. Hier gibt es Bücher, Filme und Infos zu Arbeitsbedingungen, Siegeln und Fairem Handel. Außerdem Wissenswertes über Baumwolle, die "Globalisierung im Kleiderschrank" oder Altkleidercontainer. Auch Führungen durch den Weltladen, ein „Kolonialer Stadtrundgang“ oder eine nachhaltige Shopping-Tour gehören zum Angebot. Außerdem können Workshops und Vorträge gebucht werden.

     

    Diese Shops finden wir auch toll:

    Zirbel 13: Second-Hand-Laden mit künstlerischem Flair. In der Klinkertorstraße 13  gibt es ein großes Angebot gut erhaltener Markenbekleidung.

    Kleidsam: Bei Kleidsam am Perlachberg gibt es witzige Einzelstücke von angesagten Designer*innen.

    Doris Limmer: Die Modistenmeisterin Doris Limmer stellt kreative, flippige und extravagante Hüte und Mützen her – aus neuem Material und Upcycling-Material

     

     

    Am Stadtrand von Augsburg:

    Sozialkaufhäuser: Natürlich gehören die beiden Sozialkaufhäuser mit ihrem großen Angebot an preiswerter Mode mit zu unseren Shopping-Tipps:

    Im Norden, in der Hirblinger Straße, finden Sie das SozialKaufhaus Augsburg. Im Süden, im Tal 8, befindet sich das Sozialkaufhaus Contact.

    Speziell für Kinder gibt es außerdem die Second-Hand-Läden Katze, Just for Kids und Mini Klamotti.

    Rot-Kreuz-Lädle:  Mode aus erster und zweiter Hand in Pfersee, Lechhausen, Oberhausen, Göggingen, Bobingen und Gessertshausen.

     

     

    Ein Blick in die  Region:

    Schöffel: Das Schwabmünchner Unternehmen stellt Outdoor- und Skibekleidung her. Schöffelsetzt in der Produktion auf hohe soziale Standards und bei den Materialien auf Nachhaltigkeit. Im jährlich erscheinenden Sustainability Report gibt das Unternehmen detailliert Auskunft darüber.

    Tatonka: Der Dasinger Rucksackhersteller produziert in Vietnam nach europäischen Standards. Jeden Freitag öffnet das Werk in Ho Chi Minh City Interessierten seine Tore. Die Lifeguide-Reportage "Ein Tag bei Tatonka in Vietnam" findet ihr hier.

    Weltläden: Auch in der Region Augsburg gibt es einige sehr gut bestückte Weltläden: Sie sind in Aichach, Bobingen, Friedberg, Königsbrunn und Schwabmünchen.

    Momelino: Ökologische Mode speziell für werdende Mütter bietet Momelino in Bobingen.

    diedaa: Und für kleine Füßchen sind die knuddeligen Kinderschuhe von diedaa in Friedberg perfekt.

    Wundertüte: Second-Hand gibt es in der Wundertüte

    Fairkauf der Sozialzentren der Caritas: Second-Hand Kleidung für Damen, Herren und Kinder. In Meitingen, Königsbrunn und Gersthofen.

     

    INFO:

    Hier stellen wir euch die wichtigsten Textilsiegel vor, an denen ihr wirklich saubere und umweltfreundliche Kleidung erkennt.

    Hier haben wir allgemeine Tipps zum Kleiderkauf für euch zusammengestellt.

     

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    Erstveröffentlichung dieses Beitrages im Lifeguide: 21. Juli 2020

    Leihen statt kaufen - das geht auch mit festlicher Kleidung! Foto Pixabay
    Leihen statt kaufen - das geht auch mit festlicher Kleidung! Foto Pixabay
    diedaa: Krabbelschuhe frei von allergieauslösenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Foto: diedaa
    diedaa: Krabbelschuhe frei von allergieauslösenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Foto: diedaa
    Doris Limmer, Upcycling, Pelz-Upcycling, Persianer, Nerz, Augsburg, Hutwerkstatt, Hüte, Kappen, Hauben, alte Pullover upcyclen, Modistin, Foto: Cynthia Matuszewski
    Ein Hauch aus Federn... diesen Hut hat die Modistin Doris Limmer in ihrer Hutwerkstatt in Augsburg gefertigt. Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Krawattentaschen des Sozialkaufhauses contact in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Krawattentaschen des Sozialkaufhauses contact in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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