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Tue Gutes und rede darüber

Tue Gutes und rede darüber
Interview mit Rica Friedl, Geschäftsführerin des Biohotels Bayerischer Wirt
Rica Friedl, Biohotel Bayerischer Wirt, Augsburg, Gemeinwohlökonomie, Biohotel, Foto: Sylvia Schaab

Rica Friedl ist Geschäftsführerin des Bio Hotel Bayerischer Wirt. Das Familienunternehmen ist nicht nur Augsburgs einziges Biohotel, sondern hat auch als einziges Unternehmen in Augsburg einen Gemeinwohlbericht verfasst. Das ist intensive Arbeit, die neue Einblicke verschafft und hilft, das Hotel noch nachhaltiger zu gestalten. Es lohnt sich, sagt Rica Friedl.

 

Steckbrief: Rica Friedl geboren in Riesa in Sachsen, Geschäftsführerin des Biohotels Bayerischer Wirt, gelernte Erzieherin, Ernährungsberaterin, 3 Kinder. Sie ist naturnah auf dem Land aufgewachsen und liebt ihren Beruf im Gastgewerbe, weil man auf so viele offene Menschen und Geschichten trifft, die den eignen Horizont erweitern.

 

Sylvia Schaab: Zelt oder Hotel? Wo haben Sie als Kind am liebsten übernachtet?

Rica Friedl: Als Kind habe ich am liebsten im Zelt in der Natur übernachtet.

 

Und heute?

Wir fahren gerne in andere Biohotels in Europa. Zum einen wollen wir erfahren, wie die anderen Hoteliers Nachhaltigkeit umsetzen und der freundschaftliche Austausch zu unseren Kollegen ist uns sehr wichtig. Aber auch weil wir in allen Bereichen nachhaltig leben wollen: Wir kaufen zu 100 Prozent Biolebensmittel, nutzen Ökostrom, fahren ein E-Auto und machen eben ökologischen Urlaub.

 

Waren Sie und Ihre Familie schon immer nachhaltig veranlagt?

Die Familie meines Mannes hatte früher direkt am Gasthof die Landwirtschaft. Meinem Mann war es schon immer wichtig, dass es den Tieren gut ging und so war es gut, dass wir unser Fleisch direkt nutzen konnten.

Die Überzeugung, dass Regionales und Umweltverträgliches besser für uns ist, hat uns dazu geführt, das Stück für Stück im Hotel umzusetzen. Als es 2006 dann die Möglichkeit gab, ein Biohotel zu werden, haben wir das gemacht. Dabei haben wir Essen und Getränke zu 100 Prozent auf Bio umgestellt.

Erst war es schwierig, alle Zutaten aus der Region zu bekommen. Mittlerweile gibt es zum Glück biologische Einkaufsgemeinschaften, die alles anbieten, das wir brauchen. Natürlich benutzen wir auch ökologisch Wasch- und Reinigungsmittel, Biostrom und -Gas. Bisher haben wir haben 50 Prozent unserer Zimmer biologisch renovieren lassen. Wir haben die Wände ökologisch verputzt und mit Keimfarben gestrichen. Selbst die Gardinen sind biologisch und das war ziemlich schwierig zu bekommen. Doch nun sind unsere Räume völlig schadstoff- und chemiefrei. Das gleich gilt für unsere Kosmetikabteilung. Dort arbeiten wir nur mit Naturkosmetik.

 

Den Gemeinwohlbericht anzufertigen war eine tolle Geschichte und hat das Unternehmen verändert.

Rica Friedl, Geschäftsführerin Biohotel Bayersicher Wirt

Und was hat Sie dann dazu veranlasst, einen Gemeinwohlbericht zu schreiben?

Es war die logische Konsequenz aus unserer Arbeit. So messen wir schon lange unseren ökologischen Fußabdruck – das ist schon fast ein Wettbewerb unter uns Biohotels. Dann las ich immer wieder über das Thema Gemeinwohlbericht und 2016 merkte ich dann: Jetzt ist die Zeit reif, jetzt gehen wir es an! Die Gemeinwohlökonomie ist eine alternative Wirtschaftsordnung, die verfassungsrechtlich festgelegte Werte wie Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Nachhaltigkeit oder Demokratie berücksichtigt. Einen Gemeinwohlbericht anzufertigen war schon eine tolle Geschichte und hat das Unternehmen auch verändert. Zum Glück stand die ganze Familie hinter mir und gemeinsam mit meinem ältesten Sohn, der auch im Hotel mitarbeitet, haben wir den Bericht in 160 Stunden ausgearbeitet.

 

Wie ist es Ihnen dabei ergangen?

Die viele Arbeit hat sich wirklich gelohnt und wir haben viel gelernt. Es gibt viele Bereiche, die hatten wir gar nicht so auf dem Schirm: Für den Gemeinwohlbericht muss man ja auch die gesamte Lieferkette der Zulieferer durchleuchten. Als ich unseren Steuerberater den Fragebogen übergab, war er nicht sicher, ob wir das wirklich alles wissen müssen. So sollte er beispielsweise angeben, ob er Ökostrom bezog. Viele hinterfragen solche Dinge gar nicht, bis jemand tatsächlich danach fragt. Es ist, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft, der Wellen schlägt. Es bringt die Menschen zum Nachdenken. Das wiederum setzt etwas in Bewegung.

 

Wie hat sich der Gemeinwohlbericht auf das Unternehmen ausgewirkt?

Nach biologischen Grundsätzen zu arbeiten, ist eine gute Grundlage für die Gemeinwohlökonomie. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem man sagt: Jetzt schaue ich aus meiner Welt raus und auch ganz tief bis zu den Wurzeln. Gemeinsam mit fünf anderen Biohotel-Besitzern in Bayern und einem Begleiter von der Gemeinwohlökonomie haben wir mehr als ein Jahr unsere Unternehmen genau angeschaut und den Bericht erarbeitet. Dabei sind wir als Gruppe eng zusammengewachsen. Wir haben uns untereinander sehr gut unterstützt und jeder ist für sich gewachsen. Und so war diese Zeit sowohl ein Reifeprozess als auch eine gute Grundlage für die Zukunft. Denn mit dem, was wir erarbeitet haben, können wir unsere Hotels noch nachhaltiger machen.

 

Was haben Sie im Prozess alles gelernt?

Wir haben durch den Bericht einen ziemlich guten Einblick bekommen, was wir eigentlich schon alles für das Gemeinwohl tun. Es heißt ja immer „Tue Gutes und rede darüber“ … das können wir jetzt tatsächlich umsetzen. Für uns war Vieles selbstverständlich, dass wir jetzt unter einen anderen Blickwinkel betrachten. So beschäftigen wir immer wieder Praktikanten von der benachbarten Förderschule und unserer Mitarbeiter können kostenlos unsere Salzgrotte, Sauna und Massagen nutzen. Wir sehen nun vieles unter einem anderen Blickwinkel. Der Bericht setzt viel im Kopf in Bewegung und erweitert den Horizont. Und er regt auch dazu an, Abläufe zu ändern.

 

Und was zum Beispiel?

Wir mangeln unsere Wäsche wieder selbst. So stellen wir sicher, dass dafür Ökostrom verwendet wird. Zudem erleichtert es die Prozesse, wenn die Wäsche im Haus ist. Mittlerweile ist die Mangel zum Kommunikationsmittel geworden. Damit hätte ich nie gerechnet. Ich sah mich schon als Einzige bei dieser Tätigkeit. Doch stattdessen haben sich viele Mitarbeiter freiwillig dazu bereit erklärt. Sie machen das gern, denn dabei kommen sie miteinander ins Gespräch. Das schafft Verbundenheit untereinander. So etwas ist dann wirklich ein unerwartetes Geschenk. Überhaupt arbeiten die Menschen gerne bei uns. Wir haben als Familienbetrieb kein Problem Mitarbeiter zu finden und könnten mehr Auszubildende beschäftigen als wir Kapazitäten haben.

 

Was ist anders im Bayerischen Wirt?

 

Bei uns geht es eben sehr familiär zu. Gäste sowie Mitarbeiter merken und schätzen es, dass wir uns um die Umwelt sorgen.

Als Green Meeting Hotel kommen viele nachhaltige Firmen zu uns, um Tagungen abzuhalten. Vor allem am Wochenende sind dann Gäste in unserem Haus, die unser biologisches Angebot und Wellness-Anwendungen nutzen wollen. Und, bei uns ist die ganze Familie involviert. Die beiden großen Kinder arbeiten mit und selbst meine Schwiegermutter kommt mit ihren 87 Jahren fast täglich vorbei und erzählt, wie es war, als ihr Opa den Gasthof aufgebaut hat. Ins Restaurant kommen auch viele lokale Stammgäste, die mit uns auch den ganzen Weg zum Biohotel mitgegangen sind. Von Familienfeiern bis hin zu gemütlichen Abendessen oder Firmenfeiern sind wir für unsere Gäste da.

 

Waren Sie schon immer im Gastgewerbe tätig?

Ursprünglich habe ich Erzieherin gelernt. Seitdem habe ich viel dazu gelernt, wie etwa Ernährungsberatung. Das hilft mir auch meine Arbeit im Gasthof besser zu machen. Heute bin ich sehr froh im Gastgewerbe zu arbeiten. Man trifft so viele unterschiedliche Menschen in kürzester Zeit. Jeder ist aufgeschlossen und erzählt seine eigene Geschichte. Dabei kann man so viel dazu lernen und seinen Horizont erweitern. Auch die unterschiedlichen Reaktionen der Menschen sind sehr spannend. Das ist so faszinierend für mich und gibt es fast nur in der Gastronomie.

 

Was würden Sie ändern, wenn Sie Bürgermeisterin von Augsburg wären?

Ich würde die Stadt nachhaltiger gestalten. Ich denke, in Augsburg ist bereits vieles vorhanden, es wird nur nicht nach außen getragen. Das ist der große Vorteil des Gemeinwohlberichts. Dadurch werden Dinge sichtbar und können dann nach außen getragen werden. Frei nach dem Spruch: „Tue Gutes und rede darüber!“

 

TIPP:

Wer mehr über die Gemeinwohlökonomie und das Hotel Bayrischer Wirt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen zur VHS Veranstaltung am 20. Mai um 17 Uhr. 

 

Hier geht es zu Gemeinwohl-Ökonomie, Regionalgruppe Augsburg

Kontakt: augsburg@list.ecogood.org

Dieses Interview erschien bereits im Dezember 2018 im Lifeguide.

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren:

Ein spannendes Interview mit Michael Schnitzlein zum Thema Gemeinwohlökonomie findet ihr auch auf der Website Aufgeklärtes Herz.

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Die Kosmetikerin Hermine Fritsch behandelt Gesicht und Körper ausschließlich mit Naturkosmetik von Dr. Hauschka
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Kappeneck 20
86152 Augsburg
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info [at] herminefritsch-naturkosmetik.de

Nur einen Katzensprung von der Augsburger Fuggerei entfernt - zwischen Jakoberwall und Fuggerei - liegt das helle Studio der gelernten Naturkosmetikerin Hermine Fritsch.

In ihrer Praxis dreht sich alles um Wellness, Entspannung und gesunde Haut. Hermine Fritsch verwendet für ihre Gesichts- und Körperbehandlungen ausschließlich Produkte von Dr. Hauschka.

Ganz ohne Chemie und basierend auf Heilpflanzen tut Dr. Hauschka Naturkosmetik nicht nur der Haut, sondern auch der Umwelt gut. Für die Pflegeprodukte werden nur ausgewählte Heilpflanzen aus biologischem Anbau verwendet, die die Haut dabei unterstützen sich selbst zu versorgen und zu regenerieren.

 

Der Mensch in seiner Ganzheit

Bei Hermine Fritsch wird aber nicht nur die Haut  behandelt. Zu ihren Leistungen gehören auch Gesichts-, Klang-, Aromaöl- und Fussreflexzonenmassagen. Die Behandlungen fördern die Regeneration und das Wohlbefinden, sodass der gesamte Körper im Einklang mit sich selbst ist. Eine weitere Besonderheit sind die Workshops zu Gesichtsgymnastik, die das Gesicht entspannen und Falten vorbeugen.    

 

INFO:

  • Hermine Fritsch - Naturkosmetik
  • Termine bitte telefonisch vereinbaren: 0821 - 780 904 69 oder 0151-522 637 62
  • Ihr könnt bei Hermine Fritsch auch Produkte von Dr Hauschka bestellen - sie werden per Boxbote geliefert.
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Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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Friseurmeisterin Stella Kadigkas verwendet Shampoo ohne Silikone, Naturfarben ohne mineralische Öle und alles tierversuchsfrei!
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Müllerstraße 6
86153 Augsburg
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info [at] bio-friseur-styliani.de

Shampoo ohne Silikone, Naturfarben ohne mineralische Öle und alles tierversuchsfrei – mit diesen Produkten arbeitet Friseurmeisterin Stella Kadigkas in ihrem Salon. Gerne schneidet sie auch Zöpfe ab, die sie für Perücken für an Leukämie erkrankten Kindern spendet.  

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Di-Fr 9-18
Sa 8.30-14
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Wer Naturkosmetik kauft, kann sicher sein, dass sich darin weder Mikroplastik noch andere fragwürdige synthetische Stoffe verstecken und natürlich der Tierschutz beachtet wird.
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Barfüßerstraße 8
86150 Augsburg
Deutschland

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info [at] bluetenstern.de

Wer Naturkosmetik kauft, kann sicher sein, dass sich darin weder Mikroplastik noch andere fragwürdige synthetische Stoffe verstecken und natürlich der Tierschutz beachtet wird. Fündig wird man im kleinen Laden von Marieanne Dolp.

Dort gibt es Pflege-, Gesundheits- und Schönheitsprodukte namhafter Naturkosmetikhersteller. Viele Hersteller befinden sich in einem Umkreis von etwa 200 Kilometer und haben langjährige Erfahrung. In der oberen Etage kann man sich bei einem umfangreichem Pflege- und Kosmetikprogramm mit diesen natürlichen Haut- und Körperpflegeprodukten verwöhnen lassen.

Termine nach Vereinbarung, 0821-508 25 95

Übrigens: Die Besitzerin Marieanne Dolp bietet gleich nebenan in der Boutique Blütenstern fair gehandelte Bekleidung an. Dabei legt die Friseurmeisterin größten Wert auf ökologische Standards und faire Arbeitsbedingungen. Sie bietet vor allem nach GOTS zertifizierte Bekleidung von namhaften Labeln an, wie etwa Nix, Lana, Madness oder Dorothee Lehnen.

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Mo-Fr 10.30-18.30
Sa 10.00-16.00
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Schluss mit der Plastikflut im Bad! Das Startup des Augsburgers Florian Strobl bietet Naturkosmetik in nachhaltiger Verpackung.
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Gärtnerstraße 18
86161 Augsburg
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Das Augsburger Unternehmen Takuna bietet vegane Körperpflege mit Bio Aloe Vera. Zum Beispiel Duschgel in einer Glasflasche und auf  Wunsch mit Schutzhülle für den sicheren Gripp im Badezimmer.

Immer mehr Menschen sehnen sich nach einem bewussten Leben mit weniger Plastik. Doch spätestens im Badezimmer ist oft Schluss mit den plastikfreien Träumen. Das missfiel auch dem Augsburger Florian Strobl:

Ich habe mich schon immer an all den leeren Plastiktuben in meiner alten WG-Dusche gestört und mich gefragt, warum man Duschgel nicht in eine nachhaltige Verpackung abfüllen kann.“ Florian Strobl, Gründer von [takuna]

Mit [takuna] Naturkosmetik will Florian Strobl den Plastikmüll im Badezimmer deutlich reduzieren. Bereits während seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur an der Universität Augsburg interessierte er sich für das Thema Plastikvermeidung. So arbeitete er zum Beispiel am Leitfaden für Abfallvermeidung in bayerischen Kommunen mit. Das Thema Plastikvermeidung hat ihn seitdem nicht mehr losgelassen. Da kein Kosmetikhersteller eine zufriedenstellende Begründung für die Verwendung von Plastikverpackungen geben konnte, hat er es schließlich selber in die Hand genommen und im Herbst 2018 [takuna] Naturkosmetik gegründet.

[takuna] Duschgel – ohne Mikroplastik und ohne Silikone

Als erstes Produkt hat Strobl zusammen mit einem zertifizierten Produzenten für Naturkosmetik ein veganes Duschgel mit Bio Aloe Vera entwickelt. Dabei verwenden sie ausschließlich natürliche und vegane Inhaltsstoffe ohne Mikroplastik und Silikone.

Recycelbaren Glasflaschen

Das natürliche Body Wash wird in recycelbaren Glasflaschen in stilvollem Design abgefüllt. Denn Glas enthält keine Weichmacher und kann zu 100% wieder recycelt werden - unendlich oft und ohne Qualitätsverluste.

Es ist klar, dass Glas in der Dusche nicht ungefährlich ist. Wir sind aber der Meinung, dass wir groß genug sind, mit Zerbrechlichem umgehen zu können. Natürlich lassen wir unsere Kund*innen damit nicht alleine und bieten wiederverwendbare Schutzhüllen aus BPA-freiem, rutschfesten  Silikon an. Diese schützen vor leichten Stößen und sorgen für einen guten Gripp auch bei nassen Händen." Florian Strobl, Gründer von [takuna]

Das Duschgel wird in 250ml und 500ml Nachfüllflaschen erhältlich sein. Weitere Produkte sind geplant. An einem umweltfreundlichen Konzept für Refill-Stationen wird bereits gearbeitet. Das Ziel von takuna ist, ganz nach Vorbild der Lebensmittelbranche mit ihren Unverpackt-Läden, hier mittelfristig eine geeignete Lösung für alle Beteiligten zu finden.

 

Über [takuna] Naturkosmetik:

Die Vision von [takuna] ist eine natürliche und faire Kosmetik - in einer nachhaltigen Verpackung. Der Gründer Florian Strobl (28) möchte mit dem Augsburger Startup beweisen, dass eine nachhaltige Balance zwischen einem entspannten und einem plastikfreien Leben möglich ist. Die Hälfte der Gewinne will er in soziale und ökologische Projekte für den Kampf gegen die Plastikflut reinvestieren.

www.takuna.de Instagram/Facebook: @takuna.naturkosmetik

Bei Startnext: www.startnext.com/takuna

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Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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Green Glam bietet eine große Auswahl an hochwertiger Naturkosmetik für Damen und Herren. Außerdem Erholung und Entspannung im Urban Retreat.
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Apothekergässchen 3
86150 Augsburg
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shop [at] greenglam.de

Green Glam bietet eine große Auswahl an hochwertiger Naturkosmetik für Damen und Herren. Außerdem Erholung und Entspannung im Urban Retreat.

Im historischen Damenhof hatten die mondänen Damen des Mittelalters eine Oase – einen Rückzugsort voller Schönheit und Ruhe. Heute hat Apothekerin Dr. Christina Kraus dort ein „Urban Retreat“ geschaffen, einen modernen, glamourösen Wohlfühlort, dessen Eingang im ganz und gar unscheinbaren Apothekergässchen liegt. Neben den Behandlungsräumen gibt es dort in weißen kathedralenähnlichen Räumen ein umwerfendes Ladengeschäft mit Bio-Kosmetikprodukten aus aller Welt.

Hier geht es zum  Onlineshop von Green Glam.  

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Do bis Fr 10:00 bis 18:00
Sa 10:00 bis 14:00
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Bioladen mit Café: Hier erwarten euch jede Menge biologischer Produkte, von frischem Obst und Gemüse über selbst gebackenes Brot und Milchprodukte wie Käse bis hin zu Kosmetik und Waschmittel.
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Ort

Am Kirchberg 10 1/2
86485 Biberbach
Deutschland

E-Mail
edith [at] bioladen-biberbach.de

Unter dem Motto „Grünes. Gutes. Gesundes.“ erwarten euch jede Menge biologischer Produkte: von frischem Obst und Gemüse über selbst gebackenes Brot und Milchprodukte bis hin zu Kosmetik und Waschmittel.

 

Außerdem im Sortiment: Honig aus der Region, Veganes und Vegetarisches, edle Weine, kräftige Kaffeebohnen und erfrischende Tees. Es gibt auch immer wieder saisonale Angebote, etwa zu Ostern und Weihnachten, wie auch Geschenkideen für Jung und Alt – lasst Euch einfach inspirieren.

 

Kommt zum Frühstücken, Kaffee trinken, Plauschen und Einkaufen vorbei. Ab und zu veranstaltet die Besitzerin Edith in ihrem Laden Konzerte, Biergartenabende oder bietet Kochkurse an.

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Öffnungszeiten
Donnerstag bis Samstag 8:00 bis 18:00 Uhr
Auf Anfrage: Sonderöffnungszeiten für Gruppe/Feierlichkeiten
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Das Angebot reicht von Obst und Gemüse über eine große Käseauswahl, Getränke, Molkerei- und Getreideprodukte bis hin zu Kosmetik-, Drogerie- und Geschenkartikeln.
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Ort

Meringzellerstraße 14
86415 Mering
Deutschland

E-Mail
info [at] biomarkt-natufit.de

Den Bioladen natufit gibt es bereits in zweiter Generation in Mering. Das Angebot reicht von Obst und Gemüse über eine große Käseauswahl, Getränke, Molkerei- und Getreideprodukte bis hin zu Kosmetik-, Drogerie- und Geschenkartikeln.

 

In dem Café stehen täglich zwei warme Mittagsgerichte zur Auswahl. Auch Veganer*innen und Allergiker*innen finden hier etwas Leckeres. Kuchen und Pralinen werden täglich von Konditormeisterin Maria Speck frisch erstellt. Auf Wunsch kocht oder bäckt natufit auf Festen.

 

Neben einer großen Auswahl echter Naturkosmetik, führt natufit Wasch- und Reinigungsmittel sowie Baby- und Kinderpflegeartikel. Außerdem werden Maniküre, Pediküre und Massagen angeboten.

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Öffnungszeiten
Wochentag
Mo bis Fr 8:00 bis 18:00 Uhr
Sa 8:00 bis 12:30 Uhr
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Mikroplastik

Mikroplastik
Der unsichtbare Müll in unserer Umwelt
Mikroplastik. Foto Stephan Glinka

Plastik ist der wichtigste Werkstoff in unserem Wirtschaftssystem. Das, was ihn so bedeutsam macht, seine lange Haltbarkeit, ist zugleich ein Fluch für die Umwelt: Plastik ist biologisch praktisch nicht abbaubar. Die Teilchen, in denen es in Wasser, Luft und Boden vorkommt, werden allerdings immer kleiner – und gelangen so auch in die Nahrung.

Der Genuss, Meeresküsten, Seeufer oder Stadtstrände zu besuchen, wird sehr häufig durch angeschwemmte Plastiktüten, Getränkeflaschen oder anderem Müll aus Kunststoff getrübt. Doch das, was an den Ufern sichtbar wird, ist nur ein Bruchteil des Problems: Die bunten und transparenten Zeugen unserer Konsumgesellschaft sammeln sich massenhaft am Grund der Gewässer oder in den bekannten, gigantisch großen Plastikstrudeln in den Ozeanen. Im Laufe der Zeit werden sie in immer kleinere Teile zerrieben, in unsichtbare Mikroplastikpartikel, welche in den Gewässern treiben, in die Sedimente absinken, über Verdunstung in die Luft gelangen und sich in den Böden ablagern.

 

Mikroplastik als Trägermaterial

Plastikteilchen mit einer Größe unter fünf Millimetern kommen aber auch gezielt zum Einsatz, beispielsweise als Trägermaterial in Düngemitteln, als Schleifmittel in der Industrie oder in der Kosmetik. Hier bilden sie das Granulat in Peelings und fungieren als Füllstoffe, Bindemittel oder Antistatika in Make-ups, Gesichtscremes, Pudern oder Shampoos. In allen Fällen landet das Mikroplastik im Anschluss an seine Anwendung im Abwasser.

 

Unsere Kläranlagen können Mikroplastik nicht filtern

Problematisch dabei ist, dass Kläranlagen nicht darauf ausgerichtet sind, derart kleine Partikel herauszufiltern. Und wenn sie sich im Klärschlamm befinden, gelangen sie in einigen Fällen noch immer auf die Felder und Wiesen. Das gilt ebenso für die winzigen Plastikfasern, die pro Waschgang tausendfach aus synthetischer Kleidung oder aus Putzlappen ausgewaschen werden und für den Abrieb von Autoreifen. Von der Menge an Plastikmüll, die jährlich ins Meer wandert, bestehen zwischen 15 und 31 Prozent aus winzigen Plastikpartikeln, schätzt die Weltnaturschutzunion IUCN. Kunststoffe sind ausgesprochen stabil und werden in der Umwelt biologisch nahezu nicht abgebaut. Zersetzungszeiten von 450 Jahren und länger werden gegenwärtig angenommen. Darüber macht sich kaum jemand Gedanken, die/der Auto fährt, einen Fleecepulli trägt, oder ein Shampoo benutzt. 

 

Kosmetika ...

Dass die Wirksamkeit von Kosmetika nicht von den Kunststoffteilchen abhängt, zeigt sich auch daran, dass der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel seinen Mitgliedern empfiehlt, ohne Mikroplastik zu produzieren. In Ländern wie den USA und Kanada ist Mikroplastik in Kosmetika mittlerweile verboten. In Deutschland sollen die Hersteller bis 2020 freiwillig auf den Einsatz der Partikel verzichten. Zwar haben viele Unternehmen angekündigt, die Plastikpartikel aus ihren Produkten zu verbannen, doch nur wenige haben ihre Marken bislang konsequent umgestellt. Beim BUND können Sie nachlesen, welche Unternehmen versprochen haben, auf Mikroplastik zu verzichten - und wie weit sie gekommen sind. Einzig im Bereich Zahnpasta haben die Hersteller die Plastikwinzlinge bereits verbannt.

 

Definition: Was zählt zu Mikroplastik?

Derweil streiten Unternehmen und Umweltverbände darüber, was alles unter Mikroplastik zu verstehen sei. Das Kernproblem dabei ist: Aktuell gibt es noch keine allgemein anerkannte Definition des Begriffs „Mikroplastik“. Nach der gebräuchlichen Begriffsklärung der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (National Oceanic and Atmospheric Administration NOAA), zählen Plastikteilchen und Plastikfasern unter 5 mm Größe zu Mikroplastik. Diese Definition hat allerdings keine Untergrenze und umfasst auch nicht Form, Oberfläche und chemische Zusammensetzung der Teilchen.

 

Streitpunkt: Flüssige Kunststoffe

Streitpunkte gibt es dadurch vor allem bei flüssigen Kunststoffen, wie sie in der Kosmetik eingesetzt werden. Sie sorgen z.B. als Filmbildner in Duschgelen für die gelartige Konsistenz. Zählen aber flüssige Kunststoffe auch zu Mikroplastik?

Je nach Ausgangspunkt werden unterschiedliche Definitionen gewählt. Umweltschutzorganisationen wie der BUND oder Greenpeace verwenden die Definition der Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie. Diese schließen aber auch flüssige Polymere wie zum Beispiel Nylon-12, Acrylate Crosspolymer. Acrylates Copolymer oder Polyquaternium-7 mit ein.

 

Hersteller informieren nur über feste Teilchen

Die Hersteller jedoch beschränken sich bei der Definition meist auf Plastikteilchen in fester Form, erkennen lediglich Polyethylen (PE) als Mikroplastik an und propagieren auf diese Weise mikroplastikfrei zu sein. Laut ihrer Definition kommen sie also der selbst auferlegten Ausstiegsverpflichtung nach.

Das kritisierte im April 2017 auch Greenpeace: „Was die konventionelle Kosmetik uns als Mikroplastik-frei verkauft, ist eine Verbrauchertäuschung. Bekannte Kosmetik- und Körperpflegeprodukte, zum Beispiel aus der Nivea-Linie, haben nach wie vor ein Plastikproblem“. Im Greenpeace-Herstellercheck von April 2017 sind zahlreiche Produkte aufgeführt, die flüssige Polymere enthalten.

Wo Wirtschaft und Politik versagen, bleibt es leider wieder einmal an den Verbraucher*innen, sich aufwändig zu informieren. Eine einfache Regel, wie man die Kunststoffpartikel auf Anhieb erkennt, gibt es leider nicht. Wer auf Mikroplastik verzichten will, muss also genau hinschauen und die Deklaration der Inhaltsstoffe lesen. Anhaltspunkte sind Inhaltsstoffe mit Namen, in denen die Silbe „poly“ vorkommt.

 

TIPP:

Hinter folgenden Namen verbirgt sich Mikroplastik: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyethylenterephthalat (PET), Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan (PUR), Acrylates Copolymer (AC), Acrylates Crosspolymer (ACS), Polyacrylat (PA), Polymethylmethacrylat (PMMA), Polystyren (PS). Quelle: BUND.

In welchen Produkten Mikroplastikbestanteile eingesetzt werden, zeigt ein Einkaufsratgeber des BUND. In der Regel kann man sich auf Produkte verlassen, die in Biomärkten und Reformhäusern angeboten werden. Im Hersteller-Check von Greenpeace finden Sie auf Seite 6 eine Liste von zertifizierten Naturkosmetik-Herstellern. Greenpeace: Plastik in Kosmetik – Deutsche Hersteller im Check (PDF)

 

Tipp:

Nutzen Sie Produkte von Naturkosmetikherstellern. Diese verwenden weder feste noch flüssige Kunststoffe. Das BDHI Prüfzeichen garantiert kontrollierte Naturkosmetik.

 

Bei jeder Wäsche werden Plastikpartikel ausgewaschen

Aber Kosmetika sind, wie bereits erwähnt, nur ein Teil des Problems. Eine Untersuchung der IUCN zeigt, dass Plastikpartikel aus synthetischer Kleidung und der Abrieb von Autoreifen die Ozeane in einem bislang nicht bekannten Ausmaß verschmutzen.  Zwei Drittel der Partikel dürften aber aus Kleidung (35 Prozent) und Reifenabrieb (28 Prozent) kommen. "Tägliche Aktivitäten wie Kleidung waschen und Autofahren tragen erheblich zu der Verschmutzung bei, die unsere Ozeane erstickt", sagte IUCN-Generaldirektorin Inger Andersen. Pro Wäsche können sich hunderttausende Fasern aus den Textilien lösen und ins Abwasser gelangen. Es wird bereits an verschiedenen Wegen, dieses Problem zu bekämpfen, gearbeitet.

 

TIPP:

Es  gibt Waschbeutel gegen Microwaste, die kleinste Partikel abfangen, wie beispielsweise vom Berliner Start-up Guppyfriend.  Was auf jeden Fall hilft: auf Kleidung, Bettwäsche, Putzlappen etc. aus Kunstfasern zu verzichten und Produkte aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen, Hanf oder Wolle etc. zu verwenden.

 

Gesundheitliche Auswirkungen noch unbekannt

Dass Plastik nicht nur ein Problem der Ozeane ist, zeigen Untersuchungen am Gardasee, an der österreichischen Donau sowie an mehreren bayerischen Flüssen und Seen. Bei letzteren hat man herausgefunden, dass das Wasser selbst nur gering belastet ist, die Ufersedimente dafür umso stärker: An den Ufern des Starnberger Sees zum Beispiel fand man über 800 Plastikpartikel pro Quadratmeter – ähnlich viel wie an einem mäßig belasteten Mittelmeerstrand.

Welche Auswirkungen die Teilchen auf die Umwelt und auf die Gesundheit des Menschen haben, wurde bisher nur unzureichend untersucht. Aber die Zahl der Beweise dafür, dass diese Plastikpartikel sehr wohl einen Einfluss auf den Organismus haben, nimmt zu. Das gilt nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen. Die Indizien lasten so schwer, dass die UNO die winzigen Partikel zu einer von sechs Umweltbedrohungen erklärt hat, die tiefergehend erforscht werden sollen. "Die wissenschaftliche Gemeinschaft arbeitet mit Hochdruck daran zu verstehen, welche Auswirkungen Verunreinigungen mit Mikroplastik auf verschiedene Organismen haben. Dabei geht es auch um das Risiko für die Gesundheit des Menschen, das durch den Verzehr von kontaminierten Lebensmitteln entstehen könnte", heißt es in dem UN-Bericht.

Während größere Plastikteile in den Mägen von Tieren vor allem zu Verletzungen und Verstopfungen führen, und man bei Nanoteilchen (die ein Vielfaches kleiner sind als das Mikroplastik) vermutet, dass sie in die Zellen eindringen können, stehe man bei der Untersuchung der Auswirkungen der Mikroplastikteile noch ganz am Anfang.

Die allergrößte Menge der aufgenommen Plastikteilchen werde von den Lebewesen wieder ausgeschieden, erläutert Dr. Barbara Scholz-Böttcher vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) an der Universität Oldenburg. In den Organismen findet man die Partikel daher auch nahezu ausschließlich im Magen-Darmtrakt und weniger im Muskelgewebe. Im Muskel und Fett der Tiere hingegen akkumulieren vor allem eher die Additive wie Schwermetalle, Weichmacher, Stabilisatoren oder Farbstoffe. Diese wurden zuvor aus den Kunststoffen herausgelöst, stammen zugleich aber auch aus zahlreichen anderen Quellen. Die Kunststoffmikropartikel wirken im Wasser allerdings auch wie Magnete auf Umweltgifte: Die Giftkonzentration an der Oberfläche der Plastikpartikel ist oft hundertmal höher als im Wasser selbst. Wenn Tiere diese Mikroplastikpartikel fressen, besteht das Risiko, dass sie hierüber Gifte mit aufnehmen.

Die Aufnahme von Mikroplastik über die Luft dürfte aber um ein Vielfaches größer sein. Allein im Hausstaub finden sich unzählige feinste Plastikfasern, beispielsweise aus Putztüchern, Bettwäsche oder Sport- und Funktionskleidung, die fast jeder Haushalt besitzt.

 

Mehr Info:

Greenpeace-Hersteller-Check: Greenpeace: Plastik in Kosmetik – Deutsche Hersteller im Check (PDF)

BUND- Einkaufsführer Mikroplastik

Der Stammtisch "Plastikfreies Leben in Augsburg" findet jeden ersten Dienstag im Monat im Café Anna statt. Mehr Infos: www.plastikfreies-augsburg.de

 

Petitionen:

Mit der Online-Petition „Kein Plastikmüll in der Umwelt“ fordert der Verbraucherservice Bayern eine Pflichtabgabe auf alle Kunststoffprodukte. Mit dieser Abgabe soll zum einen der Eintrag in die Umwelt drastisch reduziert, zum anderen bereits vorhandener Plastikmüll beseitigt werden.

 

 

 

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