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Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Rathausplatz
86150
Augsburg
Ruta Natur, ein Unverpackt-Laden in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Erfahrungsberichte und Tipps von Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Es geht um nachhaltiges Schenken, um Reparieren statt Wegwerfen.

Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger leben und ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. Im Alltag und auch auf Reisen. Am Samstag, den 26. November um 10.30 Uhr, organisiert die Regio Tourismus Augsburg GmbH  in Zusammenarbeit mit Lifeguide Augsburg die Sonderführung „Ökologisch und nachhaltig leben“.

 

Dieser besondere Stadtrundgang durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt Nachhaltigkeit sein kann. Diese Tour zeigt: ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren. Das ist nicht nur für Tourist*innen interessant, auch Augsburgerinnen und Augsburger entdecken ihre Stadt ganz neu.

 

Augsburg hat größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit

Die erste Führung fand bereits am 13. April 2019 statt. Der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, war dabei. „Ich freue mich sehr, dass es diese Tour gibt. Unser Nachhaltigkeitsprozess wurde 2018 als eines von vier bundesweiten Transformationsprojekten ausgezeichnet und unserer Stadt wurde „größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit“ bescheinigt. Dieses Potential gilt es zu nutzen und auszubauen. Denn Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen. Hier arbeiten und leben wir, hier verbringen wir unsere Freizeit.“

 

INFO:

  • Treffpunkt: Tourismus-Information vor dem Rathaus
  • Kosten: 12 € pro Person. ermäßigt 10,- € (Schüler, Student*innen, Menschen mit Behinderung)
  • Beginn: 10.30 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Anmeldung: Tel. 0821-50207-21 oder im Internet www.augsburg-tourismus.de/Ticket
Event-Termin
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Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune

Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune
Augsburg ist nun offizielle Agenda 2030-Kommune. Dazu musste sich die Stadt verpflichten, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene umzusetzen.
Panorama Stadt Augsburg

Bereits 2019 hatte der Augsburger Stadtrat im Zusammenhang mit dem Beschluss des „Augsburger Nachhaltigkeitsberichts 2018“ die Mustererklärung des Deutschen Städtetags „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Damit hat sich Augsburg verpflichtet, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.


Anlässlich des 7. Bundestreffens der deutschen SDG-Kommunen in Hamburg erfolgte Mitte Oktober nun die offizielle Auszeichnung Augsburgs. Norbert Stamm vom Augsburger Büro für Nachhaltigkeit übergab die Auszeichnung an Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

"Augsburgs langjährige Nachhaltigkeitsarbeit zahlt auf die internationalen Nachhaltigkeitsziele ein. Wir wissen um unsere internationale Verantwortung. Schön, dass die offizielle Auszeichnung dies würdigt."

Oberbürgermeisterin Eva Weber

 

OB Eva Weber und Norbert Stamm halten die Agenda2030-Urkunde

Die Agenda 2030 aus Sicht der Kommunen

Die Vereinten Nationen haben sich Ende September 2015 auf die 2030-Agenda geeinigt. Sie bildet einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. Die SDGs sollen bis 2030 erreicht werden. Sie umfassen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele. Die SDGs adressieren die weltweit größten ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und stoßen gesellschaftliche Transformationsprozesse an.

 

Die SDGs, Ziele der nachhaltigen Entwicklung

Die Umsetzung der Agenda 2030 und der SDGs in und durch Deutschland ist nicht ausschließlich eine Bundesangelegenheit. Auch den Städten und Kommunen kommt eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Agenda zu. Mehr als 60 Städte, Kreise und Gemeinden haben bisher die Musterresolution des Deutschen Städtetages unter dem Titel „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet.

 

Darin können Städte ihre Bereitschaft signalisieren, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das können Maßnahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vor Ort sein, kommunale Strategien für ein Nachhaltigkeitsmanagement oder kommunale Partnerschaftsnetzwerke.

 

Aus kommunaler Perspektive sind vor allem folgende Ziele relevant: Städte und Siedlungen sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen; Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern; eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen; Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen. 

Augsburgs Ziele nachhaltiger Entwicklung

Augsburg hat die SDGs als „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ ausformuliert und damit Augsburgs Beitrag zu den weltweiten Nachhaltigkeitszielen definiert. Die Zukunftsleitlinien bilden die orientierende Grundlage für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Darin ist festgehalten, was wir in Augsburg unter nachhaltiger Entwicklung verstehen und wie wir gemeinsam in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Kultur einen Beitrag leisten können. Sie wurden 2021 in einem umfangreichen Diskussionsprozess fortgeschrieben. Am 25. November 2021 hat der Augsburger Stadtrat die aktualisierten „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ offiziell beschlossen. Sie werden alle sechs Jahre überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Die Augsburger Zukunftsrichtlinien

Die Broschüre „Zukunftsleitlinien für Augsburg. Unsere Ziele für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Zukunftsleitlinien vor und gibt einen Überblick über Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess.

Auf der Website https://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien findet ihr weitere Infos zu den Augsburger Zukunftsleitlinien und Erläuterungen zu den einzelnen Zielen. Dort gibt es auch eine Fassung in einfacher Sprache.

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Geography Awareness Week

Geography Awareness Week

an verschiedenen Orten in ganz Augsburg
Geography Awareness Week 2022
Nachhaltigkeit oder Klimaforschung, Wasserversorgung oder Tourismus ... In all diesen Bereichen unseres Lebens arbeiten Geograph*innen. Vom 14. bis 19. November 2022 stellen Geographie-Student*innen ihr Fach und sein Potential vor.

Die „Geography Awareness Week“ in Augsburg ist wieder eine tolle Möglichkeit, die geographische Fakultät der Universität Augsburg kennenzulernen und an vielen Vorträgen, Stadtrundgängen oder nachhaltigen Aktionen, wie Kleidertauschbörse und Pflanzentauschbörse teilzunehmen. Kommt vorbei und lernt in Präsenz oder auch digital dieses vielfältige Studienfach kennen.  Studierende der Fachschaft Geographie und der European Geography Association (EGEA)  laden euch ein, gemeinsam das Potential der Geographie zu erleben.

 

Denn allzu oft heißt es: „Geographie? Aha. Und was machst Du damit?“ Die Antwort hält eine Fülle bereit, die fast unglaublich scheint. Ob Nachhaltigkeit oder Klimaforschung, Wasserversorgung oder Tourismus. In all diesen Bereichen unseres alltäglichen Lebens arbeiten und forschen Geograph*innen. Und noch mehr: Sie entwickeln den ländlichen Raum und unsere Städte, erkunden Gebirge, Flüsse und Biotope.

 

Das ist die Stärke der Geographie: Die breite Ausrichtung. Der Perspektivwechsel. Die fächerübergreifenden Lösungen für alles, was im Raum geschieht. Darum ist dieses Fach so unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Heute, wo die Welt durch eine globale Pandemie noch komplizierter geworden ist und sich Artensterben und Klimakrise immer mehr zuspitzen, mehr denn je.

 

 

Programm der Geography Awareness Week

 

Montag, 14. November 2022

Berufsinfo-Talk des DVAG: „How to Berufseinstieg für Geograph:innen“

Zeit:    15:45-17:15 Ort:    1002Y, Sprachenzentrum der Universität Augsburg

„Und was machst Du dann mit Deinem Geo-Abschluss?“ Jede:r Geo-Studierende kennt diese Frage. Aber welche beruflichen Möglichkeiten bietet das Geographie-Studium? Und wie kommt man an   seinen Traum-Job? Diese und weitere Fragen thematisiert der Berufsinfo-Talk. Drei Geo-Alumnis berichten aus ihrer beruflichen Praxis (HG & PG). Sie beschreiben ihren   Werdegang, haben Tipps & Tricks für den Berufseinstieg und verraten, worauf es im Lebenslauf   wirklich ankommt! Welche Rolle spielen Praktika? Werden Noten überbewertet? Wie finde ich einen   passenden Job? Und woher weiß ich überhaupt, was ich mal machen möchte? Snacks & Drinks for free stellt das Regionalforum Schwaben des DVAG!

 

Dienstag, 15. November 2022

Buchvorstellung für Schulklassen

Zeit:    9:00-10:00 Uhr Ort:    Stadtbücherei

Auch in der Literatur ist die Geographie ein weit verbreitetes Thema. Dies wollen wir Schüler:innen mit einer Buchvorstellung näherbringen. Durch einen Vortrag mit anschließender Diskussion werden die Bücher “Die Geschichte des Wassers” und “Die Geschichte der Bienen” vorgestellt und die Brücke zur Geographie geschlagen. Die Buchvorstellung ist nicht öffentlich zugänglich.

 

SGG Vortrag "Heimat, liebe Heimat"

Zeit:    17:30-19:00 Uhr Ort:    2045N, Institut für Informatik, Universität Augsburg

Was ist Heimat? Was gibt sie uns und was braucht sie? Für wen ist Heimat wann, wie, wo, warum und wie viele? Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig, ebenso vielfältig wie der Aufgabenbereich der institutionalisierten Heimatpflege. Seit fast hundert Jahren bemühen sich Menschen hauptberuflich darum, Tracht und Volksmusik, Dialekt und Brauch, Ortsbild und Kulturlandschaft zu pflegen und mit Zuschreibungen zu belegen. Der Vortrag beschäftigt sich mit dem weiten Berufsfeld der Heimatpflege, gibt Einblick in den beruflichen Alltag des Bezirksheimatpflegers und skizziert Herausforderungen, die sich für die Arbeit mit der Heimat auch in Zukunft ergeben.    

 

Mittwoch, 16. November 2022

A Tip: Tap – Tour & Vortrag

Zeit:    14:30-15:30 Ort:    1015B, Institut für Geographie, Universität Augsburg (Livestreamübertragung)   Du wolltest schon immer mal Karten selbst erstellen? A Tip:Tap gibt jedem interessierten eine Einführung, wie man mit OpenStreetMaps selber kartieren kann. Wer anschließend Lust hat, kann sich einem Rundgang im Uni-Viertel anschließen und die neu erlernten Tools in der Praxis selbst ausprobieren.

 

 

BBK Vortrag – Einführung & aktuelle Themen

Zeit:    18:00 Uhr Ort:    2045N, Institut für Informatik, Universität Augsburg

Was ist überhaupt Katastrophenhilfe und warum ist Bevölkerungsschutz so wichtig? Anhand aktueller Beispiele werden Projekte des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) vorgestellt und erläutert, wie mithilfe von Kartographie den Menschen geholfen werden kann.  

 

Sandbox

Zeit:    13:15-14:00 Uhr Ort:    Foyer Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg

Wer spielerisch dreidimensionale Landschaften erkunden will, kann am Mittwoch in das Geo-Institut kommen. Dort steht eine Sandbox, mit der sich landschaftliche Phänomene modellieren lassen. Eine Einführung dazu gibt es von 13:15 bis 14:00 Uhr.  

   

Donnerstag, 17. November 2022

Kleidungstauschparty   Zeit:    19:00-22:30 Uhr Ort:    Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg   Am Donnerstag, den 17.11., wird getauscht! Auf unserer Kleidertauschparty in Kooperation mit Greenpeace Augsburg kannst du dir ein neues Lieblingskleidungsstück oder Accessoire ergattern. Komm dazu ab 19.00 Uhr in das Institut für Geographie und bringe bis zu 5 Kleidungsstücke mit. Unabhängig von Kleidungsgröße, Geschlecht und Jahreszeit kannst du alles mitbringen, außer Unterwäsche oder Socken. Die mitgebrachten Kleidungsstücke sollen bitte gut erhalten und gewaschen sein. Dazu erfährst du vor Ort, warum es nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt sinnvoll ist, gebrauchte Kleidungsstücke zu tragen. Das Event geht bis 22.30 Uhr. Für eine gemütliche Stimmung wird gesorgt.  

 

Freitag, 18. November 2022

 DVAG Vortrag: Chancen und Herausforderungen des Klimawandels im Tourismus

Zeit:    10:30 Uhr – 11:15 Uhr Ort:    Livestream   Der Klimawandel betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Auch der Tourismus spürt die Folgen. In diesem Vortrag wird genau dieses Thema behandelt und auf die Chancen und Risiken genauer eingegangen.

 

Samstag, 19. November 2022  

Lechallianz Vortrag: Renaturierung des Lechs  

Zeit:    10.00 Uhr – 11.30 Uhr

Der Mensch wirkt durch sein Handeln bewusst und unbewusst auf die natürliche Umwelt ein. In Augsburg kann man dies vor allem auch am Lech sehen. Dafür ist es für die Erholung der Flora und Fauna wichtig, Flüsse zu renaturieren. Die Lechallianz stellt vor, wie dies abschnittsweise am Lech passiert.

 

 

Während der gesamten Woche

Pflanzentauschbörse

Ort:     Foyer Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg   Im Rahmen dieser Veranstaltung bietet sich Pflanzenfreunden die Möglichkeit, auf einem ausgewiesenen Tisch Pflanzen zu tauschen. Ob Ableger der geliebten Zimmerpflanze oder der in Vergessenheit geratene Kaktus – hier können Interessierte Pflanzen abgeben und neue wieder mitnehmen.  

Tour durch die Innenstadt mit Actionbound

Der Actionbound führt durch die Innenstadt und kombiniert spannende geographische Fakten mit einem Quiz. Zu den Stationen gibt's immer Fragen und danach eine Auflösung und was das mit Geographie zu tun hat. So kann jeder eigenständig die Innenstadt von Augsburg neu entdecken.

 

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Nachhaltige Stadtentwicklung

Nachhaltige Stadtentwicklung

HSA_transmitter
Haunstetter Straße 27
86161
Augsburg
Header HSA_transfer; Grafik: HSA_transfer
Nah und Fern: Vortrag über die neuen Tendenzen in der Städtebauförderung und der Regionalplanung. Wie können wir globalen Fragestellungen von nachhaltiger Dorf- und Stadtentwicklung regional begegnen?

Aus der Votragsreihe: Was uns alle bewegt – innovative Antworten auf Zukunftsfragen

 

In den vergangenen Semestern erarbeitete Prof. Katinka Temme mit Architektur-Studierenden das übergeordnete Thema „Regionale Identität“. Ziel ist es, Lebens- und Arbeitswelten durch gezielte Verzahnung in dörflichen Strukturen nachhaltig und dauerhaft identitätsstiftend als Strukturen zu stärken und zu schaffen.

 

Der Vortrag zeigt auf, wie in Kooperation mit einer Gemeinde im Allgäu und Akteur:innen aus der lokalen Praxis Studierende den Status Quo und die historische Entwicklung analysierten. Im Fokus standen ebenso zentrale Fragestellungen zu den neuen Tendenzen in der Städtebauförderung und der Regionalplanung, zum Umgang mit Bestandsbauten im ländlichen Raum sowie die eigenen Haltungen der Studierenden.

 

Prof. Katinka Temme ist Professorin für Analoge Architektur und Entwerfen an der Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Augsburg.

 

Veranstalter: HSA_transfer

Form: hybrid (via Zoom und im HSA_transmitter)

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Infos und Anmeldung: https://eveeno.com/137207324

 

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Der nachhaltige Dienstag - nachhaltige Geldanlagen

Der nachhaltige Dienstag - nachhaltige Geldanlagen

Online via Zoom
Nachhaltiger Dienstag, Grafik: Umweltstation Augsburg
Der nachhaltige Dienstag zum Thema „nachhaltige Geldanlagen“ mit dem Versicherungsmakler Jan Dehmharter.

Geld grün anlegen

Wer grün lebt, möchte das Ersparte gerne auch grün anlegen. Wie das geht, erklärt der Versicherungsmakler Jan Dehmharter. Er hat sich in die Kriterien von nachhaltigen Geldanlagen eingearbeitet und gibt Anhaltspunkte, woran wir uns bei unseren Entscheidungen orientieren können.

 

Beim nachhaltigen Dienstag gibt es Antworten auf folgenden Fragen:

  • Wie können wir unser Erspartes nachhaltig nutzen und einsetzen?
  • Welche Formen der Geldanlagen gibt es, die nachhaltigen Kriterien entsprechen?
  • Welche Rolle spielt die Finanzbranche in Bezug auf Nachhaltigkeit?
  • Und welche Rolle können wir als Anleger spielen?

 

Info

Nachhaltiger leben – wie kann das gehen? Einmal im Monat treffen sich Interessierte am nachhaltigen Leben dienstags abends an verschiedenen Orten in Augsburg, beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Lebensbereichen und erkunden Möglichkeiten für einen nachhaltigeren Lebensstil. Es werden jede Menge Möglichkeiten vorgestellt, viel diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

 

Wann: Dienstag 28. Februar 2023, 19-21.00 Uhr

Wo: digital über zoom

Referent: Jan Dehmharter, Versicherungsmarkler

Anmeldung: Bis 27. Februar unter veranstaltungen@us-augsburg.de

Die Veranstaltung ist kostenfrei, jede*r Interessierte ist herzlich eingeladen!

 

Event-Termin
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Der nachhaltige Dienstag - Leichtigkeit

Der nachhaltige Dienstag - Leichtigkeit

Online via Zoom
Nachhaltiger Dienstag, Grafik: Umweltstation Augsburg
Der nachhaltige Dienstag wandelt gemeinsam mit Sandra Becker auf den Spuren Leichtigkeit.

Tricks für mehr Leichtigkeit im Leben

Das Leben erscheint uns oft Schwer und Anstrengend - vor allem dann, wenn wir besonders nachhaltig Leben möchten. Gemeinsam mit der Referentin Sandra Becker geht es bei diesem nachhaltigen Dienstag auf die Suche, was Leichtigkeit für jeden einzelnen bedeutet. Es geht um die Frage, wie mehr Leichtigkeit in den Alltag einziehen kann.

 

Der nachhaltige Dienstag

Nachhaltiger leben – wie kann das gehen? Einmal im Monat treffen sich Interessierte am nachhaltigen Leben dienstags abends an verschiedenen Orten in Augsburg, beschäftigen sich mit unterschiedlichsten Lebensbereichen und erkunden Möglichkeiten für einen nachhaltigeren Lebensstil. Es werden jede Menge Möglichkeiten vorgestellt, viel diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht.

 

Info

 

Kontakt: Linda Kaindl, l.kaindl@us-augsburg.de

Veranstaltet von: Umweltstation Augsburg

Anmeldung über: veranstaltungen@us-augsburg.de

 

Eine Feder symbolisiert stets die Leichtigkeit
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Minouki: Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier

Minouki: Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier
Wie schön "Öko" für die Schule sein kann, zeigen Sylvia Manharts minouki-Schutzumschläge aus Recyclingkarton: Sie sind gut designt, sowie regional, fair und absolut umweltschonend produziert. 15 Fragen an Sylvia Manhart von minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki

"Die Selbstverständlichkeit mit der wir alle in den letzten Jahrzehnten Plastik verwendet und verschwendet haben, muss einfach aufhören. Die Bundesregierung fordert in den eigenen Behörden den Einsatz von Recyclingpapier auf 95% zu erhöhen. Vielleicht ließe sich ja auch eine Quote für den Schulsektor festlegen."

Sylvia Manhart, minouki

Sylvia Manhart hat schon als Schülerin ihre Hefte mit gemustertem Papier eingebunden und dadurch ihre Französisch-Vokabeln ein kleines bisschen lieber gelernt. Heute mag die Mutter von drei Kindern immer noch keine Plastikumschläge. Außerdem hat ihr die Tatsache zu denken gegeben, dass in Deutschland jährlich 200 Millionen Schulhefte verkauft werden. Natürlich erhält nicht jedes Heft einen neuen Plastikumschlag, aber die Summe bleibt gigantisch.

 

Also hat sich Sylvia Manhart hingesetzt und ihre eigenen Schutzumschläge kreiert. Aus festem, 250g/m2 starkem, 100% igem Recyclingkarton, mit glatter, schmutzabweisender Oberfläche. Bedruckt mit Öko-Farben und manuell verarbeitet mit wasserbasiertem Klebstoff. Hergestellt in einer regionalen Druckerei, einem Familienbetrieb. Und richtig schön sind die Schutzumschläge auch noch. Denn Sylvia Manhart will mit ihrem minouki-Heftumschlag Lust auf Umweltschutz machen. Der Prototyp hat im Schulrucksack ihrer 10jährigen Tochter den Dauertest bestanden und auch die Freundinnen fanden die Farben und das Design cool. Also startete Sylvia Manhart im Schuljahr 2016/ 2017  mit ihrem Minouki-Online-Versand. Achtung, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer: Bei Sammelbestellungen gibt es Rabatt!

 

Steckbrief:

Name: Sylvia Manhart

Beruf: Manhart hat Marketing und Anglistik studiert, aktuell in Elternzeit in ihrem Hauptberuf, unterrichtet derweil in Teilzeit Flüchtlingskinder in Deutsch als Fremdsprache

Geboren in: Freising

Lebt in: Freising/ Bayern

Lieblingsort: irgendwo am Mittelmeer

 

15 Fragen an Sylvia Manhart von minouki

 

Bist du gern zur Schule gegangen?

Sylvia  Manhart: Ja, doch, eigentlich schon.

 

Warst du eine gute Schülerin?

Kommt auf die Fächer an. In Sprachen, Sport, Biologie war ich ziemlich gut. Aber worum es in Mathe oder Physik geht, habe ich glaube ich bis zum Abitur nicht wirklich kapiert. (lacht) Da hatte ich auch manchmal richtig schlechte Noten.

 

Wie oder wo hast du als Kind am besten gelernt? Alleine, in meiner Hängematte und leise musste es sein.

 

Wie könnte Schule nachhaltiger werden?

Sylvia: Zum Beispiel indem keine Heftumschläge aus Plastik mehr verwendet werden dürfen. Die Selbstverständlichkeit mit der wir alle in den letzten Jahrzehnten Plastik verwendet und verschwendet haben, muss einfach aufhören. Dasselbe gilt für Frischfaserpapier.

"Das Recyclingpapier der neuen Generation ist absolut hochwertig. Es herrschen aber immer noch Vorurteile gegenüber Recyclingpapier. Zum Beispiel: Es sei „grau" oder "die Tinte verschmiert“. Das alles stimmt längst nicht mehr."

Sylvia Manhart, minouki

Manche Lehrer wissen das – andere nicht. Nicht nur, dass keine Bäume gefällt werden müssen; auch bei der Herstellung ist Recyclingpapier in Bezug auf den Einsatz von Chemikalien, Wasser und Strom dem Frischfaserpapier überlegen. Immerhin fordert die Bundesregierung, in den eigenen Behörden den Einsatz von Recyclingpapier auf 95% zu erhöhen. Vielleicht ließe sich ja auch eine Quote für den Schulsektor festlegen. Die Schreibwarengeschäfte würden sich gezwungenermaßen schnell darauf einstellen. Bei uns „im Schreibwarengschäft um die Ecke“ gibt es aktuell kein einziges Heft aus Recyclingpapier. Klar, dass sich viele Käufer da keine Gedanken machen oder besondere Mühe geben, woanders hinzugehen.

"Umweltschutz muss den Leuten leicht gemacht werden – und attraktiv sein. Darum haben wir die Heftschoner nicht nur umweltfreundlich produziert, sondern versucht, sie gleichzeitig so zu gestalten, dass die Kinder sie auch wirklich gerne benutzen und sie stolz auf ihr „Öko-Produkt“ sind."

Sylvia Manhart, minouki

Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki

Die minouki Heftschoner sind aus Recyclingkarton gefertigt. Und das Material ist mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet – dem strengsten Siegel für Papier. Ansehen tut man das „öko“ den Umschlägen übrigens überhaupt nicht. Ich bin aber sicher, dass es auch Lehrer geben wird, die sich schwer damit tun, unsere Umschläge zu akzeptieren. Aber dann können die Kinder immer noch auf „100% Recyclingpapier“ und den kleinen Klappentext verweisen. Das sollte diesen Lehrern dann auch den Wind aus dem Segel nehmen. Bislang haben wir aber nur positive Lehrerreaktionen! Es macht Spaß, schöne Hefte zu haben!

Was willst du deinen Kindern unbedingt beibringen?

Fair sein, zusammenhalten, nicht überheblich sein, Respekt zeigen, die Umwelt schützen, nicht in der digitalen Welt versumpfen.

Was bedeutet nachhaltig leben für dich?

Wir als Familie sind bestimmt weit davon entfernt, völlig plastikfrei oder total vorbildlich zu leben. Aber wir geben uns Mühe besser zu werden. Wir fahren mit dem Fahrrad wann immer es geht, wir machen nicht jeden Konsum-Trend mit, kaufen unverpackte, saisonale und regionale Ware auf dem Markt. Wir boykottieren 1-Euro-Shops und Konsorten, wir fliegen nicht und wir kaufen und verkaufen gebrauchte Kleidung und Spielsachen. Immerhin haben wir unsere Kinder so weit gebracht, dass sie mit offenen Augen durch den Supermarkt gehen. Sie verzichten inzwischen oft freiwillig auf Dinge, die sie zwar gerne hätten, aber die es nicht ohne Plastik gibt. Stichwort: „Fußball ohne Chips“ (grinst). Mit drei Kindern und in Elternzeit tut es manchmal weh, wenn man beim Einkaufen für jeden Liter regionaler Bio-Milch aus der Glasflasche 40ct mehr bezahlen muss, als für einen Tetrapack. Aber ich fühle mich inzwischen richtig schlecht, wenn ich bestimmte Produkte in den Korb packe.

Manchmal gibt es aber schlichtweg kein Alternativprodukt – dann kauft man eben doch Produkte, die man eigentlich gar nicht unterstützen möchte. So entstand ja auch die Idee zu den Umschlägen. Ich hab plastikfreie Schutzumschläge gesucht und fand kein wirklich geeignetes, geschweige denn schönes Ersatzprodukt. Da habe ich einfach selbst eines entwickelt!

"Ich denke, je mehr Alternativprodukte es für Plastik gibt, desto besser. Je attraktiver diese sind, umso leichter wird den Endverbrauchern der Wechsel zum nachhaltigeren Produkt fallen. Die Schutzumschläge sind mein persönlicher und sicher sehr kleiner Beitrag auf dem langen Weg zu einer Konsumveränderung, die hoffentlich in allen erdenklichen Bereichen stattfinden wird."

Sylvia Manhart, minouki

Ich wären überglücklich, wenn sich die Idee in den Klassen- und Lehrerzimmern herumsprechen würde: "Es gibt jetzt auch stabile Papierumschläge - viel schöner als die aus Plastik!"

Die Umschläge werden sicher nicht jahrelang halten – da darf man sich nichts vormachen. Sie sind aus Karton. Aber sie sehen nach einem halben Jahr keineswegs schlechter aus, als die Plastikhefter. Zwar zeigen sie ebenfalls Gebrauchsspuren – aber wer Kinder hat weiß: Selbst Plastikumschläge wandern oft nach einem Jahr in die Tonne. Der große Unterschied: Am Ende sind die Papierumschläge biologisch abbaubar.

 

Es geht auch um die Wertschätzung der Dinge. Diese Wegwerfmentalität „Der Plastikhefter hat ja sowieso nur 50ct gekostet – egal wenn der kaputtgeht“ gefällt mir nicht. Der minouki Umschlag kostet natürlich mehr. Sie sind teurer als Plastikumschläge aus Fernost. Dafür werden sie aber regional, fair und absolut umweltschonend produziert.

 

Wer oder was motiviert dich? Meine Kinder, mein Mann.

 

Welcher Moment hat alles verändert? Die Geburt meines ersten Kindes.

 

Frühaufsteher oder Morgenmuffel?

Stummer Frühaufsteher (bis zum ersten Kaffee)

 

Wofür würdest du gern mehr Zeit haben?

(Lacht!) Oh je. Ich habe gerade richtig viel um die Ohren. Das Projekt minouki ist sooo spannend, ich bekomme so viel feedback und Anfragen, bin Marketing, Produktentwicklung und Versandabteilung zugleich. Eigentlich ein Vollzeitjob. Da ich mich als Mutter von drei Kindern nicht traue, alles auf eine Karte zu setzen, arbeite ich trotzdem noch in Teilzeit. Tja, plus drei Kinder und der Haushalt... Um die Frage zu beantworten: Ich hätte manchmal gerne mehr Zeit für … mich (lacht!).

 

Was regt dich auf?

Arroganz.

 

Was kochst du, wenn du Besuch bekommst?

Lasagne.

 

Was ist dein magischer Ort?

Savoudrija an der istrischen Küste

 

Welche Eigenschaft schätzt du an einem Menschen?

Humor, Ehrlichkeit, Unkompliziertheit.

 

Was möchtest du unbedingt noch tun, in deinem Leben?

Von diesem Start-Up leben können und Freude dabei haben. Und mit meiner Familie einen Urlaub machen, der mindestens drei Wochen dauert.

INFO: www.minouki.com

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahrt ihr außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

 

Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Interviews: am 2.9.2016

 

Sylvia Manhart von "minouki"ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier. Foto: minouki
Sylvia Manhart von "minouki". Sie entwirft wunderschöne ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier und stellt sie umweltfreundlich, ökologisch und regional her. Foto: minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
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Wie nachhaltig ist die KANU-WM 2022 in Augsburg?

Wie nachhaltig ist die KANU-WM 2022 in Augsburg?
Nachhaltig agieren bei einem internationalen Event wie der KANU-WM 2022 ist eine große Herausforderung. Wie hat die Stadt Augsburg das gemeistert? Interview mit Johannes Heiß, Projektleiter der Kanu WM 2022.
Offizielle Grafik zur KANU-WM 2022 in Augsburg. Copyright: Stadt Augsburg

Johannes Heiß vom Referat für Kultur, Welterbe und Sport der Stadt Augsburg ist seit 2020 zuständig für die Gesamtkoordination der KANU-WM 2022 in Augsburg.

 

Welche besonderen Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit müssen bei einem Sportevent dieser Größenordnung gemeistert werden?

 

Johannes Heiß: Bei 51 Nationen hat man natürlich das Problem der Anreise, welches man nicht so einfach anpassen kann. Die meisten Nationen trainieren aber die Saison über in Europa. Wir haben für die WM einen CO2 Rechner im Einsatz, der aus den verschiedenen Bereichen die Emissionen misst und auswertet. Anschließend werden die Emissionen durch geeignete Maßnahmen kompensiert.

 

Welches Nachhaltigkeitskonzept konnten Sie bezüglich der Mobilität während der WM realisieren?

"Alle Besucher*innen und Offizielle können mit ihren Tickets umsonst den öffentlichen Nahverkehr nutzen, wir haben von der Haltebahnlinie 6 zum Veranstaltungsgelände einen Rikschaservice und zwei Leihfahrradstationen installiert."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Wie werden Gäste und Sportler*innen verpflegt? Wird hier auf bio, regional, saisonal geachtet?

Ja, wir haben ausschließlich regionale Anbieter ausgewählt und dabei darauf geachtet, dass neben der obligatorischen Bratwurst auch vegetarische und vegane Essensstände die Besucher*innen versorgen.

 

Wie stemmen Sie das Thema Abfall?

Wir haben als Pilotprojekt den Augsburgbecher im Programm, ein Mehrwegbecher der bestenfalls zukünftig, für die gesamte Augsburger Gastronomie angeboten werden soll. Die Essensstände sind verpflichtet recycelbare Verpackungen zu verwenden. Der AWS unterstützt uns bei der Logistik bezüglich der Entsorgung des Restmülls.

 

Erhalten die Akteure des Rahmenprogramms Auflagen, Richtlinien oder Bitten bezüglich nachhaltigen Handelns?

Wir haben keine Auflagen oder Richtlinien. Aber...

"Das Thema Nachhaltigkeit ist neben dem Sport und der Gemeinschaft unsere Dritte Säule auf der wir die Kanu-WM aufbauen. Viele Programmpunkte setzen sich mit dem Thema Wasser als endliche Ressource und dem Konsumverhalten in der westlichen Welt auseinander. Wir haben zudem viele lokale Künstlerinnen und Künstler engagiert."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Stichwort Stromversorgung - verwenden Sie Öko-Strom?

Ja es wird der Ökostrom, der beim Hochablass erzeugt wird verwendet.

 

Gewinnt auch bei den Sportler*innen das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung?

"Gerade bei einer Outdoorsportart sind die Athleten*innen sehr sensibilisiert für das Thema Nachhaltigkeit. Der aktuelle Niedrigwasserstand im Lech zeigt uns klar auf, dass dies kein Einzelphänomen ist, sondern im Zusammenhang mit der Globalen Erwärmung steht."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Hier kommt ihr zu offiziellen Seite der KANU-WM 2022 in Augsburg - mit RAHMENPROGRAMM

 

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Konvent DialogRaumGeld

DialogRaumGeld - Konvent für das Geld von Morgen

Gögginger Str. 10
86159
Augsburg
Menschen beim DialogRaumGeld im Kongress am Park
In Augsburg soll die Zukunft des Geldes neu gedacht werden. Bei einem Mitmach-Konvent zeichnen die Teilnehmenden ein visionäres Bild von Geld.

Geld neu denken

 

Was wäre, wenn wir die Zukunft des Geldes neu gestalten? Wenn jede und jeder Einzelne von uns dabei mitreden könnte, wie Geld das Leben von Morgen gerechter, sozialer und ökologischer macht? Genau dabei können sich die Teilnehmenden des neuartigen Konvents DialogRaumGeld beteiligen.

 

Gesellschaftlicher Wertewandel durch einen neuen Umgang mit Geld

 

Die Kernfrage des Konvents lautet: „Wie kann ein neuer Umgang mit Geld einen gesellschaftlichen Wertewandel herbeiführen, der Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften verbindet?“ Zu dieser Frage finden zahlreiche Workshops, Gesprächsformate und Erfahrungsräume statt. Dort können sich die Teilnehmenden offen über bestimmte Facetten von Geld austauschen. Dazu zählen Themen wie „Neuer Umgang mit Geld - Theorie U“, „Sustainable Finance - Impulse für nachhaltiges Wirtschaften oder „Das Prinzip Fülle“.

„Bei dem Angebot werden in einen atmosphärischen Rahmen bewusst alle Sinne angesprochen. Denn wer neue Wege gehen will, braucht neue Methoden und Herangehensweisen“

 

Frank Fischer, Mitorganisator des DialogRaumGeld

Dazu dient auch eine neue Kultur der Kommunikation und des Miteinanders, die auf dem Konvent erprobt wird. Bewusst sprechen die Organisierenden daher Menschen aller sozialen und kulturellen Gesellschaftsschichten an. "Alle Menschen sind eingeladen, die Kraft und Gestaltungsmöglichkeiten zu erleben, die in offenen Räumen im Dialog mit anderen zum Thema Geld entstehen können“, so Fischer. „Denn Transformation beginnt bei jeder oder jedem Einzelnen.“

 

Startpunkt für eine neue Geldbewegung

 

Der Konvent Ende Mai in Augsburg wird der sichtbare Beginn eines mehrjährigen Weges sein. Es sollen sich Menschen zu Gruppen zusammenschließen und auch nach dem Konvent an den Themenbereichen weiterarbeiten – sei ist digital oder in regionalen Satelliten. Alle bleiben vernetzt und kommen jährlich wieder in die Friedensstadt zum Konvent DialogRaumGeld zurück, um die Ergebnisse auszutauschen, zu evaluieren und neu zu spinnen.

 

Initiiert und organisiert wird der DialogRaumGeld vom Verein Oeconomia Augustana e.V., der als Forum Fließendes Geld Teil der Lokalen Agenda 21 Augsburg ist. Unterstützt wird der Verein durch die Regio Augsburg Tourismus GmbH. Und wo könnte das Thema Geld besser neu gedacht werden als in der Fuggerstadt Augsburg. Hier schufen die Handelsfamilien der Fugger und Welser die Grundpfeiler des kapitalistischen Wirtschaften. Jetzt soll an diesem Ort eine neue Basis erschaffen werden, die hilft, die Transformation unserer Gesellschaft sozial und ökologisch verträglich voranzubringen. Daher finden begleitend zum Konvent spezielle Stadtführungen mit dem Fugger und Welser Erlebnismuseum statt.

 

Beitrag zum Mitmachen richtet sich nach eigenem finanziellen Möglichkeiten

 

Wie Geld neu gedacht werden kann, zeigt sich schon beim Beitrag, der für die Teilnahme entrichtet werden kann. Der reguläre  Mitmach-Beitrag für den Konvent inklusive Voll-Verpflegung beträgt 250 Euro. Menschen mit kleinerem Einkommen können für 150 Euro mitmachen. Damit auch wirklich alle Menschen am Kongress teilnehmen können gibt es einen Schenk-Beitrag für 0 Euro, der durch den Förderer-Beitrag von 500 Euro unterstützt wird.

Buchung der Tickets dialograumgeld.org/teilnehmen

Info

Termin:

Sonntag, 22.06.2022:

Tagesprogramm: 16:00 bis 19:00, Abendprogramm ab 20 Uhr

Montag, 23.06.2022

Tagesprogramm: 10:00 bis 13:00 und 15:00-18:00, Abendprogramm ab 20 Uhr

Dienstag, 24.06.2022

Tagesprogramm: 10:00 bis 13:00

 

Ort: Kongress am Park, Gögginger Str. 10, 86159 Augsburg

Infos und Buchungsmöglichkeiten: Auf der Webseite von DialogRaumGeld

Veranstalter: Oeconomia Augustana e.V.

 

Event-Termin
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Green Wedding Network: Hochzeit feiern mit nachhaltigem Fußabdruck

Green Wedding Network Hochzeit nachhaltig feiern
Ein Netzwerk unterstützt Dienstleister*innen klimafreundliche Hochzeitsangebote für Brautpaare zu entwickeln.
Hochzeitspaar beim Feiern mit Traurednerin

Der Tag der Hochzeit ist ein unvergessliches Erlebnis, den sich viele Brautpaare umweltfreundlich wünschen. Gut, dass es Brautmode-Läden, Fotograf*innen oder Florist*innen gibt, die ihre Dienstleistungen nachhaltig anbieten. Im Green Wedding Network, das die Traurednerin Eva Kampfmann gegründet hat, tauschen sie sich aus.

 

Die Traurednerin und Umweltaktivistin Eva Kampfmann setzt sich in ihrer Arbeit dafür ein, dass der schönste Tag im Leben in guter Erinnerung bleibt und gleichzeitig wenig Spuren in unserer CO2-Bilanz und in der Umwelt hinterlässt. Im Interview erzählt sie, warum es für Brautpaare und Dienstleister*innen Sinn macht, bei der Hochzeit auf Nachhaltigkeit zu setzen, an welchen Stellschrauben das Paar drehen kann und warum sie das "Green Wedding Network" gegründet hat.

 

Wieso lohnt es sich auch beim Thema Heiraten auch auf Nachhaltigkeit zu achten?

Eva Kampfmann: Bei Hochzeiten kommen viele Menschen unterschiedlicher Blick- und Wirkfelder zusammen. Es ist eine gute Gelegenheit, um Gäste und Dienstleister*innen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Wo kann man besser zeigen, dass Nachhaltigkeit eine bewusste Entscheidung aller Beteiligten ist und nicht Verzicht bedeutet?!

 

Wer ist bei diesem Thema aufgefordert etwas zu tun?

Brautpaare sind dabei genauso gefragt wie Dienstleister*innen. Während es fürr Paare bereits viele Tipps auf Foren oder in Blogs gibt, fehlen häufig nachhaltig aufgestellte Anbieter*innen von Essen, Fotografie, Papeterie oder Blumen. Interessierten Dienstleister*innen zeige ich im „Green Wedding Network“, wie sie Nachhaltigkeit in Ihrem Business integrieren können.

 

Was dürfen Dienstleister*innen im Netzwerk erwarten?

In einem monatlichen digitalen Austausch bereite ich branchenübergreifende Themen vor, die allen helfen, langfristig nachhaltiger zu arbeiten. Daneben gibt es spezielle Fokusthemen wie zuletzt etwa nachhaltige Brautmode. Einmal pro Jahr veranstalten wir ein nachhaltiges Styled Shooting sowie einen nachhaltigen Eventtag. Hier geht es um persönliches Kennenlernen, um gemeinschaftliches Arbeiten und Wirken sowie um nachhaltige Weiterbildungen.

 

"Nachhaltigkeit ist eine bewusste Entscheidung und kein Verzicht." Eva Kampmann, Hochzeitsrednerin

Wo können Dienstleister*innen sofort nachhaltiger werden?

Ein erster Schritt kann sein, zu einer nachhaltigen Bank zu wechseln. Es macht einen großen Unterschied, welche Projekte mit dem eigenen Geld gefördert werden. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Lieferkette: Woher kommen die Produkte oder Rohstoffe und sind diese Quellen wirklich nachhaltig?

 

Wo finde ich als Brautpaar nachhaltig arbeitende Dienstleister*innen?

Das ist tatsächlich die derzeitige Herausforderung. Viele Anbieter*innen haben zwar nachhaltige Produkte/Dienstleistungen, werben aber nicht offensiv damit. Aktuell empfehle ich deswegen: Sucht euch eine*n Dienstleister*in eurer Wahl und sprecht sie/ihn offen auf nachhaltige Alternativen an und fordert sie auch ein.

 

Was hat dich dazu bewogen, das Netzwerk zu gründen?

Für mich ist Nachhaltigkeit schon lange ein wichtiges Thema. Daher wurde ich schon früh „Öko-Evi“ genannt. Privat esse ich vegan und vermeide Plastik. Als Familie versorgen wir uns weitgehend selbst. Ehrenamtlich engagiere ich mich seit 2016 im Forum Plastikfreies Augsburg. Seit 2018 arbeite ich als Freie Hochzeitsrednerin und es wurde mir zunehmend ein Anliegen, in diese Branche mehr Nachhaltigkeit zu tragen. Deswegen gründete ich Anfang 2021 das „Green Wedding Network Augsburg“, das ab 2022 ein nachhaltiges Netzwerk für die Hochzeitsbranche im ganzen deutschsprachigen Raum ist. Ich freue mich wahnsinnig auf diesen inspirierenden und wertschätzenden Austausch mit allen Unternehmer*innen. Es ist toll, wenn aus einer Idee Realität wird und ich damit viele Menschen begeistern und inspirieren darf.

 

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