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Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Rathausplatz
86150
Augsburg
Ruta Natur, ein Unverpackt-Laden in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Erfahrungsberichte und Tipps von Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Es geht um nachhaltiges Schenken, um Reparieren statt Wegwerfen.

Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger leben und ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. Im Alltag und auch auf Reisen. Am Samstag, den 26. November um 10.30 Uhr, organisiert die Regio Tourismus Augsburg GmbH  in Zusammenarbeit mit Lifeguide Augsburg die Sonderführung „Ökologisch und nachhaltig leben“.

 

Dieser besondere Stadtrundgang durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt Nachhaltigkeit sein kann. Diese Tour zeigt: ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren. Das ist nicht nur für Tourist*innen interessant, auch Augsburgerinnen und Augsburger entdecken ihre Stadt ganz neu.

 

Augsburg hat größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit

Die erste Führung fand bereits am 13. April 2019 statt. Der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, war dabei. „Ich freue mich sehr, dass es diese Tour gibt. Unser Nachhaltigkeitsprozess wurde 2018 als eines von vier bundesweiten Transformationsprojekten ausgezeichnet und unserer Stadt wurde „größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit“ bescheinigt. Dieses Potential gilt es zu nutzen und auszubauen. Denn Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen. Hier arbeiten und leben wir, hier verbringen wir unsere Freizeit.“

 

INFO:

  • Treffpunkt: Tourismus-Information vor dem Rathaus
  • Kosten: 12 € pro Person. ermäßigt 10,- € (Schüler, Student*innen, Menschen mit Behinderung)
  • Beginn: 10.30 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Anmeldung: Tel. 0821-50207-21 oder im Internet www.augsburg-tourismus.de/Ticket
Event-Termin
-
German
Für alle Liebhaber*innen der 80er und 90er Jahre. Bei Retroarea gibt's hochwertige Vintage-Mode auf zwei Stockwerken.
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SHOW
Ort

Retroarea
Philippine-Welser-Straße 7
86150 Augsburg
Deutschland

E-Mail
ankauf [at] retroarea.de

Die meisten kennen ihn: Den inneren Konflikt zwischen „haben wollen“ und „überflüssigem Konsum“. Gerade bei Klamotten ist es häufig schwierig. Es gibt allerdings Möglichkeiten diesem Problem aus dem Weg zu gehen.  Klamotten nach deinem individuellen Stil kaufen und dabei der Umwelt auch noch etwas Gutes tun. „Retroarea“, ein Secondhand-Store in der Philippine-Welser-Straße 7 verkörpert genau dieses Modell des nachhaltigen Konsums. Hier findet ihr Vintage-Streetwear aus den 80er und 90er Jahren. Retroarea bietet sowohl gut erhaltene Markenartikel – beispielsweise von Ralph Lauren, Prada, Adidas, Dickies oder Champion – als auch unbranded Vintage-Mode. Und ihr könnt hier eure gut erhaltenen Marken-Klamotten weiterverkaufen.  

 

Kernelement Nachhaltigkeit

Die drei Besitzer Marius, David und Simon kennen sich seit ihrer Kindheit und haben schon zu Schulzeiten gerne „Vintage“-Klamotten getragen. Nachdem immer mehr Freund*innen Interesse und Begeisterung daran zeigten, beschlossen sie 2017 während des Studiums, einen Online-Shop zu eröffnen. Schon damals galten für die drei Jungs nachhaltige Verpackungen und Materialien, sowie das Reparieren und Wiederverwerten von gebrauchten Klamotten als Kernelement ihres Konzepts.

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Öffnungszeiten
Öffnungszeiten
Mo – Sa: 11– 19 Uhr
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„Wir wollen einen Laden, in dem jede*r seinen Style findet und die Leute sich wohlfühlen und gerne aufhalten.“

Marius, Besitzer von Retroarea Augsburg.

Vintage für alle Altersgruppen

2021 gab es die ersten Pop-Up-Stores in Innsbruck, Kempten und anschließend in Augsburg, der sich bis März 2022 hielt. Nachdem der Store in Augsburg sehr gut ankam, beschlossen Marius, David und Simon einen eigenen Laden zu eröffnen. Seit Mitte Mai 2022 gibt es nun das zweistöckige Geschäft in der Philippine-Welser-Straße. Die Vintage-Mode kommt nicht nur bei der jüngeren Generation gut an, sondern lockt auch ältere Kund*innen in den Store.

 

Die Klamotten, die dort angeboten werden, kaufen die Jungs unter anderem bei Privatanbieter*innen. Sie müssen eine gewisse Grundqualität und Haltbarkeit erfüllen, aber kleinere Mängel wie Löcher oder Druckmängel werden von lokalen Näher*innen und Druckereien behoben. Die Devise lautet also so viele Klamotten wie möglich zu verwerten. Vor einiger Zeit hat Retroarea „Retroarea reworked“ vorgestellt. Hierfür werden beispielsweise alte, kaputte Hosen zu einer Tragetasche zusammengenäht. In dieser Upcycling-Abteilung von Retroarea entstehen außerdem neue Shirts, Hosen, Jackets und vieles mehr.

 

"Wer sich bei uns ein Retroarea-Reworked Kleidungsstück holt, trägt automatisch einen bedeutenden Teil zur Nachhaltigkeit bei, was schon immer unser Hauptziel war und bleibt."

Marius, David und Simon von Retroarea Augsburg.

Was den Laden so besonders und ansprechend macht, ist die Kundennähe. Persönliche Beratung auf Augenhöhe und freundlicher, netter Umgang, sowie gute Musik steigern den Wohlfühlfaktor.

 

Lifeguide-Meinung:

Jannik Fackler war schon des Öfteren privat im Retroarea. Er sagt: Ich wurde nie enttäuscht. Im Retroarea gibt es eine große Auswahl an coolen Klamotten von Top-Marken. Gute Preise und noch bessere Qualität. Für jede*n etwas dabei. Da mir persönlich das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig ist, ich aber auch wahnsinnig gerne Klamotten kaufe, freut es mich einen nachhaltigen Weg zu kennen, der mir zudem meinen individuellen Style erlaubt. Die drei Besitzer sind sehr freundlich und nett und bieten einen angenehmen und entspannten Aufenthalt, auch mit Freund*innen.

  • Falls ihr eure gut erhaltenen, gebrauchten Klamotten bei Retroarea verkaufen möchtet, schickt bitte zwei Bilder des Produkts (Vorder- & Rückseite) und eine realistische Preisvorstellung per Instgram Direct Message an @retroarea oder per E-mail an “ankauf@retroarea.de".
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Slow Fashion - Nachhaltig shoppen in Augsburg

Slow Fashion - Nachhaltig shoppen in Augsburg
In unserem nachhaltigen Slow-Fashion-Rundgang zeigen wir euch, wo ihr in Augsburg faire, vegane oder Bio-Label bekommt, welche tollen Vintage-Läden unsere Stadt hat und wer in der Region produziert.
nachhaltiger Shopping Rundgang, slow fashion, Augsburg, Grafik: Lifeguide Augsburg

Wer sich vorher informieren möchte:

 

Jetzt geht's los

Unser virtueller Shopping-Rundgang zu Adressen mit fair gehandelter, bio-zertifizierter, ökologischer oder veganer Kleidung in der Innenstadt ist etwa 3.5 Kilometer lang und dauert je nach Kauf-Lust und Shopping-Laune zwei bis drei Stunden. Am Schluss des Artikels werfen wir noch einen Blick in die anderen Stadtteile Augsburgs und in die Region.

 

Station 1: Der Weltladen Augsburg  in der Weißen Gasse 3

Die Weltläden sind die „Mütter“ des gerechten Handels: Den Augsburger Laden gibt es seit 1980. Also starten wir unseren Rundgang hier, in dem wirklich schönen Shop in der Weißen Gasse 3. Im hinteren Teil des Ladens gibt es eine gute Auswahl an bio-fairer Mode: Shirts und Pullis für Männer und Frauen, außerdem Röcke, Kleider und Tücher. Neu im Sortiment sind Mela-Sneakers, die weltweit ersten Sneakers mit Fairtrade Cotton und GOTS-Zertifizierung. Besonders beliebt sind die Basics, wie faire Unterwäsche und Socken für Damen, Herren und Kinder. Vom Bio-Baumwollanbau bis zum fertigen Shirt sind alle Herstellungs-Schritte transparent. Für die Produzent*innen, die ihre Waren über den Fairen Handel verkaufen können, bedeutet die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards eine Verbesserung ihrer Lebenssituation.

 

Station 2:  manomama am Moritzplatz 4

"Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet für mich: so zu wirtschaften, dass nicht der Kunde glücklich ist, sondern dessen Enkel." Sina Trinkwalder, manomama

Hier gibt es tolle Basics made in Germany: Shirts, Jeans, Pullis und Kleider. Außerdem Gürtel und Accessoires. Sina Trinkwalder mit ihrer Firma manomama dürfte den meisten Augsburgerinnen und Augsburgern ein Begriff sein. 2010 hat sie manomama aus dem Boden gestampft und beschäftigt heute 150 Frauen, die auf unserem Arbeitsmarkt als „unvermittelbar“ galten. Am Willy-Brand-Platz, hinter der Citygalerie, nähen diese Frauen für einen Einheitslohn von 10 Euro die Stunde Stofftaschen und die eigene manomama-Kollektion. Gesponnen, gewebt, gefärbt und gestrickt wird in Nordrhein-Westfalen, entworfen und genäht in Augsburg. Verarbeitet werden Baumwolle aus Tansania (von einem Raingrow-Projekt) und Augsburger Merino-Wolle.  Mehr über manomama in unserem Lifeguide-Interview mit Sina Trinkwalder

 

Station 3: Tourist-Information am Rathausplatz

In der Augsburger Tourist-Information erhaltet ihr die passende Tasche für euren nachhaltigen Shopping-Rundgang: Die Augsburger RathausBag. Jede Tasche wurde aus den 1.200 Quadratmetern PVC-Mesh-Foto-Gewebe-Plane hergestellt, die 2016 das Augsburger Rathaus bei Renovierungsarbeiten verhüllte und eins zu eins die Fassade des Renaissancegebäudes zeigt. Die Designerin Natalija Ribovic hat daraus  eine kleine, feine „Linie“ mit drei urbanen Modellen kreiert, die elegante SpotBag, die gradlinige TwinBag und den Unisex-Shopper UrbanBag. Jede RathausBag ist ein Unikat, ein einmaliges „Stück Augsburg“, liebevoll genäht im inklusiven Dominikus-Ringeisen-Werk, unterstützt von „Respekt – genäht in Augsburg“ Inzwischen hat sich die „RathausBag“ zu einem wahren Globetrotter entwickelt. Sie wurde in Berlin, Hamburg, Rom, Genf, Mailand und Tokio gesehen. Vielleicht geht sie ja demnächst mit euch auf Reisen....  

 

Station 4: glore in der Grottenau 2

Be green in any colour you like... so lautet das Motto von Glore. Der Name steht für globally responsible fashion. Wer Lust auf einen wirklich ästhetischen Shopping-Genuss hat, kann hier auf 160 qm Verkaufsfläche guten Gewissens in moderner, ökologisch nachhaltiger und fair gehandelter Mode für Damen und Herren schwelgen. Darüber hinaus findet man bei Glore Schuhe, Accessoires, Schmuck, Taschen und Beauty Produkte. Alle bei Glore geführten Labels sind mit dem GOTS & FAIR WEAR zertifiziert: Das heißt, die komplette Produktionskette, vom Anbau der Rohstoffe bis zur Endverarbeitung, ist ökologisch und fair. Außerdem haben alle Materialien Bioqualität. Dazu gehören Baumwolle, pflanzlich gegerbtes Leder, Modal, Leinen, Hanf, Tencel, recyceltes PET, Kork und Wolle. Eine Besonderheit sind die Winterjacken von Knowledge Cotton Apparel aus Dänemark. Der Hersteller fertigt die Jacken aus recyceltem PET und gewinnt die Fasern aus gebrauchten Wasserflaschen. Auch der Materialmix der Schweizer Marke FREITAG, aus Leinen, Hanf und Modal, ist außergewöhnlich: Er ist zu 100% kompostierbar.

Mit Simone Kunz haben wir übrigens eine kundige und engagierte Ladeninhaberin nach Augsburg bekommen. Fragt sie beim Shoppen ruhig alles, was ihr zum Thema nachhaltige Mode wissen möchten - sie kennt viele interessante Details.  Mehr über Simone Kunz in unserem Lifeguide-Interview.

 

Station 5: SUSLET Outlet in der Ludwigstraße 16

Das erste faire und nachhaltige Outlet der Welt. "Kein Kleidungsstück bleibt zurück!", lautet das Credo der Gründer Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei. Die beiden haben sich in unserer Stadt bereits mit ihrem nachhaltigen Streetwear-Label Degree Clothing einen Namen gemacht. Das SUSLET Outlet bietet nachhaltig und fair produzierte Produkte von beliebten Bio-Marken zu stark reduzierten Preisen (immer zwischen 30-70% Rabatt) für Frauen, Männer und Kinder an. Verkauft werden verschiedenste Teile vergangener Kollektionen und B-Ware sowie Schuhe, Accessoires, Food, Deko und Bio-Kosmetika. Von Anfang an dabei sind unter anderem die Marken wie VATTER, Ethletics, Greentee, NaraFood, Feuervogl, Life Tree, Degree Clothing ... Die Vision ist es, neue Maßstäbe zu setzen, denn nachhaltiger Konsum soll zur Selbstverständlichkeit werden. Hier geht's zum Interview mit Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei

 

Station 6: Latztruhe, Metzgplatz 3 

In diesem hellen und freundlich eingerichteten Laden an der Stadtmetzg gibt ökologische Baby- und Kinderkleidung. Allein das Anschauen macht schon sehr viel Spaß: Hier gibt es Strampler, Kleidchen, Babyschuhe, Babytragesystemen (auch Babytragetücher), naturfreundliche Geschenke und vieles mehr. Für Julia Lauterbach, die Inhaberin der Latztruhe, haben die zertifizierten Standards von GOTS (Global Organic Textile Standards) und vom IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) höchste Priorität. Dazu gehören Reinheit und ökologische Qualität für die bei ihr angebotenen Kindermode, aber auch soziale Verantwortung für die Angestellten in der Produktion.  Kund*innen finden in der Latztruhe ausschließlich Kleidung aus 100% Biobaumwolle, von ausgesuchten Hersteller*innen und Lieferant*innen, deren Produkte und Produktion ausnahmslos dem ökologischen Gedanken verschrieben sind. Mit der ökologischen Baby- und Kinderkleidung gewährleisten Eltern nicht nur, dass die Kleidung ihrer Kinder vollständig schadstofffrei ist, sondern sie tragen auch zur Verbesserung von Umwelt und der Arbeitsbedingungen bei.

Hier kommt ihr direkt zum Online-Shop.

 

 

Station 7: ONIMOS am Obstmarkt 11

Seit 2015 bekommt ihr bei ONIMOS ausgewählte Vintage-Kleidung. Dort seht ihr, dass Slow Fashion vielseitig sein kann: von schlicht und sportlich bis hin zu glamourös. Die aus den 70ern, 80ern, 90ern und 2000ern stammende Mode wird von ONIMOS für euch aus der ganzen Welt handverlesen und findet sich im Store zusammen. Auch dafür steht die Wortneuschöpfung ONIMOS, die sich aus den lateinischen Wörtern „omnis" und „animus" zusammensetzt und „die Seelen von uns allen" meint. Mittlerweile gibt es ONIMOS nicht nur in Augsburg. Ebenso in London an der Brick Lane ist ein ONIMOS für euch da. Auch dort stehen euch die Türen immer offen!  

Mehr über das Shopping-Gefühl bei ONIMOS in unserer Lifeguide-Reportage "Entschleunigte Mode".

 

Station 8: Dear Goods in der Frauentorstraße 7

Buy less – choose well..." so lautet das Motto von Dear Goods. Ein guter Rat, den neuerdings viele Menschen befolgen: Sie kaufen bewusst nur noch sehr wenige „Lieblingsstücke“, die sie oft und gern tragen. Die Kleiderschränke werden dadurch übersichtlicher, die Regale sind luftig leer. Diese angenehme Reduktion strahlt auch der Laden von Dear Goods aus. Hier sind alle Produkte menschen-, tier- und umweltfreundlich, also „Fair + Bio + Vegan“.

Mode macht Spaß. Noch mehr Spaß macht Mode, wenn man Verantwortung übernimmt. Und so wird eine schöne Tasche noch schöner, wenn weder Menschen noch Tiere leiden mussten und auch die Umwelt möglichst unversehrt bleibt." Philosophie von DearGoods

 

Station 9: Blütenstern, Barfüßerstraße 8

Mit einem freundlichen „Hereinspaziert“ empfängt die kleine Boutique Blütenstern ihre Kundinnen und lockt mit Kleidern, Röcken, Blusen und Strickjacken in einem entspannten, urbanen Look. Alles lässt sich mit (beinahe) allem kombinieren. Mal ist das Outfit strahlend bunt, mal zurückhaltend und funktional. Taschen und Accessoires runden das Bild ab. Die Besitzerin Marieanne Dolp legt größten Wert auf ökologische Standards und faire Arbeitsbedingungen. Sie bietet vor allem nach GOTS zertifizierte Bekleidung von namhaften Labeln an, wie etwa Nix, Lana, Madness oder Dorothee Lehnen. Und da die Friseurmeisterin keine halben Sachen macht, gibt es gleich nebenan das komplette Pflegeprogramm mit Naturkosmetik.

 

Station 10: Vinty’s Oberer Graben 4

In diesem Second-Hand-Laden der aktion hoffnung kommen Vintage-Liebhaber*innen und Retro-Fans voll auf ihre Kosten. Auf zwei Etagen und über 300 Quadratmetern gibt es alles, was das Herz begehrt: Vintage-Kleidung, Schuhe, Accessoires und andere Second-Hand-Schätzchen. Wer eine kleine Pause braucht, kann sich im Retro-Café entspannen. Neben Fairtrade-Produkten wird hier jeden Freitag hausgemachter Bio-Kuchen angeboten. Kleiderspenden sind willkommen.

 

Station 11: Life Tree Oberer Graben 15

Life Tree setzt sich für eine nachhaltige und bewusste Lebensweise ein, bei der jeder Mensch Verantwortung für Natur und Umwelt übernehmen soll. Kernstück des Life-Tree-Designs sind die kunstvoll gezeichneten Bäume von Martin Benedek. Sie zieren die fair gehandelte und ökologisch produzierte Life-Tree-Kollektion.

"Der Baum in seinen vielen Variationen trägt das Lebensgefühl auf jedem Kleidungsstück nach außen", so das Credo von Life Tree.

Die Textilien bestehen zu 100% aus biologischer Baumwolle. Ein angenehmer Tragekomfort wird durch den Zusatz der natürlichen Fasern Modal (Buchenfaser) und Tencel (Eukalyptusfaser), sowie Bambusfaser erreicht. Zum Sortiment von Life Tree gehören außerdem Rucksäcke.

 

Station 12: Degree Clothing am Mittleren Lech 18

"Die ökologische Herstellung ist die Basis. " Fabian Frei, degree clothing.

Faire Streatwear aus Augsburg: Biobaumwolle aus der Türkei, Produktion und Verarbeitung unter fairen Bedingungen in Portugal und der letzte Feinschliff hier vor Ort in Augsburg. Das ist Degree Clothing. Label und Kollektion stammen von den Augsburgern Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle. Die Inhaber präsentieren und verkaufen in ihrem Showroom ihre eigene Kollektion. Zu ihrem Angebot gehören hauptsächlich Frauen- und Männeroberbekleidung mit kleinen optischen Details und speziellen außergewöhnlichen Funktionen. Zum Beispiel ein Shirt, das sich in einen Beutel verwandeln lässt oder der „Hooder Helicopter“ von Degree, ein Pullover an dessen Kapuze ein Holz-Propeller befestigt ist. Die degree-Mützen werden im Textilmuseum gestrickt. Zusätzlich gibt es Caps und Longboards – die Bretter werden hier in Augsburg produziert.

Und warum Fabian Frei und Wolfgang Schimpfle wie ein Schweizer Taschenmesser funktionieren, erfahren Sie im Lifeguide-Interview mit den degree-Machern

 

Station 13: Runners Shop in der Bäckergasse 1

Wer jetzt noch Energie hat und auch beim Sport nicht auf faire Kleidung verzichten will, wird beim Runner’s Shop fündig. Laufshirts, - hosen und – jacken von Kossmann werden größtenteils in Deutschland gefertigt. Auch die Grundstoffe stammen aus Deutschland, Italien oder Österreich.

Mehr über faire Sportbekleidung

 

End-STATION: Weißen Gasse 3: Werkstatt Solidarische Welt 

Unser Bummel durch Augsburgs Innenstadt endet in der Weißen Gasse 3, bei unserem Ausgangspunkt. Hier ist nicht nur der Weltladen, sondern im 1. Stock auch die Werkstatt Solidarische Welt, eine gute Anlaufstelle für alle, die noch mehr Hintergrundwissen benötigen. Die WSW stellt   Informationen, Materialien und Aktionen rund um Kleidung und Textilien zur Verfügung. Hier gibt es Bücher, Filme und Infos zu Arbeitsbedingungen, Siegeln und Fairem Handel. Außerdem Wissenswertes über Baumwolle, die "Globalisierung im Kleiderschrank" oder Altkleidercontainer. Auch Führungen durch den Weltladen, ein „Kolonialer Stadtrundgang“ oder eine nachhaltige Shopping-Tour gehören zum Angebot. Außerdem können Workshops und Vorträge gebucht werden.

 

Diese Shops finden wir auch toll:

Zirbel 13: Second-Hand-Laden mit künstlerischem Flair. In der Klinkertorstraße 13  gibt es ein großes Angebot gut erhaltener Markenbekleidung.

Kleidsam: Bei Kleidsam am Perlachberg gibt es witzige Einzelstücke von angesagten Designer*innen.

Doris Limmer: Die Modistenmeisterin Doris Limmer stellt kreative, flippige und extravagante Hüte und Mützen her – aus neuem Material und Upcycling-Material

 

 

Am Stadtrand von Augsburg:

Sozialkaufhäuser: Natürlich gehören die beiden Sozialkaufhäuser mit ihrem großen Angebot an preiswerter Mode mit zu unseren Shopping-Tipps:

Im Norden, in der Hirblinger Straße, finden Sie das SozialKaufhaus Augsburg. Im Süden, im Tal 8, befindet sich das Sozialkaufhaus Contact.

Speziell für Kinder gibt es außerdem die Second-Hand-Läden Katze, Just for Kids und Mini Klamotti.

Rot-Kreuz-Lädle:  Mode aus erster und zweiter Hand in Pfersee, Lechhausen, Oberhausen, Göggingen, Bobingen und Gessertshausen.

 

 

Ein Blick in die  Region:

Schöffel: Das Schwabmünchner Unternehmen stellt Outdoor- und Skibekleidung her. Schöffelsetzt in der Produktion auf hohe soziale Standards und bei den Materialien auf Nachhaltigkeit. Im jährlich erscheinenden Sustainability Report gibt das Unternehmen detailliert Auskunft darüber.

Tatonka: Der Dasinger Rucksackhersteller produziert in Vietnam nach europäischen Standards. Jeden Freitag öffnet das Werk in Ho Chi Minh City Interessierten seine Tore. Die Lifeguide-Reportage "Ein Tag bei Tatonka in Vietnam" findet ihr hier.

Weltläden: Auch in der Region Augsburg gibt es einige sehr gut bestückte Weltläden: Sie sind in Aichach, Bobingen, Friedberg, Königsbrunn und Schwabmünchen.

Momelino: Ökologische Mode speziell für werdende Mütter bietet Momelino in Bobingen.

diedaa: Und für kleine Füßchen sind die knuddeligen Kinderschuhe von diedaa in Friedberg perfekt.

Wundertüte: Second-Hand gibt es in der Wundertüte

Fairkauf der Sozialzentren der Caritas: Second-Hand Kleidung für Damen, Herren und Kinder. In Meitingen, Königsbrunn und Gersthofen.

 

 

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Haben wir etwas vergessen? Wir freuen uns über Tipps und Adressen. Einfach eine Mail an redaktion@lifeguide-augsburg.de

Erstveröffentlichung dieses Beitrages im Lifeguide: 21. Juli 2020

Onimos bietet Slow Fashion in Augsburg: Second Hand, Vintage und faire Label. Foto Cynthia Matuszewski
Onimos bietet Slow Fashion in Augsburg: Second Hand, Vintage und faire Label. Foto Cynthia Matuszewski
Fabian Frei,Wolfgang Schimpfle, suslet, sustainable Outlet, Augsburg, degree, Foto: degree clothing
Wolfgang Schimpfle und Fabian Frei (vl), Gründer des ersten sustainabel Outlets, SUSLET, in Augsburg. Foto: SUSLET
Manomama Augsburg. Faire Öko-Mode. Foto: Cynthia Matuszewski
Manomama Augsburg. Faire Öko-Mode. Foto: Cynthia Matuszewski
Glore, Augsburg, Foto: Bernhard Rampf
Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
Life Tree, Made in Augsburg, Nachhaltige Mode, Martin Benedek, Manuel Sanktjohanser, Foto: Cynthia Matuszewski, T-Shirts, Baum, Hoodies, Rucksäcke, Mode, Bekleidung
Life Tree: Nachhaltige Mode von Martin Benedek und Manuel Sanktjohanser aus Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Degree-clothing Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski
Degree-clothing Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski
Der Augsburger Weltladen
Der Augsburger Weltladen
Sina Trinkwalder, Gründerin des Unternehmens manomama in Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski
Sina Trinkwalder, Gründerin des Unternehmens manomama in Augsburg. Foto Cynthia Matuszewski
Martin Benedek
Das Vinty´s in Augsburg (Bild: Torsten Mertz)
Das Vinty´s in Augsburg (Bild: Torsten Mertz)
Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
Latztruhe, Augsburg, ökologische Kinderkleidung, Foto: Tabea Jakob
Die Latztruhe in Augsburg. Hier gibt es ökologische Kinderkleidung und Geschenke für die Kleinsten. Foto: Tabea Jakob
running, Sportschuhe, Laufschuhe
Auch eine große Auswahl an Laufschuhen sind bei Michael Häuser zu finden. Foto: Cynthia Matuszewski
diedaa: Krabbelschuhe frei von allergieauslösenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Foto: diedaa
diedaa: Krabbelschuhe frei von allergieauslösenden und gesundheitsgefährdenden Stoffen. Foto: diedaa
Doris Limmer, Upcycling, Pelz-Upcycling, Persianer, Nerz, Augsburg, Hutwerkstatt, Hüte, Kappen, Hauben, alte Pullover upcyclen, Modistin, Foto: Cynthia Matuszewski
Ein Hauch aus Federn... diesen Hut hat die Modistin Doris Limmer in ihrer Hutwerkstatt in Augsburg gefertigt. Foto: Cynthia Matuszewski
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Der Life Tree Stand auf einem Festival. Foto: Manuel Sanktjohanser
Die Krawattentaschen des Sozialkaufhauses contact in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Die Krawattentaschen des Sozialkaufhauses contact in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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Outfits für Hochzeit & Ball, Party & Eleganz, kleines Schwarzes sowie Dirndl. & Tracht in vintage & modern.
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22nd dresses
Seefelder Str. 25 b
86163 Augsburg
Deutschland

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mail [at] 22nd-dresses.de

Die Augsburgerin Doris Durstin bietet in ihrem gut sortierten Second-Hand-Shop 22nd dresses eine Vielzahl von festlichen Outfits, Abendgarderobe und Vintage-Kleidern an. Ihr Kleiderschrank 2.0 ist mit über 500 Kleidern sehr gut bestückt.

 

Bei 22nd dresses könnt ihr online bestellen oder einen Termin mit Doris ausmachen und dann in Ruhe im "größten Kleiderschrank von Augsburg" nach eurem Traumoutfit suchen und es direkt vor Ort anprobieren.

 

Das Tolle an Doris' Kleiderschrank: Hier kommt immer wieder neue Second-Hand-Mode hinzu. Doris nimmt nämlich auch Kleider in gutem Zustand entgegen, von denen ihr euch trennen möchtet. Außerdem könnt ihr ein Traumkleid, das ihr bei Doris gekauft habt, nach dem großen Event wieder zurückbringen. Dann erhaltet ihr auf den nächsten Kleiderkauf Prozente.

 

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Der vielfältige Loop-Schal von Christiane Possmayer ist Haarschmuck, Mütze und Halstuch zugleich. Alle Accessoires des Augsburger Ein-Frau-Unternehmens sind selbst entworfen und werden nachhaltig produziert.
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Ihr wollt euren Look mit Accessoires in frischen, lebendigen Farben und außergewöhnlichen Mustern aufpeppen? Und ihr legt Wert auf Stoffe aus nachhaltiger Produktion? Dann ist das Augsburger Unternehmen Pepperprint Creations genau das Richtige für euch. Die Gründerin Christiane Possmayer sagt:

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„Ich will mit meinen Kreationen die Welt ein bisschen bunter und schöner machen.“

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

Der Name Pepperprint Creations steht für die „würzigen Muster“, die die junge Designerin alle selbst entwirft. Sämtliche kunstvoll verschlungenen Prints auf ihren Schals sind ihr Werk. Christianes Kreationen heißen „Fantasia“, "Roadtrip“ oder „Honeycomb“ und ihr könnt sie als Haarschmuck, Mütze oder  Halstuch tragen.

 

Sich selbst sieht Christiane Possmayer als „Quereinsteigerin im Designbereich“. Alle benötigten Fähigkeiten, die sie im Management und bei der Herstellung braucht, hat sie sich selbst beigebracht. Deswegen ist sie ihre eigene Chefin und leitet ihr eigenes starkes „Ein-Frau-Unternehmen“.

 

Als Christiane Possmayer 2014 ihre Firma gründete, wollte sie der Umwelt etwas Gutes tun. Deswegen setzt sie ausschließlich auf nachhaltige Rohstoffe. Das Material, das sie für ihre Loop-Schals verwendet, ist mit Oeko-Tex® Standard 100 zertifiziert, also zu 100% schadstofffrei. Auch die Herstellung findet unter sozialen Arbeitsbedingungen statt. „Vom Produkt zur Verpackung“ wird alles in Deutschland produziert.

 

Ihre kleine, aber edle Kollektion entspricht außerdem den Werten von Fair Fashion. Fair Fashion setzt – im Gegensatz zur Wegwerfmode von Fast Fashion – auf wenige, langlebige und hochwertige Mode.

„Ich fühle mich der Nachhaltigkeit verpflichtet und setzte mich auch in der Mode für einen maßvollen Umgang mit Ressourcen ein. Deshalb biete ich nur sieben Modelle an.“

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

'Roadtrip' heißt dieser nachhaltig hergestellte Loop-Schal von Pepperprint Creations. Foto: Pepperprint Creations

Nicht nur die Produkte von Pepperprint Creations sind nachhaltig. Die Designerin versucht auch in ihrem im Alltag nachhaltig zu leben. Sie verzichtet beim Einkaufen weitestgehend auf Verpackungen und bemüht sich Produkte aus der Region zu kaufen.

 

Eine große Motivation für Christiane Possmayer ist ihre „Leidenschaft für das Kreative“. Sie ist gerne draußen unterwegs und lässt sich von der Natur inspirieren. Durch die Farben und Formen ihrer Accessoires vermittelt sie uns ihre Interpretation der Natur.

 

Die lebendigen Muster werden zunächst analog angefertigt. Dafür verwendet Christiane Possmayer verschiedene Materialien und Techniken, wie Tusche, Kohle, Aquarell, Gouache, Acryl, Mixed Media und Collagen. In einem weiteren Schritt werden ihre Entwürfe digitalisiert, mit anderen Ideen kombiniert und weiterentwickelt.

Übrigens: Die Kunstwerke und Designs von Christiane Possmayer zieren nicht nur ihre Loop-Kollektion. Wer eine eigene Stoffkollektion entwickelt oder ein individuelles, ausgefallens Design für einen anderen Zweck benötigt, kann Christiane Possmayer beauftragen.

„Kreativ zu sein war das Einzige, was ich jemals wirklich tun wollte."

Christiane Possmayer von Pepperprint Creations

INFO:

 

Gastbeitrag von der Geographiestudentin Alice Kotyrba

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Upcycling: Brautmoden von Mia Bride-Style

Upcycling: Brautmoden von Mia Bride-Style
Andrea Roszkopf und Melinda Dmuschewski von Mia-Moden gestalten nachhaltige Brautkleider made in Augsburg.
Brautkleid von Mia Brautmoden. Foto: Evgenia Nether

Was passiert eigentlich mit einem Brautkleid, wenn der Hochzeitstag vorbei ist? Und wohin wandert ein unverkauftes Brautkleid der vergangenen Saison? Im Idealfall zu Andrea Roszkopf und Melinda Dmuschewski. Die beiden Augsburgerinnen geben solchen Kleidern ein zweites Leben.

 

Etwas Schöneres als Bräute bei der Wahl ihres Hochzeitskleides zu unterstützen, das können sich die Schwestern Andrea Roszkopf und Melinda Dmuschewski nicht vorstellen. Mit ihrem Label Mia-Moden lassen sie neue Modelle entstehen. Mia steht für Made in Augsburg, enthält aber auch die Initialen beider Schwestern. Mit dem Label erfüllt sich auch ein Traum von Melinda Dmuschewski, die schon bei Prada in München gearbeitet hat: ein eigenes Label.

 

Nachhaltige Brautkleider entstehen in Schwabmünchen

Das Konzept: Bestehende Kleider werden auseinander genommen und dann in Unikate verwandelt. Die Schneiderin Stefanie Asemann macht dies möglich. In ihrem Atelier in Schwabmünchen setzt sie die Ideen der Schwestern um und zaubert bezaubernde Unikate aus den verschiedenen Bestandteilen. Fehlendes wird mit Biostoffen ergänzt.

 

Die Kleider, die für Mia als Grundlage dienen, stammen aus zwei Quellen. Zum einem aus dem Laden "Die Brautflüsterin“, den Melinda Dmuschewski in der Bäckergasse in Augsburg betreibt. Dort verkauft sie neue Vintage- und Boho-Kleider. Nach der Saison wandern übrige Einzelstücke in den Second Hand Laden „Einzelstück“ ihrer Schwester Andrea in Lechhausen. Diese hat sich auf gebrauchte und Outlet-Kleider spezialisiert.

 

Alles, was dann nicht verkauft werden kann – ob neu oder Second Hand - liefert dann das Material für die neue Kreationen von Mia. „Wir machen  aus den Kleidern vor allem Zweiteiler. Dann kann man die Einzelteile fürs Standesamt und für die kirchliche Trauung unterschiedlich kombinieren,“ erklärt Andrea Roszkopf das Konzept von Mia. „Und auch nach der Hochzeit lassen sich die beiden Teile bei verschiedenen Anlässen gut tragen.“ Das ist dann doppelt nachhaltig!

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen

Denn Nachhaltigkeit ist den Gründerinnen besonders wichtig. Kein „Made in China“ kein Einmal-Schnickschnack. Hier wird auf Wiederverwendung gesetzt: Der Laden Einzelstück wurde mit gebrauchten Möbeln eingerichtet, die Schutzhüllen für Kleider werden stets weiterverwendet, Schutzbezüge für die Schuhe sind aus Stoff und werden gewaschen und der Strom kommt aus nachhaltigen Quellen. „So kann ich meinen Anteil für eine lebenswerte Zukunft leisten“, erklärt Andrea Roszkopf.

Sie hat auch einen Tipp für angehende Bräute: Nicht immer findet sich das, was man sich vorgestellt hat auch auf den Stangen im Geschäft. Dann ist es gut, wenn sich Bräute offen auf etwas Neues einlassen. Und das finden die Kundinnen dann bei Mia Bride-Style.

 

INFO:

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Brautkleid von Mia Brautmoden. Foto: Evgenia Nether
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Brautkleid von Mia Brautmoden. Foto: Evgenia Nether
Brautkleid von Mia Brautmoden. Foto: Evgenia Nether
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Ein Netzwerk unterstützt Dienstleister*innen klimafreundliche Hochzeitsangebote für Brautpaare zu entwickeln.
Hochzeitspaar beim Feiern mit Traurednerin

Der Tag der Hochzeit ist ein unvergessliches Erlebnis, den sich viele Brautpaare umweltfreundlich wünschen. Gut, dass es Brautmode-Läden, Fotograf*innen oder Florist*innen gibt, die ihre Dienstleistungen nachhaltig anbieten. Im Green Wedding Network, das die Traurednerin Eva Kampfmann gegründet hat, tauschen sie sich aus.

 

Die Traurednerin und Umweltaktivistin Eva Kampfmann setzt sich in ihrer Arbeit dafür ein, dass der schönste Tag im Leben in guter Erinnerung bleibt und gleichzeitig wenig Spuren in unserer CO2-Bilanz und in der Umwelt hinterlässt. Im Interview erzählt sie, warum es für Brautpaare und Dienstleister*innen Sinn macht, bei der Hochzeit auf Nachhaltigkeit zu setzen, an welchen Stellschrauben das Paar drehen kann und warum sie das "Green Wedding Network" gegründet hat.

 

Wieso lohnt es sich auch beim Thema Heiraten auch auf Nachhaltigkeit zu achten?

Eva Kampfmann: Bei Hochzeiten kommen viele Menschen unterschiedlicher Blick- und Wirkfelder zusammen. Es ist eine gute Gelegenheit, um Gäste und Dienstleister*innen für das Thema Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Wo kann man besser zeigen, dass Nachhaltigkeit eine bewusste Entscheidung aller Beteiligten ist und nicht Verzicht bedeutet?!

 

Wer ist bei diesem Thema aufgefordert etwas zu tun?

Brautpaare sind dabei genauso gefragt wie Dienstleister*innen. Während es fürr Paare bereits viele Tipps auf Foren oder in Blogs gibt, fehlen häufig nachhaltig aufgestellte Anbieter*innen von Essen, Fotografie, Papeterie oder Blumen. Interessierten Dienstleister*innen zeige ich im „Green Wedding Network“, wie sie Nachhaltigkeit in Ihrem Business integrieren können.

 

Was dürfen Dienstleister*innen im Netzwerk erwarten?

In einem monatlichen digitalen Austausch bereite ich branchenübergreifende Themen vor, die allen helfen, langfristig nachhaltiger zu arbeiten. Daneben gibt es spezielle Fokusthemen wie zuletzt etwa nachhaltige Brautmode. Einmal pro Jahr veranstalten wir ein nachhaltiges Styled Shooting sowie einen nachhaltigen Eventtag. Hier geht es um persönliches Kennenlernen, um gemeinschaftliches Arbeiten und Wirken sowie um nachhaltige Weiterbildungen.

 

"Nachhaltigkeit ist eine bewusste Entscheidung und kein Verzicht." Eva Kampmann, Hochzeitsrednerin

Wo können Dienstleister*innen sofort nachhaltiger werden?

Ein erster Schritt kann sein, zu einer nachhaltigen Bank zu wechseln. Es macht einen großen Unterschied, welche Projekte mit dem eigenen Geld gefördert werden. Außerdem lohnt sich ein Blick auf die Lieferkette: Woher kommen die Produkte oder Rohstoffe und sind diese Quellen wirklich nachhaltig?

 

Wo finde ich als Brautpaar nachhaltig arbeitende Dienstleister*innen?

Das ist tatsächlich die derzeitige Herausforderung. Viele Anbieter*innen haben zwar nachhaltige Produkte/Dienstleistungen, werben aber nicht offensiv damit. Aktuell empfehle ich deswegen: Sucht euch eine*n Dienstleister*in eurer Wahl und sprecht sie/ihn offen auf nachhaltige Alternativen an und fordert sie auch ein.

 

Was hat dich dazu bewogen, das Netzwerk zu gründen?

Für mich ist Nachhaltigkeit schon lange ein wichtiges Thema. Daher wurde ich schon früh „Öko-Evi“ genannt. Privat esse ich vegan und vermeide Plastik. Als Familie versorgen wir uns weitgehend selbst. Ehrenamtlich engagiere ich mich seit 2016 im Forum Plastikfreies Augsburg. Seit 2018 arbeite ich als Freie Hochzeitsrednerin und es wurde mir zunehmend ein Anliegen, in diese Branche mehr Nachhaltigkeit zu tragen. Deswegen gründete ich Anfang 2021 das „Green Wedding Network Augsburg“, das ab 2022 ein nachhaltiges Netzwerk für die Hochzeitsbranche im ganzen deutschsprachigen Raum ist. Ich freue mich wahnsinnig auf diesen inspirierenden und wertschätzenden Austausch mit allen Unternehmer*innen. Es ist toll, wenn aus einer Idee Realität wird und ich damit viele Menschen begeistern und inspirieren darf.

 

Mehr zum Green Wedding Network

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Nachhaltige Hochzeitsdienstleister*innen, Foto: Mona & Reiner Fotografie
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German
Rettung für Lieblingsschuhe, Rucksäcke und Handtaschen! Oftmals ist es nur eine Kleinigkeit, die die geliebten Wanderstiefel oder die beste aller Handtaschen wieder funktionsunfähig macht. Zum Glück gibt es den Altstadt-Schuster!
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SHOW
Ort

Weiße Gasse 7
86150 Augsburg
Deutschland

E-Mail
info [at] schuhmacher-augsburg.de

Der Altstadt-Schuster bietet einen Allround-Reparaturservice an: Amno Amanuel nimmt Schuhe, Handtaschen, Rucksäcke, Aktentaschen, Schulranzen oder Reisetaschen entgegen, er repariert defekte Reißverschlüsse und zerrissene Nähte oder stanzt Löcher in Gürtel und ersetzt verlorene Ösen.

 

Der Altstadt-Schuster hat sich darauf spezialisiert, nicht nur die Funktionsfähigkeit eines defekten Teiles wiederherzustellen, sondern er legt auch Wert darauf, dass die Optik eines Stückes erhalten bleibt. Und wer sich einmal etwas ganz Besonderes wünscht: Amanuel Amno fertigt auch Schuhe nach Maß.

 

Lifeguide-Meinung:

Den Altstadt-Schuster finden wir super! Billig-Modeketten bieten zwar Schuhe für weniger als 10 Euro an. Aber die wahren Kosten für diese Mode tragen die Umwelt und die Menschen in Billiglohnländern. Deshalb ist es langfristig preiswerter und ökologisch sinnvoller, wenn wir Mode in guter Qualität kaufen und öfter mal reparieren lassen. Handwerker, wie der Altstadtschuster, unterstützen uns im Alltag dabei, dieses Konzept auch umzusetzen.

Kategorie(n)
Tipp
Öffnungszeiten
Wochentage
Di bis Fr 10 bis 13 Uhr 14 bis 18 Uhr
Sa 10 bis 14 Uhr
Karte Kategorie
German
Aus seidigen Krawatten werden Haarbänder, Taschen oder Schlüsselanhänger. Jedes Produkt der Augsburgerin Sarah Merkle ist ein Unikat.
Anrede
Frau
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HIDE
Ort

Augsburg
Deutschland

E-Mail
info [at] atelier-westfluegel.de

Sarah Merkle verhilft schönen alten Krawatten mit phantasievollen Mustern zu einem zweiten Leben: In ihrem Nähzimmer hier in Augsburg fertigt die Sozialpädagogin üppig gemusterte Haarbänder, witzige Scrunchies, Schlüsselanhänger mit minimalistischem Krawattenmuster und kleine Taschen.

Mir ist Nachhaltigkeit sehr wichtig und ich wollte für meinen Accessoires keine neuen Stoffe verwenden. Deshalb habe ich mich für das Upcycling von Krawatten entschieden.“ Sarah Merkle

Sarah war schon immer gern kreativ. Jedes ihrer Produkte ist  ein Unikat und kann so nicht ein zweites Mal hergestellt werden. Als Sarah zum Studium nach Augsburg kam, hat sie im Nebenmodul das Fach Kunstpädagogik belegt und die verschiedensten Kunstrichtungen ausprobiert. Ihre Begeisterung für’s Nähen und Upcyclen ist jedoch noch relativ neu.

Vor zwei Jahren bin im Internet auf Youtube-Tutorials gestoßen, in denen erklärt wird, wie man sich seine eigenen Klamotten nähen kann. Das hat mich unfassbar begeistert und kurz danach habe ich meine erste Nähmaschine besessen." Sarah Merkle, sie upcyclet Krawatten.

Das Nähen hat sich Sarah dann mit Hilfe von Videos und Büchern selbst beigebracht. Für ihre handgefertigten Accessoires kauft sie Herrenkrawatten aus zweiter Hand. Alte, aber gut erhaltene Krawatten kann man bei ihr nicht abgeben – ihr Lager ist derzeit voll.

Falls jemand eine ganz besondere Krawatte besitzt und diese für ein neues Haarband verwenden möchte, kann man mich sehr gerne anschreiben und ich schaue dann, ob man daraus ein Haarband nähen kann.“ Sarah Merkle

Die Sozialpädagogin arbeitet derzeit mit Jugendlichen im Bereich der Berufsorientierung. In ihrem Alltag versucht Sarah möglichst nachhaltig zu leben.

Neue Kleidung kaufe ich so gut wie gar nicht mehr. Entweder nähe ich sie mir selbst oder kaufe sie secondhand. Möbel und Dekoration für meine Wohnung habe ich auch viel secondhand erworben. Ich gehe dafür sehr gerne in Sozialkaufhäuser. Aktuell versuche ich beim Essenseinkauf nachhaltiger zu werden!“ Sarah Merkle, Augsburger Krawatten-Upcyclerin

INFO:

 

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen
Karte Kategorie
German
BE GREEN IN ANY COLOR YOU LIKE - moderne, ökologisch nachhaltige und fair gehandelte Mode
Anrede
Frau
Öffnungszeiten aktivieren
SHOW
Ort

Grottenau 2
86150 Augsburg
Deutschland

E-Mail
hello_aug [at] glore.de

"Be green in any colour you like" – so lautet das Motto des neuen Glore-Shops, der im September 2016 in Augsburg eröffnete.

Wer Lust auf einen wirklich ästhetischen Shopping-Genuss hat, kann hier auf 160 qm Verkaufsfläche guten Gewissens in moderner, ökologisch nachhaltiger und fair gehandelter Mode für Damen und Herren schwelgen. Darüber hinaus findet man bei Glore Schuhe, Accessoires, Schmuck, Taschen und Beauty Produkte.

Alle bei Glore geführten Labels sind mit dem „GOTS & FAIR WEAR“ zertifiziert: Das heißt, die komplette Produktionskette, vom Anbau der Rohstoffe bis zur Endverarbeitung, ist ökologisch und fair. Außerdem haben alle Materialien Bioqualität. Dazu gehören Baumwolle, pflanzlich gegerbtes Leder, Modal, Leinen, Hanf, Tencel, recyceltes PET, Kork und Wolle. Eine Besonderheit sind die Winterjacken von Knowledge Cotton Apparel aus Dänemark. Der Hersteller fertigt die Jacken  aus recyceltem PET und gewinnt die Fasern aus gebrauchten Wasserflaschen. Auch der Materialmix der Schweizer Marke FREITAG, aus Leinen, Hanf und Modal, ist außergewöhnlich: Er ist zu 100% kompostierbar.

Das Unternehmen wurde von Bernd Claude Hausmann gegründet und ist bereits in München, Hamburg, Stuttgart, Nürnberg und Luzern vertreten. Alle Läden sind inhabergeführt.

Glore Augsburg führt folgende Labels: Nudie Jeans, Knowledge Cotton Apparel, armedangels, kings of indigo, Langerchen, Les Racines du ciel, Lanius, FREITAG, Wunderwerk, Minga Berlin, Recolution, Continental Clothing, CUS, Deepmello, ekn footwear, kavat, VEJA, Florascent, Fremdformat, Royal Blush, Format, Frieda Sand, Haikure, HempAge, JadeYoga, KeepCup, Soulbottles, Liforme, Mandala, Mela Wear, OGNX, People Tree, Stanley Stella, Elsien Gringhuis, Suite 13, Thokk Thokk, Zebratod, be my friend

Es gibt auch einen Onlineshop www.glore.de

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