Eine Welt - Schulstart

Ausgewählte Schulartikel gibt's auch in den Weltläden

Für den Start ins neue Schuljahr bieten die Weltläden nachhaltige, fair gehandelte Produkte.

Dazu gehört die Brotbox aus nachwachsenden Rohstoffen, Turnbeutel, Schlampermäppchen oder Buntstifte ohne chemische Inhaltsstoffe. Natürlich gibt es auch jede Menge gesunder Leckereien – nicht nur für die Schultüten der Erstklässler*innen. Und älteren Schüler*innen dürfte der Coffee Cup aus Bambus mit kultigen Dessins gut gefallen.

 

Tipps zum Schulstart:

Plastik vermeiden: Ordner und Umschläge sind oft aus Plastik und zusätzlich einzeln verpackt - dabei gibt es tolle Alternativen aus Papier. Ein Beispiel ist der Minouki-Heftumschlag. Achten Sie auch bei Stiften darauf, dass diese möglichst nachgefüllt werden können.
Malen ohne Gift: Kaufen Sie Stifte ohne Lackierung, Gifte und Weichmacher. Tintenkiller und Filzstifte enthalten oft viele chemische Inhaltsstoffe. Für Kinder sind deshalb Holzstifte oder Filzer auf Wasserbasis die bessere Wahl.
Auf‘s Papier achten: Hefte und Blöcke gibt es auch aus Recycling-Papier. Das ist übrigens heute in hellen Tönen und vielen Farben erhältlich.
Brotbox statt Einwegtüte: Wer arbeitet muss auch essen – und das am besten aus einer Brotzeitbox mit Umweltanspruch. Langlebige und nachhaltige Modelle gibt es aus Metall oder Bambus statt aus unnötigem Plastik.
Süßes mit Verstand: Ein paar kleine Naschereien müssen zum Schulanfang einfach sein. Achten Sie dabei auf Leckereien aus Fairem Handel. So schaffen Sie auch Perspektiven für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Ländern des Südens.

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Foto: Werkstatt Solidarische Welt
Ausgewählte Schulartikel gibt es auch in den Weltläden. Foto: Werkstatt Solidarische Welt
Brotbox aus nachwachsenden Rohstoffen, Made in Germany. Foto: Werkstatt Solidarische Welt

Über die Autorin

Cynthia Matuszewski

Cynthia Matuszewski ist Journalistin und Fotografin. Sie ist ein Fan von konstruktivem Journalismus. Der fragt nicht nur: „Was ist das Problem?“, sondern auch „Gibt es Lösungen oder Teillösungen – und wenn ja, welche?“ und „Sind diese Ideen auch alltagstauglich?“. Deshalb ist sie seit 2013 begeisterte Chefredeakteurin vom Lifeguide Augsburg. Denn hier kann sie von Menschen und Projekten erzählen, die unsere Welt verändern wollen – und zwar so, dass sie gerechter, umweltfreundlicher und lebenswerter wird. Von diesen Mutmacher*innen gibt es viele – und zwar direkt vor unserer Haustür, sagt Cynthia. Geprägt hat sie ihre heitere Kindheit in Köln und ihre Zeit im zweigeteilten Berlin – wo sie eine Lehre zur Fotografin absolvierte und mit Fotoaufträgen ihr Studium an der Freien Universität Berlin finanzierte. Sie hat sowohl für Printmedien und Hörfunk gearbeitet, als auch als PR-Referentin. Sie engagiert sich für Frauenrechte und glaubt nach wie vor an die Kraft der Sprache. Deshalb befürwortet sie auch das holprige, für notwendige Veränderungen aber in ihren Augen unentbehrliche, Gender-Sternchen*. Seit 2019 ist sie – zusammen mit den anderen Macher*innen des Lifeguide – stolze Trägerin des Augsburger Zukunftspreises.

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