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Trinkbrunnen in unserer Region

Trinkbrunnen in unserer Region
Pünktlich zum Weltwassertag werden wieder die Trinkwasserbrunnen in und um Augsburg aktiviert. Hier könnt ihr euch erfrischen und eure Trinkflasche auffüllen.
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Kostenloses Trinkwasser für unterwegs

 

 

Unsere Region hat viele Trinkbrunnen mit köstlichem Wasser. Eine gute Übersicht findet ihr in der Karte der Stadtwerke Augsburg und in der bundesweiten App, die euch ebenfalls zeigt, wo ihr den nächstgelegenen Brunnen findet, um eure Trinkflasche füllen zu können. 

 

März bis Oktober – immer frisch

 

Wenn es um Trinkwasser geht, haben wir Augsburger*innen wirklich die besten Karten: Die Qualität ist herausragend und von März bis Oktober liefern die Trinkbrunnen auch unterwegs die perfekte Erfrischung. Am besten, ihr bringt eure eigene Trinkflasche mit und vermeidet dadurch unnötigen Plastikabfall.

 

Das Augsburger Trinkwasser steht an 25 Brunnen kostenlos zur Verfügung. In der Innenstadt sprudelt das frische  Wasser beispielsweise am Holbeinplatz, in der Spitalgasse oder am Wertachbrucker Tor. Aber auch am Stadtrand oder im Siebentischwald, in Stadtbergen am Bismarckturm oder beim historischen Wasserwerk am Hochablass stehen Trinkbrunnen. Die Augsburger Trinkwasserbrunnen sind bis Ende Oktober im Einsatz, bevor sie aufgrund der kalten Jahreszeit abgestellt werden müssen. Am Weltwassertag Ende März werden sie wieder aktiviert und können genutzt werden.

 

 

Trinkwasser – Stationen

 

Die Stadtwerke Augsburg haben eine gute Übersichtskarte für alle Trinkbrunnen in Augsburg. Eine bundesweite App zeigt an, wo der nächste Brunnen ist. Sie heißt „Trinkwasser unterwegs“ und ist sowohl für Android als auch iOS-Geräte verfügbar. Außerdem gibt es noch die REFILL-Stationen in Augsburg. Das sind Läden, Unternehmen, Büros, Restaurant oder Privatpersonen, bei denen jede*r seine mitgebrachte Wasserflasche auffüllen kann. In Augsburg Stadt geht das unter anderem bei Rutanatur und dem Eine Welt Laden. Ein Aufkleber mit einem großen blauen Tropfen weist auf eine solche Trinkwasserstation hin. Auch hier gilt: Keine Einmal-Plastikflaschen, kein Abfall und beste Trinkwasserqualität.

 

 

Dieser Lifeguide-Artikel erschien erstmals am 23. Juni 2021

 

Trinkwasserbrunnen im Botanischen Garten, Foto: Katrin Jacob
Trinkwasserbrunnen im Botanischen Garten, Foto: Katrin Jacob
Bei RutaNatur - Unverpackt Augsburg kann man Aufkleber bekommen.
Bei RutaNatur - Unverpackt Augsburg kann man Aufkleber bekommen.
Trinkwasserbrunnen. Foto:pixabay_cc0_public_domain
Trinkwasserbrunnen. Foto:pixabay_cc0_public_domain
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"CEFoodCycle" - Kreisläufe der Lebensmittelproduktion

"CEFoodCycle" - Kreisläufe der Lebensmittelproduktion

Grandhotel Cosmopolis
Springergässchen 5
86152
Augsburg
Dieses Kick-Off Event für das Projekt CEFoodCycle des UmweltCluster Bayern gibt eine Einführung in das Thema Food Hubs und Kreisläufe der Lebensmittelproduktion. Für die praktische Erfahrung wird es einen Kochkurs und gemeinsames Mittagessen geben.

Kreisläufe der Lebensmittelproduktion

Lebensmittelproduktion und -verschwendung sind große Themen, vor allem in einer Zeit in der wir übermäßig begrenzte Ressourcen nutzen. Wie können wir dafür sorgen, dass sich die Kreisläufe in der Lebensmittelproduktion schließen und weniger Lebensmittel und Beiprodukte als Abfall verloren gehen? Eine effektivere Nutzung bedeutet im Umkehrschluss auch einen geringeren Verbrauch von Resourcen.

 

Das neu-gegründete FoodHub Österreich/Deutschland will sich und das Projekt "CEFoodCycle" mit dem Kick-Off Event am Donnerstag den 14.03.2024 regionalen Stakeholdern und interessierten Personen vorstellen. Dazu startet die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag von Amelie Michalke zur Ökobilanzierung von Lebensmitteln. Anschließend wird euch genauer das Projekt "CEFoodCycle" und der FoodHub vorgestellt. Der zweite Teil der Veranstaltung steht unter dem Thema "cook & connect". Lena Marie Radu von Veganesha gibt einen Kochkurs und zeigt euch, wie man Lebensmittel vollständig verwerten kann. Gemeinsam gegessen wird natürlich auch! Zuletzt werden euch in Workshops die "Best Practices" aus dem FoodHub aufgezeigt. 

 

Wenn ihr als Lebensmittelproduzenten, Landwirte, NGOs, Forschungseinrichtungen, oder allgemein interessiert seid, meldet euch bis Freitag den 08.03.2024 per E-mail an info@umweltcluster.net an. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und zum Programm findet ihr online unter www.umweltcluster.net. Das Projekt wird unterstützt von der Europäischen Union.

 

 

 

Info

  • Grandhotel Cosmopolis, Springergässchen 5, 86152, Augsburg
  • Donnerstag der 14.03.2024
  • 09.30 Uhr bis 16.00 Uhr
  • Zielgruppe: Interessierte Lebensmittelproduzenten, Landwirte, NGOs oder Forschungseinrichtungen
  • Anmeldung per E-mail an info@umweltcluster.net
  • Weitere Informationen unter www.umweltcluster.net
  • Veranstalter: UmweltCluster Bayern

 

 

 

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Augsburg bekommt eine Foodcoop

Augsburg bekommt eine Foodcoop

Quartierladen Jakobervorstadt-Nord
Pilgerhausstraße 19
86152
Augsburg
Augsburg bekommt eine Foodcoop. Bild von Agata auf Pixabay
In Augsburg soll es künftig eine Foodcoop geben, wie schon in München, Bern oder Greifswald. Der Genusskollektiv Augsburg e.V. startet mit einem Kick-Off-Meeting um zu informieren und Teilnehmer*innen zu gewinnen.

Eine Foodcoop - was ist das?

 

In der Innenstadt von Augsburg gründet sich die erste Foodcoop der Stadt, die sich für nachhaltige Ernährung und transparente Lieferketten einsetzen will. 

Foodcoop: Das ist eine Art Lebensmittelgemeinschaft in der sich Menschen zum gemeinsamen Einkaufen zusammenschließen. Die Idee dahinter ist, dass man gemeinsam große Mengen Lebensmittel direkt von den Erzeugern bezieht. Damit wären also die Teilnehmer*innen gleichzeitig Verkäufer*innen und Kund*innen.

 

Im Fokus stehen dabei ökologisch und fair produzierte Lebensmittel, die gemeinsam über den Genusskollektiv e.V. wenn möglich direkt bei lokalen Händler*innen oder Bäuer*innen bezogen werden. Auf unnötige Verpackungen soll komplett verzichtet werden. Die Foodcoop soll sich komplett selbst organisieren.

 

Das Sortiment kann an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden und die Preise durch Eigenleistung sozial verträglich gestaltet werden. Durch das Engagement der Teilnehmer*innen des Genusskollektiv e.V. soll eine große und ausgefallene Vielfalt an Produkten angeboten werden. Den Gründe*innen des Vereins ist es wichtig, dass "wir langlebige und hochwertige Waren anbieten, die uns allen eine nachhaltige Lebensweise ermöglichen und Ressourcen sparen. Transparenz und Vertrauen sind die Grundlage für das Genusskollektiv."

 

INFO

 

  • Sonntag, 04.02.2024
  • 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr 
  • Quartierladen Jakobervorstadt-Nord, Pilgerhausstraße 19, 86152 Augsburg

 

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FÜR EIN AUGSBURG OHNE PLASTIK – Das "Forum plastikfreies Augsburg" wird Agenda 21-Mitglied  

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Lecker, gesund und nachhaltig: Saft aus der Region. Und gut für Vögel und Insekten sind Streuobstwiesen auch!
Anrede
Herr
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HIDE
Ort

Wörishofer Straße 18
86863 Langenneufnach
Deutschland

E-Mail
joachim.schoner [at] online.de

In den Stauden, südwestlich von Augsburg, gibt es sie noch: Die weitläufigen Wiesen, auf denen locker verstreut hochstämmige Obstbäume stehen. Die Bäume sind unterschiedlich alt und tragen unterschiedliche Früchte. Streuobstwiesen sind eine alte, traditionelle Form des Obstanbaus und der ideale Lebensraum für Vögel und Insekten. Leider gehen sie immer mehr verloren, denn diese Form des Obstanbaus ist mühsamer als der Anbau in intensiv betriebenen Niederstamm-Obstplantagen.

 

Die Interessensgemeinschaft Streuobstwiese Stauden e.V. unterstützt seit dem Jahr 2000 den Erhalt der Streuobstwiesen in den Westlichen Wäldern von Augsburg. In den letzten zehn Jahren konnten so über 4.000 neue Obstbäume  gepflanzt werden. 

 

Der Staudensaft ist in den Sorten Apfelsaft, Apfel-Karottensaft, Apfel-Johannisbeersaft, Apfel-Kirschsaft und sogar Apfelmost erhältlich. Wenn ihr zehn Kisten Saft bei der Kelterei Merk telefonisch bestellt, bekommt ihr den Saft direkt nach Hause geliefert.

 

Die Verkaufstellen der Staudensäfte für Bayern findet ihr hier. Ein Teil des Apfelsafts wird auch über die Regionalmarke UNSER LAND als AUGSBURG LAND Apfelsaft vermarktet.

 

Dieser Beitrag erschien erstmals am 04. Mai 2021. 

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Stauden-Saft von der Streuobstwiese

David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei

David bäckt - plastikfreie Weihnachtsbäckerei
David Blättners Lieblingsplätzchen sind Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade
Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner

Im Rahmen der Rezeptserie „David kocht“ stelle ich euch hier im Lifeguide die nachhaltigen Lieblingsrezepte von Augsburger Kochprofis vor. Diese Rezepte stammen direkt aus den Küchen von nachhaltigen Restaurants in Augsburg, wie dem Bio-Hotel Bayerischer Wirt, dem Café dreizehn oder von den Lokalhelden. Mit Fotos von diesen köstlichen Gerichten will ich euch Lust auf's Selber-Kochen machen. Denn bio, regional oder vegan zu kochen, macht nicht nur Spaß, sondern ist auch leicht und lecker!

 

Dieses Mal läuft es ein bisschen anders. In meinem Sonderbeitrag „David bäckt“ will ich euch meine eigene Lieblingsleckerei in der Adventszeit vorstellen. Denn wann, wenn nicht jetzt, ist die Zeit, um es sich zu Hause mit Weihnachtsmusik gemütlich zu machen und Plätzchen zu backen?

 

Mein Rezept ist außerdem ein supergutes Beispiel dafür, wie du beim Backen Plastikmüll vermeiden kannst. Es bekommt eine Einschätzung zu Dauer, Preis und Schwierigkeit. Am Ende stehen noch ein paar Tipps für dich zum plastikfreien Backen. Du wirst sehen, das ist viel leichter als du denkst!

 

Zum Rezept: Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade

Schwierigkeit: Leicht

Dauer: ca. eine halbe Stunde

Kosten: insgesamt ca 6-7 €. Eingekauft habe ich an der Unverpackt-Theke vom Biosupermarkt Basic in Göggingen. Alles in allem haben die Nüsse und Mandeln am meisten gekostet. Für ein Backblech schätze ich die Kosten auf 3 €. (Anmerkung der Redaktion: David hat die Zutaten für dieses Rezept im Dezember 2021 gekauft - es kann sein, dass sich die Lebensmittelpreise verändert haben)

Zutaten für ein Backblech:

Für den Teig:

  • 200g Haferflocken
  • 50g Weizen oder Dinkelmehl
  • 125g Zucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 120g gemischte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse)
  • Eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer

Für das Backblech:

  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Hand voll Semmelbrösel
  • Außerdem: Marmelade. Ich empfehle Orangenmarmelade, aber andere Sorten gehen genauso.

 

Nüsse und Mandeln grob hacken. Die Hälfte der Butter in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze aufschäumen lassen. Den Ofen währenddessen auf 160 Grad vorheizen. Wenn die Butter heiß ist und Blasen wirft die Hälfte des Zuckers hinzugeben. Warten, bis die Butter und der Zucker leicht braun werden, dann die Nüsse, sowie eine Prise Zimt, Muskat und Pfeffer hinzugeben und karamellisieren lassen. Dann Nüsse aus der Pfanne nehmen und mit dem Rest der Butter und dem Ei in eine Schüssel geben und im Mixer oder mit dem Zauberstab kurz pürieren.

 

Die nun entstandene dickflüssige Masse mit dem Mehl, den Haferflocken und dem restlichen Zucker zu einem Teig verkneten. Wenn der Teig zu trocken ist einen Schuss Mandelmilch (oder andere) hinzufügen, wenn er zu weich ist ein wenig mehr Mehl hinzugeben. Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen und den Teig mit einem Nudelholz auf einen halben Zentimeter Dicke (oder etwas mehr) ausrollen und kurz ruhen lassen.

 

Die zwei Esslöffel Pflanzenöl mit einem Pinsel auf einem Backblech verteilen und eine Handvoll Semmelbrösel darauf verstreuen (dient als Ersatz für Backpapier). Die Plätzchen mit einem Glas ausstechen und auf dem Backblech verteilen. Das Backblech in den Ofen schieben und die Plätzchen ca. 20 min bei Umluft backen.

 

Die Plätzchen nach 20 Minuten aus dem Ofen nehmen, die Hälfte mit der Marmelade bestreichen und die andere Hälfte als Deckel verwenden. Anschließend 1-2 Stunden unabgedeckt auskühlen lassen. Fertig sind die leckeren Haferplätzchen!

 

Tipps zum plastikfreien Backen vom Forum Plastikfreies Leben

Um Plastik beim Backen zu vermeiden kannst du:

  • Mehl in einer Großpackung von der Mühle kaufen
  • Mandeln & Nüsse unverpackt oder in einer Großpackung kaufen und selbst mahlen, hacken oder rösten
  • Backpulver selber machen: Für 500 g Mehl brauchst du 5 g Natron und 6 Esslöffel Zitronensaft. Das Natron unter das Mehl mischen, den Zitronensaft zum Schluss zum Teig hinzugeben
  • Hefe unverpackt beim Bäcker kaufen (nur in Bäckereien, die noch selbst backen), z.B. Degle in Göggingen
  • Milch, Sahne etc. in Pfandflaschen kaufen
  • Öl statt Butter / Margarine verwenden

 

Ersatz für Backform oder Backpapier:

  • Statt Backpapier kannst du das Backblech einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben
  • nimm keine beschichteten Backformen sondern Formen aus Edelstahl, Glas, Keramik oder Emaille
  • Schnapsgläser oder Saftgläser kannst du als Keksausstecher benutzen

 

Kekse oder Kuchen kannst du plastikfrei verpacken mit:  

  • Stoffsäckchen
  • Stoffservietten
  • Küchenhandtüchern (z.B. für Stollen)
  • in Butterbrotpapier mit Packschnur
  • gebrauchten Keksdosen
  • Bienenwachstüchern

 

 

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Plastikfreie Haferplätzchen mit Nüssen und Orangenmarmelade. Foto: David Blaettner
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Was tun gegen die Lebensmittelverschwendung?

Was tun gegen die Lebensmittelverschwendung?

Zeughaus, Reichlesaal
Zeughausplatz 3
86150
Augsburg
Foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Forum Eine Welt, Foodsharing Augsburg und AG Bildung und Nachhaltigkeit laden zu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Lebensmittelverschwendung ein. Im Mittelpunkt steht ein besonderes Dinner-Event.

Lebensmittel retten

 

Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober findet im Zeughaus ein etwas anderes Dinner statt. Es ist ein Event, bei dem Lebensmittel, die eigentlich in der Tonne gelandet wären, besonders schick serviert werden. Dafür kreieren die Schüler*innen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern ein Buffet aus zuvor von Foodsharing geretteten Lebensmitteln, dekorieren Speisetafeln und übernehmen des Service.

Daneben gibt es natürlich auch Informationen zum Thema Lebensmittelverschwendung. So wird Francisco Marí von Brot für die Welt in einem Impulsvortrag halten und in den anschließenden Tischgesprächen mit euch diskutieren. 

Bitte meldet euch per Mail über wsw@werkstatt-solidarische-welt.de oder telefonisch unter 0821/37261 an.

 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Forums Eine Welt Augsburg mit Foodsharing Augsburg, der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Maria Stern Augsburg und der Ag Bildung und Nachhaltigkeit im Rahmen der Lokalen Agenda 21 – für ein zukunftsfähiges Augsburg. Forum Eine Welt Augsburg: Aktion Hoffnung, Brot für die Welt, Mulheres pela paz, Oikocredit Bayern, Partnerschaftsausschuss des Evang.-Luth. Dekanats Augsburg, Referat Weltkirche Bistum Augsburg, Weltladen Augsburg und Werkstatt Solidarische Welt e.V. Ag Bildung und Nachhaltigkeit: afa, Bund Naturschutz, Evangelisches Forum Annahof, KAB, Kath. Erwachsenenbildung Stadt Augsburg, KUMAS, Büro für Nachhaltigkeit Stadt Augsburg, vhs Augsburg, Werkstatt Solidarische Welt. 

 

INFO

 

  • Freitag, 13.10.2023, 
  • 19 Uhr bis 21 Uhr 
  • Zeughaus, Reichlesaal, Zeughausplatz 3, 86150 Augsburg
  • Eintritt frei
  • Anmeldung unter wsw@werkstatt-solidarische-welt.de oder telefonisch unter 0821/37261

 

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Regionalvermarktertag im Botanischen Garten

Regionalvermarktertag im Botanischen Garten

Botanischer Garten
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161
Augsburg
Kohl, regionales Gemüse, Bio-Gemüse, regionale Lebensmittel, Selbsternte, gesund essen, Essen nach Jahreszeiten, Laurin Oberneder, Foto: Cynthia Matuszewski
Regional ist wieder gefragt! Organisationen und Anbieter*innen aus Augsburg und Umgebung präsentieren ihre Produkte, bieten Kostproben an und informieren über Lebensmittel, Kosmetik und vieles mehr ...

Unsere Region hat viel zu bieten

 

Gesund. Regional. Lecker! Immer mehr Verbraucher*innen wollen wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden. Diese Rückbesinnung kann auch den kleineren Betrieben vor Ort helfen, die sich und ihre Produkte wieder auf dem Augsburger Regionalvermarktertag präsentieren. Denn, vom knusprigen Brot, frischen Eiern, Honig, Säften von Streuobstwiesen bis zu selbstgebrautem Bier und Deocreme - unsere Region hat viel zu bieten.

Mit dabei sind unter anderem: Bäckerei Schubert, Rollende Gemüsekiste, Der Grüne Daumen, Cityfarm Augsburg, Landmetzgerei Diem, Imkerei Beier, Schmankerl aus dem Bauerngärtle – Fam. Sailer, Weitwinkel e.V./Solawi, Zusamtaler Saftmanufaktur, Herzstück Horgau, Meisterhand, Lechtaler Kürbiskerne, Schwabenbüffel, Stadtwerke Augsburg, Imkerei Rauscher, Pure Soul Naturkosmetik, Tofurei Tran, Unicef Augsburg, Weltladen ...

 

Ihr könnt aber auch eure Äpfel und auch Birnen aus dem eigenen Garten kostenlos bestimmen lassen. Pomologe Anton Klaus steht hierfür von 11 bis 16 Uhr zur Verfügung. Bringt dazu bitte mindestens drei gepflückte Äpfel einer Sorte mit Stiel, ohne Wurm und sonnengereift zur Sortenbestimmung mit. Hilfreich ist auch ein frisches Blatt oder ein Foto des Baumes mit Früchtebehang.

Darüber hinaus ist das neue Umweltbildungszentrum Augsburg geöffnet und bietet Vorträge für Erwachsene und Mitmachaktionen für Kinder an.

 

Die Veranstaltung selbst ist kostenlos. Ihr müsst lediglich den Eintritt in den Botanischen Garten entrichten. Bei schlechtem Wetter entfällt der Regionalvermarktertag. Aktuelle Hinweise und weitere Informationen findet ihr unter www.us-augsburg.de/regionalvermarktertag/

Der Regionalvermarktertag der Umweltstation Augsburg erfolgt in Kooperation mit dem Botanischen Garten Augsburg und der Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg und wird unterstützt durch die Stadtwerke Augsburg.

 

 

INFO

 

  • Botanischer Garten, Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg
  • 17.09.2023 
  • 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
  • Kosten: Eintritt für den Botanischen Garten
  • Veranstalter*innen: Umweltstation Augsburg, Botanischen Garten Augsburg, Öko-Modellregion Stadt.Land.Augsburg, Stadtwerke Augsburg

 

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HEIMAT AUF DEN TELLER! - Regionale Lebensmittel - warum das nicht nur uns, sondern auch der Natur schmeckt

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Kauft regionale Lebensmittel

Kauft regionale Lebensmittel
Lasst nicht zu, dass unsere regionalen Lebensmittel-Betriebe aufgeben müssen. Challenge: „Regional ist meine neue Lebensmittel-Norm“
Spargel, Foto Pixabay

Für diesen Artikel gibt es keine einfache Einleitung. Na klar, wir könnten jetzt sagen: Leute, es ist Mai, also die Zeit, auf die wir uns alle gefreut haben – es gibt frische Erdbeeren und frischen Spargel, die Tage werden länger, es wird gegrillt und gepicknickt. Alles schön. Wir leben in der Fülle. Und wir könnten dann anmerken: Denkt daran, kauft möglichst regionale Produkte, Obst, Gemüse, Fleisch, Käse von regionalen Anbietern – denn es gibt so unglaublich viele und tolle Unternehmen in unserer Region. Hier geht‘s zur Lifeguide-Karte


Aber diesmal reicht ein „möglichst regional einkaufen“ nicht aus – nicht für unsere Lebensmittelbranche vor Ort. Bei vielen kleinen, bäuerlichen Betrieben, bei regionalen Lebensmittelherstellern oder Läden geht es gerade um’s Ganze. Um die Existenz, um den Familienbetrieb, um die Genossenschaft.  Sie haben sich mit Ach und Krach über die Corona-Zeit gerettet, kämpfen mit hohen Energiekosten und jetzt steht ihnen der Sommer bevor – Juni, Juli und August, also die Ferienzeit. Die Kund*innen kommen seltener und weniger regelmäßig.


Viele Betriebe haben die Steigerung der Lebensmittelpreise zwar gar nicht oder nur moderat übernommen, bieten Rabatte und Aktionen an, aber trotzdem suchen die Kund*innen wieder vermehrt den Discounter auf – zum Beispiel auf der Jagd nach der billigsten Butter, dem billigsten Brot.


Dabei ist uns aufgefallen: So groß ist der Unterschied bei den meisten Lebensmitteln gar nicht. Denn gute Lebensmittel haben überall ihren Preis. Und wenn man sich einmal die Mühe macht und Produkte, Preise und den Geschmack vergleicht, spricht das Ergebnis häufig für regional, saisonal und bio! Von den kurzen Wegen, der ökologischen Landwirtschaft und der damit einhergehenden positiven Umwelt- und CO2-Bilanz einmal ganz zu schweigen. Trotzdem:


 „Das Regionale stirbt“, sagt die Bäuerin

Sie gehört zu den etablierten, alteingesessenen Betrieben im Augsburger Land. Der Grund: Wir Verbraucher*innen konsumieren zu wenig oder nur sporadisch bei unseren regionalen Betrieben. Wir sind keine regelmäßige, sichere Einnahmequelle. Einige unserer liebsten Lifeguide-Orte mussten schon aufgeben oder sind in Gefahr.


Statt „möglichst regional und saisonal“ einkaufen sollten wir uns also ein neues Ziel setzen und „immer regional“ einkaufen. Deshalb unser Appell – denkt und kauft regional. Nehmt eine neue Herausforderung an. Und handelt jetzt nach dem Grundsatz: Regional, bio, saisonal oder unverpackt einkaufen ist meine neue Lebensmittel-Norm, das neue „Normal“ beim Lebensmitteleinkauf. Im Discounter einkaufen geht mit der neuen Norm nur in extremen Ausnahmefällen. Und tragt diesen Gedanken auch in eure Vereine, Betriebe, in die Schulen und Kitas: Regelmäßige und sichere Einnahmequellen und größere Abnahmemengen sichern Existenzen – die eurer Nachbarn und damit den Wohlstand unserer gesamten Region.

Macht mit: „Regional ist normal“

Und ihr selbst: Besucht euren Wochen-Markt, radelt zum Erdbeerstand an der Straße, geht in den nächsten Hofladen, zum Imker an der Ecke oder in die Unverpackt-Läden. Das kostet vielleicht Zeit – macht aber auch Spaß! Dabei ist ein nettes persönliches Gespräch möglich und kompetente Ansprechpartner*innen beantworten gern eure Fragen.

Und belohnt werden wir alle: Mit bunten Märkten, leckerem, in der Region gebrautem Bier, mit tollen Neuerungen wie dem Klimacatering oder mit guten Alternativen zu teuren Importen: Forelle aus heimischen Seen statt Lachs, Dinkelreis statt Basmati, Kürbis statt Cashew, Kirsch-Streuselkuchen statt Mango-Tarte. Die Liste ließe sich noch fortsetzen… sogar Kichererbsen und Soja werden bereits in unserer Region angebaut. Geht einfach einmal auf Entdeckungstour!

 

Helft bitte mit, dass wir auf diese Errungenschaften aus unserer Region nicht verzichten müssen. Helft mit, dass Netzwerke, die in den vergangenen Jahren mit Engagement und Elan aufgebaut wurden, nicht kaputt gehen, bevor sie an Stärke gewinnen. Und letztendlich: bereichert euren täglichen Genuss von Lebensmitteln mit neuen, vielleicht zunächst ungewohnten Köstlichkeiten und schützt gleichzeitig Klima und Umwelt.

 

 

Hier findet ihr regionale Anbieter

  • HIer geht es zur Lifeguide-Karte, die euch Lebensmittelläden in eurer Nähe zeigt
  • Hier findet ihr alles rund um Lebensmittel im Lifeguide
  • Hier geht es zu den Unverpackt-Läden der Region: Unverpackt einkaufen
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  • Das sind die Wochen-Märkte in unserer Region
  • Global denken, regional handeln - hier geht es zu den Weltläden
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Klimacatering vom Herzstück

Klimacatering vom Herzstück für Augsburg und Umland
Gut fürs Klima, gut für die Menschen und gut für den Gaumen - das ist das Klimacatering vom Herzstück aus Horgau. Es bietet leckere Verpflegung für alle Anlässe mit frischen Bio-Zutaten aus der Region.
Klimacatering vom Herzstück Horgau. Foto: Sylvia Schaab

Beim Klimacatering vom Herzstück kommen nur saisonale Bio-Lebensmittel aus der Region zum Einsatz.

Faire Bio-Lebensmittel aus der Region

 

Die Nachfrage nach gutem, regionalem und nachhaltigem Catering steigt. Immer mehr Menschen wollen gesunde Lebensmittel ohne schädliche Stoffe und das möglichst klimafreundlich. Und sie wollen wissen, woher ihr Essen kommt. Mit dem Klimacatering vom Herzstück aus Horgau bekommen sie all das. Die Genossenschaft aus Horgau im Landkreis Augsburg bringt mit Liebe angebaute und häufig in Handarbeit produzierte Lebensmittel aus Bayrisch-Schwaben auf den Teller.

 

Gut für die Umwelt, den Menschen und den Gaumen

„Es muss immer gut sein“ – unter dieser Prämisse stellen die Herzler, also die Mitarbeitenden des Herzstücks, die Gerichte für ihr Catering her. Gut schmecken sollte natürlich jede Mahlzeit. Doch beim Herzstück muss es auch gut für die Umwelt und gut für die Menschen sein, die die Lebensmittel erzeugen. Daher bietet die Genossenschaft schon seit seit 2021 Catering an, das bio, regional und fair ist.

 

Noch eine Stufe weiter geht es beim Klimacatering. Dabei kommen hauptsächlich pflanzliche Komponenten sowie nur saisonale Zutaten auf den Speiseplan. Wenn Obst und Gemüse ohne Beheizung wachsen können, hilft das zusätzlich Treibhausgase zu minimieren.

 

Lecker und ökologisch für hohe Ansprüche

Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern schmeckt auch lecker! Darauf legt Anja Dördelmann, Vorsitzende des Herzstücks, großen Wert. Sie zeigt den Kund*innen auch, welche leckeren Lebensmittel wir vor Ort haben.

„Wir nehmen die Kund*innen beim Zusammenstellen des Caterings an die Hand und zeigen ihnen, wie sie selbst exotische, nicht-regionale Essenswünsche leicht mit heimischen Leckereien ersetzen können. Etwa die Forelle aus den Westlichen Wäldern statt den Lachs aus Norwegen.“

Anja Dördelmann, Vorsitzende Herzstück

Dabei ruft sie Altbewährtes ins Gedächtnis: Dinkelreis statt Basmati, Kürbis statt Cashew, Kirsch-Streuselkuchen statt Mango-Tarte.

 

Klimafreundlich essen darf auch Fleisch enthalten. Schließlich herrscht auch bei Landwirtschaften ein Kreislauf, bei dem tierische Ausscheidungen den Boden düngen und pflanzliche Abfallprodukte Tiere ernähren. Daher stehen auch Fleischgerichte zur Auswahl. Beim Klimacatering sind es bis zu 30 Prozent des Angebots. Allerdings werden etwa 95 Prozent der Caterings vegetarisch oder sogar vegan geordert, erzählt Dördelmann. Es ist mittlerweile vielen bekannt, dass die Tierhaltung für etwa 20 Prozent der Treibhausgase verantwortlich sind. Daher wählen die Menschen dann doch lieber die fleischfreie Variante.

 

Anpassbare Rezepte

Das geht problemlos, denn das Catering-Angebot ist leicht nach den Wünschen und der Saison anpassbar. Crêpe-Rollen lassen sich mit oder ohne Ei zubereiten und je nach Saison mit Bärlauch oder auch Giersch füllen. Gefragt ist auch der Streuselkuchen, der Kindheitserinnerungen weckt, und mit Äpfeln, Kirschen oder Pfirsich gefüllt wird – je nachdem, was gerade an den heimischen Obstbäumen hängt.

 

Essen soll Spaß machen und bilden

Bei einem vom Herzstück bestückten Catering ist Essen mehr als nur Nahrungsaufnahme – es ist auch Bildung. Am Buffet wird transparent, woher die Zutaten stammen und auf die Herstellerbetriebe hingewiesen. Falls gewünscht, stehen Mitarbeitende für Fragen bereit und klären auf, warum das Essen gut fürs Klima, für die Menschen vor Ort und für die Biodiversität ist. Ungewöhnliche Fakten zu den Nahrungsmitteln werden als Impulse auf Kärtchen vermittelt. Oder wusstet ihr, dass eine Honigbiene in ihrem Leben ⅕ Teelöffel Honig sammelt?

Das Ergebnis: voller Genuss! Wenn die Gerichte gut schmecken, klar ist, woher die Zutaten kommen und welchen Beitrag sie für den Klimaschutz geleistet haben, dann schmeckt die Crêpe-Rolle gleich doppelt so gut!

Klimacatering - Info und Bestellung:

 

Herzstück Horgau

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Leckere Rezepte für Ostern vom Weltladen Augsburg

Leckere Rezepte für Ostern vom Weltladen Augsburg
In dem Osterlamm, den Karottenmuffins oder den Orangenplätzchen sind jede Menge fair gehandelter Zutaten.
Osterbäckerei, Weltladen Augsburg, Osterplätzchen, Kekse, Augsburg, Foto: Henriette Seydel, Osterhase

Ob für den Osterbrunch oder als Mitbringsel zur Osterfeier – Selbstgebackenes kommt immer gut an, vor allem, wenn die Zutaten fair und bio sind. Die Mitarbeiter*innen des Weltladens Augsburg haben dem Lifeguide drei ihrer leckersten Oster-Rezepte verraten. In dem Osterlamm, den Karottenmuffins oder den Orangenplätzchen sind jede Menge fair gehandelter Zutaten. Und wer zum Stöbern in den Weltladen geht, findet für sein persönliches Oster-Rezept ganz sicher weitere Zutaten.

 

Im  Weltladen Augsburg könnt ihr euch zu jeder Jahreszeit inspirieren lassen und findet für viele Gelegenheiten witzige Geschenke und nachhaltige Mitbringsel, leckere und fair gehandelte Schokolade oder tolle Deko-Artikel, wie Kerzen und Gefilztes. Bei einem Streifzug durch die farbenfrohen Regale kommt richtig gute Stimmung auf!. Für alle, die gern mit Listen arbeiten und Häkchen machen, gibt es jetzt auf der Weltladen-Seite die "Checkliste Ostern - eine Fairanstaltungshilfe".

 

Für Osternester liefert uns übrigens die Natur die besten "Zutaten", wie Zweige, Moos oder kleine Steine. Ideen liefert Katrin Mayer aus Horgau in ihrem Artikel Osternester ganz natürlich.

 

Rezepte:

Alle Zutaten, die mit einem ° gekennzeichnet sind, findet ihr fair gehandelt im Weltladen Augsburg. Den Rest, wie Bio-Eier, Butter oder Mehl gibt es in einem der zahlreichen Lifeguide-Läden – einfach unter dem Stichwort „Lebensmittelläden" stöbern.

 

Osterlamm

Symbolisch für das Lamm Gottes stellt das süße Schoko-Osterlamm ein Symbol für Reinheit und Frieden dar. Neben Ostereiern und Hefezopf ist auch das Osterlamm vielerorts Brauchtum. Zum Backen wird eine spezielle Form benötigt, die dem Teig seine Lammform gibt.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 125 g weiche Butter
  • 110 g Zucker°
  • 1 Pk. Vanillezucker°
  • 1 Prise Salz°
  • 100 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g gemahlene Mandeln°
  • etwas Butter und Mehl/Semmelbrösel für die Form
  • 200g weiße Schokolade°
  • bisschen Vollmilchschokolade° oder Rosinen° für die Augen

Zubereitung:

  • Da alle Zutaten etwa Zimmertemperatur haben sollten, diese etwa 30 Minuten vor der Zubereitung bereitstellen.
  • Die Lammform einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Heißluft) vorheizen.
  • Für den Rührteig die Eier trennen und das Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers zu steifem Schnee schlagen.
  • Anschließend die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker, der Butter und dem Salz schaumig schlagen.
  • Mehl mit Backpulver und Mandeln vermischen und unterrühren. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben.
  • Den Teig in die Form geben und das Lamm auf dem untersten Rost etwa 30 bis 45 Minuten backen.
  • Nach dem Backen die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen. Anschließend das Lämmchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost  auskühlen lassen.
  • 2/3 der weißen Schokolade schmelzen, das restliche Drittel raspeln. Mit der flüssigen Schokolade das vollständig abgekühlte Lamm  überziehen, anschließend sofort mit den Raspeln bestreuen. Sobald alles (an)getrocknet ist, mit einem Holzspieß und der dunklen geschmolzenen Schokolade Augen, Ohren und Mund nachzeichnen (alternativ Rosinen als Augen ran“kleben“).

 

Karottenmuffins

Zutaten:

  • 225g Karotten
  • 225g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz°
  • 140g brauner Zucker°
  • abgeriebene Schale einer Orange
  • 2 TL Zimt°
  • 115g gehackte und geröstete Haselnüsse°
  • 55g Kokosflocken°
  • 2 Eier
  • 150ml Sonnenblumenöl
  • ca. 50ml Orangensaft°
  • 225g Frischkäse, 85g Butter, 115g Puderzucker für die Glasur
  • 250g Marzipan und Lebensmittelfarbe für die Möhrchendeko

 

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180° vorheizen und die Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  • Karotten reiben.
  • Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, anschließend mit den Karotten, Salz, Zucker, Orangenschale, Zimt, Nüssen und den Kokosflocken vermischen.
  • Die Eier verquirlen und mit dem Öl und dem Saft zur Teigmischung geben. Alles gut verrühren.
  • Jetzt den Teig in die Förmchen füllen und für etwa 20-40 Minuten in den Ofen schieben.
  • Für die Glasur Frischkäse, Butter und Puderzucker vermischen, und die abgekühlten Muffins bestreichen.
  • Das Marzipan orange und grün färben und Karotten formen. Damit die Muffins dekorieren.

Orangenplätzchen

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 250g weiche Butter
  • 150g Zucker°
  • 1 EL Orangensaft
  • 400g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • Orangensaft° und Puderzucker für die Glasur
  • Dekoperlen, Schokolinsen, Zuckerstreusel, etc.

Zubereitung:

Mit allen Zutaten einen Mürbeteig kneten, diesen kühlstellen und anschließend ausrollen. Jetzt verschiedene österliche Figuren ausstechen und bei 180° im Ofen abbacken. Nachdem die Plätzchen abgekühlt sind, können sie mit Zuckerguss und sonstiger essbaren Deko verziert werden.

 

Guten Appetit und Frohe Ostern!

 

Erstveröffentlichung im Lifeguide: 10.4.2019

Orangenplätzchen, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel / Weltladen Augsburg
Orangenplätzchen, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel / Weltladen Augsburg
Osterbäckerei, Weltladen Augsburg, Osterplätzchen, Kekse, Augsburg, Foto: Henriette Seydel, Osterhase
Karottenmuffins, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel/Weltladen Augsburg
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