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Ein Garten für Schmetterlinge

Garten Schmetterlinge Insektenrangerin einheimisch

Online
Kurzschwänziger Bläuling, Schmetterling, Foto: Nicolas Liebig, Umweltstation Augsburg,
Die Insektenrangerin gibt eine Übersicht über einheimische Falterarten und (Pflanz-)Tipps für einen schmetterlingsfreundlichen Garten und beantwortet Ihre Fragen.

per Zoom: https://us06web.zoom.us/j/85903638283?pwd=WFNNbkdkenhYUmR3U1Jzb3k5TmVWU…

Link wird am 14.02.23 zugesandt

 

 

kostenfrei

Anmeldung bis 13.02.2023

 

Anmeldung unter:

veranstaltungen@us-augsburg.de / 0821 324 6074

www.us-augsburg.de

Event-Termin
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Wie wird dein Balkon oder Garten insektenfreundlich?

Balkon, Insekten, Garten, Urban Gardening, Umwelt

Online via Zoom
Taubenschwänzchen in einem insektenfreundlichen Garten. Foto: Arn Matuszewski
Die Insektenrangerin Tine Klink zeigt euch, wir ihr euren Balkon und Garten für Insekten gestalten könnt. Anmeldung bis 02.03.2023

Wie kannst du auf dem Balkon oder im Garten den ökologischen Nutzen steigern und damit Lebensraum für (bedrohte) Arten schaffen? Diese und andere Fragen beantwortet euch Tine Klink, die Insektenrangerin der Umweltstation Augsburg. Ihr erfahrt, mit welchen einfachen Mitteln ihr euren Balkon oder Garten insektenfreundlich gestalten könnt. Außerdem zeigt euch Tine Klink welche Lebensbedingungen Wildbienen und andere Insekten brauchen und warum 'Nichts tun' im Garten manchmal Wunder bewirkt.

 

INFO

  • Online via Zoom
  • Dienstag, 07.03.23, 19–20.30 Uhr
  • Anmeldung bis 02.03.23 unter t.klink@us-augsburg.de
  • Zoom-Link wird am 03.03.23 zugesandt
  • kostenfrei

 

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Interview mit Tine Klink: Du kannst die Welt nicht komplett retten, aber ... einen Garten anlegen  

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Ein Garten für Schmetterlinge

Garten, Schmetterling, Insekten, Urban Gardening

Online via Zoom
Kurzschwänziger Bläuling, Schmetterling, Foto: Nicolas Liebig, Umweltstation Augsburg,
Die Insektenrangerin Tine Klink zeigt euch, wie ihr einen schmetterlingsfreundlichen Garten anlegen könnt. Anmeldung bis 13.02.2023.

Macht euren Garten fit für einheimische Schmetterlinge und Falterarten. Tine Klink gibt euch (Pflanz-)Tipps für eine insektenfreundliche Umgebung und natürlich beantwortet die Insektenrangerin der Umweltstation Augsburg eure Fragen.

 

INFO

  • Online via Zoom
  • Donnerstag, 16.02.23, 19–20.30 Uhr
  • Anmeldung bis 13.02.23 unter t.klink@us-augsburg.de
  • Zoom-Link wird am 14.02.23 zugesandt
  • Kostenfrei

 

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ZukunftsKino: Der Bayerische Lech

ZukunftsKino: Der Bayerische Lech

Bücherei Mering
Bachstraße 1
86415
Mering
Lech, Augsburg, Foto: Norbert Liesz, Licca Liber, Renaturierung, Alpenfluss, Gebirgsfluss, Freier Lech, Sonnenuntergang,
Das Bündnis Nachhaltiges Mering startet wieder das ZukunftsKino. Diesmal präsentieren die Aktiven den 45-minütigen Film „Der Bayerische Lech – gefürchtet-geliebt-gefangen“.

Der Lech ist bekannt als einer der letzten Wildflüsse nördlich der Alpen. Dies gilt jedoch nur für den oberen Lech in Vorarlberg und Tirol. Auf bayerischem Gebiet wurde der Fluss innerhalb von hundert Jahren vom wilden Gebirgsfluss zum ferngesteuerten Stromlieferanten umfunktioniert.

 

In einer spannenden Dokumentation zeigt der Augsburger Filmautor Heinz Förder, welche Vorstellungen und Ideen dazu geführt haben, den Lech in seine heutige Zwangsjacke zu stecken. Dabei geht es auch um die Auswirkungen des Baus von Kraftwerken auf Natur und Umwelt.

 

Trotz allem bietet die Lechlandschaft auch heute noch Naturerlebnisse besonderer Art. Der Film zeigt auf, wie verwundbar und gefährdet der heutige Zustand ist. Durch viele Maßnahmen wird versucht, die spezielle Lech typische Landschaft zu erhalten. Ob dies gelingt, muss offen bleiben.

 

Im Anschluss an den Film sind alle zur Diskussion mit dem Filmproduzenten Heinz Förder aus Augsburg sowie mit Dr. Eberhard Pfeuffer vom BUND Naturschutz Bayern e. V. aus Augsburg eingeladen. Er ist einer der besten Kenner des Lechs und Autor zahlreicher Bücher.

 

Der Eintritt ist frei! Weitere Informationen bietet das „Bündnis Nachhaltiges Mering“ auch unter www.mering.info

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Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune

Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune
Augsburg ist nun offizielle Agenda 2030-Kommune. Dazu musste sich die Stadt verpflichten, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene umzusetzen.
Panorama Stadt Augsburg

Bereits 2019 hatte der Augsburger Stadtrat im Zusammenhang mit dem Beschluss des „Augsburger Nachhaltigkeitsberichts 2018“ die Mustererklärung des Deutschen Städtetags „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Damit hat sich Augsburg verpflichtet, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.


Anlässlich des 7. Bundestreffens der deutschen SDG-Kommunen in Hamburg erfolgte Mitte Oktober nun die offizielle Auszeichnung Augsburgs. Norbert Stamm vom Augsburger Büro für Nachhaltigkeit übergab die Auszeichnung an Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

"Augsburgs langjährige Nachhaltigkeitsarbeit zahlt auf die internationalen Nachhaltigkeitsziele ein. Wir wissen um unsere internationale Verantwortung. Schön, dass die offizielle Auszeichnung dies würdigt."

Oberbürgermeisterin Eva Weber

 

OB Eva Weber und Norbert Stamm halten die Agenda2030-Urkunde

Die Agenda 2030 aus Sicht der Kommunen

Die Vereinten Nationen haben sich Ende September 2015 auf die 2030-Agenda geeinigt. Sie bildet einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. Die SDGs sollen bis 2030 erreicht werden. Sie umfassen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele. Die SDGs adressieren die weltweit größten ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und stoßen gesellschaftliche Transformationsprozesse an.

 

Die SDGs, Ziele der nachhaltigen Entwicklung

Die Umsetzung der Agenda 2030 und der SDGs in und durch Deutschland ist nicht ausschließlich eine Bundesangelegenheit. Auch den Städten und Kommunen kommt eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Agenda zu. Mehr als 60 Städte, Kreise und Gemeinden haben bisher die Musterresolution des Deutschen Städtetages unter dem Titel „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet.

 

Darin können Städte ihre Bereitschaft signalisieren, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das können Maßnahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vor Ort sein, kommunale Strategien für ein Nachhaltigkeitsmanagement oder kommunale Partnerschaftsnetzwerke.

 

Aus kommunaler Perspektive sind vor allem folgende Ziele relevant: Städte und Siedlungen sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen; Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern; eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen; Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen. 

Augsburgs Ziele nachhaltiger Entwicklung

Augsburg hat die SDGs als „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ ausformuliert und damit Augsburgs Beitrag zu den weltweiten Nachhaltigkeitszielen definiert. Die Zukunftsleitlinien bilden die orientierende Grundlage für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Darin ist festgehalten, was wir in Augsburg unter nachhaltiger Entwicklung verstehen und wie wir gemeinsam in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Kultur einen Beitrag leisten können. Sie wurden 2021 in einem umfangreichen Diskussionsprozess fortgeschrieben. Am 25. November 2021 hat der Augsburger Stadtrat die aktualisierten „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ offiziell beschlossen. Sie werden alle sechs Jahre überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Die Augsburger Zukunftsrichtlinien

Die Broschüre „Zukunftsleitlinien für Augsburg. Unsere Ziele für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Zukunftsleitlinien vor und gibt einen Überblick über Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess.

Auf der Website https://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien findet ihr weitere Infos zu den Augsburger Zukunftsleitlinien und Erläuterungen zu den einzelnen Zielen. Dort gibt es auch eine Fassung in einfacher Sprache.

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Geography Awareness Week

Geography Awareness Week

an verschiedenen Orten in ganz Augsburg
Geography Awareness Week 2022
Nachhaltigkeit oder Klimaforschung, Wasserversorgung oder Tourismus ... In all diesen Bereichen unseres Lebens arbeiten Geograph*innen. Vom 14. bis 19. November 2022 stellen Geographie-Student*innen ihr Fach und sein Potential vor.

Die „Geography Awareness Week“ in Augsburg ist wieder eine tolle Möglichkeit, die geographische Fakultät der Universität Augsburg kennenzulernen und an vielen Vorträgen, Stadtrundgängen oder nachhaltigen Aktionen, wie Kleidertauschbörse und Pflanzentauschbörse teilzunehmen. Kommt vorbei und lernt in Präsenz oder auch digital dieses vielfältige Studienfach kennen.  Studierende der Fachschaft Geographie und der European Geography Association (EGEA)  laden euch ein, gemeinsam das Potential der Geographie zu erleben.

 

Denn allzu oft heißt es: „Geographie? Aha. Und was machst Du damit?“ Die Antwort hält eine Fülle bereit, die fast unglaublich scheint. Ob Nachhaltigkeit oder Klimaforschung, Wasserversorgung oder Tourismus. In all diesen Bereichen unseres alltäglichen Lebens arbeiten und forschen Geograph*innen. Und noch mehr: Sie entwickeln den ländlichen Raum und unsere Städte, erkunden Gebirge, Flüsse und Biotope.

 

Das ist die Stärke der Geographie: Die breite Ausrichtung. Der Perspektivwechsel. Die fächerübergreifenden Lösungen für alles, was im Raum geschieht. Darum ist dieses Fach so unverzichtbar für unsere Gesellschaft. Heute, wo die Welt durch eine globale Pandemie noch komplizierter geworden ist und sich Artensterben und Klimakrise immer mehr zuspitzen, mehr denn je.

 

 

Programm der Geography Awareness Week

 

Montag, 14. November 2022

Berufsinfo-Talk des DVAG: „How to Berufseinstieg für Geograph:innen“

Zeit:    15:45-17:15 Ort:    1002Y, Sprachenzentrum der Universität Augsburg

„Und was machst Du dann mit Deinem Geo-Abschluss?“ Jede:r Geo-Studierende kennt diese Frage. Aber welche beruflichen Möglichkeiten bietet das Geographie-Studium? Und wie kommt man an   seinen Traum-Job? Diese und weitere Fragen thematisiert der Berufsinfo-Talk. Drei Geo-Alumnis berichten aus ihrer beruflichen Praxis (HG & PG). Sie beschreiben ihren   Werdegang, haben Tipps & Tricks für den Berufseinstieg und verraten, worauf es im Lebenslauf   wirklich ankommt! Welche Rolle spielen Praktika? Werden Noten überbewertet? Wie finde ich einen   passenden Job? Und woher weiß ich überhaupt, was ich mal machen möchte? Snacks & Drinks for free stellt das Regionalforum Schwaben des DVAG!

 

Dienstag, 15. November 2022

Buchvorstellung für Schulklassen

Zeit:    9:00-10:00 Uhr Ort:    Stadtbücherei

Auch in der Literatur ist die Geographie ein weit verbreitetes Thema. Dies wollen wir Schüler:innen mit einer Buchvorstellung näherbringen. Durch einen Vortrag mit anschließender Diskussion werden die Bücher “Die Geschichte des Wassers” und “Die Geschichte der Bienen” vorgestellt und die Brücke zur Geographie geschlagen. Die Buchvorstellung ist nicht öffentlich zugänglich.

 

SGG Vortrag "Heimat, liebe Heimat"

Zeit:    17:30-19:00 Uhr Ort:    2045N, Institut für Informatik, Universität Augsburg

Was ist Heimat? Was gibt sie uns und was braucht sie? Für wen ist Heimat wann, wie, wo, warum und wie viele? Die Antworten auf diese Fragen sind vielfältig, ebenso vielfältig wie der Aufgabenbereich der institutionalisierten Heimatpflege. Seit fast hundert Jahren bemühen sich Menschen hauptberuflich darum, Tracht und Volksmusik, Dialekt und Brauch, Ortsbild und Kulturlandschaft zu pflegen und mit Zuschreibungen zu belegen. Der Vortrag beschäftigt sich mit dem weiten Berufsfeld der Heimatpflege, gibt Einblick in den beruflichen Alltag des Bezirksheimatpflegers und skizziert Herausforderungen, die sich für die Arbeit mit der Heimat auch in Zukunft ergeben.    

 

Mittwoch, 16. November 2022

A Tip: Tap – Tour & Vortrag

Zeit:    14:30-15:30 Ort:    1015B, Institut für Geographie, Universität Augsburg (Livestreamübertragung)   Du wolltest schon immer mal Karten selbst erstellen? A Tip:Tap gibt jedem interessierten eine Einführung, wie man mit OpenStreetMaps selber kartieren kann. Wer anschließend Lust hat, kann sich einem Rundgang im Uni-Viertel anschließen und die neu erlernten Tools in der Praxis selbst ausprobieren.

 

 

BBK Vortrag – Einführung & aktuelle Themen

Zeit:    18:00 Uhr Ort:    2045N, Institut für Informatik, Universität Augsburg

Was ist überhaupt Katastrophenhilfe und warum ist Bevölkerungsschutz so wichtig? Anhand aktueller Beispiele werden Projekte des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) vorgestellt und erläutert, wie mithilfe von Kartographie den Menschen geholfen werden kann.  

 

Sandbox

Zeit:    13:15-14:00 Uhr Ort:    Foyer Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg

Wer spielerisch dreidimensionale Landschaften erkunden will, kann am Mittwoch in das Geo-Institut kommen. Dort steht eine Sandbox, mit der sich landschaftliche Phänomene modellieren lassen. Eine Einführung dazu gibt es von 13:15 bis 14:00 Uhr.  

   

Donnerstag, 17. November 2022

Kleidungstauschparty   Zeit:    19:00-22:30 Uhr Ort:    Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg   Am Donnerstag, den 17.11., wird getauscht! Auf unserer Kleidertauschparty in Kooperation mit Greenpeace Augsburg kannst du dir ein neues Lieblingskleidungsstück oder Accessoire ergattern. Komm dazu ab 19.00 Uhr in das Institut für Geographie und bringe bis zu 5 Kleidungsstücke mit. Unabhängig von Kleidungsgröße, Geschlecht und Jahreszeit kannst du alles mitbringen, außer Unterwäsche oder Socken. Die mitgebrachten Kleidungsstücke sollen bitte gut erhalten und gewaschen sein. Dazu erfährst du vor Ort, warum es nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt sinnvoll ist, gebrauchte Kleidungsstücke zu tragen. Das Event geht bis 22.30 Uhr. Für eine gemütliche Stimmung wird gesorgt.  

 

Freitag, 18. November 2022

 DVAG Vortrag: Chancen und Herausforderungen des Klimawandels im Tourismus

Zeit:    10:30 Uhr – 11:15 Uhr Ort:    Livestream   Der Klimawandel betrifft alle Bereiche unseres Lebens. Auch der Tourismus spürt die Folgen. In diesem Vortrag wird genau dieses Thema behandelt und auf die Chancen und Risiken genauer eingegangen.

 

Samstag, 19. November 2022  

Lechallianz Vortrag: Renaturierung des Lechs  

Zeit:    10.00 Uhr – 11.30 Uhr

Der Mensch wirkt durch sein Handeln bewusst und unbewusst auf die natürliche Umwelt ein. In Augsburg kann man dies vor allem auch am Lech sehen. Dafür ist es für die Erholung der Flora und Fauna wichtig, Flüsse zu renaturieren. Die Lechallianz stellt vor, wie dies abschnittsweise am Lech passiert.

 

 

Während der gesamten Woche

Pflanzentauschbörse

Ort:     Foyer Gebäude B, Institut für Geographie, Universität Augsburg   Im Rahmen dieser Veranstaltung bietet sich Pflanzenfreunden die Möglichkeit, auf einem ausgewiesenen Tisch Pflanzen zu tauschen. Ob Ableger der geliebten Zimmerpflanze oder der in Vergessenheit geratene Kaktus – hier können Interessierte Pflanzen abgeben und neue wieder mitnehmen.  

Tour durch die Innenstadt mit Actionbound

Der Actionbound führt durch die Innenstadt und kombiniert spannende geographische Fakten mit einem Quiz. Zu den Stationen gibt's immer Fragen und danach eine Auflösung und was das mit Geographie zu tun hat. So kann jeder eigenständig die Innenstadt von Augsburg neu entdecken.

 

Event-Termin
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Müllsammelaktion

Müllsammelaktion

Parkplatz Plärrergelände
Langenmantelstraße 23
86154
Augsburg
Einladung Müllsammelaktion des AStA
Das AStA-Referat für Umwelt & Klima organisiert die zweite Müllsammelaktion!

Termin: 11.11. um 14:30 Uhr am Plärrer-Parkplatz. Handschuhe, Zangen, Müllsäcke und Eimer bekommt ihr von den Veranstalter*innen vor Ort. Ebenso wie warme Getränke zum Aufwärmen zwischendurch!

👋🏼♻️ Für weitere Infos und zur Anmeldung tretet bitte folgender digicampus-Gruppe bei: https://digicampus.uni-augsburg.de/dispatch.php/course/studygroup/detai…

 

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Wie nachhaltig ist die KANU-WM 2022 in Augsburg?

Wie nachhaltig ist die KANU-WM 2022 in Augsburg?
Nachhaltig agieren bei einem internationalen Event wie der KANU-WM 2022 ist eine große Herausforderung. Wie hat die Stadt Augsburg das gemeistert? Interview mit Johannes Heiß, Projektleiter der Kanu WM 2022.
Offizielle Grafik zur KANU-WM 2022 in Augsburg. Copyright: Stadt Augsburg

Johannes Heiß vom Referat für Kultur, Welterbe und Sport der Stadt Augsburg ist seit 2020 zuständig für die Gesamtkoordination der KANU-WM 2022 in Augsburg.

 

Welche besonderen Herausforderungen bezüglich Nachhaltigkeit müssen bei einem Sportevent dieser Größenordnung gemeistert werden?

 

Johannes Heiß: Bei 51 Nationen hat man natürlich das Problem der Anreise, welches man nicht so einfach anpassen kann. Die meisten Nationen trainieren aber die Saison über in Europa. Wir haben für die WM einen CO2 Rechner im Einsatz, der aus den verschiedenen Bereichen die Emissionen misst und auswertet. Anschließend werden die Emissionen durch geeignete Maßnahmen kompensiert.

 

Welches Nachhaltigkeitskonzept konnten Sie bezüglich der Mobilität während der WM realisieren?

"Alle Besucher*innen und Offizielle können mit ihren Tickets umsonst den öffentlichen Nahverkehr nutzen, wir haben von der Haltebahnlinie 6 zum Veranstaltungsgelände einen Rikschaservice und zwei Leihfahrradstationen installiert."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Wie werden Gäste und Sportler*innen verpflegt? Wird hier auf bio, regional, saisonal geachtet?

Ja, wir haben ausschließlich regionale Anbieter ausgewählt und dabei darauf geachtet, dass neben der obligatorischen Bratwurst auch vegetarische und vegane Essensstände die Besucher*innen versorgen.

 

Wie stemmen Sie das Thema Abfall?

Wir haben als Pilotprojekt den Augsburgbecher im Programm, ein Mehrwegbecher der bestenfalls zukünftig, für die gesamte Augsburger Gastronomie angeboten werden soll. Die Essensstände sind verpflichtet recycelbare Verpackungen zu verwenden. Der AWS unterstützt uns bei der Logistik bezüglich der Entsorgung des Restmülls.

 

Erhalten die Akteure des Rahmenprogramms Auflagen, Richtlinien oder Bitten bezüglich nachhaltigen Handelns?

Wir haben keine Auflagen oder Richtlinien. Aber...

"Das Thema Nachhaltigkeit ist neben dem Sport und der Gemeinschaft unsere Dritte Säule auf der wir die Kanu-WM aufbauen. Viele Programmpunkte setzen sich mit dem Thema Wasser als endliche Ressource und dem Konsumverhalten in der westlichen Welt auseinander. Wir haben zudem viele lokale Künstlerinnen und Künstler engagiert."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Stichwort Stromversorgung - verwenden Sie Öko-Strom?

Ja es wird der Ökostrom, der beim Hochablass erzeugt wird verwendet.

 

Gewinnt auch bei den Sportler*innen das Thema Nachhaltigkeit an Bedeutung?

"Gerade bei einer Outdoorsportart sind die Athleten*innen sehr sensibilisiert für das Thema Nachhaltigkeit. Der aktuelle Niedrigwasserstand im Lech zeigt uns klar auf, dass dies kein Einzelphänomen ist, sondern im Zusammenhang mit der Globalen Erwärmung steht."

Johannes Heiß, Projektleiter der KANU-WM 2022 in Augsburg

Hier kommt ihr zu offiziellen Seite der KANU-WM 2022 in Augsburg - mit RAHMENPROGRAMM

 

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Öl, das ich rief – die Müllwelle

Öl, das ich rief – die Müllwelle
Die Kunstinstallation "Müllwelle" gehört zum nachhaltigen Rahmenprogramm der KANU-WM 2022 in Augsburg. Lass dich bei einem Spaziergang durch Augsburgs Altstadt inspirieren von drei "Wellen" zu den Themen Fast Fashion, Plastikmüll und soziale Ungleichheit.
'Die Müllwelle' heißt diese Kunstinstallation von Stefan Kaindl, die anlässlich der KANU WM 2022 in der Augsburger Altstadt installiert wurde. Foto: Carolin Loser

Die Müllwelle bei Sankt Ursula

„Aus den Tiefen unserer Erde holen wir seit Jahrzehnten immer größere Mengen Öl, um es billig und bequem zu haben. Dieses Millionen Jahre alte Öl greift nach uns, denn wir lassen es weiter ungezügelt in unsere Welt strömen, um unsere Plastik-Abhängigkeit zu bedienen. Bislang gelingt es uns, unsere Unmengen an Plastikmüll zu verbrennen, vergraben oder in andere Länder zu exportieren.“

Stefan Kaindl, Künstler

Mit diesen Worten beschreibt Stefan Kaindl die Inspiration für seine Installation, eine riesen Plastikmüllwelle, die während der KANU WM 2022 in der Augsburger Altstadt bei Sankt Ursula gezeigt wird. Der gelernte Elektroniker sowie Diplom-Informatiker und -Designer ist kreativer Holzgestalter und fertigt interaktive, multimediale sowie gesellschaftskritische Installationen und Kunstprojekte an. So stammen auch die Idee und der Entwurf der Müllwelle von ihm. Umgesetzt wurde die Installation mit Hilfe von Studierenden der Hochschule Augsburg und Mitgliedern der offenen Werkstatt das Habitat.

 

KANUANCEN zur KANU WM 2022

Es gehören drei Wellen zu dem Kunstprojekt KANUANCEN: Die Altkleiderwelle "Hängengelassen", die Plastikwelle von Stefan Kaindl und die Welle zu sozialer Ungleichheit. Die KANUANCEN sind während der Kanu-Weltmeisterschaft vom 26. bis 31. Juli 2022 in der Augsburger Innenstadt zu sehen. Sie entstanden in Zusammenarbeit der Stadt Augsburg mit dem Habitat Augsburg e.V. und der Hochschule Augsburg. Auf dem Lifeguide wird das Projekt inhaltlich vom Büro für Nachhaltigkeit begleitet.

 

Der Müll einer dreiköpfigen Familie

Die kinetische Installation eines Plastik-Tsunamis von Stefan Kaindl besteht aus fünf sich bewegenden Armen, die von etwa 100 Kilogramm Plastikabfall umhüllt sind. Das entspricht knapp der Menge an Plastikmüll, die eine dreiköpfige Familie in Deutschland pro Jahr produziert.

 

Besonders wichtig ist es Stefan Kaindl, dass neben ganz offensichtlichen, für uns alltäglichen Plastikabfällen auch solche verbaut wurden, von denen wir als Endverbraucher*innen gar nichts mitbekommen. Dazu zählen beispielsweise große Verpackungsfolien aus dem Baumarkt oder die endlos langen Spargelfolien, die beim Spargelanbau ganze Felder bedecken. Wenn wir im Supermarkt einkaufen, sind wir uns dieser Plastikmengen oft überhaupt nicht bewusst.

 

Die Müllwellen-Installation soll uns vor Augen führen, dass wir ein gravierendes Plastikmüll-Problem haben, mit dem wir immense Schäden verursachen. Denn ein erheblicher Teil dieses anfallenden Mülls landet in unseren Gewässern und zersetzt sich dort zu Mikroplastik.

 

Mehr zum Thema:

Plastik in den Meeren

Etwa 75 Prozent des sich im Meer befindenden Mülls besteht aus Kunststoff. Schätzungsweise 4,8 bis 12,7 Tonnen kommen jährlich an neuem Plastikmüll hinzu. Nur ein Teil der Verschmutzung zeichnet sich an der Wasseroberfläche ab, der viel größere Teil sinkt in tiefere Gewässer ab und gelangt schließlich auf den Meeresgrund. Schätzungen gehen von einer Ansammlung von etwa 80 Tonnen Kunststoff auf den Ozeanböden aus, an der Wasseroberfläche treiben bis zu 18 Tausend Plastikpartikel pro Quadratkilometer. Viele dieser Partikel sind kaum bis gar nicht sichtbar, da Plastik nicht verrottet, sondern sich in immer kleinere Teile zersetzt. Dies geschieht beispielsweise beim Abrieb von Reifen oder auch beim Waschen von Kleidung, die Kunststofffasern enthält. Viel Mikroplastik stammt außerdem aus Wasch- und Putzmitteln sowie kosmetischen Artikeln, wie etwa Peelings. Mehr zu Mikroplastik erfahrt ihr hier: "

 

Weltweit gibt es zu viel Plastik

Zu den grundlegenden Ursachen der Vermüllung des Meeres gehört einerseits der verschwenderische Umgang mit Plastik, insbesondere Einwegprodukten. Andererseits fehlt in vielen Ländern, besonders in denen des globalen Südens, schlichtweg die nötige Infrastruktur, die für die Sammlung und sachgerechten Weiterverarbeitung der Kunststoffe benötigt wird. Viele Menschen können dort also ihre Plastikabfälle nicht sachgerecht entsorgen. Besonders auch Tourist*innen, die dort hinreisen und dann mit demselben Problem konfrontiert werden, tragen zur hohen Müllbelastung der Meere bei.

 

Und bei uns?

An vielen Stellen in der Natur sieht man am Wegesrand kleine Verpackungen von Lebensmitteln oder Flaschen aus Plastik. Gedankenlose Menschen werfen ihren Müll achtlos in die Natur, etwa beim Vorbeifahren aus dem Autofenster oder wenn in nächster Umgebung kein Mülleimer zu sehen ist. Dieser Müll landet über kurz oder lang im Wasser. Er wird durch den Wind in den nächsten Bach geweht und macht sich von dort aus auf den Weg ins Meer.

 

Unsere Klärwerke filtern nur große Teile

Um Augsburgs Klärwerk als Beispiel zu nehmen: Hier fließen bei Trockenwetter täglich 120.000 Kubikmeter Schmutzwasser durch die Anlage. Das entspricht der Menge, die man benötigen würde, um den Rathausplatz bis auf Höhe des Rathaus-Balkons mit Wasser zu füllen. Die Kläranalage entnimmt dem Abwasser jährlich 600 bis 700 Tonnen Müll.

 

Dabei sind große Plastikteile oder anderer Müll nicht das zentrale Problem. Tamponverpackungen, Zigarettenstummel oder Nylonstrumpfhosen können beispielsweise leicht herausgefiltert werden. Das eigentliche Problem stellt die Verschmutzung des Wassers dar, die gar nicht sichtbar ist – die Mikroverunreinigungen. Dabei handelt es sich um Spurenstoffe wie Hormone und Medikamentenrückständen, Schwermetalle, aber auch Mikroplastik. Diese Spurenstoffe sind zwar winzig klein und wiegen nur wenige Nanogramm, summieren sich dennoch, wenn man bedenkt, dass sie täglich in unser Wasser gelangen.

Eine vierte Reinigungsstufe könnte diese Mikroverunreinigen beseitigen. Wie so viele andere Klärwerke in Deutschland verfügt das Augsburger Klärwerk jedoch nur über drei Reinigungsstufen.

 

Bedrohung für alle Lebewesen

Welche Probleme gehen nun konkret von der Kunststoffverschmutzung aus? Plastikmüll in unseren Gewässern bedeutet für jährlich etwa 135 Tausend Meeressäuger und für eine Million Meeresvögel den Tod. Und hier sind die Fische noch nicht einmal mitgezählt.

 

Die Tiere verwechseln kleine Kunststoffteilchen mit Nahrung, nehmen diese auf und verenden aufgrund der Folgen. Es kann zu starken Verletzungen oder Verstopfungen des Magen-Darm-Traktes kommen. Viele betroffene Tiere verspüren ein ständiges Völlegefühl, ohne wirklich nahrhafte Substanz zu sich zu nehmen, die überlebsnwichtig ist.

 

Auch das Wachstum, die Mobilität sowie die Fortpflanzungsfähigkeit kann durch die Aufnahme von Kunststoffteilchen gehemmt werden. Häufig verfangen sich die  Meeresbewohner auch in den Überresten von alten Fischernetzen oder anderen Plastikartikeln und erleiden einen qualvollen Tod.

Auch Korallenriffe leiden unter der Müllbelastung. Die herumtreibenden Plastikteile beschädigen die Korallenstöcke und somit den Lebensraum unzähliger Lebewesen.

 

Neben diesen physischen Gefahren stellen auch gefährliche Inhaltsstoffe der Kunststoffe ein Problem dar. Sie werden bei den Zersetzungsprozessen freigesetzt und gelangen in die Nahrungskette der Wasserlebewesen, was sich langfristig auf das Erbgut sowie den Hormonhaushalt der Tiere auswirkt.  

Über den Verzehr von Fischen gelangen die Schadstoffe aus dem Müll und Mikropartikel zwangsläufig auch in den menschlichen Körper. Zwar sind die genauen Folgen dessen noch nicht ausreichend erforscht, die Weltgesundheitsorganisation warnt dennoch bereits vor winzigen Partikeln, die unbemerkt im Körper verweilen und dadurch Organentzündungen verursachen können.

 

 

Mehr zum Thema:

 

Wer noch mehr wissen möchte - Quellen:

Naturschutzbund Deutschland (o.D.): Plastikmüll und seine Folgen.https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/muellkip… (letzter Zugriff am 14.07.2022)

PETA (2022): Plastik im Meer: Die Folgen der Vermüllung für Umwelt und Tiere.https://www.peta.de/themen/plastik-muell-im-meer/ (letzter Zugriff am 13.07.2022)

Stad Augsburg (o.D.): Die Stadtentwässerung Augsburg. https://www.augsburg.de/umwelt-soziales/umwelt/stadtentwaesserung/ (letzter Zugriff am 18.07.2022); es wurde außerdem ein Gespräch mit Mitarbeitenden des Augsburger Klärwerks am 10.06.2022 geführt

Umwelt Bundesamt (2016): Mikroplastik in Kosmetika – Was ist das?https://www.umweltbundesamt.de/themen/mikroplastik-in-kosmetika-was-ist… (letzter Zugriff am 13.07.2022)

WWF (2020): Plastikmüll im Meer – die wichtigsten Antworten.https://www.wwf.de/themen-projekte/plastik/unsere-ozeane-versinken-im-p… (letzter Zugriff am 13.07.2022)

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The Plastic-Waste Wave

The Plastic-Waste Wave
The Plastic-Waste Wave is part of the cultural-support program of the 2022 Canoeing World Championships in Augsburg. Get inspired by three artistic waves representative of the topics fast-fashion, plastic-pollution, and social inequality.
This installation is called The Plastic-Waste Wave, fashioned by Stefan Kaindl on the occasion of the Canoeing World Championship 2022 in Augsburg. Image: Carolin Loser

The Plastic-Waste Wave in front of Sankt Ursula

"For decades, we have been extracting increasing amounts of oil from the depths of our earth to ensure our cheap, comfortable lifestyle. This million-year-old oil calls to us, as we continuously let it stream into our world, to serve our plastic addiction.So far, we have managed to burn, bury or export our vast amounts of plastic-waste to other countries."

Stefan Kaindl, Artist

 

With these words Stefan Kaindl describes the inspiration behind his installation - an artistic installation of a plastic-tsunami that illustrates that we have a colossal plastic-waste. Stefan Kaindl is a trained electronics-engineer, computer science graduate. Creatively he fashions interactive, multimedia, as well as societally critical installations and art projects, mostly out of wood. He designed the Plastic-Waste Wave and built it in cooperation with students of the University of Applied Sciences and members of the Habitat Association.

 

 

CANOUANCES ON THE OCCASION OF THE CANOEING WORLDCHAMPIONSHIP 2022 

The project consists of three waves: The Fast-Fashion Wave, The Plastic-Waste Wave by Stefan Kaindl and The Solidarity Wave. The CANOUANCES are located in Augsburg's old town during the Canoeing Worldchampionship from July 26 to 31. They were created in cooperation between the City of Augsburg, the Habitat Augsburg Association and the Augsburg University of Applied Sciences. Here on the Lifeguide, the project is accompanied by the Office for Sustainability Augsburg. 

 

 

Waste-production of a family of three

The kinetic installation of a plastic-tsunami consists of five movable arms. About 100 kilograms of plastic-waste are wrapped around those arms. That roughly equals the amount of plastic-waste a family of three in Germany produces per year.

 

For Stefan Kaindl it is particularly important to note, that he did not only use very obvious, everyday waste for the installation. The artist included a lot of the kind of plastic-waste us consumers don't even notice. For example big packaging-foils or endlessly long asparagus-foils that cover entire fields when growing asparagus. When shopping at the supermarket we are often not even aware of the amounts of plastic that stand behind the products. 

 

This artistic installation of a plastic-tsunami illustrates that we have a colossal plastic-waste issue. Especially problematic is that a substantial amount of this accumulating waste ends up in our water.

 

Plastic in the Oceans

About 75% of trash found in the ocean is plastic. An estimated 4.8 to 12.7 tons of new plastic waste join these numbers annually. Only a small fraction of this pollution floats on the surface; the much larger portion sinks into deeper waters and eventually reaches the ocean floor. Approximations put the amount of plastic on ocean floors to be at around 80 tons, with up to 18 thousand plastic particles per square kilometer floating on the surface. Many of these particles are barely visible, if at all, as plastic does not decompose, but breaks down into increasingly smaller elements. This happens, for example, during the wearing-down of tires or the washing of clothes that contain plastic fibers. Additionally, many microplastics come from detergents, cleaning products, and cosmetic goods such as exfoliants.

 

Too much existing plastic On the one hand, our careless plastic-habits are a primary cause of water-pollution, especially single-use products. On the other hand, many countries, especially those in the global south, simply lack the infrastructure needed to collect and properly process plastics. Many people are therefore unable to dispose of their waste properly. Tourists, who travel to these regions, are confronted with the same problem and therefore contribute to the high level of junk in the oceans.

 

 

How about our contribution?

In many places in nature, food packaging and plastic bottles are commonly found at the wayside. They end up there, because of people who are unaware, or simply do not care about the consequences of how they handle their litter. Drivers who toss their trash out the window, or those that are too impatient to find a trashcan nearby an instead throw plastic into nature, are all-too common nowadays. Eventually, this garbage ends up in our water. The wind pushes it into a nearby stream, and from there it makes its way into the sea.

 

 

Inadequate Purification of Wastewater 

To use Augsburg’s sewage treatment plant as an example: in dry weather, 120,000 cubic meters of wastewater flow through the plant daily. This amount would effectively fill the Town Hall Square with water up to the level of the building’s highest balcony. The wastewater treatment plant removes 600 to 700 tons of waste from the sewage yearly. Large scales of plastic are not the problem. Although tampon packaging, cigarette butts, and nylon tights are among the items that arrive at the treatment plant, they can easily be filtered out. The problem is the invisible pollution in the water: micropollutants. Micropollutants are trace substances such as hormones, drug residue, heavy metals, but also microplastics. Although these trace substances are in the nanogram range, they add up when you consider that they enter the downstream waters every single day. This is because the Augsburg sewage treatment plant, like many other German plants, does not yet have a fourth treatment stage that could remove such micropollutants.

 

 

Threat to living creatures

So, what are the definite dilemmas associated with plastic pollution? Plastic waste, which can be found in a wide variety of shapes and sizes in our water, means certain death for about 135,000 marine mammals, and a million seabirds every year – this doesn’t even include fish. These animals mistake small plastic particles for food, ingest them, and die as a result. Severe injuries or blockages of the gastrointestinal tract may occur, while many other affected animals experience a constant feeling of fullness, with no nutritious substance inside them to help them survive. Growth, mobility, as well as reproductive abilities may even subsequently experience restrictions and limitations. Animals often become entangled in the remains of old fishing nets or other plastic objects and endure an agonizing death. Coral reefs suffer similarly from pollution. The floating plastic pieces damage the reefs and thus the ecosystems of countless creatures.

 

In addition to these physical dangers, hazardous components in the plastics also pose a problem. Released during the decomposition process, they enter the food chain of aquatic life, which, in the long term, affects the genetic material, as well as the hormone balance of the animals.  

Through the consumption of fish, the pollutants and microparticles inevitably end up in our food, and thus the human body. Although the exact consequences of this have yet to be sufficiently examined, the World Health Organization (WHO) already warns of the tiny plastic particles that can linger unnoticed in the body and cause organ inflammation.

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