1 - 8 von 8 wird angezeigt
Waldgeister basteln Katrin Jacob Fr., 20.10.2023 - 16:44

Waldgeister basteln

Gesicht im Wald, Bild von Harald Landsrath auf Pixabay
Auch wenn das Halloweenfest vor der Tür steht - dieser Workshop beschäftigt sich statt mit Gruselmasken lieber mit dem zauberhaften, geheimnisvollen Wald. Anmeldeschluss ist am 25.10.2023.

Kleine Waldgeister

 

In diesem Workshop gestaltet ihr mit euren Eltern oder Großeltern im Waldpavillon Augsburg Waldgeistermasken. Natürlich könnt ihr diese dann mit nach Hause nehmen.

Der Workshop richtet sich an Kinder und die gesamte Familie. Der Waldpavillon ist auch für Kinderwagen und Rollstuhl geeignet. 

 

INFO

 

 

Das könnte euch auch interessieren:

 

DER WALD IST DIE WIEGE DER NACHHALTIGKEIT – Nachhaltige Waldbewirtschaftung ist wichtig für unsere Zukunft

KOSTENLOSE ORTE IN AUGSBURG - DER AUGSBURGER STADTWALD – Entschleunigend, urban oder erfrischend – Augsburger*innen stellen ihre liebsten Plätze vor. Mit Stadtansichten von Norbert Liesz.

"MEIN LIEBLINGS-WASSERORT IN AUGSBURG IST DER STADTWALD" – Interview mit Nicolas Liebig vom Landschaftspflegeverband Augsburg  

Event-Termin
-
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
Waldpavillon Augsburg
Ilsungstr. 15a
86161
Augsburg

Seit 1276: Die Augsburger Dult

Seit 1276: Die Augsburger Dult

Obere Jakobermauer
86150
Augsburg
Weidenkörbe. Foto: Hans von Pixabay
Die Osterdult im Frühjahr und die Michaelidult im Herbst sind Kult. An den Ständen gibt es Besen und Bürsten, Korbwaren, Holzlöffel und -bretter, Schafwollartikel, Stahlwaren, Messerschärfer*innen und vieles mehr.

Schon seit Jahrhunderten versorgt die Augsburger Dult die Menschen aus der Stadt und dem Umland mit Waren des täglichen Bedarfs. Die Dult findet jeweils für 16 Tage im Frühjahr (Osterdult) und im Herbst (Michalidult) statt, und das schon seit 1276 – ein wahrlich nachhaltiges Event.

 

Dabei finden sich viele langlebige Gegenstände aus Naturmaterialien, die eine wertige Alternative zu Plastik bieten: Besen und Bürsten, Korbwaren, Holzlöffel und -bretter, Schafwollartikel, Stahlwaren, Messerschärfen am Stand, Holzspielzeug, Kunstgewerbe, Seifen statt Mikroplastik-Duschgel und vieles mehr.

 

Viele Anbieter*innen kommen aus der Region. Auch wenn beim Angebot die Globalisierung deutlich zu erkennen ist, können nachhaltig orientierte Menschen immer noch Handwerkskunst, Lebensmittel und vieles andere aus der Region bekommen.

Event-Termin
-
German
Für Julia Lauterbach, die Inhaberin der Latztruhe, haben die zertifizierten Standards von GOTS (Global Organic Textile Standards) und vom IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) höchste Priorität.
Anrede
Frau
Öffnungszeiten aktivieren
SHOW
Ort

Metzgplatz 3
86150 Augsburg
Deutschland

E-Mail
kontakt [at] latztruhe.de
Firma

2012 eröffnete Julia Lauterbach in Augsburg die Latztruhe: Ein kleiner, liebevoll eingerichteter Laden für ökologische Baby- und Kinderkleidung. An der Stadtmetzg finden ökologisch verantwortungsbewusste Eltern ganz nach dem Geschäftsmotto „Ökologisch wertvoll, modisch top“ eine große Auswahl an ökologischer Kinderkleidung: Hier gibt es Strampler, Kleidchen, Babyschuhe, Babytragesystemen (auch Babytragetücher), naturfreundliche Geschenke und vieles mehr. 

Für Julia Lauterbach, die Inhaberin der Latztruhe, haben die zertifizierten Standards von GOTS (Global Organic Textile Standards) und vom IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft) höchste Priorität. Dazu gehören Reinheit und ökologische Qualität für die bei ihr angebotene Kindermode, aber auch soziale Verantwortung für die Angestellten in der Produktion.  Kund*innen finden in der Latztruhe ausschließlich Kleidung aus 100% Biobaumwolle, von ausgesuchten Herstellern und Lieferanten, deren Produkte und Produktion ausnahmslos dem ökologischen Gedanken verschrieben sind. Mit der ökologischen Baby- und Kinderkleidung gewährleisten Eltern nicht nur, dass die Kleidung ihrer Kinder vollständig schadstofffrei ist, sondern sie tragen auch zur Verbesserung von Umwelt und der Arbeitsbedingungen bei.

Hier kommt ihr direkt zum Online-Shop.

Tipp
Öffnungszeiten
Wochentag
Montag - Samstag 10 bis 15 Uhr
Karte Kategorie
German
Die Toys Company sammelt gebrauchte Spielsachen. Hier kannst du dein altes Spielzeug abgeben. Damit macht du nicht nur Kindern eine Freude, sondern hilfst auch Langzeitarbeitslosen.
Öffnungszeiten aktivieren
SHOW
Ort

Ulmer Str. 160 a
86156 Augsburg
Deutschland

E-Mail
info [at] augsburg.dekra-toyscompany.com

Die Toys Company sammelt gebrauchte Spielsachen. Hier kannst du dein altes oder auch neues Spielzeug abgeben. 

Die kleinen Schätze werden in liebevoller Handarbeit gereinigt, auf Vollständigkeit geprüft, gegebenenfalls repariert und so wieder aufgearbeitet - sie erhalten eine zweite Chance. Von diesem Ergebnis profitieren bezugsberechtige Familien sowie soziale Einrichtungen. 

Durch dieses Projekt werden gleich drei Ziele erreicht: Die Kinder freuen sich über Spielsachen, Langzeitarbeitslose bekommen eine neue Chance und das Spielzeug wird nicht so schnell zu Abfall. Die Toys Company führt Straßensammlungen durch und sammelt Spielzeug auch über Sammelboxen an bestimmten Standorten. 

Die Toys Company ist eine "Modellfirma", die nach den realen Bedingungen eines Wirtschaftsunternehmens funktioniert. Es gibt allerdings den kleinen Unterschied, dass das Unternehmen keinen Gewinn erwirtschaftet und alle das Gleiche verdienen.

Sammeltermine, Standorte der Boxen und weitere Informationen findest du hier.

Tipp
Öffnungszeiten
Wochentag
Mo-Mi 08:00 bis 14:30
Do 08:00 bis 16:30
Fr 08:00 bis 11:30
Karte Kategorie

Kinderspielzeug - Die Mischung macht’s!

Kinderspielzeug - Die Mischung macht’s!
Spielzeug: Worauf muss ich achten, wenn ich gutes Kinderspielzeug kaufe? Welche Siegel sind interessant und was sagen die Profis - nämlich Eltern? Interview mit Stefan Kaindl und Ramona Dorner.
Kinderspielzeug, Foto: Stefan Kaindl

Judith Wecker ist frischgebackene Patentante und fragt: Worauf muss ich achten, wenn ich gutes Kinderspielzeug kaufe? Welche Siegel sind interessant und was sagen die Profis - nämlich Eltern?  Sie recherchierte und fragte Stefan Kaindl, Vater von zwei Töchtern, und Ramona Dorner mit einem dreijährigen Sohn. Ihre Recherche:

 

Als Studentin hatte ich bisher wenig mit Kindern zu tun. Doch mit der neuen Aufgabe als Patentante der einjährigen Mia kam auch die Verpflichtung, meinen Schützling ein Leben lang zu begleiten und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Vor Festtagen wie Weihnachten, Ostern oder dem ersten Geburtstag machte ich mir zum ersten Mal ernsthafte Gedanken über ein Geschenk. Worüber würde sich die Kleine am meisten freuen?

 

Also habe ich mich aufgemacht in die Stadt, auf der Suche nach einem passenden Geschenk. Nachdem ich dann einige Spielwarengeschäfte durchstöbert hatte, war ich ehrlich gesagt schon sehr überfordert. Ich wurde von einer Flutwelle an Plastikprodukten und der Masse an Spielzeug überrollt. Das Angebot reichte von multifunktionalen Plastiklaufwägen mit digitalem Lernbuch, über knallbunte Zeichentablets mit verschiedensten Knöpfen und Schiebern, bis hin zu allerhand Barbiepuppen und Bauklötzchen. Beim Anblick der Plastikmassen stellte sich bei mir sofort ein unwohles Gefühl ein. Einerseits, weil ich der Umwelt damit keinen Gefallen tun würde und andererseits wusste ich, dass in Plastik oft Weichmacher und einige Schwermetalle enthalten sind, welche über den Mund leicht aufgenommen werden können. Und dabei besteht natürlich die Gefahr, dass sich dies auf die Gesundheit der Kinder auswirken könnte. Deshalb verließ ich die Läden und nahm mir vor, mir erst einmal in Ruhe Gedanken zu machen.

 

Die wichtigsten Gütesiegel und Zeichen

Eine erste Hilfe bei der Orientierung im "Spielwaren-Dschungel" sind Siegel, die Schadstoffe, Haltbarkeit oder Umweltverträglichkeit testen. Andere Plaketten informieren über pädagogische Konzepte oder Arbeitsbedingungen bei der Herstellung.

Das bekannteste Zeichen in Bezug auf die Sicherheit, ist wohl das CE-Zeichen, das ich hier bewusst nicht abgebildet habe. Denn dieses Zeichen steht zwar offiziell für die Einhaltung der europäischen Normen und Vorschriften, ist aber keine externe Zertifizierung. Der Hersteller bringt es selbst an. Das führte in der Vergangenheit des Öfteren dazu, dass der Schadstoffgehalt weit über den gesetzlichen Grenzwerten lag. Folgende Siegel sind aussagekräftiger:

  • Das GS-Zeichen steht für eine geprüfte Sicherheit. Das heißt, dass die gesetzlichen Anforderungen durch dieses Zeichen hinsichtlich der Sicherheit und der Schadstoffe eingehalten wurden.
  • Das TÜV-Proof-Zeichen: Ein Produkt mit diesem Zeichen entspricht den Normen der EU-Spielzeugrichtlinie und hat außerdem den TÜV-Test auf Schadstoffe bestanden.
  • Das LGA-Qualitätszertifikat: Hier werden Sicherheitsprüfungen nach mehreren Standards vorgenommen. Dazu gehören die EU-Richtlinie, das Lebensmittel- und Bedarfsgesetz und die in den USA entwickelten ASTM-Standards. Die Spielwaren werden unter anderem auf Belastbarkeit, Entflammbarkeit, Schadstoffgehalt und Reinigungsfähigkeit geprüft.
  • Bei Textil-Spielzeugen empfiehlt es sich, mindestens auf Öko-Tex-Siegel, besser aber auf GOTS– oder IVN-Siegel zu achten. Die beiden letzten Siegel sind strenger.
  • Bei Holzspielzeug sollte das Holz aus heimischer Forstwirtschaft stammen oder FSC®-zertifiziert und unlackiert oder mit schadstofffreien Farben überzogen sein.
  • Der rote „fair spielt“ Teddy steht für menschenwürdige Bedingungen bei der Produktion und damit für faire Arbeitsbedingungen.
  • Spiel gut: Dieses Siegel erhalten nur Spielwaren mit pädagogischem Wert. Die Schadstoffe werden nicht geprüft.
Gütesiegel für Kinderspielzeug
Image Caption
Gütesiegel für Kinderspielzeug

Praxis-Tipps von den Profis - Interview mit Ramona und Stefan

Nach dieser Recherche war ich schon einen guten Schritt weiter. Jetzt fehlten mir nur noch Praxis-Tipps von erfahrenen Profis. Und die erhielt ich von den ambitionierten Eltern Stefan Kaindl und Ramona Dorner.

 

Stefan

Stefan lebt mit seiner Frau Linda und seinen beiden Töchtern in Friedberg bei Augsburg. Nach vielen Jahren in Forschung, Entwicklung und Innovationsberatung ist er nun selbstständig und macht das, was ihn erfüllt und für ihn Sinn macht. Vom Baumhäuser und Spielplätze bauen (www.baum-mit-traum.de), um sich handwerklich auszutoben, bis zu Coaching und Lehre oder Gemeinwohl- und Kreativberatung, um auch sein Hirn beweglich zu halten (www.raum-mit-traum.de). Gerne beherbergt die Familie Gäste aus aller Welt über WWOOF.de, die gegen Kost und Logis mit im Garten und bei einer Vielzahl an Projekten unterstützen.

 

Ramona

Ramona besitzt den ersten unverpackt-Laden in Augsburg: rutaNatur. Ihr Sohn war von Anfang an dabei. Gerade mit Kind fühlt sie sich dazu aufgerufen, ihr Leben bewusst zu gestalten und ihren Anteil für den Erhalt unserer Natur und unserer Umwelt beizutragen. Hier geht’s zum Lifeguide-Interview mit der Ladenbesitzerin Ramona Dorner.

 

Lifeguide: Achtet ihr beim Kauf von Spielsachen auf ökologisch nachhaltige Produkte?

 

Ramona: Bisher habe ich ganz gute Erfahrungen beim Kauf von ökologischem Spielzeug gemacht. Manchmal war ich allerdings schon sehr enttäuscht, dass „grünes Spielzeug“ dann dennoch in Plastik verpackt war.

"Wir kaufen generell sehr wenig Spielsachen und wenn, dann achten wir darauf, dass die Produkte aus natürlichen Materialien bestehen, also plastikfrei sind, zum Beispiel Blecheimerchen für den Garten. Die LEGO-Spielsachen für unsere Kinder kaufen wir deshalb gebraucht oder besitzen noch welches aus meiner Kindheit."

Stefan Kaindl

Foto: Linda Kaindl

"Als kleines Mädchen war ich enttäuscht, als ich statt eines rosa Plastikschloss‘ eine Holzpuppenstube zu Weihnachten bekam."

Ramona Dorner

Ramona Dorner, Inhaberin des Ladens rutaNatur unverpackt in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski

Habt ihr einen Tipp für Eltern, die einerseits ihre Kinder nicht enttäuschen wollen, aber anderseits kein pinkes Plastikungetüm – oder prinzipiell kein Plastik - in dem Zimmer ihrer Kinder haben wollen?

"Einfach kreativ auf die Wünsche eingehen und mitspielen - mit Fantasie wird ein Tannenzapfen auch zu einem Einhorn;)."

Stefan Kaindl

Ramona: Zum einen denke ich, ist es wichtig, die Kinder von klein auf mit natürlichen Materialien vertraut zu machen, so dass diese ganz gewöhnlich und selbstverständlich sind.

"Buntes Plastikzeug wirkt unglaublich anziehend auf die Kleinen. Zu streng und radikal in Bezug darauf zu reagieren ist vermutlich kontraproduktiv und fördert das Verlangen nach dem „Verbotenen“ noch mehr. Deswegen lassen wir unseren Sohn woanders mit Plastikspielsachen kommentarlos spielen."

Ramona Dorner

Ramona: Wir haben auch nichts dagegen, wenn er wenige langlebige Spielsachen aus Kunststoff zu Hause hat, weil er sie im Idealfall gebraucht geschenkt bekommen hat. Gleichzeitig fördern wir sein Interesse an Spielsachen aus Naturmaterialien, indem wir diese mit ihm oft selbst produzieren. Mein Mann hat zum Beispiel mit ihm gemeinsam schon mehrere Fahrzeuge aus Holz hergestellt. Dann war er direkt am Herstellungsprozess beteiligt und hat noch einen ganz anderen Bezug dazu.

 

Stefan: Ja, ich baue auch viel Spielzeug selbst. Da ist es interessant zu beobachten, wie unsere elterliche Intention war und wie die Kinder es dann nutzen und was sie damit spielen. So wurden zum Beispiel die Resonanzkästen des Xylophons gerne als Versteck oder als Küche verwendet...

 

Wie geht ihr mit Großeltern, Freunden oder anderen wohlmeinenden Menschen um, die euren Kindern etwas schenken, was ihr nicht in deren Kinderzimmer haben möchtet?

"Zu Großeltern und anderen engen Bezugspersonen haben wir schon vorher gesagt, dass wir generell nicht viele (Spiel-)Sachen möchten und wie diese beschaffen sein sollen. Zum Glück halten sie sich meistens daran. Manche denken selbst ähnlich."

Ramona Dorner

Ramona: Wenn dann doch ein „Ausrutscher“ passiert, rede ich nochmals bestimmt, aber geduldig mit denen, die es ja vermutlich nur gut gemeint haben. Außerdem versuche ich sie aufzuklären und zu sensibilisieren. Es kam auch schon vor, dass ich etwas nicht angenommen habe. Oder wir haben ausgemacht, dass ein geschenktes Spielzeug bei den Großeltern bleibt, so dass wir zu Hause nicht zu viel haben und das Kind sich dann immer wieder darauf freuen kann.

 

Stefan: Das passiert einfach und davor kann man sich auch kaum verstecken.

"Puppen, Plüschtiere und Barbies finden immer ihren Weg ins Kinderzimmer..."

Stefan Kaindl

Und versucht ihr auch, die Mengen an Spielzeug zu regulieren?

 

Stefan: Ja, regelmäßig, demnächst wollen wir wieder einen Versuch starten das Spielzeug ein bisschen zu regulieren, da es aktuell wieder zu viel ist.

 

Ramona: Auf jeden Fall! Die Menge – also lieber weniger  - ist in meinen Augen sogar noch etwas wichtiger als das Material der Spielsachen.

 

Welche Tipps könnt ihr anderen Eltern in Bezug auf Einkaufmöglichkeiten in Augsburg und Umgebung geben?

 

Stefan: Da kann ich leider keine Tipps geben, da wir das meiste eben gebraucht kaufen oder ich selbst Spielzeug aus Holz baue.

 

Ramona: In der Latztruhe gibt es eine kleine Auswahl an Spielsachen, die man besten Gewissens empfehlen kann. Das Spielwarengeschäft Holzwurm ist unsere Lieblingsadresse für Spielwaren in Augsburg. Da wir Spielwaren meist gebraucht kaufen, sind wir trotzdem nicht zu oft da. Bücher sind für uns ein wichtiges Thema. Diese leihen wir uns in der Stadtbücherei aus oder kaufen sie neu in verschiedenen Buchgeschäften, wie z.B. bei Rieger & Kranzfelder in der Maxstraße. Auch im Antiquariat Die Eule sind wir schon auf der Suche nach gebrauchten Kinderbüchern fündig geworden.

Ansonsten kaufen wir Spielsachen bevorzugt gebraucht, z.B. über Ebay-Kleinanzeigen oder übernehmen Spielwaren aus dem Bekanntenkreis, die nicht mehr gebraucht werden, weil die Kinder schon zu groß sind. Allerdings bin ich ehrlich gesagt auch da wählerisch.

 

Stichwort andere Eltern: Wie geht ihr mit Alltagssituationen um? Gibt es Situation, wie zum Beispiel Kindergeburtstage, wo ihr euch besonders für eure Überzeugung einsetzt?

"Ich lebe mehr nach der Devise „Vorleben ist besser als predigen“. So werde ich auch oft auf Dinge, die wir anders machen angesprochen und erzähle dann gerne etwas über meine Beweggründe und über die Vorteile, die mit unserer Überzeugung verbunden sind. Viele lassen sich davon anstecken oder überdenken ihre bisherige Einstellung."

Ramona Dorner

"Wir gehen unseren Weg, versuchen ein Vorbild zu sein und zeigen unsere Haltung ohne dogmatisch oder bekehrend zu sein."

Stefan Kaindl

Die Tipps von Ramona und Stefan auf einen Blick:

Praktische Tipps:

  • Weniger ist mehr – öfter mal aussortieren
  • selbst handwerklich tätig werden
  • Fantasie und Kreativität der Kinder anregen und fördern
  • Gebrauchtes Spielzeug kaufen (Second Hand, Flohmarkt, Ebay-Kleinanzeigen)
  • Bücher aus der Bücherei ausleihen
  • Spielzeug bei Großeltern parken
  • mit Bekannten und Freunden Spielsachen tauschen oder leihen  

Auf die Haltung kommt‘s an:

  • Nachhaltigkeit vorleben ist besser als predigen
  • Haltung zeigen und Vorbild sein, ohne dogmatisch zu sein
  • Die Mischung macht‘s

 

Links für euch:

Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren?

Dieser Artikel entstand im Rahmen des Lifeguide-Seminares an der Universität Augsburg, das unsere Chefredakteurin Cynthia Matuszewski  im Wintersemester 2019/ 2020 im Fachbereich Geographie anbot.

Die Kernfrage lautete: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren? Indem sie so oft wie möglich miteinander sprechen und sich austauschen. Indem also beispielsweise junge Wissenschaftler*innen in allgemein verständlicher Sprache von ihren Forschungsprojekten, ihren Forschungsfragen oder ihren Zukunftsmodellen berichten. Im Laufe des Seminars wurde über Verständlichkeit gesprochen, über Recherche, Gegenrecherche, Überschriften, Teaser, Fotos und vieles mehr. Am Ende dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lagen dem Lifeguide mehrere Interviews und Artikel vor. Sie werden im Laufe des Jahres 2020 veröffentlicht. Wir freuen uns darauf.

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Augsburg spielt fair!

Augsburg spielt fair!
Faire Bälle mit Augsburger Zukunftsleitlinien. Ein Projekt der Lokalen Agenda 21 und der Fairtradestadt Augsburg
Fairtrade Ball Augsburg, Foto: Werkstatt Solidarische Welt Augsburg

Fußball ist der Sport in Deutschland. Auch die Augsburger*innen fiebern mit ihrem FCA und in Zeiten von Weltmeisterschaften herrscht Ausnahmezustand. So viele Spiele, so viele Trainingseinheiten… und immer dreht sich alles um eines: Um den Ball. Da stellt sich die Frage: Ist ein Fußball eigentlich nachhaltig?

Die Ballproduktion sicher nicht. Der Großteil der Bälle wird in Pakistan hergestellt. Die Menschen, zumeist Frauen und Kinder, arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Sie erhalten beispielsweise keinen fairen Lohn und gehen bei der Verarbeitung von Leder oder PVC hohe Gesundheitsrisiken ein.

 

Augsburg ist Fairtradetown und spielt auch fair!

Die Lokalen Agenda 21 und die Fairtrade-Stadt hat mit dem Fairtrade-Ball von der BadBoyz Ballfabrik eine gute Lösung für dieses Problem gefunden: Kinderarbeit ist bei BadBoyz natürlich tabu und die Näher*innen in dieser pakistanischen Fabrik bekommen einen überdurchschnittlichen Lohn, sind sozialversichert und arbeiten unter gesunden Arbeitsbedingungen. Der Ball besteht aus PU-Kunstleder - also ohne PVC - und wurde mit schadstofffreien Druckfarben bedruckt. Verglichen damit geht einem herkömmlichen Ball schnell die Luft aus…! Auf dem Ball aufgedruckt ist das Motto „Augsburg spielt fair!“ und Fairtrade Stadt Augsburg. Auch vertreten sind die Piktogramme der Zukunftsleitlinien der Lokalen Agenda 21. Jede der vier Farben steht für eine Dimension der Nachhaltigkeit: Die ökologische, die ökonomische, die soziale und die kulturelle Zukunftsfähigkeit. Sie sollen verdeutlichen: Augsburg war, ist und bleibt auch eine nachhaltige Stadt. Erwerben kann man den Ball im freien Handel im Weltladen Augsburg.

Informationen zu dem Ball erhalten Sie beim Weltladen Augsburg.

 

fairtraide, faires Gold, Logo: Fairtrade
Das Fairtrade-Siegel garantiert faire Arbeitsbedingungen und fair gehandeltes Gold. Foto: Fairtrade
Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
Der Augsburger Weltladen
Der Augsburger Weltladen
Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
lokale-agenda-logo.jpg
fairtrade-stadt_augsburg.jpg
×

Eine Welt - Schulstart

Eine Welt - Schulstart
Ausgewählte Schulartikel gibt's auch in den Weltläden
Brotbox aus nachwachsenden Rohstoffen, Made in Germany. Foto: Werkstatt Solidarische Welt

Für den Start ins neue Schuljahr bieten die Weltläden nachhaltige, fair gehandelte Produkte.

Dazu gehört die Brotbox aus nachwachsenden Rohstoffen, Turnbeutel, Schlampermäppchen oder Buntstifte ohne chemische Inhaltsstoffe. Natürlich gibt es auch jede Menge gesunder Leckereien – nicht nur für die Schultüten der Erstklässler*innen. Und älteren Schüler*innen dürfte der Coffee Cup aus Bambus mit kultigen Dessins gut gefallen.

 

Tipps zum Schulstart:

Plastik vermeiden: Ordner und Umschläge sind oft aus Plastik und zusätzlich einzeln verpackt - dabei gibt es tolle Alternativen aus Papier. Ein Beispiel ist der Minouki-Heftumschlag. Achten Sie auch bei Stiften darauf, dass diese möglichst nachgefüllt werden können.Malen ohne Gift: Kaufen Sie Stifte ohne Lackierung, Gifte und Weichmacher. Tintenkiller und Filzstifte enthalten oft viele chemische Inhaltsstoffe. Für Kinder sind deshalb Holzstifte oder Filzer auf Wasserbasis die bessere Wahl.Auf‘s Papier achten: Hefte und Blöcke gibt es auch aus Recycling-Papier. Das ist übrigens heute in hellen Tönen und vielen Farben erhältlich.Brotbox statt Einwegtüte: Wer arbeitet muss auch essen – und das am besten aus einer Brotzeitbox mit Umweltanspruch. Langlebige und nachhaltige Modelle gibt es aus Metall oder Bambus statt aus unnötigem Plastik.Süßes mit Verstand: Ein paar kleine Naschereien müssen zum Schulanfang einfach sein. Achten Sie dabei auf Leckereien aus Fairem Handel. So schaffen Sie auch Perspektiven für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in Ländern des Südens.

Das könnte Sie auch interessieren: Plastikfreier Schulstart

Foto: Werkstatt Solidarische Welt
Foto: Werkstatt Solidarische Welt
Ausgewählte Schulartikel gibt es auch in den Weltläden. Foto: Werkstatt Solidarische Welt
Ausgewählte Schulartikel gibt es auch in den Weltläden. Foto: Werkstatt Solidarische Welt
×

Minouki - Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier

Minouki - Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier
So schön kann "Öko" für die Schule sein
minouki Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier. Foto: minouki

Wie schön "Öko" für die Schule sein kann, zeigen Sylvia Manharts minouki-Schutzumschläge aus Recyclingkarton: Sie sind gut designt, sowie regional, fair und absolut umweltschonend produziert.

Sylvia Manhart hat schon als Schülerin ihre Hefte mit gemustertem Papier eingebunden und dadurch ihre Französisch-Vokabeln ein kleines bisschen lieber gelernt.

Heute mag die Mutter von drei Kindern immer noch keine Plastikumschläge. Außerdem hat ihr die Tatsache zu denken gegeben, dass in Deutschland jährlich 200 Millionen Schulhefte verkauft werden. Natürlich erhält nicht jedes Heft einen neuen Plastikumschlag, aber die Summe bleibt gigantisch.

Also hat sich Sylvia Manhart 2016 hingesetzt und ihre eigenen Schutzumschläge kreiert. Aus festem, 250g/m2 starkem, 100% igem Recyclingkarton, mit glatter, schmutzabweisender Oberfläche. Bedruckt mit Öko-Farben und manuell verarbeitet mit wasserbasiertem Klebstoff. Hergestellt in einer bayerischen, EMAS zertifizierten Öko-Druckerei, die nach dem Prinzip der Gemeinwohlökonomie arbeitet. Das Sortiment umfasst mittlerweile 24 Sorten. Neben gemusterten Umschlägen werden auch einfarbige Schutzumschläge angeboten. Richtig schön sind sie alle. Denn Sylvia Manhart will mit ihrem minouki-Heftumschlag Lust auf Umweltschutz machen. „Ich habe mich besonders über die vielen guten Gespräche gefreut, die sich aufgrund des Themas "Plastikmüll" ergeben haben. Viele kaufen jetzt schon regelmäßig minouki Umschläge und bestätigen uns, dass die Papierumschläge ein Schuljahr wirklich gut durchstehen“, berichtet Manhart.

Das komplette Lifeguide-Interview mit Sylvia Manhart lesen Sie hier.

Mehr zum plastikfreien Schulstart schreibt Andrea Maiwald (von Grünezwerge.de) im Lifeguide-Artikel hier.

 

Minouki-Umschläge/ ONLINE SHOPS DEUTSCHLAND

BUND Naturschutz in Bayern e.V.KLEINER HOLZLADEN MONOMEERSAUERACKER Bürobedarf

Folgende Lifeguide-Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahren Sie außerdem auf Websites von Andrea Maiwald und Sylvia Schaab:

Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Sylvia Manhart von "minouki"ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier. Foto: minouki
Sylvia Manhart von "minouki". Sie entwirft wunderschöne ökologische Heftumschläge aus 100% Recyclingpaier und stellt sie umweltfreundlich, ökologisch und regional her. Foto: minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
minouki Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier. Foto: minouki
minouki Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier. Foto: minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
Minouki: Das sind gut designte Heftumschläge aus 100 % Recyclingpapier. Foto: Minouki
×
KONTAKT