Hier stellen wir Initiativen und Institutionen vor, die dazu beitragen, Nachhaltigkeit in und um Augsburg zu ermöglichen und zu fördern. Stellen Sie uns Ihre Initiative vor: redaktion@lifeguide-augsburg.de

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Organismenrepublik Augsburg

Organismenrepublik Augsburg - ein Kunstprojekt
Das Kunstprojekt verfolgt die Idee einer Multispezies-Gesellschaft, in der Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen ebenso eine Stimme haben wie der Menschen. Ein Gastbeitrag von Barbara Güll.
Die Organismengruppen im Staatsgebiet der Roten Tor Wallanlagen gelbe großen Stehlen mit den jeweiligen Symbolen der verschiedenen Organismen

Die Demokratie ist nur auf den Menschen ausgelegt

 

Stellen Sie sich vor, es ist Sonntag und in Ihrem Stadtviertel soll darüber abgestimmt werden, ob der Kindergarten einen neuen Spielplatz bekommt. Die Vorteile überwiegen, eigentlich müssten alle zustimmen. Zumindest alle Menschen. Bei der Abstimmung ist aber nicht der Mensch stimmberechtigt, sondern durch ein Losverfahren wird der Biber ausgewählt. Der Biber, den der Spielplatz nicht betrifft, entscheidet jetzt darüber, ob er erneuert wird oder nicht.

 

Klingt absurd und fühlt sich auch falsch an, denn unsere eigene, gewohnte Position ist die der Bestimmenden. Unsere Demokratie ist nur auf den Menschen, eine von etwa zehn Millionen Arten, ausgelegt. Anderen Arten wird nur eine Randbedeutung zugesprochen, sie haben kein Mitspracherecht und ihre Bedürfnisse werden ignoriert oder nur in einem minimalen Ausmaß betrachtet.


Manche würden jetzt sagen, dass es nur so Sinn macht, da nur der Mensch die Vernunftbegabung hat - oder weil es schon immer so war. Das mag zwar alles stimmen, aber man könnte es doch trotzdem einmal anders versuchen, indem man sich in einen Biber, einen Ginkgo oder ein Bakterium versetzt ... und damit herzlich willkommen in der Organismenrepublik Augsburg!

Gründung der Ausgburger Organismenrepublik

In Augsburg begann das Konzept der Organismenrepublik im Zuge des Brechtfestivals 2023 und geht bis 2025. In diesesr Republick sind 15 Gründungsmitglieder mit ihren Spezies, die sie vertreten. Die Organisation dieser Demokratie ist sehr ähnlich zu der in anderen demokratischen Staaten mit einer Gewaltenteilung. Es wird strikt von dem Parlament mit den sieben Organismengruppe/Fraktionen, der durchführenden Exekutive und dem Verfassungsgericht mit den Schlichter*innen unterschieden. Beschlüsse können von allen 600 im Staatsgebiet wohnenden Arten eingereicht werden. Diese werden dann im Parlament besprochen und bei einer einfachen Mehrheit umgesetzt.

 

Verfassung mit 47 Artikeln

Ein wichtiger Grundpfeiler einer Demokratie ist aber auch die Verfassung, die durch die Organismen formuliert wurde. In der Präambel wird die Absicht, das Ziel dieses Staates deutlich. Alle über 600 Arten sollen in der Roten Tor Wallanlage gemeinsam leben, einen gerechten Austausch anstreben, eine partizipative, demokratische Speziengemeinschaft bilden. 47 Artikel beschreiben genau die Vorstellungen des Zusammenlebens in diesem Staatsgebiet.  

Jeder Organismus wird gehört

Artikel 38 der Verfassung der Organismenrepublik

Erste Gerichtsverhandlung der Organismen

Anhand von Artikel 38 kann man die Funktionsweise der Republik erklären. Beim Brechtfest 2024 fand auf der Brechtbühne im Gaswerk eine Anhörung statt. Der Biber klagt, er sieht seine Rechte beschnitten, wenn er den Bach, der durch das Staatsgebiet fließt, nicht aufstauen darf. In der Gerichtsverhandlung hat das Publikum die Funktion der Schöffen übernommen, sie haben sich die Argumente des Bibers und der Gegenparteien angehört, bevor es zu einer Abstimmung ging. Die Gegenparteien, bestehend aus dem Ginkgo als Vertretung der Gehölze und Kletterer und die gemeine Mauerflechte als Vertreterin der Pilze, Moose und Flechten wiederum haben Argumente dargebracht, warum die Rechte des Bibers nicht eingeschränkt seien. 

Die Schöffen standen dann vor der schwierigen Frage: "Was wiegt mehr?" 

Sind die Argumente von Auslebung der natürlichen Triebe und die möglichen positiven Effekte durch den Wasseraufstau besser als die Argumente der Gegenseite, die betonten, dass dieser Eingriff zu radikal wäre, zu viele Spezies darunter leiden würden. Der Prozess endete mit einer eindeutigen Antwort – der Biber hat Recht bekommen und darf jetzt den Bach aufstauen.

Pause für die anthropogene Sichtweise 

Doch das passiert nicht wirklich, oder? Aber man muss doch den Menschen mit seinen Bedürfnissen beachten! Der Park ist eine wichtige Quelle der Erholung, der Eingriff des Bibers ist zu stark.

Ist er das? Diese Republik erlässt keine Gesetze, sie ändert nichts direkt. Warum sollte man sich dann darauf einlassen? Wir Menschen tendieren dazu alles aus unserer Perspektive zu sehen, unsere Bedürfnisse als die Einzigen anzusehen. Dabei sind wir zum einen eine sehr junge Spezies und zum anderen nur eine von ungefähr zwei bis zehn Millionen.

Man würde weiterkommen, wenn man die anthropogene Sichtweise zumindest für einen Augenblick ablegen und überlegen würden, was andere Spezies brauchen. Wie kann ein Zusammenleben unter der Einbeziehung von anderen Arten aussehen? Und ist das Teilen von Partizipation wirklich ein Verlust für uns oder nicht eher ein Gewinn durch den besseren Schutz für alle Arten. 

Man muss ja nicht gleich mit einer Republik anfangen, sondern kann sich im Park, beim Spazierengehen in der Natur oder im Garten fragen. Was brauchen Vögel, Insekten, Mikroorganismen? Wo gibt es Überschneidungen, auch mit den eigenen Bedürfnissen. Es sind oftmals mehr als man denkt.  

Alles, was nach Leben strebt, hat eine gleichberechtigte Daseinsberechtigung

Artikel 8, Verfassung Organismenrepublik

Der Artikel von Barbara Güll, Univerität Augsburg ist zuerst erschienen in der Augsburger Agendazeitung Stadt mit A, 1-2024

 

 

Infos zum Projekt

Das Projekt wird von der Bundeszentrale für Politische Bildung gefördert und zielt darauf ab, eine Demokratie zu schaffen, in der alle Spezies repräsentiert sind und an der Gestaltung ihrer Umwelt teilhaben können1. Es ist ein spannender Ansatz, der dazu anregt, über die Rolle und die Rechte von nicht-menschlichen Lebewesen in unserer Gesellschaft nachzudenken.

 

Mehr dazu lest ihr auf der Seite der Organismenrepublik Augsburg

Kontakt zum Orga-Team Club Real: info@clubreal.de 

 

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Debatte der Mitglieder über den Antrag des Bibers im Rahmen des Brechtfestivals 2024
Debatte der Mitglieder über den Antrag des Bibers im Rahmen des Brechtfestivals 2024
Abstimmung der Schöffen über den Antrag des Bibers bei dem Brechtfest 2024
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vhs wählt Europa!

vhs wählt Europa!

vhs Augsburg / Raum 103 / 1. Stock
Willy-Brandt-Platz 3a
86153
Augsburg
Europa Flagge, Bild von Bru-nO auf pixabay
Die nächste Europa Wahl steht an! Um die Wahrnehmung der europäischen Union aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren, läd die vhs-Augsburg zu einer Informationsrunde mit Gästen aus unterschiedlichen Ländern ein.

VHS wählt Europa!

Wir alle haben unsere eigenen Auffassungen von Europa, was uns gefällt, und was uns vielleicht nicht so gut gefällt. Wie sehen aber die Perspektiven anderer Länder aus? Sind sie ähnlich zu dem was Deutschland empfindet oder ganz anders? 

 

Zur Einstimmung auf die anstehende Europa Wahl bietet die VHS Augsburg am Donnerstag den 06.06.2024 von 17.00 Uhr bsi 19.00 Uhr eine Informationsrunde an, bei der Dozenten aus unterschiedlichen Ländern referieren. Wenn ihr interessiert seid an dieser Diskussionsrunde teilzunehmen, dann meldet euch zu der kostenlosen Veranstaltung über www.vhs-augsburg.de an. 

 

 

Info

  • vhs Augsburg / Raum 103 / 1. Stock, Willy-Brandt-Platz 3a, 86153, Augsburg
  • Donnerstag den 06.06.2024
  • 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • kostenlos
  • Anmeldung unter www.vhs-augsburg.de
  • Dozenten aus unterschiedlichen Ländern
  • Veranstalter: VHS Augsburg

 

 

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Lokale Agenda 21 - Engagement für ein nachhaltiges Augsburg

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"Igel in Bayern" - Igelmeldung

"Igel in Bayern" - Igelmeldung

Bayernweit
Igel, Bild von Alexas_Fotos auf pixabay
Macht mit bei dem LBV Bürgerforschungsprojekt "Igel in Bayern", das jetzt zur deutschlandweiten Initiative wird, und helft mit, mehr über die Bestände der Igel in Deutschland zu erfahren!

Igel in Bayern

Zum zehnten mal nun ruft der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern e.V. (LBV) die Bürger*innen des Freistaates dazu auf Igel, das Tier des Jahres 2024, zu zählen und unter www.igel-in-bayern.de zu melden. Dass der Igel in Bayern und deutschlandweit als "gefährdet" eingestuft werden muss, ist wahrscheinlich, doch die Daten sind unklar. Deshalb braucht es euch! Helft mit die Zahl der Igel zu erfassen und leistet einen wichtigen Beitrag zu diesem deutschlandweiten, wissenschaftlichen Projekt.

 

Der Lebensraum des Igels wird unter anderem durch das Insektensterben, Bodenversiegelung und das Einsetzen von Pestiziden gefährdet. Um Trends in der Entwicklung des Igels auszumachen und um einen besseren Vergleich der Zahlen zu erzielen, hat sich der LBV mit der Deutschen Wildtierstiftung, NABU|naturgucker und weiteren Partnern zusammengeschlossen und braucht eure Hilfe, vom 17.05 bis zum 27.05 alle Igel zu melden, die euch über den Weg laufen! 

 

Neben dem Igel steht noch ein weiterer Kanditat auf der Liste: der Maulwurf. Maulwürfe und Igel teilen sich ähnliche Lebensräume, daher soll dieser Insektenfresser ebenfalls bei der Zählung miterfasst werden. Also, Augen auf beim nächsten Spaziergang!

 

 

Info

  • Bayernweite Igel- und Maulwurfsuche "Igel in Bayern"
  • Vom 17.05 bis 27.05.2024
  • Meldungen und weitere Informationen unter www.igel-in-bayern.de
  • deutschlandweites Citizen-Science Projekt „Deutschland sucht Igel und Maulwurf“ 
  • Projekt von der Deutschen Wildtier Stiftung, NABU|naturgucker, dem Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V., dem NABU Bundesverband und dem Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV)

 

 

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„She’s next“ geht in die nächste Runde

„She’s next“ geht in die nächste Runde

Stadt Augsburg, Referat Oberbürgermeisterin
Rathausplatz 1
86150
Augsburg
She's next - Coaching für junge Frauen
Das Mentoring-Programm "She's next" von Oberbürgermeisterin Eva Weber für Augsburger Schülerinnen startet wieder im Oktober. Wenn ihr zwischen 15 bis 17 Jahren seid – bewerbt euch bis zum 30.06.2024.

"She's Next" - Junge Frauen stärken

Ziel des Mentoring-Programms "She's Next" ist es, mit euch über eure beruflichen Pläne und Lebensperspektiven zu sprechen und euch zu ermutigen, groß zu denken und euren beruflichen Weg zu gehen.

 

„In vielen Gesprächen mit Frauen und auch durch meinen eigenen Lebensweg wurde mir deutlich, wie wichtig Vorbilder und Netzwerke sind, um Schritte zu gehen, die Mut erfordern. Und Mut brauchen insbesondere junge Frauen noch in vielen Bereichen, weil sie leider noch viel zu oft mit alten Stereotypen und Strukturen konfrontiert sind“, erklärt Oberbürgermeisterin Eva Weber ihr Engagement für das Projekt. Bei „She’s next“ gibt die Oberbürgermeisterin ihr fachliches Wissen und ihre Erfahrungen weiter. 

 

Ihr habt die Möglichkeit, euch bei Oberbürgermeisterin Eva Weber, der Coachin Dagmar Thöner und weiteren Frauen aus der Augsburger Stadtverwaltung Tipps zu holen und euch auszutauschen. Das Programm findet am Freitag, 18.10.2024 von 15:00 bis 20:00 Uhr und am Samstag, 19.10.2024 von 9:00 bis 18:00 Uhr statt. Mehr Informationen zum Programm und der Bewerbung findet ihr unter augsburg.de/shes_next.

 

 

Info

  • 30.06.2024 Bewerbungsschluss
  • She's next Mentoring-Programm der Oberbürgermeisterin Eva Weber
  • Schülerinnen einer Augsburger Schule 
  • Alter von 15 bis 17 Jahren
  • Termine: Freitag den 18.10.2024 und Samstag den 19.10.2024
  • Bewerbung unter augsburg.de/shes_next

 

 

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Gemeinsam eine zukunftsfähige Stadt bauen

Kooperative Stadt - Gemeinsam in Augsburg
In Augsburg setzt man auf eine besondere Art der Stadtentwicklung. Gemeinsam entwickeln engagierte Menschen Ideen für eine zukunftsfähige Stadt.
Logo Kooperative Stadt Augsburg

Gemeinsamer Nachhalitgkeitsprozess

 

Nachhaltige Entwicklung ist eine so große Aufgabe, dass wir sie nur gemeinsam schaffen können. In Augsburg arbeiten seit 1996 Menschen in einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsprozess zusammen: der „Lokalen Agenda 21 - für ein zukunftsfähiges Augsburg“: Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Institutionen, Unternehmen, Wissenschaft, Stadtrat und Stadtverwaltung. Was bildet die Grundlage dafür?


Grundhaltung Kooperative Stadt


Alle sind und machen Stadt. Gemeinsames Ziel ist eine gute Zukunft – lokal wie global, für alles Lebendige. Dafür übernehmen möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner Verantwortung und bringen sich mit ihren unterschiedlichen Rollen und Möglichkeiten ein. Dazu tauschen sie sich aus und arbeiten gemeinsam. Die Zusammenarbeit erfolgt auf Augenhöhe. Kooperation beruht auf Gegenseitigkeit und gegenseitiger Wertschätzung. Kooperation braucht gegenseitige respektvolle Wahrnehmung und sachorientierte Debatte. Das müssen alle wollen und versuchen, auch wenn es noch nicht immer und überall gelingt.


Kooperationsbereitschaft wertschätzen


Kooperation widerspricht üblichen Handlungsmustern, die auf persönliche Vorteile aus sind. Schwierig ist auch, wenn Kooperationsbereitschaft auf Machtstrukturen trifft. Mächtigere dürfen kooperationsbereite Menschen weder ausnutzen noch ignorieren. Die Kooperativen müssen sich manchmal schützen, um nicht „die Dummen“ zu sein. Und: Kooperation tut sich schwer mit Unkooperativen. 

 

Ein Bild für kooperative Stadt


Wir brauchen ein Bild für kooperative Stadt, denn Bilder sprechen direkt an und aus. Wir sind viele und verschieden. Diese Vielfalt ist Buntheit. Und Begegnung ist Bewegung und Energie. Unsere Stadt braucht Offenheit und konstruktive Ergebnisse. Zwischenergebnisse bzw. Ziele oder auch Hintergründe sind in den gemeinsam erarbeiteten und vom Stadtrat beschlossenen Augsburger Zukunftsleitlinien festgehalten – aufgegliedert in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Kultur. Jede dieser Dimensionen hat im Augsburger Nachhaltigkeitsprozess eine Farbe. Diese verschiedenen Herkünfte und Interessensbereiche machen die Farbigkeit des Bildes aus. Das Endergebnis ist noch offen.


Umsetzung von Kooperation


Ein konkreter Versuch für ein kooperatives Miteinander ist der Augsburger Nachhaltigkeitsprozess – die Lokale Agenda 21 für ein zukunftsfähiges Augsburg mit seiner Geschäftsstelle, dem Büro für Nachhaltigkeit in der Stadtverwaltung Augsburg: Die Agendaforen – die Arbeitsgruppen der Lokalen Agenda 21 – stehen allen Interessierten offen. Die Finanzmittelverteilung für die Projektarbeit wird gemeinsam beraten. Im öffentlichen monatlichen Agendateam, dem Treffen der Agendaforenvertretungen, werden wichtige Entwicklungsschritte des Nachhaltigkeitsprozesses gemeinsam beraten.

 

Die Zukunftsleitlinien wurden von allen interessierten Akteurinnen und Akteuren der Stadtgesellschaft erarbeitet, im Nachhaltigkeitsbeirat beraten und vom Stadtrat beschlossen. Gemeinsam erfolgt alle sechs Jahre eine Überarbeitung. Im Nachhaltigkeitsbeirat arbeiten wichtige Institutionen der Stadtgesellschaft mit; sie werden vom Stadtrat jeweils für 3 Jahre berufen. 

 

Plattformen für Kooperationen


Eine kooperative Stadt braucht möglichst viele Plattformen für Kooperationen, zu konkreten Übernahmen von Verantwortung. Plattformen können von unterschiedlichen Akteurinnen und Akteuren zur Verfügung gestellt bzw. betrieben werden. Das kann ein Nachhaltigkeitsportal im Internet wie der Lifeguide Augsburg sein, ein Freiwilligenzentrum, ein Handlungs- und Diskursraum des Zusammenlebens wie das Grand Hotel Cosmopolis, eine digitale Plattform wie augsburg.one, Stadtteilentwicklungsprozesse, vielfältig und gemeinsam kuratierte Kulturveranstaltungen wie zum Augsburger Friedensfest, ein Begabungstag, eine Bürgerstiftung, ein Fachforum Verkehr, ein Integrations- oder ein Senior*innenbeirat, Ausstellungsprojekte wie Augsburg 2040, eine Armutskonferenz, ein Arbeitskreis Urbane Gärten, Foodsharing, eine Radlwoche, eine Kampagne „Wir alle sind Augsburg“… – es kommt auf das zugrundeliegende kooperative Selbstverständnis und die entsprechende Arbeitsweise an.


Herausforderung der Kooperation


Für alle Akteurinnen und Akteure ist Kooperation eine Herausforderung. Für Stadtverwaltung ist das Leitbild „kooperative Stadt“ eine Herausforderung und eine große Chance. Denn Verwaltung ist Behörde – sorgt als für Gesetzmäßigkeit und Gleichbehandlung. Und sie ist Dienstleisterin für ihre Bürgerinnen und Bürger. Doch das reicht nicht mehr – sie muss zusätzlich auch Kooperationspartnerin sein. Dabei gewinnt sie viel: inhaltliche Fortschritte – dank vieler Mittuender und Umsetzungen und Taten – und Anerkennung. Verwaltung im Bild und Selbstverständnis einer kooperativen Stadt ist zugänglich, transparent, engagiert, kompetent und agiert partnerschaftlich. Sie teilt ihr Knowhow und sammelt das Knowhow der anderen Akteure ein, organisiert dazu Dialoge und Aushandlungsprozesse, beteiligt andere und sich und trifft Entscheidungen, die ihr die Politik überlassen hat, gemeinsam mit den engagierten und betroffenen Akteuren. 


Auch für die anderen Akteure in der Stadtgesellschaft ist Kooperation eine Herausforderung: Für Politik, weil Kooperation schwierig zu vereinbaren ist mit der für Wahlen notwendigen Profilbildung. Denn Wählen bedeutet Unterscheiden. Und auch Initiativen und Unternehmen suchen Profil, manchmal Alleinstellung, weil Menschen und Kund*innen sich entscheiden, wo sie sich engagieren oder wo sie etwas kaufen. 


Nicht immer wird Kooperation ausreichen und gelingen. Nicht immer wird Übereinstimmung – ein Konsent im Sinne der Soziokratie – erzielt werden können. Die Suche nach den besten Lösungen schließt Streit nicht aus. Und nicht Bürgerbegehren und –entscheide. Erst recht nicht Mehrheitsentscheidungen, falls kein Konsens möglich ist. Zusammen Stadt zu sein, sich begegnen, braucht Anstrengung, Offenheit, Diskussion. 
 

Einleuchtend und lohnenswert


Das Leitbild Kooperative Stadt ist einleuchtend. Dieses Selbstverständnis hat es uns in Augsburg ermöglicht, soweit zu kommen, wie wir bisher sind. Und es ermöglicht uns, wenn es von noch viel mehr Menschen – Politikern und Politikerinnen, Verwaltungsmitarbeitenden, Bewohnerinnen und Bewohnern, Wirtschaftsakteurinnen und -akteuren – ernstgenommen und gelebt wird, noch viel weiterzukommen.


Kooperieren ermöglicht es, von und miteinander zu lernen und Verständnis füreinander zu entwickeln. Auch Seitenwechsel sind so viel leichter möglich – heute Teil einer Initiative, morgen im Stadtrat. Und zurück. Unternehmerin sein und gleichzeitig Bürgerin…
Ohne Kooperation werden wir die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung nicht schaffen. Deshalb ist „Kooperative Stadt“ Leitbild und Grundhaltung des Augsburger Nachhaltigkeitsprozesses. Dass sich das lohnt, zeigen u.a. die bisher 28 Jahre Augsburger Nachhaltigkeitsprozess.


 

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Die Lokale Agenda 21 stellt sich vor

Die Lokale Agenda 21 Augsburg stellt sich vor

Zeughaus 1. Stock, Raum 107/108
Zeugplatz 1
86150
Augsburg
Logo Lokale Agenda 21 Augsburg
Wie ist Augsburg eigentlich in Sachen Nachhaltigkeit aufgestellt? Wo kann ich mich engagieren? Lernt die Lokale Agenda 21, ihre Arbeit und Ziele auf diesem Treffen kennen.

Lokale Agenda 21 für Augsburgs Nachhaltigkeit

 

Franziska Meszaros vom Büro für Nachhaltigkeit mit Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 wird euch in dieser Veranstaltung kurz über die Entstehungsgeschichte der Lokale Agenda 21 berichten, die Nachhaltigkeitsziele Augsburgs – die „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ – vorstellen und verschiedene Grundlagen wie die vier Dimensionen von Nachhaltigkeit oder das Leitbild Kooperative Stadt erläutern.

  Ihr erfahrt mehr über die Struktur des Augsburger Nachhaltigkeitsprozesses, verschiedene erfolgreiche laufende Projekte und über den Zusammenhang mit den internationalen Nachhaltigkeitszielen.

 

Monatliche Agenda-Team Sitzung 

 

Ab 17.30 Uhr könnt ihr im Anschluss am monatlichen Treffen der verschiedenen Agenda-Arbeitsgruppen teilnehmen. Das bietet euch die Gelegenheit, gleich mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Foren ins Gespräch zu kommen und Mitmachmöglichkeiten kennenzulernen.

 

Mehr Informationen zur Lokalen Agenda 21 und Kontakte findet ihr unter www.nachhaltigkeit.augsburg.de

 

INFO

 

  • Dienstag, 15.10.2024
  • Zeughaus 1. Stock, Raum 107/108, Zeugplatz 1, 86150 Augsburg 
  • 17:00 - 17:30 Uhr 
  • Ab 17:30 - 19:00 Uhr Sitzung der Lokalen Agenda 21
  • Der Eintritt ist frei. 
  • Informationen/ Kontakt unter www.nachhaltigkeit.augsburg.de

 

 

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Die neue Agenda-Zeitung ist das – Die Ausgabe 59 der Stadt mit A ist erhältlich. Hier findet ihr nachhaltiges aus den Agendaforen - digital und an vielen Auslagestellen in der Stadt.

Augsburg wird für seine Bürgerbeteiligung ausgezeichnet – Bundesweit vorbildlich: Augsburgs 'Lokale Agenda 21 - für ein zukunftsfähiges Augsburg'.

 

25 Jahre Lokale Agenda 21 in Augsburg - der Film – Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Augsburger Lokalen Agenda 21 ermutigen ein Kurzfilm und das Spiel „Zukunftsbox“ dazu, das eigene Verhalten im Alltag zu überdenken.

 

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Die Lokale Agenda 21 stellt sich vor

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Zeugplatz 1
86150
Augsburg
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Monatliche Agenda-Team Sitzung 

 

Ab 17.30 Uhr könnt ihr im Anschluss am monatlichen Treffen der verschiedenen Agenda-Arbeitsgruppen teilnehmen. Das bietet euch die Gelegenheit, gleich mit verschiedenen Arbeitsgruppen und Foren ins Gespräch zu kommen und Mitmachmöglichkeiten kennenzulernen.

 

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INFO

 

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  • Zeughaus 1. Stock, Raum 107/108, Zeugplatz 1, 86150 Augsburg 
  • 17:00 - 17:30 Uhr 
  • Ab 17:30 - 19:00 Uhr Sitzung der Lokalen Agenda 21
  • Der Eintritt ist frei. 
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Fridays for Future - Klimastreik zur Europawahl

Fridays for Future - Klimastreik zur Europawahl

Rathausplatz Augsburg
Rathausplatz 1
86150
Augsburg
Fridays for Future, Augsburg, Foto: Stadt Augsburg
Die Europawahl 2024 steht Anfang Juni an, daher veranstaltet Fridays for Future wieder einen Klimastreik, um auf die noch immer schlechten Umweltbedingungen aufmerksam zu machen und junge Menschen dazu zu bringen sich zu engagieren und zu wählen.

Klimastreik zur Europawahl

Bei der letzten Europawahl 2019 konnte dank Klimastreik und der weitreichenden Klimabewegung eine hohe Wahlbeteiligung erziehlt werden. Speziell junge Wähler haben sich engagiert. Doch seitdem ist viel passiert und unsere Gesellschaft sieht sich in ungewissen Zeiten einem Rechtsruck gegenüber. Um auf die Wichtigkeit der Europawahl für die Klimabewegung aufmerksam zu machen und um junge Wähler zu inspirieren, starten Fridays for Future am Freitag den 31.05.2024 einen großen Klimastreik.

 

Bei dieser Europawahl ist es erstmals möglich ab 16 Jahren zu wählen, was es umso wichtiger macht, jungen Menschen zu zeigen, wie Viele sich weiterhin in der Klimabewegung engagieren und was möglich ist, wenn man sich zusammenschließt für ein gemeinsames Ziel: ein Planet auf dem wir alle friedlich und zukünftig leben können. Auch ihr werdet dazu gebraucht! Also kommt am Freitag den 31.05.2024 um 17.00 Uhr auf den Rathausplatz Augsburg, um für eine bessere Welt einzustehen! Weitere Informationen findet ihr unter www.fridaysforfuture.de.

 

 

Info

  • Rathausplatz Augsburg, Rathausplatz 1, 86150, Augsburg
  • Freitag den 31.05.2024
  • ab 17.00 Uhr 
  • Klimastreik zur Europawahl 2024
  • Weitere Informationen und Material unter www.fridaysforfuture.de
  • Veranstalter: Fridays for Future

 

 

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Neues von Blue City - Augsburg will zur "Blue City" werden. Wer auf dem Laufenden zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung bleiben möchte, erfährt das künftig über den Newsletter von Blue City Augsburg.

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Stammtisch für nachhaltiges Leben: Armutskonferenz

Stammtisch nachhaltiges ressourcenschonendes Leben

Cafe Dreizehn
Barfüssergasse 4
86150
Augsburg
Logo Stammtisch nachhaltiges Leben
Die Lokale Agenda 21 Augsburg zeigt bei diesem Event ihre Vielfalt: Diesmal stellt sich die Autgsburger Armutskonferenz vor.

Armut führt zur Ausgrenzung

 

Wer über geringe finanzielle Mittel verfügt, hat es schwer, am sozialen Leben teilzunehmen und wird zunehmend "abgehängt". Daher hat sich das Agenda-Forum "Augsburger Armutskonferenz" dem Thema angenommen. Es ist ein Zusammenschluss verschiedener Verbände, Projekte und Initativen.

 

Kritisch beobachten sie die Situation in Augsburg und geben der Stadt, den Parteien sowie den Verbänden Impulse, was gegen Armut und Ausgrenzung getan werden kann. Sie wollen die Lebenssituation von armen Menschen in Augsburg verbessern. Ebenso führt die Gruppe Recherchen zu Armut und armutsrelevanten Bereichen durch, entwickelt Projekte, schafft und vermittelt Kontakte, leistet Vernetzungs-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Am Stammtisch für nachhaltiges Leben stellt sich das Forum und seine Arbeit vor und zeigt, wie man sich beteiligen kann. 

 

Impressionen vom Stammtisch nachhaltiges Leben

Über den Stammtisch Nachhaltigkeit:

 

Ressourcenschonend und im Einklang mit der Mitwelt zu leben, betrifft all unsere Lebensbereiche. Seit 2015 werden beim Stammtisch Aspekte eines ressourcenschonenden Lebens vorgestellt und diskutiert. Lange Jahre lag der Schwerpunkt auf die Umsetzung eines plastikfreieren Lebens. Doch für ein zunkunftsorientiertes Leben spielen noch zahlreiche weitere Aspekte eine wichtige Rolle.

 

Antworten auf viele dieser Fragen finden sich in den nachhaltig-orientierten Foren der Lokalen Agenda 21 der Stadt Augsburg. Diese Foren und ihre Themen stehen seit Mitte 2023 nun im Fokus dieses etablierten Stammtisches: der offene Stammtisch für nachhaltiges Leben. An diesem Abend betrachten die Teilnehmenden viele Bereiche unseres täglichen Lebens und stellen die Foren der Lokalen Agenda vor.

Kommt vorbei, lernt nachhaltige Akteuer*innen kennen und findet Möglichkeiten, euch zu engagieren.

 

Info:

 

Wann: Di, 7. Mai um 19:30 Uhr

Wo: Café Anna, Annahof 4, Augsburg

Veranstalter: Lokale Agenda Augsburg

Info: stammtisch@agenda-augsburg.de

 

 

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Ein Dorfplatz zwischen Hochhäusern: Seit 2015 stärkt das „Wohnzimmer“ das Miteinander der Menschen im Schwabencenter.

 

Forum Plastikfreies Augsburg - Forum der Lokalen Agenda 21: Das „Forum Plastikfreies Augsburg" möchte unnötiges Plastik und überflüssige Verpackungen aus dem öffentlichen, unternehmerischen und privaten Leben entfernen.

 

Freie Lastenräder in Augsburg: Für weniger Autos in der Stadt - Lasten transportieren ohne PKWs!

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vhs Kurs: Sich engagieren, aber wie!?

vhs Kurs: Sich engagieren, aber wie!?

Freiwilligen-Zentrum Augsburg
Mittlerer Lech 5
86150
Augsburg
Logo Freiwilligen Zentrum Foto: Freiwilligen Zentrum
Diese Veranstaltung richtet sich an alle unter euch, die Ehrenamt gegenüber unentschlossen oder aufgeschlossen sind und sich engagieren wollen, aber nicht wissen wo sie anfangen sollen.

 Sich engagieren, aber wie!?

Vielleicht kennt ihr das, man möchte sich gerne engagieren, aber wo soll man anfangen? Natur, oder Gesellschaft? In welcher Einrichtung kann man helfen, welche Initiative unterstützen? Und, wie geht man ein Ehrenamt überhaupt an? Diese und weitere Fragen, werden euch bei dem vhs Kurs zu bürgerschaftlichem Engagement beantwortet!

 

Am Donnerstag den 16.05 sprechen Birgit Ritter und Birgit Burkart vom Freiwilligen-Zentrum Augsburg mit euch über Engagement und Ehrenamt. Von der Bedeutung von Ehrenamt über die verschiedenen Möglichkeit die es in der Region gibt sich zu engagieren, hier findet jede*r das Passende! Die Veranstaltung ist kostenlos, aber ihr müsst euch über www.vhs-augsburg.de anmelden. Treffpunkt ist im Freiwilligenzentrum Augsburg.

 

 

Info

  • Freiwilligen-Zentrum Augsburg, Mittlerer Lech 5, 86150, Augsburg
  • Donnerstag den 16.05.2024
  • 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
  • kostenlos
  • Anmeldung unter www.vhs-augsburg.de
  • Referentinnen: Birgit Ritter und Birgit Burkart
  • Veranstalter: Freiwilligen Zentrum Augsburg, vhs Augsburg

 

 

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