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Critical Mass in Königsbrunn

Critical Mass in Königsbrunn

Europaplatz
86343
Königsbrunn
Umweltfreundlich unterwegs mit dem Fahrrad. Foto: Critical Mass Königsbrunn
"Wir sind der Verkehr!" Kreative Form des Straßenprotestes mit mindestens 16 Radler*innen.

Jetzt gibt es auch in Königsbrunn bei Augsburg eine monatliche Critical Mass Aktion. Mit einer Fahrraddemo wirbt Critical Mass für mehr Fahrradverkehr in Städten und Gemeinden - das ist umweltfreundlich und gesund. Seid mit euren Fahrrädern dabei, wenn es an jedem letzten Freitag im Monat um die Mobilität der Zukunft geht: ohne Abgase und mit Muskelkraft. Treffpunkt: 17 Uhr am Europaplatz.

 

Wir sind der Verkehr!

RadfahrerInnen und FußgängerInnen brauchen ihren Platz in der Stadt. Mit einer monatlichen Critical Mass wird nun auch in Königsbrunn darauf aufmerksam gemacht, dass Radfahrer*innen - ebenso wie motorisierte Fahrzeuge  - Teil des Straßenverkehrs sind. Mit dieser kreativen Form des Straßenprotests wollen sie nicht den Verkehr blockieren, sondern Teil des Verkehrs sein. Ihr Credo: „Wir sind der Verkehr!“

 

Mehr als 15 Fahrradfahrer*innen sind laut Straßenverkehrsordnung ein „geschlossener Verband“. Sie dürfen gemeinsam auf der Fahrbahn fahren (§ 27 Abs. 1 StVO) und gelten vom Anfang bis zum Ende als ein Fahrzeug. Hat eine Gruppe von Radler*innen also die „kritische Masse“ von mindestens 16 Fahrrädern erreicht, darf sich die Gruppe wie ein großes Fahrzeug auf der Fahrbahn und im Straßenverkehr verhalten und kann Raum für sich beanspruchen.

Der Treffpunkt für die Critical Mass in Königsbrunn ist jeden letzten Freitag im Monat um 17.00 Uhr auf dem Europaplatz – Besucher*innen aus anderen Städten sind herzlich willkommen!

 

Seit 1992 gibt es weltweit Critical-Mass-Rides

Critical Mass, also die „kritische Masse“, ist eine weltweite Bewegung. Die erste „Critical Mass“ genannte Aktion fand im September 1992 in San Francisco statt. Seidem treffen sich Radfahrer*innen weltweit zu gemeinsamen Fahrten durch die Städte. Eine Critical Mass wird nicht nicht von einzelnen Personen organisiert. Dies gilt auch für die Critical Mass Königsburnn. Bei den Critical-Mass-Rides handelt es sich nicht um eine genehmigungspflichtige Demonstration, sondern um eine Gruppe von Radfahrer*innen, die gemeinsam durch die Stadt fahren. Daher gibt es weder Veranstalter noch Ansprechpartner für die Behörden.

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Stammtisch für plastikfreies Leben Augsburg

Stammtisch für plastikfreies und nachhaltiges Leben

Café Anna
Annahof 4
86150
Augsburg
Forum Plastikfrei
Mit weniger Plastik und Verpackung, Ressourcen schonen und ein nachhaltigeres Leben führen.

So gelingt der Zero Waste Lifestyle

 

Beim Stammtisch für plastikfreies Leben tauschen sich die Teilnehmenden darüber aus, wie man im Alltag nachhaltige Alternativen für einen Zero Waste Lifestyle findet. Ebenso geht es um Aktionen, die Augsburg und die Region plastik- und müllfreier werden kann.

Egal ob Einsteiger oder Menschen, die Dinge vertiefen möchten – alle sind eingeladen.

Der Stammtisch findet kostenfrei im Café Anna statt.

Wann: 6. Dezember um 19:30 Uhr

Info und Anmeldung: kontakt@forum-plastikfrei.de  

 

Über den Stammtisch plastikfreies Leben

Die Journalistin Sylvia Schaab und die Grundschullehrerin Andrea Maiwald haben diese unkomplizierte und informative Runde 2015 in Augsburg ins Leben gerufen. Beide sind Expertinnen in Sachen plastikfreies Leben und praktizieren es mit ihren Familien schon seit Jahren. Beide wissen gut, wie schwer ein Anfang ist und wie kompliziert der Balanceakt zwischen Kinderwünschen, Teenageransprüchen oder Diskussionen im Freundeskreis sein können. Sie befürworten einen langsamen Übergang, bei dem Schritt für Schritt Plastik gegen Glas oder Edelstahl ausgetauscht wird und Überflüssiges zum Tausch angeboten oder verschenkt wird.

Der Stammtisch für plastikfreies Leben wird vom "Forum Plastikfrei - Wege in ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Leben" organisiert und findet mittlerweile in vielen Orten in der Region und auch deutschlandweit statt.

 

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Mehr über plastikfreies Leben in Augsburg erfahren Sie außerdem hier:

www.gruenezwerge.wordpress.com

www.gruenerwirdsnimmer.de 

 

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Abfallvermeidung - wie geht das?

Abfallvermeidung - wie geht das?

Café Anna
Annahof 4
86150
Augsburg
Müllberg
Austausch-Treffen im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung.

Pro Kopf verursachen wir Deutschen 632 kg Müll (Stand 2020). Das sind eine Menge Ressourcen, die wir im besten Fall durch Recycling wieder verwerten können. Doch der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht. Wie wir im Alltag Müll vermeiden können, das ist Thema des Austausches an diesem Abend.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen im Rahmen der Make SMTHNG Week und der Europäische Woche der Abfallvermeidung statt. Greenpeace Augsburg und das Forum Plastikfrei laden zu diesem Austauschabend ein. Alle, die wissen wollen, wie sie im Alltag Abfall vermeiden können und ressourcenschonender Leben können, sind eingeladen. 

 

Info

Wann: Donnerstag, 24. November 2022, 19:00 Uhr

Wo: Café Anna, Annahof 4, Augsburg

Veranstaltende: Forum Plastikfrei & Greenpeace Augsburg 

 

 

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Online-Kurs: Plastikfasten

Online-Kurs: Plastikfasten - leben ohne Plastik

Online VHS Augsburg
Plastikfasten - Das vier Wochen Programm für weniger Plastik
Weniger Müll, weniger Ressourcenverbrauch, schöner Leben ... das sind Wünsche, die viele nachhaltig denkende Menschen haben. In vier Wochen kann jeder die eigenen Gewohnheiten ändern – und gemeinsam geht es besonders gut.

Die Vier-Wochen-Challenge für weniger Plastik

Plastikfrei in 4 Wochen? Geht das überhaupt? Diese Challenge will alle, die motiviert sind, ihr Leben und ihren Haushalt plastikfreier, nachhaltiger und verpackungsärmer zu gestalten, mit auf die Reise nehmen.

Dabei geht es um verschiedene Lebensbereiche wie Einkaufen, Küche & Haushalt, Bad & Kosmetik, Wohnen & Büro sowie Kleidung. Sylvia Schaab,  Expertin für plastikfreies und ressourcenschonendes Leben, gibt praktische Tipps zum Vorgehen, Rezepte zum Selbermachen und Information zur Nachhaltigkeit der verschiedenen Produkte.

Die Teilnehmenden nehmen sich jede Woche eine Aufgabe vor. So wird der Haushalt ganz schnell plastikfrei.

 

Info

Start: 5x Mo. 27.02. - 27.03.2023, jeweils 18:00 Uhr

Gebühr: 24 Euro

Veranstalter: VHS Augsburg

Anmeldunghttps://www.vhs-augsburg.de/programm/online-kurs-schoener-leben-ohne-plastik-482-C-UH17010W

 

Mehr lesen:

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foodsharing in Augsburg

foodsharing in Augsburg
Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen! In Augsburg gibt es 230 aktive Foodsaver*innen. Von 2015 bis 2022 retteten sie 463 Tonnen Lebensmittel
foodsharing: Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen!

„Teile Lebensmittel, anstatt sie wegzuwerfen!“ Das ist das Motto der Initiative foodsharing, die sich seit 2012 dafür einsetzt, dass Lebensmittel eine höhere Wertschätzung erfahren und nicht verschwendet werden.

 

Seit 2015: 35.000 Rettungseinsätze für 463 Tonnen Lebensmittel

In Augsburg hat sich im Februar 2015 eine Gruppe von Engagierten gefunden, die sich über das private Teilen von Lebensmitteln hinaus engagieren und Essen auch im Handel, bei Gastronomiebetrieben oder auf Veranstaltungen abholen und weiterverteilen. Was damals als sehr kleine Gruppe begonnen hat, ist über die Jahre zu einer beachtlichen Größe angewachsen: Aktuell retten rund 500 aktive Foodsaver Lebensmittel bei ca. 70 Kooperationsbetrieben – vom kleinen Gemüsestand bis zum Supermarkt. Dazu kommen regelmäßige Abholungen bei Veranstaltungen wie z. B. dem Augsburger Plärrer oder dem Christkindlesmarkt. Das Engagement der Foodsaver und das große Netzwerk an Abnehmer*innen machen es möglich, dass wir auch ungewöhnliche Abholungen und große Mengen an Lebensmitteln stemmen können. Insgesamt konnten wir so bei über 35.000 Rettungseinsätzen schon fast 463 Tonnen Lebensmittel vor der Tonne retten.

 

Dabei strebt foodsharing nicht in erster Linie danach, immer mehr Lebensmittel zu retten. Im Gegenteil: Das Ziel ist es, die Verschwendung zu reduzieren. Am besten so weit, dass das Retten nicht mehr notwendig ist, weil keine Lebensmittel mehr übrig bleiben. Denn die Verschwendung von Lebensmitteln hat immense Auswirkungen: Weltweit landen rund 40 Prozent aller Lebensmittel nicht bei Verbraucher*innen, sondern im Müll. Damit sind die dafür eingesetzten Ressourcen – Wasser, Energie, Land- und Lagerfläche, Arbeitszeit, Rohstoffe für Verpackungen, Transport – verschwendet. Zudem verursacht die Produktion von Lebensmitteln die Emission von Treibhausgasen. Gerade im Sinne des Klimaschutzes ist es daher dringend notwendig, die Verschwendung zu reduzieren.

 

Für alle Augsburger*innen offen sind die Fairteiler, die foodsharing Augsburg an mehreren Orten im Stadtgebiet zur Verfügung stellt. Ein Fairteiler besteht aus Kühlschrank und Regal und bietet die Möglichkeit, übrige Lebensmittel abzugeben bzw. dort abgelieferte Lebensmittel mitzunehmen. Eine Liste der Augsburger Fairteiler findet sich unter dem Artikel. Alle Fairteiler sind Gemeinschaftsprojekte: Sie funktionieren nur, wenn sich alle gemeinsam dafür verantwortlich fühlen und dort z. B. für Ordnung sorgen oder verdorbene Lebensmittel entsorgen.

 

Seit Mai 2020 ist foodsharing in Augsburg Teil der Lokalen Agenda. Damit haben wir noch mehr Gelegenheit, uns noch mit anderen Initiativen zu vernetzen und gemeinsam über das Thema Lebensmittelverschwendung aufzuklären und zu informieren.

 

100 Prozent Ehrenamt

Die Plattform foodsharing.de wie auch das Engagement der Foodsaver ist zu 100 Prozent ehrenamtlich. Das Retten und Teilen der Lebensmittel findet komplett geldfrei statt. Wir sehen uns dabei nicht als Konkurrenz zur Tafel oder anderen Organisationen, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgen. Vielmehr arbeiten wir als Ergänzung, indem wir z. B. Lebensmittel retten, die die Tafeln nicht annehmen dürfen, oder auch Kleinstmengen mitnehmen.

 

Wer Foodsaver werden möchte, registriert sich auf www.foodsharing.de. Nachdem man dort ein Quiz bestanden hat, absolviert man drei Einführungsabholungen mit erfahrenen Foodsavern. Danach erhalten die neuen Foodsaver einen foodsharing-Ausweis und können im Rahmen unserer Betriebsteams Lebensmittel bei kooperierenden Betrieben abholen.

 

Kontakt: augsburg@foodsharing.network

 

Die Fairteiler-Standorte in Augsburg:

  • Keller des Grandhotel Cosmopolis (Springergässchen 5)
  • Hof hinter dem Kulturcafé Neruda (Alte Gasse 7)
  • Sozialkaufhaus contact (Im Tal 8, Haunstetten)
  • Kinder- und Jugendhaus Lehmbau in Hochzoll (Mittenwalder Straße 31)
Foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative Foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
Foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative Foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
Foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative Foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
Foodsharing, Augsburg, Lebensmittel retten, Foto: Foodsharing Augsburg
Die Initiative Foodsharing rettet Lebensmittel. Foto: Foodsharing Augsburg
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Plastikfreie Schulen und Kitas erhalten Urkunde

Plastikfreie Schulen und Kitas erhalten Zertifikat
Sieben Schulen und zwei Kitas haben das Zertifikat Plastikfreie Schule / Kita für das Schuljahr 2021/22 erworben. Ausgezeichnet wurden die engagierten Schüler*innen vom Forum Plastikfrei sowie der 2. Bürgermeisterin Martina Wild.
Zertifikatsübergabe an Peutingergymnasium

Im Frühjahr 2022 hatte das Forum Plastikfreies Augsburg Schulen und Kitas dazu eingeladen, ihr ressourcenschonendes und plastikvermeidendes Engagement mit einem Zertifikat sichtbar zu machen. Die 2. Augsburger Bürgermeisterin und Schirmfrau Martina Wild lobte das Engagement der Schüler*innen bei der feierlichen Verleihung des Zertifikats Plastikfreie Schule / Kita im Augsburger Rathaus. 

 

"Mit dem Projekt Plastikfreie Schule / Kita übernehmen die Kinder und Jugendlichen nicht nur Verantwortung dafür, unsere Umwelt, unser Klima und damit unseren Planeten zu schützen. Sie lernen auch in Teams zu arbeiten. Das stärkt den Klassenverband und schärft die Diskussions- und Argumentationsfähigkeit," argumentierte Martina Wild in ihrer Rede.

 

Im Augsburger Rathaus präsentierten Schüler*innen des Augsburger Peutinger-Gymnasiums und der Werner-von-Siemens-Mittelschule aus Hochzoll sowie die Leiterin der Lotus Kinderkrippe aus Hannover, ihre ambitionierten Projekte. Das reichte von einer Bibliothek der Dinge, über Workshops zu plastikfreien Putzmitteln bis hin zur plastikfreien Brotzeit. Die Vorträge waren sehr inspirierend und laden die bereits sehr umweltbewussten Einrichtungen zu weiteren Ideen und Umsetzungen ein.

 

"Unser Projekt ist ziemlich einmalig," erklärt Sprecherin des Forums Plastikfrei Sylvia Schaab. Es gibt zwar viele Auszeichnungen im Bereich Umwelt, aber bisher nichts Vergleichbares, das sich speziell mit dem sensiblen Bereich von Kunststoffen auseinandersetzt."

 

Kinder für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen sensibilisieren

 

Das Forum Plastikfrei hatte Anfang das Jahres dazu eingeladen, in den Einrichtungen spezielle Aktionen rund um das Thema Vermeidung von Plastikabfällen und ressourcenschonendes Verhalten zu veranstalten. Ziel des Projekts ist es, den Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, dass sie mit den Ressourcen unserer Welt sorgsam umgehen sollen.

 

Teilnehmende Einrichtungen kamen aus allen Schularten und Kitas, weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus: aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen meldeten sich engagierte Pädagog*innen für die Zertifizierung an und freuten sich jetzt über die Urkunde sowie die Holzplakette, die sie als Plastikfreie Schule / Plastikfreie Kita auszeichnet. Diese Plaketten wurde eigens vom Friedberger Holzkünstler Stefan Kaindl in Handarbeit angefertigt.

 

Neue Ausschreibung im Spätherbst

 

In den kommenden Wochen wird es die Ausschreibung für das aktuelle Schuljahr geben. Dabei werden vor allem Kindertagesstätten im Fokus stehen. Denn man kann nie früh genug anfangen, achtsam mit den Ressourcen dieser Welt umzugehen.

 

Unterstützt wird das Projekt auch von den Unverpackt-Läden aus der Region (RutaNatur, AuxburgUnverpackt, Ich BIN’s, Die Krämerin), von den Abfallwirtschaftsbetrieben aus Stadt und den Landkreisen, von der Sparkasse und der VR Bank sowie von der Biobäckerei Schubert, der Rollenden Gemüsekiste, Wasser 2000, der Lokalen Agenda 21 und dem Lifeguide Augsburg.

 

Mit dem Zertifikat Plastikfreie Schule / Kita ausgezeichnet

Folgende Einrichtungen wurden ausgezeichnet:

  • Lotus Krippe, Hannover
  • Kita Waldzeit, Albbruck
  • Grundschule Kriegshaber
  • Grundschule Mering in der Luitpoldstraße
  • Grundschule Grefrath
  • Franziskusschule Gersthofen
  • Peutinger-Gymnasium, Augsburger Innenstadt
  • Werner-von-Siemens-Mittelschule Hochzoll
  • Staatliche Realschule Neusäß

Über das Forum Plastikfrei

 

Das "Forum Plastikfrei - Wege in ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Leben" ist Ansprechpartner für Menschen und Unternehmen, die plastikfreier und ressourcenschonender leben und handeln wollen. Die Expert*innen zeigen Alternativen zu Plastikprodukten und spüren überflüssige Verpackungen auf. Mit Aktionen wie „Bring your own Cup“ oder „Bring’s mit“ wird das Bewusstsein von Verbraucher*innen und Händler*innen für ein ressorucenschonenderes Einkaufen geschult.

 

Für seine Bemühungen hat die Gruppe von Transition Town Augsburg e.V. den Zukunftspreis der Stadt Augsburg 2018 gewonnen und wurde von RENN.süd 2019 als Projekt Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

 

Das Forum Plastikfreies Augsburg ist Teil der Lokalen Agenda 21 der Stadt Augsubrg und vertritt dabei vor allem die Zukunftsleitlinien S4 und K4.

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Plastikfrei Stammtisch Schwabmünchen

Plastikfrei Stammtisch Schwabmünchen

Die Krämerin
Fuggerstraße 44
86830
Schwabmünchen
Hülsenfrüchte ist Thema beim Stammtisch für plastikfreies Leben
Das Forum Plastikfrei veranstaltet einen Stammtisch bei dem Interessierte Hintergründe eines Unverpackt-Ladens kennen lernen und sich zum Leben ohne Plastik austauschen können.

Infoabend zu Hülsenfrüchte 

Im Unverpackt-Laden in Schwabmünchen gibt es im November einen Stammtisch für plastikfreies Leben. Neben dem Austausch über einen Zero Waste Lifestyle informiert die Ernährungsberaterin Jaqueline Els über Hülsenfrüchte. Sie erzählt, was man mit ihnen machen kann und warum sie ernährungsphysiologisch so wertvoll sind. Natürlich wird es Kostproben geben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

INFO:

Wann:  Mittwoch, 9. November um 19:00 Uhr

Wo: Die Krämerin, Fuggerstraße 44, Schwabmünchen

Mehr zum Forum Plastikfrei - Wege in ein ressourcenschonendes und nachhaltiges Leben

 

Mehr Lesen:

 

Blogs über ein Leben ohne Plastik in Augsburg: 

www.gruenezwerge.wordpress.com

www.gruenerwirdsnimmer.de 

 

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Der nachhaltige Weg, eure defekten Elektrogeräte zu retten. Roland Leuschner und Frank Müller von rf-elektronik helfen euch mit jahrelanger Erfahrung, Know-how und den nötigen Ersatzteilen für die Eigenreparatur.
Öffnungszeiten aktivieren
HIDE
Ort

Karlstraße 2
86150 Augsburg
Deutschland

Tipp
Seitenabschnitte

Unsere Leitmotive sind Überzeugung, Interesse und Freude daran, Leuten helfen zu können.

Roland Leuschner und Frank Müller, Besitzer von rf-elektronic

Ihr habt ein defektes Elektrogerät daheim und wollt es ungern entsorgen? Besucht rf-elektronik in der Karlstraße 2 und lasst euch von Roland Leuschner und Frank Müller beraten.  Die zwei Experten von rf-elektronik verfügen über jahrelange Erfahrung und  viel Know-How. Außerdem haben sie alle nötigen Ersatzteile vorrätig, wie Lichtschalter, Sicherungen oder Akkumulatoren, die ihr zur Eigenreparatur eurer Elektrogeräte benötigt. Denn oft bedarf es nicht viel, und ihr könnt euren geliebten Schallplattenspieler, das alte Radio von Oma oder das 70er-Jahre Kassettendeck selbst reparieren, ohne es ersetzen zu müssen. Das ist nicht nur deutlich kostengünstiger, sondern zudem auch nachhaltig.

 

Der nachhaltige Weg für defekte Geräte!

Die beiden Diplomingenieure Roland Leuschner und Frank Müller sind seit 1974 befreundet. Vor knapp 20 Jahren haben sie den Laden in der Karlstraße mitsamt der Einrichtung und Ausstattung für etwa 30.000  Euro gekauft. Das große Geld machen sie  damit nicht, das war aber auch nie ihre Intention. Ihre Leitmotive sind Überzeugung, Interesse und Freude daran, Leuten helfen zu können. Und genau das erwartet euch im rf-elektronik: Jahrelange Erfahrung, Know-How und herzliche Freundlichkeit.

Hätte ich viel Geld machen wollen, hätte ich diesen Laden nie gekauft.

Roland Leuschner

Lifeguide-Meinung

Jannik Fackler besuchte rf-elektronic im September 2022 für den Lifeguide.

Er sagt: Es sind genau diese lokalen, kleinen Geschäfte, die seit Jahren unter der Globalisierung des Online-Marktes leiden. Der Bedarf nimmt stetig ab, was nicht nur negative Auswirkungen auf die Besitzer*innen hat, sondern ebenfalls auf die Umwelt. Die Qualität der Produkte lässt nach, die Lebensdauer wird immer kürzer und der Konsum wächst somit kontinuierlich. Mehr Abfall, mehr Produktion, mehr Abgase.

Geschäfte, wie rf-elektronik sind gerade zu Zeiten dieses Wandels maßgeblich, denn das Umdenken vom Konsumieren zum Recyceln und Reparieren ist ein entscheidender Ansatzpunkt zur Bekämpfung der Klimakrise.

 

Eine handwerkliche Challenge macht Spaß!

Wenn ihr also das nächste Mal ein neues Elektrogerät benötigt, schaut nicht im Internet, sondern geht zuerst bei rf-elektronik vorbei und lasst euch beraten. Denn häufig lassen sich die Geräte leicht selbst reparieren und eine handwerkliche Challenge macht immer Spaß. So lebt ihr nachhaltig und mit einem guten Gewissen.

Öffnungszeiten: Mo - Fr 10- 14 Uhr

Karte Kategorie

Klimatour mit Repair Café am Rathausplatz

Klimatour mit Repair Café am Rathausplatz

Rathausplatz
Augsburg
Fahrrad reparieren im Repair Café
Im Rahmen der Klimatour des bayrischen Umweltministeriums können Menschen mit Hilfe von Expert*innen vom Habitat Elektrogeräte, Laptops und Fahrräder reaparieren.

Klimatour - Wir treffen uns bei NULL

 

Die Klimatour „Wir treffen uns bei NULL – Bayerische Klimawochen 2022“ macht in verschiedenen Städten Bayerns Station. Am 16. und 17. September ist die Tour auch in Augsburg zu Gast. Mit einer Informations- und Mitmachkampagne will das bayrische Umweltministerium für mehr Klimaschutz und weniger Energieverbrauch im Alltag werben.

 

Bei den Angeboten gibt es zahlreiche Tipps und Praxisworkshops, die zeigen, wie Menschen den Alltag klimafreundlicher gestalten können. Dabei geht es um Themen wie Energie sparen, Ernährung, Mobilität oder Konsum.

 

Bayern möchte als Bundesland bis 2040 klimaneutral werden und hat daher die Kampagne „Wir treffen uns bei NULL" ins Leben gerufen. Die Klima-Roashow in Augsburg ist Bestandteil der Bayerischen Klimawochen. 

 

Im Rahmen der Kampagne gibt es über die Online-Kanäle beständig neue Infos, Tipps, Mitmachaktionen und spannende Formate rund um die Themen Klimaschutz und Energiesparen. Beim Format "Die CO2 – Klimareporter", reist ein Reporterduo durch Bayern, trifft Menschen und widmet sich auf humorvolle Weise verschiedensten Klimaschutzthemen.

 

Informationen dazu gibt es auf der Homepage www.klimawandel-meistern.de    

 

Repair Café des Habitat auf dem Rathausplatz

Die offene Werkstatt im Glaspalast, das Habitat, organisiert im Rahmen dieser Klimatour ein Repair Café am Rathausplatz. Dort können am Freitag und Samstag Menschen mit ihren kaputten Toastern, Fahrrädern oder Laptops kommen und sich Unterstützung von Expert*innen beim Reparieren holen. Denn durch das Reparieren von vorhandenen Geräten werden viele Ressourcen und Geld gespart. 

 

An folgenden Terminen ist das Repair Café geöffnet:

Freitag, 16.9. 12–15:30 Uhr : Reparatur Elektrokleingeräte

Freitag, 16.9. 15:30–19:00 Uhr : Fahrradreparatur

Samstag, 16.9. 10–14:00 Uhr : Reparatur Elektrokleingeräte

Samstag, 16.9. 14–18:00 Uhr : Reparatur Laptops und Notebooks in Kooperation mit dem OpenLab Augsburg

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Wie können Schulen weniger Papier verbrauchen?

Wie können Schulen weniger Papier verbrauchen?
Josefine Landstorfer ist 14 und geht in Diedorf bei Augsburg zur Schule. Sie glaubt: Ja, Schulen können weniger Papier verbrauchen - das Homeschooling hat's gezeigt. Auch kleine Schritte zählen, sagt die jüngste Gastautorin des Lifeguide Augsburg.
Papier, Müll, Foto Steve Johnson Pixabay

Josefine Landstorfer ist Schülerin am SGD-Gymnasium in Diedorf. Weil es mit einer Praxiswoche beim Lifeguide nicht geklappt hat, schlug die 14-Jährige vor, für uns einen Artikel zu schreiben und wählte ein Thema, das ihr sehr am Herzen liegt: der Papierverbrauch an Schulen. Wir freuen uns, mit Josefine unsere jüngste Gastautorin begrüßen zu dürfen und hoffen auf weiteren Input von ihr.

 

Josefine hat das Wort:

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Eine Schüler*in, die am Tag drei Fächer hat, verbraucht im Durchschnitt 21 Blätter Papier pro Woche, in einem Schuljahr mit 38 Wochen wären das 798 Blätter. Das bedeutet, eine Klasse mit 26 Schüler*innen verbraucht im Schuljahr 20.748 Blätter nur für Notizen oder Hefteinträge! Dazu kommen noch die ganzen Arbeitsblätter und Elternbriefe. Also eine ganze Menge Papier, die nur eine Klasse braucht. Nicht umsonst steht Deutschland, was den Papierverbrauch angeht, ganz weit oben auf der Liste: Wir verbrauchen im Jahr mehr Papier als Afrika und Südamerika zusammen, denn Deutschland verbraucht im Jahr über 18 Millionen Tonnen Papier!



47.000 Schulen in Deutschland könnten viel Papier sparen

Einen sehr großen Anteil dieser hohen Zahl haben dabei die Schulen: In Deutschland existieren ezwa 47.000 Schulen und jede davon besitzt hunderte von Büchern, druckt Elternbriefe usw. Wenn man diese Zahlen sieht, stellt man sich die Frage, ob man etwas gegen diesen hohen Verbrauch machen kann. Und ja, tatsächlich kann man den Verbrauch sehr schnell verringern: Durch das lange Homeschooling haben sich viele Schulen modernisiert. So auch meine Schule: Wir sind auf die Apps TEAMS und Schulmanager umgestiegen. Statt die Elternbriefe auszudrucken und an die Schüler*innen zu verteilen werden alle wichtigen Infos jetzt per E-Mail an die Eltern und Schüler*innen verschickt und nochmal beim Öffnen der App angezeigt. Dadurch können die Schüler*innen die Briefe auch nicht verlieren und man spart sehr viel Papier. Die Eltern können alle Infos, so oft sie wollen, durchlesen und sie ausdrucken oder online ausfüllen. Auch viele Arbeitsaufträge konnten wir am Laptop online bearbeiten und dann an die Lehrer*innen über die Chat-Funktion der App TEAMS schicken. Die Lehrer*innen korrigieren dort unsere Aufsätze online und schicken sie an uns zurück. Das geht sehr viel schneller und ist auch praktischer. Auch dadurch sparen wir sehr viel Papier.

 


Wenn Papier, dann recyceltes!

Viele unserer Lehrer*innen und Schüler*innen benutzen inzwischen auch recyceltes Papier für Hefteinträge oder Arbeitsblätter. Diese Blätter werden, anstatt aus neuem, frischem Holz, aus Altpapier, Karton und Pappe hergestellt. Dadurch sind weniger Ressourcen und  Chemikalien notwendig und es wird weniger Wasser verbraucht. Das ist sehr viel umweltfreundlicher und es besteht kaum ein Unterschied zu dem Papier aus frischem Holz. Aber nicht nur das Papier oder die Hefte kann man recycelt kaufen. Es gibt inzwischen auch recycelte Heftumschläge, die bei vielen Schüler*innen sehr beliebt sind. Statt die Heftumschläge aus Plastik herzustellen, schenken einige Firmen jetzt auf Papier um. Einige bieten sogar Heftumschläge aus 100% Recyclingpapier an.

Wenn ihr jetzt Ideen bekommen habt, wie ihr an euer Schule oder in eurem Betrieb Papier sparen könnt, sprecht eure Lehrer*innen, Direktor*innen oder Vorgesetzte an und fangt einfach an – auch scheinbar kleine Schritte zählen!

Josefine Landstorfer, Schülerin

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