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Kultur als Mittel zum Frieden für Frauen weltweit - das ist das Motto des Augsburger Vereins. Mit Kunst- und Kulturprojekten, werden Frauen aller Orten unterstützt. Und mit dem Friedenskaffe, der mobil vom Kaffee-Fahrrad ausgeschenkt wird.
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HIDE
Ort

Mulheres pela Paz – Frauen für Frieden e.V.
Alexandra Magalhaes Zeiner
Radaustr. 29
86199 Augsburg
Deutschland

E-Mail
frauenfuerfrieden [at] gmail.com

Kultureller Austausch zum Frieden

 

Der Verein Mulheres pela Paz – Frauen für Frieden e.V. wurde 2017 gegründet und fördert den kulturellen Austausch des Friedens durch Kunst – unabhängig von Religion und Geschlecht. Aus der Friedensstadt Augsburg setzen sich die Mitglieder weltweit für ausgewählte Projekte ein.

 

Initiatorin ist die aus Brasilien stammende Aktivistin Alexandra Magalhães Zeiner. Mit dem Verein möchte sie ihre Kreativität und ihren kulturellen Hintergrund mit den Frauen in Augsburg teilen und gemeinsam stärkende Ressourcen entwickeln. Ziel ist es, den Alltag zu bereichern und den individuellen Herausforderungen in einem geschützten Rahmen begegnen zu können. 

 

Bei allen Projekten steht die Bildung im Vordergrund, denn der Zugang zu Bildung und Kultur ist essenziell für ein friedliches Miteinander und gegenseitiges Verständnis. Kunst lässt mittels Emotionen unmittelbar Nähe entstehen und ermöglicht eine vielfältige, kulturübergreifende Kommunikation. 

 

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Der persönliche Kontakt zu den von uns unterstützten Frauen ist uns sehr wichtig. 

 

Alexandra Magalhães Zeiner, Gründerin und Vorsitzende Mulheres pela Paz – Frauen für Frieden e.V.

Alexandra besucht regelmäßig die Frauen mit denen sie Projekte macht. So auch die Frauen des Projekts "Poesie in Stoff - Poesia no Pano". 2020 stickten sie Gedichte auf Stoffe, die dann zu Taschen verarbeitet wurden. Der Verkauf war ein voller Erfolg. Das Nachfolge-Projekt sind Taschen aus alten Kaffeesäcken, die bei der Kaffeerösterei Kaffee-Art in Augsburg-Lechhausen zu kaufen sind. 

 

Ausschank von Friedenskaffee vom Kaffee-Fahrrad 

 

Wichtig ist dem ganzheitlich orientierten Verein, die Erde und die Menschen zu schützen. Daher ist den Mitgliedern der soziale Zusammenhalt besonders wichtig. So hatte Alexandra Magalhães Zeiner zu Beginn der Coronazeit die Idee mit einem Friedenskaffee und einem Kaffee-Rad den Kontakt zwischen den Menschen zu fördern. So sollten Begegnungen unter freiem Himmel und mit allen erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen möglich sein. 

 

Ökologisch ist nicht nur das Fahrrad selbst, sondern auch der „Augsburger Friedenskaffee“. Er stammt von einer kleinen, von einer Frau geführten Fazenda in Brasilien, wird direkt nach Europa importiert und in der Augsburger Kaffeemanufaktur "Kaffee Art" geröstet. Angeboten wird er im essbaren Becher. 

 

Bei gutem Wetter steht Alexandra oder andere Vereinsmitglieder an ausgewählten Orten – meist in Göggingen vor der Filiale der Vollwertbäckerei Schneider – und verkauft frisch gebrühten Kaffee sowie ganze Packungen des speziell gerösteten Kaffees. Mit dem Erlös werden Kunstprojekte für Frauen in Brasilien unterstützt. Die Initiative soll eine Inspiration für andere Frauenprojekte sein, die ein Einkommen für ihre Arbeit garantieren. Wo das Kaffee-Fahrrad zu finden ist und wie man es mietet steht auf der Webseite des Projekts: http://www.augsburger-friedenskaffee.net

 

In Augsburgs Kulturszene und Frauenbewegung fest verankert

 

Der Verein "Mulheres pela Paz – Frauen für Frieden e. V." ist fest verankert in der Augsburger Kulturszene. Regelmäßig gibt es Vernissagen und Kunstprojekte an Orden des interkulturelle Lebens. Ebenso hat der Verein im Sommer 2022 eine kleine Friedenstafel im Hof des alten Gögginger Rathauses organisiert, zu der Menschen zahlreicher Religionen und Kulturen selbstgemachte Speisen geteilt sowie gemeinsam gegessen und gefeiert haben.

 

Die Mitglieder des Vereins sind vor allem in der Augsburger Frauenarbeit aktiv. Sie sind Teil der Arbeitsgemeinschaft Augsburger Frauen und über das Forum für Frauenrechte auch in der Lokalen Agenda 21 der Stadt Augsburg vertreten. Alexandra wünscht sich, dass Frauen den Kontakt zu einander halten und sich in Stresssituationen stützen. 

 

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Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Stadtrundgang: Ökologisch und nachhaltig Leben

Rathausplatz
86150
Augsburg
Ruta Natur, ein Unverpackt-Laden in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Erfahrungsberichte und Tipps von Menschen und Initiativen, die zu ihren Fachgebieten wie plastikfrei leben, unverpackt einkaufen oder faire Kleidung informieren und Fragen beantworten. Es geht um nachhaltiges Schenken, um Reparieren statt Wegwerfen.

Immer mehr Menschen wollen nachhaltiger leben und ihren ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten. Im Alltag und auch auf Reisen. Am Samstag, den 26. November um 10.30 Uhr, organisiert die Regio Tourismus Augsburg GmbH  in Zusammenarbeit mit Lifeguide Augsburg die Sonderführung „Ökologisch und nachhaltig leben“.

 

Dieser besondere Stadtrundgang durch die Straßen und Gassen Augsburgs zeigt, wie genussvoll, entschleunigt und entspannt Nachhaltigkeit sein kann. Diese Tour zeigt: ökologisch leben ist heute für alle erschwinglich und lässt sich in Augsburg bereits sehr gut in den Alltag integrieren. Das ist nicht nur für Tourist*innen interessant, auch Augsburgerinnen und Augsburger entdecken ihre Stadt ganz neu.

 

Augsburg hat größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit

Die erste Führung fand bereits am 13. April 2019 statt. Der Umweltreferent der Stadt Augsburg, Reiner Erben, war dabei. „Ich freue mich sehr, dass es diese Tour gibt. Unser Nachhaltigkeitsprozess wurde 2018 als eines von vier bundesweiten Transformationsprojekten ausgezeichnet und unserer Stadt wurde „größtes Potential in Sachen Nachhaltigkeit“ bescheinigt. Dieses Potential gilt es zu nutzen und auszubauen. Denn Nachhaltigkeit beginnt in den Kommunen. Hier arbeiten und leben wir, hier verbringen wir unsere Freizeit.“

 

INFO:

  • Treffpunkt: Tourismus-Information vor dem Rathaus
  • Kosten: 12 € pro Person. ermäßigt 10,- € (Schüler, Student*innen, Menschen mit Behinderung)
  • Beginn: 10.30 Uhr
  • Dauer: 2 Stunden
  • Anmeldung: Tel. 0821-50207-21 oder im Internet www.augsburg-tourismus.de/Ticket
Event-Termin
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Kreativmarkt 22

Kreativmarkt Kunst Kunsthandwerk Gaswerk Augsburg

Kleiner Scheibengasbehälter
Am Alten Gaswerk 14
86156
Augsburg
Logo Kreativmarkt 22
Kunst-Originale, Fotografien, Textilarbeiten, grafische Arbeiten, Deko, Geschenke und vieles mehr gibt es beim Kreativmarkt im Gaswerk.

Originale und Originelles im Gaswerk 

 

Beim Kreativmarkt im Gaswkerk können Besucher:innen Kunst-Originale, Fotografien, Textilarbeiten, grafische Arbeiten, Deko, Geschenke und vieles mehr erstehen. Zu den Anbietenden gehören Künstlerinnen wie Tine Klink, Stefanie Kraut, Birgit I. Hartl und die Fotografin Melanie Loracher.

 

Die Upcyclerin »Augschburger Puppe« aka Hazme Oktay präsentiert ihre Textilprodukte und »Goldmarie« aka Mareike Patzke ihre Schmuckkollektion. Das Label »kaarla&ko« offeriert einzigartige Rucksäcke aus Zeltmaterial, wobei der Verkaufserlös teilweise an Schulen im Libanon geht. Die Stoffe mit kleinen Unebenheiten und Verfärbungen erzählen Geschichten aus der Welt, die sie früher bereist haben.

 

Mit einer Angebotspalette von hochwertigen Holzarbeiten wie Wildbienenhäuschen, Nistkästen, Schatullen und Spielekoffern sind die »MutMacherMenschen« und die »Zirbelwerkstatt« mit am Start. Das junge Team vom Graffitiverein »Die Bunten« bietet Urban Art auf Leinwänden, Stickern und Drucken, Franziska Hauber schrift-inspirierte Prints, Wiltraud Haug Tiffany- und Textilarbeiten sowie Schmuck und Pascal Resch Fotografien.

 

Talk zum kulturellen und sozialen Geschehen im Gaswerkquartier

Um 15:30 Uhr trifft sich Stadtdirektorin Dr. Melanie Haisch mit der Marktinitiatorin Susanne Thoma zu einem Talk über das kulturelle und soziale Geschehen im Gaswerkquartier. Heiße Getränke und leckere Snacks versüßen den Aufenthalt. Parallel zum Markt sind Besuche in Ateliers möglich. Pareaz hat außerdem einen Ausschneidebogen entwickelt, mit dem sich kleine und große Besucher:innen ihr eigenes Gaswerk basteln können.

 

Die Organisierenden wollen mit dem »crafftwerk kreativmarkt« zur kulturellen Belebung von Oberhausen beitragen und gleichzeitig die Kreativszene vernetzen. Sei wünschen sich, damit ans Grenzenlos-Festival anzuknüpfen, das einst am Gaswerk eine zauberhafte Welt aus Kunst und Kultur geschaffen hat.

 

Mitveranstalter ist das Direktorium 3 / Bereich Stadtteilmanagement mit Dr. Bernd Rebstein. Das Projekt wird mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds des Stadtumbaus Kriegshaber/ Reese Kaserne und durch das Kulturamt der Stadt Augsburg gefördert.

 

Infos

www.crafftwerk.de

Veranstaltungsort: Kleiner Scheibengasbehälter, Am Alten Gaswerk 14, 86156 Augsburg

Der Eintritt ist frei!

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„Irreparabel“ – die inklusiv besetzte Theaterproduktion

„Irreparabel“ – die inklusiv besetzte Theaterproduktion
Das Junge Theater Augsburg zeigt mit „Irreparabel“ ein Theaterstück über die Stärke und Zerbrechlichkeit von Freundschaft.
Szene aus dem integrativen Theaterstück Irreparabel

Am 1.10.22, feierte „Irreparabel“ von Sergej Gößner im abraxas-Theater Premiere. Das Jugendtheaterstück für alle ab 13 Jahren ist Teil des vierjährigen, von der Aktion Mensch geförderten Projekts „Bühne frei!“, das die langfristige inklusive Öffnung des Jungen Theaters Augsburg zum Ziel hat. Erstmals in der Geschichte des Jungen Theaters sind die Hauptrollen eines Stücks inklusiv besetzt: Ferdinand Ascher spielt zusammen mit Joschka Kientsch, der aufgrund einer Zerebralparese seit seiner Geburt im Rollstuhl sitzt und einen steinigen Weg zu diesem Engagement als Schauspieler hinter sich hat.

 

Zum Inhalt des Stücks: Freundschaft in Gefahr

Ikarus (Joschka Kientsch) und Francis (Ferdinand Ascher) sind ein ungleiches Paar. Ikarus ist laut und impulsiv, Francis der nachdenkliche Poet. Trotzdem werden sie während eines Krankenhausaufenthalts beste Freunde und helfen sich gegenseitig durch die Reha. Denn Ikarus sitzt im Rollstuhl und Francis hat eine degenerative Nervenkrankheit. Seit sie sich ein Zimmer teilen, sind sie unzertrennlich. Ab jetzt ist alles möglich. Das heißt für Ikarus an erster Stelle: Mädchen aufreißen.

Als er Jasmin kennenlernt, ist es mit seiner großen Klappe erst mal vorbei. Er ist verliebt, aber unglücklich, weil nicht alles nach Plan läuft, das Macker-Image, das er sich selbst zugelegt hat, kann er partout nicht ausfüllen. Zum Glück hat er Francis! Doch der wird früher als gedacht aus dem Krankenhaus entlassen und kann Ikarus nicht mehr wie gewohnt mit Rat und Tat zur Seite stehen. Führt das zum möglicherweise irreparablen Bruch zwischen den Freunden?

Humorvoll und tiefgründig zugleich, mit eigens komponierter Musik, inszeniert das Junge Theater Augsburg für alle ab 13 Jahren die lauten und leisen Töne einer ebenso starken wie zerbrechlichen Freundschaft. Im Anschluss an die Vorstellungen findet ein Nachgespräch mit dem künstlerischen Team statt.

 

„Bühne frei!“: Für mehr Inklusion im Kulturbereich

Mit der Inszenierung „Irreparabel“ übernimmt das Junge Theater Augsburg als etablierte Augsburger Kulturinstitution Verantwortung für die Umsetzung des Menschenrechts Inklusion im Kulturbereich. Insbesondere die Besetzung mit professionellen erwachsenen Schauspieler:innen mit und ohne Behinderung trägt entscheidend zur gleichberechtigten Teilhabe von Künstler:innen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt bei. Der Weg des Schauspielers Joschka Kientsch, der aufgrund seiner Behinderung an mehreren Schauspielschulen abgewiesen wurde, ist ein Beispiel dafür, dass dies im Kulturbereich bisher bei Weitem keine Selbstverständlichkeit ist. Zahlreiche Multiplikator:innen unterstützen daher das Junge Theater Augsburg bei seinem vierjährigen Öffnungsprozess „Bühne frei!“. Benedikt Lika, Augsburger Stadtrat, Künstler und Inklusionsaktivist, begleitet diesen Prozess als Schirmherr.

 

Beitrag zur Umsetzung der Ausburger Zukunftsleitlinien

Irreparabel trägt zu den Zukunftsleitlinien für Augsburg bei! Und das gleich fünffach: Die Förderung der Kunst und Kultur und der Kulturschaffenden (Zukunftsleitlinie K1 Kunst und Kultur) kombiniert mit Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung (Zukunftsleitlinie S4 Teilhabe) führt zu fairen Arbeits-, Einkommens- und Entwicklungsmöglichkeiten für alle (Zukunftsleitlinie W2 Leben und Arbeiten). Dabei stehen auch die Wahrnehmung von Verschiedenheit, eine wertschätzende Kommunikation und die Förderung von Kreativität und Begabungen (Zukunftsleitlinie K3 Vielfalt leben) im Fokus. Dieses Theaterstück ist ganzheitliche Bildung (Zukunftsleitlinie S2 ganzheitliche Bildung), nicht zuletzt durch die Ergänzung mit vertiefenden Workshops für Schulen und Gruppen.

Wenn das nicht nachhaltig ist!

 

 

Infos:

Öffentliche Aufführungen finden Sie unter www.jt-augsburg.de/irreparabel. Die Aufführungen können auch von Gruppen und Schulklassen – besonders empfohlen ab Jahrgangsstufe 7 gebucht werden. Ein zusätzlicher theaterpädagogischer Vertiefungsworkshop wird empfohlen. Kontakt: Julia Magg, Tel. 0821 442995, magg@jt-augsburg.de

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Konferenz Bildung & Verantwortung

Konferenz Bildung Verantwortung Augsburg

Rathaus, Oberer Fletz
Rathausplatz
86150
Augsburg
Bildung für nachhaltige Entwicklung
Gute, gerechte und verantwortungsbewusste Bildung ist das Wichtigste, das wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können. Daher lädt die grüne Fraktion zur Veranstaltung "grünbewegt22 zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung ein.

Diskussion und Thementische zu BNE

Die Konferenz richtet sich an alle engagierte Menschen der Augsburger Bildungslandschaft, die sich zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung austauschen möchten. In Vorträgen, bei einer Podiumsdiskussion geht es darum, was alles im Bereich BNE gemacht werden kann und was in Augsburg bereits läuft. Dabei stehen neben dem Schwerpunkt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), auch die Themen Chancengerechtigkeit, Lebenslanges Lernen, Jugendarbeit und Kulturelle Bildung im Mittelpunkt.

 

Ausstellung Papierwende

 

Als Beispiel für erfolgreiche nachhaltige Bildungsarbeit wird die Ausstellung "Papierwende", des Forums AG Papierwende der Lokalen Agenda 21 gezeigt. Ute Michallik, Mitinitiatorin der Ausstellung, wird selbst vor Ort sein. 

 

Führung durchs neue Umweltbildungszentrum

Vor der Konferenz führt unser Umwelt- und Gesundheitsreferent Reiner Erben durch das Umweltbildungszentrum, das Anfang 2023 eröffnen wird. Die Exkursion ist optional, beginnt um 11 Uhr und dauert etwa eine Stunde. Bei Interesse bitte bei der Anmeldung mit angeben! 

 

 

Info

Programm:

  • Vortrag von Asya Unger zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in München (Stabstelle Kommunales Bildungsmanagement, Projektleitung Handlungsprogramm BNE VISION 2030, Stadt München)  
  • Podium zum Thema Bildung & Verantwortung mit Asya Unger, Martina Wild (2. Bürgermeisterin und Referentin für Bildung und Migration), Nicolas Liebig (Geschäftsführer UmweltstationAugsburg); Moderation Marie Rechthaler (Stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Grünen Stadtratsfraktion)  
  • Thementische mit unseren Fraktionsmitgliedern und zu den Themen Chancengerechtigkeit, BNE, Lebenslanges Lernen, Jugendarbeit und Kulturelle Bildung.  

Wann: Samstag, 19. November 2022, 13 bis 17 Uhr

Wo: Oberer Fletz, Rathaus Augsburg

Organisatorin: Grüne Fraktion Augsburg

Anmeldung: bis Freitag, 18. November, per Email an stadtratsfraktion@gruene-augsburg.de, Betreff "Anmeldung grünbewegt".

Logo Grüne Konferenz zum Thema Bildung & Verantwortung
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Plastikfreie Schulen und Kitas erhalten Urkunde

Plastikfreie Schulen und Kitas erhalten Zertifikat
Sieben Schulen und zwei Kitas haben das Zertifikat Plastikfreie Schule / Kita für das Schuljahr 2021/22 erworben. Ausgezeichnet wurden die engagierten Schüler*innen vom Forum Plastikfrei sowie der 2. Bürgermeisterin Martina Wild.
Zertifikatsübergabe an Peutingergymnasium

Im Frühjahr 2022 hatte das Forum Plastikfreies Augsburg Schulen und Kitas dazu eingeladen, ihr ressourcenschonendes und plastikvermeidendes Engagement mit einem Zertifikat sichtbar zu machen. Die 2. Augsburger Bürgermeisterin und Schirmfrau Martina Wild lobte das Engagement der Schüler*innen bei der feierlichen Verleihung des Zertifikats Plastikfreie Schule / Kita im Augsburger Rathaus. 

 

"Mit dem Projekt Plastikfreie Schule / Kita übernehmen die Kinder und Jugendlichen nicht nur Verantwortung dafür, unsere Umwelt, unser Klima und damit unseren Planeten zu schützen. Sie lernen auch in Teams zu arbeiten. Das stärkt den Klassenverband und schärft die Diskussions- und Argumentationsfähigkeit," argumentierte Martina Wild in ihrer Rede.

 

Im Augsburger Rathaus präsentierten Schüler*innen des Augsburger Peutinger-Gymnasiums und der Werner-von-Siemens-Mittelschule aus Hochzoll sowie die Leiterin der Lotus Kinderkrippe aus Hannover, ihre ambitionierten Projekte. Das reichte von einer Bibliothek der Dinge, über Workshops zu plastikfreien Putzmitteln bis hin zur plastikfreien Brotzeit. Die Vorträge waren sehr inspirierend und laden die bereits sehr umweltbewussten Einrichtungen zu weiteren Ideen und Umsetzungen ein.

 

"Unser Projekt ist ziemlich einmalig," erklärt Sprecherin des Forums Plastikfrei Sylvia Schaab. Es gibt zwar viele Auszeichnungen im Bereich Umwelt, aber bisher nichts Vergleichbares, das sich speziell mit dem sensiblen Bereich von Kunststoffen auseinandersetzt."

 

Kinder für den sorgsamen Umgang mit Ressourcen sensibilisieren

 

Das Forum Plastikfrei hatte Anfang das Jahres dazu eingeladen, in den Einrichtungen spezielle Aktionen rund um das Thema Vermeidung von Plastikabfällen und ressourcenschonendes Verhalten zu veranstalten. Ziel des Projekts ist es, den Kindern und Jugendlichen bewusst zu machen, dass sie mit den Ressourcen unserer Welt sorgsam umgehen sollen.

 

Teilnehmende Einrichtungen kamen aus allen Schularten und Kitas, weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus: aus Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen meldeten sich engagierte Pädagog*innen für die Zertifizierung an und freuten sich jetzt über die Urkunde sowie die Holzplakette, die sie als Plastikfreie Schule / Plastikfreie Kita auszeichnet. Diese Plaketten wurde eigens vom Friedberger Holzkünstler Stefan Kaindl in Handarbeit angefertigt.

 

Neue Ausschreibung im Spätherbst

 

In den kommenden Wochen wird es die Ausschreibung für das aktuelle Schuljahr geben. Dabei werden vor allem Kindertagesstätten im Fokus stehen. Denn man kann nie früh genug anfangen, achtsam mit den Ressourcen dieser Welt umzugehen.

 

Unterstützt wird das Projekt auch von den Unverpackt-Läden aus der Region (RutaNatur, AuxburgUnverpackt, Ich BIN’s, Die Krämerin), von den Abfallwirtschaftsbetrieben aus Stadt und den Landkreisen, von der Sparkasse und der VR Bank sowie von der Biobäckerei Schubert, der Rollenden Gemüsekiste, Wasser 2000, der Lokalen Agenda 21 und dem Lifeguide Augsburg.

 

Mit dem Zertifikat Plastikfreie Schule / Kita ausgezeichnet

Folgende Einrichtungen wurden ausgezeichnet:

  • Lotus Krippe, Hannover
  • Kita Waldzeit, Albbruck
  • Grundschule Kriegshaber
  • Grundschule Mering in der Luitpoldstraße
  • Grundschule Grefrath
  • Franziskusschule Gersthofen
  • Peutinger-Gymnasium, Augsburger Innenstadt
  • Werner-von-Siemens-Mittelschule Hochzoll
  • Staatliche Realschule Neusäß

Über das Forum Plastikfrei

 

Das "Forum Plastikfrei - Wege in ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Leben" ist Ansprechpartner für Menschen und Unternehmen, die plastikfreier und ressourcenschonender leben und handeln wollen. Die Expert*innen zeigen Alternativen zu Plastikprodukten und spüren überflüssige Verpackungen auf. Mit Aktionen wie „Bring your own Cup“ oder „Bring’s mit“ wird das Bewusstsein von Verbraucher*innen und Händler*innen für ein ressorucenschonenderes Einkaufen geschult.

 

Für seine Bemühungen hat die Gruppe von Transition Town Augsburg e.V. den Zukunftspreis der Stadt Augsburg 2018 gewonnen und wurde von RENN.süd 2019 als Projekt Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

 

Das Forum Plastikfreies Augsburg ist Teil der Lokalen Agenda 21 der Stadt Augsubrg und vertritt dabei vor allem die Zukunftsleitlinien S4 und K4.

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Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune

Augsburg ist jetzt Agenda 2030-Kommune
Augsburg ist nun offizielle Agenda 2030-Kommune. Dazu musste sich die Stadt verpflichten, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene umzusetzen.
Panorama Stadt Augsburg

Bereits 2019 hatte der Augsburger Stadtrat im Zusammenhang mit dem Beschluss des „Augsburger Nachhaltigkeitsberichts 2018“ die Mustererklärung des Deutschen Städtetags „2030-Agenda für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet. Damit hat sich Augsburg verpflichtet, Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene zu gestalten.


Anlässlich des 7. Bundestreffens der deutschen SDG-Kommunen in Hamburg erfolgte Mitte Oktober nun die offizielle Auszeichnung Augsburgs. Norbert Stamm vom Augsburger Büro für Nachhaltigkeit übergab die Auszeichnung an Augsburgs Oberbürgermeisterin Eva Weber.

"Augsburgs langjährige Nachhaltigkeitsarbeit zahlt auf die internationalen Nachhaltigkeitsziele ein. Wir wissen um unsere internationale Verantwortung. Schön, dass die offizielle Auszeichnung dies würdigt."

Oberbürgermeisterin Eva Weber

 

OB Eva Weber und Norbert Stamm halten die Agenda2030-Urkunde

Die Agenda 2030 aus Sicht der Kommunen

Die Vereinten Nationen haben sich Ende September 2015 auf die 2030-Agenda geeinigt. Sie bildet einen neuen globalen Rahmen für nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung. Die SDGs sollen bis 2030 erreicht werden. Sie umfassen 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung und 169 Unterziele. Die SDGs adressieren die weltweit größten ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit und stoßen gesellschaftliche Transformationsprozesse an.

 

Die SDGs, Ziele der nachhaltigen Entwicklung

Die Umsetzung der Agenda 2030 und der SDGs in und durch Deutschland ist nicht ausschließlich eine Bundesangelegenheit. Auch den Städten und Kommunen kommt eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung der Agenda zu. Mehr als 60 Städte, Kreise und Gemeinden haben bisher die Musterresolution des Deutschen Städtetages unter dem Titel „Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene gestalten“ unterzeichnet.

 

Darin können Städte ihre Bereitschaft signalisieren, sich für ausgewählte Themen der Nachhaltigkeit zu engagieren und im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Das können Maßnahmen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit vor Ort sein, kommunale Strategien für ein Nachhaltigkeitsmanagement oder kommunale Partnerschaftsnetzwerke.

 

Aus kommunaler Perspektive sind vor allem folgende Ziele relevant: Städte und Siedlungen sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen; Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern; eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen; Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen. 

Augsburgs Ziele nachhaltiger Entwicklung

Augsburg hat die SDGs als „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ ausformuliert und damit Augsburgs Beitrag zu den weltweiten Nachhaltigkeitszielen definiert. Die Zukunftsleitlinien bilden die orientierende Grundlage für die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Darin ist festgehalten, was wir in Augsburg unter nachhaltiger Entwicklung verstehen und wie wir gemeinsam in den vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, Soziales, Wirtschaft und Kultur einen Beitrag leisten können. Sie wurden 2021 in einem umfangreichen Diskussionsprozess fortgeschrieben. Am 25. November 2021 hat der Augsburger Stadtrat die aktualisierten „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ offiziell beschlossen. Sie werden alle sechs Jahre überprüft und bei Bedarf weiterentwickelt.

Die Augsburger Zukunftsrichtlinien

Die Broschüre „Zukunftsleitlinien für Augsburg. Unsere Ziele für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Zukunftsleitlinien vor und gibt einen Überblick über Augsburgs Nachhaltigkeitsprozess.

Auf der Website https://www.nachhaltigkeit.augsburg.de/zukunftsleitlinien findet ihr weitere Infos zu den Augsburger Zukunftsleitlinien und Erläuterungen zu den einzelnen Zielen. Dort gibt es auch eine Fassung in einfacher Sprache.

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Die neue Purpur-Magazin ist da

Purpur Magazin Augsburg, Aichach, Friedberg, Schwabmünchen
Purpur ist das regionale Magazin rund um Werte, Heimat, Bewusstheit und Nachhaltigkeit. Im Winterheft geht es um alternative Geldideen, Reparieren und um Schlafen.
Magazin Purpur vom November 2022

Die Themen in der aktuellen Ausgabe:

 

  • Geld – Es verändert die Welt. Aber in welche Richtung?
     
  • Überblick – Reparieren statt Wegwerfen: wo in Augsburg ist das möglich?
     
  • Aktivismus – Veränderung durch die Kraft von unten. Zwei Klimacampaktivist:innen erzählen.
     
  • Inspiration – Vier Augsburger:innen berichten von ihren Schritten zu mehr Nachhaltigkeit im Alltag.
     
  • Schlafen – Na dann gute Nacht!
     
  • Veranstaltungskalender – Mehr als 400 nachhaltige Termine zum Mitmachen und Ausprobieren.


Kostenlos an mehr als 500 Stellen in Augsburg und dem Umland.


Das aktuelle Heft gibt es unter www.purpur-magazin.de

 

Das Purpur Magazin ist Kooperationspartner des Lifeguide Augsburg. In jeder Ausgabe gibt es einen Artikel aus der Lifeguide-Redaktion. Das Magazin stammt aus dem lieseLotte Verlag, der nach dem Gemeinwohl zertifiziert ist. 

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Teilhabe in der Migrationspolitik

Teilhabe in der Migrationspolitik

HSA_transmitter
Haunstetter Straße 27
86161
Augsburg
Header HSA_transfer; Grafik: HSA_transfer
Vortrag von Prof. Dr. Simon Goebel: Wie wird Teilhabe möglich? Migrationspolitik aus einer sozialarbeiterischen Perspektive.

Aus der Votragsreihe: Was uns alle bewegt – innovative Antworten auf Zukunftsfragen

 

Migrationsprozesse haben die deutsche Gesellschaft verändert und vielfältiger gemacht. Trotzdem hat sich Deutschland lange der Realität verweigert, ein Einwanderungsland zu sein. Diese Haltung wurde von einer restriktiven Migrationspolitik begleitet. Erst 2005 veränderte sich diese Haltung. Neben zunehmend integrativen Ansätzen ist Migrationspolitik jedoch weiterhin von Rahmenbedingungen geprägt, die Zugewanderten das Ankommen massiv erschweren.

In seinem Vortrag wirft Prof. Dr. Simon Goebel, Studiengang Soziale Arbeit, Schlaglichter auf zentrale Ereignisse deutscher Migrationspolitik und plädiert aus einer sozialarbeiterischen Perspektive für eine teilhabeorientierte Gesellschaftspolitik für alle.

 

Veranstalter: HSA_transfer

Form: hybrid (via Zoom und im HSA_transmitter)

Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Infos und Anmeldung: https://eveeno.com/233779168

   
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Klanginstallation der geschichtsagentur augsburg

Klanginstallation der geschichtsagentur augsburg

Kulturhaus abraxas
Sommestraße 30
86156
Augsburg
Das Kulturhaus abraxas in der ehemaligen Reese-Kaserne bietet Kultur, Workshops und sozialen Projekten ein Dach. Foto: abraxas
loop30 – Der Hör-Raum im Kulturhaus abraxas. Ein akustisches Mahnmal für die Häftlinge des KZ-Außenlagers Augsburg-Pfersee

Im Oktober 2022 könnt ihr wieder eine sehr außergewöhnliche Klanginstallation für Opfer des Nationalsozialismus hören.

 

Der Historiker Reinhold Forster von der geschichtsagentur augsburg hat im Auftrag der Stadt Augsburg die Namen der Häftlinge erforscht, die 1944/45 im KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee (heute Halle 116) interniert waren und Zwangsarbeit für die Messerschmitt AG verrichten mussten. Aus der intensiven Beschäftigung mit den Namenslisten der Häftlinge entstand die Idee, den Namen der dort verzeichneten Menschen ein hörbares Denkmal zu setzen.

 

Die Schauspieler*innen und Sprecher*innen Lisa Bühler, Matthias Klösel, Anja Neukamm und Jörg Schur rezitieren die Namen der Häftlinge aus dem KZ-Außenlager Augsburg-Pfersee, aber auch von jüdischen Frauen aus Ungarn, die in Kriegshaber im Außenlagern Michel-Werke (heute Augsburger Gewerbehof) gefangen gehalten wurden.

 

Das Kulturhaus abraxas, selbst als ehemaliges Wehrmachts-Offiziersheim ein NS-Täterort, fungiert durch die Klanginstallation in der Hörgalerie „loop30“ als akustisches Mahnmal im Fluchtpunkt der drei KZ-Außenlager.

 

INFO:

 

 

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