1 - 10 von 37 wird angezeigt

Nachhaltig Schenken

Nachhaltig Schenken, DIY, Geschenke, Weihnachten
Schöne Geschenke zu Weihnachten: Johanna Wehle möchte einerseits dem Konsumrausch zu Weihnachten widerstehen, anderseits schenkt sie so gern. Also hat sie sich einmal Gedanken über Alternativen gemacht.
Ob süß oder salzig: Selbst gemachter Brotaufstrich ist das perfekte Mitbringsel! Foto: Karin Wehle

Viele nehmen sich zu Weihnachten vor, dem Konsumwahn etwas entgegenzusetzen und von gekauften Geschenken abzusehen. Doch dann schenken die Freunde Plätzchen, man genießt wetterbedingt wieder mehr die Gastfreundschaft in den vier Wänden von Bekannten und möchte sich schließlich für die Aufmerksamkeiten revanchieren. So verlockend es ist, im Dekoladen oder Billigshop um die Ecke noch schnell eine Kleinigkeit zu besorgen, es gibt viele Möglichkeiten die Liebsten stattdessen mit selbst gemachten und nachhaltigen Kleinigkeiten zu überraschen. Hier ein paar Tipps:

 

Back- oder Trinkschokoladen-Mischung

Dabei werden die trockenen Zutaten für Kuchen, Muffins oder Trinkschokoladen in einem verzierten Altglas backfertig abgefüllt und eine kleine Rezeptkarte angehängt. Für eine Trinkschokoladen-Mischung werden zum Beispiel 1-2 TL Kakaopulver mit Schokoladentropfen, (veganen) Marshmallows, Zucker, Chili-, Zimt- oder auch Kardamompulver schichtweise in ein Fläschchen oder Glas gefüllt. Die Mischung reicht für etwa 300 ml Trinkschokolade mit heißer Milch oder Pflanzenmilch. Alle Zutaten gibt es im Reformhaus, aus biologischem Anbau oder im Fair Trade Handel.

 

Leckeres selbst Gekochtes oder süße Brotaufstriche

Über selbst gemachte Marmelade, Pesto oder Kräuteröl im hübsch verzierten Altglas freut sich sicherlich jeder. Neuer Trend: süße Aufstriche, z. B. Spekulatius-Creme, Cashew-Creme oder Chocolate-Chip-Butter. Für eine Chocolate-Chip-Butter werden 180 g Kekse mit Schokoladenstückchen im Mörser oder der Küchenmaschine zerkleinern. Hinzukommen 2-3 EL Milch und 1 EL Butter. Die Masse wird gut vermengt, in kleine Gläser abgefüllt und kaltgestellt (ergibt ca. 180 g Aufstrich). Statt Milch und Butter können auch vegane Alternativen verwendet werden. Wer Zutaten aus dem Bioladen verwendet, tut sich und der Umwelt noch mehr Gutes.

 

Stricken oder Häkeln

Das ist die wahrscheinlich zeitaufwendigste Art seine Liebsten zu beschenken. Die Klassiker wie Schal, Tasche oder Topflappen werden immer gerne entgegengenommen. Ein Trend sind derzeit Amigurumi: niedliche Tierfiguren, die auch als Schlüsselanhänger oder für ein Mobile verwendet werden können. Anleitungen sind im Internet in Handarbeitsforen oder auf Youtube zu finden. Mit Bio-Baumwolle wird das Ganze sogar noch nachhaltiger.

 

Kleinigkeiten nähen

Aus altem Stoff können schöne Kleinigkeiten wie Lesezeichen, kleine Handwärmer oder Münztäschchen für den Schlüsselbund genäht werden. Für die Handwärmer ca. 17 x 8 cm große Streifen ausschneiden und auf der Innenseite zur Hälfte falten. Die offenen Seiten ca. 0,5 cm vom Rand entfernt zusammennähen, am Ende einen ca. 2 cm großen Schlitz lassen. Den Stoffbeutel durch den Schlitz nach außen drehen, mit Reis- oder Dinkelkörner befüllen (Trichter verwenden) und schließlich den Schlitz zunähen. Die Handwärmer können vor ihrem Einsatz im Backofen, in der Mikrowelle oder am Heizkörper aufgewärmt werden.

 

Grüne Geschenke

Wer zu Hause mit einer grünen Oase gesegnet ist, kann seinen Liebsten Ableger der eigenen Pflanzen schenken. Gerade über Aloe Vera-Pflanzen freuen sich viele wegen ihrer zusätzlichen Heilungsqualitäten. Aber auch andere Zimmerpflanzen-Familien, zum Beispiel Grünlilie, Palmen oder Efeu, können durch Abnehmen und Einpflanzen der Ableger mit den Lieben geteilt werden.

 

Kostet gar keine Zeit…

Wenn die Zeit zum Do-it-yourself fehlt, kann Geld an eine gemeinnützige Organisation gespendet werden. Die Spendenquittung wird dann auf den Namen des Beschenkten ausgestellt. Wer hätte nicht gerne ein Stück Regenwald im eigenen Namen gerettet? Besteht Interesse an regionalen und ökologischen Lebensmitteln, kann eine Gemüsekiste interessant sein. Bestellt wird diese in den Online-Shop der Unternehmen. Bei der Bestellung werden die Lieferadresse des Empfängers und das gewünschte Lieferdatum angeben. Der Beschenkte sollte im Liefergebiet der Gemüsekiste wohnen.

 

Nachhaltig verpacken

Wer sein Geschenk nachhaltig abrunden will verwendet als Geschenkpapier alte Zeitungen oder Zeitschriften. Geschenkbänder müssen nicht aus Plastik sein, sie können zudem aus alten Stoffen selbst produziert werden. Fortgeschrittene Verpacker verschließen ihre Geschenke ohne Klebestreifen. Die richtige Falttechnik macht’s, dazu gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen. Statt langen Klebestreifen reicht oft auch einen Tropfen Flüssigkleber.

 

Erstveröffentlichung dieses Textes: Dezember 2016

Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
Mmmmh, der Inhalt dieses Röhrchens ist die Basis für eine hervorragende Trinkschokolade. Foto: Karin Wehle.
Selbst genähte Handwärmer helfen gegen eisige Kälte. Sie werden mit Reis- oder Dinkelkörnern gefüllt und vor dem Hinausgehen erwärmt. Foto: Karin Wehle
Selbst genähte Handwärmer helfen gegen eisige Kälte. Sie werden mit Reis- oder Dinkelkörnern gefüllt und vor dem Hinausgehen erwärmt. Foto: Karin Wehle
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

November-Rezept: Schwarzkohl Nudelauflauf

November-Rezept: Schwarzkohl Nudelauflauf
Die rollende Gemüsekiste verrät uns ihr Rezept für die dunkle Jahreszeit: Im Superfood Schwarzkohl stecken wichtige Vitamine und Nudeln machen glücklich.
Schwarzkohl Nudelauflauf. Foto: Ökokiste e.V.

Jetzt wird es draußen so richtig ungemütlich. Die Tage sind kurz und dunkel, es ist kalt, feucht und regnerisch. Umso besser, wenn zu Hause ein warmes Gericht auf uns wartet. Mit Nudeln als Seelenwärmer und Schwarzkohl als Superfood, das uns gesund durch den Winter bringt. Denn Schwarzkohl versorgt uns mit vielen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen - unter anderem Vitamin C, Beta-Carotin, Vitamin K1, Kalium, Calcium und B-Vitamine. Die rollenden Gemüsekiste verrät uns ihr Rezept:

 

Zutaten

600 g Schwarzkohl
200 g Zwiebeln
1 rote Chili-Schote
3 Knoblauchzehen
100 g getrocknete Tomaten in Öl
400 g Nudeln (Penne oder Spirelli)
150 g Bergkäse

 

Zutaten aus eurem Vorrat

350 g Gemüsebrühe
3 EL Öl
Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

1. Schwarzkohl waschen, putzen und mit Stiel quer in 3 cm breite Streifen schneiden.
2. Gemüsebrühe vorbereiten.
3. Zwiebeln klein würfeln, Knoblauch schälen, Chili-Schote putzen, vierteln und klein würfeln.
4. Tomaten nur leicht abtropfen und in schmale Streifen schneiden.
5. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel- und Chiliwürfel darin 3 Minuten bei mittlerer Hitze anschwitzen.
6. Knoblauch dazu pressen, Schwarzkohl und Gemüsebrühe dazugeben, gut umrühren und aufkochen. Nochmals umrühren. Mit Deckel bei niedriger Stufe 20 Minuten köcheln lassen. 2 Minuten vor Ende der Garzeit die getrockneten Tomaten unterrühren.
7. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsangabe bissfest kochen, den Ofen auf 200 °C vorheizen und den Bergkäse fein reiben.
8. Nach der Garzeit die in einem Sieb abgeschütteten und abgetropften Nudeln zum Schwarzkohl geben, mit Salz und Pfeffer würzen, gut verrühren und in einer Auflaufform verteilen. Mit dem Bergkäse bestreuen.
9. Im Ofen auf mittlerer Schiene 20 Minuten überbacken.

 

Kalorien und Co

  • Das Gericht ist vegetarisch
  • Schwierigkeitsgrad: leicht
  • Zubereitungszeit: 1 Stunde - plus 20 Minuten Backzeit

 

  • Pro 100 g:
  • 702 kJ / 133 kcal
  • F: 3,0 g, davon 1,7 g gesättigte Fettsäuren
  • K: 22 g, davon 1,5 g Zucker
  • E: 5,3 g, Salz: 0,15 g

 

Tipp

Das Rezept schmeckt auch gut mit Vollkorn-Nudeln oder Kartoffeln. Dazu passen Feldsalat oder Chicorée- Salat.

 

 

Rezept: Rollende Gemüsekiste

Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept für eine köstliche Herbstsuppe mit Bio-Zutaten zur Verfügung gestellt hat.

Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

 

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren



 

 

 


Tipp:

Für 4 Portionen

 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×
German
„0% Regenwald. 100% nachhaltig“, lautet das Motto von Aaron Armah und Jakob Hemmers von NERO-Grillkohle.
Öffnungszeiten aktivieren
HIDE
Ort

Nero GmbH
Am Mittleren Moos 48
86167 Augsburg
Deutschland

E-Mail
info [at] nero-grillen.de

Aaron Armah und Jakob Hemmers sind Gründer des Augsburger Start-ups NERO-Grillkohle. Mit ihrer von Naturland bio-zertifizierten Grillkohle aus heimischen Resthölzern beweisen sie: Nachhaltig Grillen – das geht, sogar sehr gut! Das Unternehmen setzt neben nachhaltiger Forstwirtschaft auf innovative Produktion, kurze Transportwege und plastikfreie Umverpackungen. 2021 erhielten Aaron Armah und Jakob Hemmers den Zukunftspreis der Stadt Augsburg und den Umweltpreis des Bezirks Schwaben.


 

Ausschlaggebend für die Geschäftsidee der beiden Freunde war eine Ghana-Reise: „Wir kennen uns bereits aus dem Kindergarten und während einer gemeinsamen Reise vor ein paar Jahren sind wir auf die Problematik der Grillkohle aufmerksam geworden", berichtet Jakob.

 

Tipp
Seitenabschnitte

"In Ghana haben wir mit eigenen Augen die Kahlschläge in der Landschaft, die katastrophalen Produktionsbedingungen und schließlich auch das Verschiffen der Ware nach Europa gesehen. Da haben wir gedacht „Das muss doch besser gehen“ und so ist die Idee für NERO geboren. Unser Ansatz: nachhaltige Grillkohle, regional produziert mit Holz aus ökologischer Forstwirtschaft.“

Aaron Armah und Jokab Hemmers, Gründer der NERO GmbH

 

Bei der Umsetzung ihrer Idee machen die beiden Grillbegeisterten keine Kompromisse. Das Restholz für NERO Grillkohle kommt zu 100 Prozent aus nachhaltigen und regionalen Wäldern, wie dem Stadtwald in Saarbrücken, Templin sowie Wäldern in der Champagne. NERO produziert in einem mehrfach für Umweltschutz und Nachhaltigkeit prämierten Werk in Frankreich, sowie seit 2020 in einem zweiten von Naturland zertifizierten Holzkohlewerk in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Dank des geschlossenen Herstellungsverfahrens mit hohem Wirkungsgrad ist bei der Verkohlung von NERO Grillkohle keine externe Energiezufuhr nötig. Im Gegenteil: Im innovativen Werk in Frankreich entsteht dabei sogar Energie, die in Form von Ökostrom ins Stromnetz eingespeist wird.

Klimaneutrale Holzkohle

Als einzige Grillkohle auf dem Markt trägt NERO Grillkohle das begehrte Bio-Siegel von Naturland. Bei der Naturland-Zertifizierung kommt es auf eine naturnahe, nachhaltige und bodenschonende Bewirtschaftung an. Außerdem werden für NERO-Grillkohle ausschließlich Resthölzer verwendet, die für eine anderweitige Nutzung, wie zum Beispiel die Möbelproduktion, nicht geeignet sind. In Kooperation mit ClimatePartner leistet NERO zudem einen Ausgleich aller verbleibenden CO2-Emissionen und unterstützt ein Aufforstungsprojekt in Brasilien. Somit ist NERO Grillkohle die erste klimaneutrale Holzkohle.

„In unserem Berufsalltag dreht sich natürlich alles um das Thema Nachhaltigkeit: wie werden die Wälder bewirtschaftet, aus denen unser Holz stammt? Wie können wir Produktion und Logistik noch nachhaltiger gestalten? Und natürlich auch, was können wir darüber hinaus tun? Deswegen engagieren wir uns mit NERO auch seit 2022 für ein nachhaltiges Agroforst-Projekt in Sachsen-Anhalt.“

Aaron Armah und Jokab Hemmers, Gründer der NERO GmbH

Auf einem 120 Hektar großen, bisher völlig strukturlosen Ackerland in Sachsen Anhalt wird eine vorbildliche, kleinteilig strukturierte und nachhaltig bewirtschaftete Ökolandschaft  entstehen. Felder, Gehölze, Wälder und Bio-Landwirtschaft wechseln sich ab, Erosion wird verhindert.

Und was kommt bei Jakob und Aaron auf den Grill?

„Für die meisten gehört Grillen und Fleisch wahrscheinlich erstmal zusammen. Das ist bei uns nicht zwangsläufig so. Es gibt so viele tolle Alternativen zu Fleisch. Ich persönlich finde die meisten vegetarischen Gerichte auf dem Grill wesentlich spannender als die Fleischvariante.“

Jakob Hemmers, Gründer der NERO GmbH

Deshalb veröffentlicht NERO auch regelmäßig vegetarische oder vegane Rezeptvorschläge. Wenn der Anbieter stimmt, kommt für beide aber auch schon einmal ein Stück Fleisch oder Wurst aus regionaler Haltung auf den Grill.

 

Und weil Kochen und Rezepte so viel Spaß machen, gehören seit Neuestem auch Grillsaucen und anderes Grillzubehör zum Angebot von NERO. 2021 und 2022 wurden NERO-Produkte bei Ökotest getestet und landeten unter den Testsiegern.

„Auch privat ist uns das Thema Nachhaltigkeit wichtig – ich denke, hier kann jeder auch im Kleinen etwas dazu beitragen: zum Beispiel auf die Herkunft der gekauften Produkte achten und möglichst regional einkaufen.“

Aaron Armah und Jokab Hemmers, Gründer der NERO Grillkohle GmbH

INFO

Herkömmliche Grillkohle ist regelmäßig für die Zerstörung von Wäldern, Lebensräumen und für soziale Ausbeutung verantwortlich. Jedes Jahr werden hunderttausende Tonnen Tropenholz in Südamerika und Afrika in  qualmenden Meilern zu Grillkohle verkohlt. So fallen jährlich mehr als 14 Millionen Quadratmeter Regenwald der Abholzung für Grillkohle zum Opfer – dies entspricht einer Fläche von knapp 2.000 Fußballfeldern.

Karte Kategorie

Oktober-Rezept: Kürbissuppe asiatisch

Oktober-Rezept: Kürbissuppe asiatisch
Eine heiße Suppe gibt uns im Herbst Energie. Die rollende Gemüsekiste verrät uns ihr Rezept mit Hokkaido-Kürbis.
Asiatische Kürbissuppe. Foto: Ökokiste

Orangerot, strahlend gelb und üppig - Kürbisse bringen Farbe und Energie in den Herbst! Jetzt türmen sie sich am Straßenrand oder leuchten uns auf Märktständen entgegen. Falls ihr Lust auf eine heiße, leckere Suppe bekommt: Die rollende Gemüsekiste verrät uns ihr Herbstrezept mit Hokkaido-Kürbis, der sich wunderbar für Suppen eignet. Neben der klassischen Kürbissuppe ist auch die Variante mit Kokosmilch, Ingwer und Curry sehr beliebt. Orangensaft gibt der Suppe etwas exotische Frische.

 

Zutaten

Für 4 Portionen
800 g Hokkaido
200 g Möhren
100 g Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (25-50 g nach Belieben)
400 g Saftorangen
1 Zitrone
½ Bund Petersilie
400 ml Kokosmilch

 

Zutaten aus eurem Vorrat

1 EL Currypulver
1 Prise Chilipulver
1 EL Butter oder Kokosöl
500 ml Gemüsebrühe
2 EL Sojasauce
Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

1.    Kürbis waschen, vierteln, entkernen, mit Schale in grobe Stücke schneiden. Möhren putzen, in Würfel schneiden.
2.    Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch häuten und fein würfeln.
3.    Curry und Chilipulver bereitstellen.
4.    Orangen und Zitrone auspressen.
5.    Petersilie fein hacken.
6.    In einem großen Topf Zwiebeln und Knoblauch in Butter oder Kokosöl anschwitzen, Kürbis- und Möhrenwürfel hinzufügen, kurz anrösten. Ingwer, Curry, Chili, Orangensaft, Zitronensaft, Kokosmilch und Gemüsebrühe dazugeben, einmal aufkochen lassen und bei geschlossenem Topf unter gelegentlichem Rühren 25 min. köcheln lassen.
7.    Mit einem Pürierstab fein pürieren. Sojasauce unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
8.    Mit Petersilie servieren.

 

Kalorien und Co

Das Gericht ist vegetarisch.

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten

Pro 100 g: 820 kJ / 180 kcal

F: 12 g, davon 3 g gesättigte Fettsäuren, K: 6 g, davon 3 g Zucker, E: 16 g, Salz: 0,17 g

 

Tipp

Etwas Zitronen- oder Orangenschale an die Suppe reiben oder mit einem Zestenreißer etwas Schale in Streifen abreißen und zur Suppe geben.
Gut schmeckt die Suppe auch mit Koriandergrün.

 

 

Rezept: Rollende Gemüsekiste

Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept für eine köstliche Herbstsuppe mit Bio-Zutaten zur Verfügung gestellt hat.

Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

 

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren

 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

Augsburg kocht - Portraits, Interviews, Rezepte

Kochbuch: Augsburg kocht - Portraits, Interviews, Rezepte
Buchtipp: Ein wunderbares Kochbuch über bekannte und weniger bekannte Augsburger Macherinnen und Macher und ihre Lieblingsrezepte.
Tolles Kochbuch aus Augsburg: Augsburg kocht. Foto: Cynthia Matuszewski

In Augsburg gibt es viele engagierte Menschen, nachhaltige Projekte und interessante Initiativen, die zeigen, dass man etwas bewegen kann. Roswitha Kugelmann und Ann-Kathrin Glania-Bunea von Sozialkaufhaus „Contact“ stellen sie in ihrem Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten und ihrer Arbeit vor. Wir vom Lifeguide freuen uns, dass wir mit unseren Champignon-Knödeln in Rieslingsauce dabei sind.

 

"Augsburg kocht" lädt die Leserinnen und Leser auf eine besondere Reise durch Augsburg und Umgebung ein: Eine Expedition für Feinschmecker*innen, die Lust macht auf gemeinsames Kochen, Essen und Pläneschmieden. Neben Variationen kulinarischer Klassiker und exotischer Rezepte bietet das 'ziemlich andere' Kochbuch unterhaltsame Gespräche mit den Macherinnen und Machern sozialer, kultureller und nachhaltiger Augsburger Initiativen an und lässt sie erzählen, was sie bewegt anzupacken und mit viel Herzblut ihre Projekte zu stemmen.

 

Mit dabei sind unter anderem Unser Haus e.V., das Kulturcafé Neruda, manomama, die Lokalhelden, das Café Tür an Tür, der Lebensraum Schwabencenter und natürlich auch der Lifeguide Augsburg.

 

Thomas Lecheler machte dabei die hervorragenden Portraitaufnahmen, Eda Zeh lieferte die sehr ansprechenden Foodfotos, die zum Nachkochen animieren.

 

Ein rundum ästhetisches und kulinarisches Highlight, das sich nicht nur als Weihnachtsgeschenk eignet. Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder im Sozialkaufhaus Contact in Haunstetten. Das Buch ist im Augsburger Wißner Verlag erschienen und kostet nur 18,90 Euro. Von einem Kauf des Buches im Sozialkaufhaus Contact profitieren die Macherinnen und Macher am meisten.

 

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 9.12.2016

Roswitha Kugelmann vom Sozialkaufhaus contact in Augsburg bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Roswitha Kugelmann vom Sozialkaufhaus contact in Augsburg bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Grow UP - Interkulturelle Gärten in Augsburg bei der Buchprasentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Grow UP - Interkulturelle Gärten in Augsburg bei der Buchprasentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchtipp. Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchtipp. Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchpräsentation, Fotograf Thomas Lecheler (links), Foodfotografin Eda Zeh (2. von rechts) und Roswitha Kugelmann (rechts). Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchpräsentation, Fotograf Thomas Lecheler (links), Foodfotografin Eda Zeh (2. von rechts) und Roswitha Kugelmann (rechts). Foto: Cynthia Matuszewski
Fikret Yakaboylu vom Kulturcafé Neruda bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Fikret Yakaboylu vom Kulturcafé Neruda bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Christel Malhöfer vom Forum "Fließendes Geld" in Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Christel Malhöfer vom Forum "Fließendes Geld" in Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Wolfgang Schimpfle von Degree Clothing Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Wolfgang Schimpfle von Degree Clothing Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Bernd Beigl von der Kulturküche in Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Bernd Beigl von der Kulturküche in Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Razed Skateboarding Club Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto. Cynthia Matuszewski
Razed Skateboarding Club Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto. Cynthia Matuszewski
Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

September-Rezept: Zwetschgenkuchen

September-Rezept: Zwetschgenkuchen
Erntezeit! Zwetschegenkuchen gehört ganz sicher zum Besten, was der Spätsommer zu bieten hat! Die rollenden Gemüsekiste verrät uns ihr Rezept. Schwierigkeitsgrad: Leicht!
Zwetschgenkuchen, Foto: Ökokiste

Zwetschgenkuchen versüßt uns den Abschied vom Sommer. Es gibt kaum etwas Besseres, als an einem warmen Tag im Altweibersommer auf einer Wiese, am See oder auf einem Bergipfel ein Stück saftigen, köstlichen Pflaumenkuchen zu genießen. Warm oder kalt, mit Sahne oder ohne... lasst es euch schmecken!

 

Zutaten

für eine Springform mit 24 cm Durchmesser

Für den Belag:

800 g Zwetschgen

1 TL Süßrahmbutter

60 g Rohrohrzucker

1 Päckchen Vanillezucker


Für Boden & Streusel:

300 g Weizenmehl

150 g Süßrahmbutter (kalt)

150 g Rohrohrzucker

Butter zum Einfetten

 

Zutaten aus eurem Vorrat

2 EL Stärke (alternativ Mehl)

 

Zubereitung

1.    Ofen auf 180 °C vorheizen, Boden und Rand einer Springform mit etwas Butter einfetten.
2.    Für den Belag die Zwetschgen waschen, aufschnei¬den, entkernen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
3.    Butter in einer Pfanne oder einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, Zwetschgen hinzugeben. Mit Rohrohrzucker und Vanillezucker bestreuen und vermengen, Zucker unter Rühren auflösen lassen. Stärke mit einem Sieb darüber stäuben, vorsichtig verrühren und auf kleiner Stufe 2 Minuten leicht kö¬cheln lassen. Umrühren, von der Platte nehmen, et¬was abkühlen lassen.
4.    In der Zwischenzeit für den Boden und die Streusel das Mehl, kalte Butter in Flöckchen und Zucker mit Knethaken oder Rührbesen vermengen, bis eine fein-krümelige Masse entsteht.
5.    2/3 der Masse in der Springform verteilen und mit einem Esslöffel gleichmäßig fest drücken, Zwetsch¬genmasse darauf gleichmäßig verteilen.
6.    Mit den Händen aus der restlichen Teigmasse Streusel reiben und diese auf dem Belag verteilen.
7.    Im Ofen auf der mittleren Schiene 40-45 Minuten backen. Der Kuchen kann warm oder kalt gegessen werden.

 

Kalorien und Co

Das Gericht ist vegetarisch.

Schwierigkeitsgrad: leicht,  Zubereitungszeit: 20 Minuten / Backzeit 40-45 Minuten

Pro 100 g: 699 kJ / 167 kcal, F: 12 g, davon 0,8 g gesättigte Fettsäuren, K: 44 g, davon 3 g Zucker, E: 8 g, Salz: 0,15 g

 

Tipp

Dazu passt wunderbar Schlagsahne. Etwas Zimt, in den Belag gerührt, passt auch prima. Wer mag, kann noch etwas Puderzucker über den kalten Kuchen sieben. Und mit Vanille-Eis wird der Kuchen zu einem Gedicht!

 

 

Rezept: Rollende Gemüsekiste

Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept für einen köstlichen Kuchen mit Bio-Zutaten passend zur Jahreszeit zur Verfügung gestellt hat.

Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

 

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren

 

Feedback
redaktion@lifeguide-augsburg.de
×

August-Rezept: Griechischer Bauernsalat

August-Rezept: Griechischer Bauernsalat
Wie im Urlaub - der griechische Bauernsalat der rollenden Gemüsekiste versetzt uns beim Essen mental in den Süden und ist somit ein perfektes Gericht für warme Sommertage.
Das leckere und gesunde August-Rezept: griechischer Salat der rollenden Gemüsekiste. Foto: Ökokiste e.V.

Bio, saisonal und vegetarisch: Der griechische Bauernsalat ist ein Klassiker unter den Salaten, der sich für verschiedenste Anlässe eignet. Er ist schnell zubereitet, kalorienarm und schmeckt nach Urlaub!

 

Zutaten

für 4 Portionen

1 Packung Feta

1 Schlangengurke

1 rote Paprikaschote

1 grüne Paprikaschote

1 rote Zwiebel (ca. 100 g)

500 g Tomaten

100 g Oliven (steinlos)

1 Bund glatte Petersilie

2 EL Zitronensaft

1 Knoblauchzehe

 

Zutaten aus eurem Vorrat

5 EL Olivenöl

1,5 TL Oregano (getrocknet)

Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

1. Den Schafskäse mit 1 EL Olivenöl beträufeln, mit 1/2 TL Oregano bestreuen und in Würfel schneiden.

2. Gurke der Länge nach vierteln und die Längsstücke quer in 1-2 cm breite Stücke schneiden. Paprika putzen und in Streifen schneiden, diese nochmal halbieren. Zwiebel in feine Ringe schneiden. Tomaten je nach Größe in Viertel oder Achtel schneiden. Oliven ggf. abtropfen lassen. Petersilie fein hacken.

3. Alle Zutaten sehr vorsichtig in einer großen Schüssel miteinander verrühren und auf einer Servierplatte, auf Tellern oder in Salatschalen anrichten.

4. Für das Dressing das restliche Olivenöl, Zitronensaft, die feingehackte Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer gut verrühren und über den Salat gießen. Mit restlichem Oregano bestreuen.

 

Kalorien und Co

Das Gericht ist vegetarisch.

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Pro 100 g: 461 kJ / 110 kcal

F: 9 g, davon 0,8 g gesättigte Fettsäuren, K: 2 g, davon 1 g Zucker, E: 3 g, Salz: 0,15 g

 

Tipp

Dazu passt wunderbar Fladenbrot. Wer mag, kann sich auch einen Weißwein, z.B. einen Sauvignon Blanc dazu schmecken lassen.

 

 

Rezept: Rollende Gemüsekiste

Vielen Dank an die rollende Gemüsekiste, die uns dieses Rezept für ein leichtes, leckeres Sommergericht mit Bio-Zutaten passend zur Jahreszeit zur Verfügung gestellt hat.

Die rollende Gemüsekiste ist ein Lieferservice für Bio-Produkte im Raum Augsburg und Bayerisch-Schwaben.

Praktisch: In einer fertigen Rezeptkiste bekommt ihr alle Zutaten für dieses Rezept nach Hause geliefert! Noch mehr Rezepte und Produkte für ein nachhaltiges Leben findet ihr auf der Seite der rollenden Gemüsekiste: www.rollende-gemuesekiste.de

 

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren

 

Feedback
test@test.com
×

Leckere Oster-Rezepte vom Weltladen Augsburg

Leckere Oster-Rezepte vom Weltladen Augsburg
In dem Osterlamm, den Karottenmuffins oder den Orangenplätzchen sind jede Menge fair gehandelter Zutaten.
Orangenplätzchen, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel / Weltladen Augsburg

Ob für den Osterbrunch oder als Mitbringsel zur Osterfeier – Selbstgebackenes kommt immer gut an, vor allem, wenn die Zutaten fair und bio sind. Die Mitarbeiter*innen des Weltladens Augsburg haben dem Lifeguide drei ihrer leckersten Oster-Rezepte verraten. In dem Osterlamm, den Karottenmuffins oder den Orangenplätzchen sind jede Menge fair gehandelter Zutaten. Und wer zum Stöbern in den Weltladen geht, findet für sein persönliches Oster-Rezept ganz sicher weitere Zutaten.

 

Im  Weltladen Augsburg könnt ihr euch zu jeder Jahreszeit inspirieren lassen und findet für viele Gelegenheiten witzige Geschenke und nachhaltige Mitbringsel, leckere und fair gehandelte Schokolade oder tolle Deko-Artikel, wie Kerzen und Gefilztes. Bei einem Streifzug durch die farbenfrohen Regale kommt richtig gute Stimmung auf!. Für alle, die gern mit Listen arbeiten und Häkchen machen, gibt es jetzt auf der Weltladen-Seite die "Checkliste Ostern - eine Fairanstaltungshilfe".

 

Für Osternester liefert uns übrigens die Natur die besten "Zutaten", wie Zweige, Moos oder kleine Steine. Ideen liefert Katrin Mayer aus Horgau in ihrem Artikel Osternester ganz natürlich.

 

Rezepte:

Alle Zutaten, die mit einem ° gekennzeichnet sind, findet ihr fair gehandelt im Weltladen Augsburg. Den Rest, wie Bio-Eier, Butter oder Mehl gibt es in einem der zahlreichen Lifeguide-Läden – einfach unter dem Stichwort „Lebensmittelläden" stöbern.

 

Osterlamm

Symbolisch für das Lamm Gottes stellt das süße Schoko-Osterlamm ein Symbol für Reinheit und Frieden dar. Neben Ostereiern und Hefezopf ist auch das Osterlamm vielerorts Brauchtum. Zum Backen wird eine spezielle Form benötigt, die dem Teig seine Lammform gibt.

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 125 g weiche Butter
  • 110 g Zucker°
  • 1 Pk. Vanillezucker°
  • 1 Prise Salz°
  • 100 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g gemahlene Mandeln°
  • etwas Butter und Mehl/Semmelbrösel für die Form
  • 200g weiße Schokolade°
  • bisschen Vollmilchschokolade° oder Rosinen° für die Augen

Zubereitung:

  • Da alle Zutaten etwa Zimmertemperatur haben sollten, diese etwa 30 Minuten vor der Zubereitung bereitstellen.
  • Die Lammform einfetten und mit Mehl oder Semmelbröseln bestäuben. Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) oder 160 °C (Heißluft) vorheizen.
  • Für den Rührteig die Eier trennen und das Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers zu steifem Schnee schlagen.
  • Anschließend die Eigelbe mit dem restlichen Zucker, dem Vanillezucker, der Butter und dem Salz schaumig schlagen.
  • Mehl mit Backpulver und Mandeln vermischen und unterrühren. Nun vorsichtig den Eischnee unterheben.
  • Den Teig in die Form geben und das Lamm auf dem untersten Rost etwa 30 bis 45 Minuten backen.
  • Nach dem Backen die Form aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten auskühlen lassen. Anschließend das Lämmchen vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost  auskühlen lassen.
  • 2/3 der weißen Schokolade schmelzen, das restliche Drittel raspeln. Mit der flüssigen Schokolade das vollständig abgekühlte Lamm  überziehen, anschließend sofort mit den Raspeln bestreuen. Sobald alles (an)getrocknet ist, mit einem Holzspieß und der dunklen geschmolzenen Schokolade Augen, Ohren und Mund nachzeichnen (alternativ Rosinen als Augen ran“kleben“).

 

Karottenmuffins

Zutaten:

  • 225g Karotten
  • 225g Mehl
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz°
  • 140g brauner Zucker°
  • abgeriebene Schale einer Orange
  • 2 TL Zimt°
  • 115g gehackte und geröstete Haselnüsse°
  • 55g Kokosflocken°
  • 2 Eier
  • 150ml Sonnenblumenöl
  • ca. 50ml Orangensaft°
  • 225g Frischkäse, 85g Butter, 115g Puderzucker für die Glasur
  • 250g Marzipan und Lebensmittelfarbe für die Möhrchendeko

 

Zubereitung:

  • Den Backofen auf 180° vorheizen und die Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
  • Karotten reiben.
  • Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben, anschließend mit den Karotten, Salz, Zucker, Orangenschale, Zimt, Nüssen und den Kokosflocken vermischen.
  • Die Eier verquirlen und mit dem Öl und dem Saft zur Teigmischung geben. Alles gut verrühren.
  • Jetzt den Teig in die Förmchen füllen und für etwa 20-40 Minuten in den Ofen schieben.
  • Für die Glasur Frischkäse, Butter und Puderzucker vermischen, und die abgekühlten Muffins bestreichen.
  • Das Marzipan orange und grün färben und Karotten formen. Damit die Muffins dekorieren.

Orangenplätzchen

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 250g weiche Butter
  • 150g Zucker°
  • 1 EL Orangensaft
  • 400g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • Orangensaft° und Puderzucker für die Glasur
  • Dekoperlen, Schokolinsen, Zuckerstreusel, etc.

Zubereitung:

Mit allen Zutaten einen Mürbeteig kneten, diesen kühlstellen und anschließend ausrollen. Jetzt verschiedene österliche Figuren ausstechen und bei 180° im Ofen abbacken. Nachdem die Plätzchen abgekühlt sind, können sie mit Zuckerguss und sonstiger essbaren Deko verziert werden.

 

Guten Appetit und Frohe Ostern!

 

Erstveröffentlichung im Lifeguide: 10.4.2019

Osterbäckerei, Weltladen Augsburg, Osterplätzchen, Kekse, Augsburg, Foto: Henriette Seydel, Osterhase
Osterlamm, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel/ Weltladen Augsburg
Osterbäckerei, Weltladen Augsburg, Osterplätzchen, Kekse, Augsburg, Foto: Henriette Seydel, Osterhase
Karottenmuffins, gebacken nach einem Rezept des Weltladens Augsburg mit vielen fair gehandelten Zutaten. Foto: Henriette Seydel/Weltladen Augsburg
×

Umweltfreundlich Grillen

Umweltfreundlich Grillen
Sind die Tage lang und die Abende mild, spielt sich das Leben draußen ab. Dann werden die Grills angeworfen, dann ziehen verführerische Düfte durch Hinterhöfe, Gärten und Grünanlagen.
Grillfest. Foto: Cynthia Matuszewski

Später sind nicht nur die Mägen gut gefüllt, sondern häufig leider auch die Mülltonnen. Hier findet ihr einige Tipps zum umweltfreundlichen Grillen.

 

1. Hände weg von Einweg-Grills.

Diese Schalen aus Aluminium sind mit Holzkohle und Grillanzünder bereits komplett ausgestattet.  Beim Discounter oder an der Tankstelle werden sie teilweise schon für weniger als zwei Euro das Stück angeboten. Das ist zwar billig und klingt sehr praktisch, ist aber aus ökologischer, gesundheitlicher und geschmacklicher Sicht ein absolutes No-Go. Einweg-Grills werden mit hohem Energieaufwand produziert und verursachen viel überflüssigen Abfall. Da sie keine Beine haben, verbrennen beispielsweise die Rasenflächen unter ihnen. Und gesund ist das Grillen auf dem Einwegschrott schon gar nicht: „Köstliche“ Chemikalien werden als Anzünder der Kohle entweder direkt zugesetzt oder als eine Art Vlies darüber gelegt – und deren Reste gelangen in euer Essen.

 

2. Sucht euch die richtige Grillkohle aus.

Viele der so schön glühenden Kohlen waren vor kurzem noch Urwaldbäume. Daher beim Kauf der Kohle bitte unbedingt darauf achten, dass die Kohle aus heimischem Laubholz stammt. Das DIN-Prüfzeichen hilft dabei: Es sichert einen Mindeststandard an Qualität und geringer Umweltbelastung und stellt sicher, dass die Holzkohle kein Pech, Erdöl, Braunkohle oder Kunststoffe enthält. Eine Gewähr für Rohstoffe aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung bietet das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC). Eine ökologische Alternative sind Briketts aus Olivenkernen aus der Olivenölproduktion. Sie brennen sehr ausdauernd und verursachen wenig Funkenflug.

 

3. Habt Geduld mit der Glut.

Einen schönen Wuff gibt es, wenn man Brennspiritus als Grillanzünder verwendet. Davon – wie auch von Benzin oder Lampenöl – ist aber wegen der Verbrennungsgefahr abzuraten. Habt also lieber ein wenig Geduld und bringt eure Grillfeuer auf ungefährliche Weise zum Glühen: Es gibt umweltfreundliche Grillanzünder aus wachs- oder ölgetränkten Holzfasern, die im Gegensatz zu Produkten aus mineralölbasierten Bestandteilen auch keine unerwünschten Gerüche freisetzen und das gegrillte Essen nicht unnötig mit Giftstoffen „würzen“. Zerknülltes Papier ist bei Holzkohle übrigens recht wirkungslos, auch Kiefernzapfen verbrennen zu schnell und sind wahre Funkenschleudern.

 

4. Reduziert den Aluminiumverbrauch.

Alufolie ist sehr praktisch, um Kartoffeln einzuwickeln oder die vielfältig zu befüllenden Päckchen herzustellen. Alternativ zur Folie eignen sich Bananenblätter oder große Kohl-, Mangold-, Rhabarber- oder auch Weinblätter sehr gut. Dazu feste Blätter kurz blanchieren, damit sie sich besser wickeln lassen.  Wenn das Päckchen nur indirekt gegrillt wird, also nicht auf der Glut liegt, könnt ihr es auch mit zwei oder drei Lagen Backpapier versuchen, das innen und außen mit Wasser befeuchtet wurde. Bananen werden in der eigenen Schale gegrillt. Statt Einweg-Aluschalen sollten Schalen aus Edelstahl verwendet werden.

 

5. Verwendet nachhaltig erzeugte Lebensmittel.

Kauft möglichst Gemüse, Obst und Käse aus der Region. Beste Qualität bringen Obst und Gemüse mit, wenn sie Saison haben. Dann überzeugen sie durch Frische und Geschmack, da sie nicht (ewig) weit transportiert wurden und unter freiem Himmel reifen durften. Um der Lebensmittelverschwendung etwas entgegen zu setzen, kauft auch Gemüse und Obst, das nicht dem gemeinen Schönheitsideal der Käuferinnen und Käufer oder den Supermarktketten entspricht.

 

Wo immer möglich, solltet ihr Waren aus ökologischem Landbau verwenden. Das ist besonders bei Produkten tierischen Ursprungs wichtig: Die Anforderungen für die Tierhaltung sind beim biologischen Landbau deutlich höher als in der konventionellen Landwirtschaft. Nochmals anspruchsvoller als beim EU-Ökosiegel ist der Tierschutzaspekt bei den anerkannten Bio-Anbauverbänden wie Bioland, Naturland oder Demeter. Hier haben die Tiere beispielsweise mehr Platz in den Ställen, haben Auslauf unter freiem Himmel, dürfen grasen und bekommen nur Antibiotika wenn sie krank sind. 

 

Und auch wenn es vielen schwerfällt: Beim Grillen muss es nicht immer Fleisch sein. Gestern kamen die Grillfleisch-Alternativen nicht über Salat und Baguette oder gegrillten Maiskolben hinaus! Heute ist vegetarisch Grillen längst salonfähig geworden. Ob gefüllte Paprika oder Zucchini, Gemüse- und Seitanspieße, Grillkäse und Fetapäckchen, marinierte Austernpilze oder sogar Maultaschen – der Fantasie sind beim fleischlosen Grillen keine Grenzen gesetzt. Einige vegetarische Rezepte findet ihr im Lifeguide.

 

Und solltet ihr euch für Fisch entscheiden, achtet auf das MSC-Siegel. Es steht für „Marine Stewardship Council“, einer vom World Wide Fund for Nature (WWF) und Unilever gegründeten Organisation, die sich weltweit für verantwortungsvolle, nachhaltige Fischerei einsetzt.

 

6. Verzichtet auf Einweggeschirr…

 … und nehmt euren Müll mit. Leider quellen an beliebten Grillplätzen wie an Lech und Wertach, an den Badeseen oder im Siebentischwald an Wochenenden die Mülltonnen über. Auf den Wiesen und Kiesbänken werden leider immer wieder Einweggrills, Pappteller, Wurstverpackungen, Flaschen und Kronkorken „vergessen“. Die schönsten Orte werden so schnell vermüllt und unattraktiv. Abgesehen davon, dass der Müll vom Winde verweht und von den Flüssen in die Meere getragen wird. Also muss auch das Selbstverständliche angesprochen werden: Nehmt bitte euren Müll wieder mit nach Hause. Und spart Ressourcen, indem ihr richtiges Geschirr oder spülbare Plastikteller – und Becher nutzen.

 

7. Denkt an die Natur und die Anwohnerinnen und Anwohner.

Wenn ihr in der Natur grillt, haltet euch bitte an die Verbote und grillt nur dort, wo es gestattet ist. Achtet darauf, dass fliegende Funken keine Bäume in Brand setzen können und respektiert  die Ruhezonen für Tiere. Auch in Städten ist Grillen nicht überall erlaubt, um die Anwohner*innen vor zu viel Rauch zu schützen. Grundsätzlich ist Grillen im Garten und auf Balkonen oder in Mehrfamilienhäusern aber nicht verboten. Nehmt auf jeden Fall Rücksicht auf die Nachbarschaft und macht möglichst wenig Qualm.

 

Folgende Lifeguide-Artikel könnten euch auch interessieren:

 

BUCHTIPP Feine Grillrezepte, die ohne Fisch und Fleisch auskommen, stellt das Buch "Sehr gut vegetarisch grillen" unseres Redakteurs Torsten Mertz vor. Das Buch ist im örtlichen Buchhandel erhältlich.

 

Erstveröffentlichung: Dieser Artikel wurde am 13.7. 2016 im Lifeguide veröffentlicht. 

 

Forest Stewardship Coubcil Logo
Forest Stewardship Coubcil Logo
zertifizierte, nachhaltige Fischerei, MSC
zertifizierte, nachhaltige Fischerei, MSC
×

Wildkräuter für jeden Monat

Wildkräuter Kalender
Das schöne an Kräutern: Sie können als Tee, würziges Pesto, Smoothie oder zarte Gemüsebeilage genutzt werden: Ein Familienkalender mit vielen Infos.
Kräuterkalender mit Löwenzahn von Markus Siefer

Viele Kräuter sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und bioaktiven Pflanzenstoffen und haben heilsame Wirkungen. Brennnesseln, Löwenzahn oder Giersch sind noch die bekanntesten, doch es gibt noch viele mehr. Der Kalender hilft, sie kennen und nutzen zu lernen.

 

Gemeinsam mit der Kommunikationsdesignerin Alina Mirwald hat Markus Siefer nun ein buntes Potpourri an Wildkräutern in einen Kalender gepackt. Seit mehr als fünf Jahren ist der Kulturwissenschaftler schon in Sachen Kräutern unterwegs. Am Umweltzentrum in Kreppen bietet er regelmäßig Kräuterführungen an und weiß vieles über die wilden schmackhaften Gewächse zu berichten. Irgendwann hat er dann angfangen, die verschiedene Pflanzen zu photographieren und Steckbriefe über die jeweilige Pflanze zu erstellen. Daraus ist dann der Familienkalender für 2022 entstanden, der jezt für 15 Euro zu kaufen ist.

 

Zu kaufen gibt es den Kalender bei SBG Copy im Univeriertel, Salomon-Idler Straße 24F
Mehr Infos bei Markus Siefer: 0157-31145800 oder wildpflanze@posteo.de

Übersicht über die Seiten des Kräuterkalenders 2022 von Markus Siefer
Kräuterkalender 2022
×
KONTAKT