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„Ohne Socken & Schuhe“ - Barfuß durch Augsburg

Barfuß durch Augsburg

Dom am Südportal
Frauentorstraße 1
86152
Augsburg
Barfuß auf der Wiese, Bild von cromaconceptovisual auf Pixabay
Eine Führung der besonderen Art bietet euch die Regio Augsburg Tourismus. Barfuß „Ohne Socken & Schuhe“ entdeckt ihr unsere Stadt.

Barfuß durch Augsburg

Sinn ist es, dass ihr das saftige Gras, die wilde Kräuter, das jahrhundertealte Pflastersteine und Augsburgs herrliches Wasser erspüren könnt. Denn Barfuß erlebt ihr diese Erfahrung ganz unmittelbar. Bei dieser Führung begeht ihr historische Orte und grüne Stadtoasen auf eine ganz andere Art und Weise. Ihr seid eingeladen, jedoch nicht gezwungen, barfuß zu gehen.  Auf jeden Fall solltet ihr Schuhe mitnehmen. 

Weitere Informationen findet ihr unter www.augsburg-tourismus.de oder unter Telefon 0821/ 50207-21. 

 

INFO

  • Samstag, 13.06.2023
  • 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr
  • Dom am Südportal, Frauentorstraße 1, 86152 Augsburg
  • Kosten: Erwachsene 14 Euro, ermäßigt für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung 12 Euro
  • Tickets gibt es unter www.augsburg-tourismus.de/Tickets 

 

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Wer summt und brummt im Hochsommer?

Wer summt und brummt im Hochsommer?

www.lbv.de/insektensommer
Erdhummel, Insekten, Foto: Arn Matuszewski
Zweite Runde des Insektensommers 2023. Ob am Badesee oder Gartenteich - der LBV fordert euch wieder auf, die Insekten in euren Gärten, auf Balkonen, im Wald oder auf der Wiese vor eurem Haus zu zählen. Im Fokus steht wieder die Hummel.

Draußen summt und brummt es wieder – die Insekten sind los!

Und so gehts: Einfach eine Stunde Zeit nehmen, am Lieblingsplatz draußen in der Natur die Sechsbeiner zählen und anschließend melden. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dabei einem putzig, pelzigen Brummer. Die Entdeckungsfrage lautet auch dieses Jahr: Könnt ihr Hummeln am Hintern erkennen?

 

"Unsere häufigsten Arten sind Ackerhummel, Steinhummel und Erdhummel. Um sie voneinander zu unterscheiden, brauch es kein Profi-Wissen. Wer genau hinsieht kann anhand der Färbung und des Musters am Hinterteil der Hummel mit großer Wahrscheinlichkeit erkennen, wer da von Blüte zu Blüte brummt", erklärt Tarja Richter, LBV-Insektenexpertin. Genaue Informationen findet ihr unter www.lbv.de/insektensommer.

 

Neben den hübschen Brummern empfiehlt der LBV die Aufmerksamkeit vom 4. bis 13. August auf einige weitere Kernarten zu richten, die jetzt vermehrt krabbeln, hüpfen und fliegen. Dazu gehört zum Beispiel die Blaue Mosaikjungfer. Sie lebt und jagt an langsam fließenden oder stehenden Gewässern – mit etwas Glück sogar am eigenen Gartenteich. „Auch farbenprächtige Schmetterlinge wie der Kleine Fuchs oder der Schwalbenschwanz flattern dieser Tage über die Wiesen. Am besten beobachten lassen sie sich an sonnigen, windstillen Tagen“, so die LBV-Biologin. 

 

Mit seiner Mitmach-Aktion „Insektensommer” will der LBV gemeinsam mit dem NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Die Tiergruppe ist stark gefährdet und wenig erforscht. In Deutschland gibt es etwa 34.000 Insektenarten. Bereits seit sechs Jahren werden jedes Jahr im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschern. Die Daten zur Zählaktion werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst, von LBV und NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. 

 

Beobachten und zählen kann jede*r von euch und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll jedoch nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eurem eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Beobachtungen können ihr online www.lbv.de/insektensommer melden. 

 

INFO

 

 

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Grüne Stadtoasen – grünes Gold Katrin Jacob Fr., 28.07.2023 - 12:14

Grüne Stadtoasen – grünes Gold

Das Augsburger Kräutergärtlein am Roten Tor - eine grüne Oase mitten in der Stadt. Foto Cynthia Matuszewski
Die Regio Augsburg Tourismus GmbH lädt euch zu einem Spaziergang zu den grünen Oasen in der unserer Stadt ein.

Einzigartige Garten- und Parkanlagen

 

Die Renaissance hat in Augsburg einzigartige Garten- und Parkanlagen hervorgebracht. Und wo damals die Patrizier Erholung und Entspannung suchten, sind mancherorts auch heute noch grüne Oasen zu finden. Der Spaziergang führt euch auf den Spuren der historischen Gärten durch Augsburg und gibt euch Einblicke in versteckte Kleinode.  

 

INFO

  • 01.09.2023
  • Tourist-Information, Rathausplatz 1, 86150 Augsburg
  • Zeit: 15:00 Uhr bis zirka 17:00 Uhr
  • Kosten: Erwachsene 14 Euro, Ermäßigt für Schüler*innen, Studenten*innen, Menschen mit Behinderung 12 Euro
  • Tickets unter www.augsburg-tourismus.de/Tickets

Weitere Informationen zu Stadtführungen findet ihr unter www.augsburg-tourismus.de

 

 

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Tourist-Information
Rathausplatz 1
86150
Augsburg

Werde ARTENKENNER*IN mit der Umweltstation Augsburg

ARTENKENNER*IN mit der Umweltstation Augsburg

UBZ Umweltbildungszentrum Augsburg
Dr.-Ziegenspeck-Weg 6
86161
Augsburg
Tine Klink, Insektenrangerin, Augsburg, Umweltstation Augsburg, Insektenvielfalt, Foto: Cynthia Matuszewski
Du willst mehr über Artensterben und den Rückgang der Biodiversität erfahren und dich auch später noch dafür engagieren? Die "ARTENKENNER*IN – Woche" im UBZ bietet euch eine Einführung in diesen Themenbereich.

Lernt die Welt der Insekten kennen

Das Artensterben und der Rückgang der Biodiversität sind wichtige globale Themen für die es kaum noch Expert*innen, vor allem im Bereich Insekten, gibt. Die Umweltstation Augsburg, der Naturwissenschaftliche Verein Schwaben und der Lebensraum Lechtal möchten dem mit der ARTENKENNER*IN – Woche entgegenwirken. Wenn ihr zwischen 14 und 16 Jahren seid und euch in diesem Bereich engagieren wollt, bietet euch diese Woche die Möglichkeit, die lokale Insektenwelt zu erforschen und kennenzulernen.

Ihr bestimmt unter Anleitung verschiedene Insekten, arbeitet mit dem Mikroskop, erfahrt etwas über die Lebenswelten und Überlebensstrategien von Libellen, Schmetterlingen und Co und könnt auf den Exkursionen Insekten bestimmen und in ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Und ihr erfahrt, wie Insekten und Pflanzen zusammengehören, lernt den Begriff „Artensterben" einzuordnen und wie wertvoll unsere Augsburger Naturschutzflächen sind.

Die ARTENKENNER*IN-Woche wird von Expertinnen und Experten des Naturwissenschaftlichen Vereins Schwaben, Lebensraum Lechtal und der Umweltstation Augsburg angeleitet und ist sehr praxisorientiert mit vielen Übungen und Beobachtungen. Sie findet findet im neuen Umweltbildungszentrum UBZ beim Botanischen Garten und auf spannenden Insektenflächen in Augsburg statt. Das Projekt wird gefördert von Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz. Veranstalterin ist die  Umweltstation Augsburg.

 

Umfassendes Programm für Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren

 

Montag – Schmetterlinge 14.08.2023  10:00 Uhr bis 16:00 Uhr 

Mittwoch – Botanik und Insekten 16.08.2023  9:00 Uhr bis 16:00 Uhr 

Donnerstag - Bienen, Hummeln und Wespen 17.08.2023  9:00 Uhr bis 16 Uhr

Freitag – Libellen und Einstieg in Ökologie 18.08.2023 9:00 Uhr - 16:00 Uhr  Samstag – Heuschrecken 19.08.2023 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Weitere Informationen findet ihr unter www.us-augsburg.de Anmelden könnt ihr euch bei Tine Klink, Insektenrangerin der Umweltstation Augsburg, unter der Mail t.klink@us-augsburg.de

 

 

INFO

 

  • Veranstaltungsort: UBZ Umweltbildungszentrum Augsburg, Dr.-Ziegenspeck-Weg 6, 86161 Augsburg
  • vom 14.08.2023 bis 19.08.2023
  • Kosten: 10 Euro inklusive Getränke
  • Weitere Informationen findet ihr unter www.us-augsburg.de oder direkt bei Tine Klink, Insektenrangerin der Umweltstation Augsburg, 0151/65172115 

Anmeldung unter: t.klink@us-augsburg.de

 

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Wie schützen wir unsere Stadtbäume?

Wie schützen wir unsere Stadtbäume?

Brunnen vor Kongreßhalle/Wittelsbacher Park
Gögginger Str. 10
86159
Augsburg
Ilsungstrasse in Augsburg, Foto BUND Christine Kamm
Der BUND Ortsgruppe Augsburg lädt euch zu einer Exkursion mit Robert Dettenrieder vom Augsburger Amt für Grünordnung und Naturschutz zum Thema Augsburger Stadtbäume ein.

Stadtbäume = Lebensqualität

Die Augsburger Stadtbäume sind ein wertvolles Gut wenn es darum geht, gesunde Lebensverhältnisse zu bewahren. Aber: Junge Bäume brauchen lange, um dieselbe positive Wirkung für das regionale Klima und die Artenvielfalt schaffen zu können, wie dies Altbäume tun. Daher müssen die Altbäume erhalten werden. Altbaumgruppen, deren Kronen ineinander übergreifen, sind wertvoll für Stadtklima und Artenschutz. Neupflanzungen sind gut, können aber Altbäume nur dann in einigen Jahrzehnten ersetzen, wenn sie bis dahin gute Lebensbedingungen haben. Aber die Bäume leiden ebenfalls unter der Klimaveränderung. Der Rundgang soll euch zeigen, wie die Stadt Augsburg in den kommenden Jahren den Baumbestand schützen will. 

Weitere Informationen findet ihr unter augsburg.bund-naturschutz.de

 

INFO

  • 28.07.2023
  • 16:00 Uhr
  • Treffpunkt ist der Brunnen vor Kongreßhalle/Wittelsbacher Park, Gögginger Str. 10, 86159 Augsburg
  • Informationen unter augsburg.bund-naturschutz.de

 

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German
Im Nachbarschaftsgarten treffen sich Jung und Alt, Freunde, Familien und Nachbar*innen zum gemeinsamen Gärtnern, Grillen, Beisammensein, Ratschen und Spielen.
Anrede
Herr
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HIDE
Ort

Neuhofer Straße
86154 Augsburg
Deutschland

E-Mail
qm.oberhausen [at] augsburg.de

Ein Nachbarschaftsgarten ist nicht nur ein guter Ort, um mitten in der Stadt die eigenen Blumen oder das Lieblingsgemüse anzupflanzen, sondern auch ein lebendiger Ort für Gespräche und Begegnungen. Hier treffen sich Jung und Alt, Freunde, Familien und Nachbar*innen zum gemeinsamen Gärtnern, Grillen, Beisammensein, Ratschen und Spielen.

 

Genau so ein Begegnungsort ist der Nachbarschaftsgarten Neuhoferstraße in Augsburg. Er liegt zentral und ruhig hinter der Kirche St. Joseph. Entstanden ist der Garten in den Jahren 2012/2013 als ein gemeinsames Projekt von Anwohner*innen und dem Quartiersmanagement Oberhausen. Damals startete man mit einigen Hochbeeten. Doch mittlerweile gibt es im Garten nicht nur neue Beete, sondern auch einen Geräteschuppen mit integrierter Zisterne, Küche und WC, einen Grill und eine Feuerschale, einen Kinderspielbereich, ein kleines Gartenhaus sowie gemütliche Sitzgelegenheiten.

 

Die Gärtner*innen erhalten ein eigenes Beet, das nach Lust und Laune bepflanzt werden kann. Wer möchte kann mitmachen, egal ob als Einzelperson, Paar, Familie oder als WG. Auch Schulen und Kitas sind herzlich eingeladen, mitzugärtnern und den Garten als einen Lernort für Kinder zu nutzen.

 

Wer mit dabei sein möchte, wendet sich bitte an Bernd Rebstein (Quartiersmanagement Oberhausen) Telefon: 0821 - 324 3370, E-Mail: qm.oberhausen@augsburg.de Weitere Kontaktdaten findet ihr hier.

Tipp
Öffnungszeiten
Wochentag
Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen
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Nachbarschaftsgarten in der Neuhofer Straße
Klimawandel und Stadtgrün Katrin Jacob Fr., 07.07.2023 - 11:28

Klimawandel und Stadtgrün

Dach- und Fassadenbegrünung
Wie können wir das Klima in der Stadt verbessern? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Stadtspaziergangs, zu dem euch Umweltreferent Reiner Erben und das Umweltamt einladen. Anmeldung bis 12. Juli.

Dach- und Fassadenbegrünung 

 

Umweltreferent Reiner Erben und das Umweltamt laden euch zu einem Stadtspaziergang unter dem Motto „Klimawandel und Stadtgrün“ ein. Die geführte Tour startet an der Frölichstraße bei der "Brauerei Riegele" und endet in der Spitalgasse beim Biergarten "Zum bayrischen Herzl". An dem zweieinhalbstündigen Rundweg werden an insgesamt neun Stationen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel wie Dach- und Fassadenbegrünung oder klimaresiliente Stadtbäume besprochen und Informationen zum Stadtklima gegeben.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wenn ihr teilnehmen wollt, dann meldet euch bitte bis zum 12.7.2023 über dieses Kontaktformular an. 

 

INFO

  • Freitag, 14.7.2023
  • 15:00 - 17:30 Uhr
  • Treffpunkt: Brauerei Riegele, Frölichstraße 26, 86150 Augsburg
  • Kostenfrei
  • Anmeldeformular unter diesen Link

 

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Brauerei Riegele
Frölichstraße 26
86150
Augsburg
Lichterzauber im Botanischen Garten Katrin Jacob Do., 06.07.2023 - 07:47

Lichterzauber im Botanischen Garten

Augsburg, Botanischer Garten bei Nacht, Foto: Norbert Liesz
Noch bis zum 12. August finden jeweils samstags die beliebten Beleuchtungsabende im Botanischen Garten statt. Ab Beginn der Dämmerung wird der Garten stimmungsvoll illuminiert.

Umrahmt werden die meisten Beleuchtungsabende von einem musikalischen Programm.

Es wieder soweit! Der Augsburger Botanische Garten öffnet seine Pforten auch wieder an den Sommerabenden. Festlich oder geheimnisvoll erstrahlen japanischer Garten, Kräutergarten, See und Wiesen und laden zu entspannten Spaziergängen ein.

Durch die Beleuchtung von Bäumen, Sträuchern und Blumen aus unterschiedlichen Perspektiven entsteht eine einzigartige Atmosphäre, in die ihr eintauchen könnt. Gartenteile, die am Tag dunkel wirken, erstrahlen in den schönsten Farben und umgekehrt wirken am Tag helle Bereiche in der Nacht dunkel und geheimnisvoll.

Bei trockenem Wetter gibt es zusätzlich Konzerte und die Astronomische Vereinigung Augsburg e.V. lädt euch ein, nach Einbruch der Dunkelheit einen Blick in den nächtlichen Sternenhimmel zu werfen.

An allen Beleuchtungsabenden wird zum normalen Garteneintritt eine zusätzliche Gebühr von 1 Euro pro Person erhoben. Jahreskarten sind hiervon ausgenommen.

Weitere Informationen findet ihr unter www.augsburg.de

 

INFO:

  • Bis zum 12 August 2023  finden jeweils samstags die Beleuchtungsabende statt.
  • Eintritt plus 1 Euro Gebühr pro Person
  • Konzerte und Beobachtung des Sternenhimmels bei geeignetem Wetter
  • Informationen unter www.augsburg.de

 

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Botanischer Garten
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161
Augsburg

Lange Nacht der Natur 2023

Lange Nacht der Natur 2023

Freigelände des Botanischen Gartens
Dr.-Ziegenspeck-Weg 10
86161
Augsburg
Botanischer Garten Augsburg bei Nacht. Foto: Norbert Liesz
Auch heuer veranstaltet NANU! wieder eine „Lange Nacht der Natur“ im Botanischen Garten und bietet ein abwechslungsreiches Mitmach-Programm rund um Natur und Umwelt.

Das Angebot ist vielseitig und umfangreich und für jeden ist etwas dabei! Wer beispielsweise entspannen möchte, kann dies bei einer Führung durch den Japanischen Garten oder Atem- und Klangübungen tun. Ihr seid lieber aktiv? Dann könnt ihr euer eigenes Kräutersalz herstellen oder alles über Saatgut erfahren. Viele Angebote vermitteln außerdem vor Ort praktisches Wissen. Auch für Kinder gibt es beispielsweise mit dem Naturgeschichten im Märchenzelt ein tolles Angebot.

Hier findet ihr das komplette Programm.

 

INFO

  • Freigelände des Botoanischen Gartens, Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg
  • 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr
  • Kosten: Eintrittspreis für den Botanischen Garten

 

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Die Lechheide in Königsbrunn

Die Lechheiden in Königsbrunn, bei den letzten Wildpferden
Die Königsbrunner Heide mit Wildpferden, üppiger Vegetation und kleinen Flussläufen ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Ende Juni ist es hier besonders schön: Dann blüht die pinkfarbenen Sumpfgladiole.
Sumpfgladiole, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg

Die Lechheide in Königsbrunn ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert

 

Wer heute die Königsbrunner Heide besucht, macht auch einen Ausflug in die Vergangenheit. Nach dem Ende der letzten Eiszeit, vor rund 10.000 Jahren, galoppierten hier noch Wildpferde durch die lichten Kiefernwälder. Das Flussbett des Lechs war breit und mächtig. Der wilde Strom transportierte große Mengen Kies aus den Alpen ins weite Tal. Auf diesen kargen Kiesböden gediehen vor allem Kiefern, die langsam wuchsen und viel Raum für Gräser, Kräuter und Steppenpflanzen ließen. Es entstanden geschützte, sonnige Lichtungen - der perfekte Lebensraum für Wildpferde. Aber auch Auerochsen, Wisente und Rothirsche fanden hier ausreichend Nahrung und zogen grasend über die Ebene.

 

Von der Urlandschaft zur Kulturlandschaft

Dann kamen die Menschen, schlugen Brennholz, jagten Wildtiere und schufen Weideplätze für ihre Haustiere. Aus den Kiefernwäldern wurde eine nahezu baumfreie Ebene, die Lechheiden. Mit der dünnen Humusschicht waren die Heiden schlechtes Ackerland, aber tausende Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde weideten hier. Noch vor 150 Jahren gehörten die Lechheiden zu den bedeutendsten Sommerweiden für Wanderschäfer aus ganz Süddeutschland. Aus der Urlandschaft am Lech wurde eine Kulturlandschaft. Seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts sind die weiten Lechheiden zum größten Teil Geschichte – die Wanderschäferei lohnte sich nicht mehr, die Menschen benötigten Bauland und der Anbau von Nutzpflanzen wurde auch auf kargem Boden möglich. Heute existiert nur noch ein Prozent der ursprünglichen Lechheiden und lichten Kiefernwälder.

 

Artenreichtum: Die Lechheiden

Dieser kleine Rest hat es aber in sich: Die Lechheiden gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Hier finden sich über 3.000 Tier- und Pflanzenarten, darunter zahlreiche „Einwanderer“ aus ganz Europa. Denn der Lech transportiere nicht nur Kies und Geröll, sondern auch Samen von Pflanzen. Und auch die Weidetiere brachten in ihren Fellen und Klauen Pflanzensamen und Kleinlebewesen ins Lechtal.

 

Star im Juni: Die Sumpfgladiole

So stammen aus dem heißen Süden Europas die meisten der 24 Orchideenarten im Lechtal. Enzian, Silberdistel oder Schneeheide hingegen sind typische Alpenbewohner. Und die zarte Küchenschelle oder das knallgelbe Ochsenauge kommen aus der eiszeitlichen Tundra. Star der Pflanzenwelt in Königsbrunn ist jedoch eindeutig die pinkfarbene Sumpfgladiole aus Südeuropa. Ende Juni, Anfang Juli blühen auf der Königsbrunner Heide für wenige Wochen etwa 400.000 Sumpfgladiolen. Nirgendwo in Europa existieren so viele dieser fragilen Blumen. Besucher*innen und Fotograf*innen werden gebeten, die Wege NICHT zu verlassen.

Heute ist die Königsbrunner Heide eines von vielen sogenannten Trittsteinbiotopen, die sich am gesamten Lech entlang ziehen und den Erhalt vieler Arten sichern.

Und was ist aus den Weidetieren geworden, die auf den Lechheiden lebten? Seit einigen Jahren zieht von Mai bis Oktober wieder ein Wanderschäfer mit seiner Herde am Lechufer entlang. Seine Schafe und Ziegen beweiden im Auftrag des Naturschutzes die artenreichen Lechheiden und das Fleisch des Lechtal-Lamms ist eine regionale Delikatesse.

 

Die Wildpferde sind zurück...

Auch die Wildpferde sind zurückgekehrt – wenn auch mit Hilfe der Menschen. Seit 2007 bevölkert eine kleine Herde stämmiger, goldbrauner Przewalskipferde (sprich: Schewalski) ein Gehege nahe der Königsbrunner Heide. Przewalskipferde stammen ursprünglich aus den weiten Steppen Zentralasiens. Sie sind die letzten echten Wildpferde. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie bis auf einige Tiere in Zoos nahezu ausgestorben und es gab kein einziges frei lebendes Wildpferd mehr. Von zwölf dieser Zootiere stammen heute weltweit über 2.000 Przewalskipferde ab. Das ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte.

 

Genau wie die Schafherde gehören die Przewalskipferde zum Projekt Weidestadt Augsburg des Landschaftspflegeverbands. Neben der Tatsache, dass sie in ihrem ursprünglichen Lebensraum einfach nur schön aussehen, haben die Pferde auch eine wichtige Aufgabe: Fressen. Przewalskipferde kürzen das Gras bis auf wenige Zentimeter und verhindern damit eine Verbuschung auf den Heiden und in den lichten Kiefernwäldern. Das wiederum sichert Tieren und Pflanzen ihren Lebensraum. Also eine Win-Win–Situation nicht nur für Sumpfgladiole und Ochsenauge, sondern auch für die vielen Insekten auf der Lechheide, wie den besonders seltenen Kreuzenzian-Ameisenbläuling, einen Schmetterling, dessen Raupen sich nur vom Kreuzenzian ernähren können. Auch zahlreiche andere Tiere, wie Schachbrettfalter, Himmelblauer Bläuling, Zauneidechse, Ringelnatter oder Wespenspinne, lassen sich auf der Königsbrunner Heide entdecken.

 

Mit ein wenig Glück kann man am Abend eine Herde Wildpferde an ihrer Wasserstelle treffen oder sie dabei beobachten, wie sie über die Lechheiden galoppieren. Und sich für einen Moment vom Alltag in der Gegenwart verabschieden und ein wenig Wildnis-Feeling genießen.

 

Königsbrunner Heide:

Mit Pkw: Parkplatz am Sportpavillion neben Karwendelstraße 20, 86343 Königsbrunn.

Mit Straßenbahn: Linie 3 bis Stadtzentrum Königsbrunn, dann weiter mit den Bussen 820 oder 830 zur Haltestelle Egerländer Straße.     TIPP Naturschutz-Scout werden: Der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V. sucht immer wieder Menschen, die sich für die Wildpferde, die Lechheiden und den Naturschutz begeistern und Naturschutz-Scouts werden möchten. Zu den Aufgaben dieser ehrenamtlichen Helfer*innen gehören bei freier Zeiteinteilung Tier- und Zaunkontrollen, Info-Gespräche mit Besucher*innen und die Mitwirkung bei Aktionstagen.

Infos: Norbert Pantel, 0821-324-60 94, n.pantel@lpv-augsburg.de, www.lpv-augsburg.de

 

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 18.6.2019

Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
Sumpfgladiole, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Ende Juni ist es in der Königsbrunner Heide besonders schön: Dann blühen die pinkfarbenen Sumpfgladiolen. Nirgendwo in Europa existieren so viele dieser fragilen Blumen. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
Kiefernwald, lichter Kiefernwald, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Die lichten Kiefernwälder der Lechheiden. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
Kiefernwald, lichter Kiefernwald, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Die lichten Kiefernwälder der Lechheiden. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
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