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Respekt!-Film: „The Remains – Nach der Odyssee“

Respekt!-Film: „The Remains – Nach der Odyssee“

Stadtbücherei EG, S-Forum
Ernst-Reuter-Platz 1
86150
Augsburg
Respekt! „The Remains – Nach der Odyssee“ Film über Vermisste auf der Flucht, Bild von filmwerte
Die Stadtbücherei Augsburg und das Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg präsentieren den Film „The Remains – Nach der Odyssee“ der Respekt! Reihe zum Thema Wasser-Klima-Flucht des Weltwassertages 2024.

Respekt! Filmreihe

Der Film „The Remains – Nach der Odyssee“ der Regisseurin Nathalie Borgers („Fang den Haider") ist Teil der Respekt! Filmreihe und beschäftigt sich mit dem, was nach der Flucht bleibt im Rahmen des Themas "Wasser-Klima-Flucht" zum Weltwassertag 2024.

 

Tausende Menschen flüchten seit Jahren aus ihren Heimatländern über das Mittelmeer in eine, hoffentlich, bessere Zukunft. Aber nicht alle Menschen überleben diese Fahrten und tausende Menschen sind bei diesen Fluchtversuchen in den letzten Jahren gestorben oder gelten als vermisst. Was geschiet mit ihnen? Wer kümmert sich um ihre Körper und wer hilft bei der Suche nach Vermissten? Der gezeigte Dokumentarfilm will Licht ins Dunkel dieses Fluchtaspektes bringen.

 

Der Film wird im Erdgeschoss der Stadtbibliothek gezeigt, die Teilnahme ist kostenlos und ihr müsst euch nicht anmelden. Die Veranstaltung eignet sich für Erwachsene und Jugendliche und wird von der Stadtbücherei und dem Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg ausgerichtet. Weitere Informationen erhaltet ihr unter www.augsburg.de.

 

 

 

Info

  • Stadtbücherei EG, S-Forum, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150, Augsburg
  • Mittwoch der 20.03.2024
  • Filmstart 18.00 Uhr
  • kostenlose Teilnahme
  • Anmeldung nicht erforderlich
  • Weitere Informationen unter www.augsburg.de
  • Veranstalter: Stadtbücherei Augsburg und das Büro für gesellschaftliche Integration der Stadt Augsburg

 

 

 

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Café Tür an Tür - Offener kultureller und sozialer Treffpunkt

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Respekt! Lesung: "Herkunft" mit Saša Stanišić

Respekt! Lesung: "Herkunft" mit Saša Stanišić

Stadtbücherei Augsburg
Ernst-Reuter-Platz 1
86150
Augsburg
Autoren Lesung mit Saša Stanišić, Bild von Katja Sämann
Zur Eröffnung der Wochen gegen Rassismus vom 11.03. bis 24.03.2024 findet in der Stadtbibliothek Augsburg eine Autorenlesung mit Saša Stanišić aus seinem preisgekrönten Buch "Herkunft" statt.

"Herkunft" 

Die "Mitte Studie" der Friedrich-Ebert Stiftung zeigt auch dieses Jahr wieder: antidemokratische Ideologien und Einstellungen nehmen innnerhalb der Bevölkerung weiter zu. Aus diesem Grund veranstaltet das Büro für gesellschaftliche Integration die internationalen Wochen gegen Rassismus vom 11.03. bis zum 24.03.2024. Dabei setzten sich Vereine und Organisationen aus Augsburg, gemeinsam mit euch, mit dem Thema Rassismus, Herkunft und Integration auseinander.

 

Den Auftakt dieser Wochen macht Saša Stanišić am Montag den 11.03 mit der Lesung aus seinem Buch "Herkunft". Das autobiographische Werk orientiert sich an der "Herkunft" des Autors, Višegrad (Jugoslawien), seinen Erinnerungen und dem Thema, was Herkunft eigentlich ist und welche Bedeutung Herkunft hat, insbesondere da der Autor seit 1992 in Deutschland lebt. Für sein Werk wurde er unter anderem mit dem Deutschen Buchpreis 2019 ausgezeichnet. 

 

Für die Veranstaltung müsst ihr euch nicht anmelden und der Eintritt ist kostenfrei. Freiwillige der Stadtbücherei werden außerdem von 19.15 Uhr bis 21.00 Uhr eine Kinderbetreuung anbieten, damit ihr die Lesung ohne Ablenkungen genießen könnt. Mehr Informationen findet ihr unter www.augsburg.de.

 

 

Info

  • Stadtbücherei Augsburg, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150, Augsburg
  • Montag den 11.03.2024
  • 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
  • Eintritt frei
  • Angebot für Kinderbetreuung während der Lesung
  • Weitere Informationen unter www.augsburg.de

 

 

 

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CAFÉ TÜR AN TÜR - Offener kultureller und sozialer Treffpunkt

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Spiele-Abend im Café Tür an Tür

Spiele-Abend im Café Tür an Tür
Ihr spielt gern in Gesellschaft und seid auf der Suche nach Spiel-Ideen aus anderen Kulturen? Dann probiert doch mal das neue Angebot im Café Tür an Tür aus.
Logo Gute Idee der Woche

Spiele aus aller Welt

 

Die Integrationslotsinnen für die Stadt Augsburg und die Tür an Tür-Integrationsprojekte gGmbH wollen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbringen. Was ist da nicht passender, als miteinander zu Spielen und dabei Brett- und Kartenspiele aus anderen Teilen der Welt kennenzulernen. 

 

Immer mittwochs ab 17:30 Uhr könnt ihr auch eure eigenen Spiele ins Café Tür an Tür in die Wertachstr. 29 in 86153 Augsburg mitbringen. Oder ihr lasst euch von dem Angebot im Café selbst inspirieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

 


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Öffentliche Tagung des Behindertenbeirats

Öffentliche Tagung des Behindertenbeirats

Sparkassen-Forum in der Stadtbücherei
Ernst-Reuter-Platz 1
86150
Augsburg
Inklusion. Grafik: Pixabay, geralt
Bürgerbeteiligung und e-Partizipation sind Themen der öffentlichen Sitzung des Behindertenbeirats.

Der Augsburger Behindertenbeirat tagt wieder

Der Behindertenbeirat der Stadt Augsburg tagt wieder am Montag den 05.02.2024 in der Stadtbücherei Augsburg. Dabei geht es unter anderem um Themen wie Bürgerbeteiligung und e-Partizipation. Dazu präsentiert Alina Dajnowicz, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte, die Integreat-App, die ergänzende unabhängige Teilhabeberatungsstelle von „Pro Retina“ stellt sich vor und Sarah Zimmermann informiert über den aktuellen Stand der Bürgerbeteiligung und der e-Partizipation. 

 

Die Tagung findet öffentlich statt und richtet sich an alle, die Teilhabe, Inklusion und Partizipation fördern und Teil von Entscheidungen zu diesen Themen sein wollen. Alle Interessierten sind herzlich wilkommen teilzuhaben und sich zu engagieren. Weitere Informationen zu der Tagung und dem Behindertenbeirat der Stadt Augsburg findet ihr unter www.augsburg.de.

 

 

Info

  • Sparkassen-Forum in der Stadtbücherei, Ernst-Reuter-Platz 1, 86150, Augsburg
  • Montag den 05.02.2024
  • Beginn ab 17.30 Uhr
  • Weitere Informationen unter www.augsburg.de
  • öffentliche Veranstaltung

 

 

 

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Freiwilligenmesse in der Stadtbücherei

Freiwilligenmesse in der Stadtbücherei

Stadtbücherei
Ernst-Reuter-Platz 1
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Augsburg
Freiwilligenmesse Augsburg, Bild vom Büro für Bürgerschaftliches Engagement
Bei der Freiwilligenmesse in der Stadtbibliothek gibt es für ehrenamtlich Engagierte und die, die es werden wollen, ein vielfältiges Angebot an Organisationen, Vereinen und Initiativen zu Themen wie Nachhaltigkeit und Menschenrechte zu entdecken.

Engagiert – aber wie?

Das Büro für Bürgerschaftliches Engagement veranstaltet eine Freiwilligen-Messe in der Stadtbücherei, bei der sich zahlreiche Vereine, Organisationen und Verbände mit interaktiven Ständen und einem informativen Vortragsprogramm präsentieren.

 

Augsburger*innen können das bunte und vielfältige Angebot des Bürgerschaftlichen Engagements in Augsburg kennenlernen und mit einer Vielzahl von Organisationen, Vereinen und Initiativen persönlich und unverbindlich ins Gespräch kommen. Es werden Einsatzmöglichkeiten in den Bereichen Inklusion, Integration, generationenübergreifende Arbeit, Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Menschenrechte und vielen anderen vorgestellt.

 

Ehrenamtliches Engagement soll auch Spaß machen und entsprechend gewürdigt werden. Daher gibt es auch bei der Freiwilligenmesse ein lebendiges Rahmenprogramm. Für musikalische Unterhaltung sorgt unter anderem die Sängerin und Songwriterin Malaika, der inklusive Chor Grenzenlos und die Blaskapelle Hopfenblech. Die HipHop-Inklusionstanzgruppe von Trautz und Salmen macht Stimmung mit einer Tanzeinlage.

 

Für kleine Gäste hat der Bastelkiosk tolle Bastel- und Druckaktionen vorbereitet, damit die Eltern entspannt ins Gespräch kommen können.

 

 

INFO

 

 

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Ehrenamtliche im Verein „Start with a Friend“ sorgen dafür, dass Neuankömmlinge vor Ort privat bei Sport, Theater oder im Verein, Anschluss finden.
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86150 Augsburg
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augsburg [at] start-with-a-friend.de
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Wer neu in eine Stadt kommt, hat allerhand zu tun, um sich zurechtzufinden. Wer noch dazu aus einem anderen Land einreist, hat zudem sprachliche und gesellschaftliche Hürden zu überwinden. Da hilft es bei der Integration, wenn es ortsansässige Menschen gibt, die den Start erleichtern. Ehrenamtliche im Verein „Start with a Friend“ sorgen dafür, dass Neuankömmlinge privat Anschluss finden.

 

Fußball oder Theater spielen - alles ist möglich   

Gemeinsam Fußball spielen oder ein Theaterstück auf die Beine stellen und dabei Deutsch lernen – das ist ein guter Start für ein Leben in neuer Umgebung. Denn zu einem Neuanfang gehört neben Wohnen und Arbeiten auch ein soziales Umfeld. Damit eingewanderte Menschen auch gesellschaftlich ankommen, schafft der Verein „Start with a Friend“ (SwaF) Orte der Begegnung, an denen mit- und voneinander gelernt werden kann. Mitmachen kann jede*r – egal ob hier geboren oder erst neu in Deutschland.

 

In Augsburg sorgt Margarita Goldenberg als Regionalkoordinatorin Süd-Ost dafür, dass sich Menschen mit und ohne Flucht- und Einwanderungserfahrung persönlich begegnen können. In einer Stadt wie Augsburg, in der fast 50 Prozent der Menschen ihre Wurzeln in anderen Ländern haben, ist das eine gute Möglichkeit sich auf Augenhöhe zu treffen und seinen Horizont zu erweitern.

 

Vielfalt leben

„Unsere Vision ist eine Einwanderungsgesellschaft, die ihre Vielfalt lebt."

Margarita Goldenberg, Regionalkoordinatorin Start with a Friend

Margarita Goldenberg ist es ein persönliches Anliegen, dass Menschen Vorurteile abbauen und sich alle hier wohl fühlen und gleichberechtigt die Gesellschaft mitgestalten können. Sie selbst ist als Kind aus Moskau nach Deutschland gekommen und weiß daher, wie es ist, sich in einer fremden Umgebung zurechtzufinden. Daher sorgt sie schon seit Jahren dafür, dass Menschen hier einen guten Start haben. Bei all diesem Engagement ist es kein Wunder, dass sie auch in den Integrationsbeirat berufen wurde.

Mit dem Projekt „Start with a Friend“ fand sie auch ein berufliches Umfeld, dieses Thema voranzubringen: 

"Wir fördern qualifiziertes Engagement und Räume für diskriminierungssensible Bildung, Partizipation und Empowerment. Dadurch erleichtern wir das Ankommen, stärken die Menschen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie. Auf diese Weise schaffen wir Begegnungen, die sonst vermutlich nicht entstanden wären.“

Margarita Goldenberg, Regionalkoordinatorin Start with a Friend

Zukunftspreis der Stadt Augsburg

Für dieses Engagement wurde das Projekt „SwaF Verein(t)“ 2022 mit dem Zukunftspreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet. Bei dem vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderten Modellprojekt wurden lokal-ansässige Menschen aus Vereinen oder sozialen Gemeinschaften mit eingewanderten Menschen, die dort mitmachen wollen, zusammengebracht. So sind 33 Vereinstandems entstanden. 

 

Das Projekt spiegelt die Ziele der Augsburger Zukunftsleitlinien gut wider. Sowohl die soziale Zukunftsfähigkeit mit den Zielen „soziale Kompetenz ausbauen“ und „Menschen in besonderen Lebenslagen unterstützen“, als auch die kulturelle Dimension, wie „Kultur des Friedens leben“, „lokale und globale Solidarität erleben“ und „Heimat und Identität ermöglichen“ werden bei SwaF verein(t) umgesetzt. Die Zukunftsleitlinien sind Augsburgs Ziele für die nachhaltige Entwicklung in der Stadt. 

 

Mitmachen bei der SwaF-Community

Nun steht ein neues Projekt am Start: SwaF-People. Dabei sollen diskriminierungssensible Begegnungs- und Lernräume organisiert werden. Beim interkulturellen Kochen oder bei Länderabenden können sich Menschen ungezwungen treffen und kennenlernen. Darüber hinaus wird es Formate zum gegenseitigen Unterstützen und Austauschen bei Alltagsfragen geben, wie etwa zum Gesundheitssystem oder über das Schulsystem in Deutschland. Außerdem sind Workshops mit Schwerpunkt Antidiskriminierung und Empowerment geplant.

Für diese Projekt werden noch Menschen gesucht, die Lust haben mitzumachen, diese Veranstaltungen zu organisieren und die SWAF-Community mit Leben zu füllen. Der Infoabend für Interessierte findet einmal im Monat statt. Aktuelle Termine finden sich auf der Homepage oder bei Facebook.

Über Start with a Friend

Bundesweit gibt es 25 Projektstandorte in sechs Regionen und mehr als 350 aktiv engagierten Menschen. Darunter sind über 26 hauptamtliche Mitarbeitende und über 21 Teilnehmende des Fellowships (ein Programm, das Nebenjob, Engagement und Ausbildung vereint). Mehr als 8.600 1:1 Tandems sowie über 450 Vereins-Tandems brachte die Arbeit von SwaF bis heute hervor. Regelmäßig werden Infoabende für neue Interessierte, Stammtischtreffen und viele andere Community-Events organisiert.

Dieser Lifeguide-Artikel erschien am 1. Mai 2023 auch in der Purpur, dem Magazin zu verantwortungsvollem Leben in Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

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Integration auf Augenhöhe: Start with a Friend

Refugee Week

Refugee Week

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Bis 7. Juli: Mehr als 30 Aktionen, Termine und Veranstaltungen von nahezu 40 Veranstaltenden gibt es in der 7. Augsburger Refugee Week.

Aktionswoche im Rahmen des Weltflüchtlingstag

 

In diesem Jahr gibt es in der 7. Augsburger Refugee Week mehr als 30 Aktionen, die zwischen dem 17. Juni und dem 7. Juli stattfinden. Offizielle Eröffnung ist am Abend des  Weltflüchtlingstag, am Montag, 20. Juni. Im Zentrum steht die Frage, was unsere Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2022 sein könnte. Geflüchtete kommen mit ihren Gedanken zu Wort und es gibt musikalisch-literarische Beiträge von „Text will Töne“. Die gemeinsam erarbeitete Botschaft zum Weltflüchtlingstag 2022 wird bei der Veranstaltung „Refugee Week in Aktion“ am Sonntagnachmittag, 26. Juni, an die Wertach getragen, wo mit Spaziergänger:*nnen, Hundeausführer*innen und allen, die interessiert und neugierig sind, ein unterhaltsamer, aber auch nachdenklichen Nachmittag mit Musik, Kinder- und Informationsangeboten stattfinden wird.

 

Zwischen dem 20. und dem 26. Juni.– sowie auch bereits etwas davor und auch noch etwas danach – wird das  Thema Flucht & Asyl auf ganz unterschiedliche Weise diskutiert: mit Ausstellungen, Gesprächsrunden, Lesungen und Vorträgen, mit Buch oder Kochmütze, mit einem Gottesdienst und einem Stadtteilfest.

 

 

Weitere Informationen gibt es unter https://refugeeweek.de/

 

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Tür an Tür – miteinander leben und arbeiten

Tür an Tür – miteinander leben und arbeiten
Der Augsburger Verein feiert 2022 sein 30-jähriges Jubiläum. Er steht für vorbildliche und gelungene Integration vor Ort. Seit 1992 setzt sich Tür an Tür für „mehr Rechte und Chancen von zugewanderten Menschen ein“..
Das Augsburger Café Tür an Tür. Foto: Cynthia Matuszewski

Mittwochnachmittag in der Wertachstraße 29. Im Café Tür an Tür sind alle Tische belegt. Die ehemalige Busgarage mit knallgrünem Tresen und langen, einladenden Bänken ist erfüllt von Stimmengewirr und Gelächter. In kleinen Gruppen sitzen drei bis vier Menschen zusammen, meist über ein Heft oder Buch gebeugt, reden mit Händen und Füßen miteinander, trinken Kaffee oder Tee und schreiben konzentriert ein paar Worte auf. „Das Deutsch-Café ist unser niederschwelligstes Angebot“, erklärt Helmut Schwering. Er ist einer von fünf gleichberechtigten Vorständen des Augsburger Vereins „Tür an Tür – miteinander wohnen und leben“.  

 

Der Verein feiert am 5. Mai 2022 sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1992 setzt sich Tür an Tür  für „mehr Rechte und Chancen von zugewanderten Menschen ein“. Hinter dieser kurzen und recht unspektakulären Formulierung verbirgt sich eine Erfolgsgeschichte, die mit wenigen Aktiven 1992 startete und heute ein so sinnvolles Hilfs- und Unterstützungsprogramm für zugewanderte Menschen anbietet, dass es als Vorbild für viele andere Städte dient.

„Wenn du hier in die Runde schaust, weißt du, wofür unser Verein arbeitet. Wir begegnen den Menschen mit Würde und Respekt und stehen für eine offene und diverse Gesellschaft – Augsburg ist und bleibt bunt!“

Helmut Schwering, Vorstand von Tür an Tür

Sprache, Wohnung, Arbeit - Tür an Tür hilft

Wenn ein Mensch in einem neuen Land ankommt, benötigt er ja vor allem Hilfe bei der Wohnungssuche, beim Spracherwerb und bei der Arbeitssuche. Diese und viele weitere Hilfsangebote bietet Tür an Tür.

 

1999  konnte der Verein das Europadorf in Hochzoll übernehmen, sanieren und erweitern und verwaltet seitdem 36 Wohnungen. 2005 gründete Tür an Tür die „Integrationsprojekte gGmbH“. Die gemeinnützige GmbH  „initiiert, organisiert und gestaltet Projekte zur Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten und Geflüchteten.“

 

Seit 2012 betreibt der Verein im alten Straßenbahndepot in der Wertachstraße 29 gemeinsam mit Kooperationspartner*innen das ZIB (Zentrum für interkulturelle Beratung), in dem alle Neuankömmlinge umfassend beraten werden, 2015 entstand in der Busgarage das Café Tür an Tür und 2016 wurde die „Tür an Tür – Digitalfabrik gGmbH“ gegründet – um nur einige Stationen der Tür-an-Tür-Geschichte zu nennen.

Über 200 Menschen engagieren sich

Celia, Gerhard und Erika arbeiten ehrenamtlich im Augsburger Café Tür an Tür. Foto: Cynthia Matuszewski

Wie so oft sind es die Menschen hinter den Konzept, die den Erfolg ausmachen: Heute arbeiten über 100 fest angestellte und über 120 ehrenamtliche Mitarbeiter*innen für den Verein. Katharina Stark ist eine der Festangestellten. Sie koordiniert für die „Integrationsprojekte gGmbH“ die Deutsch- und Sprachangebote. Bei Tür an Tür nahmen vor dem Corona-Lockdown jährlich über 180 Menschen an den Sprachkursen teil. Während des Lockdowns organisierte der Verein über 80 sogenannte Sprachtandems, in denen sich zwei Menschen via PC zum Deutschunterricht treffen. Jetzt freuen sich alle über zusätzliche Treffen in Präsenz.

 

Heute ist Katharina ins Café gekommen, um Lernwillige und Lehrende in Sachen Deutschlernen zusammenzubringen. Sie hat schon während ihres Studiums hier als ehrenamtliche Deutschdozentin gearbeitet und genießt es nach wie vor, im Café mit vielen verschiedenen Menschen in Kontakt zu kommen.

„Es ist nicht mehr nur eine Masse von Geflüchteten, sondern man lernt hier die individuellen Menschen kennen und kann ihnen bedürfnisorientiert helfen.“

Katharina Stark koordiniert Deutsch- und Sprachangebote bei Tür an Tür

Gerade stehen Carola und Theresa in der Tür – die beiden Studentinnen sind das erste Mal hier und wollen helfen. „Angesichts des Krieges in der Ukraine hatte ich das Gefühl, etwas tun zu müssen“, sagt Carola. Sie und Theresa sind begeistert von der „schönen Atmosphäre“ im Café und für beide steht fest: Sie werden hier demnächst einmal in der Woche beim Deutschlernen helfen. „Das ist auch für uns bereichernd, weil wir etwas von der Kultur und den Menschen mitnehmen können“, so Theresa.

 

„Wer weniger Lust auf’s klassische Lernen hat, kann sich bei gemeinsamen ‚Walk & Talk Sprachspaziergängen‘ engagieren“,  berichtet Katharina Stark. Bei so einem zwanglosen Spaziergang geht es um Gespräche, ums gegenseitige Kennenlernen und um das Erkunden von Augsburg. Kinder und Hunde sind willkommen.

 

Diese kurze Begegnung ist bezeichnend für das Konzept von Tür an Tür – es sieht vor, nicht nur den Hilfesuchenden zu helfen, sondern koordiniert, unterstützt und bildet auch Menschen weiter, die helfen möchten. Zum Beispiel gibt es Workshops, in denen man erlernt, wie man Deutsch vermittelt.

 

Zu den zahlreichen anderen Projekten der „Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH“ gehört auch das Mentoring-Programm, bei dem qualifizierte Migrant*innen bei ihrer Orientierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt von Mentor*innen unterstützt werden. Mentee und Mentor*in nehmen sich innerhalb eines halben Jahres etwa 36 Stunden Zeit für gemeinsame Treffen. Am Ende steht - hoffentlich - eine erfolgreiche Arbeitsvermittlung.

Digitale Brücken für mehr Integration

App Integreat, Augsburg, Sprache, Verständigung, Asylsuchende, Fachkräfte

2016 brachten einige Studierende das Thema Digitalisierung mit ins Café Tür an Tür. Ihr Ziel: „Wir wollen digitale Brücken bauen, um Integrationsarbeit vor Ort zu erleichtern.“

Noch im gleichen Jahr wurde zusammen mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München die „Tür an Tür – Digitalfabrik gGmbH“ gegründet. Größter bisheriger Erfolg ist die Integreat App, die in Augsburg von der Digitalfabrik entwickelt wurde und die es mittlerweile in über 70 Städten gibt. Die App informiert Geflüchtete und Immigrant*innen über lokale Beratungsangebote, Anlaufstellen und Kontaktmöglichkeiten.

 

„Zur Zeit arbeitet die Digitalfabrik an Lunes, einem Berufslexikon für Zugewanderte“, erzählt Helmut Schwering. Denn selbst wenn ein Zugewanderter in seinem Beruf sehr gut ist, so fehlt doch oft die deutsche Fach-Terminologie für eine problemlose Verständigung im Arbeitsalltag. Diese Herausforderung kennt auch Gerhard Wild. Er ist einer von 25 festen ehrenamtlichen Helfer*innen im Café Tür an Tür und hat im Rahmen des Mentoring-Programmes einer Krankenschwester bei der Arbeitssuche geholfen. Mit Erfolg!

Gerhard berichtet, dass derzeit auch viele Ukrainer*innen zum warmen Mittagessen ins Café kommen, das hier vier Mal in der Woche angeboten wird. Er kocht, bedient und arbeitet seit 2015 ehrenamtlich im Begegnungscafé. Seine Motivation ist klar:

„Ich möchte mit meinem Engagement den Menschen hier eine kleine Insel schaffen – wo sie sich wohlfühlen und abschalten können.“

Gerhard Wild ist ehrenamtlicher Helfer bei Tür an Tür

Ihr wollt helfen oder ein Praktikum machen? Hier die Kontakte:

Dieser Lifeguide-Artikel erscheint am 10. Mai 2022 auch in der Purpur, dem Magazin zu verantwortungsvollem Leben in Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

Treffen der Akteur*innen der Augsburger Lokalen Agenda 21 im Café Tür an Tür. Foto: Cynthia Matuszewski
Treffen der Akteur*innen der Augsburger Lokalen Agenda 21 im Café Tür an Tür. Foto: Cynthia Matuszewski
Das Zentrum für interkulturelle Beratung in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Das Zentrum für interkulturelle Beratung in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Café Tür an Tür in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Café Tür an Tür in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
Wandschmuck aus Patchwork, gefertigt von der Handarbeitsgruppe des Augsburger Café Tür an Tür. Foto Cynthia Matuszewski
Wandschmuck aus Patchwork, gefertigt von der Handarbeitsgruppe des Augsburger Café Tür an Tür. Foto Cynthia Matuszewski
Das Augsburger Café Tür an Tür dient Vereinen und Initiativen als Veranstaltungsort. Foto: Cynthia Matuszewski
Das Augsburger Café Tür an Tür dient Vereinen und Initiativen als Veranstaltungsort. Foto: Cynthia Matuszewski
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In den Schäfflerbach Werkstätten lernen körperlich, seelisch oder sozial benachteiligte Menschen nicht auf ihre Behinderung, sondern auf ihre Begabungen zu schauen.
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Barfüßerstraße 10
86150 Augsburg
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In dem kleinen Laden in der Barfüßerstraße werden Produkte aus der Schäfflerbach Werkstätten angeboten, wo körperlich, seelisch oder sozial benachteiligte Menschen lernen, nicht auf ihre Behinderung, sondern auf ihre Begabungen zu schauen.

Angeboten wird eine breite Auswahl aus dem künstlerisch-handwerklichen Bereich, darunter Nadelkissen, Hocker, Kerzenständer und Teelichter. Aus natürlichen Materialen stellen die Betreuten dekorative und nützliche Gegenstände her und lernen dadurch Selbstständigkeit. Die Produkte aus der Werkstadt haben einen ganz besonderen Charme.

 

Weitere Informationen: 

  • Du kannst dich bei den Schaefflerbachwerkstätten auch für einen Bundesfreiwilligendienst bewerben!
  • Mehr zum Konzept der Schäfflerbach Werkstätten findest du hier
  • Die Schäffelbachwerkstätten haben ihren Hauptsitz im Martinipark, in der Provinostr. 52.
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Freitag 14:00 bis 18:00
Samstag 12:00 bis 16:00
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App Integreat - Der mobile Alltagsguide

App Integreat - Der mobile Alltagsguide
Sieger des Augsburger Zukunftspreises 2020: In zwölf Sprachen erleichtert die App Asylsuchenden, ausländischen Fachkräften oder andere Zuwanderungsgruppen das Ankommen in Deutschland
App Integreat, Augsburg, Sprache, Verständigung, Asylsuchende, Fachkräfte

2015 begannen ehrenamtliche Programmierer mit der Entwicklung der Integreat-App, um der Ausgrenzung von Geflüchteten entgegenzuwirken. Inzwischen nutzen 61 Städte die App Integreat.

Wer bietet in Augsburg Sprachkurse an? Wer hilft mir in Alltagsfragen weiter? Wie finde ich Arbeit oder eine Lehrstelle in der Nähe? Wie kann ich mein Kind in der Kita anmelden? Wer neu in Augsburg ankommt und die Sprache nicht beherrscht, hat zahlreiche Fragen und muss im Alltag viele Hürden überwinden.

Die App Integreat hilft beim Ankommen und bietet in 12 Sprachen und in übersichtlicher Form Informationen zu den Themen Gesundheit, Wohnen, Sprache, Bildung, Familie oder Arbeit in Augsburg. Auch Veranstaltungen, Aktionen, Veränderungen in den Gesetzeslagen oder aktuelle Informationen etwa zu Corona-Regelungen werden tagesaktuell eingepflegt. Die Plattform steht kostenlos online und offline zur Verfügung und ist als App vom Smartphone aus abrufbar. Aber auch ohne die Installation der Software können die Seiten von jedem internetfähigen Gerät im Browser geöffnet werden. Kostenloser Download der Integreat-App.

 

2015: ehrenamtliche Programmierer ergreifen die Initiative

Als im Jahr 2015 die Zahlen der Neuzugewanderten anstiegen, begannen ehrenamtliche Programmierer mit der Entwicklung der Integreat-App, um der Ausgrenzung von Geflüchteten entgegenzuwirken, die vor allem durch Informationsarmut entsteht. Die Integreat-App entstand in Zusammenarbeit der „Tür an Tür – Digitalfabrik gGmbH“ und der „Bildungskoordination für Neuzugewanderte“ der Augsburger Stadtverwaltung.

Augsburg ist eine Ankommensstadt: 2019 zogen 22.437 Menschen aller Altersgruppen von außerhalb in die Fuggerstadt, fast die Hälfte davon aus dem Ausland. Viele kennen sich im Bildungssystem oder dem Arbeitsmarkt noch nicht aus, andere können sich noch nicht auf ihre Kenntnisse der deutschen Sprache verlassen. Für sie stellt das Ankommen in Augsburg eine große Herausforderung dar. Ihnen kann die App Integreat eine wertvolle Unterstützung sein.

Über 30.000 Zugriffe im Jahr 2019

In Augsburg werden aktuell alle Informationen in 12 Sprachen angeboten. Damit ist Augsburg Vorreiter im bundesweiten Vergleich. Im Jahr 2019 registrierte die App über 30.000 Zugriffe. Für 2020/2021 ist eine Kampagne in Augsburger Straßenbahnen und Bussen geplant, um die App noch bekannter zu machen.

 

61 Städte nutzen Integreat

Viereinhalb Jahre nach dem Start hat diese Augsburger Projekt weite Kreise gezogen, denn 61 weitere Städte und Landkreise setzen Integreat mittlerweile nach dem Augsburger Vorbild ein. Da die Inhalte unter der Creativ Commons Lizenz zur Verfügung gestellt werden, können sie von anderen Kommunen nahezu uneingeschränkt genutzt werden. So werden wertvolle Ressourcen gespart. Die Zusammenarbeit der Kommunen untereinander ist ein wichtiger Bestandteil des Projekts geworden.

Seit April 2020 ist Integreat für Augsburg noch umfangreicher.Die Bildungskoordination für Neuzugewanderte sorgte für eine komplette inhaltliche Neuauflage der App und veranlasste Übersetzungen in viele Sprachen. Ermöglicht wurde dies durch die finanzielle Unterstützung des Sozialreferats, des Umweltreferats sowie des Büros für Migration, Vielfalt und Interkultur der Stadt Augsburg und durch Projektmittel des Bundesprojekts Demokratie leben.

 

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