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Augsburg ist seit 2010 Fairtrade-Stadt. Der gemeinnützige Verein TransFair e.V. vergibt diese Auszeichnung für das Engagement im fairen Handel. Alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Kriterien noch eingehalten werden.
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Büro für Nachhaltigkeit mit Geschäftsstelle Lokale Agenda 21
Leonhardsberg 15
86150 Augsburg
Deutschland

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u.michallik [at] posteo.de

2010 erhielt die Stadt Augsburg vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig diese Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste:

 

1. Ratsbeschluss: Augsburg hat einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels verabschiedet. Bei den Ratssitzungen werden zudem fair gehandelte Produkte angeboten, wie zum Beipspiel fair gehandelter Kaffee. 2. Eine Steuerungsgruppe wird gebildet und koordiniert alle Aktivitäten in der Stadt. 3. In Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. 4. Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und 5. die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

 

Das Engagement in der Fairtrade-Stadt Augsburg ist vielfältig: Der Einkaufsführer KonsuMensch für junge Leute ist seit Jahren ein Renner in den Schulen. Die Bayerischen Eine-Welt-Tage im  Kongress am Park ziehen jedes Jahr viel Publikum an. Seit Juli 2016 gibt es unser Nachhaltigkeitsportal, den Augsburger Lifeguide, der 2022 einen Relaunch erhielt. Als besonderes Projekt hat die Regio Tourismus 2016 das faire Augsburg T-Shirt von Studierenden der Hochschule gestalten lassen. Und hier findet ihr alle Cafés und Restaurants in Augsburg, die fair gehandelten Kaffee anbieten.

     

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    "Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein tolles Zeugnis für die Verankerung des fairen Handels in Augsburg. Unsere Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten eng zusammen. Ich bin stolz, dass Augsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir werden uns weiterhin mit viel Elan dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

    Reiner Erben, Leiter des Referats für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit

    Auch die Initiatorin Ute Michallik freut sich sehr über den anhaltenden Erfolg: „Der schönste Erfolg ist für mich, dass die Ausstrahlung des Fairen Handels ständig zunimmt. Das sieht man daran, dass bereits viele Cafés Fairen Kaffee ausschenken, dass es unter anderem mit der St. Ursula-Realschule und dem Anna-Gymnasium schonmehrere Fairtrade Schools gibt und dass sich so viele Umlandgemeinden der Kampagne angeschlossen haben: Aichach, Bobingen, Buchloe, Dillingen, Donauwörth, Günzburg, Horgau, Landsberg, Pöttmes, Stadtbergen und Wertingen.“

     

    Die Fairtradestadt-Kampagne ist in Augsburg Teil der Lokalen Agenda 21. Augsburg ist eine von über 450 Fairtrade-Towns in Deutschland. Weltweit sind es über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne findest du unter www.fairtrade-towns.de.

     

    Hier findet ihr alle Cafés und Restaurants in Augsburg, die fair gehandelten Kaffee anbieten.

     

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    Augsburg spielt fair!

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    Faire Bälle mit Augsburger Zukunftsleitlinien. Ein Projekt der Lokalen Agenda 21 und der Fairtradestadt Augsburg
    Fairtrade Ball Augsburg, Foto: Werkstatt Solidarische Welt Augsburg

    Fußball ist der Sport in Deutschland. Auch die Augsburger*innen fiebern mit ihrem FCA und in Zeiten von Weltmeisterschaften herrscht Ausnahmezustand. So viele Spiele, so viele Trainingseinheiten… und immer dreht sich alles um eines: Um den Ball. Da stellt sich die Frage: Ist ein Fußball eigentlich nachhaltig?

    Die Ballproduktion sicher nicht. Der Großteil der Bälle wird in Pakistan hergestellt. Die Menschen, zumeist Frauen und Kinder, arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Sie erhalten beispielsweise keinen fairen Lohn und gehen bei der Verarbeitung von Leder oder PVC hohe Gesundheitsrisiken ein.

     

    Augsburg ist Fairtradetown und spielt auch fair!

    Die Lokalen Agenda 21 und die Fairtrade-Stadt hat mit dem Fairtrade-Ball von der BadBoyz Ballfabrik eine gute Lösung für dieses Problem gefunden: Kinderarbeit ist bei BadBoyz natürlich tabu und die Näher*innen in dieser pakistanischen Fabrik bekommen einen überdurchschnittlichen Lohn, sind sozialversichert und arbeiten unter gesunden Arbeitsbedingungen. Der Ball besteht aus PU-Kunstleder - also ohne PVC - und wurde mit schadstofffreien Druckfarben bedruckt. Verglichen damit geht einem herkömmlichen Ball schnell die Luft aus…! Auf dem Ball aufgedruckt ist das Motto „Augsburg spielt fair!“ und Fairtrade Stadt Augsburg. Auch vertreten sind die Piktogramme der Zukunftsleitlinien der Lokalen Agenda 21. Jede der vier Farben steht für eine Dimension der Nachhaltigkeit: Die ökologische, die ökonomische, die soziale und die kulturelle Zukunftsfähigkeit. Sie sollen verdeutlichen: Augsburg war, ist und bleibt auch eine nachhaltige Stadt. Erwerben kann man den Ball im freien Handel im Weltladen Augsburg.

    Informationen zu dem Ball erhalten Sie beim Weltladen Augsburg.

     

    fairtraide, faires Gold, Logo: Fairtrade
    Das Fairtrade-Siegel garantiert faire Arbeitsbedingungen und fair gehandeltes Gold. Foto: Fairtrade
    Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
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    Der Augsburger Weltladen
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    Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
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