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Fair Fashion Rallye

Fair Fashion Rallye

Rallye durch Augsburgs Innenstadt
Fair Fashion
Bis 15.10.2022: Mach mit bei der Fair Fashion Rallye – Quiz und Rundgang zur fairen Fashion Stores in Augsburg

Die Stadtrallye zu fairen Modegeschäften in Augsburg macht Engagement für Nachhaltigkeit und Fairness sichtbar: Fair steht dir! Einzelpersonen oder Gruppen können bis zum 15. Oktober 2022 entlang pfiffiger Quizfragen lokale Initiativen, Fashion Stores und Orte für trendige faire Mode entdecken und dabei großartige Preise aus Fairem Handel gewinnen! Wie es geht, steht im Rallye-Pass. Den gibt es im Augsburger Weltladen sowie bei allen teilnehmenden Stationen ausgedruckt zum Mitnehmen oder online zum Download auf www.werkstattsolidarische-welt.de.

 

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Genuss mit Mehrwert: Alle Produkte sind von besonderer Qualität, nachhaltig hergestellt und fair gehandelt.
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SHOW
Ort

Luitpoldstr. 1a
86830 Schwabmünchen
Deutschland

E-Mail
info [at] weltladen-schwabmuenchen.de

Als Fachgeschäft für Fairen Handel hat sich der Weltladen in über 20 Jahren einen festen Platz in Schwabmünchen erobert. In der Luitpoldstraße, direkt an der Westseite der Pfarrkirche St.Michael, öffnet er sich den Kund*innen mit seinen attraktiv dekorierten Schaufenstern. Im Mittelpunkt stehen schön gestaltete Produkte aus aller Welt.

Das klassische Sortiment von aromatischen Kaffeesorten, natürlichen Ölen oder Gewürzen wird durch Lebensmittel, Kosmetik, Schmuck, Wohnaccessoires, Lederwaren oder Kleidung ergänzt. Im Weltladen finden sich Geschenkideen, Gebrauchsartikel und natürlich die ganz persönliche Lieblingsschokolade.  

Alle Produkte haben etwas gemeinsam: Sie sind von besonderer Qualität, nachhaltig hergestellt und fair gehandelt. Die Erzeuger und Erzeugerinnen, überwiegend aus dem globalen Süden, können vom Erlös ihrer Arbeit leben und ihre Dorfgemeinschaften oder Familien stärken. Die Idee eines gerechten Welthandels unterstützen sowohl die Kund*innen, als auch das Team von Ehrenamtlichen, das den Laden engagiert und fachkundig betreibt. 

 

Beim Weltladen in Schwabmünchen kannst du jetzt auch online bestellen:

  • per Telefon: Gib deine Einkaufsliste unter 08232-8088133 zu jeder Zeit an das Weltladen -Büro durch. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet.
  • über den Warenkorb auf der Webseite: Leg die gewünschten Waren in den Warenkorb, registriere dich und wähle zwischen „Abholung im Laden“ und „Lieferung an die Haustür“. Bezahlen kannst du dann entweder in bar bei der Lieferung/Abholung oder per Rechnung.
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Montag -Mittwoch 9:00 bis 12:30 14:00 bis 18:00
Donnerstag und Freitag 9:00 bis 18:00
Samstag 9:30 bis 13:00
Karte Kategorie

Augsburg spielt fair!

Augsburg spielt fair!
Faire Bälle mit Augsburger Zukunftsleitlinien. Ein Projekt der Lokalen Agenda 21 und der Fairtradestadt Augsburg
Fairtrade Ball Augsburg, Foto: Werkstatt Solidarische Welt Augsburg

Fußball ist der Sport in Deutschland. Auch die Augsburger*innen fiebern mit ihrem FCA und in Zeiten von Weltmeisterschaften herrscht Ausnahmezustand. So viele Spiele, so viele Trainingseinheiten… und immer dreht sich alles um eines: Um den Ball. Da stellt sich die Frage: Ist ein Fußball eigentlich nachhaltig?

Die Ballproduktion sicher nicht. Der Großteil der Bälle wird in Pakistan hergestellt. Die Menschen, zumeist Frauen und Kinder, arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Sie erhalten beispielsweise keinen fairen Lohn und gehen bei der Verarbeitung von Leder oder PVC hohe Gesundheitsrisiken ein.

 

Augsburg ist Fairtradetown und spielt auch fair!

Die Lokalen Agenda 21 und die Fairtrade-Stadt hat mit dem Fairtrade-Ball von der BadBoyz Ballfabrik eine gute Lösung für dieses Problem gefunden: Kinderarbeit ist bei BadBoyz natürlich tabu und die Näher*innen in dieser pakistanischen Fabrik bekommen einen überdurchschnittlichen Lohn, sind sozialversichert und arbeiten unter gesunden Arbeitsbedingungen. Der Ball besteht aus PU-Kunstleder - also ohne PVC - und wurde mit schadstofffreien Druckfarben bedruckt. Verglichen damit geht einem herkömmlichen Ball schnell die Luft aus…! Auf dem Ball aufgedruckt ist das Motto „Augsburg spielt fair!“ und Fairtrade Stadt Augsburg. Auch vertreten sind die Piktogramme der Zukunftsleitlinien der Lokalen Agenda 21. Jede der vier Farben steht für eine Dimension der Nachhaltigkeit: Die ökologische, die ökonomische, die soziale und die kulturelle Zukunftsfähigkeit. Sie sollen verdeutlichen: Augsburg war, ist und bleibt auch eine nachhaltige Stadt. Erwerben kann man den Ball im freien Handel im Weltladen Augsburg.

Informationen zu dem Ball erhalten Sie beim Weltladen Augsburg.

 

fairtraide, faires Gold, Logo: Fairtrade
Das Fairtrade-Siegel garantiert faire Arbeitsbedingungen und fair gehandeltes Gold. Foto: Fairtrade
Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
Der Augsburger Weltladen
Der Augsburger Weltladen
Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
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St. Ursula war die erste Fairtrade School in Augsburg

St. Ursula war die erste Fairtrade School in Augsburg
Seit über drei Jahren engagieren sich Schülerinnen und Lehrerinnen für eine gerechte Welt
St. Ursula Augsburg, Fairtrade School, Augsburg, Eine Welt, gerechte Welt, fairer Handel, Foto: St. Ursula

Vor über drei Jahren hat die Mädchen-Realschule-St. Ursula in Augsburg als erste Schule in Augsburg den Titel Fairtrade School errungen. Seitdem setzen die Schülerinnen und Lehrkräfte mit großem Engagement die Ziele einer Fairtrade-School um. Dazu gehören zum Beispiel der Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten, eine fairtrade-Schulaktion oder die Behandlung des Themas im Unterricht. Die Fairtrade Gruppe von St. Ursula besteht inzwischen aus 30 aktiven Schülerinnen, die zusammen mit ihrer Lehrerin, Monica Pfiffner, für den Fairen Handel werben – an der Schule, bei Eltern und in der Öffentlichkeit.

Faire Schokobananen

Bei einer ihrer Aktionen ging es um Bananen. Im Augsburger Weltladen wurden über 100 fair gehandelte Bananen gekauft. Ein Teil wurde am Tag zuvor halbiert und in Zartbitter Kuvertüre getaucht. Beim Pausenverkauf  fanden die Schoko-Bananen bei Schülerinnen und Lehrkräften reißenden Absatz. Der andere Teil wurde so verkauft – einfach pur. Die Schülerinnen informierten bei der Gelegenheit über die katastrophalen Arbeitsbedingungen im konventionellen Bananenanbau und warum es den Kleinbauern hilft, wenn wir fair gehandelte Bananen kaufen. Am wichtigsten ist: Die Kleinbauern stehen nicht unter dem gnadenlosen Preisdruck der internationalen Lebensmittelkonzerne. Sie können sich darauf verlassen, dass sie faire Löhne bekommen. Sie sind keinen giftigen Pestiziden ausgesetzt und ihre Kinder können die Schule besuchen. Was den Schülerinnen bei ihrer Aktion auch wichtig war: Es wurde überhaupt kein Müll produziert!Auch zum Valentinstag ließen sich die Schülerinnen etwas einfallen: In der Pause wurden 150 fair gehandelte Rosen verkauft. Denn auch für Blumen gilt: Wer sie mit dem Fair-Trade-Siegel kauft sorgt für faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern, verhindert Kinderarbeit und fördert soziale Projekte. Nachdem die Schülerinnen auch mit dieser Aktion so erfolgreich waren und so viel Spaß hatten, haben sie sich für nächstes Jahr vorgenommen, doppelt so viele Blumen zu verkaufen.

 

Augsburg hat drei Fairtrade Schools

In Augsburg gibt es drei Fairtrade Schools: Die Mädchen Realschule St. Ursula, das Gymnasium bei St. Anna und ganz das Gymnasium Maria Ward.

Wer Fairtrade School werden möchte, muss fünf Kriterien erfüllen:

  • Gründung eines Fairtrade-Schulteams bestehend aus Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen, Schülern, Eltern sowie weiteren Interessierten.
  • Erstellen eines Fairtrade-Kompasses an der Schule, die vom Rektor/der Rektorin unterzeichnet sein muss.
  • Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule.
  • In mindestens zwei verschiedenen Klassenstufen/Jahrgängen muss in mindestens zwei unterschiedlichen Fächern Fairtrade im Unterricht behandelt werden.
  • Mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema Fairtrade geben.

pm/cm

 

 

St. Ursula Augsburg, Fairtrade School, Augsburg, Eine Welt, gerechte Welt, fairer Handel, Foto: St. Ursula
Die Mädchenrealschule St. Ursula in Augsburg ist Fairtrade School. Hier verkaufen die Schülerinnen fair gehandelte Rosen am Valentinstag. Foto: St. Ursula
St. Ursula Augsburg, Fairtrade School, Augsburg, Eine Welt, gerechte Welt, fairer Handel, Foto: St. Ursula
Die Mädchenrealschule St. Ursula in Augsburg ist Fairtrade School. Hier verkaufen die Schülerinnen fair gehandelte Bannanen. Foto: St. Ursula
St. Ursula Augsburg, Fairtrade School, Augsburg, Eine Welt, gerechte Welt, fairer Handel, Foto: St. Ursula
Die Mädchenrealschule St. Ursula in Augsburg ist Fairtrade School. Hier verkaufen die Schülerinnen fair gehandelte Bannanen. Foto: St. Ursula
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Ungetrübte Blumenfreude - nicht nur zum Valentinstag

Ungetrübte Blumenfreude - nicht nur zum Valentinstag
Blumen, Fair Trade, Foto: Solveig Matuszewski

Wer Blumen mit dem Fair-Trade-Siegel kauft, bringt nicht nur die Augen seiner Lieben zum Leuchten, sondern sorgt auch für faire Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern, verhindert Kinderarbeit und fördert soziale Projekte.

 

Der Valentinstag ist entgegen der landläufigen Meinung vielleicht keine Erfindung der Blumenhändler, aber er bringt ihnen Jahr für Jahr einen satten Umsatz. In Deutschland werden zum Valentinstag Blumen im Wert von 120 bis 130 Millionen Euro verkauft. Weltweit sind es Jahr für Jahr fast 100 Milliarden Euro. Besonders viele kommen aus den Niederlanden. Im Winter allerdings kommt die Mehrzahl der geliebten Schnittblumen aus Ostafrika oder Südamerika. Dort werden die Blumen unter oft verheerenden Bedingungen angebaut. Dies schreibt unter anderem die Autorin Silke Peters in ihrem Buch "Blühende Geschäfte. Der weltweite Handel mit der Blume". Die Rosen, Nelken oder Tulpen kommen mit dem Flugzeug zu uns, was aus Sicht des Klimaschutzes ein Problem ist. Nur etwa jede fünfte Schnittblume, die wir kaufen, stammt aus Deutschland.

 

Schlechte Arbeitsbedingungen und Wasserknappheit

In den Anbauländern leben vielen Menschen von der Blumenproduktion. In Kolumbien sind es etwa 800.000 Menschen, in Kenia sogar zwei Millionen. Allerdings hat die Blumenindustrie nicht den besten Ruf: Die Menschen wurden lange Zeit sehr schlecht bezahlt, sie arbeiteten unter miesen Bedingungen und waren unwürdig untergebracht. In den letzten Jahren hat sich das verbessert. Problematisch ist zudem, dass es durch die Bewässerung der Blumen häufig zu Wasserknappheit kommt.

 

Wir haben Einfluss: 22.000 Geschäfte verkaufen Fairtrade-Blumen

Wichtig zu wissen ist, dass wir Blumenfreunde in Deutschland beim Einkaufen Einfluss auf die Bedingungen in anderen Ländern nehmen können. Wenn wir fair gehandelte Blumen kaufen, helfen wir den Arbeitern auf den Farmen, auch wenn das Wasserproblem damit ebenso wenig gelöst ist wie der klimaschädigende Transport. Orientierung für menschwürdig erzeugte Blumen gibt das bekannte Faitrade-Siegel. Rund jede vierte in Deutschland verkaufte Schnittrose trägt dieses Siegel bereits. In über 22.000 Geschäften deutschlandweit und in zahlreichen Blumenläden in Augsburg und Region sind Blumen aus Fairem Handel erhältlich. Der Blumen-Finder von Faitrade Deutschland  zeigt alle Verkaufsstellen auf.

 

Blumen mit Siegel fördern auch Gemeinschaftsprojekte

Das blau-grün-schwarze Fairtrade-Siegel garantiert auch für Blumen, deren Produzenten die Bedingungen des fairen Handels einhalten. Wer auf das Siegel achtet, kann darauf vertrauen, die besseren Blumen zu kaufen. Zertifizierte Produzenten verpflichten sich, geregelte Arbeitszeiten einzuhalten und garantieren Sozialleistungen für ihre Angestellten. Fairtrade sorgt auch dafür, dass in den ärmeren Ländern wichtige Dinge angeschafft werden können. Das sind zum Beispiel Moskitonetze, Trinkwasserfilter und Fahrräder. Ausbeuterische Kinderarbeit ist genauso verboten wie der Einsatz hochgiftiger Pestizide auf den Plantagen. Außerdem wird vom Handel eine Fairtrade-Prämie von zehn Prozent des Erlöses für Gemeinschaftsprojekte vor Ort gezahlt, davon werden unter anderem Kindertagesstätten und Kantinen gebaut oder Schulen und Krankenhäuser unterstützt.

 

Von Frühjahr bis Herbst: Blumen vom Wochenmarkt

Natürlich gibt es auch noch die Möglichkeit, Blumen aus heimischer Produktion zu kaufen. Von Frühling bis Herbst ist das eine gute Alternative - die Wochenmärkte in unserer Region bieten dann wunderschöne Sträuße aus eigener Blumenzucht. In den Wintermonaten lassen sich heimische Blumen allerdings nur mit hohem Energieaufwand für die Gewächshäuser ziehen. Eine Übersicht, wann welche Blume bei uns Saison hat, finden Sie hier.

 

Darf´s auch mal was anderes sein?

Aber natürlich müssen es nicht immer Blumen sein oder teure andere Aufmerksamkeitn. Am Valentinstag können Verliebte auch gemeinsam Zeit verbringen und gleichzeitig etwas Gutes tun. Zum Beispiel bei einem Ausflug nach München: Der Fotograf York Hovest ist im Rahmen der National Geographic Vortragsreihe „Hundert Tage Amazonien“ am 14.02.2017 im im Tagungszentrum Kolpinghaus zu Gast und präsentiert dort eine Multivisionsshow seiner Expedition. Die Bilder veranschaulichen das Leben im Amazonas auch von seiner schwierigen Seite. 2016 hatten Parasiten den größten in traditionellem Stil gebauten und modern ausgestatteten Gebäudekomplex im Regenwald Ecuadors zerstört. Zum Valentinstag hofft die Hilfsorganisation AMAZONICA auf die Spendenbereitschaft für den Wiederaufbau der ersten Urwaldakademie für indigene Völker und des ersten staatlich anerkannten Tourismusunternehmens der Shuar-Indianer. Dafür sind bis Ende März rund 50.000 Euro nötig. „Kaufen Sie zum Valentinstag nur eine Rose und sichern Sie statt teurer Geschenke die Zukunft eines Volkes. Für die Shuar ist das Gebäude existenziell. Es ist Ausbildungsstätte und Grundlage für die Schaffung von Arbeitsplätzen, um der Jugend auf eigenem Territorium eine Zukunft zu geben“, sagt Mascha Kauka, Gründerin des Projekt. Infos zum Projekt und zur Veranstaltung in München gibt es hier.

 


Valentinstag: Wer hat’s erfunden?

Die Ursprünge des Valentinstages gehen übrigens wahrscheinlich auf Bischof Valentin von Terni zurück, der im dritten Jahrhundert nach Christus Verliebte mit Blumen beschenkt und trotz Verbot nach christlichem Ritus getraut haben soll. Auf Befehl des römischen Kaisers Claudius II. soll Bischof Valentin an einem 14. Februar hingerichtet worden sein.

 

 

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