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Augsburg ist seit 2010 Fairtrade-Stadt. Der gemeinnützige Verein TransFair e.V. vergibt diese Auszeichnung für das Engagement im fairen Handel. Alle zwei Jahre wird überprüft, ob die Kriterien noch eingehalten werden.
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Büro für Nachhaltigkeit mit Geschäftsstelle Lokale Agenda 21
Leonhardsberg 15
86150 Augsburg
Deutschland

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u.michallik [at] posteo.de

2010 erhielt die Stadt Augsburg vom gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig diese Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste:

 

1. Ratsbeschluss: Augsburg hat einen Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels verabschiedet. Bei den Ratssitzungen werden zudem fair gehandelte Produkte angeboten, wie zum Beipspiel fair gehandelter Kaffee. 2. Eine Steuerungsgruppe wird gebildet und koordiniert alle Aktivitäten in der Stadt. 3. In Geschäften und gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. 4. Die Zivilgesellschaft leistet Bildungsarbeit und 5. die lokalen Medien berichten über die Aktivitäten vor Ort.

 

Das Engagement in der Fairtrade-Stadt Augsburg ist vielfältig: Der Einkaufsführer KonsuMensch für junge Leute ist seit Jahren ein Renner in den Schulen. Die Bayerischen Eine-Welt-Tage im  Kongress am Park ziehen jedes Jahr viel Publikum an. Seit Juli 2016 gibt es unser Nachhaltigkeitsportal, den Augsburger Lifeguide, der 2022 einen Relaunch erhielt. Als besonderes Projekt hat die Regio Tourismus 2016 das faire Augsburg T-Shirt von Studierenden der Hochschule gestalten lassen. Und hier findet ihr alle Cafés und Restaurants in Augsburg, die fair gehandelten Kaffee anbieten.

     

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    "Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein tolles Zeugnis für die Verankerung des fairen Handels in Augsburg. Unsere Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten eng zusammen. Ich bin stolz, dass Augsburg dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir werden uns weiterhin mit viel Elan dafür einsetzen, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

    Reiner Erben, Leiter des Referats für Nachhaltigkeit, Umwelt, Klima und Gesundheit

    Auch die Initiatorin Ute Michallik freut sich sehr über den anhaltenden Erfolg: „Der schönste Erfolg ist für mich, dass die Ausstrahlung des Fairen Handels ständig zunimmt. Das sieht man daran, dass bereits viele Cafés Fairen Kaffee ausschenken, dass es unter anderem mit der St. Ursula-Realschule und dem Anna-Gymnasium schonmehrere Fairtrade Schools gibt und dass sich so viele Umlandgemeinden der Kampagne angeschlossen haben: Aichach, Bobingen, Buchloe, Dillingen, Donauwörth, Günzburg, Horgau, Landsberg, Pöttmes, Stadtbergen und Wertingen.“

     

    Die Fairtradestadt-Kampagne ist in Augsburg Teil der Lokalen Agenda 21. Augsburg ist eine von über 450 Fairtrade-Towns in Deutschland. Weltweit sind es über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 28 Ländern. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne findest du unter www.fairtrade-towns.de.

     

    Hier findet ihr alle Cafés und Restaurants in Augsburg, die fair gehandelten Kaffee anbieten.

     

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    Genuss mit Mehrwert: Alle Produkte sind von besonderer Qualität, nachhaltig hergestellt und fair gehandelt.
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    Luitpoldstr. 1a
    86830 Schwabmünchen
    Deutschland

    E-Mail
    info [at] weltladen-schwabmuenchen.de

    Als Fachgeschäft für Fairen Handel hat sich der Weltladen in über 20 Jahren einen festen Platz in Schwabmünchen erobert. In der Luitpoldstraße, direkt an der Westseite der Pfarrkirche St.Michael, öffnet er sich den Kund*innen mit seinen attraktiv dekorierten Schaufenstern. Im Mittelpunkt stehen schön gestaltete Produkte aus aller Welt.

    Das klassische Sortiment von aromatischen Kaffeesorten, natürlichen Ölen oder Gewürzen wird durch Lebensmittel, Kosmetik, Schmuck, Wohnaccessoires, Lederwaren oder Kleidung ergänzt. Im Weltladen finden sich Geschenkideen, Gebrauchsartikel und natürlich die ganz persönliche Lieblingsschokolade.  

    Alle Produkte haben etwas gemeinsam: Sie sind von besonderer Qualität, nachhaltig hergestellt und fair gehandelt. Die Erzeuger und Erzeugerinnen, überwiegend aus dem globalen Süden, können vom Erlös ihrer Arbeit leben und ihre Dorfgemeinschaften oder Familien stärken. Die Idee eines gerechten Welthandels unterstützen sowohl die Kund*innen, als auch das Team von Ehrenamtlichen, das den Laden engagiert und fachkundig betreibt. 

     

    Beim Weltladen in Schwabmünchen kannst du jetzt auch online bestellen:

    • per Telefon: Gib deine Einkaufsliste unter 08232-8088133 zu jeder Zeit an das Weltladen -Büro durch. Ein Anrufbeantworter ist geschaltet.
    • über den Warenkorb auf der Webseite: Leg die gewünschten Waren in den Warenkorb, registriere dich und wähle zwischen „Abholung im Laden“ und „Lieferung an die Haustür“. Bezahlen kannst du dann entweder in bar bei der Lieferung/Abholung oder per Rechnung.
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    Wochentag
    Montag -Mittwoch 9:00 bis 12:30 14:00 bis 18:00
    Donnerstag und Freitag 9:00 bis 18:00
    Samstag 9:30 bis 13:00
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    Online: Stoffe aus Afrika, Indien, Guatemala, Nepal, Indonesien, Australien und Japan - nachhaltig, fair und ohne Zwischenhändler*innen
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    HIDE
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    Augsburg
    Deutschland

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    de.sales [at] karlottapink.com

    Karlotta Pink ist ein Stoffshop mit sozialem Gewissen. Das Sortiment an ausgefallenen und besonderen Ethnostoffen aus Afrika, Indien, Guatemala, Nepal, Indonesien, Australien und Japan hält für jede/n Näher*in und DIY-Begeisterte/n etwas bereit. Karlotta Pink arbeitet nachhaltig, fair und ohne Zwischenhändler*innen mit den Produzent*innen und leistet damit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im textilen Umfeld.

    Stoffe können online bei Karlotta Pink bestellt werden: Weitere Infos findest du hier oder auf der Facbook Seite.

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    Öffnungszeiten
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    Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Samstag geschlossen
    Sonntag geschlossen
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    Der „fair fashion guide“

    Der „fair fashion guide“
    Ein Projekt der Iller-Lech-Weltläden in Zusammenarbeit mit dem Get-Changed-Network
    Titelbild Fair Fashion Guide

    Nachhaltigkeit ist auch in der Textilindustrie ein zentrales Thema. Der „fair fashion guide“ bietet Hilfe in Sachen sozial und ökologisch produzierter Mode, listet 70 Läden in Allgäu und Schwaben auf und verschafft Überblick im Gütesiegel-Dschungel.

    Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist mit die ertragreichste Konsumgüterbranche Deutschlands. Gleichzeitig ist sie sehr von der Globalisierung geprägt. Immer noch werden Textilien in Entwicklungsländern zu billigen Preisen hergestellt. Nicht nur die Menschen, die ohne fairen Lohn und unter harten, größtenteils gesundheitsschädlichen Bedingungen arbeiten müssen, leiden darunter. Auch die Umwelt leidet stark unter der Produktion von Rohfasern, Pestiziden und giftigen Farbstoffen. Nachhaltigkeit ist also auch in der Kategorie der Textilien ein großes Thema.

     

    Das Projekt "fair fashion guide" und was er zu bieten hat:

    Weltläden, wie der Weltladen Augsburg, beschäftigen sich schon lange mit fairen Bedingungen für Textilarbeiter*innen und wissen, wo man faire und ökologisch einwandfreie Kleidung in der Region findet. Diese Liste wollen sie den Menschen  zugänglich machen. Deshalb entwickelten die Iller-Lech-Weltläden zusammen mit dem Get-Changed-Netzwerk einen Fairen Modeführer, den „fair fashion guide“. Er listet über 70 Geschäfte in Schwaben und Allgäu auf, die nachhaltige, ökofaire Textilien anbieten. Auch Läden mit Second-Hand-Mode sind angegeben. Diese Art der Mode ist besonders nachhaltig, weil keine weiteren Rohstoffe verbraucht werden.

    Neben den aufgelisteten Shops werden weitere Aspekte zu Nachhaltigkeit in der Textilindustrie angesprochen. Zum Beispiel werden kurz und knapp die Herausforderungen in der Lieferkette, wie die ökologischen und sozialen Kriterien, beschrieben. Und um den Überblick zu behalten werden acht Zertifikate und Gütesiegel vorgestellt, mit denen Kleidung gekennzeichnet wird.

    Ziel des „fair fashion guide“ ist vor allem ein Bewusstsein zu schaffen. Faire Mode ist zwar meist etwas teurer als herkömmliche Modeartikel, aber auch qualitativ hochwertiger. Sie hält länger und bietet den Menschen, die sie herstellen, eine Perspektive. Das wichtigste ist, zu verstehen, dass das eigene Konsumverhalten direkte Folgen für den Herstellungsprozess hat.

     

    Lohnt sich die Anschaffung?

    Der „fair fashion guide“ ist ein nützliches Hilfsmittel in Sachen fairer Kleidung. Man behält im Gütesiegel-Dschungel leicht den Überblick. Zwar sind die einzelnen Shops nur mit Namen und Adresse gelistet, aber eine Legende gibt Hilfestellung. Für Augsburg sind nur acht Adressen verzeichnet, aber dafür gibt es über 60 Shops im Allgäu oder Schwaben. Viele der Läden, die verzeichnet sind, können auch über Get-Changed näher betrachtet werden. Da die Schrift in dem Heft relativ klein ist, bietet es sich für Menschen die damit Probleme haben, auf jeden Fall an den „fair fashion guide“ als PDF runterzuladen. Dafür ist das kleine Heftchen handlich genug, um überall mithingenommen zu werden und eignet sich hervorragend zum Verschenken. Für alle erhältlich ist der „fair fashion guide“ in den Iller-Lech-Weltläden, oder online als PDF-Datei.

    INFO:

    Iller-Lech-Weltläden: 1996, also vor mittlerweile 23 Jahren, schlossen sich 30 Weltläden in der Region Iller-Lech zu einem gemeinsam agierenden Netzwerk zusammen. Über gemeinsame Aktionen wie „XXXL – wir tragen fair“ wird der Zusammenhalt der Weltläden auch nach außen getragen. Diese Aktion wurde von der Berliner Ethical Fashion Week mit der „Spitzen Nadel“ ausgezeichnet. Sie sollte auf die herrschenden Missstände in der Textilproduktion aufmerksam machen.

    Get Changed: Das Fair Fashion Network ist ein in der Schweiz eingetragener Verein, der zum Ziel hat, modebewusste und kritische KonsumentInnen rund um das Thema Fair Fashion zu informieren und Interessengruppen zu vernetzen. Basis des Netzwerks ist der Fair Fashion Finder, der es Konsumentinnen und Konsumenten ermöglicht, faire Mode schnell und einfach finden.

     

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    Glore - Weniger ist Mehr

    Glore - Weniger ist Mehr
    Inhaberin Simone Kunz setzt auf Qualität und globale Verantwortung in der Mode
    Glore, Augsburg, Foto: Bernhard Rampf

    Jedes fünfte Kleidungsstück in Deutschlands Schränken wird nicht getragen. Es gibt eine einfache und nachhaltige Lösung für dieses Problem: Statt zwei Billig-Shirts "abzugreifen" könnten wir uns auch einen einzigen, sorgfältig ausgewählten Lieblingspullover anschaffen. Die Ausgaben bleiben gleich, doch die Freude beim Tragen wird verdoppelt. Simone Kunz von glore sagt dazu:

    Wir müssen uns fragen, brauche ich wirklich zehn Hosen im Jahr oder reichen mir auch zwei wirklich tolle Stücke?“

    Seit September 2016 gibt es glore in Augsburg. Betritt man den Laden in der Ludwigstraße, fällt sofort der klassisch moderne und zeitlos elegante Stil des Ladens auf. Beim Durchstreifen wird klar, hier wird die Mode für Frauen und Männer liebevoll und stilsicher ausgewählt. Das Sortiment reicht von Jeans, über Blusen, Shirts und Kleider, bis hin zu Jacken, Schuhen und Accessoires. Sogar nachhaltig produzierte Trinkflaschen mit coolen Prints werden angeboten. Die Materialien sind hochwertig und ohne den typischen „Neuklamotten“-Geruch.Der Laden wirkt offen und freundlich, genauso wie die Augsburger Inhaberin Simone Kunz. Schon durch die sympathische Begrüßung mit einem freundlichen „Hallo“ kurz nach dem Betreten des Ladens wird klar, hier muss ich nicht lange auf eine kompetente und ehrliche Beratung warten, auch wenn ich ohne meine beste Freundin unterwegs bin.

     

    Was ist glore?

    Alle glore-Läden sind Inhabergeführt. Bei Glore handelt es sich nicht um ein Modelabel, sondern um einen Modevertrieb. Hier werden also keine eigenen Designs verkauft, sondern Mode von ausgewählten, zertifizierten Designer*innen. Der Anspruch, ausschließlich nachhaltige Mode zu verkaufen ist bereits im Namen glore verankert. Er setzt sich aus den zwei Wortsilben globally responsible (fashion) zusammen. Hierbei steht die gesamte Produktionskette im Fokus, was bedeutet, dass vom Anbau der Rohstoffe, über die Verarbeitung, bis hin zum Endprodukt alle Arbeitsschritte nachhaltigen Standards entsprechen müssen. Um diese Standards zu gewährleisten, werden bei glore nur Kleidungsstücke verkauft, die bestimmte Gütesiegel besitzen. Hierzu gehört zum einen das internationale Siegel GOTS (Global Organic Textile Standard), sowie das der Fair Wear Foundation. Entstanden ist glore aus einem Freundschaftsnetzwerk. Der erste Laden wurde 2006 vom glore-Gründer Bernd Claude Hausmann, eigentlich Sozialarbeiter, in Nürnberg eröffnet. Heute gibt es glore neben Nürnberg und Augsburg, noch in München, Hamburg, Stuttgart und in Luzern in der Schweiz.

    Simone entscheidet in ihrem Laden somit direkt, was verkauft wird. Einzige Voraussetzung: In einem glore-Laden darf nur ökologisch nachhaltig und fair produzierte Mode verkauft werden. Beide Aspekte der Nachhaltigkeit sind für Simone gleich wichtig:

    Es würde für mich keinen Sinn machen, Shirts aus Bio-Baumwolle zu verkaufen, wenn diese beispielsweise von Kindern genäht werden.“ Simone Kunz, glore Augsburg.

    Simone hat Design studiert und eigentlich in der Werbebranche gearbeitet, bis sie am Sinn ihres Tuns zweifelte. Bei glore hat sie das gefunden, was ihr in der Werbung immer gefehlt hat.

    Ich habe hier ein Produkt zu haben, hinter dem ich zu 100% stehen kann und was ich für sinnvoll halte“. Simone Kunz, glore Augsburg.

    Bei glore profitieren alle Beteiligten der überschaubaren Produktionskette: von den Bio-Baumwollbäuer*innen bis hin zu den Schneiderinnen und Schneider und letztendlich auch die Kund*innen.  Glore bietet etwa 30 bis 40 Labels an, manche von ihnen sind bereits groß, andere stecken noch in den Kinderschuhen. Alle besitzen spezielle Zertifizierungen, um beide Aspekte bio und fair sicherzistellen. Auch die Tatsache, dass es keine Zwischenhändler*innen bei glore gibt macht die Produktionskette übersichtlicher und damit auch transparenter für den Kund*innen.

     

    Ist nachhaltige Mode nicht zu teuer?

    Nachhaltige Mode ist häufig mit dem Vorurteil behaftet teuer zu sein, doch glore bemüht sich für jeden Geldbeutel etwas anzubieten. So kosten einige Basics nicht mehr als 14 Euro.

    Einige Basics kosten bei uns 14 Euro. Das geht, weil glore keine Zwischenhändler mitbezahlt und fast komplett auf Marketing verzichtet." Simone Kunz, gore in Augsburg.

    Klar ist, dass glore trotzdem nicht mit den Preisen der herkömmlichen Modeketten mithalten kann. Das ist aber auch nicht nötig, wenn wir anfangen, unser Konsumverhalten zu reflektieren. "Wir müssen uns fragen, brauche ich wirklich zehn Hosen im Jahr oder reichen mir auch zwei wirklich tolle?“ so Simone Kunz.

    Dann kommt es zwar beim Preis im Endeffekt auf das Gleiche hinaus, aber die gekauften Klamotten sind hochwertiger und im Einklang mit Mensch und Natur produziert. Ein weiteres Stichwort ist „slowfashion“. Die Mode bei glore Augsburg ist zeitlos schick und elegant. Nicht nur etwas für eine Saison, sondern potenzielle Lieblingsteile, welche über einen weitaus längeren Zeitraum Freude bereiten. Nochmal: Jedes fünfte Kleidungsstück in Deutschlands Schränken wird nicht getragen. Das kann sich ändern!

    Hier geht’s zum nachhaltigen Shopping-Rundgang durch Augsburg.

     

    Die Autorinnen:

          

    Melanie Stahr                                      Elena Wenninger

    Melanie Stahr und Elena Wenninger studieren Geographie an der Universität Augsburg. Elena Wenninger beschäftigt sich unter anderem mit lokalen Konsum-Mustern und deren globalen Auswirkungen. Für Melanie Stahr bedeutet Nachhaltigkeit im alltäglichen Leben nicht nur an sich selbst zu denken, sondern auch an die Konsequenzen für Mitmenschen und Umwelt.

     

    Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren?

    Dieser Artikel entstand im Rahmen des ersten Lifeguide-Seminares an der Universität Augsburg, das unsere Redakteurinnen Cynthia Matuszewski und Sylvia Schaab im Wintersemester 2017/ 2018 im Fachbereich Geographie anboten.Die Kernfrage lautete: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft voneinander profitieren? Indem sie so oft wie möglich miteinander sprechen und sich austauschen. Indem also beispielsweise junge Wissenschaftler*innen in allgemein verständlicher Sprache von ihren Forschungsprojekten, ihren Forschungsfragen oder ihren Zukunftsmodellen berichten. Im Laufe des Seminars wurde über Verständlichkeit gesprochen, über Recherche, Gegenrecherche, Überschriften, Teaser, Fotos und vieles mehr. „Das war eine inspirierende Zeit für uns von der Lifeguide-Redaktion mit sehr engagierten Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Geographie. Es hat Spaß gemacht, mit ihnen in einer Uni-Redaktion zusammenzuarbeiten!“, berichten Cynthia Matuszewski und Sylvia Schaab. Am Ende dieser vielversprechenden Zusammenarbeit lagen dem Lifeguide im Februar 2018 insgesamt 11 neue Artikel vor. Sie werden im Laufe der Jahre 2018 und 2019 veröffentlicht. Wir freuen uns darauf.

    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik.Foto: Bernhard Rampf
    Glore: Augsburger Laden mit ökologischer, nachhaltiger und fair gehandelter Mode, Accessoires und Kosmetik. Foto: Bernhard Rampf
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    "Spitze Nadel 2017" für die Weltläden der Region

    "Spitze Nadel 2017" für die Weltläden der Region
    Auszeichnung für: "XXXL - Wir tragen fair"
    XXXL- Wir tragen fair. Diese Aktion der Iller-Lech-Weltläden erhielt bei der Ethical Fashion Week Berlin die Auszeichnung "Spitze Nadel 2017". Foto: Werkstatt Solidarische Welt

    Unter dem Motto "XXXL - Wir tragen fair", machten 30 Weltläden aus der Region und ihre Partner*innen mit übergroßen T-Shirts auf Missstände in der Textilproduktion aufmerksam. Die Riesen-T-Shirts wurden an Masten und Bäumen angebracht oder sorgten bei Demonstrationszügen für Aufsehen. Die Aktion, die im April 2017 auch in Augsburg stattfand, wurde auf der Berliner Ethical Fashion Week mit der „Spitzen Nadel“ ausgezeichnet. Partner*innen der lokalen Aktion „Augsburg zieht an!“ waren unter anderem die Werkstatt Solidarische Welt e.V., Weltladen Augsburg, Fairtradestadt Augsburg, aktion hoffnung und Vinty‘s, Contact in Augsburg e.V., Dear Goods, Degree Clothing, Eine Welt Promotorin, Glore, Lifeguide Augsburg oder die Umweltstation.

    Die „Spitze Nadel“ ist ein Preis der gemeinnützigen Gesellschaft cum ratione (Paderborn) und des INKOTA-netzwerks (Berlin).  Die Auszeichnung würdigt Initiativen, die mit besonders innovativen und wirksamen Aktionen auf die Missstände in der globalen Textil-, Schuh- und Lederindustrie aufmerksam machen und sich für die Menschenrechte bei der Arbeit einsetzen.

    Die Weltläden der Region Iller-Lech erhielten die „Spitze Nadel 2017“ in der Kategorie „Breitenwirkung“. Die feierliche Preisverleihung fand im Rahmen der Ethical Fashion Show im Funkhaus Berlin statt. Berndt Hinzmann, Referent beim INKOTA-netzwerk und Mitinitiator der „Spitzen Nadel“, erklärt: „Es ist wunderbar, dass immer mehr Menschen in der Öffentlichkeit klar und eindeutig für einen fairen Handel eintreten. Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Die Menschen wollen die ganze Rechnung sehen. Deshalb fordern wir Transparenz statt Versteckspiel: Politik und Unternehmen müssen für die Einhaltung der Menschenrechte sorgen und der Öffentlichkeit transparent berichten!“

    Weitere Informationen:

    "Augsburg zieht an" Textil-Aktionstag 2017 in Augsburg für faire, ökologische und nachhaltige Kleidung. Foto: Werkstatt Solidarische Welt
    "Augsburg zieht an" Textil-Aktionstag 2017 in Augsburg für faire, ökologische und nachhaltige Kleidung. Foto: Werkstatt Solidarische Welt
    XXXL- Wir tragen fair. Diese Aktion der Iller-Lech-Weltläden erhielt bei der Ethical Fashion Week Berlin die Auszeichnung "Spitze Nadel 2017". Foto: Werkstatt Solidarische Welt
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