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Christoph Mießl und Sven Külpmann bieten alles rund um's Lastenfahrrad: individuelle Beratung, professionelle Werkstatt und Lastenfahrrad-Verleih.
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Am Brunnenlech 17
86150 Augsburg
Deutschland

Fahrräder machen eine Stadt lebenswerter, umweltfreundlicher und vor allem menschenfreundlicher. Das ist die Meinung von Sven Külpmann und Christoph Mießl. Die beiden bringen ihre jahrzehntelange Expertise beim Lastenfahrradladen Elephant Cargo ein. Der Laden mit Werkstatt am Brunnenlech ist eine Filiale des Dynamo Fahrradladen und hat sich auf Lastenfahrräder und Cargobikes spezialisiert.


Bei Elephant Cargo gibt es vom leichten, wendigen Lastenfahrrad für Familien bis hin zu überdachten Modellen mit einer geräumigen Ladefläche eine große Auswahl an Lastenfahrrädern. Neben einer intensiven Beratung, die auf die jeweiligen Bedürfnisse von privaten Nutzern oder Unternehmen zugeschnitten ist, bietet Elephant Cargo eine professionelle Fahrradwerkstatt mit Deckenlift. Wer also einmal technische Probleme mit seinem Lastenfahrrad hat, findet hier schnell Hilfe. Seit 2023 gehört auch der Lastenfahrradverleih Lech Elephant mit vielen Leihstationen im Augsburger Stadtgebiet zu Elephant Cargo. Das Sharing Angebot ist ein kooperatives Projekt der Stadt Augsburg und Elephant Cargo. Die derzeit elf Lastenleihräder bieten eine gute Gelegenheit einfach einmal auszuprobieren, ob ein Lastenfahrrad zu eurem Alltag oder Unternehmen passt.

 

Lastenfahrrad - preiswerter als PKW

Lastenfahrräder fahren kann (nahezu) jede*r, so die Überzeugung der beiden Fahrradexperten.  „Aus Liebe zum Rad und aus Respekt unseren Kunden gegenüber verkaufen wir nur, was wir auch selbst fahren würden“, betonen Sven Külpmann und Christoph Mießl. Für ein Lastenfahrrad sprechen eine Fülle von Argumenten – abgesehen von der Tatsache, dass man umweltfreundlich unterwegs ist und etwas für die Gesundheit tut. Lastenfahrräder kosten sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt weniger als beispielsweise ein PKW, sie brauchen weniger Stellplatz und weniger Platz auf der Straße, man kommt innerstädtisch schneller von Tür zu Tür, man hat keine Parkplatzprobleme und auch Menschen ohne Führerschein - wie beispielsweise die Azubis eines Unternehmens - können damit unterwegs sein. Bei Unternehmen erzeugt eine Lastenradflotte außerdem ein positives Image.

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    Di 10-13 14-18
    Mi 10-13 14-18
    Do 10-13 14-20
    Fr 10-13 14-18
    Sa 10-14
    Seitenabschnitte

    Individuelle Konzepte für Cargobikes

    Mit dem Citkar bietet Elephant Cargo ein Fahrzeug an, das einem kleinen Auto ähnelt. Es ist überdacht, wird elektronisch unterstützt, gilt aber rechtlich als Fahrrad und hat damit vor allem in Innenstädten viele Vorteile. Auch für Unternehmen mit Sitz im Umland gibt es gute Lastenrad-Lösungen, berichten Christoph und Sven. So können die Betriebe beispielweise das Material auf Baustellen liefern lassen oder Mitarbeiter*innen werden per Firmenshuttle zu einem zentralen Treffpunkt gefahren. „Die Frage ist nicht direkt, wo mein Unternehmen seinen Firmensitz hat, sondern wo meine Wege passieren und wie ich sie optimieren kann: wo sitzen meine Kundinnen und Kunden, wo wohnen meine Mitarbeiter*innen. Wie weit sind die Wege zwischen Handwerker*innen oder produzierendem Gewerbe?“, sagt Christoph Mießl. Die beiden passionierten Radfahrer legen bei der Kundenbetreuung viel Wert darauf eine optimale Lösung zu finden, die individuelle Wünsche und Anforderungen berücksichtigt.

    Und womit fahren Christoph und Sven privat?

    Christoph Mießl: Ich fahre  ein leichtes Lastenrad mit zwei Rädern „Omnium Cargo“ ohne Motor. Es ist mein Alltagsrad und ich nutze es um meinen Sohn zu transportieren, aber auch große Gegenstände. Außerdem ist das Ziehen eines Anhängers damit kein Problem. Meine anderen Räder (Rennrad, Gravelbike, Speedbike) werden aber auch sehr regelmäßig bewegt und ich will nicht auf sie verzichten :-)

    Sven Külpmann: Ich habe so gut wie immer unseren Werkstatthund „Nova“ dabei. Daher ist mein Alltagsrad ein leichtes und wendiges Lastenrad mit tiefer Ladefläche von „Cargo Bike Monkeys“ aus Münster. Das ist sozusagen der unmotorisierte Gegenentwurf zum Sportkombi.

     

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    Elephant Cargo - Die Lastenfahrrad-Spezialisten
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    Für weniger Autos in der Stadt - Lasten transportieren ohne PKWs!
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    Obstmarkt 11
    86152 Augsburg
    Deutschland

    Kostenfrei, lokal verwurzelt, gemeinschaftlich geteilt, für alle zugänglich - freie Lastenräder sind ein nachhaltiger Teil der Verkehrswende.

    Kannst du in einer Stadt leben ohne ein Auto zu besitzen? Und was ist, wenn einmal größere Einkäufe oder Gegenstände transportiert werden müssen? Das Forum freie Lastenfahrräder setzt sich dafür ein, eine umweltfreundliche Alternative zum Transport mit dem Auto anzubieten: Durch freie Lastenfahrräder.

     

    Was sind freie Lastenräder?

    Ein Lastenrad ist ein Fahrrad mit einem verlängertem Gestell. In unterschiedlichen Ausführungen kann eine Box montiert sein oder es können andere Lasten und sogar Kinder transportiert werden.

    Freie Lastenräder sind Gemeingüter. Von den Nutzenden werden deshalb keine Leihgebühren erhoben, sie sind aber aufgerufen, etwas zum Projekt beizutragen, zum Beispiel in Form von freiwilligem Engagement oder einer Spende zur Reparatur und Aufrechterhaltung des Verleihsystems. Freie Lastenräder treten den Beweis an, dass Lastenräder nicht nur eine praktikable Alternative zum Auto sind, sondern als Gemeingut auch Vernetzung innerhalb der Stadtviertel fördern können." Forum Freie Lastenräder

     

    Was ist das Forum freie Lastenräder?

    Der deutschlandweite Verbund von über 85 Initiativen "Forum Freie Lastenräder" ist Preisträger des Deutschen Mobilitätspreises 2018 und des Deutschen Fahrradpreises 2019. Das Forum möchte die Verkehrwende „von untern“ vorantreiben. Jede Initiative möchte mit einem eigenen Konzept das kostenfreie Ausleihen von Lastenrädern ermöglichen. Durch die Idee der Gemeingüter soll ein nachbarschaftliches Miteinander und gemeinsame Verantwortung gefördert werden.

    Die freien Lastenrad-Initiativen sind deutschlandweit sowie in Österreich und Budapest im Forum Freie Lastenräder organisiert. Das Handbuch Freie Lastenräder und die eigens entwickelte Open Source Software Commons Booking unterstützt neue Initiativen beim Aufbau weiterer Verleihangebote.

     

    Wie funktioniert das Ausleihen in Augsburg?

    Auf der Seite max-und-moritz.bike steht, wo welche Räder gerade verfügbar sind, und wie sich der Verleihvorgang gerade gestaltet. Zum Buchen schick einfach eine SMS mit dem gewünschten Verleihtermin  an 0173/6050717. Die Initiative wünscht sich einen Unkostenbeitrag zwischen 5€ und 10€ am Tag. Wenn es weniger ist, ist es nicht schlimm, über mehr freut sich die Initiative natürlich sehr.

     

     

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    Wochentag
    Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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    In Augsburg stehen über 175 Fahrräder an 30 Stationen zur Ausleihe bereit
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    Hoher Weg 1
    86152 Augsburg
    Deutschland

    Wenn du in Augsburg schnell einmal von A nach B möchtest, sind Leihfahrräder eine gute Wahl: Du kommst preiswert zum Ziel und tust mit der Bewegung noch etwas für deine Gesundheit! In unserer Stadt stehen mehr als 175 Fahrräder an 30 Stationen zur Ausleihe bereit.

    Anmelden kann man sich bei einer telefonischen Hotline, über eine App oder durch Registrieren am PC.  An den Verleihterminals der Stationen ist der Verleih auch ohne weiteres Medium, wie Telefon oder Internet, möglich. Die Preise für die Fahrräder starten ab 1 Euro pro Viertelstunde. Auf einen Account können rund um die Uhr bis zu vier Fahrräder angemietet werden. Wer über eine swa-KAROCARD verfügt, kann in Augsburg 30 Minuten pro Fahrt mit einem swa-Fahrrad kostenlos radeln.

    Eine Übersicht über die Standorte in Augsburg mit Informationen über verfügbare Räder findest du hier.

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    Wagen hält? Nein, Wagen fährt...

    Nachhaltiges Mobilitätskonzept Augsburg
    Mobil und am besten noch flexibel sein. Was macht eigentlich Augsburg in Sachen öffentlichen Nahverkehr? Komme ich schnell von A nach B und kann ich meine Termine pünktlich erreichen?
    Straßenbahn, Wagen hält, Foto Stefan Heller, Augsburg, ÖPNV, Tram

    Mobil und am besten noch flexibel sein. In der Menschheitsgeschichte war es nie wichtiger, genau diese beiden Eigenschaften erfüllen zu können. Was macht eigentlich Augsburg in Sachen öffentlichen Nahverkehr? Komme ich schnell von A nach B und kann ich meine Termine pünktlich erreichen?

     

    Diese Bestandsaufnahme von 2019 zeigt, den damaligen Stand der Entwicklungen. Vieles ist Ende 2023 bereits umgesetzt, manches verzögert sich und auf einige Projekte dürfen wir uns noch freuen.

     

    179 Fahrzeuge, 24 Linien

     

    Fünf Straßenbahnlinien und 19 Buslinien bilden zusammen das Rückgrat des Nahverkehrs in Augsburg und werden von 86 Straßenbahnen, sowie 93 Erdgas-Bussen bedient. Die Staßenbahnen fahren zu 100 Prozent mit Öko-Strom, die Busse zu 100 Prozent mit Bio-Erdgas.

     

    Die Hauptlast des Augsburger Nahverkehrs wird von den Straßenbahnlinien geschultert. Sie verbinden das Stadtzentrum sternförmig mit den größten Stadtteilen. Der Königsplatz ist derzeit wichtigster Umsteigebahnhof in alle Richtungen. Die vielen Buslinien in Augsburg verbinden die kleineren Stadtteile mit dem Stadtzentrum oder sorgen für Anbindung an das Straßenbahnnetz. Genutzt wird der hiesige Nahverkehr von über 120.000 Augsburger*innen pro Tag, jährlich sind es mehr als 60 Milliione Fahrgäste.

     

    Neben dem öffentlichen Verkehr bieten die Stadtwerke Augsburg (swa) für den individuellen Verkehr auch Carsharing an. Von der swa stehen über 100 Autos an rund 50 Standorten bereit. Die Initiative BeiAnrufAuto hat 30 Fahrzeuge in ihrem Fuhrpark. Auch ein Leihrad ist in Augsburg leicht zu finden: In Augsburg stehen 175 Fahrräder an über 30 Standorten bereit. Hier kooperieren die Stadtwerke mit „NextBike“, einem Leipziger Start Up-Unternehmen. Eine Übersicht über die Leihstationen für PKWs finden Sie hier und für Räder hier.

     

    Service in Tram, Bus und an Haltestellen

     

    Vieles erscheint den Augsburger*innen als Selbstverständlichkeit, ist aber im nationalen Vergleich eine Besonderheit.

     

    • So bieten seit 2016 alle Busse und Straßenbahnen der swa einen Zugang zum kostenlosen WLAN an. 2017 gab es bereits 9.500 tägliche Zugriffe auf dieses Angebot. Einen Service, den nicht einmal die Deutsche Bahn allen Regionalzügen umgesetzt hat.
    • Jede Straßenbahnhaltestelle ist mit einer Anzeige für die nächsten Abfahrten ausgestattet, das betrifft inzwischen auch viele Bushaltestellen. In anderen Städten bekommen diese Ausstattung oft nur stärker oder höchst frequentierte Haltestellen.
    • Seit 2015 blinkt das Haltestellendreieck in den Abendstunden grün, um auf die gesicherten Anschlussfahrzeuge hinzuweisen.
    • Alle ab 2009 angeschafften, neueren Mercedes-Busse und Straßenbahnen haben Bildschirme, die auf Verbindungen an den Haltestellen hinweisen und in Zukunft auch Schlagzeilen der Augsburger Allgemeinen-Zeitung anzeigen. Aktuell werden alle älteren Straßenbahnen gleichfalls mit solchen Bildschirmen nachgerüstet.
    • Viele Fahrzeuge sind, ebenso wie die meisten Haltestellen, barrierefrei ausgebaut und ermöglichen einen nahezu ebenerdigen Ein-und Ausstieg. So wurden konsequent alte Straßenbahnen mit hohem Einstieg aus dem Verkehr gezogen und durch neue Trambahnen ersetzt. Diese neuen, teilweise 42 Meter langen Straßenbahnzüge sind die längsten Tram-Bahnen, die jemals in Augsburg eingesetzt wurden. Die alten Bahnen werden nur noch zur Hauptverkehrszeit eingesetzt. Im Januar 2019 wurde bekannt, dass die Stadtwerke bis zu 27 neue Trambahnen für zusätzliche Strecken und als Ersatz für ältere Wagen kaufen wird. Hierfür erhielt sie einen Förderbescheid der Bayerischen Staatsregierung über fünf Fahrzeuge.
    • Viele Straßenbahnlinien fahren direkt mehrere Park and Ride-Parkplätze im Stadtgebiet an um Autofahrer*innen einen Umstieg auf den öffentlichen Stadtverkehr zu ermöglichen.

     

    Die Mobilitätsdrehscheibe

     

    Eines der umfangreichsten Verkehrsprojekte in Augsburg ist die Mobilitätsdrehscheibe. Ziel des 2007 initiierten Projekts ist zum einen der Ausbau und die Verbesserung des Straßenbahnnetzes, zum anderen die optimale Verknüpfung von Fernverkehr und Nahverkehr. Ein Zentrum des Umbaus ist somit der Hauptbahnhof Augsburg. Als eines der ersten für den Nahverkehr relevanten Projekte ging 2010 die neue Straßenbahnlinie 6 in Betrieb und verbindet seither Hauptbahnhof, Rotes Tor, Textilviertel und Hochzoll. Außerdem sichert die Linie 6 den Anschluss per Bus nach Friedberg.

     

    Als nächstes Projekt wurde das Herzstück von Augsburgs Nahverkehr in Angriff genommen: Der Königsplatz. An diesem Verkehrsknotenpunkt treffen Straßenbahnen, Busse, Fußgänger*innen, Fahrradfahrer*innen und Autoverkehr aufeinander. Bis 2013 war das ein Problem, das regelmäßig zu Staus führte. Nach mehrjähriger Bauzeit eröffnete 2013 das neue Gleisdreieck. Der Autoverkehr wird nun an dem futuristischen Neubau in der Mitte des Platzes, wo Busse und Trams halten, vorbeigeleitet. Der Kö selbst ist autofrei und ein weitläufiger Bereich mit alten Bäumen und Springbrunnen bietet den Fußgänger*innen Platz für Erholung.

     

     

    Spätestens ab 2022 wird im Tunnelgeschoss umgestiegen

     

    Die Untertunnelung des Hauptbahnhofes ist ein weiterer Teil des Projekts Mobilitätsdrehscheibe, das gemeinsam von den swa, der Stadt Augsburg und der deutschen Bahn realisiert wird. Unter dem Bahnhof entsteht derzeit die erste unterirdische Straßenbahnstation Augsburgs. Bis zum Jahr 2022 sollen hier alle Fahrgäste bequem vom Fernverkehr-Zug in die Nahverkehrs-Tram umsteigen. Im Dezember 2018 war mit dem Bahnsteig F und den Gleisen 10 und 12 ein wichtiges Teilziel erreicht.

     

    Auch eine unterirdische Tunnelschleife für das Wendemanöver der Tramlinie 4 zurück in Richtung Oberhausen Nord ist geplant. Die Linie 6, die bisher am Hauptbahnhof wendet um nach Hochzoll zu fahren, wird am Hauptbahnhof künftig zur Linie 5. Diese neue Linie 5 soll sogar noch vor dem untertunnelten Hauptbahnhof fertig sein und dann die Innenstadt direkt mit dem Universitäts-Klinikum verbinden. Von der neuen Linie profitiert nicht nur das Klinikum und der künftige Medizin-Campus der Universität, sondern auch der südliche Teil Kriegshabers.

     

    Eine Straßenbahn bis nach Königsbrunn

     

    Die Idee Königsbrunn mit Augsburg per „Localbahn“ zu verbinden ist schon über 100 Jahre alt – demnächst könnte sie jedoch realisiert werden. Eine Verlängerung der Linie 3 in Richtung Königsbrunn wurde 2018 beschlossen und befindet sich aktuell noch bei der Prüfung durch die Regierung von Schwaben. Wenn alles gut läuft, soll die Linie 3 bereits Ende 2019, spätestens jedoch bis 2022 fahren. Dann dauert eine Fahrt zum Kö 30 Minuten und hat acht neue Haltestellen: Haunstetten West, Naturfreibad Haunstetten, Brahmsstraße, Bereitschaftspolizei, Guldenstraße, Brunnenzentrum, Mindelheimer Straße und schließlich Königsbrunn Zentrum.

     

    Deutschlandweit die erste Stadt mit kostenloser City-Zone

     

    Mitte Februar 2018 schlug die damalig geschäftsführende Bundesregierung in einem internen Papier der EU-Kommission einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in Deutschland vor. Dieser soll die erhöhten Stickstoffdioxidwerte in den deutschen Innenstädten nachhaltig senken. Die Bundesregierung wollte in drei Modellstädten zunächst einen kostenfreien Nahverkehr testen. Jürgen Fergg, Pressesprecher der SWA, sagte damals im Interview mit der stadtzeitung Augsburg: „Wir würden es sehr begrüßen, wenn Augsburg und die Region eine der jetzt angedachten Modellstädte werden würde.“ Dazu kam es nicht. Also preschten die swa und Stadt Augsburg allein vor und beschlossen die „City-Zone“. Augsburg ist damit deutschlandweit die erste Stadt, die in der Innenstadt einen Gratis-Nahverkehr anbieten möchte. Voraussichtlich Ende 2019 sollen die ersten Fahrgäste ganz ohne Ticket mit Straßenbahn und Bus durch die Innenstadt kommen. Die unten abgebildeten Stationen können dann gratis genutzt werden.

     

     

    Aber manchmal sieht man die positiven Seiten vor lauter Bussen und Tram-Bahnen nicht und ärgert sich über die zweiminütige Verspätung einer Straßenbahn, die einen fünfminuten-Takt fährt. Ein Tram-Takt von fünf Minuten - das ist keine Grundversorgung, sondern absoluter Luxus in einer Stadt wie Augsburg und stellt das Maximum dar, was gefahren werden kann. Während man also auf die Tram wartet und vielleicht sogar langsam kalte Füße bekommt, kann man sich vielleicht ein besonders schönes Extra in Augsburg vor Augen führen: Die Christkindl-Tram, die in der Vorweihnachtszeit durch die Stadt rollt. Hier werden Weihnachtslieder gesungen und Christbaumkugeln hängen von der Decke. Die Christkindl-Tram ist die liebenswerte, umweltfreundliche Augsburger Antwort auf den bekannten Dieseltruck einer großen Getränkefirma. Hier gilt: Schiene sticht Diesel. Und die Tatsache, dass der Schienenverkehr umwelttechnisch den Dieselverkehr aussticht, gilt ja das ganze Jahr über!

     

    Die Linienfahrpläne

     

     

    CO2-neutral, Co2, Erdgas, Bus, Augsburg, umweltfreundlich,
    CO2-neutral: Augsburger Busse fahren zu 100% mit Bio-Erdgas. Foto: swa
    Christkindl-Tram, Stadtwerke Augsburg, ÖPNV, Ökostrom,  Fotos: swa/Caroline Reili
    Die Christkindl-Tram der Stadtwerke Augsburg ist noch bis 23. Dezember in Augsburg unterwegs. Fotos: swa/Caroline Reili
    Mobilitätsdrehscheibe, Augsburg, Tunnel Ost, Hauptbahnhof Augsburg, HBF Augsburg, Foto: Stadtwerke Augsburg, swa
    Im Rahmen des Projekts Mobilitätsdrehscheibe wird in Augsburg der Hauptbahnhof untertunnelt. Das Foto entstand 2017 und zeigt den Tunnel Ost. Foto: Stadtwerke Augsburg, swa
    City-Zone, Augsburg, kostenloser Nahverkehr, City-Zone Augsburg geplant 2019, Augsburg, swa, Grafik: Stadtwerke Augsburg swa, swa
    Ende 2019 soll Augsburg als erste deutsche Stadt eine City-Zone mit kostenlosem Nahverkehr bekommen. Acht Stationen können dann kostenfrei genutzt werden. Grafik: Stadtwerke Augsburg swa,
    Carsharing, swa, Augsburg, Nachhaltigkeit, Foto swa / Thomas Hosemann
    SWA-Carsharing: 2023 stehen in Augsburg 300 Autos an 115 Standorten zur Verfügung – wie hier am Martinipark. Foto: swa / Thomas Hosemann
    swa, Fahrradverleih, Leihräder, Augsburg, Fahrradstadt
    swa-Fahrradverleih am Königsplatz in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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