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Swabi: Augsburgs Bikesharing-Angebot

Ob zur Arbeit oder zum Siebentischwald: Mit swabi stehen euch in Augsburg rund um die Uhr über 1000 Leihräder und E-Bikes bereit. Praktisch: Mit einem Konto lassen sich sogar bis zu fünf Räder gleichzeitig ausleihen.
Das Bild von Thomas Hosemann zeigt den hinteren Teil eines Swabi Leihfahrrads mit einem QR Codes auf dem Schutzblech. Eine Person mit einem Smartphone in der Hand scannt er diesen ab.

In Augsburg gehört swabi längst zum Stadtbild: Das Bikesharing-System der Stadtwerke Augsburg (swa) und der Stadt Augsburg bringt euch flexibel von A nach B – mit 1020 Fahrrädern, davon 700 mechanische Räder und 320 E-Bikes, verteilt auf mehr als 500 Standorte. Von der Firnhaberau bis Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum stehen die Räder rund um die Uhr bereit.

So funktioniert swabi

Die Nutzung ist denkbar einfach: Ihr braucht nur ein Smartphone und die kostenlose swabi-App aus dem Google Play Store oder Apple App Store. Nach der Registrierung könnt ihr:

  • Ein verfügbares Rad in der Nähe über die App finden
  • Den QR-Code auf dem Schutzblech scannen, um das Fahrrad zu entsperren
  • Bis zu 30 Minuten vor Fahrtantritt ein Rad reservieren
  • Nach der Fahrt das Rad an einem swabi-Standort abstellen und per App abschließen
  • Die Räder sind täglich 24/7 verfügbar – von der Firnhaberau bis nach Bergheim, vom Siebentischwald bis ins Zentrum.

Gruppenbuchungen möglich

Mit einem Kundenkonto lassen sich bis zu fünf Fahrräder gleichzeitig ausleihen: eines für den Buchenden selbst, die übrigen für Begleitpersonen. Ein großer Vorteil der Gruppenbuchung sind die gemeinsamen Tarifvorteile. So können etwa alle Teilnehmer profitieren, wenn ein swabi-Kunde mit dem Tarif „Monats-Abo ÖPNV“ bucht. In diesem Fall fahren alle mit einem mechanischen Fahrrad die ersten 30 Minuten kostenlos.

Die Nutzung ist einfach: Der Buchende scannt den QR-Code am Fahrrad mit der swabi-App und startet die Buchung. Anschließend wählt er in der App „Gruppenbuchung“ und scannt die QR-Codes der weiteren Fahrräder, bis alle entsperrt sind. Jede Fahrt beendet er am Ende einzeln über die App.
 

„Mit der Gruppenbuchung machen wir swabi noch alltagstauglicher, ob für einen Familienausflug oder eine Radtour mit Freunden."

Jürgen Biedermann, Leiter Multimobilität

Kosten von swabi

  • Mechanische Räder kosten 8 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr. Mit einem Tagespass: 10 Euro
  • E-Bikes gibt es für 15 Cent pro Minute plus 10 Cent Entsperrgebühr, der Tagespass kostet 19 Euro.
  • Interessant ist das Monats-Abo. Es kostet 12 Euro monatlich, darin sind Fahrten mit mechanischen Bikes bis zu 30 Minuten frei. Für E-Bikes gibt 120 Freiminuten pro Monat
  • Für swa Abo-Kund*innen kostet das Monats-Abo nur 5 Euro. Auch hier sind bis zu 30 Minuten für mechanische Bikes inklusive und 120 Freiminuten für das eBike. 

Swabi für Tourist*innen und Unternehmen

Auch Augsburg-Besucher*innen können das Bikesharing nutzen. Die swa bietet einen speziellen "24-Stunden-Pass" für Tourist*innen an. Hotels und Tourismusanbieter sollen das swabi-Angebot in ihr Portfolio aufnehmen.
Als Standortpartner können sich Hotels, Gastronomie, Einzelhandel und Arbeitgeber beteiligen: Sie stellen Flächen für swabi-Fahrradständer bereit und erhalten im Gegenzug einen individuellen Freifahrt-Code, mit dem sie 60 Freiminuten für mechanische swabis verschenken können. Geplant sind zudem spezielle Tarife für Studierende und ÖPNV-Abonnenten.

Teil der Verkehrswende

Das swabi ergänzt das Mobilitätsangebot der swa mit Bussen, Straßenbahnen, dem Ridesharing-Dienst swaxi und dem Carsharing. Es hilft dabei, die "letzte Meile" von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken.
"Das swabi ergänzt unser Mobilitätsangebot mit Bussen und Straßenbahnen und trägt dazu bei, die 'letzte Meile' von der Haltestelle bis zum Zielort abzudecken", erklärt swa-Geschäftsführer Rainer Nauerz.

Die Räder werden von der Firma Fifteen bereitgestellt, die erstmals in Deutschland aktiv wird. Das Bikesharing-System ist Teil des Modellprojekts "AktionsplanVerkehrsVerlagerung" und wird über das Förderprogramm "Modellprojekte zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs" durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert.

„Unser Ziel ist es, möglichst vielen Menschen einen einfachen Zugang zu nachhaltiger Mobilität zu bieten und die Nutzung von swabi noch attraktiver zu machen.“

Jürgen Biedermann, Leiter Multimobilität

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