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World Cleanup Day

World Cleanup Day

Ort, Zeit und Aktionen auf der Website worldcleanupday.de
Bild zum World Cleanup Day
In Augsburg und Umgebung gibt es an diesem Tag vielen Aktionen - sowohl an den Flüssen als auch in den Wohngebieten wird aufgeräumt.

Der stetig wachsende Müll verschmutzt und vergiftet Wälder, Wiesen und Meere. Daher haben sich 2008 zum ersten Mal 50.000 Bürger*innen in Estland zusammengeschlossen, um das ganze Land vom Müll zu befreien und diesen fachkundig zu entsorgen. Die Initiative fing mit fünf Stunden Arbeit an und hat sich schnell global verbreitet. Jährlich säubern seit 2008 Millionen Menschen in über 190 Ländern im Rahmen des World Cleanup Days Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Ufer und unsere Meere von achtlos beseitigtem Abfall und Plastikmüll. Die Cleanup-Welle startet jedes Jahr in Neuseeland und endete 24 Stunden später auf Hawaii.. 

Seit 2018 nimmt auch Deutschland an dieser Aktion teil. Auch in unserer Region gibt es einige Aktionen: In Augsburg wird an Lech und Wertacht sowie in Kriegshaber Müll gesammelt, ebenso in Aichach und Umgebung. Die Veranstaltungen sind einzusehen auf der Webseite des World Cleanup Days: https://worldcleanupday.de/veranstaltungen/

 

Info

Müllsammeln am Lech: 9-11 Uhr Treffpunkt Afrabrücke  Veranstalter: Müllsammler Augsburg

14-18 Uhr Treffpunkt Ulrichsbrücke Lechhausen Veranstalter: Forum Plastikfrei / Greenpeace 

 

Müllsammeln an der Wertach:

14:45 - 16 Uhr: Hessenbachstraße  Veranstalter: meteocontrol

 

Müllsammeln in Kriegshaber

10-12:30 Uhr Veranstalter: ArGe Kriegshaber

 

Müllsammeln im Raum Aichach

10 - 12:30 Uhr Augsburger Straße 56a, Aichach

Veranstalter: Bayern-Fass Rekonditionierungs GmbH

 

10-10 Uhr: Sportpark Kühbach Parkplatz, Kühbach

Veranstalter: TSV Kühbach

Event-Termin

Fahrrad-Werkstatt im Schwabencenter

Fahrrad-Werkstatt im Schwabencenter

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße 28
86161
Augsburg
Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
'Learning by doing' ist das Motto von Johannes und Hasib. Die zwei Profis zeigen euch, wie ihr eure Drahtesel selbst repariert.

Bringt einfach euer eigenes, reparaturbedürftiges Fahrrad mit zum Fahrrad-Workshop ins Wohnzimmer im Schwabencenter, nehmt den Schraubenschlüssel in die Hand und legt los!

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen. „Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs“, so Johannes.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

 

INFO:

Das Wohnzimmer im Schwabencenter - wer steckt dahinter?

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

Event-Termin
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Fahrradwerkstatt im Schwabencenter

reparieren, Fahrradwerkstatt, Schwabencenter

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße 28
86161
Augsburg
Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
„Learning by doing“ heißt das Motto des Fahrrad-Workshops im Wohnzimmer im Schwabencenter. Einfach das eigene, reparaturbedürftige Fahrrad mitbringen, Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und loslegen.

Willst du dein Fahrrad selbst reparieren?

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen. „Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs“, so Johannes.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

 

INFO: Das Wohnzimmer im Schwabencenter

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ finden Sie hier.

Event-Termin
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Lieblingsort in Augsburg - Der Bismarckturm

Lieblingsort in Augsburg - Der Bismarckturm
Entschleunigend, urban oder erfrischend – Augsburger*innen stellen ihre liebsten Plätze vor. Mit Stadtansichten von Norbert Liesz.
Der Bismarckturm mit seiner grandiosen Aussicht auf Augsburg und vielen gruen Stellen für ein Picknick. Foto: Norbert Liesz

Augsburg hat viele Sehenswürdigkeiten. Eine kurze Googlesuche und man findet Attraktionen wie die Fuggerei, den goldenen Saal oder die Puppenkiste. Ich möchte eine etwas andere Perspektive auf Augsburg bieten - abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Ich habe Augsburger Bürger*innen nach ihren kostenlosen Lieblingsorten gefragt und konnte eine bunte Mischung aus zehn Entspannungs-Orten in Stadt und Natur zusammentragen.

 

Als Ausgangspunkt habe ich den Königsplatz gewählt. Von hier aus beschreibe ich den Weg und wie man dort hinkommt – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei manchen Orten reicht auch wenig Zeit für eine kurze, erholsame Stippvisite - etwa in der Mittagspause oder nach Feierabend. In jedem Fall bieten die Orte eine erfrischende Abwechslung zum alltäglichen Augsburg.

"Weil der Turm etwas außerhalb der Stadt und erhöht liegt, hat man den perfekten Ausblick. Bei schönem Wetter kann man die Alpen sehen und Augsburg liegt einem zu Füßen. Gerade wenn die Sonne im Sommer scheint, dann glitzert alles so schön.“ Max, Zahnarzt, 24: trifft sich gerne mit Freunden und genießt die Ruhe in der Natur, sowohl in luftiger Höhe als auch auf dem Wasser.

Nr. 8: Max' Lieblingsort

Der Bismarckturm - Wirkung: weitet den Blick

 

  • Was sich mitzunehmen lohnt: Fahrrad, Picknickkorb, Fernglas, Schlitten, Drachen
  • Ungefähre Aufenthaltsdauer: eine Stunde
  • Beste Jahreszeit: jede
  • Wirkung: weitet den Blick

 

Zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Otto von Bismarck wurden im 19. Jahrhundert viele sogenannte Bismarcktürme errichtet, die ursprünglich als Feuersäule genutzt wurden. 146 davon sind in Deutschland immer noch erhalten aber auch in Frankreich, Polen und sogar in Übersee gibt es noch solche Türme.

 

Einer von ihnen liegt abseits der Augsburger Innenstadt auf einem Hügel nahe der Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 2 (Augsburg West P&R). Von der Straßenbahnhaltestelle sind es nur ein paar hundert Meter bis zu dem Aussichtsturm. Zuerst geht es durch ein Gewerbegebiet, dann öffnet sich der Weg und man steigt durch Felder zum Bismarckturm hinauf. Oben auf dem Hügel angekommen, findet man sich auf einer großen ebenen Wiese wieder, in deren Mitte der Turm steht, umgeben von einigen Bäumen. Von dieser hufeisenförmigen Lichtung fühlt man sich rund um die Uhr geradezu eingeladen, eine Decke auszubreiten und hier ein gemütliches Picknick einzunehmen.

 

 

Täglich von 9:00 Uhr bis 19:00 ist auch der Turm geöffnet. 100 Stufen trennen uns von der 20 Meter hohen Aussichtsplattform. Die Öffnung der Baumformation gibt den Blick über Augsburg frei.

 

Aber auch abseits der Öffnungszeiten ist der Ort einen Besuch wert. Sei es als wohltuendes Naherholungsgebiet oder als Zwischenstopp einer Fahrradtour. Der Hügel um den Bismarckturm wird im Winter gerne als Schlittenberg genutzt und ist ein sehr beliebter Ort um im Herbst Drachen steigen zu lassen oder um sich an Silvester das Feuerwerk über Augsburg anzusehen.

 

Der Weg: 

  • Mit dem Fahrrad etwa 30 Minuten
  • Mit der Straßenbahn: Linie 2 zur Haltestelle „Augsburg West P&R“

 

Die kostenlosen Lieblingsorte unserer Sommer-Serie:

 

Die kostenlosen Lieblingsorte unserer Winter-Serie:

Erstveröffentlichung dieses Lifeguide-Artikels: 6.8.2019

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Freiwilliges Engagement zusammenbringen

Freiwilliges Engagement zusammenbringen
Freiwilligenzentren in der Region sind für Hilfsbedürftige und Helfende da
Freiwilligenzentrum Ausburg - Lastenfahrrad

Es macht uns Menschen glücklich, für andere da zu sein und dort zu helfen, wo wir gebraucht werden. Damit solches Engagement auch sinnvoll ankommt, koordinieren Freiwilligenzentren nachbarschaftlichen Einsatz.

Sie lesen oder lernen mit Schulkindern, sie begleiten Geflüchtete bei Amtsgängen oder verteilen Essen an Bedürftige – freiwillige Helfende sind eine wichtige Säule unserer Gesellschaft. Knapp die Hälfte der Bevölkerung engagiert sich in ihrer Freizeit für andere. „Menschen erleben Aufgaben für die Gemeinschaft als sinnstiftend“, erzählt Alexander Smienk, stellvertretender Geschäftsleiter des Freiwilligen-Zentrums Augsburg (FZA).

„Das Selbstvertrauen der Menschen steigt, sie werden zufriedener und erleben beim gemeinschaftlichen Helfen viel Freude.“

Das FZA versteht sich als Drehscheibe für bürgerschaftliches Engagement, das 2022 sein 25jähriges Jubiläum feiert. Es greift aktuelle Themen der Stadtgesellschaft auf und bringt Menschen die helfen wollen mit gemeinnützigen Projekten zusammen. So wird die Teilhabe aller sichergestellt: „Wir bekommen auch Anfragen von Unternehmen, die sich gerne sozial oder ökologisch engagieren möchten“ erzählt Smienk. „Bei einem gemeinsamen Zoo-Ausflug können wir Firmenangestellte mit beeinträchtigten Menschen zusammenbringen – also Gruppen, die sonst keine Berührungspunkte hätten. Sie lernen voneinander und es entstehen neue Freundschaften.“

 

Menschen wollen helfen

Mehr als 2.000 Menschen in Augsburg sind als freiwillige Helfende registriert. Sie packen mit an, wenn Menschen, Institutionen oder Vereine Hilfe brauchen. Regelmäßig oder als Sporadi – also sporadisch dort, wo kurzzeitig Hilfe gebracht wird: Sie helfen beim Einkaufen, auf Sommer- oder Kinderfesten oder begleiten beeinträchtigte Menschen auf Ausflügen. „Die Freiwilligenarbeit ist ein guter Start in einer neuen Stadt", weiß Smienk zu berichten. „Wer sich freiwillig engagiert findet nicht nur eine sinnvolle Tätigkeit, sondern auch sofort Anschluss.“

Sowohl Menschen im (Vor-)Ruhestand als auch die Kleinen im Kindergarten engagieren sich für die Gemeinschaft: Es gibt Müll-Aufräumaktionen im Wald, Engagementprojekte für Schüler*innen oder SymPaten, die bei großen Ereignissen in der Stadt, Menschen Willkommen heißen. „Unser neustes Projekt ist „LeihLa““, berichtet der Lastenradfahrer der ersten Stunde Smienk begeistert. Leiha-La ist ein Leih-Lastenrad, das gemeinnützig handelnde Menschen und Organisationen für Transporte kostenfrei benutzen können. Nach einer kurzen Einweisung können damit Infostände bestückt, Essen gerettet oder Umzüge durchgeführt werden.

 

Persönlicher Kontakt im Landkreis

Auch in den Landkreisen gibt es viele freiwillig Helfende und zahlreiche Hilfsprojekte. Stefanie Siegling hat die Freiwilligenagentur mitanand & füranand im Landkreis Aichach-Friedberg aufgebaut. Mit ihrem Team koordiniert sie Anfragen und organisiert Projekte. „Wir kennen mittlerweile mögliche Ansprechpartner*innen in allen Gemeinden unseres Landkreises“, erzählt Siegling. „Wenn jemand aus Bachern Hilfe braucht, dann wissen wir, wen wir fragen können.“ So geht es eben sehr persönlich zu, auch wenn im Landkreis große Entfernungen zurückgelegt werden müssen. Zusätzlich bekommen die Vereine sehr praktische Unterstützung: Aktuell wird in Fragen der Coronabestimmungen bei Veranstaltungen beraten oder ein Fachanwalt hilft beim Verfassen von Satzungen und in rechtlichen Fragen.

Zum Einsatz kommen Freiwillige im Landkreis etwa als Sprach- und Kulturpat*innen, die Migrant*innen bei Behördengängen begleiten. „Diese Patinnen und Paten haben selbst Migrationshintergrund. Sie übersetzen nicht nur sprachlich, sondern helfen auch, kulturelle Unterschiede zu vermitteln. Dafür bekommen sie eine spezielle Schulung“, erklärt Siegling. Das hilft neu zugezogenen Flüchtlingen und ist ein Baustein für gelungene Integration.

Stefanie Siegling liebt ihre Tätigkeit: „Die Freiwilligen haben so viele Ideen und stecken sehr viel Herzblut in ihre Arbeit. Diese positive Energie steckt einfach an! So merkt man gleich, was eine Aktion bringt.“

Smienk und Siegling sind sich einig: „Beide Seiten profitieren vom freiwilligen Engagement. Die Menschen, denen geholfen wird, sind so dankbar und die Helfenden genießen jedes Lächeln, das sie zurückbekommen.“  

Kontaktdaten der Freiwilligenzentren in der Region:

Freiwilligen-Zentrum Augsburg Koordinierungszentrum Bürgerschaftliches Engagement Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg Tel.: 0821– 450422-0info@freiwilligen-zentrum-augsburg.dewww.freiwilligen-zentrum-augsburg.de

Freiwilligenangentur mitanand & füranand Landratsamt Aichach-Friedberg Steubestraße 6, 86551 Aichach Tel: 08251 92-4847freiwilligenagentur@lra-aic-fdb.dewww.lra-aic-fdb.de/hier-leben/ehrenamt/freiwilligenagentur

Freiwilligenzentren im Landkreis Augsburg ZEBI – Zentrum für Bürgerengagement & Initiative Kirchstraße 12, 86368 Gersthofen 0821 – 4970 8050freiwilligenzentrum@gersthofen.dewww.zebi-gersthofen.de

Freiwilligen-Zentrum Neusäß Bürgermeister-Kaifer-Straße 10 86356 Neusäß 0821 – 4552280info@freiwilligen-zentrum-neusaess.dewww.freiwilligen-zentrum-neusaess.de

Freiwilligen-Agentur Königsbrunn Bgm.-Wohlfarth-Str. 98, 86343 Königsbrunn 08231 – 98 83 575freiwilligenagenturkoe@st-gregor.dehttps://st-gregor.de/angebote/beratung-und-bildung/familienbuero-koenig…

Freiwilligen-Zentrum Gablingen Rathausplatz 1, 86456 Gablingen Tel.: 08230 8901-31info@freiwilligen-zentrum-gablingen.dewww.freiwilligen-zentrum-gablingen.de

Nachbarschaftshilfe / Freiwilligen-Agentur Bobingen Kirchplatz 1, 86399 Bobingen Tel.: 08234 962114nachbarschaftshilfe-bobingen@t-online.dewww.Freiwilligenagentur-bobingen.de

K-Stelle (Koordinierungsstelle für soziale Tätigkeiten, Ehrenamt und freiwilliges Engagement) Rathausplatz 1, 86485 Biberbach Tel.: 08271 4281 110k-stelle-biberbach@augsburg-asb.de

 

Dieser Lifeguide-Artikel erscheint am 15.Oktober 2021 auch in der Purpur, dem Magazin zu verantwortungsvollem Leben in Augsburg und Umgebung aus dem Hause liesLotte.

 

Freiwilligenzentrum Ausburg
Freiwilligenzentrum Ausburg - Logo
Foto: Freiwilligenzentrum Ausburg
Kleine Entdecker. Foto: Freiwilligenzentrum Ausburg
Foto: Freiwilligenzentrum Augsburg
Starke Frauen. Foto: Freiwilligenzentrum Augsburg
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Lieblingsort in Augsburg - Die Goldschmiedekapelle

Lieblingsort in Augsburg - Die Goldschmiedekapelle
Entschleunigend, urban oder erfrischend – Augsburger*innen stellen ihre liebsten Plätze vor. Mit Stadtansichten von Cynthia Matuszewski.
Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski

Augsburg hat viele Sehenswürdigkeiten. Eine kurze Googlesuche und man findet Attraktionen wie die Fuggerei, den goldenen Saal oder die Puppenkiste. Ich möchte eine etwas andere Perspektive auf Augsburg bieten - abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Ich habe Augsburger Bürger*innen nach Ihren kostenlosen Lieblingsorten im Winter gefragt und konnte eine bunte Mischung aus Entspannungs-Orten in Stadt und Natur zusammentragen.

 

Als Ausgangspunkt habe ich den Königsplatz gewählt. Von hier aus beschreibe ich den Weg und wie man dort hinkommt – zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Bei manchen Orten reicht auch wenig Zeit für eine kurze, erholsame Stippvisite - etwa in der Mittagspause oder nach Feierabend. In jedem Fall bieten die Orte eine erfrischende Abwechslung zum alltäglichen Augsburg.

    "Da kann man einfach sitzen …! Auch wenn ich gerade aus dem Einkaufstrubel der Annastraße komme, kann ich hier zur Ruhe kommen. Es ist, als würde ich aus der Zeit fallen. 500 Jahre sind in diesem Raum präsent – da relativieren sich die kleinen Sorgen des Alltags.“ Norbert Stamm, Leiter des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg

    Norberts Lieblingsort

    Die Goldschmiedekapelle - Wirkung: aus der Zeit gefallen.

     

    • Was sich mitzunehmen lohnt: Sorgen, die man hier abladen kann
    • Ungefähre Aufenthaltsdauer: 30 Minuten
    • Wirkung:  aussöhnend / besänftigend / tröstend / andächtig / entlastend

     

    Nur 200 Meter sind es vom Königsplatz bis zu Sankt Anna. Trotz dieser zentralen Lage ist die Kirche etwas unscheinbar, da der Zugang ein wenig versteckt liegt. Eigentlich ist es aber ganz einfach. Vom Königsplatz aus geht man in die Annastraße und biegt in die erste Seitengasse links „Im Annahof“ ein. Hinter den eisernen Eingangstoren der Annakirche gelangt man erst in ein Atrium mit uralten Steinplatten. Zu dessen rechten Seite kann man die Lutherstiege besuchen, die derzeit eine Ausstellung über die Reformation beherbergt. Am Ende der Lutherstiege oder auch geradeaus durch das Atrium kann man sich dann am Innenraum der Annakirche erfreuen.

     

    Die Goldschmiedekapelle schließt sich dem Kirchenschiff von St. Anna an. Sie war ab 1429 die Zunftkapelle der Augsburger Goldschmiede und hat sich über die Zeit mit der Annakirche verwoben. Die leicht verblassten aber noch farbigen Gemälde auf den Innenwänden der Kapelle zeigen Bibelstellen und sorgen mit den teils original erhaltenen Fenstern und dem kunstvoll geschwungenen Deckengewölbe für eine Stimmung wie aus dem Spätmittelalter. Da nur spärlich Tageslicht ins Innere kommt und der recht kleine Raum nur mit einfachen Holzstühlen ausgestattet ist, wirkt die Kapelle sehr schlicht. "Hier komme ich zur Ruhe", sagt Norbert.

     

     

    Viele andere sakrale Gebäude wirken ähnlich. Die hohen Decken und die Stille schaffen ein beruhigendes Gefühl, das Moscheen, Synagogen oder Tempel genauso ausstrahlen, wie die Goldschmiedekapelle. Auch ohne einer Religion anzugehören, können derartige Räume für alle, die kurz zur Ruhe kommen wollen, Orte zum Innehalten und Durchatmen sein.

     

    Weitere Orte zum Aus-der-Zeit-fallen:

    Moritzkirche 86150 Augsburg Moritzplatz 5

    Herzjesukirche  86157 Augsburg Franz-Kobinger-Straße 2

    Jüdische Synagoge Augsburg 86156 Augsburg, Ulmer Straße 228

    Alkatholische Kirche im Sheridan-Park

    Gern nehmen wir weitere Orte der Besinnung auf. Bitte schreibt uns an: redaktion@lifeguide-augsburg.de

     

    Die kostenlosen Lieblingsorte unserer Sommer-Serie:

     

    Die kostenlosen Lieblingsorte unserer Winter-Serie:

    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg ist über 500 Jahre alt. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Wandmalerei in der Goldschmiedekapelle in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg ist über 500 Jahre alt. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg ist über 500 Jahre alt. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg ist über 500 Jahre alt. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
    Goldschmiedekapelle, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Goldschmiedekapelle in Augsburg. Foto: Cynthia Matuszewski
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    Fit für’s Fahrrad

    Fit für’s Fahrrad

    Wohnzimmer im Schwabencenter
    Wilhelm-Hauff-Straße 28
    86161
    Augsburg
    Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
    Die Fahrradwerkstatt kommt ins Schwabencenter. Zwei Profis zeigen Radler*innen, wie sie ihren Drahtesel selbst reparieren können.

    „Learning by doing“ heißt das Motto des Fahrrad-Workshops im Wohnzimmer im Schwabencenter. Einfach das eigene, reparaturbedürftige Fahrrad mitbringen, Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und loslegen.

    An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen.

    Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs." Johannes vom Grünen Schwabencenter.

    Ersatzteile vor Ort

    Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

    Das Wohnzimmer im Schwabencenter:

    2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

    Termin Kategorie(n)
    Event-Termin
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    German
    Seit 2020 hat Augsburg einen Klimabeirat. Er berät den Stadtrat bei der Umsetzung der städtischen Klimaschutzziele und unterstützt den Austausch zwischen Öffentlichkeit, Wissenschaft, Politik und Verwaltung.
    Öffnungszeiten aktivieren
    HIDE
    Ort

    Umweltamt
    Schießgrabenstrasse 4
    86150 Augsburg
    Deutschland

    E-Mail
    umweltamt [at] augsburg.de

    Die Stadt Augsburg hat Ende 2020 einen neuen Beirat eingerichtet, den Klimabeirat. Er berät den Stadtrat bei der Umsetzung der städtischen Klimaschutzziele und unterstützt den Austausch zwischen Öffentlichkeit, Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Dadurch fördert er auch die öffentliche Diskussion über Ziele und Kriterien städtischer Klimaschutzpolitik. Die Sitzungen des Klimabeirates sind grundsätzlich öffentlich.

    Der derzeitige Klimabeirat setzt sich aus je drei stimmberechtigten Mitgliedern aus den Bereichen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Sie werden für drei Jahre vom Stadtrat berufen. Ergänzt wird der Beirat von beratenden, nicht stimmberechtigten Mitgliedern aus Politik und Verwaltung. Hierzu gehören die Referate Bau, Mobilität und Wirtschaft sowie das Umweltamt und die Abteilung Klimaschutz im Umweltamt.

    Für die Zivilgesellschaft sitzen im aktuellen Klimabeirat Dr. Jochen Cantner vom Deutschen Alpenverein (DAV), Sektion Augsburg, Raimumd Kamm vom Bund für Umwelt und Natuschutz und Werner Neidel-Friedrich von Parents for Futur Augsburg. Vorsitzender des Klimabeirates ist der Augsburger Umweltrefenrent Reiner Erben

    Hier findet ihr alle Mitglieder des Klimabeirates.

    Der Beirat tagt regelmäßig nach Bedarf, aber wenigstens halbjährlich. Die konstituierende Sitzung des Klimabeirats fand am 28. Oktober 2020 statt.

    Die Sitzungstermine für 2021: 07.07.2021, 16:00 Uhr 23.09.2021, 16:30 Uhr 10.11.2021, 16:00 Uhr

     

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    Öffnungszeiten
    Wochentag
    Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
    Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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    Das nachhaltige Augsburg erleben und mitgestalten

    Das nachhaltige Augsburg erleben und mitgestalten
    H 2 – Das Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast wird zum interaktiven Ort für Nachhaltigkeit - mit Escape-Game für alle von 9 - 99
    Der Blaue Planet, Glaspalast, Ausstellung, Nachhaltigkeit, Augsburg, Foto Anna Schubert

    Mit Escape-Game, Abstimmungen zu unseren Zukunftsfragen hier in Augsburg und Infos rund um das Thema Nachhaltigkeit zeigt die Ausstellung „Der Blaue Planet – The Blue Planet“ zusätzlich zu 10 internationalen Künstler*innen auch die regionale Seite des globalen Themas Nachhaltigkeit.

    Zum Ausstellungsteil „Nachhaltigkeit erleben“ gehören außerdem öffentliche  Sitzungen, beispielsweise des Augsburger Nachhaltigkeitsbeirats oder des Teams der Lokalen Agenda 21. Diese Termine können wegen Corona derzeit nur kurzfristig bekannt gegeben werden. Ihr findet die Termine hier:  www.nachhaltigkeit.augsburg.de

     

    Drei Räume Nachhaltigkeit

    In drei kleineren Räumen der Ausstellung „Der Blaue Planet – The Blue Planet“ werden Augsburgs Nachhaltigkeitsziele, die „Zukunftsleitlinien für Augsburg“ und der jüngst veröffentlichte 2. Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Augsburg präsentiert. Das städtische Büro für Nachhaltigkeit mit Geschäftsstelle Lokale Agenda 21 wird zu verschiedenen Zeiten als „Büro für Nachhaltigkeit und kooperative Stadt“ in der Ausstellung arbeiten und Veranstaltungen durchführen.

    Die Zukunft geht uns alle an

    In den Räumen gibt es Möglichkeiten zur Partizipation und Mitentscheidung. Hierzu stehen wechselnde Fragen zur Abstimmung und Flächen für Antworten und Vorschläge der Besucher*innen zur Verfügung.

    Abenteuer Nachhaltigkeit - Escape-Game

    Hier sind vor allem die Jüngeren gefragt: Uns erreicht eine Nachricht aus dem Jahr 2050. Eine Dürre bedroht Augsburg und nur findige Escape-Gamer*innen können unsere Stadt vor den Folgen des Klimawandels retten! Kommt ins Museum und verteidigt mit Mut, Geduld, Ausdauer und Logik unsere Stadt! Erlebt, dass hinter dem unscheinbaren Wörtchen Nachhaltigkeit mächtige Superkräfte stecken, die alles verwandeln können. Helft Augsburg.  

    Escape-Game für alle Menschen von: 9-99 Jahre

    • Wann: Mittwoch und Samstag / nur mit vorheriger Anmeldung
    • Dauer:  ca. 50 min
    • Anmeldung: Mindestens zwei Tage vor dem gewünschtem Termin per Mail bei sabine.rottmann@augsburg.de
    • Termine werden nur bei vollständigen Anmeldungen vergeben. In eine Anmeldung gehören folgende Angaben: 1.Vor- und Nachname, 2. Emailadresse, 3. Telefon, 4. Anzahl der Personen/davon Kinder.
    • Corona: Es gelten alle gesetzlichen Regeln und alle Hygieneregeln - bei einem Inzidenzwert über 100 für Augsburg Stadt findet das Escape-Spiel nicht statt.

     

    Augsburg setzt auf Kooperationen

    Der Augsburger Nachhaltigkeitsbeauftragte, Norbert Stamm, setzt beim Thema Nachhaltigkeit vor allem auf Zusammenarbeit vieler Menschen, Projekte und Initiativen

    "Mit Kooperationen lassen sich vielfältige Ziele erreichen – auch Nachhaltigkeit! Dabei ist Kreativität ebenso wichtig wie die Zusammenarbeit engagierter Menschen. Mit der Lokalen Agenda 21 hat diese Stadt eine starke und demokratische Kooperation, die mit viel Wirbel und Kraft diese Stadt zukunftsfähig gestaltet. Die ganze Stadt – und damit alle AugsBürgerinnen und AugsBürger - profitieren von dieser Kooperation. Und können selber Teil sein. Fundament der nachhaltigen Entwicklung in und durch Augsburg sind die Zukunftsleitlinien, die Sie im ersten Raum finden. Die dreiteilige Installation „Nachhaltigkeit und kooperative Stadt“ zeigt das ganzheitliche Denken des Prozesses; im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht sehen Sie die bisherigen Erfolge und haben die Möglichkeit, weitere Notwendigkeiten zu ergänzen."

    Info:

    Kunstsammlungen und Museen öffnen ab 16. März / Online-Terminreservierung vorab erforderlich •    Neues Online-Reservierungssystem im Web www.kmaugsburg.de/reservierungen •    Terminbuchung auch bei „Eintritt frei“ vorab erforderlich •    Ticket lösen jeweils vor Ort an der Museumskasse •    Zeitfenster von 60 Minuten für Besuch •    FFP2-Maskenpflicht in allen Museen

    Eintritt: Erwachsene  7€, Ermäßigungsberechtige 5,50€, Mitglieder der Lokalen Agenda 21 frei. H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast   Beim Glaspalast 1 86153 Augsburg   Di-So 10-17 Uhr T (0821) 324-4169

     

    Der Blaue Planet, Glaspalast, Ausstellung, Nachhaltigkeit, Augsburg, Foto Anna Schubert
    Ausstellung im Glaspalast Augsburg zum Thema Nachhaltigkeit. Foto: Sabine Rottmann
    Der Blaue Planet, Glaspalast, Ausstellung, Nachhaltigkeit, Augsburg, Foto Anna Schubert
    Ausstellung im Glaspalast Augsburg zum Thema Nachhaltigkeit. Foto: Anna Schubert
    Der Blaue Planet, Glaspalast, Ausstellung, Nachhaltigkeit, Augsburg, Foto Anna Schubert
    Ausstellung im Glaspalast Augsburg zum Thema Nachhaltigkeit. Foto: Anna Schubert
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    Klimacamp Augsburg soll bleiben!

    Klimacamp Augsburg soll bleiben!
    Vertreter*innen der Lokalen Agenda 21 in Augsburg unterstützen die Ziele der Klimacamp-Aktivist*innen und befürworten den Erhalt des Klimacamps neben dem Augsburger Rathaus als "Erinnerung an unsere ökologische Verantwortung!"
    Klimacamp Augsburg_ Foto Laurin Oberneder

    Nach Meinung von Maria Brandenstein und Tom Hecht, dem Sprecher*innen-Duo der Lokalen Agenda 21 in Augsburg, ist das Camp ein Ort, der uns alle auffordert, sich aktiv für den Erhalt unseres Planeten einzusetzen –sowohl im eigenen Leben als auch in den Entscheidungen der Verwaltung. "Das Klimacamp in Augsburg ist ein wertvoller Beitrag der Jugend. Es erinnert die Politik und uns alle daran, etwas gegen den Klimawandel zu tun und unsere Schöpfung zu bewahren," so Maria Brandenstein. "Die Ursachen dafür, dass das Klimacamp überhaupt existiert, müssen endlich beseitigt werden! Auch, damit die Camperinnen und Camper nach Hause gehen können. Es ist kein Spaß bei der Kälte zu campen", ergänzt Tom Hecht.

    Maria Brandenstein und Tom Hecht begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes, das Camp als Kundgebung anzuerkennen und damit sein Verbleiben auf dem Platz neben dem Rathaus zu erlauben. Langfristig befürworten die Agendasprecher die Einrichtung eines "dauerhaften Ortes der Nachhaltigkeit" in Augsburg, beispielsweise einen Raum für die Arbeit der Klimaaktivist*innen. Sie zeigten sich erschüttert darüber, dass die Stadtverwaltung das Urteil des Verwaltungsgerichtes im Dezember 2020 überprüfen lassen will.

     Uns hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichts sehr gefreut, das Klimacamp als Kundgebung anzuerkennen. Denn das Klimacamp ist ein wertvoller Beitrag der Jugend, die Politik, aber auch uns alle, an die Verantwortung zu erinnern, etwas gegen den Klimawandel zu tun und unsere Schöpfung zu bewahren. Die prominente Präsenz der Klimaaktivist*innen im Herzen der Stadt ist ein Aufruf an die Regierenden, wissenschaftlich dringend empfohlene Ziele zu verfolgen.

    Genauso ist es ein Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger auch selbst die Klimaziele ernst zu nehmen, sich über einen nachhaltigen Lebensstil zu informieren und ihr Verhalten umweltbewusst anzupassen: Also mehr Fahrrad fahren, mehr regionale und ökologische Lebensmittel kaufen oder sogar die Solaranlage aufs Dach bauen.“"  Maria Brandenstein, Sprecherin der Augsburger Lokalen Agenda 21.

     Foren der Lokalen Agenda als Spiegel des nachhaltigen Lebens Augsburgs

    All diese Ansätze eines nachhaltigen Lebensstils sind mit den 29 Foren innerhalb der Lokalen Agenda versammelt. Sie vertreten seit mehr als 24 Jahren die ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Ziele für eine lebenswerte und lebenssichernde Zukunft. Die Akteur*innen arbeiten ehrenamtlich daran, die Menschen sowie die Stadtverantwortlichen zu einem nachhaltigeren Handeln zu bewegen. Daher ist für sie die Fridays for Future Bewegung sowie das Klimacamp eine wichtige Bewegung.

    Die jungen Menschen haben es geschafft, das Thema Nachhaltigkeit zu einem Mainstream-Thema zu machen und es so in den Köpfen der Menschen zu verankern. Das merken wir auch in dem Interesse, das wir seit den Freitagsdemonstrationen der jungen Klimaktivist*innen für unsere Angebote bekommen." Maria Brandenstein, Sprecherin der Augsburger Lokalen Agenda 21.

    Die Klimacamper haben allen Respekt verdient und das kommt im Zukunftspreis 2020 der Stadt Augsburg für FFF zum Ausdruck, mit dem die jungen Klimaaktivist*innen erst kürzlich ausgezeichnet wurden.Die ganze Stadt hat es verdient, dass ihre Vertreter*innen und die Verwaltung ... die Ziele der Zukunftsleitlinien nicht nur immer wieder neu besprechen, sondern als umgesetzt erleben. Dies ist aber keine Frage der Gerichte. Dieser Frage müssen wir uns alle stellen und uns verändern. Orientieren wir uns viel stärker an unseren Zukunftsleitlinien. Rechtfertigen müssen sich die, die die Umsetzung hinauszögern und andere von Partikularinteressen geprägte Ziele verfolgen." Tom Hecht Sprecher der Augsburger Lokalen Agenda 21

    Klimacamp-Aktivist*innen und Stadtpolitik verfolgen gleiche Ziele

    Die Sprecher*innen bedauern es sehr, dass die engagierten Jugendlichen so viel Ablehnung von Seiten der Verwaltungsspitze bekommen. Denn die Ziele sowohl der Stadt als auch der Campbetreiber*innen sind die gleichen: die Einhaltung des 1,5 Grad Zieles. Gemeinsame Gespräche könnten helfen, gemeinsam Lösungswege zu finden. Statt also zu versuchen, die unangenehmen Mahner*innen loszuwerden, könnten sich die Stadt-Verantwortlichen dafür einsetzen, dass dieser Ort der Nachhaltigkeit ein dauerhaftes Gesicht bekommt.

    Egal, ob das Klimacamp geräumt oder es einfach nur geduldet wird, ohne im Sinne der dort aufgestellten Forderungen zu handeln – in beiden Fällen ist es eine Zumutung den jungen Menschen gegenüber, die sich unermüdlich Tag und Nacht, Sommer wie Winter für eine lebenswerte Zukunft - für ihre Zukunft – einsetzen. Wir alle müssen endlich die begründete Angst der jungen Menschen wahrnehmen und die Aussagen der Wissenschaftler ernst nehmen, die uns dringend dazu auffordern, konsequent zu handeln.“ Maria Brandenstein

    Klimacamp als dauerhaften Ort der Nachhaltigkeit einrichten

    Weichen will das Camp erst, wenn die jungen Menschen sicher sein können, dass Augsburg handelt. Nach Meinugn von Maria Brandenstein und Tom Hecht würde es Sinn machen, das Klimacamp durch einen ständigen – gerne für alle Bevölkerungsschichten attraktiven – Raum zu ersetzen, an dem Informationen zur Klimakrise und zum nachhaltigen Leben zu finden sind, sowie gemeinsame Gespräche stattfinden. Betrieben werden sollte dieser Ort von Jugendlichen mit Unterstützung der Stadt. Das würde einen Mehrwert für alle bringen: ein nachhaltiges Zentrum im Herzen der Stadt.

    Bis es soweit ist, dürfen wir diesen engagierten jungen Menschen dankbar sein und sie als das sehen, was sie sind: eine Erinnerung an unsere ökologische Verantwortung, die Schöpfung zu bewahren." Maria Brandenstein

    Tom Hecht, Foto Cynthia Matuszewski
    Tom Hecht, Foto Cynthia Matuszewski
    Maria Brandenstein, Lokale Agenda 21, Augsburg, Foto Cynthia Matuszewski
    Maria Brandenstein, Sprecherin der Augsburger Lokalen Agenda 21. Foto Cynthia Matuszewski
    Fridays for Future, Augsburg, Foto: Stadt Augsburg
    Der Bewegung 'Fridays for Future Augsburg' wird 2020 der Zukunftspreis der Stadt Augsburg verliehen. Foto: Stadt Augsburg
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