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Fit für’s Fahrrad

Fit für’s Fahrrad

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße 28
86161
Augsburg
Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
Die Fahrradwerkstatt kommt ins Schwabencenter. Zwei Profis zeigen Radler*innen, wie sie ihren Drahtesel selbst reparieren können.

„Learning by doing“ heißt das Motto des Fahrrad-Workshops im Wohnzimmer im Schwabencenter. Einfach das eigene, reparaturbedürftige Fahrrad mitbringen, Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und loslegen.

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen.

 

"Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs," sagt Johannes vom Grünen Schwabencenter.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

Das Wohnzimmer im Schwabencenter:

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

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Fit für’s Fahrrad

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Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße 28
86161
Augsburg
Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
Die Fahrradwerkstatt kommt ins Schwabencenter. Zwei Profis zeigen Radler*innen, wie sie ihren Drahtesel selbst reparieren können.

„Learning by doing“ heißt das Motto des Fahrrad-Workshops im Wohnzimmer im Schwabencenter. Einfach das eigene, reparaturbedürftige Fahrrad mitbringen, Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und loslegen.

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen.

 

"Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs," sagt Johannes vom Grünen Schwabencenter.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

Das Wohnzimmer im Schwabencenter:

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

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Nadine Warkotsch ist Ko-Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrats

Nadine Warkotsch ist Ko-Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrats
Nadine Warkotsch, Professorin für Chemie, ist seit September 2022 Ko-Vorsitzende des Augsburger Nachhaltigkeitsbeirats. Hier stellt sie sich vor.
Nadine Warkotsch, Kovorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirats der Stadt Augsburg

Prof. Dr. Nadine Warkotsch führt den Augsburger Nachhaltigkeitsbeirat gleichberechtigt zusammen mit Reiner Erben, Augsburgs Nachhaltigkeitsreferenten. Dieser Sachverständigenbeirat begleitet den Prozess der nachhaltigen Entwicklung Augsburgs maßgeblich. Wir haben Nadine Warkotsch, die auch Vizepräsidentin für Forschung und Nachhaltigkeit der Hochschule Augsburg ist, gebeten, sich und ihre Absichten vorzustellen. 

 

Frau Warkotsch, erzählen Sie bitte etwas über sich ...

Prof. Dr. Nadine Warkotsch: Ich fange ganz am Anfang an. Geboren wurde ich 1975 in Meisenheim in Rheinland-Pfalz. Nach Schule und Abi habe ich an meiner Heimat-Uni, der Technischen Universität Kaiserslautern, Chemie studiert. Dort hat mich die Naturstoffchemie in ihren Bann gezogen, wegen der ich auch nach München bin und 2004 an der LMU promoviert habe. Danach war ich lange in der Industrie tätig, die längste Zeit davon in Düsseldorf, bevor ich 2013 mein eigenes Unternehmen gründete, das Firmen bei der Antragstellung von technischen und am liebsten umwelttechnischen Forschungsfördervorhaben berät. Die Motivation für diesen Schritt war, Job und Familie besser unter den berühmten einen Hut zu bekommen. Das hat nicht immer, aber zumindest oft geklappt…

 

Nebenbei war ich viele Jahre als Dozentin an der Hochschule München tätig, um auch meinen Spaß an der Lehre auszuleben. Der hat mich 2019 schließlich ganz an die Hochschule wechseln lassen. Seitdem bin ich Professorin für Chemie an der schönsten Hochschule der Welt, in Augsburg. Da ist mein Schwerpunkt die Umweltchemie. Diese Verbindung aus Chemie und Umwelt muss übrigens überhaupt kein Gegensatz sein – ganz im Gegenteil!

 

Seit Oktober 2021 bin ich auch noch Vizepräsidentin für Forschung und Nachhaltigkeit und war damit die erste Vizepräsidentin einer bayerischen Hochschule, die die Nachhaltigkeit in ihrem Namen trägt. Das passt insofern gut zu mir, weil ich beim Thema Nachhaltigkeit eine Überzeugungstäterin bin und ich mich dieser Aufgabe sowieso mit viel Herzblut widme.

 

Warum ist Ihnen die Nachhaltigkeit wichtig?

Ich habe zwei Kindern und schaue zunehmend besorgt auf das, was in der Welt, aber auch ihrem unmittelbaren Umfeld passiert. Damit will ich mich nicht abfinden und will meinen Teil dazu beitragen, den nächsten Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.

 

Verantwortungsvoll mit allen unseren verfügbaren Ressourcen umzugehen und die Klimaziele noch zu erreichen, stehen im Mittelpunkt der Nachhaltigkeitsdebatte – insbesondere in der öffentlichen Wahrnehmung, aber auch in meiner Wissenschaftscommunity. Das ist richtig, wichtig und kann nicht genug betont werden.

 

Für mich gehört zur Nachhaltigkeit neben unserem Umgang mit Energie, Rohstoffen, Mobilität und Treibhausgasemissionen aber auch unbedingt der nachhaltige Umgang mit Menschen. Ohne eine Wertschätzung aller, die in Augsburg oder sonst wo auf diesem Planeten leben, ohne eine gelebte soziale Nachhaltigkeit verlieren wir einen großen Teil der Gesellschaft. Das will ich um keinen Preis. Bei der Nachhaltigkeit ist mir die Partizipation aller wichtig. Jeder und jede sollte teilhaben können, seinen und ihren Beitrag leisten und übrigens auch davon profitieren.

Nadine Warkotsch, Ko-Vorsitzende des Augsburger Nachhaltigkeitsbeirates. Foto: Stadt Augsburg

 "Ohne eine Wertschätzung aller, die in Augsburg oder sonst wo auf diesem Planeten leben, ohne eine gelebte soziale Nachhaltigkeit verlieren wir einen großen Teil der Gesellschaft." 

Nadine Warkotsch

Was häufig in der aktuellen Diskussion vergessen wird: wir sind zwar in einer Krise, aber damit verbunden sind auch immer Chancen, etwas besser zu machen als bisher – eben gerade auch bei der sozialen und kulturellen Teilhabe.

Ich will meinen Teil dazu beitragen, diese Chancen noch mehr aufzudecken und mitzugestalten.

 

Warum haben Sie sich zur Ko-Vorsitzenden des Nachhaltigkeitsrats wählen lassen?

Weil ich so schlecht Nein sagen kann 😊 Und, weil es für mich ein Glück und eine Ehre ist! Ich darf seit einem Jahr Teil des Nachhaltigkeitsbeirates der Stadt Augsburg sein und von innen erleben, wie hier gearbeitet wird. Die Ziele, die Themen, die Zusammensetzung, die Leute und ihre Art der Zusammenarbeit entsprechen meiner Vorstellung, Nachhaltigkeit in einer Stadtgesellschaft zu gestalten; das hat mich von Anfang an begeistert.

 

Dass ich nach so kurzer Zeit bereits als Ko-Vorsitzende gewählt wurde, war mir anfangs auch etwas unangenehm, weil es einige Kolleg:innen gibt, die bereits sehr viel länger dabei sind und schon sehr viel mehr zur Nachhaltigkeit in Augsburg beigetragen haben als ich. In jedem Fall möchte ich von deren Erfahrungen, Engagement und Ansichten lernen und freue mich auf noch mehr Zusammenarbeit.

 

Durch meine beiden Ämter als Vizepräsidentin an der Hochschule Augsburg und als Ko-Vorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirats hoffe ich, auch meinen Teil dazu beizutragen, Wissenschaft und Stadtgesellschaft noch besser miteinander zu vernetzen.

 

 

Info: Der Augsburger Nachhaltigkeitsbeirat

Seit Juni 1997 verfügt Augsburg über einen Sachverständigenbeirat, der den Prozess der nachhaltigen Entwicklung Augsburgs maßgeblich begleitet. In ihm können bis zu 25 wichtige Institutionen oder Bürgerinnen und Bürger der Stadtgesellschaft vertreten sein - aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Der Rat trifft sich viermal jährlich in öffentlichen zugänglichen Sitzungen. Informationen zum Augsburger Nachhaltigkeitsbeirat finden Sie hier.

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Müllsammeln am Lech

Müllsammeln am Lech mit Greenpeace Augsburg

MAN Brücke
Augsburg
Greenpeace-Aktivist:innen beim Müllsammeln
Gemeinsam rufen Greenpeace Augsburg und das Forum Plastikfrei zum Müllsammeln am Lech auf. Seid dabei und räumt die Grünanlagen rund um den Fluss auf.

Angesichts von etwa 6,8 Tonnen Plastikmüll, der täglich in Deutschland auf der Straße und in der Natur landet, ist es hilfreich, diesen einzusammeln. Zum Glück gibt es in viele Gruppen, die sich regelmäßig zum gemeinsamen Müllsammeln treffen. Das hilft der Natur und weckt Aufmerksamkeit, die hilft, dass viele Mitmenschen achtsamer mit ihren Müll umgehen oder gleich zur Zange greifen und mithelfen. 

So etwas die Greenpeace Gruppe Augsburg, die schon seit Jahren regelmäßig zum Müllsammeln aufruft. So auch am 12. November, an dem es gemeinsam mit dem Forum Plastikfrei an das Wertachbrucker Tor geht. Es ist geplant, die Parkanlage zwischen Wertachbrucker Tor und Senkelbach aufzuräumen.

Daher freuen sich die Gruppen auf viele Mithelfen*innen. 

 

Info

Wann: 12. November 2022, 11 bis 15 Uhr

Treffpunkt: Ecke Liebigstraße/Wertachbrucker-Tor-Straße

Info: Greenpeace Augsburg

Bitte möglichst eigenen Arbeitshandschuhe und Zangen mitbringen. Kübel und Zangen sind vorhanden. 

Denkt an wetterfeste Kleidung. 

Event-Termin
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Online: Strom von Gewerbedächern

Online: Strom von Gewerbedächern

Online-Veranstaltung
Solarpanel, Foto: Cynthia Matuszewski
Online-Vortrag: PV-Strom vom Dach des eigenen Unternehmens als Strompreisbremse.

Kostenfreier Online-Vortrag der Solaroffensive Augsburg mit Beantwortung von Fragen

Photovoltaik-Anlagen bieten vielen Unternehmen die Möglichkeit, einen erheblichen Teil ihres Strombedarfs zu langfristig stabilen Preisen im Bereich von 5 bis 10 ct/kWh zu decken. Gleichzeitig ist die PV-Anlage auf dem Firmengebäude ein sichtbarer Schritt in Richtung klimaneutrales Unternehmen.

 

Weitere Informationen bei der Stadt Augsburg

Event-Termin
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Augsburg kocht - Portraits, Interviews, Rezepte

Kochbuch: Augsburg kocht - Portraits, Interviews, Rezepte
Buchtipp: Ein wunderbares Kochbuch über bekannte und weniger bekannte Augsburger Macherinnen und Macher und ihre Lieblingsrezepte.
Tolles Kochbuch aus Augsburg: Augsburg kocht. Foto: Cynthia Matuszewski

In Augsburg gibt es viele engagierte Menschen, nachhaltige Projekte und interessante Initiativen, die zeigen, dass man etwas bewegen kann. Roswitha Kugelmann und Ann-Kathrin Glania-Bunea von Sozialkaufhaus „Contact“ stellen sie in ihrem Kochbuch mit ihren Lieblingsrezepten und ihrer Arbeit vor. Wir vom Lifeguide freuen uns, dass wir mit unseren Champignon-Knödeln in Rieslingsauce dabei sind.

 

"Augsburg kocht" lädt die Leserinnen und Leser auf eine besondere Reise durch Augsburg und Umgebung ein: Eine Expedition für Feinschmecker*innen, die Lust macht auf gemeinsames Kochen, Essen und Pläneschmieden. Neben Variationen kulinarischer Klassiker und exotischer Rezepte bietet das 'ziemlich andere' Kochbuch unterhaltsame Gespräche mit den Macherinnen und Machern sozialer, kultureller und nachhaltiger Augsburger Initiativen an und lässt sie erzählen, was sie bewegt anzupacken und mit viel Herzblut ihre Projekte zu stemmen.

 

Mit dabei sind unter anderem Unser Haus e.V., das Kulturcafé Neruda, manomama, die Lokalhelden, das Café Tür an Tür, der Lebensraum Schwabencenter und natürlich auch der Lifeguide Augsburg.

 

Thomas Lecheler machte dabei die hervorragenden Portraitaufnahmen, Eda Zeh lieferte die sehr ansprechenden Foodfotos, die zum Nachkochen animieren.

 

Ein rundum ästhetisches und kulinarisches Highlight, das sich nicht nur als Weihnachtsgeschenk eignet. Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder im Sozialkaufhaus Contact in Haunstetten. Das Buch ist im Augsburger Wißner Verlag erschienen und kostet nur 18,90 Euro. Von einem Kauf des Buches im Sozialkaufhaus Contact profitieren die Macherinnen und Macher am meisten.

 

Erstveröffentlichung dieses Artikels: 9.12.2016

Roswitha Kugelmann vom Sozialkaufhaus contact in Augsburg bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Roswitha Kugelmann vom Sozialkaufhaus contact in Augsburg bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Grow UP - Interkulturelle Gärten in Augsburg bei der Buchprasentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Grow UP - Interkulturelle Gärten in Augsburg bei der Buchprasentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchtipp. Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchtipp. Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchpräsentation, Fotograf Thomas Lecheler (links), Foodfotografin Eda Zeh (2. von rechts) und Roswitha Kugelmann (rechts). Foto: Cynthia Matuszewski
Augsburg kocht - Buchpräsentation, Fotograf Thomas Lecheler (links), Foodfotografin Eda Zeh (2. von rechts) und Roswitha Kugelmann (rechts). Foto: Cynthia Matuszewski
Fikret Yakaboylu vom Kulturcafé Neruda bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Fikret Yakaboylu vom Kulturcafé Neruda bei der Präsentation des Buches "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Christel Malhöfer vom Forum "Fließendes Geld" in Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Christel Malhöfer vom Forum "Fließendes Geld" in Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Wolfgang Schimpfle von Degree Clothing Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Wolfgang Schimpfle von Degree Clothing Augsburg bei der Buchpräsentation von "Augsburg kocht". Foto Cynthia Matuszewski
Bernd Beigl von der Kulturküche in Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Bernd Beigl von der Kulturküche in Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto: Cynthia Matuszewski
Razed Skateboarding Club Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto. Cynthia Matuszewski
Razed Skateboarding Club Augsburg bei der Buchpräsentation "Augsburg kocht". Foto. Cynthia Matuszewski
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World Cleanup Day

World Cleanup Day

Ort, Zeit und Aktionen auf der Website worldcleanupday.de
In Augsburg und Umgebung gibt es an diesem Tag vielen Aktionen - sowohl an den Flüssen als auch in den Wohngebieten wird aufgeräumt.

Der stetig wachsende Müll verschmutzt und vergiftet Wälder, Wiesen und Meere. Daher haben sich 2008 zum ersten Mal 50.000 Bürger*innen in Estland zusammengeschlossen, um das ganze Land vom Müll zu befreien und diesen fachkundig zu entsorgen. Die Initiative fing mit fünf Stunden Arbeit an und hat sich schnell global verbreitet. Jährlich säubern seit 2008 Millionen Menschen in über 190 Ländern im Rahmen des World Cleanup Days Straßen, Parks, Strände, Wälder, Flüsse, Ufer und unsere Meere von achtlos beseitigtem Abfall und Plastikmüll. Die Cleanup-Welle startet jedes Jahr in Neuseeland und endete 24 Stunden später auf Hawaii.. 

Seit 2018 nimmt auch Deutschland an dieser Aktion teil. Auch in unserer Region gibt es einige Aktionen: In Augsburg wird an Lech und Wertacht sowie in Kriegshaber Müll gesammelt, ebenso in Aichach und Umgebung. Die Veranstaltungen sind einzusehen auf der Webseite des World Cleanup Days: https://worldcleanupday.de/veranstaltungen/

 

Info

Müllsammeln am Lech: 9-11 Uhr Treffpunkt Afrabrücke  Veranstalter: Müllsammler Augsburg

14-18 Uhr Treffpunkt Ulrichsbrücke Lechhausen Veranstalter: Forum Plastikfrei / Greenpeace 

 

Müllsammeln an der Wertach:

14:45 - 16 Uhr: Hessenbachstraße  Veranstalter: meteocontrol

 

Müllsammeln in Kriegshaber

10-12:30 Uhr Veranstalter: ArGe Kriegshaber

 

Müllsammeln im Raum Aichach

10 - 12:30 Uhr Augsburger Straße 56a, Aichach

Veranstalter: Bayern-Fass Rekonditionierungs GmbH

 

10-10 Uhr: Sportpark Kühbach Parkplatz, Kühbach

Veranstalter: TSV Kühbach

Event-Termin

"Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"

"Mein Lieblings-Wasserort in Augsburg ist der Stadtwald"
Interview mit Nicolas Liebig vom Landschaftspflegeverband Augsburg
Nicolas Liebig, Augsburg, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg

Wenn sich jemand in der Natur in und um Augsburg auskennt, dann Nicolas Liebig. Ihn fasziniert besonders der Stadtwald mit seinen glasklaren Quellbächen und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt. Der Experte für Wasser in und um Augsburg freut sich besonders über die Auszeichnung des Augsburger Wassermanagement-Systems als UNESCO-Welterbe.

 

Nicolas Liebig, 1972 geboren in Nürtingen, ist Forstwirt und Diplom-Landespfleger und arbeitet seit 1999 als Geschäftsführer beim Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg. Der Verband ist unter anderem Träger der Bildungseinrichtung Umweltstation Augsburg. Liebig ist begeisterter Radfahrer, Bergsteiger und Marathonläufer und als Ornithologe und Botaniker viel in der Natur unterwegs. Besonders fasziniert ihn der Stadtwald und dessen kulturhistorische Bedeutung für die Fuggerstadt - diese Begeisterung gibt er auch in seinem Rad- und Wanderführer „Stadtwald Augsburg“ an die Leser*innen weiter. Seine beiden Kinderbücher vom kleinen Wasserdrachen kommen seit dem Sommer 2018 jedes Jahr als Kindertheaterstück auf die Bühne – natürlich unter freiem Himmel im Augsburger Stadtwald.

 

Wo oder was haben Sie als Kind am liebsten gespielt?

Nicolas Liebig: Mein Motto war „Hauptsache draußen!“, egal bei welchem Wetter. Keschern, Fußballspielen und Feuer machen mochte ich besonders. Die Ferien habe ich oft auf dem Bauernhof meines Onkels verbracht, um dort auf dem Feld und im Stall zu helfen.

 

Trinken Sie Wasser lieber still oder prickelnd?

Still und immer aus dem Wasserhahn!

 

Warum ist das Augsburger Trinkwasser besser als das in anderen Städten?

Es wird direkt im Stadtgebiet gewonnen, es muss nicht aufbereitet werden und es schmeckt!

 

Was können die heutigen Augsburger*innen aus der langen Wassergeschichte Augsburgs lernen?

Dass gutes und ausreichendes Trinkwasser den Augsburgern immer ein ganz wichtiges Anliegen war, für das sie immer bereit waren, viel zu investieren. Der Landschaftspflegeverband  konnte nachweisen, dass das historische System der Quellen und Quellbäche, aus dem die Augsburger*innen über Jahrhunderte ihr Trinkwasser bezogen, bis heute erhalten geblieben ist.

Genug sauberes Wasser, für immer und für alle ist ein Menschenrecht. Wir sollten das hier in Augsburg ganz besonders leben. Ich freue mich sehr, dass die Wassergeschichte Augsburgs im Juli 2019 UNESCO-Welterbe wurde. Darauf dürfen die Augsburger*innen stolz sein!

 

Sie haben viel über Augsburgs Natur geschrieben: Welcher Wasser-Ort fasziniert Sie am meisten?

Ganz klar, der Stadtwald Augsburg mit seinen ungemein artenreichen Lechheiden, den glasklaren Quellbächen und den knorrigen Kiefernwäldern. Dieses Gebiet bietet eine Abgeschiedenheit, die man einer Großstadt gar nicht zutraut.   

 

Was steckt hinter dem Projekt WasSerleben?

Wir haben über 250 Bachnamenstafeln angebracht, Bachkarten angefertigt, Infotafeln aufgestellt, aufwendige Kurzfilme gedreht und eine Internetseite mit informativen Bachsteckbriefen programmiert. Bei der Lauschtour „WasSerleben in Augsburg“ gibt es spannende Wassergeschichten auf Hörspielniveau. Das neueste Produkt des Landschaftspflegeverbandes ist eine interaktive historische Karte, der Kilianplan,  die es ermöglicht, sich mit der historischen Augsburger Wasserversorgung näher zu befassen.

 

2018 hatten wir sicher nicht den letzten trocken-heißen Sommer. In Augsburg gibt es ausreichend Trinkwasser – ist es dennoch sinnvoll, dass die Bürger*innen sparsam mit Wasser umgehen?

Wir leben zwar in humiden, also feuchten Klimagefilden und so schnell wird es bei uns nicht zu Wasserknappheit kommen. Dennoch finde ich, dass wir sparsam mit Wasser umgehen sollten. Denn Sparsamkeit ist oft verbunden mit Wertschätzung. Und unser Trinkwasser als ein endliches Gut, von dem unser Überleben abhängt, verdient Wertschätzung.

 

Was kann jeder Bürger sonst noch tun, um die Ressource Wasser – weltweit – zu schützen?

Wir sollten immer unser Konsumverhalten überdenken. Da schließe ich mich persönlich natürlich mit ein! Achten sollten wir vor allem auf das virtuelle Wasser, das wir z.B. mit unseren Kleidungsstücken oder Nahrungsmitteln aus Regionen importieren, in denen Wasser wirklich ein knappes Gut ist.

 

Wenn sich der Kleine Wasserdrache – eine von Ihnen erfundene Kinderbuchfigur – etwas von den AugsburgerInnen wünschen könnte, wäre das ...

… dass sie den „Schatzwald“, also unseren Stadtwald noch mehr schätzen lernen und künftig alle, aber auch wirklich alle, ihren Müll mit nach Hause nehmen.

 

Die Schäferei in Deutschland stirbt langsam aus. Was hat Sie dazu bewogen, sich dafür einzusetzen, die Wanderschäferei wieder einzuführen?

Es ist einer der ältesten Berufe der Menschheit. Mir gefallen die Landschaften, die von den Wanderschäfer und ihren Tieren über Jahrhunderte gestaltet worden. Ich spreche von den Wacholderheiden der fränkischen und schwäbischen Alb und natürlich von unseren einzigartigen Lechheiden. Und ich bin begeistert von diesem Menschenschlag. Es wäre für unsere Kultur ein unendlicher Verlust, wenn die Wanderschäfer aussterben.

 

Welches war Ihr bislang größter Naturschutzerfolg?

Es ist sehr schwer, ein Projekt hervorzuheben. Die Wiedereinführung der Wanderschäferei ist bestimmt einer der ganz großen Erfolge unseres Verbandes. Aber auch unser Wildpferdeprojekt hat viel bewirkt. Und dann ist da noch die Gründung der Umweltstation Augsburg, mit der wir so tolle und wichtige Umweltbildungsprojekte in Gang bringen.

 

Leben Sie Ihre berufliche Überzeugung auch im Privaten?

Selbstverständlich. Wir haben unseren Garten sehr insektenfreundlich gestaltet, wir kaufen weitestgehend regionale, saisonale und möglichst ökologische Produkte und bei dem wenigen Fleisch, das wir essen, legen wir Wert darauf, dass es aus artgerechter Haltung und am besten aus der Landschaftspflege kommt.

 

Sie wandern gern und lieben das Radfahren: Verraten Sie uns Ihre Lieblings-Wochenend-Ausflugstour?

Ich bin sehr gerne mit dem Mountainbike im Naturpark Augsburg Westliche Wäldern unterwegs. Besonders gut gefallen mit Aussichtspunkte wie die Kapelle zum Heiligen Sebastian in den Holzwinkeln oder die Hohe Reute bei Dinkelscherben.

Zu meinen Lieblingsgipfeln in den Bergen gehört der Biberkopf. Wenn man dort alleine oben steht, ist man in diesem Augenblick der südlichste Mensch in Deutschland...

 

Vor welchen Tieren haben Sie Angst?

Ich habe vor keinem Tier Angst - höchstens vor einigen narzisstischen Exemplaren des Homo sapiens!

 

Erstveröffentlichung des Interviews im Lifeguide-Reiseführer im Dezember 2018

 

Wildpferde, Przewalski-Pferde, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Norbert Pantel
Auf der Königsbrunner Heide bei Augsburg lebt eine kleine Herde von Przewalski-Pferden. Sie gehören zu den letzten Wildpferden Europas. Foto: Norbert Pantel
kleiner Wasserdrache, Augsburg, Nicolas Liebig, Freilufttheater, Junges Theater Augsburg, Foto: Frauke Wichmann
Der kleine Wasserdrache aus Augsburg, inszeniert vom Jungen Theater Augsburg. Foto: Frauke Wichmann
Lech, Augsburg, Foto: Norbert Liesz, Licca Liber,
Die Kiesbänke des Lech in Augsburg. Foto: Norbert Liesz
Sumpfgladiole, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Ende Juni ist es in der Königsbrunner Heide besonders schön: Dann blühen die pinkfarbenen Sumpfgladiolen. Nirgendwo in Europa existieren so viele dieser fragilen Blumen. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Kiefernwald, lichter Kiefernwald, Lechheide, Augsburg, Königsbrunn, Naturschutz, Artenschutz, Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Die lichten Kiefernwälder der Lechheiden. Foto: Landschaftspflegeverband Augsburg
Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
Wanderschäfer Hartl und Augsburgs Umweltreferent Reiner Erben beim Schafaufzug in das Sommerweiderevier im Naturschutzgebiet „Stadtwald Augsburg“. Foto: Norbert Liesz
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Fahrrad-Werkstatt im Schwabencenter

Fahrrad-Werkstatt im Schwabencenter

Wohnzimmer im Schwabencenter
Wilhelm-Hauff-Straße 28
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Augsburg
Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
'Learning by doing' ist das Motto von Johannes und Hasib. Die zwei Profis zeigen euch, wie ihr eure Drahtesel selbst repariert.

Bringt einfach euer eigenes, reparaturbedürftiges Fahrrad mit zum Fahrrad-Workshop ins Wohnzimmer im Schwabencenter, nehmt den Schraubenschlüssel in die Hand und legt los!

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen. „Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs“, so Johannes.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

 

INFO:

Das Wohnzimmer im Schwabencenter - wer steckt dahinter?

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ findet ihr hier.

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Fahrradwerkstatt im Schwabencenter

reparieren, Fahrradwerkstatt, Schwabencenter

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Johannes Breuer und Hasib Afshar helfen euch im Wohnzimmer im Schwabencenter in Augsburg eure Räder zu reparieren. Foto: Cynthia Matuszewski
„Learning by doing“ heißt das Motto des Fahrrad-Workshops im Wohnzimmer im Schwabencenter. Einfach das eigene, reparaturbedürftige Fahrrad mitbringen, Schraubenschlüssel in die Hand nehmen und loslegen.

Willst du dein Fahrrad selbst reparieren?

An jedem zweiten Samstag im Monat von 10.00 bis 12.00 Uhr verwandelt sich das Wohnzimmer im Schwabencenter für zwei Stunden in eine Werkstatt. Die beiden Fahrrad-Profis Hasib von der Bikekitchen Augsburg und Johannes vom Grünen Schwabencenter lösen nahezu jedes Fahrradproblem und zeigen Fahrradbesitzer*innen, wie sie den platten Reifen flicken, die Spannung der Fahrradkette einstellen oder andere kleinere Reparaturen ausführen. „Wichtig ist uns, dass die Radlerinnen und Radler den Schraubenschlüssel selbst in die Hand nehmen und wir ihnen zeigen, wie es geht – dann sind sie in Zukunft unabhängiger unterwegs“, so Johannes.

 

Ersatzteile vor Ort

Auch Ersatzteile sind vorhanden. Neue Fahrradmäntel, Reifen oder Ventile können vor Ort gekauft werden. Nach zwei Stunden wird die mobile Fahrradwerkstatt wieder abgebaut. Die Fahrradwerkstatt kommt immer am zweiten Samstag im Monat in das Wohnzimmer im Schwabencenter.

 

INFO: Das Wohnzimmer im Schwabencenter

2015 wurde das Nachbarschafts- und Begegnungszentrum von der Initiative Lebensraum Schwabencenter und der AWO Quartiersentwicklung Herrenbach, Textilviertel und Spickel ins Leben gerufen. In einem ehemaligen Ladenlokal bietet das Wohnzimmer jeden Monat ein abwechslungsreiches Programm: vom gemeinsamen Singen, Spielen, Handarbeiten, Kreativen Schreiben oder Malen, über Hilfen bei Handy- und Computerproblemen, Reparaturen vom Elektroflüsterer und nachbarschaftliche Gesprächsrunden, bis hin zu Bildungsangeboten zum Thema nachhaltiger Lebensführung und konkrete fachliche Beratung für Senioren, sowie die Sprechstunde der Suchtberatung. Durch die Verbindung mit dem Projekt „Grünes Schwabencenter“ wird besonders ökologisches und nachhaltiges Leben und Denken gefördert. Das aktuelle Programm des „Wohnzimmer im Schwabencenter“ finden Sie hier.

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