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Gelungenes Integrationsprojekt, günstige Mieten, buntgemischte Mieterschaft, generationsübergreifendes Wohnen, ökologischer Wohnungsbau
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HIDE
Ort

Nebelhornstraße 45
86163 Augsburg
Deutschland

E-Mail
europadorf [at] tuerantuer.de

Die Idee für Europadörfer stammt aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. Heimatlose Menschen aus unterschiedlichen Ländern sollten in den sechs Häusern in Hochzoll friedlich miteinander leben. Der Initiator Pater Dominique Pire erhielt für diese Idee der Völkerverständigung 1958 den Friedensnobelpreis.

1999 übernahm der Verein „Tür an Tür – miteinander wohnen und leben e. V.“ das Projekt. Heute gilt das Europadorf als gelungenes Integrationsprojekt und steht für günstige Mieten, eine buntgemischte Mieterschaft und generationsübergreifendes Wohnen. Das Dorf ist zudem Vorbild für ökologischen Wohnungsbau. Die Altbauten wurden energetisch saniert und ein Neubau in Niedrigenergiebauweise errichtet. Sonnenkollektoren und eine Pelletanlage sorgen für Warmwasser und Heizung. Und der Innenhof mit seinen alten Bäumen ist seit über 50 Jahren ein Ort der friedlichen Begegnung.  

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Öffnungszeiten
Wochentag
Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen
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Kostenfreie und neutrale Erstberatung – Hilfe bei der Orientierung im „Dschungel der Energiethemen“
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Ort

Elias-Holl-Platz 3
86150 Augsburg
Deutschland

Wie kann ich Energie und damit Kosten sparen? Wie baue ich möglichst energieeffizient? Welche Förderungen gibt es für erneuerbare Energien oder für eine Energiesanierung?

Auf diese und viele weitere Fragen rund um die Themen Energiesparen, erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen und Sanieren gibt die Energieberatung der Stadt Augsburg Antworten. Das kostenlose Angebot einer 30-minütige Initialberatung steht allen Augsburger Bürger*innen offen. Der große Vorteil dieser Beratungstermine: Die erfahrenen Energieberater*innen der Stadt Augsburg beantworten alle Anliegen individuell und unabhängig.

 

 

Die Beratung kostet Zeit – und die ist gut investiert

Die Beratung geht bequem telefonisch unter 0821-3247322. Oder im persönlichen Gespräch vor Ort. Es werden dann alle Fragen rund um Energiethemen individuell beantwortet. Du erhältst Tipps zu energie- und kostensparenden Maßnahmen sowie zu Fördermöglichkeiten bei Sanierungen. Das Angebot dient der ersten Orientierung im Dschungel der Energiethemen.

 

Die Energiekarawane kommt in die Stadtteile

Zusätzlich touren Energieberater*innen regelmäßig im Rahmen der „Energiekarawane“ durch die Stadtteile und informieren die Bürger*innen vor Ort, in ihren eigenen vier Wänden.

Abgerundet wird das Angebot durch regemäßige Schwerpunktberatungen, zum Beispiel zum Thema Heizung und Warmwasser. Um alle Termine und aktuelle Angebote zu erfahren, lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Energieberatung der Stadt Augsburg.

 

Der interaktive EnergiesparCheck

Neben der individuellen Beratung stellt die Energieberatung auch Informationsmaterialien bereit, zum Beispiel interaktive EnergiesparChecks. Sie bieten einen schnellen Überblick zu Energieverbrauch und Einsparmöglichkeiten – vom Kühlschrank bis zur Heizungsanlage. Auch für Vorhaben wie Dachsolarnutzung, Neubau oder Gebäudesanierung geben die Checks eine erste Abschätzung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz.

 

Die telefonische Energieberatung erreichst du unter 0821 - 324 73 20. Unter der 0821 - 324 73 22 kannst du Termine für eine persönliche Beratung ausmachen.  Auch die Landkreise bieten persönliche Energieberatung an. Termine erfährst du unter den folgenden Telefonnummern:

  • Landkreis Augsburg:  0821 - 31 02 22 22
  • Landkreis Aichach-Friedberg: 08251 - 922 32

 

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Telefonische Errreichbarkeit
Mo bis Do 8 bis 18 Uhr
Fr 8 bis 16 Uhr
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Den Platz für die Sonne nutzen! Die Solaroffensive berät Hausbesitzer*innen über die Vorteile von Solarenergie und ermittelt vor Ort, ob eine Solaranlage in Frage kommt und wie die Anschaffung gefördert wird.
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HIDE
Ort

Schießgrabenstraße 4
86150 Augsburg
Deutschland

E-Mail
umweltamt [at] augsburg.de

70% der Dächer im Stadtgebiet Augsburg haben eine günstige Ausrichtung und Neigung, um Sonnenenergie zu nutzen: sei es zur Stromerzeugung durch eine Photovoltaik-Anlage oder zur Wärmegewinnung durch eine Solarthermie-Anlage.

Ein typisches Einfamilienhaus spart mit einer PV-Anlage auf dem Dach zwei bis sechs Tonnen CO2 im Jahr und deckt ein Drittel des Strombedarfs. Zusammen mit einem Stromspeicher reicht der geerntete Solarstrom sogar aus, um den eigenen Haushalt zu zwei Drittel zu versorgen.

Die Anschaffung von Stromspeichern unterstützt der Freistaat Bayern in seinem 10.000-Häuser-Programm. Für PV-Anlagen besteht die staatliche Förderung in Form der auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Nach langem politischem Tauziehen fiel Anfang Juli 2020 die Entscheidung, diese Förderung auch für künftig installierte PV-Anlagen weiterzuführen.

 

Drei kostenlose Beratungsmöglichkeiten

Viele Hausbesitzer*innen sind aber noch unsicher oder haben bisher nicht an die Nutzung ihres Dachs gedacht. Die Solaroffensive Augsburg möchte Neulinge und Interessierte hier abholen und neutral informieren. Themen können z.B. die allgemeinen Grundlagen, Dacheignung, Ertragsaussichten, bauliche Voraussetzungen, Kosten oder auch Unterstützung beim Angebotsvergleich und bei den Meldepflichten sein. Dazu stehen – neben Infomaterial - drei kostenfreie Beratungsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • eine etwa 60-minütige Vor-Ort-Beratung am eigenen Gebäude als Einstieg und Brücke zu den konkreten Planungen durch einen Fachbetrieb oder Fachplaner
  • die 30-minütige Beratung „am Schreibtisch“ im Holl-Büro zu fast allen Fragen rund um Photovoltaik und Solarthermie,
  • eine telefonische Beratung (ohne vorherige Terminreservierung)

Zudem bietet die Augsburger Solaroffensive 2020 Veranstaltungen vom Vortragsabend über einen (virtuellen) Solarstammtisch bis zum solaren Improvisationstheater.

Anmeldeinformationen, Termine und Infomaterial sind auf augsburg.de/solaroffensive zu finden. Für Auskünfte steht das Umweltamt der Stadt Augsburg auch unter 0821 324-7322 gerne zur Verfügung.

 

Für Photovoltaik-Pioniere

Wer eine PV-Anlage der ersten Stunde betreibt, die demnächst - nach 20 Jahren - aus der EEG-Einspeisevergütung fallen wird, erhält aktuelle Informationen und Einschätzungen bei der PVLOTSE-Hotline (Tel. 030/2332 6210) der DGS (Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V.).

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Wochentag
Montag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Dienstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Mittwoch 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Donnerstag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
Freitag 9:00 bis 12:00 13:00 bis 18:00
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Grüne Geldanlagen

Grüne Geldanlagen
„Greenwashing“ oder zukunftweisend? Interview mit Dr. Eduard Belotti
Dr. Eduard Belotti, Augsburg, Zukunftsinvestitionen, nachhaltige Geldanlage, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski

Der Finanzvermittler Dr. Eduard Belotti nimmt nur streng geprüfte Anlagen in sein Angebot auf. Sein Credo: Ziel nachhaltiger Geldanlagen ist es, Menschen dabei zu helfen, Vermögen anzulegen oder sich finanzielle Sicherheit im Alter aufzubauen, ohne damit Umwelt, Klima, Gesundheit, Sozialsysteme und den Weltfrieden zu gefährden. Wichtig sind dabei einige grundlegende Entscheidungen und ein sehr kritischer Blick auf die Details.

Sylvia Schaab: Herr Belotti, bringt eine nachhaltige Geldanlage überhaupt Rendite?Eduard Belotti: Bei der Geldanlage sind Chancen auf höhere Renditen grundsätzlich mit einem höheren Risiko verbunden. Das ist bei nachhaltigen Investitionen nicht anders. Daher sollte sich jeder Anleger erst einmal darüber im Klaren sein, wie viel Risiko er vertragen kann. Risikoarm sind etwa Mikrofinanzfonds, risikoreich sind Aktienfonds oder Genussrechte.

Welche Anlageformen gibt es im Bereich Nachhaltigkeit?Nachhaltig Geld anlegen kann man entweder in „grünen“ Investmentfonds und in Mikrokredite oder aber direkt in nachhaltige Projekte. Dazu zählen vor allem die Stromerzeugung durch Windparks, Solarparks oder die Anpflanzung von Bäumen für Bau-, Möbel- oder Brennholz. Nicht nachhaltig ist die Investition in neue Wasserkraftwerke, da diese die letzten naturnahen Flussabschnitte zerstören. Sinnvoll ist dagegen die Verbesserung bestehender Wasserkraftwerke hinsichtlich Effizienz und Ökologie.Möglich ist auch so genanntes Contracting. Dabei können öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser, aber auch Industrie- und Gewerbebetriebe oder Eigentümer von Wohngebäuden die energetische Sanierung von einem Contracting-Geber bezahlen lassen, der dann über einen längeren Zeitraum aus laufenden Einsparungen bei den Energiekosten bezahlt wird.

Bei Mikrokrediten kann man sich sicher sein, dass man Menschen direkt hilft, ihr Leben zu verbessern", Dr. Eduard Belotti

Wie kann eine Anlegerin oder ein Anleger feststellen, ob eine Geldanlage tatsächlich nachhaltig ist?Für den Laien ist es häufig schwer bis unmöglich festzustellen, ob eine Geldanlage nachhaltig ist. Am einfachsten ist der Fall bei einer Beteiligung an konkreten Projekten wie z.B. einem Windpark oder auch bei einer Genossenschaft, die nur Photovoltaik initiiert. Bei Investmentfonds, die Wertpapiere von sehr vielen Firmen enthalten, die auch immer wieder ausgetauscht werden, ist eine komplette Beurteilung nicht möglich. Oft hilft aber schon ein Blick auf die Anlagekriterien des Fonds. Wenn diese sehr schwammig sind oder wenn sie - wie etwa viele „Klimaschutzfonds“ - Atomkraft nicht ausschließen, fällt die Entscheidung leicht. Wer tiefer einsteigt, kann in den Bestandslisten der Jahresberichte „Fremdkörper“ entdecken, wie etwa den Lebensmittelkonzern Nestlé, der relativ häufig wegen Verstößen gegen Umwelt und Menschenrechte in die Schlagzeilen gerät. Das „Greenwashing“ von Firmen, also die Bemäntelung eines ökologisch und sozial schädlichen Kerngeschäfts mit punktuellen Maßnahmen, etwa Wassersparen, ist leider auch in der Öko-Fondsbranche gängige Praxis. Hier können Fachleute helfen. Zu beachten ist auch, dass die Nachhaltigkeit nur eines von mehreren Merkmalen ist. Auch sonst muss die Geldanlage zum Anleger passen.

Wenn ein sogenannter „Klimaschutzfonds“ Atomkraft nicht ausschließt, fällt die Entscheidung gegen diesen Fond leicht", Dr. Eduard Belotti

Was kann man mit einer nachhaltigen Geldanlage bewirken?Wer in erneuerbare Energien investiert, leistet einen wertvollen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Auch bei Mikrokrediten kann man sich sicher sein, dass man Menschen direkt hilft, ihr Leben zu verbessern. Die Investition in Plantagenholz hilft, die weitere Vernichtung von Regenwald zu stoppen.

Was würden Sie im Finanzwesen ändern, wenn Sie könnten?Solange die Wirtschaft nicht insgesamt auf das Gemeinwohl ausgerichtet ist, bleibt nichts Anderes übrig, als Einzel-Maßnahmen zu ergreifen. Bei mir steht ganz oben auf der Prioritätenliste das Verbot von Derivaten, also Finanzprodukten, die reine Wetten auf die Entwicklung bestimmter Kennzahlen, z.B. des Dax oder des Öl- oder Fleischpreises sind. Nur Bauern sollten die Möglichkeit haben, sich gegen den Verfall der Preise für ihre Produkte abzusichern.

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