Tipps für den Kleiderkauf

Was können wir tun?

Neun gute Tipps, was ihr beim Kauf von eurem neuen Outfit beachten könnt, um Umwelt, Ressourcen und euren Schrank zu schonen und diejenigen fair zu behandeln, die eure Bekleidung herstellen.

Weniger ist mehr

Kauft bewusst nur noch wenige, „Lieblingsstücke“ ein, die ihr gern tragt und gut kombinieren könnt. Der Kleiderschrank wird übersichtlicher, die Regale leerer und der morgendliche Stress bei der Auswahl des Outfits fällt weg.

 

Altes neu entdecken

Oft schlummern ungeahnte Schätze in unserem Kleiderschrank, die wir schon längst vergessen haben. Neu kombiniert oder mit ein paar Kniffen umgestylt entstehen neue individuelle Lieblingsteile.

 

Tauschen und freuen

Immer wieder finden in unserer Region KleiderTauschPartys statt.  Schenkt euren "Schrankhütern" ein neues Zuhause und bringt sie zur Kleidertauschparty. Dort wartet bestimmt schon euer neuestes Lieblingsstück!   Termine findet ihr unter Kleidertauschparty Augsburg oder beim Greenoffice der Augsburger Student*innen. Oder organisiert selbst eine Tauschparty mit Freund*innen, zu der jedeR fünf Kleidungsstücke und gute Laune mitbringt.


Leihen statt kaufen

Du benötigst ein schickes Abendkleid oder einen Smoking? Wird sowieso nur einmal getragen! Also warum nicht ausleihen und Geld sparen? Das gilt auch für alle, die oft und gern Neues ausprobieren und modisch aktuell sein wollen. Hier geht's zum Lifeguide-Artikel zu dem Thema: Mieten statt kaufen. Im Internet werdet ihr unter „Modebibliotheken“ oder „teilen-tauschen-mieten“ fündig.

 

Secondhand statt neu

In Augsburg Stadt und Land gibt es viele gut sortierte Secondhand-Läden. Beim Stöbern im Vintage-Laden finden Sie oft witzige Einzelstücke, die sonst niemand hat. Außerdem schont Secondhand Ihren Geldbeutel und die Umwelt.

 

Slow statt Fast Fashion

Fast Fashion, also Mode als Wegwerfprodukt, kostet unseren Planeten weit mehr, als auf dem Preisschild steht. Warum also nicht umschwenken auf Produkte mit Textilsiegel? Sie kontrollieren den Verbrauch von Chemikalien und garantieren faire Arbeitsbedingungen. Wir liefern euch einen Überblick über die wichtigsten und strengsten Siegel.

 

Pflegehinweise  lesen

Meidet Kleidung mit den Hinweisen „separat waschen“, „vor dem Tragen waschen“, „bügelfrei“ oder „knitterarm“. Hier stecken meist lösliche Chemikalien drin, die ungesund sind. Und meidet neue Kleidung im „Vintage-Look“ - die Produktionsweise der „verwaschenen“ Jeans ist zum Beispiel ausgesprochen gesundheitsschädlich für die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken.

 

Wertig statt ramschig

Gut verarbeitete Stücke halten länger und lassen sich bei Bedarf auch besser reparieren – also auf gute Qualität achten.

 

Wählt Grüne Mode

Faire und Nachhaltige Mode ist längst nicht mehr zu teuer, zu altbacken oder schwer zu bekommen. Tolle Läden in der Region Augsburg findet ihr in unserem nachhaltigen Shopping-Rundgang.

 

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Hochzeit, leihen, mieten, Foto Pixabay

Über die Autorin

Cynthia Matuszewski

Cynthia Matuszewski ist Journalistin und Fotografin. Sie ist ein Fan von konstruktivem Journalismus. Der fragt nicht nur: „Was ist das Problem?“, sondern auch „Gibt es Lösungen oder Teillösungen – und wenn ja, welche?“ und „Sind diese Ideen auch alltagstauglich?“. Deshalb ist sie seit 2013 begeisterte Chefredeakteurin vom Lifeguide Augsburg. Denn hier kann sie von Menschen und Projekten erzählen, die unsere Welt verändern wollen – und zwar so, dass sie gerechter, umweltfreundlicher und lebenswerter wird. Von diesen Mutmacher*innen gibt es viele – und zwar direkt vor unserer Haustür, sagt Cynthia. Geprägt hat sie ihre heitere Kindheit in Köln und ihre Zeit im zweigeteilten Berlin – wo sie eine Lehre zur Fotografin absolvierte und mit Fotoaufträgen ihr Studium an der Freien Universität Berlin finanzierte. Sie hat sowohl für Printmedien und Hörfunk gearbeitet, als auch als PR-Referentin. Sie engagiert sich für Frauenrechte und glaubt nach wie vor an die Kraft der Sprache. Deshalb befürwortet sie auch das holprige, für notwendige Veränderungen aber in ihren Augen unentbehrliche, Gender-Sternchen*. Seit 2019 ist sie – zusammen mit den anderen Macher*innen des Lifeguide – stolze Trägerin des Augsburger Zukunftspreises.

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