Licht an für mehr Menschlichkeit!

Kunstinstallation von Markus Heinsdorff zugunsten geflüchteter Menschen

Vom 5. März an sendet der Innenhof des Schlossgeländes zwölf Wochen lang ein orangefarbenes Licht gegen das Vergessen. Mit handgenähten Leuchten aus orangefarbenen Schwimmwesten, die von geretteten Menschen aus dem Mittelmeer stammen, wird an die weiter andauernde Flüchtlingskrise erinnert. Die Installation unterstreicht die Notwendigkeit eines politischen Wandels, hin zu einer gerechten und humanitären Lösung für alle Menschen. Das Leuchtenfeld steht aber auch für die Zuversicht, dass "die schönere Welt, die unser Herz kennt, möglich ist!"

Seit Jahren hausen zehntausende von geflüchteten Menschen unter katastrophalen, menschenunwürdigen Bedingungen in den Lagern auf den griechischen Inseln und an vielen anderen Orten der EU und den EU Außengrenzen. Die Menschen vom Gemeinschaftsprojekt Schloss Blumenthal haben sich schon seit längerem mit der Frage beschäftigt, wie man sich – auch weit entfernt von den Flüchtlingslagern – effektiv engagieren kann.

Es wird Zeit, dass wir unser Licht scheinen lassen für mehr Menschlichkeit, Verbundenheit und das Bewusstsein, dass wir alle eine große Gemeinschaft sind, die nur ein Zuhause hat, diese wunderbare Erde! Und ein gutes Leben auf dieser Erde muss für alle möglich sein!" Menschen vom Gemeinschaftsprojekt Schloss Blumenthal

Seit Anfang 2021 arbeiteten die Blumenthaler*innen – zusammen mit 60 freiwilligen Helfer*innen - an einer großen "Kunst-Landschafts-Installation" des Künstlers Markus Heinsdorff.  Im ersten Schritt suchten die Blumethaler*innen vor allem Spender*innen, die die Realisierung des Leuchtenfeldes unterstützen wollen. Mit einer Spende von 50 € wurde der Bau einer der 144 Leuchten finanziert.

Ab dem 5. März 2021 erstrahlen für 12 Wochen alle 144 Leuchten. Die Wiese vor dem Schloss wird auf über 750 qm illuminiert werden. Die Installation soll auf das Thema Flucht aufmerksam machen und einen politischen Wandel unterstützen, der eine gerechte und menschliche Lösung für alle zum Ziel hat. Mehr Infos findet ihr hier.

 

Spenden

Die Erlöse des Leuchtenverkaufs fließen an Organisationen, die sich für einen Wandel im Umgang mit geflüchteten Menschen einsetzen. Du entscheidest, in welchem Bereich deine Spenden eingesetzt werden sollen. Der Kauf der Leuchten ist ab Eröffnung der Installation möglich. Bis dahin brauchen die Blumenthaler*innen  Unterstützung für den Bau der Leuchten. Spendenkonto: Blumenthaler Wandel e.V. | GLS Bank DE94 4306 0967 8244 9935 00. Mehr Infos findet ihr hier.

  • Verwendungszweck:“Licht anzünden” - Du spendest  direkt für den Bau und die Umsetzung der Kunstinstallation.
  • Verwendungszweck: “Direkthilfe auf Lesbos” - Du spendest für nachhaltige Hilfe vor Ort auf Lesbos.
  • Verwendungszweck:“Rechtshilfe” - Spenden um einen Wandel in der “Flüchtlingspolitik” auf juristischer Ebene zu unterstützen.
  • Verwendungszweck: “Integration in Deutschland” - Gelingende Integration geflüchteter Menschen in Deutschland.

 

Sie können im Rahmen des Kunstprojekts für Organisationen der Flüchtlingshilfe spenden und/oder eine der Leuchten als signiertes Kunstobjekt erwerben, um damit ein Zeichen der Solidarität zu setzen. Auch diese Erlöse spenden Markus Heinsdorff und der gemeinnützige Blumenthaler Wandel e.V. an ausgewählte Flüchtlingshilfe-Organisationen.

 

 

Lichtinstallation, Foto: Schloss Blumenthal

Über die Autorin

Cynthia Matuszewski

Cynthia Matuszewski ist Journalistin und Fotografin. Sie ist ein Fan von konstruktivem Journalismus. Der fragt nicht nur: „Was ist das Problem?“, sondern auch „Gibt es Lösungen oder Teillösungen – und wenn ja, welche?“ und „Sind diese Ideen auch alltagstauglich?“. Deshalb ist sie seit 2013 begeisterte Chefredeakteurin vom Lifeguide Augsburg. Denn hier kann sie von Menschen und Projekten erzählen, die unsere Welt verändern wollen – und zwar so, dass sie gerechter, umweltfreundlicher und lebenswerter wird. Von diesen Mutmacher*innen gibt es viele – und zwar direkt vor unserer Haustür, sagt Cynthia. Geprägt hat sie ihre heitere Kindheit in Köln und ihre Zeit im zweigeteilten Berlin – wo sie eine Lehre zur Fotografin absolvierte und mit Fotoaufträgen ihr Studium an der Freien Universität Berlin finanzierte. Sie hat sowohl für Printmedien und Hörfunk gearbeitet, als auch als PR-Referentin. Sie engagiert sich für Frauenrechte und glaubt nach wie vor an die Kraft der Sprache. Deshalb befürwortet sie auch das holprige, für notwendige Veränderungen aber in ihren Augen unentbehrliche, Gender-Sternchen*. Seit 2019 ist sie – zusammen mit den anderen Macher*innen des Lifeguide – stolze Trägerin des Augsburger Zukunftspreises.

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