Augsburg spielt fair!

Faire Bälle mit Augsburger Zukunftsleitlinien. Ein Projekt der Lokalen Agenda 21 und der Fairtradestadt Augsburg

Wer bis zum 14. Oktober einen kurzen Clip über seine faire Augsburger Schule dreht, kann ein Fünfer-Paket mit fairen Fußbällen aus Pakistan gewinnen.

Fußball ist der Sport in Deutschland. Auch die Augsburger*innen fiebern mit ihrem FCA und in Zeiten von Weltmeisterschaften herrscht Ausnahmezustand. So viele Spiele, so viele Trainingseinheiten… und immer dreht sich alles um eines: Um den Ball. Da stellt sich die Frage: Ist ein Fußball eigentlich nachhaltig?

Die Ballproduktion sicher nicht. Der Großteil der Bälle wird in Pakistan hergestellt. Die Menschen, zumeist Frauen und Kinder, arbeiten unter sehr schlechten Bedingungen. Sie erhalten beispielsweise keinen fairen Lohn und gehen bei der Verarbeitung von Leder oder PVC hohe Gesundheitsrisiken ein.

 

Augsburg ist Fairtradetown und spielt auch fair!

Die Lokalen Agenda 21 und die Fairtrade-Stadt hat mit dem Fairtrade-Ball von der BadBoyz Ballfabrik eine gute Lösung für dieses Problem gefunden: Kinderarbeit ist bei BadBoyz natürlich tabu und die Näher*innen in dieser pakistanischen Fabrik bekommen einen überdurchschnittlichen Lohn, sind sozialversichert und arbeiten unter gesunden Arbeitsbedingungen. Der Ball besteht aus PU-Kunstleder - also ohne PVC - und wurde mit schadstofffreien Druckfarben bedruckt. Verglichen damit geht einem herkömmlichen Ball schnell die Luft aus…!
Auf dem Ball aufgedruckt ist das Motto „Augsburg spielt fair!“ und Fairtrade Stadt Augsburg. Auch vertreten sind die Piktogramme der Zukunftsleitlinien der Lokalen Agenda 21. Jede der vier Farben steht für eine Dimension der Nachhaltigkeit: Die ökologische, die ökonomische, die soziale und die kulturelle Zukunftsfähigkeit. Sie sollen verdeutlichen: Augsburg war, ist und bleibt auch eine nachhaltige Stadt. Erwerben kann man den Ball im freien Handel im Weltladen Augsburg.


Alle Augsburger Schulen können je fünf faire Fußbälle gewinnen

Das Motto lautet: Faire und nachhaltige Bälle für faire und nachhaltige Schulen! Sendet einfach einen kurzen Clip ein, was eure Schule besonders fair und nachhaltig macht. Ob Bio-Produkte in der Mensa, ein Schüler*innen-Klima-Team, Aktionen zu den Zukunftsleitlinien oder was euch sonst noch so einfällt! Bringt auch gerne ein, was ihr noch umsetzen wollt, aber bisher nicht realisieren konntet! Einfach eine kurze Info oder ein Statement mit Plänen für die Zukunft. Ganz im Sinne von Fairness for Future. Ihr habt freie Hand, überrascht die Jury!

Kurz & knackig: Der Clip sollte etwa eine Minute, maximal zwei Minuten lang sein. Und bloß kein Stress was die Technik angeht: Ein Handy-Video ist genau richtig. Wer kein Video drehen möchte, aber keine Zeit hat, oder die Erlaubnis nicht erhält, der kann auch ohne Clip teilnehmen! Schreibt einfach warum eure Schule die fairen Bälle gewinnen sollte und was eure Vorhaben für die Zukunft sind!

Einsendeschluss ist der 14. Oktober!

Video und Bewerbungsformular per E-Mail an agenda [at] augsburg.de oder per Post ans Büro für Nachhaltigkeit (Fairtradestadt Augsburg, Maximilianstr. 3, 86150 Augsburg.)
Die Jury der Steuerungsgruppe Augsburg entscheidet dann Ende Oktober, welche Schulen mit jeweils 5 Bällen den Lieblingssport Fußball neu aufleben lassen können. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Informationen zu dem Ball an sich beim Weltladen Augsburg und hier.

 

fairtraide, faires Gold, Logo: Fairtrade
Logo Augsburg Fairtrade-Stadt
Der Augsburger Weltladen
Weltladen Augsburg - Werkstatt Solidarische Welt e.V. / Logo
Fairtrade Ball Augsburg, Foto: Werkstatt Solidarische Welt Augsburg

Über die Autorin

Tabea Jacob

Tabea Jacob ist gebürtige Augsburgerin, doch für ihr Studium der Soziologie und Psychologie ging sie nach Halle (Saale). Da ihr Nachhaltigkeit schon immer sehr am Herzen lag, entschied sie sich ihr 6-wöchiges Praktikum beim Lifeguide und im Büro für Nachhaltigkeit, der Stadt Augsburg zu machen. An ihrer Universität besuchte sie unter anderem einige Kurse zum Thema Nachhaltigkeit und leitete ein Zero-Waste Projekt.

Downloads zum Artikel: 

Neuen Kommentar schreiben