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Virtuelle Buchvorstellung mit Freund*innen

Virtuelle Buchvorstellung mit Freund*innen
Alles was ihr für die virtuelle Buchvorstellung braucht, ist euer Lieblingsbuch, einen Computer und einen Internetzugang. Und dann kann's losgehen - jede*r stellt sein Lieblingsbuch vor! So bleibst du kreativ und kannst Kontakte pflegen.
Bücher eröffnen dir neue Welten. Bild von Comfreak auf Pixabay

Lust auf einen Lesemarathon mit Freund*innen und Gleichgesinnten? Oder willst du einfach mal deinen Horizont erweitern? Bücher eröffnen dir neue Welten! Alles was ihr für die virtuelle Buchvorstellung braucht, ist euer Lieblingsbuch, einen Computer und einen Internetzugang. So bleibst du auch Lockdown-Zeiten kreativ mit deinen Lieben in Kontakt!

 

So funktioniert die virtuelle Buchvorstellung

Verabrede mit deinen Freund*innen oder Verwandten einen Tag, an dem ihr euch Zeit füreinander und eure Buchvorstellung nehmen wollt. Idealerweise habt ihr bis zu diesem Datum noch mindestens eine Woche Zeit, um eure Buchvorstellungen vorzubereiten.

 

Zuerst solltest du dir überlegen, welches Buch du mit deinen Lieben teilen willst. Welches Buch hat dich besonders berührt? Was hat dich besonders beeindruckt? Wenn du dich für ein Buch entschieden hast, kannst du diese Überlegungen direkt als Einstieg in deine Buchpräsentation verwenden. Danach solltest du die wichtigsten Personen vorstellen und kurz zusammenfassen, wovon das Buch handelt.

 

Außerdem kannst du eine deiner Lieblingsstellen im Buch heraussuchen und den anderen vorlesen. Hier liegt in der Kürze die Würze. Zu viel sollte nicht verraten werden, damit deine Zuhörer*innen das Buch auch noch selbst lesen können! Damit alle zu Wort kommen, solltet ihr vorher ein grobes Zeitfenster verabreden, das jede*r für seine Buchvorstellung bekommt.

 

Bücher weitergeben

Eine weitere Möglichkeit ist, dein gebrauchtes Buch nach deiner Buchvorstellung zu verschenken. Vielleicht hat jemand aus der Runde nach deiner Vorstellung Lust, es selbst zu lesen. Wenn du es nicht persönlich abliefern kannst, dann verschicke es per Post. Wer freut sich nicht über ein liebevolles Päckchen von Freunden? Oder stelle dein Buch in einen der vielen Bücherschränke in Augsburg - dann gibst due die Freude an eine*n Unbekannten weiter...

 

Du kannst dein Buch auch verleihen, falls du es selbst später noch einmal lesen willst. Alternativ könnt ihr hier eine Reihenfolge festlegen und die Bücher untereinander weitergeben, bis jede*r alle vorgestellten Bücher gelesen hat! Dann könntet ihr zum Beispiel ein weiteres virtuelles Treffen abhalten und – wie bei einem literarischen Quartett – über die Bücher diskutieren.

Im Lifeguide findest du unter dem Stichwort „Buchtipp“ eine Reihe von Sachbuchvorstellungen, die Dich vielleicht interessieren könnten.  

 

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Zuflucht für 25 unbegleitete Minderjährige aus Lesbos

Zuflucht für 25 unbegleitete Minderjährige aus Lesbos
Jetzt offenen Brief an Augsburgs Stadtspitze und den Stadtrat unterzeichnen
Flucht, Flüchtlinge, Boat-People, Gemälde: Razieh, Reproduktion: Maria Möller

Beinahe täglich spitzt sich die Lage auf den griechischen Inseln weiter zu. Anfang April 2020 leben in den Camps auf den Inseln Lesbos, Chios, Samos, Leros und Kos nach wie vor mehr als 42.000 Menschen, darunter 14.700 Kinder und 2.200 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMFs). 

Eine besondere Nähe hat Lesbos zu Augsburg bekommen, weil eine engagierte Augsburger Ärztin, Dr. Maria Möller, im vergangenen Jahr dort mehrere Wochen im medizinischen Einsatz war. Ausgehend von einem Vortrag von Maria Möller zum Thema "Situation von Geflüchteten auf Lesbos", der Mitte Februar bei Tür an Tür stattfand, hat sich eine Gruppe von Vertreter*innen aus Zivilgesellschaft, Flüchtlings- und Integrationsarbeit und Jugendsozialarbeit Anfang März 2020 zu dem Arbeitskreis „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf Lesbos“ zusammengeschlossen. Ziel war und ist es, sich für die Aufnahme von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten aus Lesbos in Augsburg/Bayern einzusetzen.

 

Platz für 25 Jugendliche vorhanden

Um das zu erreichen hat der Arbeitskreis einen offenen Brief an den noch regierenden Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl sowie die zukünftige Oberbürgermeisterin Eva Weber und an die Bürgermeister*innen und Stadträt*innen der Stadt Augsburg verfasst. Er fordert die städischen Verterter auf, 25 unbegleitete minderjährige Geflüchtete in Augsburg aufzunehmen. 

Angesichts der Tatsache, dass in Augsburg nach derzeitigem Kenntnisstand mindestens 25 freie Plätze für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stünden, fordert der Arbeitskreis in seinem Brief auf, die „tickende Zeitbombe“ auf den griechischen Inseln nicht länger zu ignorieren. So habe die Friedensstadt Augsburg in vorbildlicher Weise seit 2015 Strukturen aufgebaut, um geflüchteten Menschen zu helfen. Anstatt also Fachkräfte, die in den letzten Jahren zu Expert*innen im Bereich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) ausgebildet worden sind, zu entlassen und Wohngruppen für junge Geflüchtete zu schließen, könnten derzeit schon bestehende Strukturen genutzt werden, um 25 Kindern und Jugendlichen eine Zukunft in Sicherheit und Frieden zu bieten, so der Arbeitskreis. 

Mehr als 100 Akteur*innen haben den Brief bereits unterschrieben. Davon mehr als 30 Organisationen und soziale Einrichtungen und rund 70 Einzelpersonen aus Zivilgesellschaft oder in Vertretung von kulturellen, politischen oder sozialen Verbänden und Institutionen.

Hier geht es zu einem kurzen Filmbeitrag, in dem u.a. von Dr. Maria Möller über die Situation auf Lesbos berichtet.

 

Offenen Brief unterzeichnen

Für diesen Brief, der hier heruntergeladen werden kann, können noch mehr Menschen unterzeichnen. Bitte eine Mail mit folgenden Wortlauf verschicken an umF-Lesbos@online.de"Ich unterstütze die Anleigen des AK umF aus Lesbos und unterzeinche gerne deren offenen Briefgez. Max und Maximilianne MutermannWohnhaft in Augsburg..."

Hier gibt es weitere Informationen zum Arbeitskreis und dem offenen Brief.

Am 9.6.2020 sendete die Initiative einen Brief an Oberbürgermeisterin Eva Weber. Den Brief finden Sie im Anhang oder hier.

 

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Augsburger*innen nähen füreinander

Augsburger*innen nähen füreinander
Maskenpflicht: Freiwilligen-Zentrum und Stadt Augsburg rufen zum Nähen von Stoffmasken auf und bitten um Stoffspenden
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich

In den nächsten Monaten werden uns Stoffmasken durch unseren Alltag begleiten. Damit es gut klappt mit der Maskenpflicht, nähen freiwillige Helfer*innen seit Wochen hunderte Masken, die ausschließlich für den Privatgebrauch genutzt werden dürfen. Für diesen behelfsmäßigen Mund- und Nasenschutz bittet das Freiwilligenzentrum Augsburg dringend um Stoffspenden. Auch Näher*innen werden noch gesucht. Für alle, die eine Nähmaschine zu Hause haben, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit, sie mal wieder rattern zu lassen und produktiv zu werden.

In ganz Bayern gilt ab dem 27. April 2020 Maskenpflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Nahverkehr. Ein selbstgenähter Mund-Nase-Schutz ersetzt zwar nicht die medizinische Variante,  aber der Stoffschutz hilft, die Tröpfchen-Verbreitung zu reduzieren und ein Bewusstsein für das Abstandhalten in der Öffentlichkeit zu schaffen. Eine Nähanleitung der Stadt Essen sowie Hinweise zur richtigen Verwendung und Pflege von selbsthergestellten Masken finden Sie hier.

 

Näher*innen gesucht

Derzeit produzieren 80 Freiwillige unter der Regie des Freiwilligen-Zentrums Stoffmasken. Zu den aktiven Näher*innen gehören auch Aktive der Lokalen Agenda 21, wie Sabine Pfister vom Lebensraum Schwabencenter oder Tine Klink vom Arbeitskreis Urbane Gärten. Bislang konnten mehr als 250 Stück an Privatpersonen, Pflege - und Seniorenheime, an Condrobs e.V. und die Augsburger Aidshilfe e.V. abgegeben werden. Das Freiwilligen-Zentrum hofft, dass sich mit dem Aufruf an die Öffentlichkeit, Masken zu nähen, die produzierte Stückzahl noch deutlich steigert. Wer Masken nähen möchte kann diese beim FreiwilligenZentrum am Jakobsstift kontaktlos an dessen Fenster abgeben oder per Post zusenden. Soziale Einrichtungen und Organisationen können ihren Masken-Bedarf dem FreiwilligenZentrum auch melden. Ehrenamtliche verteilen die Masken dann nach Dringlichkeit.  

 

Freiwilligen-Zentrum bittet um Stoffspenden

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Mund-Nase-Schutzmasken, ist das Freiwilligen-Zentrum dringend auf Materialspenden angewiesen. Wer entsprechende Stoffe und Kurzwaren zur Herstellung von Masken spenden möchte, kann diese im Freiwilligen-Zentrum abgeben. Dies gilt auch für Nähmaschinen, die leihweise zur Verfügung gestellt werden können. Die Adresse lautet: Freiwilligen-Zentrum Augsburg,  Mittlerer Lech 5, 86150 Augsburg; Die Öffnungszeiten sind  Mo bis Do 9:00 bis 17:00 Uhr, Fr 9:00 bis 14:00 Uhr.Wie reinige ich meine selbstgenähte Maske?

 

Waschen bei mindestens 60 Grad

Der selbstgenähte Behelfs-Mund-Nasen-Schutz sollte vor der ersten Benutzung und nach jeder weiteren bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Hinweise zur Verwendung und Pflege von selbst hergestellten Masken, sowie eine Beschreibung der derzeit gängigen Masken-Varianten,  hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hier zusammengestellt.

Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Tine Klink ist eine von vielen freiwilligen Helfer*innen, die in Augsburg behelfsmäßige Corona-Schutzmasken nähen. Foto: Stefan Heinrich
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Selbstgenähte, behelfsmäßige Corona-Schutzmaske. Foto: Stefan HeinrichFoto: Stefan Heinrich
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Sabine Pfister ist eine von vielen freiwilligen Helfer*innen, die in Augsburg behelfsmäßige Corona-Schutzmasken nähen. Foto: Stefan Heinrich
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Selbstgenähte, behelfsmäßige Corona-Schutzmaske. Foto: Stefan Heinrich
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Tine Klink ist eine von vielen freiwilligen Helfer*innen, die in Augsburg behelfsmäßige Corona-Schutzmasken nähen. Foto: Stefan Heinrich
Corona, Masken nähen, Augsburg, Foto: Stefan Heinrich
Sabine Pfister ist eine von vielen freiwilligen Helfer*innen, die in Augsburg behelfsmäßige Corona-Schutzmasken nähen. Foto: Stefan Heinrich
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Tipps zum Energiesparen im Home-Office

Tipps zum Energiesparen im Home-Office
Von Silvia Fischer vom Umweltamt der Stadt Augsburg
Stromsparen, Home Office_ Foto Silvia Fischer

Computer und andere IT-Geräte verursachen fast ein Fünftel des Stromverbrauchs in deutschen Haushalten. Bei vielen von uns dürfte dieser Anteil gerade sogar noch wachsen – dank Schulschließungen und Home Office... Fünf Tipps, wie Sie Strom sparen und weniger zahlen.

Tageslicht nutzen

Die Position des Schreibtisches kann zum Energiesparen beitragen. Am besten platzieren Sie ihn direkt vorm Fenster oder im rechten Winkel dazu. So profitieren Sie von natürlichem Tageslicht und genießen gleichzeitig den Ausblick. Im Winter kommen Sie natürlich nicht immer ohne künstliche Beleuchtung aus. Dimmbare Lampen helfen an dunklen Tagen beim Energiesparen, da sie nicht permanent die volle Lampenleistung benötigen.Achten Sie auch darauf, Ihr Arbeitszimmer nicht zu überheizen. Den mit Abstand größten Anteil am gesamten privaten Energieverbrauch in der Wohnung haben nämlich Heizung und Warmwasser: mehr als 84 Prozent.Eine angemessene Temperatur und regelmäßiges Stoßlüften unterstützen außerdem Ihre Konzentration.

 

Prozesse beenden

Schließen Sie Programme und Anwendungen wieder, wenn sie nicht (mehr) benötigt werden! Denn viele von ihnen – zum Beispiel Internet-Browser – verbrauchen ununterbrochen Strom, auch wenn wir sie nicht nutzen.Mit der Zeit häufen sich Hintergrundprozesse an und machen den Computer langsamer: Überflüssige Update-Dienste, Spyware oder automatisch gestartete Programme erhöhen den Energieverbrauch.Daher: Hin und wieder einen Blick auf die sogenannte CPU-Auslastung werfen, die den Zustand der Hauptprozessoren (CPUs) beschreibt. Diese sollte unter fünf Prozent liegen. Sie lässt sich einfach über den Taskmanager („Systemressourceneinsatz im Task-Manager anzeigen“) unter der Rubrik „Leistung“ abrufen. Ist der Wert höher, helfen Programme, die den PC energieeffizienter machen.

Router vom Netz

Der Router zieht selbst dann Energie, wenn Sie das WLAN nicht nutzen und treibt so Stromverbrauch und -kosten nach oben. Darum schalten Sie ihn aus, wenn er nicht gebraucht wird – z.B. über Nacht! Am einfachsten geht das mit einer Zeitschaltuhr.Richtig abschalten!Trennen Sie die IT-Geräte nach Feierabend vom Netz, sonst ziehen sie im Stand-by-Betrieb unnötig Strom. Bei Laserdruckern z.B. ist das oft mehr, als für den Druckvorgang benötigt wird! Dabei helfen Steckdosenleisten mit eingebautem Netzschalter. Ein Knopfdruck, schon werden alle Geräte abgeschaltet. Nicht vom Netz trennen sollten Sie dagegen Tintenstrahldrucker. Denn jedes Mal nach dem Start wird der Druckkopf gereinigt. Das kostet unnötig viel Tinte und Strom.

Bei Neuanschaffung effiziente Geräte kaufen

Je nach Geräteart und -typ lassen sich durch den Kauf eines energieeffizienten Computers oder Druckers bis zu 80 Prozent Stromkosten sparen. Ein Laptop verbraucht gut zwei Drittel weniger Energie als ein festinstallierter PC. Tablets sind noch effizienter.Überlegen Sie deshalb vorher genau, welche technische Ausstattung Sie benötigen. Wer den Computer hauptsächlich für Schreibarbeiten nutzt, braucht keine High-End-Grafikkarte. Flachbildschirme benötigen im Vergleich zu ihren Vorgängern, den Röhrenmonitoren, weitaus weniger Strom. Noch mehr Energie sparen Verbraucher, indem sie die Helligkeit des Monitors reduzieren. Das schont Geldbeutel und Augen.

Zu guter Letzt:

Überdenken Sie Ihre Gewohnheiten auch in anderen Bereichen!Wer z.B. die Ökoprogramme von Spül- und Waschmaschine bisher aus Zeitmangel gemieden hat, sollte Ihnen jetzt eine Chance geben. Denn sie sparen bis zu 30% Strom und Wasser. Und vielleicht verhilft das milde Frühlingswetter ja sogar der guten alten Wäscheleine zu einem unverhofften Come back? Die Wäsche draußen zu trocken, kostet nämlich gar nichts und verschafft uns dazu noch eine Bewegungspause...

INFO:

Die Energieberatung Stadt Augsburg steht Ihnen weiterhin zur Verfügung - bis voraussichtlich Ende April 2020 allerdings ausschließlich telefonisch unter 0821 324-7320. Hier können Sie Ihre Fragen und Anliegen rund um Wohnen, Bauen und Sanieren  stellen - ohne Voranmeldung!  Diesen Service bieten wir in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Mo - Do: 8-18 Uhr, Fr: 8-16 Uhr.

Wir wünschen Ihnen viel positive Energie in dieser für uns alle ungewöhnlichen Zeit!

 

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Besondere Zeiten

Besondere Zeiten
Nie war Nachhaltigkeit so notwendig wie jetzt
Dr. Norbert Stamm, Augsburg, Foto: Cynthia Matuszewski

Wir werden noch länger die zurückliegende Zeit einteilen in vor der Corona-Krise und nach der Corona-Krise. Wie lange diese weltweite Krise dauern wird, wissen wir derzeit noch nicht.

Wir merken, wie alles zusammenhängt und sprechen von Systemrelevanz. Neu bewusst wird, wie wichtig ein funktionierendes Gesundheitssystem ist, wie wichtig Katastrophenschutz, wie wichtig der Lebensmitteleinzelhandel (und die dahinterstehende Logistik bis hin zu Erntehelfer*innen), wie wichtig funktionierende Behörden, wie wichtig soziale Verbundenheit und Verantwortung sind. Auch, wie wichtig viele Teile unseres Wirtschaftssystems sind und wie unwichtig andere davon.

Und die Ökologie? Auch die Klimaschutzherausforderung ist weiterhin systemrelevant, auch der Natur– und Artenschutz. Und unser kulturelles Selbstverständnis und die Bedeutung von Kunst und Kultur, persönlich wie für die Gesellschaft, werden uns bewusst.

Solchermaßen systemisches Denken ist die Stärke der Nachhaltigkeit. Unser Nachhaltigkeitsverständnis, die 20 Zukunftsleitlinien für Augsburg, versucht diese Zusammenhänge im Blick zu haben. Wie wir das tun und wo wir ungefähr stehen, zeigt Augsburgs 2. Nachhaltigkeitsbericht.

Jetzt ist auch Lese- , Nach– und Vordenkzeit. Darauf setzen wir, im Lifeguide und in der neuen Agendazeitung, die nach Ostern 2020 erscheinen wird.

Es sind herausfordernde Zeiten. Diese Herausforderungen bieten Chancen: hin zu mehr Solidarität, in der kleinen und in der großen Welt. Nie war Nachhaltigkeit so notwendig wie jetzt."

Deshalb müssen wir weiter machen und uns weiter einsetzen für ein besseres Zusammenleben hier und weltweit, für faires Wirtschaften, für Klimaschutz und weniger Ressourcenverbrauch. Das wird nicht einfach, wenn finanzielle Mittel knapper werden. Krisen sind immer auch Chancen, sagt man. Lasst uns die Chancen sehen und nutzen.

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